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Montag, den 24. März 1924, kommt in den D.strikten Schrenzer, Zipfen, Pfingstweide und Jungwald nachstehendes Nutzholz zur Versteigerung:
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her Gemeinden Niederkleen, Oberkleen und Ebersgöns.
Am Montag, dem 24. März 1924, bvn vormittags 11 Llhr ab, kommt in dem Rathause zu Niederkleen aus den Gemeindewaldungen Niederkleen, 06er- fleen und Ebersgöns fol.enbeß Nutzholz öffentlich, meistbietend zum Verkauf: Gemeinde Niederkleen:
1 Eichenstamm 4. Kl. 0,60 Fstm., 21 Gichenstäinme 5. Kl. 5,54 Fstm.,8 Eichen- ftangen I. Kl., 71 Fichtenstämme 4 Kl. 13,06 Fstm., 75 Fichtenstangen 1. Kl., 135 Kiesernstämme 4. Kl. 33,79 Fstm., 24 Nm. Kiefernnutzholz 3 m lang. Gemeinde Oberkleen:
1 Eichenstamm Kl. lb 1,56 Fstm., 4 Eichenstämme Kl. 2a 5,28 Fstm. (Für- nierholz), 3 Eichenstämme Kl. 2h 3,16 Fstm., 8 Eichenstämme Kl. 3a 7,27 Fstm. (Für- nierholz), 33 Eichenstämme Kl. 3b 30,85 Fstm., 2 Eichenstämme Kl. 4a 1,25 Fstm. (Furnierholz). 46 Eichenstämme Kl. 4b 23.89 Fstm., 10 Gichenstämme Kl. 5b 2,87 Fstm., 1 Buchenstamm Kl.4 0,96 Fstm., 2Fichtenstämme Kl. 2 2,43 Fstm., 9 Fichten- stämme 3. Kl. 5,81 Fstm., 55 Fich-enstämme Kl. 4 12,83 Fstm, 6 Fichtenstangen 1. Kl. 0,54 Fstm. (Sparren), 13 Fichtenstangen 2. Kl. 0,78 Fstm. (Gerüststangen), 68Fichtenstangen 3. Kl 2,04 Fstm. (Leithölzer). Gemeinde Ebersgöns:
2 Eichenstämme Kl. 2r 2,66 Fstm. (Furnierstämme), 3 Eichenstämme Kl. 2b 3,12 Fstm., 4 Gichenstämme Kl. 3» 3,75 Fstm. (Furnierstämme), 10 Eichenstämme Kl. 3 3 10,13 Fstm., 21 Gichenstämme Kl. 4b 14,45 Fstm., 7 Gichenstämme Kl. 5n 2,29 Fstm., 2 Gichenstämme Kl. 3 1,38 Fstm.. 1 Erlen stamm Kl. 4 0,64 Fstm., 6 Eichen- stanzen Kl. 1 0,54 Fstm., 5 Eichenstangen Kl. 2 0,30 Fstm, 4 Fichtenstämme Kl. 3 2,55 Fstm, 33 Fichtenstämme Kl. 4 6,45 Fstm., 44 Fichtenstangen Kl. 1 3,96 Fstm, (Sparren), 78 Fichtenstangen Kl.24,68 Fstm. (Gerüststangen), 259 Fichtenstangen Kl. 3 7,77 Fstm., (Leithöl»er), 4 Kiefernstämme Kl. 2 4,43 Fstm., 36 Kiefernstämme Kl. 3 27 35 Fstm., 29 Kiesernstämme Kl. 4 10,17 Fstm. 1965V
Niederkleen, Oberkleen u.
Ebersgöns, den 14. März 1924. Die Gemeindevorsteher.
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rung von Zuchttvart Münster- Hattenrod. Die Ausstellung findet voraussichtlich Ende Mai statt. Auf Antrag wurde beschlossen, künftig alljährlich an Pfingsten einen Lämmermarkt in L i ch und im Nachsommer einen Dockmarkt in Hungen abzuhalten. Abwechselick» mit beiden Märkten soll damit alljährlich eine Prämiierung verbunden werden. Der Licher Markt findet am 3. Pfingsttag statt. Der Vertreter von Lollar (Schultheis) wünschte für bald auch eine Schau für das Lumdatal, Lollar sei bereit, sie zu übernehmen.
