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tmrttutMiMnbe. FrSnger, Ärnfter. "BorTtiyen- der des Vereins der Pfälzer. Hofmann, Lud­wigshafen, 'm. b. 2t Kaiser. Geschäftsführer ies Eesamtve^banbeS der Christlichen Gewerk- schafterr Dr. Kempkes, Staatssekretär a. D., OH b 2t., F an- Don Mendelssohn, Präs'r- dent der Handelskammer (Berlin, Profit, Ober- regieiirngSrat Richter, Generaldirektor dcS ReichSverband«S der deutschen Presse, v. 6 i m s o n, Geschäftsinhaber der Darmstadter und 2L1- lionalbank. Sperr, Ministerialrat. Devollmäch- tigtet von (Bayern -um Reichsrat.

Dem Aufruf Haden sich noch nachträglich angeschlossen: ReichSve.band der deutschen Industrie Deutsche Adelsgenosfenschaft. Zentral- verband deutscher Kriegsb^chädigter und Kriegs­hinterbliebener, Deutscher Frauenausschuh zur "Bekämpfung der Schuldlüg«.

(Einigung üb?r den Verkehr in der Kölner gone.

Mainz, 15. Febr. (WTD.) Die Derhand- kungen zwilchen Qkil.vtern der Reichsbahn, der Regie und der englischen Kommis­sion über DerkehrSfragen in der Kölner Zone wurden fortgesetzt. Es ist über wichtige Punkte eine Einigung erzielt worden. Der Per­sonenverkehr, Gepäck- und Güter­verkehr werden voraussichtlich vom 1. Mär- ad auS der Kölner Zone nach dem Reafegebtet und umgekehrt und im Durchgangsverkehr statt- sinden können. (vorübergehende Schwierigkeiten in der DetckehrSabwicklunq und Unstimmigkeiten bei der Erhebung der Fahrpreise müssen nodj> in Kauf genommen werden. Inzwischen sind schon durchgehende Züge aus den wichtigsten Streifen eingeführt worden.

e

Die Rheinlandkommission teilt mit, bafo bR Ordonnanz 177 für alle besetzten Gebiete aufge­hoben wirb. Der 2) e r k e h r ist demnach inner­halb bet besetzten Gebiete frei. Ebenso ist die Ausfuhr von ausländischen ober in- länbischon Brennstoffen (Kohle, KokS ober (Braunkohles nach dem unbesetzten Deutschland unb Holland wieder gestattet. Die Einfuhr aus­ländischer Kohlen bleibt jedoch weiter von der Einfuhrbewilligung abhängig.

Dos Sanierungsprogramm der Sachverständigen.

(Berlin, 15. gebt. (Priv.-Tel) Heber daS Ergebnis bet De rliner Sachverstän- digenberatungen e.fahren die Blätter, dah dos von den Sachverständigen ausgearbeitete Projekt einen großäugigen Firanzplan darstelle, der eine organische Verbindung zwischen der Währungsreform und den Reparatioren Her­stellen solle. 2lls Dorbedingung für das Sanie­rungswerk werde von sämtlichen Sachverständigen, einschließlich der französisch-belgischen, die Wiederherstellung der politischen und wirtschaft­lichen Einheit des Reiches angesehen.

Das Reich müsse wieder die dolle Derwal- kungssouderanitat auch in Bezug auf die Steuern und die Zolle, und zwar im besetzten wie im unbesetzten Geb:et erhalten.

Gbcmso herrsche unter den Sachverständigen Uebeieinftimmung darüber, dah dem Deutschen Reich ein Moratorium gewährt werden müsse, bi- zur Wiederherstellung der deutschen Zahlungsfähigkeit müsse Deutschland eine im Aus­land aufzubringende Anleihe gewährt werden, die garantiert werden soll durch die Reichs­bahnen, Zölle, Steuern, Grund und Doden, der nach dem Renlenbanksyslem pfandfähig gemacht werden könnte. Auch für die Anleihe fei die Herstellung der De.kehrseinheit da- Reiche-, allo tTe Abschaffung der Regie im besetzte Seb'ct b# unbedingte DvrauSsetzung. Don dem Anleihe- betrag würde Frankreich einen großen Tcü sofort erlxtlten und konnte auf diese Weise über feine gegenwärtige schwierige Finanzlage Hinweg­kommen Rach der Ausbalancierung des deutschen Etats solle zum Zweck der Reparationsleistung eine Kriegsschulden st euer erhob- n wer­den, die nicht geringer fein dürfe, als die steuer­lichen Lasten, die die alliierten Mächte zur QT5- deckung der Kriegsschulden aufbringeu. und deren (Betrag der Repavationsabieilung der zu schaffen­den deutschen Goldnotenbank zugeführt werden solle. Die Dank werde bann die eingehen­den "Beträge an die Reparationsgläubiger weiter­leiten.

