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Soft nach et new Bettete«* Äriegt arbenee, le schwer a rbeiten eülfai «er eie Daha- 1tn..i;er fanat M3 bertr. Lu ÄeQ Xdwi: Mit gleichmäßig h?grn aus aflen Jtlaften unb Berufen unIrrer Bevälk fjtx» Der sich je*! als Drohne »eigt, lf! nicht ü>ürbig. Den sicher zu Wften and ui unfrm QMf3flea»«l n'dpM I leben. Dir haben MA Recht. von jedem Drutlchen ber entn eni Lben öV. Me Anspannung auch der letzten Krätte zu t> r.angen Dabet find wir en* Dilllt'injicn Lar larub. i. bah auch bn Iilchec Qkbdt ^(ddiatit.T Ln graben fi imt nicht ui emrflen f t > arrbra. a>rm et nicht bas 'höifte ®lüd»gut tft. tn biefcn Zeiten feine Pflicht 8 u tun ii Hd'.i Dir sind genötigt, alt Volk t>on j bm Bel «q nr»fen Opfer zu perlange«. an die trübt M kt gedacht bat. unb bei bet vage her Dinae wirb es nicht anbtrt möglich fein, alt bab bet b eiern Verlangen von Ob1e*n auch Ungere4)llflMten gescheiten. vie jedenfalls im Lugerbsil als laiche emsiunbon üxrröen. d^e aber In späteren Z itm rüdM denb von ben ®e- fchtchts'chr ibrrn wahrfche r lich nach ich'tg beur­teilt werb-n Das K*t den 3tamitn au ge­mutet trirb im Wege bei QT»bauet, im We«< der 'TkifroDpuna der D-Hälter unb her ®r- Wtung der Oh bett l t lang. ö>ji ben Arbei­tern Auflenrutei werten muh in Grhöhung Iber tgkcl. trat der Landwirtschaft on brüdenMn Sv u -rlasten yijemuiet we de n muh. txA« auch anbrclei:» bem Gewerbe b e ßanb- wirtschtft bürte Li den ch ten 3abren wohl der Schwer tbetrofjene sein das geb« bis an die ®lct.k des menschlich Grträgllckten Unb doch muh dieses 0,1er gebracht werden Denn was jetzt fein nwO, ilt

die Grhaltunq bei Dolles, bei Staatei und der staatl chen Orb» trag.

Dir fbnnn uniert Auf stabe nicht ertüflen, trenn wir nicht eine Harke Staatsautvrität haben Der lil es ql.t4>jült q, welch? Partei in der Re- Serurg sihl ei kvnmi daraus aa, bab sie über e g müge h OatibtenunU oerfüjt unb den ge- nügeüben Dillen.

Vs kann und wird sich bet Staat die Durch« bred'ur.q der Ordnung nicht gefallen lasiru (Beifalls. mag bleiet Versuch von lmks ober von rechts kommen, bas ist gleichgültig.

Richt barxril kommt es an. in welcher Staorsform wir jetzt leiten - i ch bekenne mich nach ttne vor als ein überzeug er Anhänger unterer alten StoatSsvrm trvtidem ab.*r arb i e ich li Mr jetzi- geit öaalif ?nn weil es nicht darauf ankommt, in welchem Äldbe wir unS bewegen, sondern le- biglich daraus, hab wir in einem Kleide überhaupt leben. d3 gibt überschwengliche Geister li tks und rech's S t tarn nicht jeder ferne HauSpvli lk nud-en. nicht jeder kann leinen An­schauung it nach! b *n, n >ch einem 3deal, was heute nicht zu vctw r lich n i t Es kommt nich! darau! an. jetzt mit dm Drifen^u nirren, sondern bic g-ilijgm und ma e teilen Aussen Man. und Ichars zu h-l en. d nn es kann auch b.e Zeit einmal trieb, dummen, wo der Rus ergebt an die Hoch­schulen unb uad Vaterland- Burschen her - ans! (Beifall ) Bis dahin bat jeder nüchtern und gediegen seinen Dest zu gehen auf seinem Poften zu fteben, zu schissen, sich als Glied bei Gan­zen zu fühlen Richt Freischärler sind wir. Ion- tVm wir sind Mr geschloffene Haufe eines entfchlvfsenen Volkes. Beben der 21.beit unb der Ordnung haben wir notwendig den w i l l e n z u r Sr e l beit. Unb k»S ist ja auch der ©bin bei heutigen *agti. Demi wir der besetzten Gebiete gedenken, so geben- ten mir ihrer Fesseln, aber auch der Tot- wendigkeit ihrer Sntfesfelung.

