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(Nachdruck verboten.)

66. Fortsetzung.

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in dem großen Lustspiel

Die Fahrt ins Blaue

'Wartung mitein u.Dteisroert MZrühiMe ijnlu.-snitfeteLKCange. Gretzen. SLMc.7.

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Stolte.

Astoria-Lichtspiele, Seltersweg

Der 3. Alarm

Görlach.

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Spielplan verbleiben kann.

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einer der stimmungsvollsten Großfilme von nicht alltäglichem Inhalt und Sensation ist und leider nur bis Sonntag im

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äugen baten. Dacht, es ist genug, uno man von selber, dass er hauptsächlich vom König sprach. Freilich war das gan^ airders, als der Funker gesprochen. Der halte m'.t gl^hrnden Augen von Bataillen uni) Äanoneng:brüU, von Kriegskunst und Heldenmut und von Bikcoriaschirhen erzählt. Der andere heut sprach davon, wie er den König tiefernst hält' üb?r das Schlachtfeld reiten sehen, da und dorten bei einem armen Blessierten an­haltend' wie er bei aller Strenge und mancher Laune für die Bursche gesorgt, wie die, auch so manch rüde Geworbener oder Gepresster ihren alten Bater Fritz geliebt und zutraulich za ihm gewesen. Wie Friedrich nach dem Friedensschlüsse Schlesien, die eroberte schone Provinz, bereiset; wie dorten die Evangelischen einstens von Oester­reich bedrückt gewesen, und wie sie nun ihrem Landesherrn zugejubelt Auch von des Königs Einzug in Berlin erzählt' er, wo er selber dabei­gewesen : wie der Siegreiche den Prunllvagen mit den goldbehängten Rossen, den ihm Magistratus dargeboten, abgelehnt und aus Rebenstratzen in der simplen Feldkutsche eingefahren wäre, am 30. März; wie ihn dann aber am nächsten Mittage nach der grotzen Eour im Schlüsse die Menge jauchzend umdrängt:Bivat, vivat, Fridericus Magnus!"

Ganz stille sahen sie im Kreise, sv gut hat er erzählt.

Der Alte freilich, der dampfte mächtig und rutschte manchmal ungeduldig auf seinem Stuhl. Aber der Stabskapitän hatte leuchtende Augen, und dem Jüngferlein drüben blühten Rosen auf den Wangen.

Gar nicht ruhmredig wär' der König, ist Eajetan Grvlich fortgefahren,ihtfer Kriegs- ruhm," haben Majestät gesagt, »der ist sehr schön aus der Ferne anzusehen, doch wer Zeuge war, in welchem Fammer und Glend er erworben,

Obstversteigerung.

Dienstag, den 16. September, vor­mittags 10 Llhr anfangend, soll das der Gemeinde Eberstadt gehörige Obst, be­stehend aus Aepfeln, Birnen und Zwetschen öffentlich meistbietend versteigert werden. Die Zusammenkunft ist auf der Dreispitze am Dorfgiller Weg.

Eberstadt, den 10. September 1924.

Hessische Bürgermeisterei.

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von der Reise zurück

Oer Alte auf Topper

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ist stets frisch gebrannt abenaerom Wert am Bahnhof In Biober oder per Waggon, Lastenzug und Fuhrwerk frei Baustelle zu haben. 6451D

Menz & Schlierbach G. m. b. H, Dillenburg

Dillenburg 186. Rodhelm a. d. Biober II.

Frau Justitia prüft mit verbundenen Augen, damit sie unparteiisch ihr Urteil fällen kann. Sie kostet beides, um dann zu entscheiden, welches Süssrahmbutter und welches die FeinkostmargarineSchwan imBlauband ist.

Sie vermag das Urteil nicht zu fällen!

Haben Sie selbst schon die Rolle der Fran Justitia übernommen? In diesem Fall würden Sie selbst sehen, dass es ganz unmöglich ist, einen Unterschied zu finden.

SCHWAN IM BLAUBAND kostet 50 Pf. das Halbofund in der bekannten Packung.

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Eberversteigerung.

Montag, den 15. September 1924, vormittags um 10 Uhr, läht die Ge­meinde Lindenstruth einen abgängigen Eber auf der Bürgermeisterei versteigern.

