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Berlin
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Banknoten.
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Behördliche Anzeigen
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verlange beim Einkauf von Rahma-buttergleich gratis die Kinderzeitung „Der kleine Coco“.
Das Beste fUr Tatet nnd Küche Höclxfrer Nährwert. FeinHer ßrolaufürtclx. Immer frtfch.
Obstversteigerung.
Donnerstag, den l8.Sept.1924, vorm. 10 Uhr, wird die Obsternte meines an der Kreisstrahe Gießen— Leihgestem in der Nähe des Kreis Magazins gelegenen Baumgartens, bestehend in Tafel., Wirtschaftsäpfeln und Winterbirnen versteigert.
behaltung ihrer Plätze an ihrem Abonne» mentstage, wenn sie diesen bis zum 17. September geltend machen.
Gießen, den 12. September 1924.
Lbeaterbauverein ©. m. b. H., Gießen. Der Oberbürgermeister. 704SV
, „ „ über 3 m
Lange „ „ überbauten Stand bis ZU 3 m Lange w „ überbauten Stand
über 3 m Länge ' „ Sack Zwiebeln usw.
* Karuffells, Panoramen und dergleichen für den laufenden Meter . . .
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Bekanntmachung.
Bleß- naö Srömermarft-Sattf Ser Staat Gietzen.
Auf Grund der Artikel 193 und 194 der Städteordnung und unter Hinweis auf die Ortssatzung über die Gießener Jahrmärkte vom 28. April 1875, nebst dem hierzu erlasienen Aachtrag vom 1. Mar 1923, wird auf Beschluß des von der Stadtverordneten • Versammlung hierzu ermächtigten Markt ■ Ausschusses vom 26. August 1924 mit Genehmigung des Hessischen Ministeriums deS Innern zu Ar. M. d. I. 5050 für die Stadt Dießen folgender Vieh- und Krämermarkt-Tarif erlassen.
§ 1. Das Standgeld beträgt:
schließlich der Steuer:
Proszeniumsloge, Rangloge und
Erster Rang Dorderplah - - I. Sperrsitz u. I.Rang-Mitte . .
11. „ ., l.Rang-Rückplah .
III. „ .. IIRang-Vorderplah
11. Rang.Mitie 26 „
II. Rang-Rückplatz 19
Die Ausgabe und Bezahlung der Abonnementskarten erfolgt in vier Raten.
Anmeldungen zum Abonnement sind bis zum 20. September nur schriftlich an die Stadtverwaltung, Bergstraße. Zimmer Ar. 12, unter Angabe deS Abonne- mentStageS und der Aufschrift „Theater- Abonnement" zu richten. Die lehtjährigen Abonnementen haben Anspruch auf Bei-
etwa 250 Turner beteiligten, rhythmische Freiübungen des Turn- und Sportvereins Butzbach und Ringübüngen desselben Dereins statt.
In der geschmückten Festhalle auf dem Bieh- marktplatz wurden gegen 6 Uhr an die Sieger Diplome ausgeteilt. Hervorgehoben sei, baß 1. Sieger Karl Reuter vom Turnverein 1846 Gießen mit 88 Punkten. 2. Karl Leineweber-Frankenberg mit 80, 3. Karl Bernhardt- Aiederwöllstadt mit 79 Punkten Wurden. Abends fand in der Festhalle bei Konzert und turnerischen Dorführungen und Tanz eine festliche Veranstaltung statt.
♦
6taffeltag des Schwimmsportverein- „MvenuS-- Offenbach.
Der S. S. D. „Moenus' -Offenbach Deranftal- tete am Sonntag seine alljährlichem Staffel- sch Wimm Wettkämpfe. Es galt, die Vorherrschaft in den Mannschaf tskämpfen des Gaues I Kreis V des Deutschen SchwimmVerbandes festzustellen. „Iungdeutschland"-Darmstadt gelang cs, nicht zuletzt durch das glänzende Schwimmen seines Rekordschwimmers und zweifachen deutschen Meisters Fr. De rg e s, die Senivrwett- kämpfe an sich zu reiben, während „Moenus"- Offenbach erwartungsgemäß in den Iugendstaffeln triumphierte. Der Gießener Schwimmver- c i n entsandte ebenfalls eine Mannschaft, die durch das Fehlen von drei seiner besten Schwimmer, Eck, Gaebler, Jung, sehr geschwächt war. Trotzdem gelang es dem Verein, die Druststafsel für 1. Senioren 3X8 Bahnen (Vahnlänge 15 Meter) an sich zu reiben. Die am 31. August in Darmstadt siegreiche Damenjugend-Druststaffel mußte sich ben Offenbacher „Moenaninnen" beugen, da sie die Wendetechnik des kurzen Hallentrainings nicht ganz beherrschte. Die Herren- jugend-Druststaffel belegte zwei dritte Plätze.
