Ausgabe 
16.8.1924
 
Einzelbild herunterladen

le.

3ft"*h5 ^lich js, dir e Kuch &^r prK Lb 2bS$ i^*ile >

J4..» Meilen. ^^Mhes AM

Äu^hn* Jmit» von 454 ÜISwsmS ®°-30 big 8Q50 Elchen Dele. jungen führte

der Mil

mt(rt- Der Men- m n*(ht einfotttlufk. MW Hj »<, frto.

26 3m weiteren ^yvlung toeitae

iebörse.

N. (DvahtbrrlH i rotiert: Weizen, loggen, inländ. e für Srajjtwtfe '. 18,50 bis 18,75. )eizeMchl inländ. lioggemnehl 26,25 Meie 10,75 bis

tbotfe,

de M D-i Gerste ie werde die Aus- l der Export hic ische in ausländi. ach bereits abgc reisen zwischen 195 für je 1000 Kilo: Roggen, märt 140 mark. 203 bis 210, aps 295 bis 300; 51828,75, Otoggen- leie 11 bis 11.20, n 25 bis 30, kleine n 14 bis 16, > m 13,50 bis 15.50, fan 9 bis 10, gelb > bis 12,40, Lein-

bis 1020, Tors- 24,50

Redaktion.

Verbindlichkeit d«

1.)

Ihrer Fima einen ündigung hatten, ist g für das laufend« sie die vertraglich« lten hat.

Achten-

tehibtn.

, 9. Sonntag n. Stift en s. d. Äeukonstm. [er. 9'/,: M Wahr.

Christenbs.die-M. ist. Hertel. S/,. M 3ohannesgem. M

männI,?r5 W :

Dieseck- 9/>

leindea.

Khß Msse m. M" '?' Äm±0

ennig

L7Z -L7.S-

>diaum-

vonjl

liewid*" MH

1 f

l^fflUDgenZUri*^

[rtbWi* ß c.hfiei un»u' '»äS« de'lnZle'S?',.en

«sw

Oer Alte auf Topper.

ytoman von Hanns von Zvbeltih.

44. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

3a, sah du den mal! Kommst bei den Kriegs- (äuften nicht mal über die Grenze."

»Sind eben die verfluchten windigen Fran­zosen 1 Ein Pack! Wär' bei Gott unter des hoch- seligen Königs Majestät nicht möglich gewesen. Erst der Friedrich hat die Dagage grost werden lassen, dah sie jetzo die erste Geige spielen darf. Das kommt auch aus sein Schuldbuch!"

»Auch. . . Zabeltitz . . ."

Diesmal ist's der Alte, der schluckt und schluickt. 3st ihm sehr desagreable das grab von dem Lasow, bei dem es immer leicht an dein schuldigen Respekt vor der Majestät gefehlt hat, dem der österreichische Offizier immer noch h.-im lich zum Rockkragen 'raussah. Gesagt ist aber gesagt, und es trotzt auch in dem alten wunden Herzen. So, dah er noch einmal sagt:3a die windigen Franzosen schreibt 3h°n Historie sicherlich auch ins Schuldbuch."

Dorten wird noch diel arideres zu stehen kommen. Par exemple, wie Er mit der Armee herumzieht und die eigenen Provinzen im Stich säht, dah sie zugrunde gehen müssen. Soll mich nicht wundernehmen, wenn jetzt auch Berlin in Feindes Hand fällt. Wird wohl das Ende vom 2teÖ sein."

Wieso? Das Ende von welchem Liede?" 3e nunvom ganzen Fridericus ONagnus!" Da lacht der Toppersche. Gallebitter, aber er lacht.Kennst ihn doch verflucht schlecht, den König. D^n kriegen sie nicht unter. Hat Kollm

überwunden und Hochkirch und Kunersdorf, wird auch jetzo die Metze Fortuna wieder zwingen. Sollst sehen! And das lab dir sagen: wenn sic ihn bei Lebzeiten ganz klein machen und wenn wir alle darüber ins Elend kommen, tiefer noch, als wir schon drinstecken darum bleibt er doch Fridericus Magnus, von dem sie noch in späten Zeiten erzählen werden, wie vom Grohen Alexan­der oder vom Julius Casar." Hatte sich ordent­lich aufgerichtet bei den Worten, hatte mit lauter Stimme gesprochen. Achte nun doch wieder die Hand des anderen und sagte fast weich:Tut mir so leid um dich, Lasvw. Wollt' wohl, ich sand' ein rechtes Trostwort."

Lab nur sein, Hans Ehrenreich. Da suchst du vergebens. Aber ich dank' dir für den guten Willen ja und so du mir sonst noch was Gutes antun willst, so [ab den alten Streit zwi­schen uns begraben sein. Rkan sargt ja noch Besseres ein als solch eine Lappalie."

