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Sowa» und girrte**, mit d Som »tag* bet lagt: dit^efitT^mihnibiAltet cjtcintii
2_5<") (Solbwarb eie» Wiefchd) Irdqfrlol)*, •ad) bei 51id)Urt*<me* n*l«[a»r Wammern in» folgt fetterer Gewalt. - Iler elf rt*-l"W)l6nc: für Mt Schrrstleitan, 112; ftr Ikrloq and «efchäff fielt 51.
Anschrift fir Droh,nach- nchten Hnieletr*t<|ti. p«ti|4ff<ffonto:
frei fiert <. litt*.
erftes Blatt
174. Jahrgang
Mittwoch, 13. Zebruar 1924
MtzenerAnzeiger
General-Anzeiger für Oberhessen
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Preu ter l m hdtzt ftr Ir jeiata een 27 mm Breit» orihd'bi, auswärts
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ftr den dd'iqen Xetl Genst Vlamfche,U;1tzr der Irv'.qrntrtl sransBesr sämtlich in Dietzen
Macdonalds
Unterhausrede.
London. 12. Febr. (TDTB) Da» Unter» kiel war bei Ieinem beengen Zusammentritt in •rtrartung der Qleglcnuu»ertlärung 'Xam’atj Macdonalds überfüllt Sowohl die He» plrrung»- al» auch die Dorberflm Oppvsttions- bdnfe waren dicht beseht Alle Hauptpa rteiführrr waren »ugegen. Aul der Tribüne folgten die Aotschaf11r Deutschlands. B?ig.en- unb granfreid,». verschiedene Gesandte und der russische ®e,4lä|t»träger den Berhanblun- gen Aamlay Macdvnald. der da» Hau» um 3 Ubr betrat, wurde von feiner Partei mit leb» baffem ‘Beifall emrlangen ®r beschäftigte sich in seiner P/Jtünbigen Rede zuerst mit den inneren und bann mit den auswärtigen Anqelegen- bdten ör gab au. daß für den Augenblick fcinc Partei eine Mehrheit im Unter bau If habe und ba!) die Konservative Partei die grodte Partei sei. aber Infolge der Wahlen sei es für lie unmöglich gewesen an der Macht zu bleiben Als die zweitgrößte Partei habe die Arbeiterpart I die Der an t Wörtlichkeit übernommen. Sie werde nur »urüdtreten, wenn sie In F agen grundsäh» sicher Jia tu r eine Alederlage erleide
6lt werde nur zurücktreten, wenn di« berank wörtlichen Führer e uer der beid n ®cce'rpar* ie en en b reffe» Mißt aucnsvotum b?an« fragten und diesen Antrag zur Annahme bringen würben.
Die Regierung werde die in der lebten Thronrede erwähnten sozialen Maßnahmen fortfu >rcn. Zwei wichtig« Uebcicinfommen mühten rat ii ziert weiden, nämlich der Lausanner Vertrag mit der Türkei und der Vertrag mit Frankreich und Spanien bezüglich Tanger, ör sagte zur Arbeitslolenfrage die Regierung werde sich zuallererst auf die Mieder Herstellung des Handel» konzentrieren. Sie werde nicht das Industriekapital vermindern, um Unter- st Übung?n zu schaffen Sie beabiich ige, diePerrode für Ausfuhrkredite auszudehnen, öine ter groben Schwierigst en hn Zusammenhang mit ter Ausdehnung des Handel- sei die finanzielle Lage deS Landes. 3nfolg? der Staatsschuld England» seien die Erzeugerkosten hoch Infolge de» ungeregelten Zustandes von Europa seien die interna tioTkitoi Wechselst rse g^gen die ehrlichen Länder gerichtet, die ihre Schuld bezahlten und Ihre Budgets ausglichen England zahle seine Schulden und gleiche seine Budgets au» Infolgedessen werde die englische Industrie dadurch betroffen. ba!) die Währungen In gewissen Ländern »Demi sie auf den Märkten de» Lande» selbst au»- peqebc >. von eine bötertn A
sind, als wenn sie In» 2"»land grsandt würden und in gründe Währungen übertragen werten DaS Kabinett müsse^die grämte Frage derS aatS- fchuld erwägm. — Zur auswärtigen Politik erklärte Mactenald. er sei S'.aats'elcetär deZ 2u6- wä tilgen aeworten um da» Gewicht s i e» 2mtc4 al» Premierminister der auSwär igen Politik der Regierung zu geben, bi» die Aussich en kesser seien.
