Ausgabe 
12.3.1924
 
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LanvkreiS Gietzen.

LWirf eck, 11. Marz. Einen gutgelungenen Konzertabend vevanftaliele am (5onn:ag oben b der Gesangverein ,S ä n g e r k r a n z' im Braunschen Saale. Eine zahlreiche Zuhörer- schäft spendete den vorzüglichen Leistungen des Chores starken Beifall. Stürmische Zustimmung fand der Bariton-Solist AdolsMülle r-Frank- furl a. Oll. mit seinen prächtigen Liedern. Den mu­sikalischen Nahmen vervollständigte die Kapelle OH a n t mit ihren wahrhaft künstlerischen Leistun­gen.

Sich. 10. März. 3m hiesigen Verein für Volksbildung sprach Ingenieur G ö n tsch von hier über den geplanten deut­schen Runds unkverkehr. An Hand von Lichtbildern erläuterte dec Oiebner das Wesen der Radiotelephonie. Die Zuhörer bekamen einen guten Einblick vn die geistreich konstrrlierten Apparate und lauschten mit hohem Interesse den praktischen Dorsührungen. Mittels zweier auf» gestellter Lautsprecher war es möglich. Konzerte. Reden, gesangliche Darbietungen und einen Akt der Londoner Oper zu Gehör zu bringen. All­gemein war der Wunsch, diese 'Veranstaltung noch­mals zu geben, wenn die Sendestatron Frankfurt a. M. in Betrieb ist.

* Holzheim, 12. März. Morgen,Don­nerstag. abends, spricht hier der Landwirt­schaftsschuldirektor Dr. Schad -Butzbach über das ThemaBewirtschaftung nach der Feld­bereinigung".

* Harbach, 11. März. Beim hiesigen Pfalz- und Rheintag, dessen Vorberei­tung und Leitung Lehrer Draut übernommen halte, gedachte dieser in warmen Worten der leidenden Brüder an Rhein und Ruhr und in der Pfalz. Ausserdem sprachen noch Bürgermeister Münch und die Vorsitzenden des Gesangvereins, des Kriegervereins, des Bauernbundes und des Canbjugenbbunbeet. Die eindc-ucksvolle Feier wurde umrahmt von Gesängen des Gesangvereins, unter der Leitung von Lehrer Draut, und von Liedern der Schulklasse. Gedichtvorträge bereicherten den Abend. Eine Sammlung ergab den Betrag von 76 Mark.

i. Ettingshausen, 12. März. Heute feiern der Altschmiedemeister Johannes Sann II. und Ehesrau Anna Marie, geb. Som­mer, das Fest dec goldenen Hochzeit. An dem Ehrentage, den das Jubelpaar in voller Rüstigkeit begeht, nimmt außer den Kindern und Enkeln ein weiter Verwandten- und Freundeskreis herzlichen Anteil.

Stangenrod, 11. März. Lehrer Gorg veranstaltete am Sonntag im Saale des Wirtes Schäfer einen dreiteiligen Lichtbilderabend, bei dem auch die Schulkinder mitwirkten. Br- Lauerlicherweise war der schöne und lehrreiche ©emcliibeabent> schlecht besucht. Dagegen hatte die gleiche Veranstaltung am Abend vorher Im benachbarten Lehnheim ein volles Haus.

Reinhards ha in, 11. März. Bei der gefhigen Holzversteigerung der Försterei Reinhardshain wurden bei außerordentlich starker Beteiligung sehr hohe Preise erzielt. Vier Otaummeter Buchenscheiter kamen durchschnittlich auf 70 Mark.

Kreis Schotten.

