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Scheue die Ohren abschr»ell>en werbe. Die Mimt erzeugte Furcht tonn für baä Ätnb verhängnisvoll werden, toenn eS wirklich erfratth und sich nun, Don seinem Stanöpuatt auä mit Recht, gegen jede ärztLiche älnierluchung sträubt. Diel rich'tzer i't eS, in jedem Kinde das Gefühl erwecken, dah der .Onkel Doktor" unter allen llmslä.iden sein bester Freund ist. Also nrchmalS, Furcht ist iedem Kinde vom Hause aus sremd und stet- nur da- Produkt einer falichen Grzichung. D.eS er­kannt zu haben und zu wissen, ist gerade in der heutigen Zeit der älnt^rernährung unterer Kinder von besonderer Bedeutung. Dr. S.

Kleine Winke.

6t Laufen und Spielen kleiner Kinder. Kleine K'.nder muh man beim Lausen- lernen auf beiden Seiten gl-eichmähig unterstützen, und zwar entweder, indem man die Hände von hinten an beiden Seiten des Rumpfes unter die Achselhöhlen legt oder i-idrm man vor dem Kinde riuftoärtS gehmd seine beibm Hände gefaht hält Aienulls darf di? Un erstützu ig des Kindes bloff mit einem Arme geschehen, weil dadurch un ehllar dessen Rückgrat verbogen und sehr leicht beim Fallen der festgehultene Arm aus dem Delenk gedreht wird. Sogenannte Laufbänder und Laus- torbe sind ganz verwerflich, erstere, wrll s-ie die Brust einengen und die noch weichen Ripren ein» btüden, letzte«, weil sie die Schultern in die Höhe drängen und nicht erkennen lassen, wenn daS Kind müde wird. Keinerlei Hebungen dürfen in diesem zarten Alter bis zur Ermüdung fortgesetzt werden. Wenn die Kinder selbständig lau>ei und spielen, hat man zu beobachten. Sah sie nicht einen Arm oder ein Bein vorzugsweise benutzen, K D. beim Oefsnen der Türen, beim Treppen­steigen usw. Werden die Kinder von fügend auf an die gleichmätzige Benutzung beider Hände gewöhnt, so behalt«, sie diese gute Gewohnhebr auch später bet

v. Gehäkelte- Kindermützchen. Bo« roter Zephyrwolle häkelt man. mit 3 Waschen beginnend, immer in festen Waschen eine runde Fläche, man muh beim Zu nehmen daraus achtel», dah dieselbe glatt bleibt Hat man ungefähr 30 Zentimeter im Durchmesse, so häkell man ein hübsches Scitzchen herum, auch aenügen einige Wal Dogen. Run teilt man sich diese runde Fläche in 3 Teile. Zwei Drill«! davon legt man in füns gleichmähige Falten und aaentert sie mit einer Schleife. Das letzte Drittel biet5t glatt und um­schlicht den Hinteickopf des Korbes. Birdebänir«: in der Farbe der Schleife vervollständigen da- Wützchen. Sehr hübsch mach: es sich in weih und blau; will man es praktischer Haden, so wäre rot au empfehlen.

f. Flecken-Apotheke. Die in jedem aeordnrten Haushalt eine Hausapotheke vorhan­den ist, so sollte auch eine Fleckenapotheke für die Reinigung der Kleider vorhanden fein. Sie ist sehr einfach zusammen ^stellen Am besten enthält sie ebu Flasche Den zur. eine Flasche Alkohol (SZprvzentig), eine Flasche Terpentinöl, eine Flasche Fleckenwasser, eine deute Schachtel OuU- wria rinde.

f. Dorsicht mit gekeimten Kar­toffeln! Kartoffeln, die gekeimt haben, ent­halten einen giftigen Stoff, das Solanin. Zwar enthalten auch keimfreie Kartoffeln Solanin, aber längst nicht in der Wenge, als aekeimte. SS sei jetzt daraus hingewiesen, dah die Keime, die namentlich tDährcnb der Frühlingszeit bei allen ÄartofMfortcn vorhanden sind, forgfäl.lg vor dem Schälen entfernt werden müssen, da die ftälitten Giftstoffmengen sich in den rankenden Keimen befinden Schäle rech', dick ab und bringe jetzt nur noch Salzkartosseln, die man am besten zweimal abkocht, auf den Tisch und keine Kar­toffeln in ter Schale mehr Das Keim n ter Knol­len, rächte verhütet man übrig.ns vollia, trenn man sie rechtzeitig mit einer Sage Steinkohlengru- bedcckt.

