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Mn "Roman <ne6 beut 21. Jahrhundert von Han» DomtntL
43. Fortsetzung. (Rachbruck verboten.)
3fenbr<mbt sprach tn dieser Sitzung. Sr knLpfte an die Salbung des Dalkaschsees an. Lieber-eugend wies er nach, bah dies Llnternehmen nur teilweise Wirkung haben könne, solange die politische Grenze die Schmelzungen im oberen SIttale unmöglich mache.
Georg Isenbrandt sprach weiter:
„Die Dämpfe, die der See setzt hergibt, reichen eben aus. um ein Gebiet von zehntausend Qua» dratmeilen dauernd zu befruchten. Ganz anders wäre es. wenn wir im ganzen Quellgebiet des 311 schmelzen könnten. Biele tausend Quadrat» meilen Landes würden dann für Siedlungen neu gewonnen werden.
Ich berühre damit ein Ihnen wenig angenehmes Thema. . . Die Desitzftxrge des 3ü* Dreieckes . .
Ein nervöses Summen ging beim Fallen dieser Worte durch die Versammlung. Einen Augenblick war eS still. Dann sprang der französische Direktor mit romanischer Lebhaftigkeit aus:
.Ich begreife nicht, wie diese Frage gerade setzt aufs Tapet gebracht werden taim, da sie doch dem Schiedsgericht unterliegt, das in nächster Zeit seinen Spruch fällt. Aach meinen Infor» mationen ist ein für uns günstiges Ergebnis zu erwarten."
„Letzteres ist mir neu," sagte Isenbrandt. „Wäre es wahr, würde die Frage noch viel dringender sein."
Mit unverhohlenem Erstaunen blickten die
Teilnehmer auf Georg Isendvandt. Wie war das gemeint?
.Sie sehen mich fragend an. meine Herren. Wie der Schiedsspruch auch ausfallen mag, gutwillig wird China diese starke Position nicht aus den Händen lassen."
„Aber der feierlich beschworene Vertrag?"
Von verschiedenen Seiten klang der Einwurf.
„Der Schiedsgerichtsvertrag wurde zwischen Europa und dem Karser Schitsu geschlossen."
„Snb weiter?" schallte es ihm entgegen.
„Gr wird keine Gütung haben. . . für deS Kaisers Aachfolgerl"
Einen Augenblick herrschte absolute Stille. Dann kamen die Fragen von allen Seiten.
„Was? . . . Was? . . . Was geht uns des .Kaisers Aachfvlger an, da er selbst lebt. . . in voller Gesundheit lebt?"
„Der Kaiser Schitsu ist tot. Schanti. . . Dvghvn-Khan von Dobraja ist RegentI"
Der Eindruck der Worte auf die Versammlung war nicht zu beschreiben. Einige suhlen überrascht auf. Gin anderer und nicht der kleinste Tell gab seinem Unwillen, ja feiner Entrüstung über die Äeuherung Isenbrandts lebhaften Ausdruck.
„Wie können Sie es wagen, uns solche Märchen aufzuttsch.m?"
Heber das Stimmengewirr erhob sich die schneidende Stimme des Franzosen:
„Wie können Sie ableugnen. waS tausend Augen gesehen haben?"
Wieder trat Stille ein. Man wartete auf die Rechtfertigung Isenbrandts.
„Taufend Augen haben gesehen, dah ein Mann von Schehol in einem Glaswagen nach dem Kaiserpalast in Peking gefahren wurde."
Ofenbranbt hielt einen Augenblick time. Mit einem Lächeln sah er auf die Gesichter, die gespannt zu ihm aufblickten.
„Ich leugne nicht, dah dieser Mann der Kaiser Schitsu war . . . aber. . ."
Hier vertiefte sich der lachende Zug um seinen Mund.
„Der Mann war tot! . . . Komödie war alles!“
Wie eine Bombe wirkten die Worte Isenbrandts. Keiner blieb auf seinem Platz. Von allen Seiten umströmten sie den Sprecher und bestürmten ihn mit Fragen.
„Meine Herren," begann Isenbrandt nach einer kleinen Weile, „die Zerchen Ihrer Verwunderung kommen mir nicht überraschend. Was die Welt, was ganz China geglaubt hat, weshalb sollten Sie es nicht auch geglaubt haben?"
Wieder die schneidende Stimme des Franzosen:
„Hmnöglich! Eine derartige Blasphemie! Das wäre der gröbfte 'Betrug, den die Welt je gesehen!"