X Rudingshain, 11. Mäm. 40 Jahre sind jetzt vergangen, seitdem Lehrer Karl Sind an d-n hiesigen Dollsschule tätig ist. Dielen Anlab benutzte die Gemeinde, um Herrn Lina in einer öffentlichen Feier zu ehren. Der Saal war nicht grob genug, alle Erschienenen zu fassen. Denn nicht nur die Erwachsenen und die Schulkinder von Rudingshain hatten sich eingefunden, sondern auch eine grobe Zahl von Berufsgenoffen und Freunden aus dec näheren und ferneren Um­gebung. Der Bürgermeister, der Ortsgeistliche, Vertreter des Männergesangvereins und des Kriegervereins, des KreisschulamieS, des Bezirks»

lehrervereinS Schotten, der Ober hessischen BolkS- bank in Schotten und des engeren Kreises seiner zahlreichen Freunde hoben in Ansprachen die Verdienste hervor, die er sich um Gemeinde, Schule, Kirche und das allgemeine Wohl er­worben hat, und die edlen Herzenseigenschaften, die ihm so viele Freunde verschafft haben. 3m Rahmen eines kleinen Festspieles. das eigens zu diesem Zwecke versaht war und gewandt dar- gestellt wurde, überreichte man dem Jubilar den Ehrenbürgerbrief der Gemeinde, ferner ernannte ihn der Kriegerverein zum Ehren­mitglied. Der Kirchenvorstand überreichte ihm als Anerkennung eine Bibel, der Mannergesangverein einen schönen Ruhesessel. Die Vorträge von Chören durch den Männergesangverein, eines Singspieles durch zwei Rudingshainer Damen und eines Liedes durch eine Schottener Dame verschönten die Feier. Auch wurden von der Ge­samtheit einige Volkslieder gesungen. Tiefbewegt dankte der Gefeierte für alle Ehrungen und die Anhänglichkeit, die man ihm bei dieser Gelegen­heit so offenkundig zum Ausdruck brachte. Die Veranstaltung legte beredtes Zeugnis ab von der 3ufammenge6örigleit des verdienten Lehrers und feiner Gemeinde. Zur Erschließung des Vogels­berges für den Fremdenverkehr hat Lehrer Linck hervorragend beigetragen durch seine Tätigkeit im Vogelsberger Höhenllub, dessen zweiter Vor­sitzender er ist.

Kreis Friedberg.

^lDad-Nauheim, 11. März. An der hie­sigen Ern st-Ludwig-Sch ule (Oberreal- schule) konnte heute erstmalig die Reifeprü­fung abgelegt werden. Sieben Primaner, darun­ter 5 aus Butzbach, bestanden die Prüfung. Ein dreijähriger Junge wurde yeule in der Fran.f .ir er Str aße von einem Auto über­fahren. Das Kind ist lebensgefährlich verletzt. Vor übervollem Hause fand ge­stern im Kursaale ein Radiokonzert mit an­schließendem Lichlbildervortrag über das Thema »Was ist Radio?" statt. Die Veranstalter, Darm­städter Studenten, gewannen dem Radiosport zahl­reiche Freunde.

Starkenburg und Rheinhessen.

* Darmstadt, 10. März. Der 'Abteilungs­direktor, Geheime Oberbaurat Hummel, von der Reichsbahadirektion Mainz ist am Samstag nachmittag nach restloser CBerbüf.ung einer Ge - fängnisstrafe von 1 I a h r e, zu der er in dem bekannten Eisenbahnerprozeß von dem französischenMilitärgerrichtin Mainz im vorigen Jahre verurteilt war, als A u s ge­rn i e s e n e r hier angenommen. Hummel war stell­vertretender Präsident der Reichsbnhndirertion Mainz zu Beginn des Ruhvabwehrkampfes.

Kreis Wetzlar.

Lützellinden, 10. März. Von heute bis einschl. nächsten Sonntag findet hier eine Evangelisation von Missionar H. Wal­ther» Beuern statt. Der Eintritt ist frei.

Hessen-Nassau.

