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8». |i<0 axMMngt rtöttsexötgen HmfteMunfl i>si «allein die Llngelemten für QIrbeitcn cmf deutschem Boden zur Sicherung des deutschen Emährungs- bedarfes ersaht werden, bann Dnnte sehe bald «ruf dein QuulitätsarbeitSmartt eine fefyr scharfe Krisis eintreten.

(Sin dritte- nichtiges Moment ist schliehUch Hoch dieStandvrtSverlegungderdeut- schen Industrie. Die ^andorts Verteilung der deutschen Wirtschaft richtet sich- in der Haupt­sache nach der RohstofsFewiTMung, nach der ®ig» unng der ArveitSftäfte, nach dem Ort des Ab- sages und rod) den TrcmsporrgÄegen heilen. 3n den letzten Jahren hat sich immer mehr auch auf diesem Gebiet eine Rationalisierung bemerkbar gemacht, di- in früheren Zeiten, in denen nicht so scharf lalkuliert zu werden brauchte wie jetzt, nicht in 'ein Maste zu beobachten war. Dieser Prozetz ist noch unterstützt wurden durch btt Vor- gänge im Osten und Westen Deutschlands, die viele ehemals dort ansässige Indust risen xur Hm» fieMang zwang. Wir flehrn jetzt in Deutichsand inmitten einer Hmsiedlung ter Industrie, ton herein ganzen Umfang wir uns erst nach einigen Zähren eine richtige Bvrstellüng machen können. Es ist nicbt -usgeschlossen, datz ganze Wirtschast-7 zweigr alimädüch verlegt werden: man denke nur an i ic Wanderung von der Steinkohle zur Braun­kohle usw. Auch diese brschrinung mutz auf dem Arbeitsmartt von Einfluh werden. S8 ist nicht ausgeschlossen, daß gerade dieses Moment den Arbeitsmarkt vielleicht mn schärfsten mit Ereein» jllrtzt.

* Da u x i t werke A-G, G iehen. Don den Rechlsbeifländen der Daurttwecke A-v. Tic- tzen wird uns geschrieben:Dir auf die Baurit- toerfc D.-T. in Dietzen in Ar. 80 desDietzeuer Anzeigers" vom 14. lf. Mts. enthaltene Nachricht bedarf Der Berichtigung und Ergäruung: Das Urteil der Kammer für Handelssachen erklärt nicht die Schaffung der 2700 Stammaktien für nichtig, sondern lediglich die Verwendung von 1200 dieser Aktien und der 1000 Vorzugs­aktien bezüglich letzterer wird auch die Schaffung von dem Urteil für nichtig er­achtet wird für unzulässig erklärt. Degen die Schaffung der Stammaüien als solcher, wie gegen die Verwendung von 1500 Stück hiervon ist kein Bedenken ausgesprochen. Im übrigen hat das Urteil die 5 Gründe, auf welche die Anfechtung der Generalversammlungs­beschlüsse gestützt war, als sämtlich nicht stich­haltig erklärt und die Prozeßlosten iu gleichen Teilen den Parteien aufarlegt." (Die hier berich­tigte Notiz war uns von der Gewerkschaft Ra­benau übermittelt und auf telephonische Rück­frage ausdrücklich als zutreffend bezeichnet wor­den. Von der Bauxitwerke A. G. hören wir, daß sie sich mit dem Gedanken trägt, gegen diese erst­instanzliche Entscheidung Berufung einjufegen. D. Red.)

D i e Handelskammer Frankfurt a. M. weist tucaüf hin, datz die infolge Amte- rung des Harrdelskammergesetzes für die Zukunft unter dem NamenIndustrie' und Handels- Lämmer Frankfurt a. M.-Hanau" zeichnet.

