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Die Deveitschastspolizei nruß Revier- und Krimrnalpolizei Dereitschaftspvlizei soll der Einheitsreviere erfolgen, die

neuen SchweLretprovüMv erzeugt: zböd sonuen Braun ko hlenbriketts, 1626 Tonnen Dotzpreß- steine.

Unter Berücksichtigung der aus Vormonaten übernommenen Bestände, sowie des Absatzes und Selbstverbrauchs verblieben am Monatsschluh absatzfähig: 13 847 Tonnen Rohkohlen, 4655 Ton­nen Briketts, 4196 Tonnen RcHprehsteine, zu­sammen 22 698 Tonnen Braunkohlen und Braun- kohienprodukte im Gesamtwert von 187 635 Gm.

* Stachlwerk Decker A-G. Willich. Die in Düsseldorf geführten SMrierungsverchll.nd- lungen sind, wie verlautet, ergebnislos verlaufen. Der GläubiKerbeirat hat lautKölnische Leitung" beschlossen, die Zustimmung der Gläubi er zur Ein­leitung des Berg le ichsverfahrens herbeizuführen.

setzt, und ich werft sofort, was ich für ent ALS» scheukmd vor mir habe. Ein Herr, der einen fefr nen weichen Hut nach vorn über das rechte Auge gezogen trägt, will eine elegante Kopfbedeckung haben und fragt nicht viel nach dem Preise. Der Herr aber, der einen steifen Hut ganz grade und akkurat aufgesetzt hat, wird sehr genau nach dem Preis fragen und vor allem eine praktische Kopf­bedeckung haben wollen. Leute, die den Hut nach der linken Seite gedrückt tragen, sind am selten­sten: sie sind meistens Sonderlinge, die etwas Be­sonderes haben wollen und sehr schwierig zu be­dienen sind."

f Das Glück, das zwei Glucken ausbrüteten.

Hätte sich der Herr Präzeptor Ziborius, vor dem Möricke die amüsante häusliche Szene ver­rät, anstatt auf die Cssigbereitung auf die Geflü­gelzucht gelegt, so wäre es ihm vielleicht ebenso gut ergangen, wie seinem Kollegen in Canada, dem Mr. Martin, der jetzt eine riesengnlBe Hüh­nerfarm besitzt, und zum Landwirtschaftsminister von Canada berufen worden ist. Er war auch ein Lehren und hatte gleiche Bersuchspafsionen wie der verewigte Präzeptor Ziborius, nur mit dem älnterschied, dah er sich mit der Hühnerzucht und erfolgreich beschäftigte. Zwei Glucken, vi­er einmal setzte, gaben ihm mit ihren wohlaus- gebrüteten weihen Wtzandotte-Küten den An­fang zum Glück.

Die Schlafkrankheit in Japan.

Die Schlaflrancheit, die in England in den letzten Jahren so schwere Opfer gefordert hat, ist gegenwärtig auch in Japan verbreitet. Wie aus Tokio berichtet wild, leiden in den Dörfern Zentsuji und Kotohira auf der Schikoka-Znsel 700 Personen an der rätselhaften Krankheit, und die Seuche hat bereits 300 Todesopfer gefordert. 3m ganzen hat man bisher in Japan 2500 Fälle in den letzten 14 Tagen gezählt, darunter 900 Todesfälle.

Büchcrtisch.

Der Heger, Heft 19 (monatlich dreimal, Preis vierteljährlich 3,60 Mk., Hegerverlag Wilh. Gottl. Korn, Breslau 1). Literarisch wie künst­lerisch ein hervorragendes Heft, das jeder Jäger, Züchter und Naturfreund mit großer Freude lesen wird.Dom Waidwerk und vom Jäger" plau­dert Gehler--Hirschnsepp: Arthur Schubart, in wei­testen Kreisen bestens bekannt, gibt ein ergötzliches ErlebnisDaterfreudon" zum besten. Oberförster Schirmacher berichtet in hochinteressanten Aus­führungen aus litauischen Elchrevieren.Schwin- gungsprvbleme in der Rasur" von Dr. Jürgens, eine Abhandlung über die leider fast ganz aus- gestorbene Eibe von Prof. Dr. Schube und ein ganz hervorragenden AufsatzVom Rohrweih" von Martin Schott mit unter schwierigsten Umständen vom Verfasser auf der Platte festgehaltenen, selte­nen Bildern aus der Rohrweih-Kinderstube ver­dienten, als ausgezeichnetes Anschauungsmaterial jedem Zugendbildner in die Hand gegeben zu werden.