Die Reichsbahn auf eigenen Füften.

Berlin, 15. Febr. (Wolff.) Der Reichs- Verkehr-Minister richtete an die (Bannten Angestellten unb Arbeiter ber deutschen Reichs- bahn folgenden Erlast:

Am heutigen Tage wird die deutsche Reichs­bahn zu einem selbständigen wirtschaft­

lichen unternehmen mit eigener rschMch?r Persönlichkeit. Finanziell wirb bamit da- Unter­nehmen -u einer Zeit aus eigene Fähe ge­stellt, in der bie Herstellung oes Gl<-ichgewichl- zwischen den Ausgaben unb Einnahmen unb die Durchführung ber nötigen finanziellen Mastnay- nun durch bie noch fortdauernde wider.ochtliche Qkrentbaltung wertvoller Teile to ReyeS im Westen des Reiche an sich äusterst erschwert ist. Dleichwoht wollen wir alle, bie wir bem Unter­nehmen , Deutsche Reichsbahn angehören, unser Beste- hergrben, um

im a.'tüewährtrn Gerste treuer Pflichterfüllung den neuen Gedanken moderner Wirtschafts­führung in die Verwaltung hmeinzutragen

und da- Dewuhtsein ber Derantworilichkreit für da- Ganze in jedem von un- erneut zu stärken. Da st neben biefem Leitgedanken ber Soras für das Unternehmen selbst auch bie Belange ber All­gemeinwirtschaft für alle AnAehörigen der Deutschen Reichsbahn weiter gewahrt werben, bafür bürgt bie Erziehung des gesamten Per- sonals zu biesem Gemein,chastslinn. Wie dje ge­samten Derhältnisse des Personals bei der (Neuregelung unveränbert bleiben, soll auch der Geist, in dem wir arbeiten, ber gleiche Geist des (vertrauens sein wie bisher. Unb nun: Fr ischauf anS neue Wer kl

Der Leiter deS Unternehmens .Deutsche Reichsbahn"

gez.: O e f e r, Reichsverkehr-minister.

Das Iubaland an Italien.

London, 15. Febr. (WTB.) Reuter erfährt über die mögl.chs geringe Gebietsabtre­tung durch Großbritannien, t<? gestern im Un­ter Haufe evvähnt tourie, dast eS sich um I u ba land handele. Während des Krieg?- Haden die 2H werten vereinbart, Italien einen Aus­gleich zu ge währen, falls f.e s lbst irgendwelches Gebiet tn Afrika erhalten sollten. Die- sollte durch eine gemeinsame Berichtigung ber britischen Grenze in Ostafrika ge­schehen. Derhandlungen zwischm der britischen und italiani chsn Regierung fden feit beträcht­liche: Z it im Gange gew-s-en. Frankreich habe Italien brrrilS durch die 2I5treiunq eines schma­len Streifens von Tunis entschädigt.

Kleine politische Nachrichten.

Der Staatsgerichtshof hat da- Wi dererschri- nen des ^Deutschen Tageblatts" frei- gegeben. Die Zeitung war durch Derfüzung des Oberbefehle Habers gleichzei'ig mit dem Uerbot ber Parteiorganisation der Deutschvöllischen Frei­heitspartei verboten worden.

