Ausgabe 
15.12.1924
 
Einzelbild herunterladen

ten-cujunfl^iaale im Stadthaus Birgitt apc ytatt. 2hif der Tagesordnung stehen folgmve wicht gerc Vorlagen der Verwaltung: F stfetzung dec <Ae« me.ndehundestcuer für d e St.dr Gießer für das Kalenderjahr 1925. B.itrag für die Volkshoch­schule für daS Rj. 1924 25. Deureg lung der "Rub;gb ltsvcrh lln sie unD dec H nterbl. b?nc ; Versorgung der städt fchen B.amten. Errichtung met Cchutzhalle auf dem Vieh Marktplatz. Aus­bau der F.ieürichstrahe zw.sch.n der Straße .An der Warte" und Lechgesterner Weg. Restbau» Programm 1924.

Personalien. Ernannt wurden der außerplanmäßige auhervrdeniliche Professorin der medizinischen Falultät der Landes-älniversität Diehen Dr. Georg Haas zu Gichen zum plan» mäßigen auhcrordentlichen Professor für medi- änische Poliklinik an der Landes-Antversttät Diehen mit Wirkung vom 1. Oktober 1924 an; der prvv. Diplom-Handcl-lehrer Dr. MoritzW e tv de t aus Langen-Aubach cSHIKrcio) zum Diplom- HandelSlehrer an der kaufmännischen Abteilung der Fortbildungsschule zu Diesten; die prov.Haus- wirtschaflSlehrerin an der Mädchensvrtbildungs- schule zu Friedberg. Ida Wetzc11. mit Wirkung vom 1. Oktober 1924 ab zur technischen Lehrerin an der Mädchenfvrtbildu gsschulc zu Friedberg; der .Ganzleigehilfe Heinrich Schäfer aus Rup­pertsburg zum Kanzleiassistenten bei dem Krcis- amt Gießen, mit Wirkung vom 1. Dezbr. 1924 an.

* Keine Fahrpreisermäßigung für flegelhafte Jugendpflege-Rei­sende. Don zuständiger Seite wird uns ge­schrieben: Zu den zahlreichen Fahr.'vergünsti- aungcn, die der d utsche E senbahn-P.rsanentarif fu sozialen, w sfenschastlichen und andcren Zwecken vorsicht, gehört auch die F.hrprcisermähigung Zugunsten der Iugendpflrge. Sie ist an die 'Be­dingung geknüpft, dah die gemeinschaftlichen Aus- flügc jugendlicher Prsonen, die d n Dere nen für Sport und Iugendpllege angehören, unter d:r Le tung sachverständ ger erwachsener Personen ausgcführt werden, die den nötigen Dinfluh besitzen, um Ungehör-gleiten und Aus­schreitungen während der F chrt zu verhüten. Tiefe Vorschrift ist in der letzten Zeit nicht immer beachtet worden; wiederholt sind als B:- gleiter auch solche Personen m tgefahren, b.e n ch nicht das 20. Lebensjahr erreicht haben. Leider bat in solchen Fillen das Verhalten der Iugend- lichen sowohl den M.kreisenden, als auch den Reichöb hn bedien steten geg nüber n eh fach zu sehr ernsten Klagen Anlaß gegeben. In Zu- iunst wird daher die Gewährung der Fahrt­vergünstigung von der genauen Erfüllung der Tarifvorschriften abhängig gemacht und ge­gebenenfalls der Unterschied zw schen dem er» mähigten und dem vollen F hrpreis auf der Zielstation nacherhoben werden.

< Eine Därengeschichte, die leicht schlimme Folgen hätte zeitigen können, ereignete sich am Freitag Morgen auf der Bahnstrecke zwischen Gießen und Großen-Linden. Eine Zi- geunergescllschaft aus der Türkei, bestehend aus etwa 15 Personen mit 5 Bären, durchzog am DonnerStaa unsere Stadt und lagerte sich abends vor der Bahnunterführung nach Klein-Linden. Aach ihren guten Geschäften, die sie hier gemacht, hatten die Leute offensichtlich dem Alkohol zu stark zugcsprochen und es dann bei der Verwah- lung ihrer Tiere insofern an der nötigen Vor­sicht fehlen lassen, daß sie einen Teil der Bären an einen hölzernen Dartenzaun banden. Im Lause der Rächt rissen sich zwei Bären los und ver­schwanden; der eine zog dem Bergwerkswald zu. während der andere nach Gießen zu trottete Als am Freitagmorgen um 6 Uhr der Stell­werksbeamte vom Stellwerk 13 des Gießener VahnhofS, das am äußersten Ende unseres Bahn­hofs im Walde nach Großen-Linden zu und etwa zwei Kilometer von der Lagerstätte der Zigeuner entfernt liegt, abgelöst war und zam Bahnhof Gießen gehen wollte, gewahrte er in unmittelbarer Rähe des Stellwerks einen großen

