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Erstes Blatt

Samstag, 12. Januar 1924

K4- Jahrgang

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Qierung durch das Linken bei Kranken |a auf- gcfiedi Auch sie ahnt, bah das XueUnb bk sraniöstsche Valuta tx»r allem bei bald täglich schlechter bcnxrttl, mell Krandeich sich Ibflema* tisch die üudlcn für Tcraraiip.wn. m:t denen ei seinen Ue derbe bars zu ftiwnic.ei gedvslt bat.

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glänzenden ^Diffcrenzgefchäftes. Oluf bic.c- fennten mir durch Verschenken erneS Teiles des

Nachdem die Interalliierte Rhein - landkommissian die Verordnungen der Re­gierung der autonomen Pfalz, die ihr von dieser zur Genehmigung unterbreitet wur­den, am 2. (Januar amtlich eingetragen hat, muß Vie Bekanntmachung bei Delegierten von Zweibrücken vom 4. (Januar an die dortigen bayerischen Behörden als null und nichtig betrachtet werden.

g«-. Sofort

dieses Grlb mctri völlig entwertet erst wieder ini Inland zurückltrönue MU dieser Art her Bezahlung unserer Ginfubr tffi vorüber, wohl für immer. Was wir im Lande produzieren, reicht nicht aus. uni vhv Lk-benimittdeinhibr *u cmäbr.m. was di« Industrtr auiütbrt reicht nicht aus. untere Sintubr zu bezadlm Dann bk ©Jbxlcrigf.-ikn, bk uns Frankreich im Ruhr- gedkt bereitet, nicht alsbald behoben werden, (önnen mir Ne Wirtfchaft nicht voll lausen lallen, »rod trkberum Derminberte Stcuerkrast. allo auch

des ilmVufdbc^ in die effektiv in

Genehmigt Frankreich unserer Wirtschaft, sch »ieber zu enNottln, kann Deutschland gründen

klammen hänge, allo aus feinem eigenen Inter­esse heraus. Krankteich sich entschl eyrn wirb, die Aanb von unserer Gurgel tnejvu.'onen und den TSSca sreizugeden. aus dem wir und zunächst wirt- schastlich kon'olidieren können.

Die Antwort.

Paris, 11. (Jan. (TDTQ5.) Der deutsche Geschäftsträger, Do.sch sidrat von Hoeft. ist heute nachmittag 5 Ufrr vom politischen Direktor des Ministeriums des Auswärtigen Peretti d« la Rvcca empfangen worden, da Poincar^ durch die Kammersitzmtg über die auswärtig« Politik verhindert war Peretti de la Rocca hat dem deutschen Geschäftsträ­ger als Antwort ans die deutsche Rote vom 24. Dezember ein Memorandum im Umfang von 14 Serien überreicht. Dieses Me­morandum geht Punkt für Punkt auf die deut­schen Ausführungen vom 24. Dezember rbt, um den französischen Standpunkt, der, wie man nach den Aeußerungen der Presse in den fetz» ten Tagen annehmen konnte, tm wesentlichen ablehnend ist, zu begründen. Cd entstand hierauf zwischen dem deutschen Geschef Stta- C«r und de la Roeca «ine sehr ausgedehnte Unterhaltung, die sich auf alle Fragen über die Lage des besetzten Gebiets bezog. Peretti de la Rocca erklärt«, dir sehr technische Antwort, di« die französisch« Regierung auf die deutsche Denkschrift erteilt habe, wolle di« Fra^e nicht erschöpfen; sie bedeute keinen Ab- fchkutz. Wie Poincarc- bereits am 15. Dezember erklärt hab«, sei die französische Regierung je­derzeit bereit, deutsche Anregungen entgegen« zunehmen und sie sachlich zu diskutieren. Die trockene Antwort, die erteilt worden sei, ver­pflichte daher keineswe^ für die zukünftigen Verhandlungen. Die Unterredung hat 50 Minuten gedauert. Der deutsche Geschäfts­träger wird am Sonnabend noch Berlin reisen.

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ttrctr.i so lick', «mf'« Sonn, tnb Cieienoa«, «e tlbfT5dmstoq»betIagf: GlebenerFamiliendlötter wochen'bezvonpret, 70 Golöpfennig em* schlietzlich Trägerlohn, auch bei Sichler,a einen einzelner Nummern m« folge höherer Gewalt. y em Ipr ech-Lnsa lüsse: für die öchrisr eaung 112; ttr 2 erlag und Gelchöftostelle 51.