Die französische Desa^ungsbehörde in Düssel­dorf hat in den letzten Wochen 303 Wohnungen beschlagnahmt und fordert jetzt wieder 20) Woh­nungen an. Dadurch nimmt das Wohnungselend furchtbare Formen an. da die auZ ihren Woh­nungen gewiesenen Bürger nicht einmal mehr in den Hotel- unterctebracht werden können. Der Altmeister der Düsseldorfer Maler, Prof. Eduard v. Gebhardt, hat fast sämtliche Räume seine- HauseS abgeben müssen. Der greife Künstler wurde gezwungen, in Mansardenräume zu ziehen.

Reuter meldet au- Malta, eS verlaute, dah die neue Verteilung der britischen Flotte, bie jetzt stattfinde, auf eine Umkehrung der Stellungen der atlantischen und der Mikdob meerflolte hinauölaufe, durch die die letztere zur st ä r k st e n britischen Flotte im Dienste ge­macht werde.

Aus Stabt unb Lanb.

Giehen. den 16. Februar 1924.

©kffeticr Wochrnmarktprcise

am 16. Februar 1924.

ES kosteten auf den heutigen Wochenmarkt: Dut er 1,20 bis 173 Käse 0.6) das Pfb.. E er 0,13 b - 0 15 da- Stück Wtritg 0 3). "Weistkraut 0.30, Rotkraut 0 40. gl'*? Rüben 0,25 rote (Rüben 0.30 das Pfd., Blumenkohl 1,50 bis 2,53 das Stück, Unter-Ko'/lrabi 0 08, Gmi-^kodl 0,30. R'senkohl 1L0. Feldsalat 1,50, Zwiebeln 0,33 das Pfd., Lauch 0,10 bis 0,30 das ©tud, Meerrelttch 1,00 bas Pfd, S Cerie 0,10 bi8 0,63 das Stück, Aepfel 0,15 bi- 0,25 Mk. das Pfb.

*

* Die Abfertigung von Massen- sendungen bei der Post. Das Postamt schreibt unS: Zur Belebung des Wirtschafts­ganges werden gegentoärtig wieder mehr An­preisungen von der Geschäftswelt an ih-e Kun- denkr ife versandt. Auch Behörden, 2kreine usw. kommen oftmals in die Lage, der Post Masten- brieffenbungen zu übergeben. Deshalb sei auf die

MSMrWWnO.Wn.

Sin Roman auS dem 21. Jahrhundert von Han» Dominik.

23. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.)

Er liest die regungslose Gestalt zu Baden (leiten. Sah bab.t, bah der Riemen ihrer Um­hängetasche gerilkrt .rar, unb Irö die Tasche mechanisch tn seinen P I; glririn. Dann begann er mit der Kraft der D.»rza>:i lang von neuem zu suchen. Rur von der H)ffnu.,g aufrecht gehalten, hab die Ka:astrophe die beiden Frauen dicht bei­einander betroffen habe.

Er suchte und fand. Gerade eben jetzt gaben bk schmelzenden und dampfenden Qllalfcn den Zipfel et es Gewände- frei. 3m Moment stürzte sich Wri.iagton F)r darauf unb hielt Helen Garvin in feinen Armen. Ebenso bleich unb regunglos wie ihre Gefährtin.

Jetzt schn ll bTau8 auS den dampfenden und schm l^ento Mass n Rur w n.ge Minuten waren verstrichen, aber wie halte sich das Bild in kurzer Zeit verändert. Schon stand er in einer tiefen OlMbe, und von allen Srit n her schah da- Schmclzcoasser in Stur>bächen M; Abhänge hinab, um gurglnd und brausend feinen (weg zu Tale unter den Sch«.massen fort-usctzen.

Mit den Zähnen fafjte Wellington Far die Fackri. An seiner link.n Brust ruhte Helen. Mit bem rechten Arm um tamnurte er den Körper der Tvresani Mil ber dopp.l:en Last muhte er sich an bcm schm l-enden un) nxLbenben 2G»bang in die Höhe arbc.tcn. Bis an den üdb sank er dabei in die wässerigen Blassen. Schritt um

Schritt kämpfte er sich empor, alle Muskeln und Sehnen bis zum äuberften gespannt. Knirschend gruben sich feine kraft gen Zähmr bri der giwalt- famen Anstrengung tief in den hölzernen Griff ber Fackel. i

Dis endlich d'e Stngung g?rtng~r. der Schne; unter feinet Füst n fester ward«. Dis da- Licht einer anderen Fackel in seine Augen fiel

Mac Gornick hatte sich endlich zur Tat auf- gerafst, hatte sich der eigenen Fackel erinne t. Mit ihr war er jetzt in das Rebelnder elnoc- brungen irib auf W llington Foc ge'tosten. Mit einer letztem Atstrsnzunz fette ihm (Wellington Fvk den rcgungel)'ei Körper der Marchesa bi Toresani in die Arme.

