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.Studierenden durtygeführi, wie es aucy I zum Stillstand. Zu gleicher Zeit wurden Mit­

in Tübinaen. Trreibura und ÄnHp apfrftfefit. ' toihrrmoti rtFuxr Mo ntiffamn oivioa rRnRffnRferRpr»>

Hornmanbü 123 \ bis 131/8, Mitteldeutlche Kredit- | den Anschein, als ob die 'Bewegung l.65, ReichSbrnk 53 plus Vs, Rheinische Wahlen in Fluß bleiben sollte. Auch I

Börsenkurse.

0,7öd

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1. Novbr.

Nepart.

(Ohne Gewahr.)

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Anzeiger".)

11,75

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13.9 16,70 16,60

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15,25

17.75

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener

in Tübingen, Freiburg und Halle geschieht.

Dec Zweck dieser älntersuchungen liegt aber nicht allein auf sportlichem Gebiet, sondern es soll in erster Linie der allgemeine Gesund­heit s st a n d sestgestellt werden, und es sollen nicht nur Ratschläge für die sporlliche Betätigung, sondern hauptsächlich auch zur Erhaltung und Mehrung der Gesundheit und der körperlichen Widerstandskraft erteilt werden.

Eine ganze Reihe von krankhaften Verände­rungen des Herzens, der Lungen und Vieren, die den Betreffenden selbst bisher nicht immer zum Bewußtsein gekommen waren, konnten so der rechtzeitigen Behandlung in den Kliniken zu­geführt werden. Ferner wurden unterernährte oder kränkliche Studierende für den Krankentisch der Studentenhilfe bestimmt bzw., wenn sie aus Gießen stammten, mit Zusaßnahrung versehen.

Bei den Untersuchungen schnitt der Vach­wuchs aus Gießen im allgemeinen besonders schlecht ab. Wir gehen wohl nicht fehl, wenn wir diese körperliche Minderwertigkeit nicht zum wenigsten auf die geringe Berücksichtigung, welche die körperliche Erziehung auf den Gießener Schu­len findet, zurückführen.

20 1 .3, 2

19,2a ; 2,02

1.7,37

17, ..b

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12,4

8,57

Leitungen über die Bildung eines Rohstahl-Ver- banoes bekannt, die einen weiteren Anstoß zur

Kauflust gaben. 3n wenigen Lagen wurden große Mengen in allen Fabrikaten abgeschlossen, und so kam es, daß auch die Preise wieder auf­wärts gingen. Zwar ist die bis jetzt eingrtretene Erhöhung nur ganz minimal, da ein rechtes Vertrauen in eine dauernde Besserung der allge­meinen Marktverhältnisse noch nicht aufkommen will. Die eingetretene kleine Preiserhöhung be­deutet dahcir auch nichts weiter als eine vor­sichtige Preisregulierung nach oben. Der tat­sächliche Bedarf im Znlande in der weiterver­arbeitenden Industrie läßt noch viel zu wün­schen übrig - -»

tlleber die Höhe und den Aufbau der Eisen­bahnfrachttarife wird seitens der Wirtschafts- kreise weiter geklagt und die Anpassung an ihre berechtigten Bedürfnisse dringend verlangt. Es geht auf die Dauer nicht an, daß die weiten Ent­fernungen in unverhältnismähiger Weise auf Kosten der nahen begünstigt werden, so daß die nahen Entfernungen, die gerade für den rhei­nisch-westfälischen Bezirk eine ausschlaggebende Rolle spielen, die Hauptlast der hohen Frachten zu tragen haben.

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Kn Pfanne. Topf und Kuchenteig gehört nm

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14,90

5,5

8,171 8,375

32,80

32,75

24

3,80

Kreditbank 23/s, Oester.eichische Kreri ak ier 0, 4. Ron Transportwegen notierten Hagag 26 plus 1 Billion Prozent. Vordd. Lloyd 4,2. Alte Lom­barden 7. Lllrtoaktien konnten sich weiter be­festigen. Daimler 3. Veckdrulmec 5%. Sonst gingen noch um Aschaffenburger Zellstoff 19 p us 0,5. Frankenthal Zucker 3,05. Holzmann 5Vs. ©>&. Iunghans 93,i. Lechwerke 14,4 minus 0,2. Spinn. Sammersen 18'A plus 0,5. Inag VV, Rheinische Metall Si/4. " Ehemische Mainz 9,15. -3ement Heidelberg 193/4. Thüringer Elektrizität 83A Plus 0,15. Die Abendbörse schloß für Aktien in fester Halbung.