Di« Sowjetregiernng hab« die britisch« Anerkennung sofort angenommen,
die anscheinende Verzögerung sei auf die Post zurückzusühren Sine vollständige Darlegung aller ausstehenden Punk e zwischen den beiden Ländern werde nach Rill land gesandt werden. Siner der wichtigsten Pinkte sei die P r 0 p a g a n d a ge^cn England Während er sicher sei. bah ein beträchtlicher Ansporn für ben Handel erfolgen werde, sobald die Anerkennung Rußland» voll- stänbig gemacht w-rde durch gewisse Ueberetn- kvmmen wirtschaftlichen ffbaratter», dürfe man aber nicht alliu ungeduldig sein bei der Einbringung der Srrnte Sr bedauere sehr, bah man bl» Februar 1924 habe warten müssen, um ben ersten Schritt In einer Politik iu tun. die unbedingt wesentlich für da» WieVrausleben de» englischen Außenhandel» sei. — Dir Buchungen zwischen ffngfan** und Frankreich s len unter bet uirionistischen Reg erung aNesandereal» angenehme geworden Ueterafi habe ein Gefühl der Unsicherheit geherrscht Man habe sich bedauerlicherweise um Bündnisse geritkn, um irgendwo einen möglichen Alliierten für eine ettoaioe Zeit von Gefahr zu finden Ulan habe instinktiv gefühlt, bah, wenn nicht eine durchgreifende Aenderung fial:finte, man in eine vollkommen hoffnungslose Lage geraten werde, die nur zum Ausbruch eines europäischen Kriege» führen werde S» bestehe eine Lage im Ruhrgebiet mit Dutzenden von verworrenen Problemen, davon keine» wirklich verwirrend kür Vic Vernunft, aber lehr beunruhigend für da« Gemüt liebst die unmi»lesbaren Schwieriakerten. die durch die Pfalz mit ebnem Separatismus und die Sifenbabnpolitik der Regie um Ä5ln herum entstanden seien, könne er teut« keine vcllc ötfläiung abgeben, aber er freue sich, lagen au können, bah. wenn nicht itgcnb etwa» febr al nvor her gesehene» geschehe — und er glaub: nicht, bah ba» geschehe —,
ein vollständige» Uederein kommen in ben allernächsten Tagen m der Pfal'frage erz'elt tret?« Mazdonald sagte: Ich muh die erste Gelegenheit ergt'.l vn. um meine Arerke-mung der sofortigen und h . r i chan Mtta-trkunz P > i n - carö» b:i der Annäherrrnq. bi: ich rr der Frara gcmacht hab:. auSzulprechei. Moire crle Aus- gote rrar. eine ge untere Annofphäre zu f hatten. Ich muhte eine G:sl: machet, und i-ch muhte ab- ttari n ilnfcr Dorgehe i muh volck:mm n gerade, durchaus offen und mitfühlend fein, um eine gleiche Erwiderung auf der anbc.cn Seite zu
Rheinlandnot, deutsche Rot!
