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Palastlichtspiele - Lindenplatz

Oie dominierende, vornehmste Lichtbildbühne Gießens

Schauspiel in 5 Akten.

Efc'gie: Lau Lauritzen.

I. d. H. Leo Peukert

Beginn täglich 4.00, 6.15, 8.30

Kassenöffnung V24 Uhr

Turnhalle des Turnver- eins v. 1846 (Steinstratze)

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Bekanntmachung

3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute bei der Firma Main-Weser-Basalt­werke, Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Saasen bei Gießen, Gießen eingetragen: Geschäftsführer Dameris ist ausgeschieden. An seiner Stelle ist Kaufmann Alfred Maurer in Siedlingshausen bestellt. 3916B

Gießen, den 9. Mai 1924.

Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

In unser Handelsregister Abt. A wurde heute bei der Firma Pascoe & Co. in Gießen eingetragen: Apotheker Max Petersen ist aus der Gesellschaft ausgeschieden. Das gesamte Vermögen ist von der Pascoe, Aktiengesellschaft in Gießen käuflich über« nommen. Die Kommanditgesellschaft isi aufgelöst. 3917B

Gießen, den 5. Mai 1924.

Hessisches Amtsgericht.

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v~hCIl sie^enten Stock eines Großstadthauses wohnt ein seltsames Völkchen ..... Da sind zunächst Pat und Patachon, unsere beiden Freunde, die sich ehrlich aber erbärmlich mit der Fabrikation von Hampelmännern ernähren. Dann ist da der gutmutige, aber «bärenstarke Ole, das ist der Mann, den-.man holt, wenn es Streit gibt im siebenten Himmel. - Daneben wohnt die fleißige und hübsche Lisa Holm, die tagsüber in der Helmerschen Fabrik arbeitet. Hier sieht sie Georg der Sohn des Fabrikanten, wie sie ängstlich ihr bißchen Geld zählt Langt es zu einem neuen Mantel? Ja, es langt! Aber schon steht eine Mahnerin, da, die Geld will für Lisas kleinen Jungen der ihr einziges Glück ist nach einer kurzen zerbrochenen Ehe. Mit dem Mantel ist es wieder einmal nichts. - Zu Hause findet Lisa ihren geschiedenen Mann, ein verkommenes Subjekt der sie immer noch ausbeutet, und der letzte Groschen wandert in seine Tasche. Georg Helmer hat seiner Schwester Inge von Lisas Unglück erzählt, und gutmütig, wie Inge ist, bringt sie Lisa ihren eigenen neuen Mantel in die ärmliche Mansarden­wohnung, wo Pat und Patachon ihn für die abwesende Lisa annehmen. An demselben Abend muß Lisa ihren Junten selbst übernehmen, denn die Pflegeeltem sind krank geworden. Tom ihr geschiedener Mann, trifft mit einem Zauberkünstler ein der den hübschen Jungen Lisas für hundert Kronen adoptieren mochte. Lisa sträubt sich dagegen, Tom dringt in sie und verprügelt den armen Patachon, der Lisa helfen will ganz jämmerlich. Schließlich schlichtet der starke Ole den Streit und wirft Tom hinaus, wobei der dicke Pat wacker mithilft. Um so erstaunter ist Pat, als Tom ihn am nächsten Tage sehr freundlich in die Kantine einlädt und mit Schnaps bewirtet In seiner Betrunkenheit plaudert Pat aus, daß Lisa ihr Kind in ein Kinderheim gebracht hat, und nun entführt Tom den Klemen und bringt ihn zu dem Zauberkünstler. Lisa ist vor Kummer halb wahnsinnig, aber ihre Freunde, allen voran Georg helfen ihr das Kind suchen, und der dicke Pat hat Gelegenheit seine Schuld wieder gutzumachen. Am Weihnachtstisch' unter dem brennenden Christbaum, finden sich Georg und Lisa und als erste Gratulanten erscheinen Pat und Patachon

mit einem ganz neuen Hampelmann. 3924c

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Ab heute bis einschl. Donnerstag, 13. bis 15. Mais Die Zwillingsbrüder des Humors 4

Pat und Patachon

Im siebenten Himmel

Bekanntmachung.

3n unser Handelsregister Abt. A wurde heute eingetragen:

1. bei der Firma Ludwig Lazarus, Gießen: Das seither von Ludwig Lazarus unter der Firma seines Namens betriebene Geschäft ist durch Erbfolge auf die Emma Lazarus in Gießen als Alleinerbin über- gegangen. Die Prokura der Emma Lazarus ist erloschen;

2. bei der Firma L. Süß, Gießen: Dem Kaufmann Hans Krämer in Gießen ist Prokura erteilt.

3. bei der Firma Gebrüder Berdux, Gießen: Die Firma ist geändert in Richard Grünewald.

Gießen, den 8. Mai 1924. 3915B

Hessisches Amtsgericht.

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Gestörte Flitterwochen

Schwank in 3 Akten

Gießener Turnerschaft

Sonntag, den 18. Mai und

Montag, den IS. Mai

kommt in Gießen in der

V/'il MWWU B ahnhofstrasse 65 ß-;/ .(J LjCh (Oberhessenj Gegründet 7 8 7 ß '

das

Festspiel des 13. Deutschen Turnfestes in München Frischauf, mein Volk" unter Leitung eines Mttgliedes des Gießener Stadttheaters zur Aufführung.

Dem Festspiel gehen turnerische Vorführungen der Gießener Turnerschaft (T.V. u. M.T.V.) voraus. Beginn der Aufführungen: Sonntag 4 und 8 Uhr, Montag 81/, Uhr. Eintrittspreise: 1. Platz (numeriert) 2 M., 2. Platz (numeriert) 1 M. n°nUn Ernst Jung, Seltersweg; Ehr. Spies, Neustadt;

Earl Lang, Marktsttaße; Georg Todt, Plockstraße; Sonntag, 18. Mai, an der Kaste in der Turnhalle. 3831 v

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