8.0 1,250

1 19 1,590

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Rerlrn, 10. Vov. Die Schritte der Reaie- nmg auf steuerlichem Gebiete, die jetzt zu dem Ergebnis geführt haben, daß der Wirtschaft nicht unbedeutende: Erleichterungen gewährt werden, ha- den der der Börse gute Aufnahme gefunden, und Ne eröffnete daher in der neuen Woche in recht fester Haltung. Am Rentenmarkt hat es

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- --J vrs zu de« ------ -------sollte Auch lagen bereits vorbörslich größere Kauforders vor, Jd daß die Kurfe eine weitere Steigerung erfuhren. Aber auch am Markt der übrigen heimischen Ren­ten, Städte-Anleihen und Industrie- Obligationen blieb das Geschäft rege. An den Aktienmärkten war es vor allem der Montanmarkt, an dem sich das Geschäft lebhaft gestaltete. Die neuerlichen Gerüchte über die Be­schäftigung sind etwas freundlicher gehalten, und es liegen ziemlich umfangreiche Kaufaufträge vor, besonders aus dem Rheinland und Westfalen. Von den übrigen Märkten war das Geschäft wieder etwas lebhafter am Kalimarkt, sowie am Markt der chemischen Werte. Auch in Kolonial- werten hat s<ch das Geschäft wieder etwas belebt. Südsee waren mit 38 gefragt. Der Geldmarkt zeigt keine Veränderung. Tägliches Geld ist mit 0,75 pro Mille angeboten. Am Devisen­markt waren die Anforderungen heute etwas höher.

Wirtschaft.

Die Lage der Eisen-Industrie.

(Von unserem Essener Mitarbeiter.)

Wenn auch die im Gange befindlichen Ver­handlungen zur Bildung von Eisenverbänden in der letzten Zeit eine gewisse Belebung auf dein Sisenmaickt hervorgerufen haben, so fehlt es doch W. Tatsachen, die dem Marfte eine wirkliche Stützung für längere Dauer geben könnten. Vor allem hat der Exportmarkt seit Wochen eine an­dauernde Abschwächung aufzuweisen, weil auf bem gesamten Weltmarkt die Entwicklung noch mit Skepsis betrachtet wird. Der Wiederherstel­lung des gegenseitigen Vertrauens auf dem Welt- marft steht besonders die seit längerer Zeit im Ausland betriebene Propaganda gegen dieGe­fahr" des deutschen Wettbewerbes hindernd im Wege. Es sind viele absichtlich falsche Vachrichten über den deutschen Wettbewerb verbreitet worden. Demgegenüber ist hervorzuheben, daß die billigsten Preise, die auf dem Auslandmarkt z. B. für Walz- «üsen bestehen, nicht von deutscher Seite gemacht worden sind. Die deutschen Lieferanten sind viel­mehr bei ihrer jeweiligen Preisstellung lediglich der ausländischen Konkurrenz gefolgt. Auch' die alnsrcherheit hinsichtlich der Entwicklung des fccm- zosischen und belgischen Franken, ferner die Fest­setzung des Kokspreises für die französische In­dustrie und schließlich die Handelsvertragsver- handlungen mit Deutschland machen sich auf dem internationalen Eisenmarkt drückend bemerkbar