(Ein deutscher Pfalz, und Rheintay. — Ein Verzweiflungsakt der gepeinigten Pirmasenser Bevölkerung: Vertreibung der Separatisten aus Pirmasens.
finden. Frankr ich bat n cht» zu befurchen von irgendeiner Pol Hl die wir ve folgen. Wir erwart m nicht, da'- » untere Wün'chc eifüllt. aber nid)'« bür’tc zwi chen un» entheben — und ich bin sich r. nicht» a> rb zwis.ch'i un« ent stehen al» eSr- Ich-s Hansel-, und Aufrichtiakeil. Wir mü len Prvbl me a-ic tas Ruhrgebiet vom Standpunkt Frankr.ich). Grohb.ftann cn» und Europa» erwägen und alle» tun. um eine bef t iebi- genbe Vereinbarung zu finden Vor al ei Dingen müssen wir b: he daran denken, dah die Ze i t ein sehr tragische» Rennen gegen un» reimt
Der frühere Staats'ekretär be» A-rufzern Mac Reill fragt* Macdon^b. was 1 ine PI i.' von der der früheren 2tej enrnj untcr- sch.ibe.
Ma:donald erwiderte, er wvNe lieber keine Auslegung g.bcn, weil er nicht versucht habe, einen Un erfchieb zwilchen sich und der frairzösi» scheu Regierung zu tonftruieren, sondern eine Srk.ärung abgeben, um die britische Poli^k der We'.t fiar zu mnchnr Weber PorncarS noch er |cbft hätten ine.idweich: I.lusion ü er de Aufgabe der Versöhnung und der 5 rf »Innung. Gr totrr.e nicht» tun. bi« er die Berichte der Xettira- tionsaurschülfe erhalten chibe. die in Berlin und Pari» eifrig an bet Arbeit feien.
D.« <2?cparat‘oa6*ommirf'on b Ide de» stärkst«
§inb«;a J für cji« a-lgemcjir 2:gcleng.
Sobald die Reparatisn»auSfchüsse ihre Gntfchel- dunren mitteilcn ßnnten und die Reparationskommission sich ihr Urteil gebildet haben werde, glaube er, dah die Zeit getommen fei für ein« völlig neue Prüfung aller Probleme der Schulden Frankreich» und aller anderen Fragen mit der Ab icht, sie im einzelnen in An- gri.f zu neh nen und durch Vereinbarung au» dem Wege zu schaffen.
Macdvnald erklärte weiter, e» müsse ein Abkommen übet b i c Rüstungen gefunden werden. Sr werde feine ganze Energie auf- wenten. um ben repräfentati en Sharatter und bic Autorität des Völkerbünde» zu ver- mehren. Sobald Amerika teile, wie biete F age ausgelegt werde, werde man — ba» glaube er zuoertrchtlich. — nicht mehr länger an Amerika heran! ce:en. die Müpe in t-er Hand, sondern es werde von selbst einireien. um die schweben- ten Fragen lösen zu Helsen. Da» endgültige Ziel eine» SlaatStekrrtär» te» Aeuhern müsse fern, zu einem Hebe einfommen über die Rüstungen • u gelangen. Dies sei die grate F rrge für den Grfolg eines Staatsfek ctärs de» Aeutern. Sr sei vvllfommen sicher dah. wmm die Dinge richtig angefatt würben Frankreich und die anderer Rationen L ro <r» leben würden, bah die Sicherheit ter Rationen nich' in ihren Rüstungen liege, lonbern in der Gerschtigkeit der Stellung, die I sie in der Wett einnehmen.
An das deutsche Volk!