Das soll ein Wort sein, Lasow! Hab nun komm mit ins Haus. Sonsten, wenn wir Jank hatten, taten wir einen guten Trunk, und alles war gut. Heut du mein Gott! heut ist Küche und Keller teer. Kann dir grab nur zeigen, wie sie gehaust haben, die Hunnek."

Wahrhaftig: allenthalben hatten sie aus dem platten Lande bis Berlin hinunter gchaust wie die Hunnen, die Moskowiter, und die Oester­reicher unter dem wilden Lach nicht nrinber; allein in der Renmark waren gegen zweitausend Ge­höfte der Flammen Raub geworden. Als sie dann wirllich die Hauptstadt eingenommen, ver­

fuhren fic glimpflicher, legten ihr mir zwei Mil­lionen Taler Kriegskvittributton auf und begnüg­ten sich, die KöniAichen Schlösser zu Schönhaus«m und Charlottenburg zu devastteren. Blochten doch wohl für ihr Renommee vor ganz Europa fürch­ten und dann: die Alliierten Ligen sich balde so in den Haaren bei dem ganzen Plünderungs­zug, bab es beinahe zum Schieben und Stechen gekommen wäre.

Dazu aber: am 9. Oktober waren sie in Ber­lin eingezogen, am 13. hoben sie sich wieder von dannen. Denn der Schrecken fuhr ihnen heillvs auf die Rach richt in die Glieder: der König kommt! Schon sein Rame reichte hin, sie zu scheu­chen. So bab er, der Sovge um Berlin enthoben, sich in schnellen Märschen nach der Elbe wenden konnte, wo Feldmarschall Daun jetzt stand mit­samt den Reichsvölkem. Wie im Fluge trieb er die vor sich her, nahm Wittenberg wieder und Leipzig. Mit dun Daun freilich, mit dem war nicht so leicht abzurechnen, wie etwa mit Dem Herzog von Zweibrücken, der die armselige ReichS- armee kommandierte, der noch von Robbach her die Angst in den Buren steckte. Mit dem Daun: das kostete eine Schlacht.

Ist am 2. Rovember zu Eilenburg gewesen, dab ein paar Herren vom Hauptquartier im Wirtshaus zum Römischen Kaiser zusammensaben, bei der Flasche Pvntal, um einen langen Tisch, auf dem die Talglichter qualmten. Der Kruse- mart war da und Lentulus; bann fand sich ber Generalleutnant von Hülsen dazu unb, später am Abend, der alte Eichler, ber Kabinettsrat. Unb als grab, zufällig, ber Page Zabeltitz die Rase zur Tür 'reinstreckte, sie aber gleich erschraken vor den hohen Herren wieder zurückziehen wollte,

Vies ihm der LentutuS zu: .Spazier' ®r nut herein, mein Sohn. Sind berat Majestät schon zur Ruh gegangen?"

»Pirch hat heut dar Dienst, Herr General"

Also komm Er nur. Mit Permission der Herren. Er kann sich mit der Lichtputzschere nütz­lich machen."

Sv hat sich Zabeltttz bescheiden an ein Eckchen gesetzt. Hatte auch wirllich zu tun, denn die Talq- ftrazeln klunkerten in einem fort, und eS ries halb der eine, bald der andere:Iunkcr, tu Er sein Devoir." Dafür schob ihm Krusemark ein Glas Roten hin. Aber der Wein schmeckte ihm heut nicht, unb eigentlich hält' er lieber m feinen Kämmerlein oben untermDach gelegen unbgelxult; am Morgen war der lange Brief ber Frau Mutter gekommen mit den schlechten Rachrichten vom Einfall der Moskowiter, vom jammervollen Tode des guten alten Egid unb des lieben Ma­gisters unb allem, was drum unb dran hing.

Hörte so kaum hin, was die Herren sprach, n, fing nur einzelne Brocken auf, das unb jenes, und im Grunde wenig Tröstliches. 3a, so manches patzte freilich zur eigenen Stimmung

Seltsam, freimütig sprachen sie heut, fast als achteten sie nicht des jungen Blutes am Tische.

Messieurs." meinte der fünften so fd>iiKin­fame Eichler einmal kummervoll,so schlecht bei Humor wie jetzo hab' ich Seine Majestät nimmer gesehen. Selbst nicht nach der ÄuncrSborfev Ba­taille, wo ihn doch auch bas Desespoir gepackt hatte.' Wollen Sie mir's glauben, Meftieurs, bab er mir gestern gesagt hat: was ich auch tun mag. die Liebermacht erdrückt mich. 3ch hab' keine Hoffnung mehr auf dieser Welt."