Anschrlst für Drohtnach. :dvten: 2In jtiger Aiefeen. postschec-lonto:

fueflirt a. Uu liess.

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mlt\utfilcn, bah eine Uebetuxi4xmfl der Brücken u Rachsorfchungm nach den Tälern nicht mehr nötig sind Mit Gottes ftiHt ifi dklen schänd- lichen Rlenlchen Gerechtigkeit mlberfabven Der Delegier e kann seine Spießgesellen betchunen. Inic er will, sie werden Oberländern nicht entgehen Dir haben den Schwur abgelegt, nicht zu rohen, bis der lebt« dieser Räuber unb Verräter am Bo­den liegt. Mein Oberland."

ment ave B:bingun ^cn erfüllt werden, wenn von bvute an ein Aufsch-iung datieren soll: Ausgl.ich des Ctaatcf-uhg-t# und ®eir.bn i-i lanb-anleihen. Beides liegt in FraikreichZ Hand

zuletzt restlos verscherzt hatten, wicderbe-zustellcn. ist geschehen Rach Den vielen Halbheiten und Mifnrissen staatlicher Wirtschaftspolitik ist end- lich ein lvaischer StabilisierunaSplan aaSgearbeitrt und durchaeführl worden. Dor allem hat de* Staat beg'-iffen, dah cd mit der seither geübte-' Art der Finanzieimng seines Bedarfs ein Tn de haben muh. Gr treibt wieder ehrliche Steuer­politik. er hat die Ausladen mehr and nkfor an die Annahmen angegll-hen und bat dabei mehr Gi-fvlq gehabt, als auch die Optimisten unter den Sachkennern in solcher Kürze erwartet hätten

Wie die Agence Beige meldet, bat der Bel* gische Minister des Aeuhern heute dem deutschen Geschäftsträger Ne Antwort der belgi­schen Regierung auf das Aide Memii e vvw 24 Dezenrber über geben Die An wort erklärt, die belgisch: Regierung sei bereit, aus dem leit der Einstellung und Bendigun, deS Pas ive i Wiker- siondes eingeschlagenen Weg fonzuf ahren, es mühte aber daran fest gehalten werden, dah die Diskullion über einen ModuS vivendi mir Ne Modalitäten der Derwaltung der Pfänder behandeln könne, ohne amDrundsatzder Psän- der etwas zu ändern, und dah der Grsolg von Der Handlungen in hohem Mähe von der loyalen Ausführung des Deriailler Dertrages durch Deutschland ab hänge.

Reparationsdebatte in der französischen Kammer.

Paris 11. Ctan. IW B ) In der Kammer er­klärte der Führer der radikalen Partei. A c r r l D t, er wolle nicht über die Dergangenh.il sprechen 'm einem Augenblick, in dem b.e Konferenz der Lach- verständigen znsamnvntre.e, auS der doch Ich'i -H- Uch ein baucroaf er Friede entstehen könnte. Selbst Ncienigcn. bis die Ruhrvperation für notwendig erklär! hätten, konnten ll« heute nicht mehr als befriedigend ansehen. Die Greta- nille hätten bewiesen, dah Ne auswärtig' Politik. Nc sich auf ein Gleichgewicht und auf Allianzen stütze, überleb* sei. Die Räsonen muhten in der Zukunft deS DölkerbundeS das Hell fud;en Frankreich das vor bt Ruhrvp^ra Ion nich: von feinem vollen Recht auf Lachlieferungen G.brauch g -nmcht habe, werde immer nur 72 Prozent der Sach!leferun^?n «rhal'en. und davon tnü'le man noch alle Ärhcn abziehen. DaS Ruhrgebiet Id allo nicht allein genügend produktiv^ um Ne ReparallvTien sicherzustellen.

Di« komisch« Folge davv» fei, dah ti« Alli­ierten «ine Q<n.icinfame ?rout wiedrrherstrl- kn mühten, um dir Rcparaiiousfrag« zu lös«.

haltloser Derzweislung gepackt werden.