Kirche und Schule.

<Bemerten<toette Beschlüsse der Frankfurter Stadtfhaote.

frb Frankfurt a. W, 11. Febr Die heute hier stattgehab.ee vangelisch-luthe- tische Stadtlynode uxnixt lich in einer scharf gehaltenen Lntlchli-.-hung gegen den ge­planten Abbau in der S E u le, da dadurch die fugend an Leib und Seele gefährdet werde. Sine z turtle Entschließung, dah eine Entspannung ztrischen den einzelnen Volksschichten eintreten möge und dah das ArbetlSrecht und die sozialen Einrichtungen aus mehr gefeit- kicher Grundlage au. gebaut werden möchten, sand Zustimmung. Einhellige Annahme fand ein An­trag, der ein Verbot öffentlicher Ver­anstaltungen während der Haupt- gvtte-dienstzeit an Sonntag-Vormittagen fordert.

vüchertisch.

Unter dem programmatischen Titel .W v l- kenwanderer T v r 1 ag hat sich um die HaHleSwende in Leipzig ein neues Unternehmen aufgetan. daS gleich mit seinen ersten Publikatio­nen in die erste Reihe der führenden deutschen Derlage getreten ist Die Zeit der Romantik unserer Gegenwart aus- ncue fruchtbar zu machen hat sich der Derlag zur Ausgabe gesetzt. Aus dtcleS Ziel ist alles mit größter Svrgsall ein­gestellt: Wahl des SwffcS. Ausstoßung, Schaft, Stnbanb, Buchschmuck alles rundet sich au einem harmoniichen Cesamtbild, macht jeden der uni vorliegenden Bände zu einem vollendeten Kunst­werk, das auch dem verwöhntesten Bibliophilen eine 2Lug<nu>- I5e lein wird. Elemens Brentano dem Mittelpunkt des früh.vman.i'.chen Kreises, sind die ersten Bände gewidmet. Seine C h r o - nika des fahrenden Schülers Ist in der in dem elsässischen Trappistenklosber Olenbcrg auf­

bewahrten Utfaffung* hier zum erfterrmal KD» offentlicht. Es sind die ergreifenden ortbttbefennl# ntlfe des Dichters aus der glücklichen Zeit feiner tiefen, leidenschastllchen Liede zu Sophie Weocau, die damals fein ganzes Wesen, Sinnen und Dichten er ürtte und fein Seelenleben durchfonnte. .Sin Bild alteret, unschuldiger Zeiten und Zu­stände will er in frommer, mittelalterlicher Stim­mung zeichnen, literarisch den Zauber jenes ver­gangenen Lebens in das moderne Ledensgesühl einschmerzen und seines Herzens Sehnsucht nach gläubiger Sinsalt hinemversenken. Liebevolles Derständni» für die fromme Demut, Einfall und EinsachhZt mittelallerlicher Menschen und Men- fchenwerte führt ihm dic Feder, und all« Selig­keiten des Herzens strömen ihm dabei aufs Pa­pier." Die mit der ganzen Liede und dem vollen­deten De schmuck des Bücherfreundes gewählte Ausstattung fügt das aaive zu einem Kunstwerk von wunle.voll künstle ischer Drschlossenhett. Handkolorierte Initialen und Bilder F.anz Poc- crS. Faksimiles, Bildnisse und Ansichten des Fund­ortes der Handschriften vollenden den romanti­schen Zauber, der dem Buche entströmt und dem sich so leicht keiner entziehen werd.

Geschäftliche-.