Daren, der mit den Vorderbeinen gegen die Böschungsmauer stand und dort hinaus in den Wald wollte, nachdem er. anscheinend durch einen fahrenden Zug erschreckt, einige Geleise über­sprungen hatte. Voll Entsetzen eilte der Beamte in daS Stellwerk zurück und benachrichtigte die nächsten Dienststellen. Unterbetten hatten auch die Zigeuner das Fehlen der beiden Bären be­merkt. Während das kleinere Tier in der Rähe der Lagerstätte bald wieder eingefangen werden konnte, wurde von beherzten Leuten die Ver­folgung des großen Bären zu Pferde aufgenom­men. und gegen 7 Uhr gelang eS, den Aus­reißer bei Münchholzhausen unter einer Hecke schlafend auszusinden. Der Bär hatte die etwa 7 Kilometer lange Strecke in einer Stunde zu- rüdgelegt, also ein recht flottes Marschtempo eingehalten. Der auf dem Stellwerk ablösende Bahnbeamte hatte den ungebetenen Besucher nicht zu sehen bekommen. Den Bärenführern dürste wohl ebenfalls etwas unbehaglich zu Mute ge­wesen fein.

< Selbstmordversuch eines Ge­fangenen auf dem Gießener Bahn­hof. AlS am Samstag nachmittag zwei Ge­fangene mit dem Zuge 2.45 Uhr vom hiesigen Bahnhof nach Frankfurt a. M. transportiert werden sollten, riß sich ein Gefangener bei der Einfahrt des Zuges los und sprang in selbst­mörderischer Absicht vor die Maschine. Der Mann wurde von der Lokomotive zur Seite ge­schleudert und kam zwischen Schienen und Bahn­steigrand zu liegen. Aeuhere Verletzungen wurden an dem Lebensmüden nicht festgestellt, doch klagte er über starke Schmerzen im Rücken und am Kopf, weshalb er in die Klinik überführt wurde.

" Der Löffelschlucker Karl Pre­sch e r auS EintcachtShüt e, der am 6. d. M. aus dein Krankenhaus Offenbach a. M. geflohen war (Vgl. unseren Offenbacher Bericht in der Sains- tagänummer. D. Red.), wurde am Samstag hier festgenommen.

'* ReueMünzen unD neue Saufen» der. Wie dieVoss. Ztg." meldet, sollen außer den bereits kursierenden Ein- und Dreimark­stücken noch Münzen über 2 und 5 Mark bald­möglichst in den Verkehr gegeben werden. Auch die Ausgabe eines neuen Tausendmarkscheines dürfte ungefähr in 14 Tagen erfolgen.

* Erhebungen über selb st gezeich­nete Kriegsanleihen. Das ReichsarbcitS- minifterium hat an die Träger der Kranken­versicherung, der Unfallversicherung und der An- gestelltenverficherung das Ersuchen gerichtet, bis zum 20. Dezember zu berichten, in welchem Um­fange die angeschlossenen Organisationen noch im Besitz von selbstgezeichneten Kriegsanleihen oder sonstigen Anleihen des Reiches und der Länder sind, die vor dem 1. Ianuar 1919 von ihnen erworben wurden. In den Berichten sind insbesondere der Rennwert der selbstgezcichneten Kriegsanleihen usw.. getrennt nach den einzelnen Anleihen, und der Zeitpunlt des Erwerbes an» zugeben. Dieses Ersuchen ist der erste Schritt zur Feststellung der Selbstzeichner auf Kriegs­anleihe, die mit dem Ziele vorgenommen wird, Unterlagen für eine bevorzugte Aufwertung der­jenigen Kriegsanleihestucke zu schaffen, die noch in den Hütchen von Selbstzeichnem sind.