So-t man Immer wieder äubenr. Seckdern die Mart stabil ist, sind wir über den Berg her­über. (Jetzt geht cd voran, daS Schicksal liegt hinter unS Ss ist nicht za bestreiten: Wir hatten Grsvlge, glänzende Erfolge: vor allem aber: Glück. a6 die Stützungsaktion eingeleitet warde DaS Schicksal lächelte und wie seit (Jahren nicht mehr: Schon dadurch, dah eS aas feine Art Ravenstein in letzter Stunde noch die Führ mq der deutschen Devisenpolitik auS der Hand schlug, dah es und damals gerade tm rechten Augenblick den richtigen Mann bescherte, Scha ch t als Wäh- rungSkommillar. der daS Zeug hat. zuzupacken und daS Willen, wann, wie und wo zuzapacken ist. WaS von unserer Seite getan werden konnte, bad Dertrauen deS Auslandes. daS wir unS

Aber nun gilt c! erst n^ch. die Wirtfchif .anzukurb [iu Dck der Armut u*.V<rel Kapi'al- markteZ und bei her Rotwendig-dt für die mciftrn Dctrieb-. für« erste Kredit aufzuneb-nen. find wir fc<bstverständNch dazu l'-t'er n:d>t_ kx bei Lage. Gs sind nicht gemn Dwllen vorrätig, mu denen t-ir n^twenbi" Gi ifubr stnanzi-7rt werd-n | könnte. Gini ien grofr-ren Firmen m't alten Ge- fchäftsb?nirbung^n im Ausland mag eS gelunr*~ii fein und weiterhin geFitgen, sich auf privatem Wege An l mdSkredit zu b-schaffen Für die gesamte Wirtschaft kommt dideS Mit nicht m Frage, und aetafrrfo8 ist eS.zudem nur dort, wo mit cini c- 0 d> r1?ert auf zullrnfck-?n A^atz ge- rcd>net w rden kann, vor allem bei der OHlDCfT- düng eingeführt-r Rohstof'e zur D-rgrdntimg und Derf nn -rung für Grvortzwecke. Wir brauchen die grob? AuSlandanleihe in chohe von Milliarden Mar'', und solanas un5 nicht die Möglichst gibt, dafür eVte erftftelluc Garantie zu Idwlfrt solang werden vir den Ablauf des Schicksal- über unS ergeben lallen muffen, ohne aus Sigtrm eine Wertung wm B:llerm b'rbrtfübren förven Wir leben eigentlich autark, d. h der Import aus dem 2lusland ist auf das Allei-oNvendigst? unb in der /Jau lllache auf Q'bendmittd etna-r chrankt. Sin grohrt rar her Wirtschaft verz-ch et we-en Mang l an Rohstoffen auf Bdchlltigung^ Olur fo können wir uns kreditfähig.srbal^ De un- aebemmtc Freigabe Devisenmarkts wurde die Pavi-rmarl alsbald ind Dodeilvs. oblinken lallen, zum andern nbet au^ fetne mah- gebenden Dal ut ende stände auf ^n Markt locken Für die Pavwrmark besteht ün ^uslandeleine Aufnahmefähigkeit mehr, unb Ren EM-k wollen wir vorerst, um ihren ^arS »u drücken, nicht ins Ausland ^bt allo mir eine Ausländsanleihe, mag tchst in der S^m der Dereinbarung mit prtva'en Bankiers Tarn; gar nicht anders gebt, müssen wir schltehlich au» bi den sauren Apfel einer Abmachung rwn flierung zu Regierung untereinander beih^. was die mindestens teilweise Aufgabe unserer Sinam Hoheit zur Folge haben wurde. Lt auch nicht zu erreichen, dann bleiben dustere Mi sichten: Entweder wir müllen rm Ausland Mn tcnmart anbieten. Dann wurde daSAuSland ab- hxirten. fic möglich' bdhfl 8U M»*» **