Der Rhein soll wieder frei werden «nd er wird auch wieder frei werde».

Das soll unser g inzer Gedanke sein bei Tag und Bach! Hierfür hiben wir unsere Muskeln zu spannen bierlü. haben wir uns innerlich und äutkilid) zu erzie^ei DIU es Gott, so kommt es zu einer fiieMichm Verständigung. und die Ausfich en und Hoffnung n daraus aufzugeben, wäre Dcrkb! . 21>ct w nn das nicht gehen sollte. Da» deutsche Volk geht nicht unter, unb eS g bt nicht unter der Zusammen­hang zw>| ,en b.*r al en Kulturstätte am 71 b e 1 n unb dem von ihm so vielfach befruchten wei­ten deutschen Lande.

Dir gehören zusammen und wir bleibe» zu­sammen.

3ch bitte alle, in diesem Sinne Weiler tätig M fein Derjenige liebt sein Vaterland am meisten, her jetzt arbeitet, auf staatliche Ordnung hält und ben unt<3übnbatxn Dillen zur Freiheit hat. .Der Gott, der Eisen wachlen lieb, der wollte keine Knechte", unb

wir Deutsche wollen keine Knechte sei»! lvang-anhilt »>er, sehr starker Beifall von allen Seiten der Versammlung )

Der zweite Redner.

Rcchtsnnwalt 2d)6ttbetfl « Kassel, ein vom Feinde au» seiner rheinischen Heimat Ausg. wiefener. trat mit seinem ganzen rhsinsichvn Temperament für hie unlösliche Einheit des Rheinlandes ralt dem gefamten deutschen Va terlande e n Ter Inhalt feiner Rede ist wie folg* »usammenzusaslen End­lich fei in Berlin ein einhc- tlicher eivrg scher deut­scher Dille zu bemvrfcn Diese Gin stell an, fei auch o i» der eben gedäNen Rede bri Ministers Tr. 3a r r e » zi hören gewesen, unb dafür danke er namens 'er Rd nländer und der Ausg-wiel nen. Die rbeinischen u»> die deutschen Äclr liefen Leute stärker zuftimmen als je. 3m Kriege hätten die Rheinländer unb die übria.m Deutsche i braaTten im Schützeng.oben die alte Blutsdrüder- fchast erneut besieget. Gs wäre TrculofigLlt unb Verrat, wenn das Rh i land sich retten wollte auf Kosten des Reiches, unb eb wo w rr es um­gekehrt. Das Rheinland klare nicht ohne das Reich unb djefeS nicht ohne das Rheinland irS.n Die Rheinländer mutzten die Vorkämpfer für ite rheinische und damit auch für die deutsche Freiheit lein. (Tki- KxU,) Denn das Rhr n and sich auch nur zeitweise vom Reich unb non der b-ndes staatlichen Orb* nung entfernen w..rde, tan.i bräche ein Stüd aus der Gesamtheit aus, unb dem würde ein weiteres Abdrödeln fo'gen. Das dürfe n i c geschehen. Rheinland unb Reich gehörten immerzu­sammen. Mit einem Gegn.r. tem die Repa­rationen nur ein Vorwand seien für Sänbtrraub, körne man sich nicht verständi­gen. Rur betdurch, ba*" daS Reich wieder zur llllach'. komme, könne daS Rheinland vor der dro­henden Slluvere. gerettet w.rd n Angesichts der feindlichen Gewalt unb der Gefahr Hütten die rheinischen Parteien aLe Partei» n-

terfchiede betfelte eKtrlu utb tneprer einig »nb geschtotse» für bte deutschen Lebens- notwendigteitL» des Rhetnlandes and des Rei­ches Ttovr auch im uudesetzten Gebiet mutzten jetzt dtze Paneiunterschiede fortfal^M unb titrefl die Lebe»s»»1we»digkeit-n des Rei­

ches »der tzw Pnrteriuteresie» gestellt werden, auch wem, das g-gen die Porteigebote gehe. Das tet bas Gebot der Stunde! »eutfdiLnib fd nur verloren, wenr es sich sellch be^jrrn geb:, wenn es »ich etilg fei unb feine Lebensnotaendigt ilen »erkenne Den« alles einmütig »ul tmmenstehe m der Abwehr brr fdnkllchen P.an -. Hann werben die rhdni'che.r unb die deu!ftze.n Blange aeanbrl uab dann würde auch das Reich unb bai Lnrnsr au ihm gehörende Rheinland gerettet iLebha» er Beifall. I