* Deutsche Golddiskotbank. Am Mcntog nachmittag fand unter dem Vorsitz des Rcichsbankprasibenten Hjalmar Schacht i« Re-chsbankgebäude in Berlin die e.^ie Veneral- versümmlung der Deutschen Dolddiskontbank statt, zu der etwa 100 Vertreter der Qßtionäre erschie­nen waren. Einstimmig wurden in den Vor- sta n d gewählt: Geheimrat Kaufsmann, Ge­heimrat Dr. Bernhard Geheimrat Dc. Friedrich und Rrichsbaakdirektor Fuchs, söm'täch Mitglieder des Reichsbantdirektoriums; iu den Aufsichtsrat: Präsident Do. S cha ch t vvm Reichsbankdirektorium als Vorsitzender, dtegcVtäfibcnt Dr. von Dlasenapp vom RcichSbankpräsidium als stellvertretender Vor- fN)cnb:r, a.cherdem die Leiter namhafter deutscher Grohbanken: in den Arbeitsausschuh des Aufsichtsrates: Präsident Schacht, Vize­präsident Dr v o ir Glasenapp, Geheimrat Schneider, Geheimrat Budozies, Ge eimrat Srif- fcit, Geheimrat Dr. Vockr, RLichsbankdireftor Schneider, Rudolf Loeb, Paul Millington-Herr- r v.vi. Hcnry Rathan, Georg von Simson. ®uct Eobernheim und Franz Urbig, sämtlich in Berlin. Im Anfchlutz an die Generalversammlung fand eine gemein .me Sitzung te3 Vorstandes und des Arbeitsausschusses statt. In Übereinstimmung rdt dem Gutachten des Aufsichtsrats wurde der Distontsah der Golddiskontbank auf IO»'» festgesetzt.

* D i e Schwierigkeiten im rheini­schen Bankgewerbe. Die Schwierigkeiten im rheinisch-westfälischen Bankxewei'i« scheinen ive 'igslen.L was die zahlrriL^n kleinen Firmen (übrigens Gründungen der Rachkriegszeit) an­geht wie bi: ^Rheinisch-Westfälischr Zeitung" meldrt. ciitt reitete Ausdehnung anzunehmen. Der Vorstand der Düsseldorfer Vörie hat sich veranlaß t gescheu, fünf Düsseldorse.- Bankfirmen aufzufvrdrrv, ihren Status vorzulegwi und ihren Verpflichtungen nach^ukommen, andernfalls wur­den sie von der Börse ausgeschlossen werden. Die in Betracht kommenden fünf Firmen haken «allerdings riclleicht mit einer Ausnahme, keine grotzere Bedeutung. Zwei Düsseldorfer Ban?- firmen, wi Landau & Co. und Krau L Co. Hatzen ber.its vor einigen Tagen ihre.'. Austritt aus der Börse erklärt. Es steh': aber nicht fest, in« lDtclr . it das in ZusammrnhanH mit dem Vorgehen des BZrsenvorstandeS steht.

' D i e Lage der deutschen Erdöl- 1 n b ii st r j » im März. Rach den Berichten Der Preu sülchen HaadÄskammer ist in der Han­noverschen Erdölindustrie dir Aibritsleistung in- folge der ^eh stündigen Arbeitszeit gestiegen. Wel^ Einslutz dir bei Rienhagen neu erbohrte Erdi»lguelle auf die Grivmtprvouktwn aus üben wird, steht noch nicht sest. De-m ersten Ausbruch ist eine längere Ruhezeit gefolgt. Rach gründ­licher Rei'.-igung tc6 Bohrloches fand gcorn vnde März ein neuer, etwa fünfstündiger Ausbruch statt, ter dir eingedeichten Bocken völlig mit Erdöl gefüllt hat. Dc-r Erfolg dieserDsa-Boh- rung hat übrigens setzr unerfreulich.' Rebener- scheinuieHen gezeigt. Das Sprkulantentum hrt sich auf die noch freien Trundst ticke gestürzt und den Eruntz-befrsern Angevoie gemacht, die wüster jedem Verl i tni< ,tuc R^imbilität eine- Vrhrbetriebes siehe' Die tzrnüchchwlng des gcldaebondcn Pustli- tunio Würfle, wie bieTäglichen Berichte über die ^3ch -r>iiminöuftrie" richtig bemerken, in kurzer >^r'.t <iw.'Li-rien, aber der Schaden, der den grosten Erdö[qete-iv.nungSbetrieben durch das Sp k fa .nten- Tinir. .. zugefügt wird, ist schwer wtede.' gut- iKüruach-Lit,