Zum DerständnlS dieser Brkanntmachu.ag mag bemerkt werden, dah die in der vorstehenden Bekanntmachung widerruf mc Derlautbarung des KreiSdelegierten d,'.n ging, dah di« Regieimng der autonomen Pi^lz nicht offiziell an­erkannt sei, und dah deshalb die Interalliierte Rheinlandkoinmislion ihre Verordnungen nicht -egistriert habe Es steht allo fest, dah die Inter» alitierte Rheinlandkommillion die Anführer deS hochverräterischen Un.ernebmenS in der Pfalz i n aller Form als legitime, gesetz-

daS Gebäude der .Reuen LandeSzeitung" von den fetzt wurde Der Haup'fchriftleiter der ebenf .US verhafte', werbet follle. war abwe'end 5enm ist von den Franzosen eine nächtliche Der- kehrSf per re von S Uhr abends bis b Uyr morgend verhängt worden Der Derkehr zwilchen Mannheim und Ludwigshafen beschrankte llch auf ben Gilcnbahnvertehr Die Zage konnten den un­geheuren Andrang taum bewältigen Dor dem Bah-Hof Ludwigshafen warte:en vom Rachmittag bis in die späten Abendstunden Tausende auf bie Möglichkeit einer Rückkehr Sine Pahkontrolle fand nicht statt. In Pirmasens sind die Separatisten feit einigen Tagen dazu über gegan­gen, ihre Gefangenen vielfach zu mihbanbcln, anscheinend nach franzö'ilchem Dorblld. wovon zahlreiche Fälle, namentlich aus Ma inz. be- kann', lind Sine besonders unmenschliche Behand­lung widerfuhr in der Rocht vom 6 zum 7 Jan. dem Pi -malender Bürger Maste, der gegen die Mihhandlung rtned KriegSinvaliten Seebach, der den rechten Arm verloren hat, Sinfpruch erhoben hatte Or wurde von den Separatisten verhaftet und derart zugerichtet, dast er in hoff­nungslosem Zustande ins Kranken­haus überführt werden muhte

Die mutmaßlichen Täter.

Paris. 12. (Jan. (DB.) Roch einer Mel­dung deS .Marin" aus Speyer hat der Delegierte der Rbei: l rndkommillton in Ludwigshafen eenen Dries erhal en, der am Brhnhof in Frankfurt a Main auf gegeben worden unb der von .fünf Oberländern' mit ben Anfangsbuchstaben ihrer Romen un cnei-,net fein soll. In dem Briefe | heih! eS: .Wir sind auf deutichem Boden in | Sicherheit angenommen und haben die Shre, Ihnen

aller Form alS legitime, gefeti- qebende Gewalt anerkennt. Die deutsche Regierung legt gegen diesen unerhörten Dor ang Derwahrung ein und fordert, dal) die dortige Regierung sofort dagegen einschre11et

Aach einer amllichen M rtclluni bat daS Reichskabinett tk tfälzifch: Anielegm'eit erörtert. Durch die Ermordung des 6e xintiftcn» anfübttrt cheinz-Orbis i l d.e durch d.' Leva- rotistenputschr und ihr- Degünstigun; durch di.- Besahungsb hörten geschissene unhaltbare Lage blitzartig b.leuchtet worden

Seit Wochen ist «ine wehrlose Bevölkerung auf Gnade und Ungnade dem uugechtmmv'N Ter­ror einer skrupellosen Baude auS rtiesert, die sich als unbeschränkte Herren tm Lande auf- sitzen

In Speyer empfing General de Metz die Vertreter der pfälzische Städte. Der Vertreter der Stadt Spev.r drückte im Ramen der pfälzi- schm Städte fvin Bedauer-.i über die in Speyer l orgefommenc Mordtat auS unb wiederholte fa- dann feinen in Koblenz vvrgetragencn

Protest der Städte gegen die nach ihrer Auf­astung zu Unrecht bestehende autonome Re­gierung der Pfalz.

Hierauf wurden die Dertreter der pfälzifchen Verbände unb Korporationen von General de Metz empfang-n (Verband pfälzische Industrt?l- [er. Arbeitgeberverband. HantelSiammer. Han- delvschutzverdand. Ha ndweristammer, KreiS- bauemfamm-r, Weithandel. Tantetocreinigung, Verein pfälzischer ZeltungScerlee.Se. Landesver­ein Pfalz im Reichs verband der deutschen Prelle. 2ll othe lenkamm'-r. AmTzteverband. AnwaltSkam- mer.> 0k erhoben in feierlicher Weise ebenfalls Q l n f t r u <b gegen die unrechtmäh ge Regierung und deren Verordnungen unb bemerkten, das) sie ihren Protest wich in Kvbl «rz bei der Inter- al liierte n Rhein'andkommifsion wiederhol m wollen. Zugleich fvll bei dieser Ge­legenheit Sinfpruch erleben werden gegen die Eintragung der Q3ertüqin»yn der autonomen Re­gierung bi der Rhe nlandkvmmls Ion, damit diese nicht Gesetz.-skraft erhal en. Im Verlauf« der Veftrechung b bauerte General de Mtz. dah bie erschienenen Vertreter der wirtfchaftl.chen De» binde lein Wort deS Abschnrs über bk vorgo- kommcne Dlultat gefunden hätten, worauf ibm erwidert wurde, batz bl? Vertreter obcngcnann'cr Dert ände zu dem auSgeskwl^ en Zweck bet ihm erschienen feien, um ihm im Rahmen ihrer Voll­machten den cr.väfynten Protest vorzutragen. Den rein menschlichen Empfindungen über bte Mordtat wurde dabei Ausdruck verliehen.