** D i e Oberhessische Gesellschaft für Rotur» und Heilkunde hatte ihre Mitglieder und Gäste am Donnerstag zu einem Bort rage des Privatdozenten Dr. H o ck über den ..Rohkautschul und feine Verarbeitung" einge­laden. der zugleich als Vorbereitung zu einer Besicht gung der hics gen (3ummito.;reiif. b i. Poppe & Eo. diente. Ausgehend von der prak­tisch vorgesührten Koagulation des Kautschuks aus dem Milchsäfte kautschukliefernder Bäume (z. B. Hevea brasiliensis) schilderte der Vor­tragende an Hand von Lichtbildern und gestützt auf reichhaltiges Anschauu -gsmcttccial die Ge­winnung des Dldkautschuks in den Urwäldern

BcofUicnÄ und fernen Anbau tn den ouintxiaxn Plantagen, die heute in erster Linie den Äaut- schukwltmarkt mit dem zu so v els.'it gn technischer Verwendung begehrten Roh.auttchul versorgen. Rach einigen BL Heilungen über die chemische Ratur des Rvhtautschuls und auf künst­lichem Wege bcrgcftclltcr Kaulichukarten. non denen technisch brauchbare Formen gezeigt werden konnten, entwarf der Vortragende in kurzen Zügen ein Bild von der Derarbe tung des Rohgummis zu den verschiede..a.t.gsten Gegenständen, die durch die Entdeckung der Vulkaa.sationsfähigkeit des Kautschuks bei der Erhitzung mit Schwefel er­möglicht worden ist. lieben Hinweisen auf die theoretische Deutung der mit dem Mischen und Vulkcrnif.eren verbundenen Vorgänge er olgte eine durch Schauproben unterstützte Sr.äuterung des Werdcg nges versch ebener wicht flir und tech o- log.sch b^mcrLn.to der Crzeugn Ise de Kaut» schu.w .rer. ndustr e, sowie c ne kurze Schilder» g der VeZ..hten zur Au b .Teilung von Xigummi.

Landkreis Wietzen.

Allendorf a. d. Lda.. 13. Dez. Wie uns von berufener Seite mttgetcilt wird, ist die hiesige Pfarr stelle dem Pfarrer Andres von Deckenbach übertragen worden, der an­fangs Ianuar nächsten IahreS feinen Dienst da­hier antreten wird. Dieter Tage traf bei Gast­wirt Zinßer dahier ein gut angezogener Herr auf einem Rad ein. verzehrte ein Mittag­essen und eine Flasche Wein und ver­schwand in einem unbewachten Augenblick auf Rimmerwiedersehen, ohne seine Zeche be­zahl t zu haben. Sofort angestellte Rachsorfchun- gen und Verfolgung des Zechprellers blieben ohne Erfolg.

gbg. Grünberg, 14. De§. Rachdem der Gemeinderat den Termin für die W a h l des Bürgermeisters auf den 25. Ianuar 1925 festgesetzt hat. wird die K a n ö i b a t e n f t a g c eifrig erörtert. Als Bewerber um den Bürger­meisterposten werden folgende zehn Herren ge­nannt: Arbeiter Wilhelm Schmidt. Oberpost­sekretär i. R. Keller, Rechtskonsulent Gg. Karl I o ck e l, Bahnbeamter Ernst Schell Haas, Kaufmann Christ. Schweißguth, Fabrikant Heinrich Schmidt II., die sämtlich dem Ge­meinderat angeboren, ferner Obersteuersekretär Otto Peppler , Kaufmann Hermann M a g e I, Oberzahlmeister i. R. Haas, Fabrikant Heinr. Lindner. Der eigentliche Wahlkampf hat noch nicht eingesetzt.

t Drünberg, 15. Dez. Die Weiter- führung der neuangelegtcn Stra­ßen nach der Schul- bzw. der Gießener Straße hin erschließt ein recht großes Bau­gelände in wundervoller Lage, ilntoeit dieses Geländes liegt städtisches Besitztum, welches sich für Sportplätze (Turnen, Fußball, Tennis usw.) hervorragend eignet. Iebenfalls würde, wenn die in Aussicht gestellten Pläne verwirl- licht werden, Grünberg in Zukunft eine schone Stadt genannt werden müssen. - Das Ergebnis der diesjährigen Bautätigkeit sind zwei sertiggestellte und sechs im Rohbau stehende Wohnhäuser. Im nächsten Iahre scheint die Bau tätigtet, wie die jetzt schon vorliegenden Gesuche um Ueberlassung von Baugelände beweisen, viel reger zu werden.