Deutscher Adel von Ge-istund Ge­hn r t nennt sich eine neue, in jeder Beziehung aut ausgestattete Halbmonatsschrift, die rhron Le­sern aus allen Gebieten der Kunst, Dichtung. Ge­schichte, des Sports und des praktischen Lebens das Beste bietet. Eine reiche Mvdenbelftge und etn gut redigierter Frauenteil machen das Heft auch für weibliche Leserinnen begehrenswert. Die Zett­schrift erscheint im Zrmengard-Veilag, Berlin W 35, zum monatlichen D^ugspreiS von 5 Mk.

Buntes Allerlei.

Hutsitz und Charakter.

Wer den Hut schief auf dem Kopf hat, hat etwas im Kopfe." Diese alte Redensart wird durch die neuesten psychologischen Forschungen bestätigt, die der Londoner Stadtarzt Dr. C. W. Kitnmins veröffentlicht. Er glaubt die Tatsache enthüllt zu haben, daß sich der Charakter eines Mannes nir­gends deutlicher ausprägt als in der Art, wie er seinen Hut aufsetzt.Wenn ich meinen Hut grade und sorgsam über meiner Stirn trage, so gibt mir das ein feierliches und nachdenkliches Aussehen," erklärt Dr. Kimmins.Wenn ich ihn etwas aus der Stirn heraus nach hinten rücke, so weift die ganze Welt, dah ich guter Laune und zu allerlei Streichen aufgelegt bin. Rücke ich den Hut nach der rechten Seite aufs Ohr, so bin ich nichts als ein Bummler. Aber wenn ich den Hut auch nur ein wenig nach der linken Seite rücke, dann verliere ich völlig meine gesellschaftliche Stel­lung, und jedermann muft glauben, dah es bei mir nicht richtig ist." Diese besonderen Gepflogenhelten, die der Psychologe bei sich beobachtet f>at, meint er aus die Allgemeinheit übertragen zu können und behauptet, daß die sorgfältige oder liederliche, die elegante und pedantische Art des Hutsitzes viel von der Wesensart des Trägers enthüllt. Sehr viel äleberraschendes wird uns durch diese Ent­deckung gerade nicht mitgeteilt. Londoner Hut­händler erklären daher, dah sie diese Beobachtun­gen schon lange vor Kimmins gemacht haben. Wenn ein Kunde in meinen Laden kommt," sagt z. D. ein Hutmacher,dann sehe ich mir zunächst an, was für einen Hut er hat und wie er ihn auf-

als Ratsddener Berwenvung finden. Sind die Landgemeinden schwach und nicht leistuugsfähig, dann muh der Staat helfend em greifen. R^hr Beachtung verdiene auch die Kriminalpo­lizei, deren Ersatz sich aus den besten Kräften der uniformierten Polizei rekrutieren müsse. Zu fordern ist: Die Erweiterung der Zuständigkeit der Kriminalpolizei über das gange Reichsgebiet, Schaffung einer Zentralstelle für die gesamte Kriminalpolizei, Aufstellung eines besonderen Kriminaletats in den Ländern.

Als zweiter Referent behandelte Verbands - sekretär Hoch das Thema, dabei in erster Linie die hessischen Verhältnisse streifend. Das Landes- polizeiamt soll direkt dem Ministerium Des Zn- nem unterstellt werden. Durch Vereinfachung des Polizeiwesens muh beste Ausnutzung der Kräfte gewährleistet werden. Auf die Zusammenlegung der örtlichen Polizeistellen ist hinzuarbeiten. Den Grundpfeiler unserer zukünftigen Polizei soll die alteblaue" Polizei, die eigentliche Berufspolizei, bilden. Die Schutzpolizei muh mehr zum Dienst in der eigentlichen Polizei herangezogen werden. Zeder Polizei beamte müsse eine Persönlich­keit sein mit Sicherheit des Auftretens. Die geforderte Vereinheitlichung des Polizei- Wesens wird einen größeren Schutz der Allge­meinheit gewährleisten.

Beide Vorträge fanden den lebhaften Bei­fall der Vertreter unb Gäste. Die Ausführungen der Redner waren jedem Polizeifachmann so aus dem Herzen gesprochen, dah man ihren Eindrua auf allgemeinem Wunsch hin nicht durch eine De­batte schwächen wollte.