.Zurück, Sir . . . auf trockenen Schnee . . ."

Mit pfeifenden ßung.it st eh er die wenigen "Worte hervor.

Zwei Minuten später traten sie au» dem Lallenden Rcbelm er in die klare Luft unb sahen daS Mondiicht a-kber. Ohne ein Wort zu ver­lieren. vhn: einen Mick auf fernen (Begleiter zu werfen, bet ete Wei inqckvn For H fen Darvra auf den Schn e und versuchte durch Reiben und Mas­sieren bas Leben in den regungslosen Körper SirüdMr.ir-ingcn. Die Fakel. die er neben sich in sn Schee gestoben fritfe, überflutete die bleichen Züge de- junwn Mädchns mit b( nXrn>em Licht, lieft ft: notz b aste u ib leb o er ershe.icn.

Lange schie' Wel.inato»» Foe s,ch um eine Gestorbene zu mühen. BcS endlich c.ik Spur von Leben zurückke:>rt<, bis ein l.-.chfer Atemiug die Brust erschütterte. Ein kurzer FTeudenschcei kam von seinen Lippen. CWt galt e». das Werk zu vollenden, die Gcrette:e.i in b e Wärme und Trockenheit tti KagartHauseS zu schaf en.

erkctchrernbe (Hcuerang bhrgettnefen, dast 2Listen von Driesen, Postkartm unb Drucksachen (in (Brief- unb Kartenform oder uniec geeignetem Krruzband) ohike Au Leben von Marken gcg^M Zahlung der Fccigeöüir in bar ober ihre De^ung durch 2fenlenmarkbankscheck oder Uebertoeifung auf das Postschecktonro 4053 de- Postamts ©ieften beim hie igen Postamt 2 in der Schul» üraste aufgriiefeit werben können. Es werden auch von auswä.-t- da.ch Der.nictlung einer Post- anstalt 22Zaife ifenbungen solcher Art. die den Fe.ngebührensä:en un.eri gen. zur Freistempe- lung vom Postamt 2 über.u>mm:n» ohne dast hierfür Desörderungskosten en:stehen. Zu diesem Versand muh die Dervacku ig, die Sache des Auflieferer- ist, gut unb fest fein, damit di« Sendung m nicht Kniffe erhalten, die das glatte Durchlau en durch bi? Maschine Der bin ber n.

Wieder ein Jubiläum im Hause Sch a f f ft a e b t. Der Kaufmann W khelm Rühl, Steinstrahe 83, blickte gestern auf eine 25jährige Tätigkeit im Haufe Schaffstaedt zurück. Der Jubilar, der bei seiner Firma eine verantwortliche Stelle bekleide», erfreut sich allseitiger Wert­schätzung und Anerkennung Die- kam an feinem Ehrentag durch Llcberreichung zahlreicher Glück­wünsche und Geschenke, die ihm seitens der Direk­tion, seiner Kollegen und Mitarbeiter dargebracht wurden, zum Ausdruck.

D r. meb. Erich Dock auS Diesten, zur Zeit Assistent am Pathologischen Institut ber Untrer ität Fr-riburg l Dr. wurde als Prorektor an das German-Hospital tn London berufen.

Oberhesfifcher Kunstveretn. Die AuSsteliung von Werfen hessischer Künstler, bie morgen, Sonntag, eröf'izri wird, umfastt nahezu 150 KunsNnecke bet Oelmalerei, Aiua eile. Zeic> nungei, Graphik und Werke der Bildhauerkunst.