Ma rbu rg, 11. März. 3n den letzten Wochen hat eine Schwindlerin ältere Damen hier ausgesucht unter der Angabe, sie käme im Auf­trag des Deutschen Frauenbundes, um aus der Schweiz eingetroffene Liebesgaben zu verteilen. 3n einem Falle benutzte sie die Ge­legenheit, um einer Dame ihre ersparten Not- pfennige zu entwenden und ist seitdem nicht wie­der ausgetaucht. Die Schwindlerin wird be­schrieben: etwa 30 Jahre alt, 1,60 Meter groß, blaß, trug hellbraunes Kleid oder Mantel, dank- len Hut und gab sich als Pfarrerstochter aas, angeblich sei sie verheiratet mit einem Doktor in den hiesigen Kliniken. Die angestellten Gr» mittelungen und Nachprüfung dieser Angaben haben nicht zur Feststellung der Person geführt.

]l Marburg, 11. März. Aus der Rückkehr von einer Ortsbesichtigung verunglückte gestern

abend bei Cötve infolge RadbruHs das hiesige K r e i S a u t o. Don den Insassen wurde der Chausseur Jak. Fey schwer, Landrat Dr. Ries» bergen und die Kreisausschuhmitglieder Schr.'tnermeister Rose, Landwirt Rau- Belters­hausen und Gewerkschaftsbeamter Otto leicht verletzt. Der Chauffeur ist in vergangener Rächt geworben. Zwischen Wehrda und Michelbach sand man gestern Im Schnee die Leiche eines unbekannten alten Mannes, der dort vor einiger Zeit erfroren war.

fpd. Frankfurt a. M., 11. März. 3m An­schluß an eine polizeiliche (Streife wurde ein Mann am Dahahofsplatz feftg.nommen, der sich durch ein besonders großes Paiet verdächtig machte. Es war der polnische Staatsangehörige Leo Laster. 3m Paket befanden sich Textilwaren von hohem Wert. Eine Durchsuchung seiner Woh­nung förderte noch ein großes Lager Stoffe zu Tage, über dessen Erwerb er sich nicht auswttsen konnte. Es stellte sich heraus, daß die Stoffe von einem polnischen Handlungsgehilfen aus einem hiesigen Geschäft gestohlen worden waren. Die­ser Handlungsbeflifsene gab dann die neftohlenen Sachen entweder an Laster oder an den dritten. Polen, den Schleichhändler Wolf M a r g u l i e s zu Spottpreisen weiter. Das saubere Kleeblatt wurde festgenommen. Augenblicklich machen zwei Detrüger, die sich W e t g a n b und W. Emst nennen, die ganze Ämgegend unsicher. Sie suchen auf Grund von Zeitungsanzeigen Verkäu­fer Handlimgsbeflisssne gab dann die gestohlenen so bezahlen sie die Maschinen hoch, durchweg wert über Wert, und geben den Leuten ungedeckte S che cks auf die Leipziger Dolksbank in Zahlung. Dir Schwindler haben schon zahlreich: Leute um ihrs Schreibmaschinen gebracht. In Frankfurt breitet sich trotz aller Vorsichtsmaßnahmen die Hundetollwut weiter aus. Neuerdings wur­den drei wei ere Fälle von erkrankten Hunden fest- gestellt. Einer der Hunde wurde ohne Maulkorb auf offener Straße angetroffen und von Hunde­fängern auf der Stelle getötet. Die Polizei hat die Dorsich s- und Vorbeugungsmaßnahmen ganz außerordentlich verschärft und stellt die Hunde­besitzer, deren Tiere ohne Maulkorb angetroffen werden, unter schwerste Strafen.

