Ausgabe 
13.6.1924
 
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ter g Vie Vertreter des Verbandes der hessischen Aeschichts- und Altertumsvereine zu einer Sitzung gutammentreten. Gleichzeitig wird der Historische Verein für Hessen auf seinem zweitägigenSommer- ausflug die alte Reichsstadt besuchen. In der »Aula des Gymnasiums hält aus diesem Anlaß sArchivdirektor Dr. Dieterich -Darmstadt einen PZortrag überWege und Ziele der Ortsgeschichte", Lind am Rachmittag findet eine Besichtigung der historischen Sehenswürdigkeiten Friedbergs unter sachkundiger Führung statt. Den Mitgliedern des ^Oberhessifchen Geschichtsvereins und denen, die Mitglied werden wollen, ist Gelegenheit geboten, Durch Beteiligung an den Veranstaltungen einen Igenuhreichen Tag in unser er interessanten, an hi­storischen Erinnerungen so reichen Rachbarstadt zu lverbringen. (Siehe Anzeige in dieser (Rümmer.)

"Die Abon n e rn e n t s ko n z er t-Reihe unserer Militärkapelle unter der Lei­tung des Oberrnusikmeisters L ö b er wurde gestern abend auf der Liebigshöhe mit dem ersten Konzert sehr verheißungsvoll eröffnet. Das Programm zeigte eine recht gediegene Musikfolge, die dem zahlreichen Publikum u. a. Kompositionen von Beethoven, K. M. von Weber, Rich. Wagner, Hob. Strauß usw., daneben aber auch noch zahl­reiche populäre Weisen, u. a. die immer wieder zündenden guten, alten Armeemärsche, Hanne­rn anns PotpourriRheinischer Sang", Schäffers Die Post im Walde" und den bekannten großen Zapfenstreich brachte. Unter der schneidigen Stab­führung ihres Obermusikmeisters bereitete die Ka­pelle mit ihren ausgezeichneten Darbietungen den Besuchern einige sehr genußreiche Stunden, die man ihr mit lebhaftem Beifall und dem Ver­langen nach einigen Zugaben, dem bereitwilligst Erfüllung gewährt wurde, dankte. Trotz der küh­len Abendtemperatur, die bei dem Sitzen im Garten schließlich empfindlich wirkte, hielt alles bis zum Schluß aus, um die Freude dieses Mili­tärkonzerts auch ganz zu genießen. Dem dankens­werten Bemühen der Kapelle sollte alle Förde­rung durch unsere Bürgerschaft zuteil werden, damit der Garten der Liebigshöhe, der gestern schon stark gefüllt war, bei den folgenden Kon­zerten ganz besetzt wird und die Kapelle auch wirtschaftlich voll und ganz auf ihre Rechnung kommt.

Bornotizen.

Tageskalender für Freitag: Reichsbund der Zivildienstberechtigten: 8 ilfjr in der Stadt Lich außerordentliche Hauptversamm­lung. Rundfunkhaus, Löberstrahe: 8V2 illjr Heiterer Abend. Palast-Lichtspiele:Gebende Buddhas".

Aus dem Stad tt hea terbureau wird uns geschrieben: Die Dühnenleitung ist von verschiedenen Seiten darauf aufmerksam gemacht worden, daß durch späteren Anfang der Vor­stellungen im Sommer sicherlich eine Hebung des Besuches zu erzielen sein würde. Es soll nun, trotz Erhöhung der Unkosten, versucht werden, den Anfang auf 8 Uhr zu berlcgm, und es soll mit dieser Verlegung gleich bei dem nächsten Thsaterabend am Dienstag, den 17. Juni, der Anfang gemacht werden. An diesem Abend findet ein einmaliges Gastspiel desOberbayrischen Bauerntheaters" mit der bekannten Po se 3 ä g e r 6 1 u t statt. Die Gäste haben erst jetzt in Wiesbaden (Staatstheater) und Frankfurt am Maßt in einer Serie von Vorstellungen leb bas en Erfolg erzielt, der ihnen auch hier treu bleiben dürfte. Der Kartenvorvertauf beginnt am Sonn­tag, den 15. Ium, um 11 Uhr und findet auch am Montag und Dienstag in den bekannten Ge­schäftsstunden statt. (Siehe Anzeige.)

