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auch ber Kampf beB Jtetvrmdtort iw \eiM Seligkeit ausführlich gefchckderrt, das Rtagen in der 5NosterzeNe und die Aufrichtung des ge­beugten jungen Mönches durch feinen Dor geletzten, den DrbentPilar Johann von Staupitz. Daran schliessen sich Bilder von seiner flrhr- tütigteit in Wittenberg und seiner Romreisc. die in das Jahr 1510. nach neueren Forschungen In das Jahr 1511 fällt. Der Tbesenanschlag be deutet den Anfang der weltgelchichtlichen Be­deutung LutberS. Die Derhandlung vor dem Cardinal Eajctan in Augsburg, die Le pziger Disputation, die Derbrennung der Bannbulle der Reichstag zu Worms und der Wartburg» aufenlhalt find die Gegenstände des letzten Aktes. 3n besonders schöner Weise stellt der Stirn die alten Städtebilder und die Landlchastei' dar. Man bekommt einen E.ndruck davon, wie es damals in Erfurt. Augsburg und Worms und auf der Wartburg ausg 'eb.n bat. alle d eie Stätten sind mit histor.fche: Breite dargestellt Ganz ausgezeichnet sind die Landschaften w eder gegeben, so die Alpen, die römische T-ampagna und der Wald in der Rühe der Wartburg Religiöse und geschichtliche Unterweisung ist es. waS der F Im bringt, darum darf daraus auf- merksam gemacht werden, datz b;c Darbietung heute um 5 Uhr für Kinder und um 8 Xlbi für Erwachsene wied rbolt wird Kurze Erläute­rungen werden gegeben, beute abenb w rd die Darbietung von Crflclfplcl umrahmt werden

' Die Ortsgruppe Diesten des Südwestdeutschen Radioklubs hat. so schreibt man uns. in Anbetracht ihreS kurzen De stehens bereits recht segensreich aewirkt. Di.'.- lommt vor allem in der stetig wachsenden Riit aliederzahl zum Ausdruck, die jetzt schon über 150 beträgt. Die Einrichtung eines BereinSlabo rat vriums. die Deranstaltung monatliche. BortragSabende und nicht lulcht die Ur teilung der Audion versuchserlaub nie an solche Rundfunkliebhaber die sich selbst eine Empfangsanlage zulammenbauen wollen, bil den zur Zeit die wichtigsten Punkte der Vereins tätigteil. Die Ausstellung der Der uchZerlaubniS urkunden geschieht durch einen von der Poft an erkannten Prüfungsausschust dem auch auswär tige Funkf.eunde zur Prüfung zugewiesen wer­den. so dast der Ortsgruppe Diesten auch ubci das Weichbild unserer Stadt hinaus eine gewil'- Bedeutung zukommt. Die Dezemberversammlung muß infolge Zusammensailens mit anderen Ter- anftaltungen auf Samstag. Io Dez., verlegt »ei­ben. Der Besuch kann mit Rücksicht ans bin inter­essanten Vortrag auch allen Richtfunlsreunden warm empfohlen werben. Hatte der Vortragend, doch erst kürzlich Gelegenheit, unsere Grostfunt stelle Rauen eingehend zu besichtigen iSieh. gestrige Anzeige.>

Biblische Bortra gi Man berichtet uns: Am Dienstag unb Mittwoch abend fanben im Sing'aal des Aealgt;mnasiums weiterc biblische Vorträge statt. Wenn der Redner <*< Montag abend über die Liebe ©Otte« in der Ein­gabe feines Sohnes f ü r Den verlorenen Sündei Qcrcbct hatte, fo suchte er an diesen beiden 2lben- Den an Hand der drei Gleichnisse au« Lukas .15 die Bemühungen Der Liebe Gottes in dreifacher Tätigkeit (Vater, Sohn unb heil Geist, mit Dem verlorenen Sünber in besonderer Weise darzu- stellen. Er zeigte, dast jeder Mensch durch eigen-- Schuld von Gott getrennt ist und nur Die Liebe Gottes ihn durch Reue unb Büste zurückbringen kann Weitere Vorträge finden bis einschl. Sonn­tag jeden Abend um S1 . Uhr statt.