Drahtlose Telegraph ie unb Telephons e. Zu unserem gestrigen 25ericht über den Dvrtrag von Geheimrat König wird unS mitgeteilt, hast in bem Bericht ein kleiner Irrtum enthalten ist. Die Hochfrequenzmaschinen find nicht von Tesla erfunden worden: hier liegt eine Derwechlung mit bem unter TeslaS Rumen bekannten Hochflequenz-T ranSforma- t o r vor Hochfrequenz Maschinen sind in zwei Typen tonfli ufert worden, bie eine von Gold­schmidt, die andere vom Grafen Arco.

Vorno ,.^cn.

TageSkalender für SamStag QJereinigtc Da'erländifche Tferbände Un Stadt- tHeater Okranftaltung zum (Besten der Winter- nothllfe. Reichsve-einigung ehern. Kriegs­gefangenen: Mona^rerfammlung bei Heckmann. Lichtlpielbaus 25ahuh7fslvafze: .Di? närrische Wette des Lord Aidiny". Palast-Lichtspie'e: .Der Dorerköniq von Reuyork". Astoria-Lrcht- spiele: n5)er rote Handschuh".

Tageskalenber für Sonntag. Obmt^e s f-cher Kunstver^in: 11 Uhr Eröffnung der Llusslel'ung von (Derlen hessischer Künstler im Tuinnhaus am Drandplatz. Dürer-Ausstellung im kunstwi srnfehaftlichen Institut der Universität, 10 bi- 1 un*» i/l3 bi- 4 Uhr (Biebcrer Z^vnzert- revrin: 5 Uh in der Aula Konzert H.nnn. Kög- ler und Gife Fengler-Wbnter. 5 Uhr Un Phy- sivl^gifchen Institut, Senckenbergst raste: öffent­licher Dortrag über Stimmbildung und Stimm- flönmg. Stadttheater: 3*/i Uhr: .Katja, die Tänzerin", 7 Uhr: .Dfe DenkmalSwcihc". SV« Uhr in der Reuen 2tula der Universität: Dorirag .Der Wiederaufbau Deutschlands unb da- 22wh)lpv)blem". Lichtspielhäuser dasselbe Programm trfc SamStag.

AuS dem Stadttheaterbureau: Da der hiesige Pfalz- und Rhcintag auf Sonntag, den 24. Februar, verschoben worben ist. wird der ursprünglich für m-r icn vor^ese-ene Prriog auch erst bri den Dorstcl.unqen de- übernächsten Sonn­tags zum Dort rag grianyn.

Wicderaufbau unb Alkohol. Man fchrribt unS' Durch den (Brr'trai von 23er- faTrif ist 2Xmtfch'and zur *oltfr:ten Einfuhr einer bcftfmm'en Me-'ge französtfch?r (Dein? ve"p(l ch- tet, tatsächlich üd?rst"tgt unsere Eirsuhr die ver­langte Menge in einem einzigen Dierteijahr um daS S'chsfache. 3m Jahre 1921 muhten wir 40 M Irinnen Zentner Gctrri>e zur Ernährung unseres DolkeS aus bem Ausland beziehen, tn bem gleichen Jahr aber wurden 13 Mil'ionen 3:ntrer (Betreibe zur Herstellung von Bter in D uttchland tx-rbraucht. Im Rrih-u"aSjahr 1918 bis 1819 trank man in Deutschland 103898 Hekto­liter Trtnkbranntwein, im Jahre 1920 2i aber 800 003 Hektoliter. In bte Ptychintrifche Klinik tn München aber wurden 1918 19 GetsteSkranfe aufgenommen. 1921 aber 137 und 1922 210. D:rartige Za bien zotgen. dast d>8 Mkohrinr^blem für bie Frage beS .Wiederaufbaues" nicht ohne D-kang ist Am Sonntag, dem 17. Februar, 8V< älhr abends wird Stud<endi ektor P a a r - mann aus Oranimburg tn der Reuen Aula brr Hnitxr ttät übet d.iS Thema .Der Wie^e au»bou D ut chl tnds unb das Mkoholprobfem" sprechen. Wir verweisen auf bas Inserat Im gestrigen Anzeigenteil.