Der Oberhes fische Kunst verein eröffnet am Sonntag, 15. Juni, eine Ausstellung Frankfurter Künstler, welche Gemälde, Zeichnun­gen. Graphik und Plastik umfaßt. Die Ausstellung ist zu den üblichen Zeiten geöffnet. Die Besitzes von Anteilscheinen können die Ubbelo'htesche Ra­dierung an der Kasse in Empfang nehmen.

Südwestdeutscher Radioklub, Ortsgruppe Gießen. Man schreibt uns: Alle Funlfreunde und solche, die es werden wol­len, machen wir aufmerksam auf die in nächster Woche beginnenden beiden Kurse, die der Gieße­ner Radio-Klub veranstaltet. Sin Bastelkurs soll allen, die sich selbst einen Apparat bauen

wollen, die erforderliche Anleiiung vermitteln, während ein Lehrkurs theoretisch das weite Gebiet der Radiotechnik in großen Zügen mög­lichst anschaulich durch zahlreiche Versuche den Hörern nahebringen «wird. Der Besuch beider kann besonders.den Funkfreundea warm empfohlen werden, die eine Versuchserlaubnis haben wollen, die aber noch nicht die von der Post ver­langten technischen und sonstigen Dorkenntnisse "haben. (Siehe Anzeige.)

Berliner Sängerbesuch in Gießen. Am Samstag, 28. d. Mts., gibt der GesangvereinSängerkranz"- Ber­lin in unserer Stadt ein größeres Konzert. Der Verein, der sich auf einer Konzertreise befindet, und dem ein guter Ruf vorausgeht, wird, so schreibt man uns, in Stärke von über hundert Sängern auftreten. Der Verein hat sich zur Auf­gabe gemacht, nur erste Künstler als Solisten zu verpflichten. Das Konzert wird in der Reuen Aula stattfinden.

Landkreis Gieren.

* Muschenheim, 12. Juni. Am nächsten Sonntag findet hier das diesjährige volkstüm­liche Bezirksturnen des 5. Bezirks im Turngau Hessen statt. Von 25 Bezirks­vereinen sind die Wetturner in großer Zahl an­gemeldet, so daß bei gutem Wetter sich ein reges turnerisches Leben entwickeln wird. Der hiesige Verein, der seit 20 Jahren besteht, verbindet mit dem Turnfest die Weihe seiner neuen Fahne. Die Einwohnerschaft wird alles auf­bieten, um den Gästen aus nah und fern einen schönen Aufenthalt zu bereiten, sie tut das um so mehr, als es das erste Turnfest ist, das in unserem Orte veranstaltet wird. Man beachte das Inserat in diesem Blatte.

Starkenburg und Rheinhessen.

* Offenbach, 12. Juni. (Eigener Bericht.) Hier veranstalteten mehrere große Wirtschafts­verbände eine Kundgebung gegen dieho° hen Steuern und gegen die lleberfdjuf]- wirtschaft der Stadt Offenbachs Es wurde eine Entschließung angenommen^ in der festgestellt wird, daß die Steuerbelastung in Hestm und besonders in Offenbach das erträgliche Maß, auch im Vergleiche zur Belastung benachbarter nichthessischer Orte, bereits längst überschreitet. Die Stadtverwaltung hat einen Ueherschuß von P/o Millionen Goldmark aus der Offenbacher Wirtschaft Herausgeholt. Die Entschließung kriti­siert dies u. a. mit folgenden Worten:Wider­spricht eine solche Uebcrschuß'wrrtschaft an und für sich schon den Grundsätzen gemeindlicher Um» lagebedung und einer auf weite Sicht eingestellten gemeindlichen Finanzpolitik, so muß daneben noch erschwerend ins Gewicht fallen, daß die Stadt­verwaltung diese Gelder nicht etwa der Offen» bacher Wirtschaft in Form von dringend benötig­ten Krediten wieder zugeführt, sondern sie nach auswärts verliehen hat. Die Versamm- hing forderte von der Stadtverwaltung eine s o - faltige Ermäßigung der Steuerzah- lung. Rückführungderaus cfel iehenen Gelder nach Offenbach und ihre Auslei­hung als Kredite an die Offenbacher Wirtschaft,

Hcsscn-Nassau.