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* Sine öffentliche Sitzung be# fProvinzialauSschuffes der Pro vinz Oberhessen findet am nächsten Lamstag. vvr- «nitlagS 81/» Uhr beg nnenb im SioungSs ial deS RegierungSg bäudes zu Diesten ftat*. Auf der Tagesordnung stehen: 1. Klage des P e t e r 4 e st in Diesten. Dch-ihofstr.20. g-g n bi« Kreisamt Diesten wegm Derfagung d-S W.tnbergewerbe- Icheins. 2. Beschwerde des Friedrich Engel tn Diesten flogen da« ÄrciSamt Diesten wegen Versagung der Erlaubnis zum Handel nVt Sb l- metauen. Edelsteinen und P-rlen. 3 Klage des ÄDrg'rtDrgnniften Adol 1 □Bieber aus Halle gegen den Oberbürgermeister der Stadt Diesten wegen Heranziehung zur ftäbt Vergnügungs­steuer. 4. F stsetzung der Demeindebeam- t cnbcfolbung in Ober-Seibertenrob; hi r: Beru'una b s ®cmeinbT chners. bei 5'lb- ichützen unb be« Pol zeidienerS ggm bas Urteil des KreiSauslchusfes des Kreises Schotten vom 26. August 1924.

Zur Auswertungsfrage. Die bisher veröffentlichten M Heilungen über die Ilnmeldesrist für Aufwertungsansprüche find durch die neue, gestern auch von uns ge­meldet? Rechtsverordnung des Relchspr^s denten überholt worben. Rich ben neuen Be limmungen läuft die Anmeldefrist für Aufw -rtungsforde- rungen nicht mehr nur biS zum 31. D:zbr d 3., sondern sie erstreckt sich bis zum 3 1. März 1 92 5. Man darf wohl auch damit rechnen, dast die stark bekämp'ten Au'w.-rtungsbestimmungen vom neuen Reichstag in manchen Pimk'.en noch abgeändert werden. Wir werden zue gegebenen Zeit auf die Angelegenheit zurückkommen

Wichtig f ü r Automobilbesitzer. 3m besetzten Gebiet wird neuerding« wieder auf die Vorschrift geachtet, dast jedeS Auto mit einem Rückspiegel versehen sein mutz. Gestern wurden nicht weniger als 12 Automobilbesitzer wegen Übertretung dieser Vorschrift vom französischen Militärpolizeigericht in Mainz mit Geldstrafen bis zu 150 Mark bestraft.

** Wichtiger Fristenablauf. Die Rheinlondkvmin'sston ha) beschlossen, bah nach dem 15. Dezember 1924 Anträge auf Rück­erstattungen von Zollabgaben (sovei diese zu­gunsten der Pfandkasle erhoben worden find) sowie Beschwerden wegen irrtümlicher Tarifie­rung der Ein- und Ausfuhrbewilligngen bzw. Zu- und Ablausgenehmigungen keine D.rücksich- tigung mehr finden können.

O D ie Lotteriegewinne. Beim Reichsrate ist. wie uns mitgeteilt wird, der An­trag eingegangen, die Lotteriegewinne von der Einkommen st euer zu befreien. Bekanntlich ist durch § 11 Ziffer 4 des Reichsein- kommensteuergefehes auch das Einkommen auS Lotteriegewinnen für steuerpflichtig erklärt. Man hofft durch Beseitigung dieser 'Bcftimmung den Loseabsah bei Preuhisch-süddeutschen Älaffenlottcr ie zu heben. Es interessiert wohl in diesem Zusammenhang unsere Leser, dah das Reich von jedem abgetreten Los der Preuh.- füddeutschen Klassenlotterie bei einem Lospreis