„Dy Hove!" kam es lachend aus dem Munde des Engländers. „Eine Komödie der Weltgeschichte, die ich den geriffenften aller Schauspieler, den Gelben, wahrhaftig zutraue. . . ha ha. . . das Stückchen wäre nicht übel!"
Er schlug sich behaglich lachend auf seine prallen Schenkel und brachte auch einen Teil der Gesellschaft zum Lachen.
„Meine Herren" — die Stimme des Präsidenten durchbrach das Stimmengewirr — „ich bitte Sie, wieder Platz zu nehmen. Herr Isenbrandt wird feine Behauptungen begründen."
Der stand einen Augenblick sinnend da.
„Begründen? . . . Wie soll ich das begründen? toten Kaiser kann ich Ihnen nicht vorführen. Ich kann Ihnen nur folgendes versichern.
Bei meiner Ehre Meine Gewährsleute M nennen ist unmöglich. . .
Am 5. Mai um die sechste Abendstunde ist Kaiser Schitsu in Schehol an feiner Schuhwund« gestorben. Am 4. Mai ernannte er den Herzog von Dobraja, den Schanti, zum Regenten. Der ominöse Ring deS Dschingis-Khan tft am Finger des Schanti.
Glauben Sie mir . . . ober glauben Sie mir nicht! Für mich stehen diese Tatsachen fest."
„Für mich auch!" bekräftigte der Engländer. „Aur noch eine Frage, Mr. Isenbrandt. Zu welchem Zweck wurde diese göttlichste aller Komödien in Szene gesetzt?"
„Die Erklärung ist einfach China ist schweren inneren Erschütterungen ausgesetzt, wenn der Tod des Kaisers bekannt wird, bevor eine kräftige Faust die Zügel der Regierung fest in den Hände., hat. Vergessen Sie nicht, der todbringende Schuh wurde von der Hand eines Republikaners, eines Südchinefcn, abgeseuert. Die Herrschaft des Kaisers war zu jung, der Sinheitsgedanke noch nicht allgemein genug geworden. Ehrgeizige Machthaber der früheren Zeit sind noch am Leben, ihre Hoffnungen nicht begraben. Alles dessen ist sich der Schanti bewuht. Ich kenne den Mann! Sein Ehrgeiz ist unermehlich Sc war in jeder Beziehung die rechte Hand des verstorbenen Kaisers. Mein Interesse hat sich ihm deshalb besonders zugewandt, weil er gerade unseren Unter* nehmunmen vom Kaiser als Gegenpart an der chinesisch n Westgrenze entgegengestellt war. In mancher Beziehung ist der Schanti vielleicht sogar vorausschauender und grohzügiger, als es der tote Kaiser gewesen. Mit Entsetzen wird einst die treifte Welt seine furchtbare Gegnerschaft erkennen."
(Fortsetzung folgt.)
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Die Lieferung des ungefähren Bedarfs an nachbenannten Gegenständen soll für die Zeit vom 1 April 1924 bis 30. September 1924 vergeben werden.
1. Rindfleisch 800 kg, 2. Nierenfett 350 kg, 3 Kokosfett 2200 kg, 4. Margarine 100 kg, 5. Schellfisch 600 kg, 6. Handkäse 370 kg, 7. Weizenmehl II 1200 kg, 8. Bohnen, weihe 1500 kg, 9. Speiseerbien 2500 kg, 10. Linsen 800 kg, 11. Reis 1500 kg, 12. Gerstengrütze 1000 kg, 13. Hafergrütze 1500 kg, 14. Weizengrütze 1000 kg, 15. Malzkaffee 300 kg, 16. Kaffeersatz 250 kg, 17. Pfeffer, ganzer 10 kg, 18. Zwetschen, gedörrte 50 kg, 19. Essig 250 Ltr., 20. Bandnudeln 1500 kg, 21 Natron 5 kg, 22. Koch, falz 2000 kg, 23. Graupen 2000 kg, 24. He» ringe 15 T-, 25 Grünkern 800 kg, 26 Milch 500 Ltr., 27. Jucker 50 kg, 28. Schreibmaterialien s. Verzeichnis, 29. Petroleum 200 Ltr., 30 Brennspiritus 30 Ltr., 31. Kernseife 150 kg, 32. Schmierseife 200 kg, 33. Seifenpulver 600 kg, 34. Soda 100 kg, 35. Karbolsäure 50 kg, 36. Chlorkalk 100 kg, 87.' Bodenwachs 20 kg, 38. Fensterpapier 1 Ballen, 39. Makulaturpapier 100 kg, 40. 