][ Marburg, 12. Juni. In den Wal­dungen der sog.Lummersbach", etwa 1 Stunde westlich unserer Stadt, erlegte der Jagdaufseher Müller aus Elnhausen einen Keiler, der aus­geschlachtet 16 0 Pfund Gewicht hatte. Ein seltenes Iagdwild jn hiesiger Gegend.

fpd. Frankfurt a. M., 12. Juni. Reichs­präsident Ebert wird in den nächsten Wochen der Kinderstadt Weg sch ei de einen Besuch ab» statten». Wie wir hören, ist zwischen den Deutschnationalen, den Volksparteilern und den Demokraten bezüglich der Wahl des Ober­bürgermeisters sine Einigung dahin erzielt worden, daß sie an dem bisherigen Oberbürger­meister Voigt festhalten. Die Wiederwahl Voigts dürfte als gesichert gelten. In der Schüppengasse kam es in einer Familie zu Streitigkeiten, die schließlich in eine Messer­stecherei ausarteten. Dabei wurde ein Korb­macher von seinem Schwager durch einen Messerstich in den Bauch tödlich verletzt.

on oer vchwanenapotheke sturzle das Haus­mädchen Katharina Fischer aus einem Fenster des zweiten Stocks in den Garten. Es erlitt lebensgefährliche innere DerleHun­gen und mußte dem Kranlenhause zugeführt werd»"

<Berid)tsfaaL

* Darmstadt, 12. Juni. (Eigener Bericht.) Das Dezirksschöffengericht verhandelte gestern längere Zeit gegen den praktischen Arzt Dr. Sieben in Bürstadt wegen Beleidigung. Der Angeklagte betrachtet sich als Vorkämpfer gegen den Mißbrauch des Morphiums und hat einen Fall, in dem eine Krankenschwester eine Morphiumeinspritzung vornahm, zum Anlaß ge­nommen, gegen die Schwester, mehrere Geistliche, den Kreisarzt und die Ministerialabteilung für öffentliche Gesundheitspflege in Flugblättern und Eingaben vorzugehen, wodurch die davon Be­troffenen sich beleidigt fühlten. Ein medizinischer Sachverständiger erklärte u. a., daß die Verab­reichung einer Morphium-Einspritzung durch das Pflegepersonal ohne ärztliche Anordnung unzu­lässig sei, aber die Forderung, daß nur ein Arzt sie vornehmen dürfe, fei nicht durchführbar. Ein weiterer medizinischer Gutachter bezeichnete den Angeklagten alS sehr wahrscheinlich gcii'teöiranf; aus diesem Grunde beschloß das Gericht, Dr. Sieben zur Beobachtung seines Geisteszustandes einer Anstalt zu überwejsen.

Turnen, Sport und Spiel.

D.f.D.

Für den Pfingstsamstag-Abend hatte sich der Verein für Bewegungsspiele die erste Mannschaft des V. f. R. Fürth zum Propa­gandaspiel verpflichtet. In Anbetracht der Spiel­stärke des auserlesenen Gegners, des herrlichen Wetters und der günstig gelegenen Zeit hätte der Besuch ein noch besserer sein dürfen, als er war. Immerhin war es für Gießens Ver­hältnisse eine recht stattliche Zuschauermenge, die Interesse zeigte für süddeutsche Fuhballkunst. Der Zweck des Spiels, zu werben für den Sport im allgemeinen und für den gastgebenden Verein für Bewegungsspiele im besonderen, darf als restlos erfüllt betrachtet werden. Das Spiel war ein wuchtiger Kampf zweier fast gleichwertiger Mannschaften, der sich aber immer, das fei be­sonders erwähnt, in den engsten Grenzen des Erlaubten bewegte. Fürths größere Routine und bessere Kombination wurden niedergerungen durch den gemeinsamen Willen zum Sieg. Es war ein frischer Zug in der jungen Mannschaft des V. f. D., den sie sich trotz des Tores, das ihnen kurz vor Schluß der ersten Halbzeit Fürth vorlegte, nicht nehmen ließ und der sie zum Ausgleich führte. Fürth schaltete alle Gänge seiner Kom­binationsmaschine ein, aber alle Hochfrequenz» touren von Routine und Spieltechnik konnten nicht verhindern, daß V. f. B. das Spiel mit 2:1 gewann. Der Schiedsrichter, Herr Z u 11 vom Sportclub 1900 Gießen, erbrachte von neuem den Beweis seiner Objektivität und Umsicht.

