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Gienen, »sw. LuvtNsvsrL v.w.b.L., LüLedtza
Samstag, 12. April 1924
Nr. 88 Zweites Blatt
Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Vderyesien)
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Landwirtschaft und Gartenbau
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Danknoten.
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Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
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noch naß. ist. Das Land ttxcJ dadurch aui lange Zeit verdorben. Man grabe mindestens 3) Zentimeter tief, nehme nie zuriel auf einmal auf den Spaten und kehre dabei das oberste zu unter ft, damit die Bodenschicht richtig auögeaxch- selt wird. Dabei wird dec vorher gleichmäßig ausgebreitete Dünger vollständig unte.gebracht, dknkrautwurzeln, besonders Quecken. Steine, die braunen Pupp.n der Minteriaalealen, Znger- linge, Drahtwürmer sind dabei auszutesen, die flachen Wurzeln der Dee ensträuchec u ib jungen Zwergobstbaume aber zu schonen. Richtig gegraben ist halb gedüngt, Hacken und Graben den Menschen verjüngt.
Das Belecken und Benagen der Krippen bei Rindern.
Wenn die in einem «Stalle unlergebrachten Rinder auffällig dazu neigen, ihre Är.p ea zu belecken oder zu benagen, so ist dies immer ein Deweis dafür, daß mit ihrem Futter etwas nicht ganz in Ocjnang ist. Es erscheint deZhalö auch durchaus verfehlt, das ite.el durch Anwendung noch oft empfohlener künstlicher, zum Teil etei= erregender Mittel beseitige r zu wol.en. wie z. D. durch Bestreichen der Krchtei un) Wände mit Teer und anderen Dingen, durch Einschlagen ton Rägeln in die Krippen, durch Benutzung ton Krippen aus Stein o.er Ton u. dgl. m. Eine dauernde Abhilfe ist h.ervon nicht zu erbos en, vielmehc kommt es daraus an, weil die ülrsach.n in einem nachteiligen Einfluß res gereichten Falters auf die Ernährung zu suchen sind, nach dieser Richtung hin en.sprechende Maonahm^n zu treffen.
Zn erst er Linie wird die «Schuld am Mangel an Kochsalz liegen, dann am Fehlen deÄ ebenfalls wichtigen phosphorsauren Kalks, oder sie ist auf ungeeignete, ungesundes Fritter un> daraus folgender fortgesetzter Reizung der Ber- dauungsvrgane zurückzufuhren. Oar nicht selten üben auch verschiedene di.s.r ülrsachrn zu am- men eine ungümtigr? Wirkung aus. 3n solch r Hinsicht kann besonders nachteilig eit Futter ,e.n, dos vzn sauren, torfigen und moorigen Wiesen stamm.- dann Futter von tro Jenen, hu nusarme i, f dotterigen, hochgelegenen Boden; ferner har.- stengeliges, nähriiofsarmes Fu.ter, beispielweise Winteritroh, Klee, namentlich bei vorherg hender Verabreichung einer leicht verdaulichn Qiaß-rung; ungleichmäßige Fütterung, d. h. einmal wenig, einmal viel, und Bersch e>m?s durch inander, w e Küchenabfälle mancherlei Art, zusamretcesuchtes Futter, wie es in Iteinen WinschaftsbettiBm der Fall zu sein pflegte; we.ter nährslofs- und salzarme aromatische Pf tanzensorten, w.as haup - sächi ch für Gebirgsgegende ' zutrißt; endlich üln- reinlichkeiten in Krippen und «Stallungen.