3. Frisierkämme 150 Stuck, b. Staub. kämme 100 Stück, 41 Zahnbürsten lOu St, 42. Putzlumpen 500 Stück, 43 Wassergläser -0 Stück, 44. Ehlöffel 100 Stück, 45. Messer ohne Spitze 5 Dtzd., 46. desgl. mit Spitze 2 Dtzd., 46a. Tannenscheitholz 7 0 Zentner, 47. Auftragbürsten 60 Stück, 48. Handbesen, 60 Stück, 49. Dodenbesen 60 Stück, 50 Schrubber 60 Stück, 51. Schmuhbürsten 60 Stück, 52. Schuhfett 50 k?, 53. Bettieppiche 100 Stück, 54. Filzmützen, schwarz 50 "Stück, 55. Schüsseln, grotze ohne Deckel, emaill. 10 Stück, 56. desgl. kleine mit Deckel 10 Stück, 57. Puhsteine 50 Stück, 58. Putz- pomade 20 Dose^, 59. Rasierseife 10 k ■, 60. Etznäpfe 50 Stück, 61. Waschschüsseln 50 Stück, 62. Roggenmehl 70"/ 190 Dz, 63. Weizenmehl 80'7„ 30 Dz., 64. Weizenmehl I 2 Dz., 65. Farbwaren und Drogen 1095 g, 66. Terpentin-, Lein-, Rüböl 162 k , 67. Leim 30 kg, 68 Fenster-Spiegelglas 13 qm, 69. Eisenwaren 1511 kg, 70 Leder und sonstige Schuhmacherartikel 500 kg, 71. Werkholz 390 qm, 72. Tannendielen und Latten 600 qm, 73. Sarsenet 150 m, 74. Strickgarn 30 kg, 75. Boy 300 m, 76. Hemdenleinen 300 m, 77. Kalmuk 250m, 78.Matrahendrell200m,79.Pappdeckel200^g
Außerdem kommen für die obengenannte Zeit zur Vergebung die erforderlichen kleineren Fuhren, der Bezug des Gespüls, Abfallmehls und Knochen.
Die Gegenstände u ter 1 und 2 werden zusammen vergeben ebenso diejenigen unter 8-10, 11-21, 23, 25, 27, 31 bis 34, 35 und 36, 38 und 39, 40 und 41, 44-46, 47 bis 51, 55, 56, 60, 61, 57 und 58, 62 - 64.
Zu Qrd.-Nr. 7 - 20, 23, 25, 28, 31-33. 37 - 42, 44 - 46, 47 - 53, 62 - 64, 67, 70, 73 bis 79 sind Muster vorzuleaen. Denselben dürfen weder Preise noch Namen der Anbieter oder Firmenstempel, sondern nur ein» fache Zeichen, die im Angebot zu wiederholen sind, beigefügt werden.
Verschlossene Angebote sind mit der Auf. schrist „Lieferung für das Landeszuchthaus" kostenfrei bis zur Eröffnungsstunde
Dienstag, den 25. März >924, vorm.N Uhr bei der unterzeichneten Behörde einzureichen, den einzureichenden Mustern dürfen sie nicht beigepackt fein. Die Bedingungen (Minist., Erlah von 1893) liegen an Werktagen vormittags von 9- lOUHr, nachmittags von 3-4 Uhr auf der Schreibstube zur Einsicht offen, können auch bei postfteier Einsendung von 50 Pfg. bezogen werden. (Hierbei ist anzugeben bezügl. welcher Qrd.-Nr. die De- binqungen gewünscht werden.) Für die Angebote ist ein besonderes Muster vorgeschrieben, welches gegen Erstattung von 20 Psg. Schreibgebühr zu eryallen ist.
Marienschlotz, den 6. März 1924. 174,D
Direktion des Landeszuchthauses.
Bekanntmachung.
In unser Handelsregister Abt. ß wurde heute eingetragen: Die Firma Rundfunkhaus Giehen. Gesellschaft mit beschränkter Haftung in Giehen Gegenstand des Unternehmens ist die Herstellung, der Vertrieb, die Aufstellung, Unterhaltung und Vorführung von Rundfunkgeräten, sowie Der- anstaltung von Rundfunkdarbietungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, andere ähnliche Unternehmungen zu erwerben und sich an solchen zu beteiligen, auch Filialen zu er- ichten. Das Stammkapital beträgt 20000 Goldmark. Kaufmann Andreas Köhne in Giehen ist zum Geschäftsführer bestellt. Der Gesellschaftsvertrag ist am 25. Februar 1924 errichtet. 1744B
Gießen, den 4. März 1924.
___________Hessisches Amtsgericht. _________
Bekanntmachung.