Im einzelnen ist zu der Lage der Eisenindu­strie folgendes zu bemerken: Dir rückläufige Be­wegung auf dem Schrottmarkt dauerte bis un­gefähr Mitte September an, um dann einer starken Befestigung Platz zu machen. Alsbald nach der wlntcrbringung der deutschen Anleihe im Aus­lände und nach Drkanntwerdrn dec Destoebungen über Verbandsbildungen in der Großeisenrndustrie ll:aten die Schcotthändlec zusammen, um eins Er­höhung der Preise um mehr als 10 Prozent ducch- Susehen. Die Steigerung der Schrottpreise macht weitere Fortschritte und hat die Erhöhung dec Walzeisenpreise um ein Mehrfaches übertroffen Aus dem Roheisenmarkt herrscht augenblicklich ruhiges Geschäft. Die Preise haben am 1. Oktober ewc Ermäßigung von etwa 6 bis 8 Gm für die gangbarsten Sorten erfahren. Auf dem Walz- elsenmarkte ist eine Befestigung eingetreten. Der fan vollständige Stillstand des Geschäftes wurde gegen Schluß des zweiten Monatsdrittels Sep- tember von einer lebhaften Vachfrage abgelöst. Durch die Zuruckhaltung aller Käuferschichten hatten die an sich schon niedrigen Verkaufspreise eine derartige Abschwächung erfahren, daß die Werte cd schließlich ablehnten, dec rückläufigen Bewegung weiter zu folgen. Die sich mehr unr mehr zeigende Entschlossenheit der Werke dem weiteren Pceisdruck Einhalt zu bieten' brachte dann auch die Preisbewegung nach unten

TlmN-Rott BrN.-?,«i>v Christinnia.

Stockholm . HclsingforS ufaflen . . . London. . . V?eul)ort . . Ports.... Schwei; . . Svanii-n . . Wien in D-» Ccft. abgell Prag ... Budapest. . Buen.-Aires Bulgarien Japan . . . Wo bc Jan Bclirad . . Lissabon . -

Selbstschutz bei Erkältungen. Durch Auskochen mit 1/4 1 Wasser, e was Zucker und 50 n echtem ^aaoiot-Grt akt. in jeder Avotheke erhälilich, können Sie sich eine sicherwirkende Hustenmedizin selbst berste llen.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht des .Gießener 'Anzeiger".) Frankfurt a. M, 10. Vov. Es murcen notiert: Weizen 21,50 bis 22 50, Roggen, inlä.d. 21,50 bis 22 50, Sommergerste für Drauzwecke 24 bis 26. Hafer, inländ. 18 bis 21,50, Mais, gelb 20,50 bis 21, 'Weizenmehl, inländ., Spe­zial 0, 35,50 bis 38, Roggenmehl 32 bis 35 Weizenklcie 12 bis 12.25, Aogge.ckleie 11,75 bis 12, Erbsen 30 bös 38, Linsen 45 bis 50, Hm, süd­deutsches, gut. trocken 11, Weizen- und Roggen» skroh 7 bis 7,50, Treber, getrocknet 20 bis 21. Tendenz: Fest. In Rogaen und Weiten ftnden Abschlüsse je nach Feuchtigkeit zu bis zu 25 Prozent .geringeren Preisen statt, iki sich die vbmgenaimten Votierungen auf gründe handels­übliche Ducchschnit.sware bez'.ehen.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

(Eigener Drahtbericht des »Gießener Anzeiger".)