Hiernach dürfte jeder Viehbesitzer wohl ohne weiteres in der Lage fein, sich ein Akte l darüber zu bilden, welchen ^Ursachen das bei seinen Rindern beobachtete D.magen und Belecken der Krippen und auch der Wände zuzuschreiben ist. Will er sie beseitigen, so muß er folgerichtig auf eine zweckmäßige Aenderung der Fütterung bedacht sein, und efienfo wichtig ist die Anlage einer «Sal^lecke, damit die Tiere ihr Salzbedü.f- nis zu befriedigen vermögen. Die ülmstände können es sogar mit sich br.njen, daß schon allein durch die Benutzung der Salzlecke eine Wendung zum Besseren eintritt. Man sollte also dieses einfache Mittel vor allen 5>ingcn anwenden, wobei nur zu berücksichtigen ist, daß die Tiere nicht gleich nach der Salzaufnahme getränkt werden dürfen. Zeigt sich einige Zeit nach der Salzgabe oder vorgenommenem Futtcrwochsel noch keine merkbare Wirkung, so versuche man, mit anderen sog. säurewidrigen Mitteln zum Ziele zu gelangen. Als solche Haden sich Kalk, Pottasche und Kreide bewährt, die man dem Futter oder «Sausen beimischt. Aatürlich sind nicht alle drei Mittel gleichzeitig anzuwenden, sondern man muß immer erst abwarten, ob eins davon anschlägt oder nicht, ehe man, wenn noch erforderlich, zu einem äußeren übergeht. Als Saufen reiche man beispielsweise klares Kaltwaßer. Man kann auch Kcchsalz oder bittere Mittel außerdem zufetzen.
Oswald Hanger.»
bescheiden. Agi 4Vs» Decker Stahl Kohle 8, Benz 43/4 bis 5, Drowa Entreprise 41, Growag 0,175, Ufa Lloyd 1,6, Holsatia 1,3.
Berliner Börse.
Kleingärtner. Die britte umfaßt die Arbeit derjenigen, welche aus Ersah, aag oder Einsicht wissen, daß aus einem Garten ohne Mühe und Sorgfalt lein Ertrag erwartet werden tan.i, und dementsprechend handeln. Rue mit guten Werkzeug kann gute Arbeit geleistet we.den, deshalb muß ein Spaten fest im Säri sitzen und ohne diesen mindestens 25 Zenti.i e er lang, sauber und blank fein. Abgearbritetes, stu.np.x), ver rostetes Werkzeug ist ein Feind des Gartens und ermüdet den Arbeitenden. QUan grabe nie bei
Grind (Ruhkrankheit) der Ferkel.
Britische Stimmen zu Cfmnes' Tod.
London, 11. April (WTD.) Die Blatter ve».ösfentlichen Bilder und eingehende Lcbens- beschreibungen von Hugo Stinnes. Die .Times" bezcichnet Stinnes als eines der größten Finanzgenies seines Zeitalters. Dank sein cs Weitblickes und seiner Organijations» sähigkeit habe die deutsche Industrie die Rach- kriegskrise so erfolgreich überwunden. Stinnes habe stets den Ehrgeiz gehabt, für dieWieder - gebürt Deutschlands zu <nb.iten. Er habe der Wohlfahrt von Taufenden seiner Angestellten keineswegs gleichgültig gegmüder^standen! und den Borteil erkannt, der barm liege, daß die Arbeiter selbst ein maierielles Interesse an dem Unternehmen haben, Im dem sie beschäftigt find.
Päpstliche Stiftungen für das Saarland.
Saarbrücken. 11. April. (WTB.) Der päpstliche Delegierte Mfgr. T e ft a hat für chari- tative Zwecke im (Saargebiet 10 000 Lire zur Derfügung geftcl.t. Außerdem überwies er dem Zands der im Bau begriffenen Michaeliskirchv in «Saarbrücken 2000 Lire.
Der Lausanner FriedeasverLrag.
London, 11. April. (WTB.) Das Unter» Haus hat die Vorlage über die Ratifizierung des Lausanner Friedensvertrages mit der Türkei in dritter Lesung ein-, stimmig angenommen.
Die englisch-russische Konferenz.
