Ausgabe 
17.5.1924
 
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Die Dantiger.

Roman von Hermann Stegemann.

5. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.)

Da antwortete Lenz leise:

»Du weiht, bah ich bleibe.

Er sagte es ernst, beinahe gelassen, ein Unter­ton, gemischt aus Selbstbescheidung und Selbst­bewußtsein klang hindurch.

Die Antwort entwaffnete den Dan meister.

Er zögerte einen Augenblick, warf seinen Eigenstolz hinter sich und ging auf den Sohn zu, legte ihm die Hand auf die Schulter und er­widerte:Ha, wir bleiben zusammen. Sie nennen uns die Herren von Runs und melken Spott, Respekt und Reid in das Wort. Wir wollen es sein und bleiben. Aber wir können's nu r, wenn wir Dantiger zusammenhalten. Laßt mir mein Regiment, eure Zeit kommt noch."

Lenz löste des Vaters Hand von der Schulter und hielt sie fest.

Die Herren von Runs, das bist du, Vater, aber die Zeit, da du frei schassen und alles nach dir modeln konntest, die ist im Vergehen. Die Welt erträgt keine Herren mehr."

Ha, ich weih," lachte ®otffriti> Dantiger grimmigdie neue Zeit spricht nur von Gemein­schaft, vom Recht aller, und die Masse ist Trumpf, und ich, ich bin noch einer aus der Thvcrnnenzeit. So lasset mich enden, wie ich begonnen habe. Ich wehre mich meiner Art und meiner Haut bis zuletzt. Rachher magst du mit sremdem Kapital und einem Dutzend anderer einen Trust aus meinen Werken machen oder das Ganze syndi- kalisieren und eine große Arbeitsgemeinschaft Gleichberechtigter grunben im Grab tut's mir

nichr mehr wetz. Aver glaub' mir, Lenz, es wird immer nur Einer fein, immer nur ein Wille, ein Kopf, ein Einzelner, der alles aus sich selbst hervorwürgt, um Totes lebendig zu machen."

Als Lorenz schwieg, weil er der Aussprache ein Ziel setzen wollte, fuhr der Daumeister fort:

Ich philosophier' dem Horg nach, der's wie du von der anderen Seite sieht und nichts von mir hat, keine Lust, sich mit der Welt zu raufen, keine Freude am Erwerben und keinen Trieb zur Macht. Du bist enger an mich gebunden als er, aber auch du bist kein Kämpfer, wie ich's sein muh, aus einem verdammten, herrlichen Drang und Zwang heraus. Du «impfst deinen Kampf in dir selbst aus, auch jetzt hast du's getan, und ich salutiere, mein Hunge! Du bist ein braver Mann, und das mit der Eisenbahn, das überschlaf es ist dir zu rasch gekommen."

Er entzog dem Sohne die Hand, wairdte sich und ging zu seinem Sitz am Kamin.

Lorenz Dantiger verlieh das Zimmer, und der Daumeister blieb allein. Eine Weile warf das .Gespräch ihn noch unruhig hin und her, dann überkam ihn das Verlangen nach Schlaf, aber er begab sich nicht zur Ruhe, sondern stützte nur den Kopf und schlummerte ein.

Als die Abendglocken der Martinskirche über den Markt dröhnten, schlief er fest.

Da trat Agnes leise zu ihm herein. Sie konnte fein Gesicht im Schlagschatten der mäch­tigen Sessellehne kaum erkennen. Er sah wie aus Stein gehauen, die Hände hielten die Arrn- stühen umfaßt, und der Kopf hatte in der Höh­lung des Lederpolsters Halt gesunden. Der matte Schein der kleinen Dirnen, die das Leuchterweib» chen umgaben, lieh den Kaminsitz im Dunkel. Erst als Agnes dicht vor ihm stand, sah sie, dah er die

Augen geschlossen hielt. Es war ihr, als ob er ebensogut wach sein, tot fein ober schlafen könne.

Sie hatte ihn zum Abendessen rufen wollen, wagte ober nicht, chn zu wecken, setzte sich ihm gegenüber auf den Hockstuhl, von dem man das Feuer im Kamin zu schüren Pflegte, umschlang ihre Knie mit den Armen und blickte ihn un­verwandt an.