Giesrcucr Strafkammer

Gießen, 7. März. Am 9. Oktober v. IS. brach abends in der mit Heu gefüllten Scheuer des Landwirts Joseph Schäfer Ul. in Heldenber- gen ein Brand aus, der zum Glück rechtzeitig ent­deckt und gelöscht wurde. Da die Scheuer mitten im Ort an einer überaus gefährdeten Stelle liegt, hätte ein großes ilnglütf entstehen können. Als der Brandstiftung verdächtig wurde der in Hel- denbergen zugezogene Automobilschlosser Karl Kundiger von Franifurt a. M. festgenommen. Er behauptete, unschuldig zu sein und bezeichnete als Täter seinen Freund und kommunistischen Par­teigenossen, den Arbeiter Willy H a r de r in Hel­denh :ig>n. Dieser wurde ebenfaus verhastet, und aus seinem Geständnis ging hervor, daß die bei­ten die Tat gemeinschaftlich ausgeführt batten. Kundiger, 28 Jahre alt, nach ärztlichem Gutach­ten hysterischer Psychopath, aber vollkommen ver­antwortlich, weg n Diebstahls vorbestraft und eines weiteren Diebstahls wegen angeklagt, galt in Hel­denbergen als ein Mensch von übler ®efInnung. Erst kürzlich hatte er einem Landwirt, mit dem er in Meinungsverschiedenheiten geraten war, mit Scheueranzünden gedroht. Seinen bedeutend jün­geren und weit, weniger begabten Freund Harder hatte er schon in den ersten Tagen des Oktober aufgefordert, mit ihm einem Landwirt die Scheuer anzustecken. Der te rflische Gedanke war auf frucht­baren Boden gefallen: als Harder sich bald dar­nach über seinen geringen Lohn ärgerte, machte er Kundige drn Vorschlag, die Tat auszuführen. Kundiger bezeichnete die Scheuer des Landwirts Schäfer der den beiden nie das geringste ge­tan hatte als besonders geeignet und versorgte Harder mit Feuerzeug; Harder versah sich mit

einem schweren Hammer, und die beiden begaben sich nach Einbruch der Dunkelheit an den Tatort. Während Kundiger Wache hielt, schlug Harder mit dem Hammer ein Loch in die Scheuerwand und setzte das darin lagernde Heu in Brand. Kurz darauf schlugen die Flammen in die Höhe. Als ge­löscht wurde, hatten die Balken des Gebäudes be­reits Feuer gefangen. Kundiger leugnete auch heute wieder jede Beteiligung an der Lat ab und suchte alle Schuld auf feinen von ihm verführten und verratenen Genoßen abzuwäl e i; er ha^e 1 öch- stens fahrlässig gehandelt, weil er es unterlassen habe, das ihm bekannte Vorhaben Harders anzu­zeigen. Demgegenüber erweisen sich die Angaben Harders als völlig glaubhaft. Wegen Brand­stiftung erhielten die beiden Angeklagten Zuchthaus st rafenvonjeZHahr^n; fer­ner wurden ihnen wegen der durch die Lat be­wiesenen ehrlosen Gesinnung die b ü r g e r l i ch e n Ehreni-echte auf 10 Jahre aberkannt.

Vermischtes,

Ein leuchtender Mensch

Der Professor amMetaphysischen In­stitut" in Paris, Gelly. will, wie ec in fran­zösischen Blättern mitteilt, ein Medium ent­deckt haben, das seltsame blauweiße Strahlen aussendet. Dieserleuchtende Mensch" ist ein italienischer Weinkaufmann namens Erto. Nachdem das Medium ausgelleidet, ge­waschen, mit Röntgenstrahlen durchleuchtet und in jeder Weise daraufhin untersucht war, daß er nichts verbirgt oder verschluckt hat, wurde es in einen dunkeln Naum gebracht und streute dort Licht aus, das den Mann wie ein Heiligenschein umgab. Versiegelte photogra­phische Platten wiesen dieselbe Wirkung auf, wie wenn sie dem Tageslicht ausgesetzt wor­den wären. Gelly ist der Ansicht, daß die hef­tige Erregung, in die Erto während des Trance gerät, starke elektrische Spannungen im Körper erzeugt, die sich dann in leuchtenden Ausstrahlungen äußern.

Politischer Humor.