London, 11. April. (WTB) Die „StmeS*- meldet, daß die englisch-russische Konferenz aller Wahrscheinlichkeit nach am Montag im Foreign Office eröffnet wird. Die Delegierten werden von M a c d o n a l d empfangen werden, der wie man e wartet, auf der ersten Zusammenkunft den Borsitz führen wird.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M., 11. April. Tendenz: Abwartend, dann auf Deckungen freundlich r — Das Ableben Hugo «Stinnes' verursache zunächst größere Zurückch cktung. Die Tendenz gestal > te sich bei Beginn aber gut behauptet, teilw iso fester. ES tarn zu keinen größeren Umfaßen. Festzustellen war, txxß der Monlanaktienmarkt eine abwartende Haltung einnahm. Harpener waren gesucht, auch sonstiges befestigt. An Ma- chineitaktien.narkt Ware i Dai nler tehauptet, Adlerwerke etwas a.zi-hmd, Karlsruher Ma- chinen besser. Rvrddeutscher Lloyd un) Hapag bei einiger Rachfrage h h r. Einige Ban ak i n tagen etwas lebhafter. Boa den chemischen Ak en eröffneten An.linwerte ca. 1 Di.l. hoher. Gut behauptet sind «Scheideanstalt. Clektropapüre tendierten mit wenigen Ausn-ahae i mäßig nach oben. Dhckerh ff, Zement Sy io lb rg fester S n t sind zu erwähnen Phil. Holzinann. welch: sich leicht erholten. Die Werte der Zuckerindustrie zeigten leiryte Kursbeseiiigung'-n. Wal^hos behauptet. Die bpaoz. Reichäanleil.« eröffnete mit 94 Milld. Im Freiverkehr w treu die Umsätze
heute ab wird der amtliche Handel und die liche Dotierung van deutscher üoertbeflänUger Aa- teißv, d.ut ch.n Dollanchapuiaweifungea, an Sams-
Die Gefährlichkeit dieser auf inneren Ursachen " " ‘ bi-
•) Dom Rückzahlungswort.
• Don der Frankfurter Dorfe.
oder Futterfchweine von V» bis Vs Jahr halten es länger aus, Saugferkel aber gehen ohne Hilfe meistens ein. Die Krankheit ist sehr a n st e ck e n d. «Saugsorlel ziehen sich den Grind durch die Muttermilch zu, wenn die Mutter daran erkrankt ist. Man sieht dann viele zuckerige Ausschlagsstellen an dem Gesäuge. Deshalb stellt sich der Grind bei den Ferkeln auch zuerst am Maul und Kopfe ein und verbreitet sich dann rasch über den ganzen Körper. Anfangs saugen die Tierchen noch, nach und nach weniger, woraus sie bald eingehen. Ein Stall, worin einmal der Ruß gewesen ist, behält den Ansteckungsstoff solange, bis er gehörig gereinigt und mit Kalkmilch desinfiziert ist. Also bringe man keine Schweine in einen solchen ungereinigten Stall, sie bekommen sonst unfehlbar diese Krankheit. Vorbeugen ist besser als Heilen. Die Behandlung ist eine äußerliche, wie innerliche. Eins allein nützt nichts. Die Ferkel werden von der Sau abgenommen und bekommen Kuhmilch. Dann werden sie mit der sogenannten Pockenseife gewaschen. Man seift sie mit derselben gehörig ein und läßt den Schaum 10 Minuten stehen, worauf er mit lauem Wasser abgespült wird. Dieses wird alle paar Tage wiederholt, bis die Haut vollkommen rein ist. Mit dem Futter wird pro Schwein, je nach der Größe, dreimal täglich ein Tee- bis Eßlöffel voll von der sogenannten Lebertran-Emulsion gegeben. Es ist dies ein blutreinigendes Mittel, besieheiad aus Lebertran und verschiedenen phosphorsauren Kalk.'alzen. Größere «Schweine erhalten im Sommer außer Grünfutter, namentlich Klee, leicht verdauliches Schrot, hauptsächlich Aiferfchrot. Ferkeln gibt man, wenn man es kann, reichlich süße oder Magermilch, Buttermilch dicke Milch usw. Die Kur des Grindes dehnt sich oft auf Monate aus. Eine kräftige, lebcht verdauliche Ernährung ist nicht zu urngeben.