Kreis Friedberg.

vw. Butzbach, 13. Dez. In der jüngsten Stadtverordnetensihung wurde hin­sichtlich des hiesigen Plakatwesens ein Ver­trag mit der Firma Herso Gießen abgeschlossen. Den Verkaufspreis für 2000 Quadratmeter Gelände für Flur 4 Br. 12 soll die Finanz» kommission bestimmen. Die Grunderwerbs­steuer für den Bauplatz der israelitischen Gemeinde wurde mit der Bedingung erlassen, dah innerhalb eines Iahres gebaut wird. Den Preis für die Wasserabgabe an den Turn» unb Sportverein für den Sportplatz an der Griedler Straße soll die Finanzkommission fest­

legen. Zhe Vergütung tin Die Bcrionigung der Hospitanten wurde auf 1.80 Mark erhöht, damit den Hospitanten eine bessere Ver­köstigung gegeben werden sann. Rachdem von der Stadtverordnetenversammlung belchlossen worden war. zwei unbefolbeic V < ordnete zu wählen, gingen auS der Wahl Beigeord­neten die Stadtverordneten Jtenllcbui Stroh und Wittich hervor Während unser M u - f Überein mit Unterstützung ber Sänger­kranz Gießen in en m Moniert Pastoral: AciS und Galatea von Händel unter Leitung von Albert K a st e n Gießen in seh.eböne; Weise zum Vortrag brachte und damit auch in den Dienst der Volksbildung trat, läßt unter hiesiger VolkSbildungverelv durch die Hefsi» sche Landes wandert» ü h <: e jetztLie­belei" von Schnitzler zur Ausführung bringen.

Mvci# Bübinqcn.

]!( Ridda. 14. Dez Bei der heutigen Bfl r» g c r m c i ft c r to a b l wurden an Stimmen ab gegeben für Bcig. RingS Hausen 602. Hei mann ©cum .364 und für Karl Spengler 259. Es ist Stichwahl zwifchen Ringshausen und Seum erforderlich.

Ä Ridda. 13. Dez. Die Landwirt- schäft s. Zentralgenofsenschasl Da rm » ftadt unterhielt seither neben dem Lager ir Stockheim noch ein zweites Lager hier für Dio Mitglieder der Bezugs' und Abiatzgenossen schäften im Kreife Büdingen. Run wird un degreiflicherwe.se das hiesige Luger am 15. De­zember aufgehoben Dadurch entstehen den Landwirten im nordwestlichen Teile des Kreises Bübingen große Rachleile. weil für sie der Ge schästsverlehr mit Stockheim mit großen Zeit­verlusten und Unkosten verbunden ist. Hoffentlich Wirten die fast in jedem Dorfe der näheren und weiteren Umgebung von 7k hört bestehenden Be zugs- und Absatzgenossen schiften mit ihrer großen Zahl von Mitgl.edern dahin, daß das hiesige Lager wieder eröffnet wird, zumal dieses seither einen sehr regen Geschäftsverkehr aufwies und di. ausreichenden Räumlichkeiten für dasselbe ttod aus mehrere Iahre gemietet find.

Mrciä Schotten.

O Schotten. 14. Dez. Die (3 cf unge­übt c i I u n g des hiesigen Kriegerver­ein S hat sich selbständig gemacht und führt fortan den Barnen Männe rgesangver ein Schotten. Das Dirigentenamt liegt in den Händen des Lehrers Weitz. Der neue Bei ein rechnet bestimmt mit 50 60 Sängern. Selbst verständlich bleibt er politisch und religiös neu tral. Er wird dem Riddatalsünger b un D als Mitglied beitreten. - In verschie denen Gemeinden des Vogelsberges mach' sich unter den Schafherden ein feuch en Haftes Ab st erben bemerkbar. Manche Herden werden fast vollständig ver n i d> t c t. Die Krankheit wird auf daS überaus feuchte Iahr zurüctgeführt.

Turnen, Sport und Spiel.

Auftballändcrkampf DeutschlandSchweiz.

Stuttgart. 14. Dez. (Wolff.) Heute fam hier der mit großer Spannung erwartete Fuß ballänberlam p f zwischen den rcpräfcntali Pen Mannschaften Deutschlands und bei Schweiz statt. Vor einer außerordentlich gro ßen Zuschauerzahl, wie man sie in Stuttgar: wohl noch nicht gesehen Hai. endete der grandiosc Kampf 1 zu 1 unentschieden. Die deutsche Rationalmannschaft, die in den letzten Länder spielen nicht gerade sehr günstig abbeschnitten hatte, hat sich damit wieder gut rehabilitiert, ist doch die schweizer Mannschaft nach ihren un­vergleichlichen Erfolgen in Paris anläßlich der Olympischen Spielen als der europäische Meistet des Fußballspicls zu betrachten.