Es war kält in dem sonnenlosen, von der Kaminluft durchzogenen Raum. Ein Schauer lief über ihre entblößten Arme. Sie fror. So sah sie und hütete den Schlummer des Vaters, winkte der alten Haushälterin, die scheu den Kopf zur Tur hereinstreckte, sich zu entfernen und lieh die Essens- stunde verstreichen.

Wie er so vor ihr sah und schlief, gehörte er ihr ganz, fühlte sie sich stärker als er, gebot sie über seine Ruhe und alle Kräfte, die von ihm ausgingen. Sie berauschte sich an dieser Vorstel­lung, und als sie abermals fror, weil zum Gefühl der Kälte ein prickelnder Rervenschauer trat, ergriff sie das Feuerzeug, das auf dem niedrigen Rauchtisch stand und warf ein brennendes Hölz­chen in den offenen, mit Duchenreisig gefüllten Kamin. Das Flämmlein verlor sich anfangs in der gähnenden Oesfnung, aber plötzlich schlug eine helle Lohe aus der Tiefe und ergriff die kunstvoll geschichteten Reiser. Rotgoldene Zungen leckten den rußglänzenden Schacht und gelbe Fun­ken sprangen über das Gitter, um zu Fühen des Daumeisters und seiner Tochter als schneeweiße Flöcklein zu sterben.

Gottfried Dantiger erwachte nicht. Sein Haupt neigte sich tiefer, sein Atem ging schwerer und seine Züge erschlafften. Er sah plötzlich älter aus. 1

Ein Lächeln grub sich in das Gesicht der Tochter. Es war aus Zärtlichkeit, Stolz und

Triumph gemischt und lieh ihr Anliry rett unj kühn, beinahe grausam erscheinen. Sie fühlte sich jetzt dem Vater ganz nahe, als gehörte er ihr, ihr allein, als wäre sie ihm überlegen, als hätte niemand ein Recht an ihn au her ihr.

Das Feuer entfachte ihr Dlut. Ihr Her- schlug voller, ihre Gedanken liefen schneller.

Run gehörte er ihr und sah und schlief, wäh­rend drauhen alles in Bewegung war, was von seinem Antrieb lebte. Die Zeitungen, die -Ver­sammlungen, die Werkstätten und die Bauhöfe, Tausende von Menschen lebten von den Dingen, die er in Laus gebracht hatte, und er sah und schlief. Männer, on> er sich au Feinden gemacht hatte, sannen vielleicht in dieser Stunde über Gcgenanschlägen, um ihm Sterne in den Weg zu wälzen, und das Tuch, in das die Taler regneten, zu sich hinüberzuziehen. Agnes kannte keinen, der ihm gewachsen war, aber vielleicht gab es einen, von dem sie noch nie gehört hatte. Sie suchte sich diesen Unbefannten vorzustellen, aber les gelang ihr schlecht, obwohl sie ihm ihren eigenen Atem einblies und sich hinter ihn stellte. Ein neuer Funke sprang aus dem Kamin und Ens lächelte den Schläfer an.

Auch die Frauen hatten jetzt kein Recht an ihn. Sie wußte, daß er die Frauen liebte, sie batte sehen gelernt, seit sie aus d^m Welschland und aus dem Fremde nach Hause zurückgekehrt war, uni) kannte manche, die er in seinem Land­haus am Untersee allzu verschwenderisch bewirtet hatte. Aber sie fürchtete keine, denn er gab, ohne sich zu verlieren und sie teilten seine Gedanken nicht mit ihm. Er warb rasch und vergaß schnell und hatte keine Zeit, sich bei ihnen zu verweilen. Run saß er und schlief, und sie wachchs-mnd war allein mit ihm, ganz allein I

(Fortsetzung folgt.)

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märker beizutragen haben. Londorf, den 15. Mai 1924.

Bürgermeisterei Londorf.

Aumann.

Der Voranschlag der Gemeinde Trohe liegt vom 19. d. Mts. an eine Woche lang auf dem Bureau der Bürger­meisterei zur Einsicht der Beteiligten offen. Es wird eine Umlage erhoben, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben. 4063D

Trohe, den 16. Mai 1924.