Tierarzt Ehlers, Soltau i. H.
Ein Kapitel vom Graben.
Die Art und Weise, wie daese wichtigste aller Gartenarbeitcn ausgeführt wir), läßt sich in dr i Rubrcken teilen. Dre erste ist für den Stuaden- lohn die zweite für das Auge, die Dritte für bie Pflanzen. Heber die erste braucht weiter nichts gesagt zu werden, sie ist zu bekannt. In die zweite zählt die 2lrbeit dar meisten neuen
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Berlin, 11. April. (Wolff) Jrn Anschluß an die gestern eingetre.ene B:ie tigung eröffnete der heutige Derkehr in zu.er ichtlicher Haltung. Auf allen Gebieten überwogea die Auftrage, was sich aus dem Anreiz, den der niedrige Kursstand bietet, erklärt. Der Tod von Stinnes bildete keinen Moment der Beunraihigung mehr, weil man auf das Ereignis feit mehre.«, Tagen vorbereitet war. Auch die Gerüchte von Zahlungs- schwierigk.iten cin^rir.e' Firmen warm v rschwan- den. Die Kurse stellten sich auf al ei Gebt.>ten vorwiegend etwas hoher. Von den Montan- werten crfaßren besonders einige Stinn spapie e nach den vorausgegangmen Rückgängen eine namhafte Erhöhung, so D ustch-Lupembu ger und Siemens & Halske, die sich um 2,Z5 bezw 2 5 Biltto» neu Prozent bei den ersten Kursen höher stellten. Bochumer setzten dagegen 1 Bcklion P.ozent niedriger ein. Kattowitzer gewannen einen namhaften Teil der (eßtägigen Te.lüfte zurück, nämlich 4,5 Billionen Prozent. Das G-eschäst war nicht besonders lebhaft und vorübergehend machte sich auch bald eine Erschlaffung geltend. Dann aber zeigte sich erneut Kauflust,
Devifenmarkt Drrl'm—Frankfurt a. M. (ftn Billionen Mark auSaebrücft. BoenoS-MreS. London, «Reu. York, ftapan. Rio be 3ai’etro für eine Eiiideii, Wien unb Puvaveii für 100000 «giutjeiten. alles übrige für 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewährst_______________
Fragekasten.
Frage 13: An einer Birke meines Gartens läuft nach item Abschneiden eines Astes der Saft heraus. Was kann ich tun, damit der wertvolle Baum nicht absiirbt? Derstr.nchen mit Daumwachs oder Teer war vergebens.
Antwort: Das „Muten" der Birk«m und Ahornbäume nach Derwundungen durch verspätetes Abschneiden von Ae'le i läßt sich durch Der- streichen oder ähnliche Mit el nicht stil en, dafür ist der Druck des Saftstromes zu stark. Man' muß deshalb mit dem Verstreichen der Wunden mit heißem Teer warten, bis e3 von selbst aufhort, was der Fall sein wird, sobald die jungen Blätter sich entwickeln. Ein mittelgroßer Daum verliert auf diese Weise etwa 30 bis 50 Liter «Säst, und wenn er davon auch nicht zu Grands geht, so liegt es doch auf der Hand, daß der dadurch geschwächte Daum weniger kräftig aus- treiben wird. Man hüte sich darum, den Fehler des zu späten Ausästens in den folgenden Jahren zu wiederholen. Dasselbe gilt vom Weinstock, der bei verspätetem Schnitt stark blutet Die Winzer beginnen deshalb mit dem Reoenschnitt schon im Fchruar oder Anfang März. War feine Weinstöcke noch nicht gaschni ten hat. beeile sich, in diesem Hahre ist es jetzt noch Zeit.