In Ludwi-shnfen ist der Verkehr Aber die Rheinbrücke vmt der Bes"?tzuueSb Hörde ohne vorher-^ Ankündigung für Personen, die nicht tm Besitze eines PasteS smd, plötzlich gesperrt worden.

Ob und inwieweit cd sich bei dieser, die ^vol- ferung dr Dvvb Habt Mann heim-LudirigSvafen hart treffenden Mahnahme um eine Repres­salie wegen der Sre>erer 'Ltantate handelt, ist nicht zu erfahren. Rach M tteilung der Rhein» land.ommistivn ist bie 6t«rre bis auf axrtlertf txrtüat worden. Der Güter- und öetxmdmitiel- verkehr soll während einer bestimmten Tageszeit nicht behindert w.rden. D S zur Rvttagstunde war auch der Per' men^ug ersehr von Mannheim nach Ludwigshafen lich

Ais weitere Repressalie wird gemeldet, bah

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auf S01* N k folgt)

Plünderung'N Vertreibungen Fo ih:llSbm:7ubu-'- aen. Raub und Erpressung s n) an d?r Tageso d- nung. Di: rechtmähiz? Po izei wird drrch fru Desatzungsb.Herden auf Schritt und Trtt g e- b e m m t vo.i ihren gesetz ichrn Mitteln Gebrauch ?U nrnfr-n Sa» fran»M.I»: Hi it.ir. bi» fonft in jedem harm'.osnr Vor al fof^rt cm: 0^^.061:113 der Sicherheit brt Besatzung rtruppen u d der öffentlichen Ordnung erbhdt nc»)t nich: nur tn.cn- lo- diesem Treiben zu 1onl>cm begunsttgt in jeder Beziehung Die neueste ^t^ gs- Phase ist bah den Gewa takten her 0e p!der Ph.aseo'.ogi: der Belanm^bcherden der Anschein der Leg r nrität geg b n wrc>

Aaub heiht ntcht mehr eia ib. sondern Kon­fiskation Dieser bie Krone aufgefent. wewr letzt drr ve brechert- Akte bi kr Banden, die das D.g utetl von Recht und Gesetz sind.

alS Verordnungen und Gesetze behandelt unb genau so wie die Gesetze d-s^R-iheS und ber Länder vom Bureau der Rheinlandkommission rcgiftnert wer)<m. Dre Reicheregierung Hit hiergegen brrh vt? drutlchn Vertretungen inParis un) Vrallrl tn b. oben mitaetci trti Form schärfste D rw.hrunz ctnl g n lassen. Die Reichsregterunz t 2tol^ auf

ben bewunder.Sw-rten Kamof ben bie dfn.zcr Bevölkerung auf ihren gfW® 5ort>D -e. s-r

ntögltofl billifl zu I Q^Sr^xiT'än'ibr Ä M

nicht nehmen. Durch bie Mogltchkett fl Absichren c n s fletnen chm'enr v.a oes arnrrauiches in bk cffrttm in ®iwin^ AZp^tern d- erdrückenden MehrhÄt nie baren Rentenbriefe ergibt sich Chance ern^ Z^mmng aafg n tg: w rd. der h. nt I - - ----51 Aus otc.v -an I widerstrebt.