1. für einen Stand bis zu 3 m Länge
§ 2. Vorstehender Tarif tritt mit dem Tage seiner Verkündigung in Kraft.
Gießen, den 12. September 1924.
Der Oberbürgermeister.
I. D.: Kling spor. 71222
Bekanntmachung.
Ztadttheater
Abonnements-Einladung.
In der Spielzeit 1924 25, die vom 7. Oktober 1924 bis Ende April 1925 dauert, werden an den Tagen Dienstag. Mittwoch und Freitag je 24Abonnements- Vorstellungen stattfinden; dieVorstellunaen beginnen um 7'/, Uhr. Gegenüber den Tagespreisen sind die Abonnementskarten um etwa 40 Prozent billiger , bei Richt benutzung der Karten können, tote bisher, Gutscheine gegen Entrichtung etner Ge- bühr von 20 Pf. gelöst werden.
Der Preis für 24 Vorstellungen (dar- unter 7 Operettcn-Gastspiele) betragt etn-
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 8. September 1924 a) die Firma Albert Volk, chemisch-technische Fabrikate, Großen-Linden. Inhaber ist de, Kaufmann Albert Volk in Großen-Linden: b) die Firma Schuhhaus Merkur, Inh. Armin Bender, Gießen. Inhaber ist der Kaufmann Armin Dender in Gießen. Aw 12. Sept. 1924 die Firma Fechter & Burk, Gießen. Gesellschafter sind: Sortiermeister Heinrich Fechter und Kaufmann Fritz Burk beide in Gießen. Die offene Handelsgesetz schäft hat am 1. Mai 1924 begonnen Heinrich Fechter ist von der Vertretung unk Zeichnung ausgeschlossen.
Gießen, den 13. September 1924.
Hessisches Amtsgericht. 71142
Wirtschaft.
• Aktienzuckerfabrik Wetterau in Friedberg. Die Gesellschaft beantragt Ka° pitalsumstellung von 1,50 Millionen Papier- auf 500 000 Goldmark.
' Stahlwerk Becker A.-G.-W i l l i ch. Der Gläubiger-Beirat hat sich an die Gläubiger gewandt und eine Sanierung auf der Basis von 35 Prvz. befürwortet. Es ist möglich, daß mit diesem Entschluß der Hauptgläubiger der Kon- kurs vermieden wird. Don der Verwaltung ist eine vierzehntägige Verlängerung der Geschäftsaufsicht beantragt worben.
*
Devisenmarkt DerNn—Frankfurt a. M.
<SN Billionen Mark auSoebrfldt. vuenoS-AIrr«. Bonbon, Reu« York. Japan, Rio be Janeiro für eine Einheit. Wien und Budapest für 100000 Ein beiten, alle« übrige für 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
Metallbank...........
Mitteldeutsche ffrcbftbonf . - Qkslerreichilche Ereditanstalt Westbank Bochumer Guß ..... Buderus............
Caro .............
Deutsch-Lnxemburg......
Gelsenkirchener Bergwerke. . harvener Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln.....
paurahuttc.......
Dberbebarf.....
Phönix Bergbau.......
Rbeinstabl...........
Riebeci Montan........
TelluS Bergbau........
Hamburg-Amerika Paket. . . vkorbbentschcr Llovd.....
Eheramische Werke Albin . . Zementwerk Heidelberg .. . Philipp Holjmann......
Anglo-Eont Guano ....
Badische Anilin........
Tdemikche Mayer Alaptn . . Goldschmidt GrieSl eimer Electron .... Höchster Farbwerke...... Holzverkovlung . . .....
MigerSwerkc ........ Lcheldeanstalt ........
Sllg. Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........
Vkainkraftwerke ........ Lchuckeri............
Siemens L Halöke Ablerw-rke Äletjer ..... Daimler Motoren. ..... Hevligenstaedt ...... Mcguin.............
ffranlfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . . Mrtallgeselvchaft Frankfurt. Del. Union A--G........
Schuhiabrik Herz Sichel .........
Zellstoff Waldhof...... Zuckerfabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Waghäusel . . .
Cbstversteigerung.