Vieles hat sich geändert, nur nicht unser schönes deutsches

Wir bitten, beim Einkauf von ,,Schwan im Blauband das farbig illustrierte Eamilienblatt, die Blauband-Woche, gratis zu verlangen. ®7isi

Weihnachtsfest l Wie glücklich fühlt sich die ganze Familie, wenn sie um den lichterstrahlenden Baum vereinigt ist und die Hausfrau stolz ihre Weihnachtskuchen zeigt. Daran hat die Schwan im Blaaband mitgeholfen; man kostet sie und ist über die herrliche Qualität freudig überrascht.

Kaufen Sie für

Ihr Weihnachtsgebäck

X die Feinkostmargarine

Schwan im Blauband;

n x. sie wird Sie in jeder vvL .zj Beziehung befriedigen!

I I Treis 50 Pf. das

| B / Halbpfd.in derbe-

/ B kannten Packung.

Bekanntmachung.

Die Zahlung der 3 ersten Ziele der durch besondere in den letzten Tagen den Pflichtigen zugestellte Steuerbescheide an» geforderten KreiSumlage bat gleichzeitig mit dem 3. Ziel der Gemeinde und Pro- vinzialumlage bis zum 15. Dezember 1924 - Schonfrist 1 Woche, an biettabt- kasse zu erfolgen. 100518

Gießen, den 12. Dezember 1924.

Der Oberbürgermeister: Keller.

Srrgcbuna non Livkim- uni) Mscmbcitkii.

Die Lieferung der Zimmertüren und Fenster zum Reubau des KreiShauseS soll im ganzen oder geteilt vergeben werden.

Zeichnungen u. Bedingungen liegen auf dem KreiSbauamt (KreiShaus, Zimm.Rr.6) zur Ginstcht offen und können vorge­schriebene Angebotsformulare gegen Ein­sendung von 1,20 Mk. (In Freimarken) bezogen werden. Die Angebote stnd bis zum 5. Januar 1925. vormittags 9 Ubr, an den Kreisausschuß in Biedenkopf ein­zureichen. 100641)

Biedenkopf, den 12. Dezember 1924.

Der Vorsitzende des KreiSausschufles.

Brennholz-Versteigerung.

Donnerstag, den 18. Dezember l. Zs., vormittags 11 Uhr, werden in der Gast» wirtschaft von RontHaler in Langd aus den Staatswalddistrikten Eisenlaute 4 und Hegwald 4 der Försterei Langd ver­steigert:

Scheit: Buche 1. ÄL 82 Rm.

2. = 13 .

. Siche 3 .

Knüppel: Buche --- 57 Rm

Hainbuche = 14

Esche -- 12 .

Eiche = 65

. Aspe = 6 .

Änüppelteifig : Esche = 12 w

Reistg: Buche = 674

Siche = 318 n

Stöcke: Buche = 42

. Eiche 41

DaS Holz beliebe man flch vorher an- zufehen. Rähere AuSkuntt durch Herrn Forster Büttner in Langd und die unterzeichnete Stelle.

SichelSdors, den 12. Dezember 1924.

Hessisches Fvrstamt Etcbelsdorf.

Bechtel. 10050D

CfnffnMI,ft 0,t <(bon 14 Tag. durch -jlllilrl II '"eine üotAnl. Weibobebefeft. VlUllvm j'antbrtefev.Sler^ien. Vebretn ufro., u. amtl. cstutacht. War früher selbst schw. 2totieter. Zeder kann sich selbst von d liebel befreien. (Weben sie kein Geld für roertl. Slurfc aus. fonö. verlang. 2le fo». kostenlos mein Büchlein. L. Warneckc Hannover. Tchlieftfach 163. .niss

Haus

Dills mit ca. 10 Zimmern, zu taurcu gesucht bei Barzahlung. Beriehbar gegen Frühjahr. 10069D

HöDlanclD&ßo.,3ileööetfl(6?n?n)

Telephon 312.

Einmaliges gönsliges Angebot Als Einzelstücke zu Ge­schenkewecken biete an Lehnmel^^i: 60.00 Kamiusessel TöOomC 150.00 Klubsessel 180.00 Klubsessel VJfen<iL 220.00 Klubsessel ^ndL 240.00 Klubsessel 260.00

Klubsole 110.00

Peddigrohrmöbei Mk.i4.00,.

Große Modelle Beste Verarbeitung Polster möbel hau« A.Wehrheim,Gießen Lftberstraüe 17