Vsrnotl^cn.
— T ageslalen der für Montag. Lichtspielhaus Dahnhofstr.: „Närrische Flauen". — Palast-Lichtspiele: „Zirkus Nelly".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: Nächsten Mittwoch findet für die cutsschridenden Mitglieder des Stadtth^aters eine Benefiz-Vorstellung statt, und zwar ist die hier bekannte und beliebte reizende Operette „Drei alte Schachtln" von Walter Kollo für dtesen Abend einstudiert worden. Sowohl der Zweck, der nut dieser Aufführung verfolgt wird, wie die Wahl des Stückes dürften aller Voraussicht nach starken Kcvssenandrang er» zvlen, so dah Reflektanten gut tun werden, sich beizeiten Plätze zu sichern.
— Die Vortrags-Vereinigung hat zu dem Vortrags-Abend am Mittwoch (Licht» bilder-Vortrag über den deutschen Meister Wilh. Dusch) den durch seine früheren Vorträge hier bekannten trefflichen Meister der Redekunst Dr. Alfred K 0 e p p e n, Dozent für Kunst- und Kulturgeschichte an der Humboldt-Hochschule in Derlin, gewonnen. Der Vortragende wird, so schreibt man uns, int ersten Teil seines Vortrages über die Vedeutung und die Werke Wilhelm Buschs sprechen, aus dessen Vielseitigkeit eingehen und insbesondere das Wesen der Duschiade erläutern. Dor zweite Teil bringt dann eine Vorführung von Lichtbildern aus sämtlichen Werken von Wilh. Busch. An Hand dieser köstlichen Bilder wird Redner dann in das Wesen und die Art der Kunst Wilhelm Buschs in seinen Zeichnungen, Linien, Gestalten und Handlungen einführen. Nach Zeitungsberichten hat der Vortragende mit diesem, seiner Art nach eigenen und seltenen Vortrag überall grobe Erfolge erzielt.
Wcttcrvoransiagc
Wolkig, leichter Nachtfrost, westl. bis nördl. Winde, vereinzelt Niederlchläge in Schauern.
Landkreis Giehen.
A Steinbach, 15. März. Die hiesige Gemeinde hat bis jetzt zur Besiedlung für Ziegen Halter und Kleinbauern 50 Morgen Land vorgesehen. Davon sind 39 Morgen bereits m klrinen Parzellen vergeben und schon als Kulturland in Benutzung genommen. Elf weitere Morgen sind im .verflossenen Winter abgeholzt worden. Sie liegen angrenzend an hiesige Gemarkung in der Nähe des Hofs A l b a ch bei Lich. Die Zuteilung dieses Geländes erfolgt nächsten Herbst.
al. A l l e n d 0 r f a. d. Lahn, 16. März. 3m Oahre 1923 wurden in unserer Gemeinde 23 Kin» der geboren und 6 Paare getraut, 13 Personen sind verstorben. — Dieser Tage sind unsere Frühlingsboten, die beiden Störche, hier wieder ein* getroffen.
* Reiskirchen, 17. März. Wegen Vornahme von Kanatifations- und Wafserleitungs» arbeiten wird die K r e i S st r a st e am Ortsausgang Reiskirchen-Lindenstruth von heute ab auf 3 b i s 4 Tage gesperrt. Der Durchgangsverkehr wird über Harbach umgeleitet.
o Saasen, 15. März. Am 1. April sind es 25 Fahre, dast Lehrer Herber in unserer Gemeinde wirkt. Die allgemeine Wertschätzung, deren sich> Herr Herber in der Gemeinde erfreut, zeigte sich schon am Mittwoch. An diesem Tage vor 25 Jahren war Herr H. zum ersterrmal in unserem Dorfe. Der Frauenverein, gegründet und geleitet von dem Jubilar, versammelte sich abends
Stus dem AmtsvcrkündiguneiEatt.
* Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 19 vom 11. März enthält: Llnterhaltung der Kreisstrahen. — Abgang der Landgestütsbeschäler nach den Deckorten. — Schweinerotlaufseuche in Giehen. — Gefunden, verloren. — Feldbereinigun< Lauter. — Dien st Nachricht en.
Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 2 0 vom 14. März enthält: Abäirderung der SchornsteinsegerverordTcung: Feuerverhütang und Feuerbekämp^ung: GebührenvrdTmng der Hebammen: 'Sammlung des 116-Verband: Maul» uird Klauenseuche: Dienstnachrichten: Strasten- sperre: Feldbereinigungen Gwstcn-Linden und Lauter.
Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 21 vom 15. März enthält: Tollwurverdacht: Strahensperre: 'Feldbereinigung Lauter.
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Im Schulsaal und feierte unter Teilnahme aller grauen und Mädchen diesen Gedenktag.
5 Göbelnrod. 15. März. Auf die De- , fchwerde wegen der Schliestung unseres ! Haltepunktes ist jetzt von der Dahnverwal- , tung die Antwort eingetroffen. Die Gemeinde soll für jeden Zug, der hier hält, 2 Mark bezahlen. das wären im Hahr ca. 5800 Goldmark. Die Gemeinde ist nicht in der Lage, eine solche Summe zu zahlen. Man wird sich> nun mit Beschwer den an die Ministerien in Darmstadt und Berlin wenden.
Kreis Schotten.
* Schotten, 15. März. Eine gemeinsame Besprechung des Gemeinderats, Kirchenvorstandes und Vorstandes des Kriegervereins beschäftigte sich dieser Tage mit der Frage einer würdigen Ehrung der im Weltkrieg gefallenen Söhne unserer Stadt. Die Versammlung war sich eilig darüber, d-ast ein bleibendes, der Stadt würdiges Ehrenmal geschaffen werden müsse und der Verwirklichung bald naher zu treten sei, dast aber vor übereilten Beschlüssen zu warnen sei. Eine Reihe von Vorschlägen wurden aus der Versammlung laut. Der Heldenhain auf der Warte solle mit gemei lsamen Kräf en und Mitteln würdig hergestellt werden, im Ehor der Kirche (Nischen) sollten die Steintafeln, deren Entwürfe schon vorliegen, mit den Namen der Gefallenen angebracht werden, die Platte, der freie jetzt unschöne Platz vor dem Pfarrhaus, soll zu einer würdigen Anlage mit einem Naturdenkmal (Basaltblöcke) hergerichtet werden, auf dem alten oder neuen Friedhof könne ein würdiges Denkmal geschaffen werden. Die Versammlung war der Auffassung, dast man zunächst der gesamte^ Bürgerschaft Gelegenheit geben solle, zu den verschiedenen Projekten Stellung zu nehmen.^ Das soll durch Meiirungsäusterungen bei der Bürgermeisterei geschehen. Ein Ausschust wurde von der Versammlung bestimmt, der alle Vorschläge genau durchprüf eil soll.
Kreis Lauterbach.
rr. Schlitz, 15. März. Der langanhaltende Winter hat für das Schlitzerland ein Gates wenigstens gehabt: denn der die.Erde dauernd deckende Schnee ermöglichte es dem Forstpersonal, vereint mit anderen Hägern, den Wildschweinen nachzuspüren und unter ihnen tüchtig auf» zuräumen. So wurden im Laufe dieses Winters auf den von Forstmeister Seeger in den Gräsl. Göchschen Waldungen angeordneten Polizeistreifen 19 „Schwarzkittel" zur Strecke gebracht.
Kreis Friedberg.
sf. Friedberg, 15. März. 3n dec jüngsten Stadtverordnetensitzung wurde ein Geländeaustausch zwischen dem Armen- sonds und den Gebr. Gwald in Ockstadt nach den Vorschlägen der Armenkommifsiion und des Finanzausschusses einstimmig genehmigt. — Bei Rückständen von Steuern und sonstigen Abgaben ist die Stadt ber-ochrigt, dieselben Zuschläge zu erheben wie der Scaat, d. h. 10 Prvz. monatlich. Man ist aber allseitig der Ansicht, dast diese Erhebung zu hoch sei, und einstimmig wurde beschlossen, diesen' Zuschlag auf 20 Prvz. für das Jahr (das ist der dosppelte Reichsbankzinsfust) festzusehen. — Das <5tu« dienhonorar für Studierende des Stöbt. Polytechnikums wurde auf 120 Goldmark für Inländer und 150 Goldmark für Ausländer (zahlbar in drei Raten) festgesetzt.
Kreis Wetzlar.