Nächsten Freitag, den 19. d. Mts^ morgens 9 Uhr am Ortsausgang nach Lang-Göns anfangend, soll das Gemeinde- obst, bestehend in Aepfeln, Birnen (baruntti etwa 200 Zentner feine Tafelbirnen) und Iwetschen an Ort und Stelle baumweise versteigert werden.
Holzheim (Kreis Gießen), 15. Sept. 1924. Hessische Bürgermeisterei.
Wetz. 71180
6% Deutsche RetchSanleibe . <% Deutsche vieichSanleive . 3'/,°/° Deutsche Retchoanleihe 3% Deutsche NeichSanlethe . Deutsche Svarpraunenanleth« <v/o Preubische KonsolS . . . <e-o Hessen Hessen
3% Hellen...........
Deutsche Wertb. Dollar-Anl. bfo. Doll.-Schatz-Auwetsug."»
4*/e Zolltürten 5% Doldmcrikan«
I lerliner Handelsgesellschaft, i ommerz- und Privat-Bank
armfi. und Nalionalbaut .
Iranksurter Dorfe.
(Eigener Drahtbericht d«S »Gießener Anzeiger".) Franksurt a M., 15. Sept Tendenz: Anleihen schwach. Aktienmarkt unrinheiMch. St; Qffcttcnbörfc stand zu Wochenbeginn unter dem Einfluß der innerpvlitlfchen Lage, die in Dörsen- Ireifcn für wenig günstig und recht unsicher bezeichnet wird. Weitgehende Zurückhal- tu ng der Kauflust war die Folge. Die mibmutige Stimmung kam besonders am Mvn- t a n m a r k t zum Ausdruck, wo die Abgaben schärfer h:rvortraten und gröbere Kurseinbuben zu verzeichnen waren. Ausländische Realen traten ohne nennenswertes Geschäft. Der Aktienmarkt verkehrte uneinheitlich, doch setzten die meisten Werte niedriger ein. Kaliwerte waren stark rückgängig. Für chemische Werte bestand wenig Interesse, die Kurse bröckelten leicht ab. Der BankakUenmarkt verkehrte sehr ruhig. Am EinheitSmarktderIndustriepapiere erlitten die meisten Werte leichte Äuröeinbuben. Einige Werte zogen hm Bruchteile an. 3m freien Verkehr war das Gechäsl ohne Belang. Decker-Stahl l6/., Petroleum 17'/». Kru- gershall 5, Benz 33,'i, Entreprise 24 Der Geldmarkt ist unverändert, für MonatSgeld 1", Prozent. Der Devisenmarkt verk.-h.te rahig 3m älsanccnhandel hat sich das englische Pfund etwas gebessert, eS wird mit 4,46V» bis 4,46 ’/4 Dollar gehandelt. Für den französischen Frank Hörle man einen Äurö von 83,10 Frank. 3m w.iteren Verlauf hat sich das Geschäft nur wenig verändert.
Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeiger.")
Berlin, 15. Sept. Zu Beginn der neuen Woche trat am inländischen Anleihemarkt eine starke Abschwächung ein, die den gesamten Verkehr nachhalt.g beeinflußte. In Börsenkreisen hatte man mindestens mit einer freundlicheren Tendenz der Industrlepariere gerechnet. Diese Erwartung ging jedoch größtenteils nicht In Erfüllung. denn auch der Aktienmarkt stand im Zeichen der Abgaben Der günstige Eindruck, den die beschlossenen Maßnahmen der Reichs- rcgierung zur Erhähung des ProduklionSprazesles gemacht haben, scheint vergessen zu sein. Die Erneuerung des .Kohlensyndikats wird von der Börse nicht besonders hoch eingeschäht. Man glaubt nicht, daß die geschaffene Reuregelung von langer Dauer sein wird. Am Devisen - und Geldmarkt ist keine nennenswerte Veränderung eingetreten. Die innerpolitischen Besorgnisse, die un Zusammenhang mit der heutigen Kabinetts- siyung an der Börse aufgetauchl waren und die Stimmung ungünstig beeinflußt hatten traten in dem weiteren Verlauf etwas in den Hintergrund. Infolgedessen waren die Abschwächungen auf den meisten Märkten nicht erheblich-
Märkte.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des .Gießener Anzeiger".)
Frankfurt a. M., 15. Sept. ES wurden notiert: Weizen, Wettevauer 24—25, Roggen, inländischer 22—23, Sommergerste für Brau- zwecke 25,50—27. Hafer, inländischer 22—22,75, «Dais, gelb 19,75—20,25. Weizenmehl, inländ., Spezial 0 36,25—36,75, Roggenmehl 30—31, Weizenkleie 12,50—12,75, Roggenkleie 12,25—12,50, Erbsen 30—46, Linsen 56—60. Weizen- und Rog- genslroh 6,25—7, Treber, getrocknet 16,50—17. Tendenz: Stetig
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".)