Frankfurt a. M., 10. Vov. Auftrieb: 1368 Rinder, 272 Och'en, 42 Bullm, 1054 Färsen und Kühe, 324 Kälber, 437 Schafe, 3244 Schweine, einschl. 154 holländische. Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendg.wicht: Rinder: Ochsen: voll­fleischige ausgewachsene höchsten Schlachtwertes 5258. junge, fleischige, nicht aus^mästete und ältere ausgamäste e 4551, mäßig gmähr.e junce und gut genährte ältere 4044. Bullen: voll- fleischige ausgemästete Färsen höchsten Schl.xh- wertes 4450, vollfleischige jüngere 3843. Färsen und Kühe: vollfleischige au&jemäfte'e Färsen höchsten Schlachw.r es 5058, vollf.ei- schge ausg mästete Küh» höchsten Schüachtne es bis zu 7 Jahren 4250, we üg gut entwickel e Färsen 4049, ältere ausg. mäste e Kühe und wenig gut entwick lte jüng.ce Kahr 3340, mäßig genährte Küh) und Färsen 2533 geri g genähr'e Kühe und Färsen 1424. Kälber: feinste Mastkälber 7480, mittlere Mart- und beste Saugkälber 6573, geringere Mast- und gute Saugkälber 5464, geringe SauMlstec 4552. Schafe: Mastlämmer und Masthämmel 3540. geringere Masthämmel und Schche 3J34 mäßig genährte Hämm l und Schafe (Merz"chafe)1828. Schweine: vollftorschige von 80 bis 100 Kilo: 7376, unter 80 Kilo 6572, von 100 bis 120 Kilo 7679, von 120 bis 150 Kilo 7679, Fett» schweine über 150 Kilo 7679, unreine Sauen und geschnittene Eber 6068. Marktverkauf: Langsamer Handel, bei Schweinen geringer Lieber­stand.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 10. Vov. Der Produktenmackt ver­kehrte in fester Haltung hauptsächlich auf hohe amerikanische Preise. Im Inlandgeschäft war vor­wiegend Vachfrage aus der Rheinprovinz. An­dererseits hatte das Provinzangobot nachgelassen. Mehl noch ziemlich still. Es notierten pro 1000 Kilo: Weizen, märk. 214 bis 224, Roggen märt. 214 bis 224, Gerste, märk. 224 bis 253, neue 198 bis 210, Hafer. märk. 179 bis 180. pomm. 164 bis 171, Raps 390 bis 400, Leinsaat 390 bis 400; pro 100 Kilo: Weizenmehl 30,50 bis 33.25, Roggen- mehl 30,50 b.s 33. Weizcnkleie 12 bis 12 20 Roggenkleie 11,80 bis 12, Viktors necbsen 32 bis 35, kleine Erbsen 21 bis 24. Falter erb en 19 bis 20 Peluschken 16 bis 16,50. Ack.cbohnen 21 bis 21,50 Wicken 17 bis 20, Lupinen, blau 14 bis 14,50, gelb 15 bis 18, Serradelle alt 13 bis 13 50, neu 18 bis 20, Rapskuchen 16 bis 1620, Leinkuchen 25 b s 25,50. Trockenschnihel 9 bis 9 40 Torf- melasse 8, Kartoffelflocken 18,50 bis 18,90 Mk.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

Die bayrischen Offiziersverbände

gegen Ludendorff.

München, 10. Vov. (Tül.) Die bayrischen Offiziersverbände veröffentlichen folgende Grllä- rung: Die bayrischen Offiziersverbände (Verband der bayrischen Offiziere, Reg.mentsverein Landes­verband Bayern, Deutscher Offiziersbund und Vationalverband deutscher Offiziere) haben sich ln ihrer 33ertrererb:riamm(ung dec in dec Presse veröffentlichten Erklärung der bayrischen Generale über ih.e Einstellung zu General Ludendorff auf Grund des Verhaltens Er. Ex­zellenz gegenüber Sr. Königlichen Hoheit dem Kronprinzen Rupprecht von Bayern rückhalt­los angeschlossen. Sie verlangen, daß die in ihren Verbänden zu^amme^ge'chlos senen bahri- chen Offiziere diesem Standpunkt unbedingt bri- treten.

Eine japanische Erdbebenanleihe.

Paris, 10. Vov. (WB. Funkspmich.) Der TempS" meldet aus Tokio: Der japanische Außenminister hat Schritte unternommen, um die Bedingungen festzustellen, unter denen die frem­den Mächte bereit sind, eine Anleihe von 130 Millionen QJen zum Wiederaufbau dec teilweise zerstörten Hauptstadt zu gewähren.