DaS war noch ein langer uab steilor (Weg über Schnee und F l en dreihundert 2Hcter in die Höhe. Auch für einen Mann, der ihn unbelastet ging, krine per ng? Anstrengung. 2M!fcrglon Fvr hob Helm Garvin mit ftarfcn Armm empor unb begann ben 2Deg zu schr.iten. ob ft: federle cht wöge. Unb wäre g-rn so mit ihr wrifergegangen biS in alle Swigkett.

Der Achtschein von Fackeln erreichte fen 2luge. Stimmen drangen an frin Ohr E ne Ret- ttt^qSk-lirne kam i^n engegon. Träger unb Führer umringten ihn. <3n allen Sprach n bran- gen Fragen auf ihn rin. Doch nur noch undeutlich vernahm er die 6timm?n. Rur noch ein dumpfes Gewirr schlug an sein Obr. Jetzt, ba er Helen Garvin gerettet wühle, verliest ihn bte Spann­kraft. Mit einer l.chten Listrernguna hals er Helen auf eine Daher betten. Dann fiel er be­wusstlos neben ihr nieder.

Im Süden von San FranziSk) auf ber Hoch­ebene von San Matteo liegen. v>n wundervollen Parkanlagen umgeben, dir Sornrnrr ltze ber west­lich m 5t lang- un) Inbustriemagnaten. Roch o>r einem halben Mmfchenalter streckten sich her dürre Einöden. Henk hatten bk Menschen mit Hilfe des Dtz not Herrn ein Para die- aus den weiden Gebirgsgr^enden gemacht.

Schattige 2Li a>«]c und trauliche Fustpfade. Zwischm 5dfenbü ein Miniaturi ex Bäume.

nb.ete und aller:«; b ühendr Sträucher, von berufener Künstlern zu einem bildhaften Ganzen vcrschnr lynt

D.-r schönste unter den schönen ßanbfiten war der von FcanciS Garvfe Unter den reichen

Theater im Kath Berei n-hau- finbet morgen nachmillaz und abend flau. RÜH» cc- im Ai^eigenieU.

Sine öffentliche Beamten- unb Angestellten-Derfammlung wird tn unserem heutigen Anzeigenteile auf Montag abend in ber Turnha.le am OswalbSgarien ein­berufen. Räheres in te: Anzetge.

Der Goethe-Bund zeigt im 2ln- zeigentril an, dast der Dori rag ,Do.-theS Mär­chen". vorgelesen von Sife Engel vom Stadt­theater. Einführung von Dr. Friedrich List, bis auf weiteres verschoben wirb.

Der Wartburg-Derein must ber für morgen Abend angekundi sten Li-Hrdilderv)v- trag .Sine 2ieife inS Polargebiet" verlegen. (6i.be Anzeige.)

Landkreis Gießen.