Die darauf erfoigenben Wahlen hatten das folgende Ergebnis: 1. Vorsitzender Polizei­leutnant Bellof - Darmstadt (Schutzpolizei): 2. Vorsitzender Polizeiwachtmeister Stürmer- Qftenbach a. M. (Ordnungspolizei). Zu Vvrsihen- den dec Fachgruppen wurden gewählt: Schutz­polizei (grün) Oberlt. Flechsenhaar-Darm­stadt: Ordnungspvlizei (blau) Polizeikommissar O e ch l e r - Darmstadt; Kriminalpolizei und Spe- zialpolizei Krim.-Wachtmeister Bräutigam- Offenbach a. M.; Der was tu ngspolize i Oberinspek­tor Marschmeyer-Offenbach a. M: Ge­meindepolizei Schuhmann Meidinger - Eber- 'stadt bei Darmstadt.

Etwa 60 Anträge der verschiedensten Orts­gruppen, darunter aud> mehrere der Orts­gruppe Gießen, beschäftigten sich mit der Polizsireforrn, Organisationsfragen und wichtigen Berufsbelangen der Pvlizeibeamten. Die Einträge wurden zum Teil eingehend beraten, zum Teil aber auch ohne Aussprache dem geschäftsführen- den Ausschuß oder besonderen Kommissionen als Material überwiesen.

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Die Kohlenproduktion in Hessen.

Die monatliche Statistik der Kohlenproduk- flon des Volksstaates Hessen weist für den Mo­nat August 1924 folgende Zahlen nach: An Rohbraunkohlen wurden gefördert 44 261 Ton­nen, verkauft wurden davon 13 493 Tonnen, der größte Teil der Rohkohle wurde weiterverarbei­tet oder war zur weiteren Verarbeitung be­stimmt. Aus den Verarbeiteten Rohkohlen wurden

das Rückgrat der bilden. Aus der liebertritt in die wieder die Auf-

Spielplnn der Frankfurter Theater.

Opernhaus. Dienstag, 16. Sept.: Der fliegende Holländer. Mittwoch, 17.: Frühling, hier­auf Tänze von Schubert, zum Schluß Das kluge Felleisen. Donnerstag, 18.: Ariadne auf Aaxvs. Freitag, 19.: Die Fledermaus. Samstag, 20.: Figaros Hochzeit. Sonntag, 21.: Die Meister­singer von Rürnbevg. Schauspielhaus. Dienstag, lo. Sept.: Der G'wissenswurm. Mitt­woch, 17.: Die Hermannsschlacht. DonnerswL 18. Der G'wissenswurm. Freitag, 19.: Die rote Robe. Samstag, 20.: Der Liebestrank. Sonntag, 21. Die Hermannsschlacht.

Verbandstag der Hessischen Poltzeibeamten. (Eigener Bericht desGieß. Anz.".)

Der Verband der P o l iz e i&ea m t e n Hessens hielt seinen dritten ordentlichen Ver- bandstag in Bad Rau he im ab. Lieber 200 Vertreter aus allen Teilen Hessens tauen er­schienen.

Der erste Der Handlungs tag war ausgefüllt mit den Versammlungen der Landesfachgrup­pen. Zn verschiedenen Räunckichkeiten des Kur- hwlses tagten die folgenden Fachgruppen: Spe- zialpvlizei, Polizeiverwaltungsbeamte, vollbeschäf­tigte Gemeindepolizei, Ordnungspolizei (blaue Polizei), Schutzpolizei (grüne Polizei). Die Sitzun­gen beschäftigten sich zum grühten Teil mit Or- ganisativnsfragen und bereiteten durch Stellung­nahme zu den eingelaufenen Anträgen den eigent­lichen Verbands tag vor. Der Vorbereitung diente auch die Delegiertentagung am Rachmit­tag des ersten Tages, die wichtige geschäftliche An- gelegenbeiten zu beraten und die Wahl der Ver­bandsleitung vorzunehmen hatte. Der Abend bereinigte die Gäste, die Vertreter der Behörden und hiesigen Vereine zu einem Kommers tn der Turnhalle des Turnvereins 1860, die bis zum letzten Platz gefüllt war.