- Keine erleichterten ZvNde- bingungen für ©ummlfenftungen in das besehteGebiet. Das franDöstsch- belgische Zollkomttee in Koblenz hat bestimmt, dah von nun ab Luftschläuche für Automobile und Reife« aus Kautschuk nicht mehr nach den erleichterten Bedingungen über den Postpaket­versand, sondern nur noch mit einer besonderen ZulaufSbekvilligung aus dem unbesetzten ins besetzte Gebiet eingeführt werden dürfen. Mit dieser Bestimmung verfolgen die Franzosen offensichtlich den Zweck, der deutschen In­dustrie den Absatz im besetzten Gebiet zu er­schweren, während sie andererseits die Ein­fuhr dec gleichen französischen und belgischen Erzeugnisse nach Möglichkeit fördern.

e Linke-Hvfmann-L«uchham«sr A. v_, Breslau. Der Rechenschaftsbericht be» Vorstandes für das am 30. O' ptember v. I. be­endete Geschäftsjahr umfaßt die Zeit vom 1. Ja­nuar biü 30. September 1923. Die F.hrung bir Geschäfte wurde durch den ungeheueren Ent- wertungSprozetz der Mark autzerordenllich er­schwert. Durch den Absatz eines bedeutenden Teils der Leriserzevgnis'e nach dem Auslände formten die Verluste, die mit zunehmender Steigerung der Entwertung beim Jnlandadiatz notgedrungen ent­standen, kompensiert iSerben. In den neun D.'° richtsmonaten hab.n die Verfrine ungsbetriebe nach autzcn 78 840 Tonnen, die Hättenbetr e -e 288 1*5 Tonnen gehört. Die Lie ei-ungen der Betriebe uniereirmw e sind darin nicht enthalten. Um das Exportgeschäft auf eine groh^re B.lsis zu stellen, wurde in Amsterdam eine Aktiengesell­schaft holländischen gegründet unter dec FirmaMaatschappij voor Ilz?r-Staal en Spovr- tvegindustrie". Von dem Gesamtkapital von 3 Millionen holländischer Gulden sind zunächst 600 000 holländische Gulden cingezahlt. Ts würde ein Rshgewinn von 235 691 120 529 011 Mark erzielt.

Derllner Dorfe.

Berlin, 15. April. (CEfalff.) De bevor­stehende viertägige Untcrbr'vHung durch di? Ofter- feiertage wirft an die Börse bereits ihreM?at en vvvcruS. Der gestrige Anlauf zu einer Knrs- befeftigimg und Teschäftsdelebung hat nicht ange- hallen. Die Börse bot daher wieder das alte Bill) der Unsicherheit und Leblosigkeit. Hervor- genifen ist dies in der Hauptsache durch Reali­sationen der Spekulation wegen deS Ausbleibens der erwarteten weiteren KciuserschichtLn. Die KlcrSbildung war unrcgelmäffig. AnfaegS zeigten sich für einige führende Werts noch Grholungen von 12 Billionen Prozent, wog?^en dis Mehr­zahl Einbutzen ungefähr im gleichen Ausmast aaswieS . Die abbröckelnde Haltung wurde dann allgemeiner, so dah auch die AnfancBkursgewinne teilweise wieder verschwinden. Aas keinem Ge­biete kam es zu Umsätzen von irgendwelcher Be­deutung. DieS gilt auch vom Rentenmarkt, wo hrimische Anleihen überwiegend mäßige Ginbutzen erfuhren. Aehnlich trat die Zkursbildung auch bei den zu Einhritskurfen gehandelten Industriepa­pieren. Am VeImarkt sowie am Devrsemnarkt haben sich die Verhältnisse nicht geändert. Die Tevisennachfrage ist etwas geringer, lie Zutei­lungen blieben unverändert: die Kurse wurden mätzig heraufgeseht. W's lie rn der Presse mehr­fach erörterten InterventtvnSabsichten ^Berliner Banken nach dem Wiener Muster anbelangt, wird dazu von beteiligter Seite bemerkt, datz ein An- latz, jetzt nicht mehr vor liegt und dast ein Vor­gehen grotzen Stiles schon deshalb sich verböte, weil die dazu unbedingt erforderlichen grosten Mittel überall fehlten. Dis Banken hatten be­kanntlich Mühr, das reguläre Kreditbedürfnis zu befriedigen.

Fr«ffurter Dorf«.