Unser« Brüder und Schtvkstern in der Pfalz und am Rd«m leiden schwerstr leid» ttche und seelisch? Rot. Die Separatisten mit gedungenen landfremden und betoaft» r.arn Tauben laben eine b« is Piel» lose Schreckensherrschaft ausgerlch* tet Friedlich« Bürger haben durch da» ver« drecherische Wüten Lebe» und Gesundheit, Hau» und Heim verloren und schmachten in den Gefängnissen. Die Reichs«, Staat»« und Kommunal t')v x e.i s nd lahrng ltgl.Schwe ste Eingriffe in die Rechtspflege s nd erfolgt Pr« sesrrihe t u d Ber'ammlungSsreih- it bt« le^en n cht mehr. A tmanb ist feine» Leben» ichsr. Hab und Gut s.nd verbrecherischen An« chlagen schuhlo» p e'kgegebrn, niemand farn eine M« nung über die unerhörten Zustände rei äußern. Die Hochverräter wollen der ranzös scheu Pol tik zum Siege verhelfen und mit Gewalt deutsch«» Land vom Reich und von den Ländern lo»re'tzrn. Alle» dies ge« ch'eht unbestraft unter btn Augen der französischen Besatzung und unter dem Bruch be» Versailler Vertrage» unb de» Rheinlaubab« lomtren» unb hat sich bi» zum Aeuhe sten ge- teigert Treu stehen wir zu Pfalz unb Rhem- lanb, die treu unb tapfer gegen hochverräterische Teftrebungrn kampsen. Rh« nlanbuot ist beutsch« Rot! Darum rufen wir alle Berufsstande in Stadt und Land, alle Parteien und Terbänbe für Sonntag, den 17. Februar zum Pfalz« unb Rheintag, zu einer Kundgebung der Brüdertreur und zu einem druticher.' Opfertag auf. Dir fordern die Wiederherstellung der Rechte der versassungSm.'itz gen Freihe t in der Pfalz. Wir protestieren gegen die franzos scheu Auuerionsais'xhten in der Pfalz und im ganzen Rheinland. Wir wollen durch reichliche Spenden beweisen, daß die Linderung der Rot in der Pfalz und cm Rhein eine H-er>nS- und Ehrensache deS ganzen deutschen Volke» ist. Da» immer geschehen mag, wir flehen nur umso fester zusammen. ES lebe die deutsch: Pfalz! ES lebe ba» Rhein- lanb, c» lebe ba» Vaterland!
Verein der Psälzer. Reich »verband der Rheinländer. Saarvereii. West^alenimnd 2Irt-eiti?aa5- schutz dculsckr'r Verbände. Bayerische Volksvartei. Deutlchrr Dühnerrvercin. Duld der AuSlands- drtitschrn. Deuische Demokratische Partei. Deutlch- natio.-.ale Dolkspartei. Deutsche Srudentenschaft.
Deutsch-evang -kicher 5Nrchenau zschuh. Deitlche Voib»partci Deutscher Bcamtendurd. Deutscher Gewercklä-aitLbund. Deutscher 3 biftrie- un' Han- delStag. Deutscher Reichslriegerbu^ch Ky shäu'er. Deutscher Oisi.iersbund. Teu.'cher Schiydu d. Deutscher CtäMetag. Zürstbichvsliche Dele^a ur. V« kin. Geno's njchast deut'cher Vührenangebö-
ri(te.-. Gewertschastöring deutscher 2.beiter-, 2i- SrtiUtcn- und Beamten ervände. H-rnlabard lür
Zwecke. Handel und Jniu'trte Haavtgewssen- schast des deutschen Stn elhandel». Liga zum Scinide der deutschen Kultur. Prc.ltzischer ßanbe»- ve band jüdischer Gemei rderr Reich ausschutz der deutschen La boirikhnft. Reich band höherer Be- am cn. R ich.städtcbu d Rheinische Fmaenliza. ReichSver'aand deutscher Pres e Verband der deut- schen Landkreise. Verein dmtscher Ceitung»-
verbände. Zentral verband des deutschen Großhandel». Zentramspartei. Zen pal verband des
deutschen Bank- und Dankiergewerbe».
Ein Verzweiflungskampf in Pirmasens.