Rach weiteren Dorten der nationalen Anteu.rurg unb hei B lei nm ließ zur unlös­lichen Zusammengehörigkeit desRei- ches und de» Rheinlandes, ge proben dw cte?m brüten R3»ner. ft mmte die 3er a mm lang den Freih itsg.fang .Der Gott, der ® len wachen lieft an. dem nach in-m terym Schiuftwort des Dor itzenden des Rh i laaon nteü der Studenten­schaft, stud. rerbrüggen. al» rürb ger Aus- Htng der krhchende« iwtiona.cn Äunooej-una her G ang des letzten Verses des D»ullfchlandlledes folgte

(Biebener Stadltheater.

Oe an Gilbert: Katja, die»zerat.

Operette, rvaqödie Pariser 6coiati(m*» rrman. wer will die tolle MUdmng zergliedern? Daft sie dem Publikum gut eingirg. davon zeugte da» volle Haus und der geradezu Ircchestfche Beifall Um ein etwas reichlich buntes L'urctio hat Gilben nn: bctan.itcr Routme eine ge­fällige, anspruchslose Mu il gcld)neben, auch für Me erforderlichen'denden Schlager ist Sorge getragen. Äam noch dazu ein fnlches Spiel unter Golls bewährter Leitung, du Orchester, das sich unter Karl KnLbcls Stabführung den An­forderungen gewachsen zeig!e unb schließlich eine von Kad Löffler äuftrrft gelchidi arrangierte Onszenicrung. auf bie unter Schau spiel Grunb hat neidisch zu fein, alles in allem, es fehlte nicht». Äaija würdig au8 der Lause yi 6eben. Das OperettctBcnsemble Haise sich mit Liebeeiner Aus­gabe angenommen. Claire Raimer brachte die Titelrolle mit angenehmer Stimme rech: sauber zu Gehör, als Länzerin dürste sie allerdings ihren Beruf verfehlt haben. Kitty Les fing da­gegen legte das Hauptgewicht in die Beine, leistete hierin aber ervedliches. Gtwas mehr charmante Delikatesse von ihr unb ihrem Partner, wenn auch auf Kosten bes dormemben Applauses, hätte bas Gelaintnirrau nur heben können Die Herren find stimnsich leider recht maaer. Fritz Drib gefiel vor allem durch feine flotte Grfcheinung und fympathisches Svirl. fehtc Stimme ist aber doch nur recht beschränkt. DaS Gleiche gilt von Richard He11born, dessen Komik aber vieles gut macht, was musikalisch schwer erträglich wäre. Rudolf Goll war lamos. Oskar F e i g e l über­traf sich selbst. Karl 2a mb erlitt, dem es in der veränderten Umgegend wohl nicht immer ganz wohl war, bift recht tapfer in den sauren Apfel. Die Herren und Damen der Ge'elllchaf! waren auf einem Pariser Botfchafterfest doch mit ganzen zwei Paaren reichlich dürftig ver­treten. Das Publikum vaste: Katja wird ihren De-g machen!e.

Der freiwillige Eintritt ins Heer.

Das Dehrkreiskvmmando V teilt uns mit:

3n zahlreichen Fällen kommt es vor, dass junge Leute, welche die Absicht haben, tni Heer einzutreten, teilweise von Wei: her zugereist, sich ohne vorherige Anfrage sofort perfönlich bei einem Truppenteil melden, vielfach ohne ün Delitz der vor geschriebenen Papiere zu sein. Derartige per­sönliche Meldungen von ßeuten, welche nicht im Besitze der vogeschriebenen Papiere find. rrrüHen grundsätzlich als zwedlv» bezeichnet werden. Aber auch bet persönlicher Meldung unter gleich­zeitiger Vorlage der vvrgefchriebenen Papiera kann nur selten mit sofortiger ötnftellung gerech net werden. Abgesehen davon, daft die An­nahme jedes Freiwilligen von dem Ergebnis der militärärztlichen älntcr'uchung abhängig ist. kön­nen Ginstellungen stets nur nach Maftgabo freier Stellen erfolgen. 3n den meiste» Fällen ist auch bei Borhanbenfetn freier Stellen unb bei Vorlage der vvrgefchriebenen Papiere auf eine sofortige Ginstellung nicht zu rechnen, weil bie an die Soldaten de» Rcichcheeres zu stellenden hohen Anforderungen eine genaue Prü­fung der Papiere erforderlich machen, wozu meist Rückfragen an Behörden ufw. notwendig lind Gin Anfpruch auf Ginstellung kann nicht geltend ge­macht werden.