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" Rundfunken ohne amtliche De- nehmigung ist strafbar! Schon der D e r s u ch zur Ec^ichtung einer nich gen.hmig en Emp­fangs- ober Sendeanlage w.rd bestraft und zwar ist nach bei bekannten D:rorbnung zum Schutze beS Funlverkehrs vom März b. J. nur Oe- fängniS strafe mög'ich. So wurde erst L;v- lich in Hanau gegen 33 Funkfreunde von feiten der LtaatLanwc.ltfchaft oorgegangen, to.il d de zwar ihre Anlage angemeldet hatten, aber noch nicht im Besitze der erfvrderl.chen Genehmigungsurkunde toar.n. Gin grober Teil der Leut: ist bereits zu DesängniS ft rasen verurteilt worden, die 'Ikrurtclung ber andern steht bevor Da die Brhordm Anw: lung haben, nunmehr die seither gcüjtc Rachlicht fallen zu lassen, ist mit größter Bestimmt!) .'it damit zu rechnen, datz über kurz oder lang in allen Seilen Deutschlands, und natürlich auch hier in ® i e - ben, ähnliche Fi Ile eintreten können. Wir warnen daher alle Funkfreunde eindr nglichst vor dem Dau von Empfangsanlagen, ohne eine ent­sprechende Urkunde zu besitzen. Jeder An- tennenbesiher muh darauf gefallt se n. d:tz eines Tages eine Kontrolle seiner Anlage ftaUfinb-?t. unb bann ist es zu spät, wenn er aus Fthrlässigkeit versäumte, sich rechtzetig gegen die Falg:n seiner unerlaubten Handlungs­weise zu schützen. Zum Arbeiten mit ben ge­stempelten Rchrcnapparaten, feto e tn t ge­stempelt n ober ungestemp lten oder selbstgebau­ten Dct ktorapparaten g n.igt d e e ns iche Ru >d- funttcilnebmcrurfunbe, die beim D.desträger, te'.e- phonckch. schriftlich oder mündl ch beim zustän­digen Destcllpostarnte oder d reit b.im Tele- graphenamt beantragt to.rben kann. Der Celbft- bau von Röhren appar..ten j doch ist nur bm Für kfreunben gestattet, die im Besitze der Audionversuchserlaubnis smd. D cse wird im allgemeinen durch die anerkannten RadioklubS Perm fielt. Die Giehen er Frnk- freunbe, die beabsichtigen, eine solche Ve sachs- erlaubnis zu erwerb.n, haben es b.sonders leicht, da die Gietzener Ortsgruppe des L.W D Rad o- Hubs einen eigenen anerkannten Prüfungs- ausschuh besitzt, ber schon eine ganze Reihe solcher ilrtunbcn vermittelt hat.

Gegen die Reklame im Rund­funk. Aus Frankfurt a. M. wird uns von un­terem K.-Mitarbeiter gefchrieben: Jm Rund- funltocfen wirb aus ben Kreisen ber Hörer Dicl- lach über bic allzu starke Reklame ge­klagt. bic ben Programmen beigeqeben wirb. Cs inb Bestrebungen im Gange, die Gefchäftsrellame ganz aus dem Rundfunk auszufchalten, da sie zumeist doch ben Zweck verfehlt, denn die Hörer verlassen beim Ansagen ber Reklamen fast regelmäßig die Apparate. (Verübeln kann man ben Hörem bic Flucht vor dieser Reklame durchaus nicht, denn sie wollen für ihr gutes Geld doch Unterhaltung genießen, nicht aber einer geschäftstüchtigen Post zuliebe sich alle

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Abend mit geschäftlichen Anpretfungen Bhlfatten lassen D. Red.)