Am 2. Feiertag lieferte die Ligamann­schaf t des V. s. D. der gleichen der Viktoria Frankfurt a. M.-Eckenheim ein überlege­nes Spiel und brachte ihre bessere Spielweise durch einen einwandfreien 4:1-Sieg deutlich zum Ausdruck.

Vermisstes-

Das amerikanische Serum gegen den Krebs.

Chicago, 12. Juni. (WTD.) Dr. Eve- re t 1 Field vorn Radiuminstitut in Reuy)rk be­richtete in der Vereinigung für Krebsforschung, daß mit Hilfe eines neuen Serums 4 0 Pro- »entvon300 Krebsfällen geheilt wer­den seien. Man habe nach diesem Serum gesucht, da Radiumbestrahlung und andere Formen der Krebsbeha.idlung versagt hätten.

Besorgnis um die amerikanischen Welt­flieger.

L o n d v n, 12. Juni. (WTB.) Rach einer Reutermeldung aus Shanghai herrscht dort

Besorgnis über bas Schicksal der amerika­nischen Flieger, von denen seit ihrem Abflug aus H o n g k o n g am 10. Juni keine Nachricht eingetroffen ist. Die Londoner Abendblätter melden indessen, daß der Führer der Expedition, Smith, gestern abend in Hue in Indochina eine Notlandung vornehmen muhte, wobei der Motor zer­brach. Zwei andere amerikanische Flieger seien 50 Meilen weiter niedergegangen.

Dergwerksunglück infolge Kohlens'aure- ausbruchs.

Breslau, 12. Juni. (Wolff.) Gestern abend wurden nach demReuen Tageblatt" auf dem SchachtEgmont" der SchlesischenKvhlea- und Kokswerke in Cvttesberg 37 Berg­leute durch einen schweren Kohlensäureausbruch gefährdet. Dreißig Bergleute tonnten ge­rettet werden, sieben wurden getötet.

Bier Millionen russische Eier in Hamburg.

Hamburg, 12. Juni. (Wolff.) Wie die Abendblätter melden, brachte heute ein von Pe­tersburg kommender russischer Dampfer eine La­dung von übet vier Millionen Stück ruf? fischet Eier nach Hamburg.

Ständige Untersuchung Gesunder.

Bot einiger Zeit hat eine private Lebens- veisicherungsgesellschaft in Amerika eine Organi­sation geschaffen, durch die ihre Versicherten in bestimmten Zeiträumen auch bei völliger Gesund­heit ärztlich untersucht werden. Diese Einrich­tung, die sich vortrefflich bewährt hat und viele Erkrankungen verhütete, soll jetzt in Reuyork all­gemein eingeführt werden. Wie dieKlinische Wochenschrift" mitteilt, trat ein Ausschuß aus Vertretern von Behörden, Aerztevereinigungen und Wohlfahrtsvrganisationen zusammen, um solche Einrichtungen für die ganze Bevölkerung unter besonderer Berücksichtigung der Mittellosen zu schaffen. Man strebt dahin, daß jeder ameri­kanische Bürger wenigstens einmal im Jahr von einem Arzte genau untersucht werden soll.

Die Pilzzucht in den Pariser Katakomben.