Frankfurt «. M.. 15. April. Tendenz: Uneinheitlich. Das Geschäft nahm heute feinen grötzerea Umfang an. Die Haltung war anfäng­lich behauptet, dann schwankend. Die Börse stand heute bereits im Zeichen der kommrndrn Feier­tage, so datz sich die gesterir zu bemerkrndea An­sätze zu obrer Briebung nicht weiter entwickeln konnten. Im einzelnen ist zu bemerken, datz am MwntanaktieTnnalckt die Kursabschläge sich im all­gemeinen in engen Grenzen hielten. Oberbed arf, Carv, Olrarahütte, Phönix mätzig abgeschwächt. Harpenec, (BfamreSmann gut gehalt. n. Anilin- teerte lagen ruhiger. Badische Anilin etwas nach- gebend. Schei^canstalt stellten sich 1 Billion nied­riger. Holzverkohlung besser. Bei Maschinen- und Metallwerten nahm die Kursbewegung keinen grötzeren Umfang an. Unter den Autowerten setzten Daimler und Adlerwerke zu behaupteten Kursen ein. A E. V. lagen etwas schwächer, auch Licht und Kraft. Die Umsätze in Rorddrutscher Lloyd und Hapag blieben bescheiden, die Haltung für beide Aktien neigt mätzig nach unten. In Dankenwertrn sind keine Befenderhriten za ver­zeichnen. Verlier Handelsgesslkschaft bützten 31/», Metallbaist! Ifa Billionen ein. Zuckerwerte er­öffneten behauptet. Zellstoff Ovaldhos preishal- tcnd. Hoch" und Tiefbau und Phil. Hvlzmann etwas befestigt. Jul. Sichrl, Hammersee schwächer, bprozentige Reichsanleilxe setzten mit 931 /a Md. ein. Sehr degrerizt war das Geschäft im Frei- ueriehr, Api 4'/, bis 5, Beckr Stahl 3/,, V«ker Kohle 8'/, bis 8'/,. Bens 5, Ufa 67/,. Srowag 0,200 biS 0,212, KrügerShall 65/* bis Brvwn Bvveri 23/g, Hansa Lloyd 1S, Meyer Textil 0,625, m. Remy 0,875 bis 0,400.

OebiftrnWLrkt DerldrFrankfurt e. M.

(In $ttt»nen Her! esfSgeirßeft. enciiof-Kfrt6, 8e«>«, Äcn» voek, ^8»rx, Sie Wtlrtu*» ffir eise Giohkü. Wie« un> Sndaveft für l«K» «iditteii, eit« üdrie» f6t 100 Ei-rtzclteit.) Lelesraptztsche Auszahlung.

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Märkte.

Berliner Produkteubörse.

Berlin, 15. April. (Wolfs.) Das Wetter über Rächt fruhlingsmätzig warm und schön

geworden. Diese Erlösung von der unbeständigcn kalten Witterung hat im Produktenverkehr ebenso wie die bevorstehenden Feiertage die Unterneh­mungslust allgemein noch vorsichtiger gemacht, alS sie ohnehin schon war. Inlandsweizen ist spärlich angeboten, doch besteht einige Dedarss- nochsrage. In Rogge,i schlt cs nicht an Ware, tovhl aber an Kauflust. Letzteres gilt allgemein auch für Gerste und .Syrier. Die Kleiepreise wur­den durch grotere ZwangMnkäufs etwas nach eben beeinflußet ES wurden notiert für je 1000 Kilo. Weizen märkischen 170 bis 177 (still), Hom­merschen 165 bis 168 (still), Roggen märkischen 132 bis 139 (matt), Hommerschen 128 bis 132 (matt), Braugerste 170 bis 190 (still), Sutter» gerfic 150 bis 165 (still), Hafcr märkischen 125 bi« 132 (still), pvmmersche.r 120 bis 128 (still), Rap« 310 (still). CeinTcmt 410 (still): für je ICO Kilo: Weizenmehl 24.75 bi« 26,50 (matt), Roggen­mehl 20,25 bi« 22,50 (matt), Rvggenklei? 8,70 bis 8.80 (fest), Biktoriaerbsen 27 biß 28, Kleine Drbsen 16 Pi« 17, Futtererbsen 13,5 bi« 14, Peluschken 12,5 bis 14, Ackerbvhnen 16 bis 18, Wicken 12 bis 14, Lupinen blau 12,50 bi« 13, Seradella, alt 16,50 bis 17,50, neu 12 bis 14, Rapskuchen 11,50, Leinkuchen 22 bis 23, Lrockrmschnihel 9,7 bis 9,8; für je 50 Kilo: Weizen- und Roggen- stroh, drahtgebuichen 0,90 bis 1,10, Haferstroh, tzrahtgepretzt 0,75 bis 0,90, Stroh, strohseilge­bündelt 0,70 bis 0,90, Häcksel 1,80 biS 2,00, Wiesen- Heu, gut, gesund und trocken 1,10 bis 1,25, Han­delsüblich-« Heu 1,20 bi« 1,40, Kleeheu 2,50 bis 2,90.