"DerOktober-Abschluß der Reichs­bank. Zum Ultimo Oktober traten, wie zu den vorhergehenden Monatsschlüssen, sehr beträchtliche Ansprüche an Z.chlungsm tt.ckn an dri Reichsbanl heran. Sie wurden, wie der Aus weis vom 31. v. Mts. zeigt, zum größeren Teil durch Abhebung von Giroguthaben, zum kleineren durch neue Kreditforderungen befriedigt. Die Wechselanlage stieg in der Derichtswoche um 166 auf 2339,7, t ic Lombardanlage um 16,7 auf 33,4 Mill. Reichs­mark. Von den außerhalb dec Dank red skontier- ten Wechseln flössen dabei 21,8 Mill. Reichsmark in das Portefeuille dec Bank zurück, so daß die Summe der weiterbegebenen Wechsel auf 255,7 Mill. Reichsmark abnahm. Der ätt.imobe>acf an papiernen Geldzeichen wurde diesmal fast aus­schließlich durch Veuausgabe von Reichsbank­noten bestritten, deren Umlauf um 467,8 auf 1780,9 Mill. Reichsmark anwuchs. Die Bestände der Dank ein Renlenbankscheinen weisen eine Ver­minderung um 1,8 auf 360,5 Mill. Reichsmark auf. Don den fremden Geldern dec Dank wurden im ganzen 277,7 Mill. Reichsmark abgehoben; ihre Bestände gingen demgemäß auf 708,7 Mill. Reichsmark zurück. Der Goldbestand erhöhte sich in dec Derichtswoche um 63,7 auf 694,2 Mill. Reichsmark. Entsprechend d:esec Zunahme wur­den weitere 21,2 Mill. Reichsmark an deckungs­fähigen Devisen aus den Devisenbeständen dec Dank abgesondert, ihre ausgewiesene Summe stieg somit auf 231,4 Mill. Reic^mari. Die Deckungs­bestände an Gold und Devisen haben sich also insgesamt um 84,9 auf 925,6 Mill. Reichsmari vermehrt. Sie deckten den Votenumlauf zu 52 Proz., die Deckung durch Gold allein stellte sich auf 39 Proz.

** Das Ergebnis der deutsch- schweizerischen Wirtschaftsverhand­lungen. Wie derBerliner Böi-senkurier" von zuverlässiger Seite erfahren hat, ist am Samstag das Verhandln, ngspcotoivll in den deutsch-schweize­rischen Wirtschaftsverhandlungen von beiden Sei­ten angenommen worden. Das Ergebnis kann im wesentlichen dahin zusammengefaßt werden, daß die Schweiz sich bereit erflärt, bis zum 30. Septem­ber 1925 die einseitig gegen Deutschland gerich­teten Einfuhrbeschränkungen abzubauen, während wir die Erklärung abgegeben haben, unser gesam­tes Ernfuhrsystem abzubauen.

* Konkurs. Ueber das Vermögen der Firma Bernhard Schwab jr. Vachfolger in Bad-Vauheim wurde dc^ Konkursver­fahren eröffnet. Forderungen sind bis zum 3. De­zember beim Amtsgericht Bad-Vauheim anzu­melden.

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 10. Vov. Im heufigen Abendverk.hc war interessant zu beobach en, wir sich die scharfe Abkehr vom Anle.hemai.kt und die Zuwanderung dec Spekula.ion auf das Ge­biet ter Ak ftnmärkte vollzog. Heimliche Ai leihen eröffneten unsicher, doch lejte sich alsbald eine leichte Erholung durch bpcvzentige Reichsanleihe.i gingen zu 850 bis 840 um. 3pcoze ttig? Re chsan- teihr notierte 1575 minus 25 Milliarden. 3 chco- zentige Preußische Kon ols 1540 plus 3 M l iar- den. 4pcozentige Preußische Schatze 1000 minus 25 Milliarden. 41,2ör?8entige 1924er Schatzan- leihe 550 minus 20 Mill arren. Zwangsan ei e 153A bis 16. Ausländisch: Renten lagen ruh g und gleichfalls veimachlässigt. Zolltür.en 9 1, 1914er .Ungarn 65/g. In Vachwirkung ter Er­mäßigung der Dörsenum'atzst uer konnte sich auf dem Aktienmarkt ein au Hergewi h ll ich lebhas es Geschäft entfalten bei neuen teilweie gaiz er et­lichen Ku ssteigeruvgen. Von Mo.itanwe. en, die im Vordergründe des Interesses standen, waren namentlich die westlichen Werte stärker gefragt. Gelsenkirchen zogen um 0,75 auf 59'/» an. Mannes­mann um 1 Billion auf 421 », Buderus 10V» tlus 0.25, Mansselder 33/8, Phönix 41'/441'/», Rheinische Braunkohlen 29'/4 plus 0,75, Rhrinst.chl 36 4 plus 1,25, Tellus 2.4. Auch Oberschlesische Werte streb len weiter nach oben. Oberbedarf 10 plus 0.5, Earo 103/s plus 0,4. Von Kaliwcr en gewannen Aschersleben 0 5 (133A). Westeregeln 16'/» unverändert. Romoacher Hütte notierten 18'/g. älnverändert gue Meinung erhielt sich für chemische 'Werte. Da i'che An li i 19?/s pl^s 0,4, Scheideanstalt 14 plus 0 1. Elberfelder Färb n 177/s Plus Vs, Th. Goldschmidt 151/4, Höchster Farbwerke 17% bis 18 plus 3/8. F^ste Haltung ließen auch Elektcoak.ie 1 erkennen, AEG. 8' 2 plus 0,1, Bergmann 131/1, Licht und Kraft 73/8, Lah- meyer 103/i bis 11 bis 111/4 plus 0,65, Main- kvaft 83/8, durch besondere Festigkeit zeichne en sich toieiemm Felten aus, die wei ere 2 Billio­nen zu ihrem Mittagsgewinn hinzugewannen. Auch Bantwerte waren lebhaft im Geschäft. Ber­liner Handetsgesellschaft 241 » plus 0,75, K mn e.z- bank 47/8, Darmstädter Bank 9'/» >bis 9 7g plus 0,35 Deutsch eBank 113/8 bis 11V2 Plus 0.4, Diskonto