Zur Derrn ei dun q von Zeitverlust unb un­nötigen Ausgaben für Gisenbahnfährten ufw. wird daher allen jungen Qeutcnn. welche fich um Ginstellung ins Heer bewerben wollen, bringend empfohlen, sich zunächst schriftlich unter Bei­fügung der erforderlichen Papiere an den von ihnen gewählten Truppenteil zu wenden und den ihnen bann zugehenben Bescheid abzuwarten. Die Unkosten, welche den fich Mvldmden Freiwilllge^r durch bie Bewerbung erwachsen (y B Porto- auSlagen Kosten sür Stlenbahnfahrl zum Trup­penteil behusS perfönlicher Vorstellung), müsien von ben Freiwilligen getragen werden.

Rur denjenigen Freiwilligen, welche von einem TruppentcN bereitö einen Annahme- schein erhalten Haden unb bie auf Grund einer GestellungSaufforderung zur c b 4 t-.- gen Ginstellun, rinberuien werden, können die Kosten für die Sisenbahn'ahN zum Truppentell vergütet werden, nx-n die Sntfernung vorn Doh- mingtort des Freiwilligen bis zum Standort des Truppenteils mehr als 20 Kilometer beträgt.

Den Ich-iftllchen Bewerbunien um Einstellung find grund'ätzltch folgende Papiere beizufügen: a) GeburtSz ugniS. b) pv'.i eiliche» Führangszeug. nis oder Leumundszeugnis mit boll i eil ich ge­stempeltem Lichtl-ild. c) FeugniS der Rrbeiig^er. möglichst über die 2 letzten Znhte. von Schulern das letzte Schulzeugnis, äl MilUärpaPiere, neben ben fonftigen AuSweispapieren, wenn der Frei­willige bereits im alten Heere, der Manne ccher der vorläufigen Reichswehr ufw gedient hat, ci Minderjährige: die schriitltch^ amtlich beglaubigte Linwllitgung des gefetzltchen Der- treters zum I2jährigcn Dienst in der Dehrrnacht. Die Ginwilligung darf (cmedei Vorbehalte ent­halten.

Turnen. Sport und SpteL

Die fuddentfche F »tzballme ist erschuf t.

Fra n kf ur t a. M. 10 Febr iDol s i Bei bem brüte biet stattgefunbenen Vvrrundeiptel um Ut lsddeut' che Kutzd^l meister'chajt z»-<fche dem 1 Ttur-b r > r S*u b üliub unb bem

erwaNNNUsgernäft mit 4 1 eicyr

Beide Manntchalen trat n brwpktt cn Rürn- berg hatte dur-ch o», da» H-n tn der Hand, unb der S.rg des baveri ch-n JHc fiert ftanb nie in Frage, toenn sich auch bie Fra-Murter recht brav hielt en.

Skandal beim Borkarnpf.

Köln, 10 F?br (Priv.-Tei j feilte ging nn K'lner Äri tall etlaft der Revanchekampf im Bozen -eri chen tem deutschen Meitzee- tchrf Sanwärler Paul Samfon unb dem 4k»5- .ibcr Harry Reeve vor fich Da baS Publi­kum hinter dem Kamps eine Schiebung wit­terte. kanbalterte es so lange, bt* der Kampf ohne Gntfcheldung abgebro­chen wurde.

Vermischtes.

Starke Lsw'menstSrze t» br» Alpe».