Lindenstruth, den 9. September 1924.

Hessische Bürgermeisterei. Fatum.

Wir nehmen Beranlaffung, unsere Stromabnehmer im Stadt- und Aeber- landgebiet erneut darauf aufmerksam zu machen, datz nur solche Personen Arbeit«: an Lichtanlagen vornehmen und Strom­geld erheben dürfen, die nur im Besitz eines von uns ausgestellten Ausweises sind. Es liegt daher im Interesse eines jeden Einzelnen, um vor Schaden ver­schont zu bleiben, sich vorerst den Aus­weis der betreffenden Person zeigen zu lassen. Die von uns ausgestellten Aus­weise sind handschriftlich ausgefertigt, mit Dienstsiegel versehen, sowie nHt Ramen S t o l t e , Direktor, unterschrieben.

Die Direktion der städt. Elektrizitätswerke und Strahenbahn Gießen.

folgt, sind % M rung gelvc stieren < Dicht mit französische es auch ii die Ges<m< dem eirye Prüsun die Gefaw selbstverstä Empörung erweclen, sicht hätte London z Ausgeioie begleitet, alle Aus. einzelne, ' überrascht sügungen der inten die nur Beispiel t

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der lerne anders urteilen. urfl) jeryo denke unff tue Majestät nichts anderes, als denen Untertanen zu helfen, datz sie aus ihrer Rot hevauskämen. Hätte gleich am Tag nach drin Einzug die Land- räte kommen lassen und sich Bericht erstatten, wieviel Sommersaat, Ochsen, Küh., Pferde die Kreise brauchen, hätte dir Magazine geöffnet und den mühsam zusamEngehXteret Kriegsichatz; es verlautbare, datz darin noch neun und Zwanzig Mil­lionen Taler lägen die sollten dem Land- zugute kommen--

Sv-lange hat der Alte es ausgehalten. Run aber ist er unruhig geworden, aufgestanden, hat die Pfeife beiseite gestellt: ..äHutz einmal nach den Leuten schauen. Der Marzonkr ist ein Esel, hockt gewißlich mit seinem langen Laba i zusam­men, tunkt Erdäpfel in Leinöl und schwatzt

Ist denn auch wirklich über den Hof gerannt, hat allenthalben mächtigen Lärm gesch'agen, um sich Luft zu machen. Denn ihm war s, als müsse er ersticken. Dem Bogt hat er den Kops gewaschen, ohne datz der wüsste, warum. Der lange Laban, hat's gehiehen, der dächte wohl gar, nu förntt* er aus der faulen Bärenh-ul liegen. Hält' fvwieso nichts Rechtes getan, der Gottlieb, als tm Feld­lager Maulaffen feilgehalten i Bei den Knechten hat's hier einen Fluch und da einen Puff abge­geben. Dann mutzt' der Marzaute die Laterne holen: der gnädige Herr wollt' nvch^die neuen Gäule besehen. An jedes Pferd ist er heran ge­krochen, hat die Sehnen befühlt und die Hufe angeschaut, hat geklopft und gcstreicheft. Dazwi­schen mal gebrummt:Kruppz.ug! Tlnd wovor? Ruht ja doch zu nix!" Gleich wieder:Marzanke, du alter Esel, freust dich nicht? Ist doch unser allergnädigster König!" Unb dann:Morgen sollen die Gäuler noch stehen, älebermorgen müs­sen sie an die Arbeit."

(Fortsetzung folgt.)

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Hier also hat unser lieber, friedfertiger und heldenhafter Pültner gehauset mit seiner Ede- liebsten und dem Kinde, die haben wir aber jetzo bei uns ausgenommen." Grad' wie er das gesagt, erscheint hinter dem einen Fenster von der Studierstube der Rotkopf, sieht einen Moment ganz verwundert auf den fremder: Mann und verschwindet gleich wieder.Schau, schau," sagt der Alte.Das war sie, die Ruth Wollt' gewiss einmal nach dem Rechten sehen daheim, datz die Motten sich nicht in ihrem Kleinkram eimmiften." Da tritt das Züngserlein auch schon heraus vor die Tür, wohl ein bifrdjen neugierig, wie junges Doll ist, mit einem Bündel unter dem Arm, bleibt aber halbwegs zum Gartentor stehen, recht gleich einer Blume unter den anderen, ist sehr verlegen, macht einen Knicks und noch einen. So tomm doch. Ruth!" ruft der Patron.Dieses hier ist ein sehr lieber Gast. Herr Eajetan Gro- lich, datz du's weiht. Kannst mit uns zum Schlosse gehen."