Pirmasens, 13.Febr., 6.45 vormittag» (W.T.D.). Seit gestern vormittag 11 Ahr ballen sich vor dem Regierungsgebäube, dem Sitz der Separatisten, ungeheure Menschenmengen zusammerr. Die Separatisten würben wiederholt aufgefordert,da»Gebäude zu verlassen und In Unterhandlungen mit einer Abordnung Pirmasenser Bürger zu treten. Diese Einigung-Versuche wurden selten» der Separatisten abgelehnt, die ba» Gebäude nunmehr verbarrikadierten. Darauf bemächtigte sich der Menge eine ungeheure Erregung Gegen abend setzte selten- be» organisierten Selbstschutzes der Sturm auf da« RcgierungSgebäude ein, in dem sich schätzungsweise 40 Separatisten unter der Führung des bekannten „"Hegte* rungSkommissarS" Schwab befanden. Die Separatisten schossen darauf auf die De- böPerung und muhten daher auf feiten der Bevölkerung leider auch die erften Verluste an Toten unb Verwundeten festgestellt werben. Trotz der fchweren Verluste wurde der Sturm immer und immer wieder fort- gefetzt. Da an daS Gebäude infolge der Verbarrikadierung nicht anders heranzukommen war, wurde die Feuerwehr herbeigerufen, aber auch dieser Versuch mih- lang, worauf man sich entschloß, da» ganz« Gebäude mit Benzin z u übergießen und anzuzünden. Als der Unterteil des Gebäudes lichterloh brannte, stellten die Separatisten endlich ba» Heuer en und baten um Gnade, die ihnen aber n cht gewährt wurde. Die auS dem Gebäude jetzt herauskommenden Separatisten wurden von der erregten THeme ergriffen und buchst i blich in Stücke gerissen. Gleichzeitig war es mehreren Männern mit ßei:em gelungen, in da» Gebäude einjubringen, wo sich jetzt ein Kampf Mann gegen Mann entspann. Unter den Erschlagenen befindet fich auch der ^ReqierunqSkom nissar" Schwab, ferner seine Adjutanten und viele andere Separatisten, die e ne besondere Rolle gespielt batten Den Schwab warf die Menge zum Schluß noch in da» Feuer. Don den ungefähr 40 Separa i en, bl« sich in bem Gedäub« befanden, bürsten nicht biete mit dem Leben davongekommen sein Vor demD ?- bäude spielten sich fürchterliche Szenen ab. Da» Feuer, das sich mittlerweile auf da» ganze RegierungSgebände ausgedehnt hatte, konnte bisher noch nicht gelöscht werden und hält noch an. Wie man an» nimmt, betragen die Der'ust« der Bevölkerung 3 Toke und 20 Verwundete. Die Franzosen verthiellen sich während des ganzen Kampfes völlig neutral
Die rechlmähi^e Pfalzreqieruny.
Mannheim. 12 frbr (WTB) Wählend die pfälzische Ä r e 1» r e o t e r u n a Mc nuA ber aewall a irnn Vereidung urt. B■amten durch bi frortT4>- 2^rt^hunasb Hörde und durch d e Separatisten au* der Pfalz zur Zeit oorübfn geh nd HeiXberg Ibrei Sch hat. van allen au«jnbil<fc r V rtrrtungen In Deutschland al» bte r ^mas^ae Ttefllcninq der Pfalz nach tote vor an rfannt wird, und selbst di? stark unter tr in^b- sischin flinlluh ste!«nke Rei e nrnaskomm.s i)n im Saargebiet mit der pfäl> schen Kriisixegie- rung in H Idelberg den amtliche Verkehr sort- seht, b'bauptct die s ranzölische Prelle, bk* t>tvl ,i 4/- Ärci»r'giex-ung bcft?he nicht mtbr. ts> il bt? p,ä'z schm Beamten fveiwittlg das Land txdaflen hätten.
Den pfälzischen Beamten dürfe die Rückkehr in die Pfalz nicht mehr gefUttzt werden, weil sie nafonalifii’d) und der frontet schen De« sahungvleh.rde se'.ndl ch g s nnt seien.