Frankfurt a. M., 15. Sept. Austrieb: 1201 Rinder: darunter 276 Ochsen, 53 Dullen, 872 Färsen und Kühe. 401 Kälber, 271 Schafe. 2510 Schweine. Rinder. Ochsen: vollfleischigs ausgewachsene höchsten Schlachta-erteS 54—60, junge, fleischige, nicht ausgemäste.e und ältere aiuge- mästete 47-53, mäßig genährte junge unb gut genährte ältere 40 46, Bullen: vvllsleischige au8- gemäftete Färsen höchsten Schlachtwertes 45-50, vollfleischige jüngere 38—44; Fürei und Klihe. vollsl. ausgemästele Färsen höchsten Schlachtwer.es 50—55, rollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Iahcen 45—53, wenig gut entwickelte Färsen 40-43. ältere ausgemaste e Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Äute 36—44, mäßig genährte Kühe und Jär.en 28—36, gering genährte Kühe und Färsen 15—25. K a l - her. feinste Mastkälber 68-72, mittlere Ma stund beste Sauglälber 60—66, geringere Mast- und gute Saugkälber 52—57. Schafe. Mast- lämmer und Masthämmel 45—48, geringere Mast- hämmel und Schafe 35—42, mäßig genährte Hammel und Schafe (Merzschafe) 24-30. Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilo 78--82, unter 80 Kilo 68—77, von 100 bis 120 Kilo 82—85, von 120 bis 150 Kilo 80—82, Fettschweine über 150 Kilo 80—82, unreine Sauen und geschnittene Eber 65—75. Marktverlauf: Reger Handel, Markt geräumt.
Berliner Produktenbörse.
'Berlin, 15. Sept. Die Getreidebörse verlies stetig. Die Preislage hat sich gegen Freitag nicht viel geändert. Gerste und Hafer wurden höher notiert. Roggen ist ebenfalls stärker ge- sucht, dagegen Weizen ruhiger. Für Mehl sind die Mühlen bis Rovember-Dezember ausverkauft. Sie verlangen für Lieferungen etwa 36,50 Mk. für Weizen und 31,50 für Roggenmehl. Futtermittel behaupten weiter bei starker Frage ihre hohen Preise Es wurden pro 1000 Kilo notiert: Weizen, märl. 225—236, Roggen, märt 197—202, Gerste, märl. 212—240, Gerste, neue 195—205, Hafer, märt 180—188, Raps 325, Leinsaat 440. — Für 100 Kilo: Weizenmehl 32—34,50, Rog- genmehl 29—31, Weizenlleie 14,50, Roggenkleie 12 80 Biktoriaerbsen 32—35, kleine Erbsen 22 bis 26, Futieverbsen 19—20, Peluschken 17—18, Ackerbohnen 16—17, Wicken 16—17, Lupinen, blau 12 50—13, Lupinen, gelb 14—17, Serradelle, alt 1350—14, Rapskuchen 14,25, Leinkuchen 24--25, Trvckenschnitzel 13,20—13,30, Torfmelasse 9, Kar- toffelfloden 18,50.
Nmst.-Rott Brsi.-Antw Gbtifltanta. .Qoptnbngen Stockdolm . frelftnnfot». malkii. . . Landon. . . "kuyork .. Part».... «chweft .. ■SDanten . . Wien in D- Ceft. oboefi Prag .... Budapest - • Buen--Aires Bulgarien Oapan . . . wo de Ian Belgrad . . Lissabon . -
Fcrrfw, 15. Sept.
Amerikanische Note» . . ... Belgische Noten Däniiche tlioten . Lnglische Noten
Framvltsche Noten ..... Hollcindischc Noten...... Italienische Violen ...... Norwegische Noten......
Deuisch C. ftcrr ,Ä100 Jtronen Rumänische Noten Schwedische Noten ..... Schwester Noten.......
Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . . Ungarische Noten . . . . .
a. auf den Diebmärkten.
1. für ein Pferd 1.—
„ Fohlen . - - - —.50 einen Ochsen, eine Kuh
oder Rind —.50
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Buntes Allerlei.
Die Ausgrabung einer altromischen Dilla in England.