Bürgermeisterei Trohe.

Brennholzversteigerung.

Aus den Waldungen der Stabt Gießen (Bezirk des Försters Brück. Rödgen) sollen am Donnerstag, dem 22.Mai 1924, vorm. 9 ., Uhr beginnend, versteigert werden: Kahlfläche hinter den ftädt. Tennis­plätzen am Schützenhaus.

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Gießen, den 10. Mai 1924.

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Bekanntmachung.

Die Ausgabe der Brotgutfcheine wird mit dem heutigen Tage emgeftelü. Die noch im Besitz befindlichen Brotgut- scheine können noch bei den Bäckern bis zum 15. Huni d. H. eingelöst werden.

Mit diesem Tage verlieren die Scheine ihre Gültigkeit. 4066D

Gießen, den 17. Mai 1924. Kommunalverband Gießen.

H. V.: Dr. Braun.

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den Zusätze. Die Bekanntmachung n der Gesellschaft erfolgen im Deutschen Reichsanzeiger. Di^ Berufung de.

ra(Versammlung erfolgt unter Angabe der Tagesordnung durch einmalige Be­kanntmachung im Reichsanz-eiger. Die Gründer der Gesellschaft .sind: Frau Therese Sondheim, geb. 'Stern, Levi EondHeirn, Willi Sondheim, Karl Sond­heim, Cally Sondheim, Samuel Sond­heim. Die Gründer haben alle Aktien übernommLN. Die mit der Anmeldung eingercichten Sch ijlftüde, insbesondere der Prüfungsbericht des Vorstandes, des Auffichtsrats und der Revisoren formen ipahrcnd der Dienststunden in der Gerichtsschr iberei eingefehen wer­den, der Prüfungsbericht dec Revisoren auch bei der Handelskammer in Gießen.

Gießen, den 14. Mar 1924. 40626

Hessisches Amtgericht.

wird nicht vorgezeigt.

Zusammenkunft: Kaiserallee(Schützenhaus) Gießen, den 16. Mai 1924.

Der Oberbürgermeister.

I. V.: Dr. Rasende r g. 40818

Bekanntmachung

Die Lieferung der Brennstoffe für die hiesigen Reichsbehörden: Poft I und II Telegraphen-, Telegraphenbau., Versor- gungs-, Hauptzoll-, Reichsbau- und Finanz­amt, wird hiermit öffentlich ausgeschrieben. Die für die einzelnen Dienststellen erforder­lichen Mengen und Sorten, sowie die Liefe­rungsbedingungen sind unter Beifügung von Rückporto und 50 Pf. bei der unter­zeichneten Stelle bis spätestens 23. d. Mts. schriftlich zu erfragen. Angebote müßen ebenfalls bei dem unterzeichneten Amt portofrei und verschloßen bis spätestens 30. d. Mts. eingegangen sein.

Rach dem 23. bezw. 30. 5. 24 ein­gehende Anfragen und Angebote, können nicht mehr berücksichtigt werden.

Gießen, den 17. Mai 1924.