Für die Reichskagswahll Gerade rechtzeitig für den Wahlkampf ist das kleine Schimpfwörter-Lekikon in der Westentasche" er­schienen, das, alphabetisch g.-ordnet, 483? Schimpf­wörter enthält, die in Wahlversammlungen gut zu gebrauchen sind. 3n einem Anhang sind baye­rische Dialektschimpfwörter wirkungsvoll zu- sammengestellt. Das nett ausgestattete Werk es weist auf der Einbanddecke eine Mistgabel und einen Dreschflegel, gekreuzt, auf ist jur jeder. Reichstagskandidaten unentbcbvlkb un'D wird zu, Belobung der politischen Debatten wesen tich bei­tragen. Derufsparlamentariern wird das Büch­lein allerdings nichts Neues bieten.

P. d. A. Eben hat wieder eine neue Partei das Licht der Wett erblickt. Es ist die P. d. A., die ..Partei der Auguste", die alle deutschen Staatsbürger um ihr Banner sammeln will, die den Vornamen August führen. Der zündende Aufruf ist unterschrieben von August Schulze, August Meyer und August Müller. Die Grün- dungsveilammlung findet in der Auguststraße statt. (UtT.)

Kirchliche Nachrichten.

Gießen- Svang. Gemeinde. Mittwoch, 12. März. Stadtkirche. 6 Ahr: Passionsgottesdienst, Pf. Mahr.

-Satt in feiter Form sind bie2nnhtn-s13onUons",b(id praktische, krustig wirkende, wohlschmeckende Husten- mittel. In allen Apotheken erhälll. Stets vorrätig: Ennel-Apoll>c-ke,Gies;en unv.

Sagittawerk G. m. b. München SW 2,

Vergebung

Für das Landgerichtsgesängnis zu Gießen soll für die Zeit vom 1. April \ 1924 bis 31. März 1925 die Lieferung ' der erforderlichen Derzehrungs- und l Derbrau chsgegen stände:

als Brot, Ochfenfleisch, Schweine­fleisch, Margarine, Kokosfett, ge­brannter Fruchtkaffee, Bohnen, Erb­sen, Linsen, Gerste, Reis, Grieß, Hafergrütze, Gemüsenudcln, <3ah, Lor­beerblätter, Pfeffer, R.lLen, Kümmel, Muskatnuß, Essig, Seife, Schmierseife, Soda und Wichse

tm Verdingungswege vergeben werden.

Weiter werben an den Meistbietenden die in dieser Anstalt anfallenden Küchen» abfälle vergeben.

Versiegelte Angebote und Gebote sind kostenfrei bis zum Eröffnungstermin

Mittwoch, den 19. März 1924, , vormittags 10 Ahr, auf dem Sekretariat der Staatsanwalt­schaft dahier altes Iustizgebäude, Zimmer Nr. 9, Erdgeschoß nieder­zulegen.

Die Vergebung erfolgt unter den In Anlage A zu dem Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893, das Derdingungswefen betr., enthaltenen allgemeinen und den von dem Unterzeichneten aufgeftelllen besonderen Bedingungen, welche auf dem Sekretariat eingesehen und gegen Erstattung der Schreibgebühren bezogen werden können.

Der Zuschlag bleibt drei Tage Vor­behalten.

Gießen, den 8. März 1924.

Der Oberstaatsanwalt am Landgericht der Provinz Oberhessen. ____________ Hoos.__1788O Uutzholzverßeigerung

Aus den Waldungen der Gemeinde Staufenberg, Distrikt Tiefenbach, sollen Samstag, ben 15. Marz 1924, vormit­tags 9'/r Ahr beginnend, folgende Holz» sortimente versteigert werden:

473 Stück Fichte-Derbstangen 1. Klasse

----- 70 Festmeter, 1446 Stück Fichte-Derbstangen 2. Klasse

= 143 Festmeterj 480 Stück Fichte-Reisstangen <= 15 Fstm. Zusammenkunft auf der Tiefenbach (Kreisst raße).