Die prachtvolle Billa eine- römischen Admirals, der vor 1800 Jahren an der Stätte des heutige nenglischen Ortes Folkestone residierte und von seiner Wohnung aas bu an der Küste ankernde Flotte beobachten konnte, ist feyl ausgegraben worden. Din alter Schacht, aus den man zufällig stieb, führte zur Freilegang der interessanten Anlage, die, ebenso wie ähnliche Dillen am Rhein, den außerordentlichen Woh- nungSluras der römischen Kaiserzelt offenbart. Man hat in der Villa auch eine Anlage für bie Zentralheizung gesunden, ein schön ausgestatieies Badezimmer mit Vorrichtungen für kaltes und warmes Wasser, für Duschen usw Die weiten Räume waren mit kostbaren Mosaiken belegt. Aber außerdem wurden noch ganz persönliche Einzelheiten gesunden. Da ist z B. ein Itlberner Griffel, mit dem der Admiral seine Befehle auf Wachstäselchen geschrieben haben mag. Da sind Leuchter die ihm Licht spendeten, wenn er abends im Bett' las, Broschen und Haarnadeln von sehr schöner Arbeit mögen seine Frau geziert haben, und sie betrachtete ihre Züge in einem Pracht- vcllen Dronzespiegel. Unter den Gefäßen gibt es solche, die aus Samos stammen, und anders wieder die die HandwerkSzeichen gallischer Töpfer auftoelien. Auf den Münzen prangen die Kopse römischer Kaiser, die im ersten und zweiten Jahrhundert nach EhrlsiuS lebten. Draburnen zeage.' davon daß in dieser Villa, in der eS augenscheinlich sehr lustig zuging, auch Menschen bei- gesetzt wurden. Die Ausgrabungen die von dem Ai'chäologen Wlnbolt geleitet werden, sind noch nicht vollendet. Große Fremdenscharen strömen aber bereits zu der Stätte, um die anltfen Herrlichkeiten zu besichtigen, und das Eintrittsgeld. das erhoben wird, wird di.' nötige Summt zur Fortsetzung der Arbeiten bringen, an dene.i sich die Schuljugend von Folkestone als freiwillige Helferschar beteiligt.
Vttchertis^.
• Heimatpflege und Gesdentwer» tu ng. Unter obigem Titel bat der Friedberger Geschichtsverein soeben feinen Jahresbericht 1923,24 herausgegeben. Die 20 Seiten umfassende Broschüre (Preis 20 Pf.) wird an die Mitglieder deS Friedberger Gefchichts- Vereins (Jahresbeitrag 2 Mark) kostenlos verabfolgt und zeigt, wie eS dem Friedberger De- schichtSverein sogar in der Inflationszeit möglich war, den Anforderungen der Heimatpflege mit schönstem Erfolge zu genügen well der Kreis, die Stadt die Museumsgesellschaft und zahlreich: Freunde treu zu ihm hielten. Aber auch außerhalb von Friedberg dürfte dir Schrift Beachtung finden weil sie überzeugend äuf den ganz unausbleiblichen Rückschlag hinweift, der die Hei- matpslege- stmd Bolksbildungsbewegung In Heiser treffen muß wenn der Staat vor eigenen Opfern zurückfchreckt. Was der Friedberger Geschichtsverein hierüber zu sagen hat, wurzelt keineswegs in grauer Theorie, sondern beruht auf jahrzehntelanger Erfahrung. Allen Gemeinden, Körperschaften und Einzelpersonen, die von der Regierung zur Arbeit auf dem Gebiete der Heimat- pflege und Volksbildung veranlaßt wurden, sei das anregende Büchlein wärmstens empfohlen. Es bespricht In verbindlicher Form die unzulängliche Stellungnahme der für die Heimatpflege und VollSbildung verantwortlichen Behörden, Fragen deren schleunige ßöfung zu den vvr° nehmsten Aufgaben der Gegenwart gehört. Die Schrift ist durch den Verlag E. Dindernagel in Friedberg in Hessen erhältlich.
(In einem Teil der Auflage wiederholt.)
Eine neue Jfarbrücke.
Plattling, 15. Sept. (WTD.) Am gestrigen Sonntag wurde hier bie neuerbaate 362 Meter lange Eisenbahnbrücke über die Isar dem öffentlichen Verkehr übergeben.
Ghandi, Präsident des indischen Nationalkonqresses.
Londo n, 15. Sept. (WTD.) Reuter melde, auS Bombay: Der Empfangsausschaß des indischen Rationalkongresses, der im September tn Bombay zusammentreten wird, hat einftimmtg Ghandi zum Präsidenten gewählt.
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