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister Abt. B wurde am 5. Februar 1924 eingetragen: Die Firma Lack- u. Farbenfabrik Sondheim & Co., Aktiengesellschaft, Gießen. Der Gesellschaftsvertrag ist am 30. 12. 1923 stnd 1. 1. 1924 festgestellt. Gegenstand des Unternehmens ist der Erwerb und Ver­trieb von allen mit der Fabrikation von Lack und Farben im Zusammenhang stehenden Materialien, Chemikalien, Drogen und Mineralien sowie die Her­stellung und der Vertrieb von Lack und Farben aller Art, ferner die Verwer­tung der aus der Fabrikation sich er­gebenden Rebenprodukten. Die Gesell­schaft darf Zweigniederlassungen, Filial­fabriken, Agenturen und Verkaufsstellen errichten, pachten oder einrichten und sich an ähnlichen oder anderen dem Ge- schästsbeti-iob dienlichen Llnternehmun- gen beteiligen, auch solche erwerben, pachten, verpachten oder wieder ver­äußern. Das Grundkapital beträgt 51 000 Goldmark und ist eingeteilt in 51 auf den Inhaber lautende Aktien im Remrbetrage von je 1000 Goldmark. Der Vorstand besteht je nach Bestimmung der ^.Generalversammlung aus einer Person oder mehreren Personen. Die Dorstands- Jmitglieber werden durch den Auffichts- rat bestellt und können auch von ihm 'abberufen werden. Der Auffichtsrat kann auch Stellvertreter der Vorstandsmit­glieder bestellen. Bestellt sind als Vor­standsmitglieder: 1. Levi, 2. Willi, 3. Karl. 4. Sallh, 5. Samuel Sondheim, Kaufleute, 13 in Gießen, 4 und 5 in Halberstadt. Die Gesellschaft wird ver­treten: 1. wenn der Vorstand aus einer Person besteht, durch diese, 2. wenn der Vorstand aus mehreren Mitgliedern be­steht, entweder durch zwei Vorstands­mitglieder oder durch ein Vorstandsmit­glied und einen Prokuristen, 3. gleich­gültig, ob der Vorstand aus einer Per­son oder aus mehreren Mitgliedern be­steht, durch 2 Prokuristen. Stellvertre­tende Vorstandsmitglieder stehen in Be­ziehung auf die Vertretungsbefugnis den ordentlichen Mitgliedern gleich. Der Aufsichtsrat kann einzelnen Mitgliedern des Vorstandes die Befugnis erteilen, die Gesellschaft allein zu vertreten. Die Zeichnung der Firma geschieht in der Weise, daß die Zeichnenden zu der ; Firma der Gesellschaft ihre Unterschrift hinzufügen, und zwar die Prokuristen mit einem dieses Vmrhältniß nnbrn en-

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Bekanntmachung,

Der vom Gemeinderat durchberatene Voranschlag der Gemeinde Londorf für 1924 Rj. liegt vom 19. Mai ds. Zs. ab eine Woche lang auf der Amtsstube des Bürgermeisters zur Einsicht der Beteiligten offen, woselbst innerhalb dieser Frist Ein­wendungen schriftlich oder zu Protokoll vorgebracht werden können. Cs werden Umlagen erhoben, zu denen auch die Aus-

hoWbmWn.

Mittwoch, den 21. Mai 192 4, nachm. 2 Ähr, werden aus den Wal­dungen der Gemeinde Staufenberg folgende Holzsoctimcnle vergeben: Fichtenstämme 3. Kl. 3 Sl. 4,79 Fm. Fichtenstämme 4. Kl. 3 St. 2,50 Fm. Fichtenstämme 5aKl 8 <51= 4 83 Sm. Fich.enstämm? 5b Kl. 173 St. = 47,47 Fm. Kiefernstämme 3. Kl. 17 St. = 13,08 Fm. Kiefernstämme 4. Kl. 27 St. = 17,25 Fm. Kiefernstämme 5.Kl. 43 St. = 16,16 Fm.

Die Angebote sind verschlossen, mit der AufschriftHolzsubmission", ge­trennt nach Klaffen pro Festmeter, brs zu obigem Termin bei unterzeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst, in Anwesenheit der erschienenen Bieter die Eröffnung erfolgt. Die Verkaufs­bedingungen werden vor dem Termin befanntgegeben. Das Holz ist mit Rinde gemessen. Etwaige Vorbehalte in den Offerten werden nicht berücksichtigt.

Staufenberg, den 16. Mai 1924.

Hess. Bürgermeisterei Staufenberg.

Metzer. 4047 D

Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Annerod ür Rj. 1924 liegt vom Dienstag, dem 20. Mai bis einschl. Montag, den 26. Mai auf unserem Amtszimmer zur Einsichtnahme offen. Innerhalb dieser Offenlagefrist können bei uns Einwendungen schriftlich oder münd­lich zu Protokoll vorgebracht werden. Es ist die Erhebung einer Umlage beschloßen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. 4086D

Annerod, den 17. Mai 1924.

Bürgermeisterei Annerod.

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Bekanntmachung.

Der Voranschlag der Gemeinde Harbach ür das Rj. 1924 liegt von Montag, den 19. Mai, bis Sonntag, den 25. Mai. auf der Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschloßen, zu der auch die Ausmärker herangezogen werden. 4090D

Harbach, den 16. Mai 1924 Bürgermeisterei Harbach

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