(Fortsetzung folgt.)

Bieter Grau- u.WeißkalltwerkeJMen

Wir haben die Bieberer Grau- und Weißkalkwerke in Bieber bei Rodheim käuflich erworben und werden das Werk nach modernen Grundsätzen neu ausbauen.

Wir können daher laufend liefern - waggonweise und durch Fuhrwerk frei Baustelle -

LGran-u.Weißstiickka!L..Diingekalk

stets frisch gebrannt, in garantiert hervorragender Qualität.

Unsere Produktion wird in wenigen Wochen auf arbeitstäglich 600 Zentner gesteigert, so daß wir allen Ansprüchen prompt entsprechen können.

Wir liefern weiter ab unserem Vertragswerke in AUMENAU (Lahn) arbeitstäglich weitere 700 Zentner

LMarmor-WeißstückkalksowieDüngekalk in Waggonladungen. Dieser Kalk von höchster Reinheit (Ringofenbrand) eignet s!Ch auch hervorragend für die chemische Industrie.

Wir liefern ferner ab unserem Bruche in Bieber oder frei Kleinbahnwagen Sieben jedes Quantum

Bruchsteine zu Bauzwecken

Wir werden bestrebt sein, das Vertrauen unserer Kundschaft durch pünktliche Lieferung bester Ware und entgegenkommende Bedienung zu gewinnen.

V Gewerkschaft Königgrätz, Gießen

Hauptbureau: Frankfurter Str.13, Telephon 2169 Drahtanschrift:'Königgrätz Gießen

Kalkwerk in Bieber bei Rodheim, Telephon Rodheim Nr. 8. MJ5BB

(Einer geehrten Einwohnerschaft von Heuchelheim und Umgegend zur gefälligen Kenntnis, datz die BtWoUitWsW (Nähe des Biebertalbahnhoses und des Sportplatzes) zur Heuchelheimer Kirmes am Sonntag, dem 17. August, wieder eröffnet wird. Um gütigen Zuspruch bittet hochachtungsvoll M. Henrichs.

Auf zur

Kirmes mdi Melle!

Sonntag, 17., und Montag, 18. August.

Es laden freundlichst ein 6354D

Treppchen, Schwanen und Sriedrich Volkmann II.

Sonntag, den 17. und Montng, Den 18. August 1924

armes in Köngen

wozu freundlichst einladen

Wirt Sch. Mer Mmirt M. Wagner».

Für gute Speisen und Getränke MjEagjT ist bestens gesorgt. 635ID

Mwn.S'i; Altes Blei

iBielröhren) kaust

an!IU.linUilnnse'ild lieh Jnekemi.faftaüc

Sonntag und Montag Kirmes in Beuern wozu herzlichst einladet Gastwirt Sommerlaö (Holländischer Hof)

Handelt!. Drop. Karn, ®rÜIHf(J)C Xriltfcrti Schulstr.AuchVersd. eu7D Schulstr. 7/9.

Ihre Verlobung beehren sich anzuzeigen

Margarethe Lauer Friedrich Müller

Basel Giehen

z. It. Dietzen Dleichstr. 37

16. August 1924

022605

Statt Karlen

Hans Krug Erna Krug geb. Heller

Vermählte

Dietzen (Wetzlarer Weg 65) Nordenham i. Oldbg.

16. August 1924

................«E2L1L

rassen von

-jT-' Ml. 2.60 an.

PrelSl. frei.

Heiner, Gellttgelhol, Halnatadt, Baden 85.

Rudolf Rödiger, walltorstr. 35

Für Wiederverkäufer Fabrikpreise.

Brennholz.

Buchen- u. Tannen­brennbolz, kurzge- fdrahten sowie ge- backt, liefert frei anS

Sommetfriliöe

ISMÜLV.Badßelteri

Zimmer m.guter Pension 5 Mr. tgL Villa Gntermutb Wtpvenbach, Post Ortenberg, Ob.-H.

HauS JnL Wellhöfer, 6357c Telephon 743. touD

Drahtgestelle für Lampenschirme und Ampeln zum Selbstanfertigen in allen Formen und Größen sowie in jeder Menge vorrätig bei

I RH die hübschen modernen Sachen in ihren freundlichen Farben U können Sie so bequem waschenI Machen Sie einmal an einem kleinen H Stück einen Versuch. Sie werden selbst überrascht sein, wie schon H es wird. Natürlich behandelt man Wolle und Buntsachen stets hand- D warm. Mil Persil gewaschene Wollsachen bleiben locker und wach, B verlieren die Form nicht und bekommen ein schönes neues Aussehen.

SISSO