Im Mittelpunkt der Beratungen des zweiten Verharidlungstages ftan£> das besonders zeitge­mäße Thema: Die Reform des Polizei- Wesens. Als erster Referent sprach Polizei- haupttnann a. D. öiering (Berlin), der Poli­zeifachberater im Deutschen Deamtenbund. Er for­derte u. a. die Beschränkung der Kasernierung auf die jüngeren Beamten und im Znteresse des Ansehens der Polizei dem Ausland gegenüber die einheitliche -Uniformierung der gesamten deut­schen Polizei. Dem Ausbau der bisherigen Trä- der des Polizeidienstes, den Revieren, müsse mehr Beachtung geschenkt werden. Grundbedin­gung für die Reform sei die Auswahl eines m jeder Hinsicht ausg^eichneten Ersatzes, dem die denkbar beste Ausbildung in Allgemein­bildung, Polizeiwissenschaft, Polizeitechnik und in den Leibesübungen gewährt werden müsse. Die Polizeischulen sollen Pflanzstätten wahrer mensch­licher Bildung unb praktischer Tüchtigkeit wer­den, damit die Beamten befähigt werden, nicht nur Vergehen zu ahnden, sondern tn erster Linie einer sittlichen Aufgabe gerecht würden, indem sie durch Umblick und Menschenkenntnis vor­beugend tätig seien. Den Ausbau des Polizei­wesens denkt sich der Redner so: Aus der Schutz­polizei muß die Dereitschrstspolizei hervorgehen. Aus ihr hat die Entsendung geeigneter Kräfte in den Mittellehrgang der Polizäschulen zu erfolgen, der mit der ersten Fachprüfung abzuschließen hat.

gäbe haben, die Ausbildung zur Spezialpolizei zu leiten. Von uijten herauf hat der Äufstiög erfolgen. Die Polizei fordert also das reine Brufsbeamtentum. Aufruckungsmoglichkeiten müssen dem strebsamen Anwärter unb Beamten in genügender Zahl geboten sein. Durch eine an­gemessene Besoldung muß der Beamte in die Lage versetzt werden, seinen schweren Dienst hem­mungslos auszuüben. Bessere polizeiliche Ver­hältnisse sind auf dem Lande zu schaffen, wo vieles noch hn Argen liegt. Es sind dort mehr hauptamtliche Polizeikräste einzustellen, die von allem Rebendienst freizumachen sind und nicht

«MöEroeneot c.rv 'juetwosger MNervevsrn w ton Start erschienen. 2. ßattf . 1. Limburger Ru° öed$u6 7.16, 2. Limburger Rudergefellschast 7.22.

Zungmannen-Achter. Ein außer- io-denllich scharfes Rennen über die ganze Strecke. 1. Lauf 1. Verein Rudersport Gießen 6.30,^.Weh- Larer Ruderklub 6 36. 2. Lauf: 1. Limburger Ruder- ttub 6J21, 2. Ruderverern Bad Ems 6.26.

Dorrennen am Sonntag dormittag.

Ermunterungsvrerer. 1. £auf: 1. Der- tzin Rudersport Gießen (Freund) 7.11, 2. Lim­burger Ruderklub 7.21, 3. R.G. Lahnstein 7.35; 2. Lauf: 1. Limburger RG. 7.30, 2. Wetzlarer Ruderklub 7.41; 3 Lauf: 1. Verein Rudersport Giehen «Plank) 7.42, 2. Verein Rudersport Gie­ßen 7.44.

Schüler-Vierer: 1. Lauf: 1. Wetzlarer Ruderklub», 2. Verein Rudersport, 2 Bootslängen

2. Lauf: 1. Limburger R.B., 2. Weilburger

Lahn-Einer. 1. Lauf: 1. Gießener Ruder- gefellschaft 7.53 (Kurt Georgi), 2. Limburger Rüdervermn, 50 Meter vor dem Ziel auf gegeben; 2. Lauf: 1. Gießener Rudergesellschaft (Georg Müller) Z_53 (Alleingang).

Gnvßer Lahn- Achter. 1. Lauf: 1. Ru­derverern Bad Ems 6.42, 2. Verein Rudersport Gießen 6.51; 2. Lauf: Limburger Ruderklub (Allemgang).

Hauptrennen am Sonntag nachmittag.

Rennen 1: Zungmann - Einer. Gieße- tier Audergefellschaft 1877 in 7.58 Mm. allein über die Bahn

Rennen 2: Z u ng ma n n - Vi e r er. 1. Ru- derveoetn Bad Ems 7.09, 2. Wetzlarer Ruder­klub 1880 7.14. Spannendes Rennen, mit Boots­länge gewsniren.