älnd der Regimentsprediger lüftet den Hut» klinkt die Tür zum Dorgärtlein auf, tritt zu ihr heran, fasst die kleine braune, feste Hand, und leine Stimme bebt leise:Möcht der Demoiselle gleich hier sagen, dass unseres jungen Freundes letztes Wort ihr gatt." Sv stehen sie sich dicht gegenüber. 3n dem Mädchengesicht jagt das Blut, dann ist es ganz bleich, und mit einem Male stürzen die Tränen, ilnb da nimmt er ihr das Bündel aus dem Arm, greift nun ihre beiden Hände und spricht:Ilnerforschlich sind unseres Herrn Gottes Wege. Das aber wissen wir, dass sie allezeit zum Guten führen, auch sv unser armes

ÄW& Hansrat, Lindenplatz 1

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kurzer Bersiand nicht reicht, sie zu begreifen. Der Herr hat es gut im Sinn gehabt mit dem lieben fünfer, gab ihm einen gnädigen Tod. Wer kann wissen, weiche Kämpfe des Lebens er ihm erspart. Des müssen wir uns alle trösten." Ganz schlicht und einfach hat er gesprochen, gar nicht im Predigerton, aber recht von Herzen. Das Jüngferlein schweigt mit gesenkten Augen. Aber am Zaun lehnt der Alte, zieht das Sacktüchlein, fährt sich damit ein paar Male über die Augen und sagt dann plötzlich grob:Run plärr' nicht, Ruth, sondern komm. Du und der König hat Pferde geschickt für Topper."

* * *

Könnt' ja nicht anders fein, als dass auch im Schlosse an diesem Tage viel Tränen geflossen sind. 'Aber als der Eajetan sv bei der atmen Mutter fass und sah. wie sie still wurde, da kam ihm wohl das Wort des alten Ovidius Raso in den. Sinn:Expletur lacrimis eregiturgue dolar," und er übersetzte es ihr in seinem Sinn:Weinen Sie sich nur aus, gnädige Frau, die Tranen gibt Gott, dass die He^en wieder leicht werden."

Er hat eigentlich selbigen Tags wieder fort- gewollt, nach Sternberg und von horten nach Frankfurt. Doch sie ließen ihn nicht. Das wäri schlechte Freundschaft und nicht Mode hierzulande, polterte der Alle. Er müsse nur vorlieb nehmen, wie bei armen Leuten

Da hat er denn am Abend gesesse i an dem grossen runden Tisch und auf demselben Stuhl, den der Junker innegehabt an jenem andern, Abend, ehe er zum letzten Male aus dein Elterw- hause abritt, llnd er hat wieder erzählen müssen und immer wieder erzählen.

Run wollt' er aber nicht wieder und wieder vom Kaspar erzählen, sv sehr auch die Mutter­augen baten. Dacht', es istg eirug, und man

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Heute bis einschl. Sonntag:

Schauspiel in 5 Akten nach dem Ungarischen. Hauptrolle: Die bekannte Bühnenschönheit

Lya de Putti

Ferner:

Henny Porten

lOeröHtflotto

des Lahn-Regatta-Verbandes

in »W, auf ie: t* m 13. ii. 14. SkOMr 1924 Regattaplatz: Bootshaus Verein Rudersport Gießen 1913 e.D. G«W Wes 56 Boote W 280 »Ml!

UftWOrtnotl* Samstag, 13. Sept., nachm. 2.30 yVUnillClL Sonntag, 14. September, vorm. 9

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Eintrittspreis (gültig f. alle Veranstaltungen) 1 Mk.

Karten zu haben bei Bakos, S^Itersroeg; Thambrä, Bahnhosstrahe' Fischbach, Neuenweg, und im Bootshaus des Vereins Rudersport Gießen 1913 e. V. Karten für Mitglieder zu ermäßigtem Preise bei L. Kalkhof Nachf., Westanlage. 6860c

Verein Ruderspott Gießen 1913 e.V.