Zur Leipziger Frühjahrsmesse, beten Termin am Samstag in bleiern Blatte mti- geteUt wurde, bemerkt das Wehamt für die Mustermessen in CeiMig, dah jede gewünschte Auskunft über die Messe erteilen: der ehrenamt­lich« Vertreter des Wehamts für den Handels- kammerbezirk Diehen, Hermann Fuhr, in Firma 3- Ä Fahr, Diehen, Sonnenstrahe 25, und die Handelskammer in Diesten. Du rch bet ehrenamtlich<m Vertreter, sowie durch das West- amt selbst ist auch das 2?ketab^chen bis 20. Februar, ds. Bs zu Doczugspreisen zu be­ziehen.

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Zusammenkunft an der Wegkreuzung Sicher Straffe, 4. Schneise.

'-Montag, den 18. Februar 1924, borm. 9' , Uhr beginnend Abteilung 65 136 Am. Kiefero-Scheiter und -Knüppel

zugeben. Die Gebote sind nah Klaffen ge­trennt ju halten, und muffen bis zum

Für die uns anläßlich unserer silbernen und grünen Hochzeit erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wtr herzlichst.

L. Hch. Kolb 1L und Frau geb. Weller. Peter öchneidmüller und Frau geb. Kolb.

3) Freitag, den 15. Februar 1924, borm. 9\, Uhr beginnend, Abteilungen 70 und 73

13,3 Rrn. Eichen- und Kiefern-Scheiter

Am 12 b Mts. begeht unser langjähriger Lehrer Carl Günther mit seiner Ehefrau bas Fest der Silberhochzeit.

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AuS den Waldungen der Stadt Giehen, Bezirk deS Försters Deisel, hier, sollen

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nachstehendes Dau. und Nutzholz versteigert:

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verein I Beuern, eingetragenen Ge­nossenschaft mit beschrankter Haftpflicht zu Beuern, eingetragen: Durch Deschluff Der Generalversammlungen vom 18 De­zember 1923 und 31 Januar 1924 ist die Genossenschaft ausgelöst und in Liqui­dation getreten. Zu Liquidatoren hnD bestellt. Georg Stein, Kaspar Walther und Daniel Ludwig Sommerlad, sämt­lich in Beuern. 932 B

Giehen, den 7. Februar 1924. Hessisches Amtsgericht.

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An unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen:

Am 30 3anuar 1924 bezüglich der Firma Wilh. Ragel, Giehen: Die Firma ist, erloschen.

Xm 4 Februar 1924 bezüglich der Firma Wagner & Dolk, Grohen-Linden: Äckhannes Wagner ist aus der offenen Hankxcksgescllschäft mit Wirkung vom L Hanuar 1924 auSgeschieden und diese erloschen. Das Geschäft wird von dem Wilhelm Dolk, jetzt in Orotten-i?tnbm unter der seitherigen Firma fortgeführt.

Am 6 Februar 1924 a) bezüglich bcr Firma Siegfried Stern In ®letten: Die Firma ist geändert in Odlnbuttvte Sieg­fried Stern, Gietten Dem Kaufmann Heinrich l)oh tn ©letten ist Prokum erteilt, b) Di« Firma Dikmeier & Lveb, ©letten. Desellschafier sind die Kaufleute Friedrich ©ifmeier und Sally Loeb, beide in ©tetten. Die offene Handcls- gefellfchaft bat am 1 Februar begonnen.

Am 7. Februar 1924 bezüglich der Firma Otto ©corq vormals Heinrich Kühn in ©letten: Der Otto Georg ©he- fvau, Helene geb. Aickel in ©tetten ist Prokura erteilt. 928B

©leben, den 8 Februar 1924 _________HefsifcheS Amtsgericht.

644 ftid)ttn«'Dfrbftawgfit

572 ll-'chtrn.Reisftangen

Friedberg, den 9. Februar 1924. Hnchbauamt Haag.

Bon» und Nntzholz-Bersteigernng. Freitag, den 15. Februar, wird im Holiheimer Martz, und (BemelnbetDalb

easherie. Kether Delta aal Herde Kültimrkerli llnue- und Kücboi xorüte Sparhoch- gerattert! o

Tagtwarta aller Ar*. Ttlltr und Teeeta in Bunz­lauer Porzellan und Steinrai,

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Bcknniitmnchnug.