basierenden Hautkrankheit ist noch zu wenig laimt. Richt, daß dir Ferkel in kurzer Zeil da sterben, im Gegenteil, sie halten sie Lange aus, bevor sie eingehen. Aber wie kommen sie in ihrem Aussehen und Ernährungszustände zurück; es ist ein Jammer, die Dinger anzusehen. Zu° fanrmengetauert, von gelber Hautfarbe, spitz und abgenKigert, die Haut mit schwarzen, festsitzenden Schorlen bedeckt. Cs ist trotz allem Futter kein Weiterkommen damit. Die sogenannten Stangen-
Wirtschaft.
• Berlä ngerung der bprozenti- gen Aussuhrabgabe bis zum 15. Juni. Der zwischen England und Deutschland am 25. Februar abgeschlossene Vertrag bezüglich der 5prozen1igen AuSsuhrabgabe ist bis zum 15. Juni verlängert worden.
'ErhöhungderRoheisenpreife. Der Roheisenverband hat mit iosoctiger Wirkung die Roheisenpreise um 3 vis 6 Goldmark je nach Sorte erhöht. 3n den nord- und ostdeutschen Absatzgebieten ist die Erhöhung mit «Rücksicht auf den englischen Wettbewerb geringer. 3n Süddeutschland, wo bisher Aus- nahmepreise bestanden, beträgt die Erhöhung für Gießerei- und Hämatitroheisen 1 bis 9 Goldmark per Tonne. Auch die neuen Roh- eisenpreise decken, wie berichtet wird, bei den meisten Werken nc»ch nicht die Selbstkosten, zumal die ausländischen Erze sich in den letzten Monaten nicht unwesentlich verteuert haben. Onfolgedessen können sich die Hochofenwerke trotz der starken Nachfrage nur schwer entschließen, weitere Hochöfen In Betrieb zu nehmen.
• Zusammengebrochene Banken. Die Dankfirma «Sachs. Warschauer u. E o. in Berlin, über bereit finanzielle Schwierigkeiten schon seit einigen Tagen an der Berliner Börse Gerüchte umliefen, hat Stellung unter Geschäftsaufsicht beantragt. Die Schwierigkeiten sollen dadurch entstanden fein, daß Frankguthaben der Firma bei ihrem Variser Korrespondenten nicht honoriert wurden. Man glaubt, daß die Berliner Börse vorläufig von diesen Schwierigkeiten kaum berührt werden wird. — Die Bankfirma Semmi Hesse in Hamburg, die 1920 gegründet wurde, hat ihre Zahlungen eingestellt. Die Börse schätzt die Verbindlichkeiten auf 503 000 bis 803 000 Goldmark. Man führt die Insolvenz zum guten Teil auf verfehlte Frankenengagements zurück. Auch die 1919 gegründete Hamburger Bankfirma L i - pinSky u. E o., hat ihre Zahlungen eingestellt. Die Erekutionsverkäufe in Hamburg nehmen von Tag zu Tag größeren Umfang an. Dor allem kleinere und jüngere Bankfirmen sind Spekulationsengagements eingegangen, die nicht im Verhältnis zu ihren Mitteln stehen, so daß mit weiteren Schwierigkeiten zu rechnen ist. Der Hamburger Warenhandel ist hierdurch in einer außerordentlich schwierigen Lage.