,e DaS Rauchen ir. den Schlaf­wagen Von der Reichs bahn direktion Frankfurt a. Main wirb unS geschrieben. Jn letzter Zeit ist wiederholt wahrgenommen worden, datz von den Schlafwagcnreilenben da» Rauchverbot nicht be­achtet wirb unb die Schaffner hiergegen nicht etn- schreiten. Es öirb habet in Srinnerung gebracht, datz in ben Seitengängen der Schlafwagen über­haupt nicht, unb tn den Abteilen des nachts von 10 Uhr abends bis 7 Uhr morgen» nicht Jeraucht werden bad. Jn den anberen Stunden ft bas Rauchen nur in den Abteilen bei geschlosse­nen Türen unb nur mit Zustimmung der Mit- rcilenden gestattet. Die Schlafwagenschaffner und sonstigen Bediensteten sind erneut angewiesen wor­den. gegen unberechtigtes Rauchen streng vorzu­gehen. in jedem flebertretungssalle den Bustbetrag einzuzichen und gegebenenfalls An,zeige wegen Bahnpoll.zeiübertrctung zu erstatten. Das Verbot mag manchen Raucher verdrietzen. Die Schlaf­wagen lind aber zum Schlafen da. und zum Schla­fen bedarf man ber rauchfreien Luft.

RDv. Zum Weihnachtsverkebr mit dem deutschen Osten. Die herannahendc Steigerung des Reiseverkehrs zu Weihnachten unb zur Jahreswende gibt Veranlassung, alle, die an den Re-.severbindungen nach unb von bem deutschen Osten interessiert sind, davaus hinzu- toc fcn. datz die Tarife auf ber bekannten 'Jiaffa- gierfchnellkampferlinie SwlnemündeDanzig P.llau (Ostpreuhen) seit kurzem um 5 0 Pro­zent herabgesetzt sind und jetzt für die einfache Fahrt nur 7,50 Mk. betragen Dieser Satz ist gegenüber ber Bahnverbindung von solchem Vorteil, bah man nicht versäumen sollte, die Fahrt mit den komfortabel ausgestatteten Schneck amplern zu wählen, zumal aul bem See­wege für Ostpreuhen keinerlei behördliche und kostenpflichtige Formalltälen zu erfüllen find.

RDV. Wieder Dücherauto maten aus den Bahnhöfen. Die Re.chszentrale für Deutsche Verkehrstoerbung teilt mit. Reden den Fahrkarten- und Warenautomaten gelangen auch die Bücherautomaten, die früher auf ben Bahnhöfen gegen ein Entgelt von 20 Pf. ein Reclamduch spend et?n.bann aber burd) be Jn« flotitm auhcr Betrieb gefetzt werden muhten, jetzt, nach erfolgter Stabil sierung der deutschen Währung, to.eber zur Aufstellung. Die alten Apparate werben durch neue, verbesserte erseht: ber Preis für ein Buch beträgt 33 Pf. Rach Ausstellung der neuen Apparate auf den Ber­liner und Dorortbahnhöfen werden auch die Bahnhöfe im Reiche wieder Dücherautomaten er­halten. . , ,

" Der Luthersi 1 m. der gestern abend in der Stodtkirche vorgeführt wurde, ist ein historisches Schauspiel ohne Wort'. Wie dieses Wahrh it und Dichtung miteinander v rbinbet, so umrankt auch der F (m die großen g schichl- lichen Ereignisse nut dicht erischein Beiwerk, doch geschieht das nur in sehr engen Grenzen. Die Darbietung gliedert sich in fünf Akte unb läßt Luthers Geben in allen Einzelheiten b s zu feiner Rückkehr von der Wartburg nach W t.cnbcrg an dem Auge des B.fchauerS vorüber.ziehen. Kindheit und Jugend, gerade diese Perioden in etwas dichter.scher Ausschmückung, sodann das Schulleben in Magdeburg unb E senach, bas ^Iniversitätsstudium in E surt, der Ein ritt in das dort gc Augustinerlloster werden im Bilde baigcftellt. Der F Im trägt den Titel .Marlin Luther, ber Kampf seines LebenS", somit wird

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