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

ümd mib Verlag: vrühl'sche Untverfstärs-Vvch. eib SltiRöruderet R. Lange in Netzen. SchriftlettuRg ueh GeschZslsRelle: Sckfastkrahe 7.

weniger SlaalSvi'künfk. gröbere Schürfer gleiten bed DudgetausglctchZ zur Folge hat tf-med hängt am jirfbcrci. Dor allem aver müllen zwei dc-

Wo stehen wir? ichtzypothekarisch für bie Reinen bank belasteten)

* I ®ninb und Dvdend den zunächst unumgänglichen

Sin Blatt sagte kürzlich wir Deutschen seien Importbedarf decken Aber das uxirr feine gewissermatzen 1c£on Altmeister der Inflation. I Dauerlölung Ein ?luyen wäre unter den hier während die Franzosen noch Lehrlinge seien, gemachten Boraudseyungen nur denkbar unter Das war vor allem in dem Sinne gemeint, wir Umstellung der gesamten Volk»wirtschaft aul willen um die Inflation, jeder einzelne wir die Landwirtschaft, d h Rückkehr vom In- lernten ihre Zusammenhänge kennen bis in die dustrie - zum 2 grarstaat. fvsern wir nicht allerletzten Feinheiten: wir spürten ihre AuS- einfach verhungern wollen Die Tragweite dies.S Wirkungen furchtbar am eigenen Leibe. In alle Schrilles Iaht sich von hier auch nicht annähernd DollSkreife ist im Lau'e der letzten (Jahre ein ubcikbcn. aber um die Hälfte des Dolle« vor Derslehen dec Derkettunge.r des Wirtschaftsleben- dem Hungertod zu bewahren, wäre ed die letzte hineingedrungen, wie dteS nur in einem Lande Möglichkeit mit nachhaltigster Inflation auch dem Aermsten I Die (Jahre hindurch haben wir davon gelebt, fut. aufdrängen kann Aach über Politik kann I bah daS ArtSland durch fpekülasiven Aufkauf

nrcht mehr biskatiert werden unter Absehen von I der Reichsmark in der Hoffnung auf beren Dert-

bet Wirtschaft, heran wo fic nicht Zweck steigerung uns dauernd ungeheuere Kredite gr-

tft. Ist sie zum wenigsten Mirtel. Die geben hat, geschenkt hat zum grössten Teil, da

Wirtschaft ist Trumpf geworven, man mag ixus I giÄÄÄ» Die Vergewaltigung der Pfalz.

7.^ dnLaHfillunfl.^btr dn,?TC röte Reichsreaieruna protestiert gegen bie Anerkennung derautonomen Pfalz". - Die Tätet d^allerel^elitarstc^wirtschaft'ichOn Zusammen- bcs Speyerer Attentats. - Unerhörte französische Repressalien in Mannheim-Lubwigshasen.

hänge har zu fein. Soweit he Optimisten Haft, I wird man sich freuen dürfen über daS Dertrauen, I 'Berlin, ll (Jan (WTD ) Die Votschrst bad sie in die deutschen DolkS- and Wirtschaft-- I in Paris unb die Desanbtschaft in Brüssel srrad fräste setzen unb wird wünschen, datz solcher I angctoiclen worden, folgende Protest nvte zu Glaube in unterem ganzen Dvlke Wurzel schicen I überreichen: möge. Wer der Tropfen von Wermut, der diese I Es mehren sich die Anzeichen, bah die Inter- reine Freude trübt: fic urteilen auolchlietzlich mit I alliierte Rheinlanrkomm s ion in immer forllchrei- bem Gefühl, ohne Kenntnis und Dcrücksichtiqanz I trnbem Matze die fogenanntc Regierung bet auto- beS vorliegenden Sachverhalts, der Wunsch ist der I nomen Pfalz als Inhaberin der legi- Dater ihreS Gedankens. ahnungslos wie ein I timen Regierungsgewalt in btt baye- BlInder tappen sie in die Gefahren hinein, bie I cifd>cn Pfalz ancrlcmtl So wurde her deutschen unS tz^äaen. anb cS ist zu fürchten, dah die «^Regierung bekannt, bah b.e Interalliierte Rhein- Reaktion nachher um so stärker werde, dah fic von | lanblommlfllon bie Derordnung diefer logcmnn- ten Regierung am 2. 1. amtlich registriert hat.

DieS wird bestätigt burch eine Bekanntmachung des französischen Äreidbdcgterlcn in Zweibrücken, Oberstleutnant Dcs 0 rt, die in ben psälzischeii Blättern veröffentlicht wirb unb folgenden Wort­laut hat:

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