Staufenberg, den 10. März 1924.

Hess. Bürgermeisterei Staufenberg Weyer. 1784D

Eichen- und Kiesern- nutzholzverkauf.

Die Gemeinde Krvsdorf (Kr.Wehlar) verkauft im Wege des fchriftl, Angebots: Los 1 34Gichenstämme4.Kl. 27,873ftm.

(Werk- u. Grubenholz, auch Schachtholz) Los 2 =106 Gichenst 5. Kl. ---- 54,53 Fstm.

(Werk- u. Grubenholz, auch Schachtholz) Los 3 65 Eichenstamme 5. Kl. 2äFstm. 4 38Rm.Eichenschich( Holz 3.RL2m Ig. 523Kiefernstämme3.Kl.15,47Fstm. 6 = 349 4.Ki.=66,09Fst,n.

764 Rm. Kiefernschichtnutzholz 3. Kl.

2 m lang.

Schönes Holz, gute Abfuhr nach Station Abendstern. Nähere Auskunft: Herr' Förster Möller, Krofdorf.

Die hier geltenden Holzverkaufsbe­dingungen sind bei Abgabe des Gebots schriftlich anzuerkennen.

Käufer bleibt 8 Tage lang, vom Gr- öffnungstermin an gerechnet, an fein Gebot gebunden. Zahlung des Kauf­preises mit */, sofort nach Zufchlags- etteilung, der Rest vor Abfuhr, spätestens aber am 15. 4. er.

Angebote in Goldmark, je Fstm. od.Rm. nach Losen getrennt, erbitte bis Montag, 24. März cr., vormittags 11 Ahr, an mich

Krofdorf, den 10. März 1924.

Der Bürgermeister. (17751)

Nutzholzsubmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Albach soll folgendes Holz auf dem Sub- missionsweq verkauft werden.

Elchenstämme 4. Kl. 4 St. = 3,36 Fstm.

ii b. 2 1,02 Fichtenstümme3. 3 = 3 31

ii 4. 6 6,43

n ba.41 = 20,34

5h. 54 = 12.83

Das Holz ist mit Rinde gemessen. Der

Kaufpreis ist per Festmeter nach Goldmark anzugeben. Die Gebote sind nach Klassen und Sortimenten getrennt zu halten und müssen bis zum 14. März 1924 nachmittags 3 Uhr verschlossen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei eingereicht fein, wo in Gegenwart der erschienenen Bieter die Oeffnung stattfindet. Die Bedingungen werden vor der Oeffnung behanntgeqehen.

Albach, den 6. März 1024 1666V

Hessische Bürgermeisterei Albach

Arnolde

Nutzholzverkauf

Am Mittwoch, dem 19. März er., mittags von 1 Uhr ab, kommen bei Gast- wirt Moos in Krofdorf aus dem Gemeinde­wald Krofdorf zum Verkauf:

Diftrikt2 12 Eichenstämme 2.-4. Kl. m. 7,80 km

Hb 5 2.-3. 3,84

14a 3 4.-5. 1,35

18c 1 3. ii 1,75

11a u. 18c 21 rm Erchenschichtnutzholz 3. Kl. 2 m lang, ju Iaunpfosten geeignet Distrikt 23V 3 rm Eichenschichtnuhholz 1. Kl.

1 m langes Kmerholz

im ganzen Wald 86 Fichtenstämme 4. Kl.

17,61 fm

Distrikt 8a, 10c, 12b, 17b 233 Fichten­stangen 1. Kl., 530 2. Kl, 1065 3. Kl. und 300 4. Kl. 1776V

Krofdorf, den 10. März 1924.

___________Der Bürgermeister.___________

Nutzhotzversteigemng

Die auf Freitag, den 14. ds. Mts. anberaumte Nutzholzversteigerung findet Montag, 17. ds. MtS. mittags 1 Ahr statt. 1764V

Grünberg, den 10. März 1924. Bürgermeisterei Grünberg.

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