" Wetzlar, 15. März. Am heutigen Tage blickt Herr Arthur G h l e de r aus Lollar auf eine ununterbrochene 2 5jährige Tätigkeit auf dec Main-Weser-Hütte, Lollar, zurück. Die Glückwünsche der Buderussche-.r Eisenwerke überbrachte Bergrat Dr. Groebler unter ^leberreichung einer Iubiläumsgabe persönlich. Auch von der Werksleitung und der Beamtenschaft wurde der Jubilar in schöner Weise geehrt.
Landwirtschaft.
* Di e Maul- und Klauenseuche ist in Grosten-Duseck und Garbenteich erloschen. — Aus dem Deobachtungsgebiet sind ausgefchieden: die Gemarkung Giesten jenseits her Lahn, sowie der Stall des Dernh. Meyer, Schühenstraste (Fischerhof), die ©emarEungen Oppenrod, Rödgen, Trohe, Alten-Buseck, Beuern, Raufen, Steinbach und das Gebiet der Haubenmühle, Gemarkung (Rabertshausen.
lhessen-Nassa«.
* Wetter bei Marburg, 17. März. Hier fand gestern abend ein Vaterländischer L i ch t b i l d e r - D 0 r t ra g von Walter Elar- Giesten über das Thema .Franzosen an Rhein und Ruhr" statt. Durch eine Reihe sehr schöner Lichtbilder aus der ältesten Geschichte bis zur Neuzeit führte der Vortragende dem zahlreich erschrenenen Publikum die Willkürherrschaft der Franzosen in anschaulicher Weise vor Augen. Durch Gesang wurde der Vortrag verschönt Reicher Beifall wurde dem Redner zuteil.
fpd. Frankfurt a. M., 16. März. *5)V Besserung des A r b e i t s m a r k t e s bat auch in dieser Woche angehalten, was größtenteils auf die günstige Witterung zurückzufühcen ist. Die Besserung erstreckt sich so ziemlich aus alle Ge- werbe. — Die Gesamtzahl der Wohnungsuche n d e n, die am 1. Februar 15 585 betrug, ist bis 1. März auf 15 861 gestiegen. Nach der Dringlichkeit befanden sich am 1. März unter den Wohnungfachenden 133 vorzugsweise dringliche Fälle, denen 23 freiwerdende Wohnungen gegenüberstehen, 8620 dringliche Fälle, denen gegenüber 1769 Wohnungen frei werden. Die Wohnungsnot ist demnach trotz der in Angriff genommenen und geplanten Bauten noch Immer im Wachsen begriffen. — 3n dem Pack an der Nidda bei Rödelheim wurde dieser Tage ein zum Stumpf-Brentanoschen Besitz oehöriges S chw e i ; e r h ä u s che n a u s g e p^l ü n d e r'. Den Dieben fielen ein Schreibtisch, ein Spiegel, ein Sofa und andere Sachen in die Hände. Was die Einbrecher nicht mitnahmen, zerstörten sie in rohester Weise. Die gestohlenen Sachen haben historische Bedeutung, denn das Häuschen war ein von Goethe viel besuchter Ort und ist deshalb in seiner Ursprünglichkeit bis zur Stunde belassen worden. — Wenn bisher die Grippe hier in leichter Form auftrat und nur sehr wenig Opfer forderte, so scheint sie jetzt einen! gefährlicheren Charakter anzunehmen. Es werden zahlreiche Fälle von Kopfgrippe gemeldet, die verschiodentlich in wenigen Tagen zum Tode führten. Auch die Magen- und Darmgrippe wurde in zahlreichen Fällen feftgefielU.