Der Voranschlag der Gemeinde Trais- Horloff für 1923 Ds liegt vom 14. Februar 1924 ab eine Woche lang auf dem Amts­zimmer des Dürgermeisiers zur Einsicht offen, woselbst fnaerhalb dieser Frist (Ein. Wendungen schriftlich oder zu Protokoll öorgebrud)t werden können Zu der Um­lage haben auch die Ausmäiker beizutragen.

Trais-Horloff, den 9. Februar 1924.

Dürgermeisterei Trais-Horloff.

BrelTöHtianetllrl l <f-tt in |rteroew6 p» ** Kmf*eru t »rdse< t Sie TJrHMid»»UnirrrfltSt«. Druckerei, K Lang«.

Bckoinituinckinng.

3n unser Handelsregister 2ll>t. B wurde heute bezüglich der Bank für Handel und Industrie, Riederlafsung Giehen, eingetragen: Die Firma ist er­loschen. 929 B

©tetten, den 6 Februar 1924.

_________Hessische- Amtsgericht._________

Beknnntiiinckinng.

In unser Handelsregister Qbt. B wurde heute bezüglich der Firma Gie- Vener Od- und Feüfabrik Ackiengesell- schaft in Giehen eingetragen: Die Pro­kura des Eugen Deyerle in Giehen ist erloschen. 930 B

Giehen, den 6. Februar 1924.

Hessisches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

In Unser Handelsregister Abt. B ttxjrbe heute bei der Firma Baufilwerke, Aktiengesellschaft, ©testen eingetragen: Durch Beschluß der Generalversamm­lung vom 28. November 1923 ist das Grundkapital um 3 700 000 Mark erhöht und beträgt nun 14 200 000 Mark. Die KapitalSerHöhung ist burdbgcfübrt. GS find 2700 neue Stamm- und 1000 Vor­zugsaktien ausgegeben, und zwar zum Aennwert. § 7 und 23 Abs 2 und § 29 der Satzung ist geändert. Die Vorzugs­aktien haben bei allen Abstimmungen über die Besetzung des Aus'ichtsratS. der 2Icnbcrung der Satzungen und die Auf­lösung der Gesellschaft zehnfaches, in allen übrigen Fällen einfaches Stimm­recht, fowte Recht auf DorzugSdividende.

©tetten, den 8. Februar 1924.

Hessisches Amtsgericht. 927B

In unser Handelsregister Abt. R Wurde heute bei der Firma Qaerfahrt! ©d> rüber Löb. Aktiengesellschaft in ©letten, eingetragen: D«n Kaufmann Hohn ©anS zu ©letten ist Prokura der­art erteilt, dah er mit ct icm Vorstands­mitglied ober stellvertretenden De»r- standsmitylied ober einem anderen Pro­kuristen bie Firma rechtsgültig zeiebnen und vertreten kann. 931B

©letten, den 7. Februar 1924. HefsifcheS AmtSgertcht

Behördliche Anzeigen! Bekanutmachnug.

* w v In unser ©enosfenschaf tSregister wurde

heute bei dem Spar- und Vorfchuff-

Zusammenkunft an der Wegkreuzung Licher Straffe. 1. Schneise.

Aäheres siehe Anschlagtafeln, ©teffen, den 8. Februar 1924.

DerQberbürgermeister 3 CBjDr Rosenberg.

Holzsnbmission.

Aus den Waldungen der Gemeinde Annerod soll nendes Hs'lz auf dem Sub. missionsw<-g verkauft werden:

Fich*enftämme3. Kl 2 Stück--1,88 Fstm^ 6 Stück 4. Kl. -- 3,42 Fslm., 35 Smck ba.ftl = 12,79 Fstm., 89 Stück 5b-Äl =5 17,98 Fstm.

Das Holz *ft mit Rinde gemeffen, der Kauf­preis ist pro Festmeter nach Goldmark an.

18 ^ebtuat ,924- nachmittags 2 Uhr, ^itucifeucrßcunttn«, verschlossen auf unterzeichneter Bürger-' Die Schreiner- und Schlofferarbeiten des meisteret eingereicht sein, wo in Gegenwart Dirckiorendopp. lhauses in Wöl'ersheim erschienener Bieter die (Eröffnung ftattflnbet. Die stausbedingungen werden vor der (Er. öffnuna oekanntgegeben.

s 8- sr*5 ä'SS 5 STä d