R«men 3: Gast-Vierer. 1. Limburger Ruderklub 1907 6,59; 2. Gießener Rudergesell- schaft 1877 7,02. Forsches Rennen über den größten Teil der Bahn, mit Bootslänge ge­wonnen.

Rennen 4 (auf 1000 Meter): Schüler- Vierer. 1. Limburger Auderverein 1895 4,57; 2. Wetzlarer Ruderklub 1880 4,59. Sehr scharfes Rennen bis dicht vor dem Ziel. Hier stößt Lim­burg kräftig vor und gewinnt mit etwa Diertel- Dootslänge.

Rennen 5: Lahn-Einer. GießenerRuder- gesellfchaft 1877 (Georg Müller) geht als Ein­ziger über die Bahn, 9,53.

Rennen 6: Erster Vierer. 1. Limburger Ruderklub 1907 6,56; 2. Gießener Rudergesell­schaft 1877 6,58. Mit Dootslänge sicher gewonnen.

Rennen 7: Zungmann-Achter. Lim­burger Ruderklub 1907 geht als Einziger Über die Bahn, 6,57.

Reimen 8: Alter-Herren-Dierer. Ruderverein Bad Ems geht als Einziger über die Ba^i 7,34.

Rennen 9: An fänger-Vierer. 1. Lim­burger Ruderklub 1907 7 09 ; 2. Verein Ruder­sport Gießen 1913 7,16. Mit V/2 Längen sicher gewonnen.

Reimen 10, Zungmann - Vierer. 1. Verein Rudersport Giehen 1913 (2. Doot) (Plankvierer); 7,30. Die beiden anderen Boote auf der Strecke aufgegeben, da im nächsten Ren­nen schon wieder zum Start verpflichtet.

Rennen 11: Ermunterungs - Vierer. 1. Verein Rudersport Gießen 1913 (Freund) 7,16; 2. ßimburger Rudergesellschaft 7,24. Mit zwei Dootslängen sicher gewonnen.

Rennen 12: Großer Lahn-Achter: 1. Limburger Ruderklub 1907 6,27; 2. Ruderverein Bad Ems 6,34. Mit Bootslänge trotz kräftiger Gegenwehr gewonnen.

Anschließend an die Rennen fand auf dem Festplah die Preisverteilung statt.

Uonlursversahren.

lieber das Vermöge« des Bauunter­nehmers Georg Bill in Butzbach wird heute am 11. September 1924, vormittags 9 Uhr, das Konkursverfahren eröffnet.

Der Prozehagent Wilhelm Poppelsdorf in Butzbach wird zum Konkursverwalter ernannt.

Konkursforderungen sind biszum 3O.Sep- tember 1924 bei dem Gerichte anzumelden

Es wird zur Beschluhfaffung über die Bei­behaltung des ernannten oder die Wahl eines anderen Verwalters sowie über die Be­stellung eines Gläubigerausschusses und ein­tretenden Falls über die in § 132 der Äon» Kursordnung bezeichneten Gegenstände und zur Prüfung der angemeldeten Forderungen auf Donnerstag, den 9. Oktober 1924, vormittags 9 Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 1, Termin anberaumt.

Allen Personen, welche eine zur Kon­kursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemein­schuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Verpflichtung auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderun­gen, für welche sie ans der Sache obge- sonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 30. Sep­tember 1924 Anzeige zu machen. 70891)

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Am Mittwoch, dem 24. September 1924, vormittags von 7 Uhr ab findet auf den städtischen Marktanlagen an der Rodheimer Sttaße

Pferdemarkt

statt.

Bezüglich der in der Rähe des Markt­platzes vorhandenen Stallungen erteilt Herr Hoflohnkutscher Huhn Auskunft.

Mit dem Pferdemartt ist eine Prä­miierung des besten Pferdematerials ver­bunden, wofür über 1100 M. zur Ver­fügung stehen.

Der Prämüerungsplan ist von Herrn Rentner August Schwan in Gießen er- hältlich. Die Prämienverteikung erfolgt nach Beendigung der Prämiierung.

Giehen, den 8. September 1924.

Die städttsche Pferdemarkt-Deputatton:

K l i n g f p o r , Beigeordneter. 70928

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