Strafkammer.

* Gießen. 7. Vov. Der Landwirt Heinrich Schneider II. von Stornfels hatte am 13. Juni 1924 mit dein Landwirt Wilhelm Edelmann von dort Streit wegen emes Pfluges bekommen und in dessen Verlauf fernen infolge einer Ver­schüttung im Kriege an der Wirbelsäule schwer verletzten Gegner auf den Pflug geworfen, so daß dieser besinnungslos liegen blieb. Das Amtsgericht Schotten hatte Schneider wegen einfacher Körper­verletzung zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt: die Strafkammer erhöhte die Strafe wegen ge­fährlicher Körperverletzung auf 1 00 Mark: von der Verhängung einer Freiheitsstrafe wurde nur wegen der verminderten Zurechnungsfähigkeit des Angeklagten abgesehen.

Das Amtsgericht Altenstadt hatte den Lehrer Karl Heinrich Jung von Lindheim wegen Kör­perverletzung im Amte zu 40 Mark Geldstrafe verurteilt. Die Berufungsverhandlung ergab, daß Jung Mitte Vovember 1923 einen 11jährigen Schüler, der trotz aller Ermahnungen im An- gehorsam verharrte, mit einem Haselnußstöckchen durchgehauen hatte, so daß der Junge am Ober­schenkel und an den Schulterblättern dicke Striemen und größere blutunterlaufene Stellen davongetca- gen hatte. Auch die Strafkammer war dec Auf­fassung. daß Jung das ihm zustehende Züchti­gungsrecht überschritten hatte, ermäßigte aber der besonderen Verhältnisse halber die ©träfe auf 20 Mark.

Der häufig vorbestrafteArbeiter" August Frei von Weinsheim hatte sich anfangs Sep­tember d. I. in Butzbach in angetrunkenem Zu­stande gerühmt, im Juli 1922 mit dem deshalb bereits abgeurteilten Heinrich Keller einen Ham­mel gestohlen und abgeschlachtet zu haben. Die von dem Amtsgericht Butzbach erkannte Strafe von 9 Monaten Gefängnis wurde bestätigt.

5»/,. 3)eutTd)eRetdtfanreibt . «°/o DeuNche Retchsanleihe .

z)ieid)6an(eibe 3% Deutsche Reichsmlethe . T/ulchc L-varprumienanlethe i®/° $r«UBifd)e KousolS . . . »'///..cheslen .

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10. Nov r.

Amt» h- Boki.-r 11 - Gclo

FctTI". 10. Novbr.

Amerikanische Noten .

Belgische Noten . . Dänische Noten......

Englische Noten ..... . Französische Noten ..... holländische Noten .... italienische Noten.....'

Norwegische Noten Deutsch Ocfterr .a 100 Kronen Rumänische Noten ...... Schwedische Noten Schweizer Noten Svanische Noten Tschechoslowakische Not,» . . Ungarische Noiea

1 e) Dom Rückzablungswert. f

Devisenmartt BerlinFrankfurt a. M.

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