Pb. TraiS- Horloff. 15 Febr. Dfe hfe, fige Draunkvhlengrube und Briketlfabril war bri Beginn deS OahreS mit der Arbeiterschaft wex-en Derlängerung ber Arbeitszeit in Derbandlung getreten. Da eine Einigung nicht etfp(gte, hatte bie Di ektion ber gesamten Beleg­schaft am 10. Januar gekünbigt. Dfe wohl nur mit wenigen Ausnahmen tn ber freien Ge- wetkschaft organifierten 2lrbeitnehmer lehn'en auch nxiterbin bie Forderung auf*-10Üünt>i ie Arbeitszeit über Tag und 8'/,stündige unter Tag ab. Daraufhin wurde bie gesamte Belegschaft am 24. Januar entlassen und ber Betrieb eingestellt. Die RotstandSardeiten wurden von ben Beamten verrichtet. Einzelne Arbeit-- willige, bie schon nach einigen Tagen ben Deriach mach!en sich bei ber Direktion zu melden, wurden von Streikposten daran gehindert, von auswärts kommende Arbeistuchende schon an der Eisen­bahnstation zur Rückfahrt gezwungen. Der 5tampf nahm schließlich bedenkliche Firmen an: die Ar­beiterschaft hielt sich nicht mehr von Handlungen frei, die bereit- al- Terror zu bezeichnen sind. Kritisch ipurbe dfe Gage am Montag, al- verabredungSgemäst eine gröbere Anzahl 2Li*- gesverrter noch vor 2lnbruch deS Tages ben Ver­such machte, in einen Schach t einzudringen, um die dort bei den Pumpen befindlichen (Be­amten mit Gewalt herauszuholen unb dfe Grube zum Ersaufen zu bringen. Je­doch war zuvor in der Rächt Schutzpolizei eingetroffen, der eS im letzten Augenblick gelang, den Anschlag zu vereiteln unb einige Arbeiter fest,unehmen. Gröbere Massen, dfe später den dkriud) machten, die Derbafteren zu befreien, wurden von schussbereiter Schutzpolizei, bte im Laufe des Tages auf 60 Mann verstärkt wurde, ^urückgewiesen. Die Arbri'erschaft verharrt auf ihrem ablehnenden Standpu"kt. eS haben sich aber bereit- zahlreich» auswärtige Arbeiter, bie zumeist in ter Fabrik einquar:i:rt sind, und einige Einheimisch zur Arbeit eingestelll. Der "Betrieb unb bie Kohlcn'örberung lind nunmehr in geringem Umfang wieder aufccnommerL Die Schu.volizei bleibt nach wie vor zur Sicherung der Fabrikanlagen und der 2lrbeitSwitti<>en ein- gefetzt. ES würde allgemein begrübt werden, wenn es bald zu einem Einvernehmen käme, das Ar­beitgebern und Arbeitnehmern weitere 2ferlafte erspart. Zahlreiche Familienväter, die schon bret (Wochen lang ohne Derdienst und Unterstützung sind, eriehnen den Tag. an dem sie ungcblnberi ihoe altgewohnte Tätigkeit wieder ausnehmen

Die Quelle der Reichtums

ist Arbeit unb Sparsamkeit. Darum färben alle praktilchen Hausfrauen ihre Kleider, Bluten, Gardi­nen usw. nur mit ben weltberühmten echten Heit- mann'» Farben, Marke FuchSkopf im Stern.

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Fortlaufend Eingang der

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Di7 Gruntliqen zu frinem rfetohaften 25er- mören hatte er in jener tc iboürbii*n Lanblveku- (i*ton oelegt, al- er var einem halto Manschen- cl r bfe grostan wüsten Landstri V zwischen der Si rra R-vada und bem Kslaradiflust für eine* S oktpv.iS an fi h brachte unb bann durch dfe 2Btrfu",Q?n d - 5ano.b"m4 fru#4bar machte unb brir d l e. Di-' AF ei tfer Arn-ri an Sritlement- Emnvany waren zum grost-n Teil nach in lenen Händen. An d r Sum^ilchen Sfe^lung-ge'ell- fchaft war er stark bririNzt.

Auf der groben TerraIfe, die über Wälder und ID Wen hinwrg e:ncn Blick auf die Fluten M ö::l(en O^ra^S gewährte. ra'e 1 Francis Gar­vin unb H lm, seine einzi e Tvcht«.

Unruhig mah der MiN ardär dfe Xerraffe tn ihrer ganzen Gin^e. Bald fuhren feine Hände in th Taschen, bald gest ku'.ferten sie tn ber Luft. Mit m-rfbirem Ingrinm baftren fe ne scharfen Augen b l> auf bieleni, bald auf jenenn Gegen­stand. Bold fuhr er sich durch daS dichte weihe Haar, bah es sich zu Bergen sträubte.

In einen Äorbfe'H veraraben Iah Helen unb sah dem Dater Halo belustigt, fyafb ängstlich zu Grir-ih halt; fi; nicht ertoaret. feinen unge- t- l en Brifall zu finlfen. al- ffe ihm vor einer Diertri'lunde ta vorsichtigen' 2bibmtun;ei ihre Lieb? -u Wcl i igtoa Fot ge lanb. Aber auf e nee fo b rtigen Wider land tnat sie auch nicht g.?f^iht »toVen. Auf srich schroffni Rein v>n e t*n ihre- Da ers, be* fi* in ner verwöhnte, stets jede» ihrer Wünsche erfüllte.

(Fortsetzung folgt)