5Km<Kg?nüber mutz er eit rftqe^tellt tretben, dad fei n einziger plötzlicher T^unier frei- willig die Psaiz und srtnen Posten verlassen hat Sie TrirrbcT vi.l nehr von der sranzösischen B.sahungLh.hZrde und den &?r<tratU:en gewaltsam vertrieben ober bi der Ausübung ihrer dirnstl chm Obll *g n eiten behindert. Die Beamt nsckast der Paiz belebt zu ehra 90 Prozent auS grborenen Ps ii em, die tn» Marbeiten mit dem Denket und Fühl.-n der pläl- zisch n Bevölkerung auf»innlgfleoertraul und Die geeigneten Vertreter der Behörden sind. Deshalb haben auch die Vertreter sämtlicher Er- n<rt>#ftdnbe und lämilich-r politischer Parteien ter Pfalz bei den verschiedensten Anlässen die Rückkehr der pfälzischen Beamtenschaft verlangt, weil nur bann verfassungs- mäfjige Zustände In her Pfalz wedertergestellt unb da» Wirtschaftsleben wieder in Gang gebracht werten können Die pfäl.cksche Beamiem schalt ist bereit, auf Grund deS Verta l!cr Der trage» und des R hei n landab komm-irt bnal mit ten BesahungsbeHörden zufammenzuarbe,ten, wie sie es bi» zum Rhein- und Ruhveutbtuch getan hat.
Sachverständige und Goldbank.
Berlin. 12. F?bu (WTB.) Vom Ersten Dachre'-ständ'gerauSschust sind In ein^r von 107; bis 2 Ubr dauernd u Sihung die deu schen Sach- redtänbigen v. Siemens für die Industrie unb v. Menbelfohn für oie Banken gehört worben. Der Unteraufür Wäh ung»- fragen wird morgen vormittag zu fein?- letzten Cif’ung «ufammenirrten. Autzerben geteilt der Vortihenbe te» Au fäii fe» de n Reichskanz- ler einen Ablchiebsbesuch abiurtatteit — Der Reichsbankpräsident äufterte sich über seine Besprechungen mit ben Si^-ständige.r dahin, test biefe sich in ben angenehmsten Formen abgewickelt hätten und datz ben Jdi.gaebem der Ausschüsse grober sachlicher Ernst, uiermüd'iche Albrttskrast unb d?r bringende Wunsch nach einer vernünftigen Lösung Ih'er 2urgate nachg?rühmt werben mützte Diese Ausgabe war. bte deutsche Währung einer endgültigen Sanierung zuzuführen. Er selbst batte immer die Errich'.ung einer Goldbank hn Auge, w Ichr da» totliegende De)lseikapital für die Wi te-rausrtchtang der Wirtschaft nutzbar machen könnte.
Em« solch« Dank sollte nie eine Währung»« dank sein.
Aller diruts sollte fU Ban kni ten au »geben, um dadurch die D vi e?» oder Dilbverpflichtangen für bi? Dank Ü4ck>er h reinzabekamm^n. .Diese Gild- noten foüten niemals Währungsgeld w-r^en. Die Sachverständigen wvlen die
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Sr hoffe, daß der Völkerbund immer mehr benutzt werde al» eine internationale Körperschaft zur Regelung von Fragen, deren Lösung zwei Dat.onen selbst unmöglich finden. Deutschland muffe dem Völkerbund be treten, und er hoffe, daß auch Rußland chsn betreten werde.
Alle Rationen muffen Im Völkerbund fein. AlS er Rutzland ohne Verzug anerkann! habe, habe er beabsich igt, alle ausstehenden Punkte zwilchen Rutzland unb Großbritannien zu r <?ln. Macdo- ralb schloß, trenn man die Regien ng vor Ende ter Woch; stürzen würde, so würde sie doch dieser Jett ihr Zrtchen aufgedrückt haben. Sie würde ertraa g leistet haben durch die Anertemrung Ruß- latchs Sie trä te c^was ge'eistet hrsten dirch den Beginn einer neuen europäischen Poli if und luich die Haliurg F onlrrtchs. Die Regierung sei darauf aus Dir rauen zu gewinnen. (Beifall bei der Arbeiterpartei )
Der Premierminister bean'rag^e daraus die Vertagung tes Hauses Der Führer der Konservativen, Baldwin, zollt der Rede Anerkennung. er erklärt, sie sei von auhrrortenllichem In- teresie grwesen. Baldwin stimmt dem Antrag auf Vertagung *u, ebenso Asgulth