Frankfurter Seireibeborse.

Frankfurt a. M., 15. April. Es notierten pro 100 Kilo: Weizen (Wetterau) 18,15 bis 18,50, Roggen 16 bis 16,50, Sommergerste (für Bca uz wecke) 20 bis 21, Hafer (inländisch) 15 bis 15.60, Haser (ausländisch), Weizenmehl (südd. Spezial 0) 27,75 bis 28,75 Roggenmehl 23,50 bi« 24, Weizen- und Roggermeie 10 bis 11 Mat« (gelb) 19,25 bis 20. Dtnbenz: Ruhig.

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Büchertisch.

In wenigen Tagen jährt sich Lord Byron« Todestag zum hundertsten Mal. Der Tlame, te: Gencrattcnen Schwung und Impuls gab, wird wieder lebendig in einem eben erschienenen Ro­man Zdenko von Kraft«: .LocdDyrvn« Pilgerfahrt" (bei Grethlein & Go., Leipzig). Mit heitz-er Liebe zu dem Menschen, mit tiefem, sich hineinfühlendem Verständnis für den Dich er Byron hat Kraft hier da« romantische Leben d.>« wilden FreiheitSkämpfer-s, des abenteuerllchen Schwärmers, des leidenschaftlichen, schwungvol e i Poeten geschrieben, um seine noch heute eigenartig bezaubernde Gestalt ein großartige?, vielgliederi- ges Zeitbild gruppiercnd, das packend uno faszi'

meteno uns nut warmer Anteilnahme und tiefem Begreifen für den Charakter dieses Mannes seine Pilgerfahrt verfolgen Eäftt

Die Hessischen Blätter fite Volkskunde, eine der bedeutsamsten Publi­kationen auf dem Gebiet der volkskundlichen For­schung in DeukschLand, können auch in diesem Jahr mit einem interessanten Heft der Oeffentlichkeit von bei Arbeit der hessischen Vereinigung füc Volkskunde Zeugnis a&.tegen. Aus dem reichen Inhalt sei besonders hervorgehoben der inter­essante und gründliche Aufsatz des Herausgebers Hugo Hepoing überDie Heidelbeere im Dclksbrauch". Professor Taylor von der Washington University in 0t Louis erzählt über den Dftbszauber, der Kopenhagener Privat­dozent Dr. Ohrt über den Sogen t»n dem Hirsche auf der Weide, Studienrat Dr. Faber untersucht in einem weiteren AufsätzeGrund­sätzliches zur Volksdichtung" den Wert von Volks­dichtung und Kunstdichtung und gibt eine an­regende Darstellung von der Entstehung. des Volksliedes. Kleine Mitteilungen und eine um­fangreiche Ducherschau schlichen den Band ab.

Vom Leben der Des chwing ten plaudert Eduard Paul Tlah in einem reizend außgeflottctcn Dand der bekanntenBücherei von Berg und Wald, vom Weidpfad und Schuppen- wild" des Verlages Richard Eckstein Aachs. G. m. b. H., Leipzig. Der Dogelwett hat der Vorfassei vrit einem Herz voller Liebe für die belebte Ratur, rfait offenem Dlick für ihre Schönheiten und Reize, m U liefern, eingehende Studien verratenbendem DcrständnrS für die geheimnisvollen Vorgänge in Wald und Feld hier eine farbenfreudige, inteifarifante Darstellung gewidmet, die jedem Iäge x, jedem Raturf reunde willkommen seist wird.