In den Katakomben von Paris, dem weit­verzweigten System unterirdischer Gänge, das die alte Stadt durchzieht und früher der Schau­platz furchtbarer Verbrechen und schauerlicher Ro­mane war, betreiben jetzt die Pariser eine ebenso prosaische wie einträgliche Pilzzucht. Wie ein französisches Blatt erzählt, werden Hunderte von Kilometern dieses unterirdischen Gebietes dazu benutzt: sie werden künstlich erwärmt und gehörig gelüftet, und alle für das Wachstum der Pilze ersprießlichen Vorkehrungen sind getroffen. Zu­tritt zu diesen merkwürdigen Erntefeldern ge­winnt man durch Leitern, die in dem Inneren der kleinen Schornsteine angebracht sind, mit deren Hilfe die Ventilation erfolgt. Die Anpflanzungen sind durch kleine Lampen erhellt. Die einzelnen Felder" werden zu verschiedenen Zeiten geerntet, so daß stets eine genügende Menge Champignons für die Feinschmecker erhältlich ist. Der Pilz­züchter begibt sich mit einer kleinen Lampe, einem großen Korb und einem langen Stock zur Ernte. Er pflückt die Pilze, legt sie in den Korb und steigt wieder hinauf. Es gibt Züchter, die an einem Tage eine Tonne von Pilzen ernten, und welche einen schwunghaften Handel nicht nur in Paris, sondern auch in ganz Europa damit be­treiben.

Kirchliche Nachrichten.

3fr. Religtonsgemeinde. Gottesd. t d. Synagoge (Süd-Anl.). Samstag, den 14. Juni. Vorabd. 7.45, morg. 8.30, abds. 8.55 u. 9.35.

Isr.ReligionSgesellschaft. Sabbatfeier, 14.Iuni. Freitag abd. 7.50, Samstag Dorrn. 8.00, nachm. 4.30. Sabbatausgang 9.35. Wochengottesdienst: Morg. 6.15, abds. 7.15.

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Sonntag, den 15. Juni 1924

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Ortsgruppe Gießen.

Erster Bastelkurs

Dienstag abends 8 30 bis 10.00 Uhr. Beginn 17. Juni; Ende22. Juli 1924, im Physikalischen Institut, Stephanstr. 24. »Wie baue ich mir einen Radioapparat?" Teilnehmerkarte 20 Mk. (einschließlich

Material).

Lehrkurs:Einführung in die Radiotechnik

Freitag abends 8.30 bis 10.00 Uhr, Physikalisches Institut. Beginn 20. Juni, Ende 25. Juli 1924. Mitglieder 3 Mk., Nichtmitglieder 6 Mk. 03e8Ä0 Leitung: Herr Dr. Müller.

Anmeldung: Stephanstr. 24 bei Herrn Ruhl.

Sächsisch - Thüringische = Landsmannschaft.

Unsere nächsteIufammenkunst findet am Samstag, dem 14. ds. Mts., abends 9 Uhr, beim Landsmann Rahnefeid

Pfalzer Hof" Schanzenstrabe 21 statt. Hierzu sind alle Landsleute herzlichst I eingeladen. 4849VI

Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgänge unseres lieben Entschlafenen sagen wir allen denjenigen, die ihm die letzte Ehre erwiesen haben, und für die zahlreichen Blumensponden herzlichen Dank. Insbesondere danken wir dem Herrn Pfarrer für die trostreichen Worte und für die Kranzniederlegung des Reichs­verbandes deutscher Post- und Telographen- beamten, Ortsgruppe Gießen, dem Postverein Gießen 1906 und dem Ev. Arbeiterverein.

Die trauernden Hinterbliebenen.

L d. N.: Marie Stephan geb. Hofmann.

Gießen (Sandgasse 45), den 12. Juni 1924.

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Arbeitsvergebung.

Auf Grund der Verdingungsvor fünften wird die Kanalisation derArbeiter- häufer in Wölfersheim ausgeschrieben und zwar: 390 m Tonrohrleitung, 185 Bogen und Abzweige, 2 Schächte, 4 Fett­fänge, 18 Waschküchensinkkasten u. dergl. Angebotsunterlagen auf Zimmer 4 des unterzeichneten Amtes. Eröffnungszeit: 20. Juni d. I. vormittags 10 Uhr Zim­mer 4. Zuschlagsfrist 14 Tage.

Friedberg, den 12. Juni 1924.

Hess. Hochbauamt:

Haag. 4852V