On unser Handelsregister Abt. A wurde eingetragen: Am 26. Februar 1924 bezüg. lich der Firma Louis Weisenbach, Lech- gestern: Der Sitz der Firma ist nach Zwingenberg (Heffen) verlegt. Am 5. März 1924 bezüglich der Firma Keppler & Faber in Giehen: Die offene Hanoelsgesellschaft ist aufgelöst und diese erloschen. Das Geschäft ist mit dem Rechte der Weiterführung der Firma auf Ernst Faber in Dietzen unter Uebernahme der im ‘Betriebe des Geschäfts seither begründeten Forderungen und Verbindlichkeiten überaegangen, der es als Einzelkaufmann weit.rführt. 1743B
Giehen, den 8. März 1924.
___________Hessisches Amtsgericht.___________
Bullen-Verkanf.
Freitag, ben 14. März 1924, nachm.
2 älhr, wird ein schwerer, 1. Qualität
Simmentaler Bulle
auf dem Submifsionswege der hiesigen Bürgermeisterei vergeben Bedingungen werden vor dem Termin bekanntgegeben.
Oppenrod, den 8. März 1924.
Bürgermeisterei Oppenrod.
___________Balser.______1728D
NutzholzftlbmWon.
Donnerstag, den 13. März b. I., vormittagZ von 9 Uf)r an, sollen aus den Waldungen der Gemeinde Grohen-Duseck, Distr. Hoheberg, Wellerskopf, Vuchberg und En.enpfuhl nach- verzeichnetes Schreiner», Glaser» und Wagner Holz versteigert werden:
3 St. Gichenstammholz l.SU.= 5,72Fstm.
5 „ 2. „ = 11,52 „
6 n „ 3. „ = 4.36 „
36 „ 4. . 24,83 „
34 „ „ 5. . 13,08 „
60 „ ■ „ 6. - 12,43 „
Die Zusammenkunft ist am Waldeingang Wellerskopf.
Die Bedingungen werden vor der Versteigerung bäanntgegeben.
Grohen-Duseck, den 6. März 1924. Hess. Bürgermeisterei Grohen-Duseck.
G ans. 1642 D
Stück 1,18 Fstm.
„ 16,09 „
- 18,42 „
« 1,47 „
- 0,71 „
„ 10,53 „
- 11,27 „
Eichen-StSmme 2. Kl. 1
„ 3. „ 17
„ 4. „ 30
- 5. „ 4
Kiefern-S1ämme3. „ 1
„ 4. „ 17
„ 5. Bauholz 33
Nlchholzsubmission.
Die Gemeinde Ober-Bessingen verkauft auf dem Wege des schriftlichen Angebots (in Goldmark) pro Festmeter folgendes Nutzholz: 17471'
„ 5. Grubenh. 40 „ 9,05 „
Die Angebote sind getrennt nach Sortiment und Klaffe mit der Aufschrift Holz- submiffion bis Samstag, den 15. März 1924, nachmittags 1 Uhr, auf der unterzeichneten Bürgermeisterei verschloffen einzureichen, woselbst alsdann die Eröffnung erfolgt. Die Derkaufsbedingungen liegen auf der Bürgermeisterei offen und werden vor dem Termin bekanntgegeben.
Qber-Bessingen, den 10. März 1924. Heff. Bürgermeisterei Ober-Bessingen.
Keil.
Drucksachen allerArt liefert in jeder gewünschten Ausstattung stilrein und preiswert die Brühl’!ehe Unii.-Drackerei, R. Lance.
Vergebung.
Für das Rechnungsjahr 1924 soll die Lieferung des Bedarfs an 1753B
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2. Fletsch- und Wurstwaren und
3. (Eis
für die medizinische, Frauen- u. Hautkliniken, chirurgische und Ohrenkliniken, Augen- und Kinderkliniken und Klinik für psychische und nervöse Krankheiten
öffentlich vergeben werden.
Die Lieferungsbedingungen können bei der Verwaltung jeder Klinik nachmittags von 3-5 Uhr eingesehen werden.
Angebote, verschloffen und mit ent- sprechender Aufschrift versehen, sind an die Verwaltung jeder Klinik bis zum Eröffnungstermin am Dienstag, den 18. März 1924, ormittags U Uhr, einzureichen. Zuschlags- frist 8 Tage.
(Stehen, den 8. März 1924.
Die Verwaltungen der Universitäts-Kliniken.
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2. Kassenbericht;
3. Ptufiink der Rechnung 1923/24;
4. (Stroaine Anträge gemäh Satz 20 der Satzart ten,
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