(3n einem Teil der Auflage wiederholt.)

Deutschlands Märzzahlmtgen an England.

L o n ldo n , 15. Aprck. (WTB.) Der Sekre­tär des Schatzamtes teilte dem Änlerhaus in einer schriftlichen Antwort auf eine Anfrage mit, datz die Lximme von 173 000 Pfund Sterling auf das i^onto der Reparationen für den Monat März eingeAahlt worden sei.

General Dawes in Rom.

Daris, .tz5. April. (WTB.) Der Koree* spondent desr^cho de Paris" in Rom meldet, in diplomatischen Kreisen lege man der gestrigen Hnterrebung bc8 ,General Dawes mit dem deut­schen Botschafter, Frhr n. vv n Reurath , in Rom grobe De.de utung bei. General Dawes werde heute noch emv älnterredung mit Musso- lini haben.

Keine Einigung de* katholischen Parteien in Gayern.

Köln, 15. Apritz (WTD.) DieKöln. Vollsztg." meldet aus 'München: Zwischen den Führern der Bayerischen Volkspartei und denen des Zentrums haben anl/rhllch der Tagung des Reichsparteivorstandes des ,Zentrums in Frank­furt a. M. Verhandlungen stattgefunden. die dem Versuch dienen sollten, eine Einigung zwi­schen den Parteien herbeizuftühren. Diese Ver­handlungen sind ergebnislos verlaufen.

Strafunterbrechung für <Nraf Arco.

München, 15. April. (MTB.) Don zu­ständiger amtlicher Stelle wird mitgeteilt datz die Strafvollstreckung gegen den © ,r a f e n 21 r c o- Da l l e y von S t. Martin dxtf Grund des Ministerbeschlusses vom 13. April mit Rücksicht auf 'eine spätere Bewilligung der Bewährungs­frist unterbrochen wurde. GraH Arco war bekanntlich wegen der Erschietzung Eisners zu lebenslänglicher Festungshaft verurtellt worden. Die Strafunterbrechung ist nicht gleichbedeutend mit Strafaufschub.

Kirchliche Nachrichten.

Evangelische Gemeinden.

Giehen. Gründonnerstag, den 17. April 1924. Stadtkirche. 6: Pft. Mahr. Deichte u. heil. Abend­mahl für d. Matthäus- u. Markusgem. Iohannes- kirche. 97,: Vorstellung und Prüfung der zu kon­firmierenden Knaben aus der Lukasgem. 7s/<: Pft. Ausfeld. Deichte u. heil. Abendmahl für die Lukas- und Iohannesgem. Karfreitag, den 18. Atzril. Stadttirche. 97,: Pfarrasi. Hertel. Beichte u. Kil. Abendmahl f. d. Matthäus- u. Markusgem. 11'7: Kinderkirche für die Matthäus- und Markusgem., Pfairass. Hertel. 6: Pft. Becker. Iohanneskirche. 97, t Pfr. Bechtolsheimer. Deichte u. heil. Abend­mahl f. d. Lukas- u. Iohannesgem. II14: Kinder- sirche für die Lukasgemeinde, Pft. Bechtolsheimer. 6: Pft. Ausfeld. Liturg. Gottesdienst. Kirchberg. Gründonnerstag 10: Kindergottesdienst. Karfreitag. 10; Lollar. 17, (Heilig. Abendmahl für die alten Gemeindeglieder). Wieseck. Gründonnerstag. 9; Beichte. Karfreitag. 97efam Anschluß Feier d. heil. Abendmahl«. 17,: Kinderkirche. Karsamstag. 4'/,: KonfirmationsrüsttagS-Ende (Friedhof).

Katholische Gemeinde«.

Sieben. Mittwoch 16. April. 4'/, u. 7 Deichte. Gründonnerstag. 6'/, Beichte, 6'7, 7, 7'7, 8 Kom., 9 Hochamt, 10 6 Anbetungsstunden, 6 Andacht. Karfreitag. 7'7 Beginn der Anbetungsstunden, 9 Verstörte Messe", Predigt, 10 6 Anbetungsstd.» 6 And. Karsamstag. 7 Heil Weihen, 8'7 Hochamt

Mut und Nerven

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