• RhenaniaVereinigteMetall- toerke A.G. Düsseldorf. 3m Geschäftsjahr 1922/23 verbleibt ein Reingewinn von 4,3 Milliarden Mark, der auf neue Rechnung dorgetragen werden soll. Die Werke sind gegenwärtig gut beschäftigt. Rach der Bilanz betragen Gläubiger 8,03 Milliarden, dagegen Schuldner, Kassenbestand und Wertpapiere 12,4 Milliarden Mark.
besitzt des reine Äatmeroma der Kalaedohns und wird dsher nie zum Überdruß getnrnfea
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BiraffirvBL. ms* ... ---------- ,
Gen.-Berir u ^rnbrittimer. Albert Vorbei. Gaffel,
Wörchstrav« 23» Kernruf 722L 27DUA
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 11. Apr l. (Wclst.) D.-r Produkten- markt ließ wicd.r j.gl chs Lebhoft gkrit vernnssen. Rach wie vor war das Angebot vom Znlande gering und die Käufer b:obocht:ten Zurückhaltung. Der letztere cklmstand hat seine älrsache in der Geldknappheit. Die Mühl.m kaufen nicht wegen der Konkurrenz der Reichsgetreidrstelle und des immer schwieriger werdenden Mehlibsahes. Auch Gerste war sehr still und lustlos. Für Hafer will der Konsum die geforderten Preise nicht anlegen. Rur nach der Küste wurde etwas verkauft. Futterartikel und Hülsenfrüchtr wurden wenig umgeseht. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märt, 169 bis 175 (still), Weizen, pornrn., 165 bis 167 (still), Roggen, mark. 135 bis 142 (ruhig), Roggen, pomm., 130 bis 135 (ruhig), Roggen westpr., 130 bis 132 (ruhig), Sommergerste, Braugerste 170 bis 190 (still). Wntergcrste, Futtergerste 155 bis 165 (still), Hafer, märt. .124 bis 131 (ruh'g), Hafer, pomm., 120 bis 128 (ruhig), Raps 310 (ftill). Leinsaat 410 bis 415 (still); für je 10) Kilo: Weizenmehl 25 bis 75 (still). Roggenmehl 21 bis 23.25 (ruh g). We'-zenkleie 10.70 bis 10 8) (rußig\ Roggenlleie 8.60 bis 8.70 (ruh'g). D ftoriaerbfen 27 bis 29, Kleine Erbsen 16 bis 17, Futtererbsen 13.50 bis 14. Peluschken 12.50 bis 14, Ackerbohnen 16 bis 18 Wicken 12 bis 14, Lupinen, blau, 12.50 bis 13, Seradella.alt, 16 bis 17, Seradella. neu, 15 bis 14. Rapskuchen 11.50 bis 11.60. Leinkuchen 22 bis 23, Trockenschn'ihel 9.60 bis 9.70; für je 50 Kilo: Weizen- und Roggenstroh, drahtgeb., 0.80 bis 1.00, Hoferstroh, drahtgepr., 0.65 bis. 0.80, Stroh, strohse'lgeb., 0.60 bis 0.80, Häcksel 1.80 bis 2.00, Wiesenheu, gut gesund und trocken, 1.00 bis 1.15, handelsübliches Heu 1.20 bis 1.40, Kleeheu 2.50 bis 2.90.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 11. Apr.l. Es notierten pro 100 Kg: Weizen (Wetterau) 18 bis 18.35, Roggen 16 bis 1650, Sommergerste für Brau- zwecke 20 bis 21, Hafer (inlänS.), 15 bis 1550 Weizenmehl (südd. Spezial 0) 27.75 bis 28.50, Roggenmehl 23 25 bis 23.75, Weizen-undRoggen- kleie 9.75 bis 10.50, Mats (gelb) 1925 bis 20. Tendenz ruhig.
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tzvllSndltcht Roren ........ Scatfäi-Cffterrcich, i 100 Krone» kmrrtkantlLe ‘Jlotcn ....... englische 'Moten ..... n^-Uenische Noten......... velgische Noten .......... Nnaarisch« Noten.........
LschechoNowaktsche Noten Norwegilcde Noten ....... Rumänisch« Noten ■ Spanische Roten ... • - -
Flo Dent1<de Retch»aniethr Clo Deiitschr NeichSanIeide Deutsche N ich anleihe Ä*/a Deutsche NeichSiMeive jkeuUche Soorvrnmienai,leihe CI.. Preußische Aonloli . . - Co Heiiei!......... .
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