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" Südwestdeutscher Radivklub Ortsgruppe Giehen. Die beiden jüngsten Vorträge des Klubs begegneten bei dem Giehener Publikum größtem Interesse. Kaum vermochte fder grohe Hörsaal des physikalischen Instituts hie Zuhörer alle zu fassen. Nach einigen geschäst- Hden Mitteilungen von Geheimrat König sprach Dr Müller „Heber drahtlose Zeitsignale". Er verstand es. seinen Zuhörern ein anschauliches Dich von dieser höchst interessanten und wichtigen Anwendung der drahtlosen Telegraphie zu geben. %afi alle Grohsunkstationen geben heute ein bis Dreimal täglich^ ein drahtloses Zeitzeichen, das den Empfänger in den Stand setzt, bu genaue Zeit festzustellen. In Deutschland wurde dazu zuerst die Küstenfunkstelle Norddeich und später die Grvhfnickstation Nauen eingesetzt. Trotz der W= «tafelt der drahtlosen Zeitübermittlung, besonders für Schifte und bei Landesvermessungen, ist über bie Fmnn der Zeitsignale noch keine afigemem verbindliche internationale Regelung getroffen worden, obgleich bereits ^wei internationale Konferenzen sich damit besaht haben. Man unter- sl-erdet heute bei den Zeitzeichen im wesent- lichen drei verschiedene Systeme: das (sog. internationale) Onojolystem. das „alte" System und das Koinzidenzsystem, auch wissenschaftliches Zeit- fignal genannt. Der Eiffelturm z. B. sendet alle drei Arten aus, während Nauen nur ein Signal nach dem Onojosystem gibt, dieses aber gleichzeitig mit zwei verschiedenen We lenl'ingen und zwei verschiedenen Sendern. Die Seewarte in Hamburg ist direkt mit dem Sender in Nauen verbunden und löst dort durch einen Stromstost bie Präzisionsuhr aus, die automatisch die Zeichen gibt. Das Nauener Zeitsignal wird ohne jede Verzögerung von allen deutschen Rundfunkstationen auf einer kleineren Welle verbreitet, so dast eS auch mit den von der R. T. D. zugelassenen Radioapparaten ausgenommen werden kann. Die durch einige Lichtbilder wirksam unterstützten interessanten Ausführungen wurden am Sonntag tuunittag ergänzt durch die Vorführung der ver- schiedeiren Signale des Eiffelturms und Nauens. Zwifchendurch hörte man ein drahtloses Konzert von der deutschen Grohstation Königswusterhau- sen, das mit einem von der Firma Vrinkmann ^ur Dersügung gestellten Sienrens-Lautsprechrr recht gut zu Gehör gebracht wurde. Als zweiter Redner berichtete Herr Mecke über seine Erfahrungen als Radioamateur. Den zu seinen Vorführungen benutzten Seiet-Lautfprecher hatte eine Wetzlarer Firma zur Versügu ig gestellt.
/XDerKreisziegenzuchtvereindes Kreises Giehen h'elt am Freitag bei Hvpfeld seine diesjährige Hauptvevs<lmmlung unter dem Vorsitze des Abg. Fenchel- Oberhörgern ab. Nach dem Jahresbericht zählt der Verein 1178 Mitglieder mit rund 1400 eingetragenen Zucht- iieren. Angekört wurden 1923 26 Böcke und 354 Lämmer. Durch Vermittlung des Vereins konnten zahlreiche Tiere aLg-eseht werden, zum Teil auch ins Ausland, z. B. nach Holland and Deutsch-Böhmen. Die Rechnungsablage mit ihren vielstelligen Ziffern ergab einen ilebcrfdjufr von 6,71 Goldmark. Für den verstorbenen 2. Vorsitzenden, Altbürgermeisder Dchwalb-Gr.-Buseck, wurde Bürgermeister Schmidt» Trohe einstimmig gewählt. Scheid- Gros)en-Buseck wurde an seiner Stelle zum Ausschustmilglied bestimmt. Der Mitglieder beitrag wurde auf 2 Nlark, der Beitrag der Gemeinden auf 10 Mark festgesetzt. 3m Voranschlag für 1924 find für Schauen und Prämiierungen 400 Mk., für Körungen 220 Mk., für Probernelken 500 Alk. vorgesehen. Sehr rege gestaltete sich die Aussprache über die deutsche Wanderausstellung zu Hamburg, die von den Kleisvereinen Oberhesfens beschickt wird, während Starkenburg 1925 nach Stuttgart geht. Generalsekretär Wagner, Vertreter der Landwirtschaftskammer. wies auf die Wichtigkeit Hamburgs als Absatzgebiet und als Hafenstadt für Lie Austuhr von Zuchttieren ins Ausland hin. Oberhessen entsendet eine Sammlung unter Füh- SIMIIII ...............
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Zusammenkunft vormittags 9 Uhr beim
Forsthaus. 1962
Butzbach, den 13. März 1924. Hessische Bürgermeisterei Butzbach.
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