Linz (Donau». 10 Febe (Dolfs ) Bei einer Lawine n kalastrophe tm Goiserer Ge­biet wurden ach» Holzarbeiter verschüttet, wovon bisher süns als Leichen geborgen wurden Durch Lawinensturz am Gamskoal. der einen gro en Dal-: bestand vernichte e wurden im Kaar- graben drei Arbeiter begraben 3n lullte verschüttete eine Stau olawi ne von den Hangen des ®tImming fünf Telegraphen­arbeiter. zwei blieben unverletzt, die übrigen drei wurden tot auS dem Schnee geLvgen Der Verkehr auf der Salzkammcrgutbahn ist durch Lawinenstürze unterbrochen Von Linz gingen Pioniere unb anderes Militär an bie Un- fällst eilen ab.

Gm bestialisches Slterapaar.

B e r f l n, 7. Febr. Die die Blätter aus Gu­ben melden, wurden dort dei Sdubmacher Sei d- l e r unb feine Ghesr.ru verhaftet, weil sie ihr vier Dochenaltes Klnberstidt und die Leiche in einem Boden verschlag versted. hatten. Rach ihrer Fcftnahme geftatiUn Dtc Speleuie. schon 1922 ein l> , 3abc unb ein 3 Monate altes Äinb burch Scftiden umgebracht zu haben. Schneesturm mit Blitz unb Donner in Pole».

Darschau. 8. Febr. (D Bl 3m westllcheo Klein polen hat ein g e wa l tiger Schnee- sturm mit Blitz unb Donner g'wütet. An vielen Stellen sind Me Gilenbadnstreden unb bie tele­graphischen unb telephvnilchen Derlinbungen be- '<tab:g:. Die Züge von unb nach Krakau er­leiden Derspäiangen. 3nfclge der Schneeverwehun­gen der 6-rede Krakau Zalopane ist der Zug­verkehr eingestellt. Zakopane ist von ber Auszen­welt abgSchnitten. 3n Krakau schlug ber Blitz in bic Marienkirche.

Lin neuer Riese»t»»»el unter Dosier.

Um ben Überaus starken Verkehr zwilchen Brooklyn, Richmond und dem eigentlichen Festland der Riesenstadt Reuyork zu ent­lasten, wird jetzt ein Rissentunnel gebaut, der zugleich die Vormachtstellung des Reuyoicker Haseirs sichern soll. Der Tunnel wird in einer Sänge von 3 Kilometer unter der oberen Veu- yorker Bal angelegt: weitere 6 Kilometer ziehen sich unter dem Terrain von Brooklyn unb Rich­mond bin. Der Voranschlag bezifsert die Kosten des Baues auf 60 Millionen Dollars.

Reue deutsche Urxei.funde.

Der bekannte Prähistoriker Dr. Otto Haisier teilt tn ber .Umschau' ml', baft In vang'tchausen von G. 2L Spengler ein; neue wichtige Gnt- bedung aus der älteren Stemzeit genaht wor­ben ist. Die Funbe verteilen lih aus 5 Meten Tiese unb auf einen Zeitraum von 2000 bis 70 000 fahren vor unserer Zeitrechnang. Die älteste Kulturgeschichte beschert uns einen febr gut ausgeführten Knochonmeiftel. der die Schthei! ber älleften Funde aufter Frage stelle .3» Deutsch­lands Boden.- sagt Hauser bei diesem Anlast, .liegen ber Urwelt Dunber noch Diele: Sache der offiziellen Stellen ist es, sie zu erkennen unb sitz zu heben.

Wie Ionas in dem Walfisch fast.

Gm englischer Gelehrter G. I. S e w e l l hat sich ht einem Vortrag, den er vor den Mitglicdernj des Londoner Btktoria-3nstitutS hielt, eingehend mit der schwierigen Frage beschäftigt, wie Ionas drei Tage lang im .Bauch" des WalfifcheS ge­wesen unb wie er dann daraus errettet worden ist. Sewell findet nichts Unwahrscheinliches in der biblischen Erzählung und legt klipv unb klar bar. wie sich die Geschichte abgespielt bat .Al» Ionas über Bord ging, erklärt er. .wurde er durch einen Sturm in da- offene Maul eines riesigen DalfsicheS gewaschen, wie sie auch heute noch im Mittelländischen Meer Dcrtommen. Diese gewal­tigen Tiere gewinnen dadurch ihre Rahrung, daft sie mit weit geöffnetem Maul Ij 'qLim an oder in der Rähe Der Oberfläche des Meeres fchwim- men und fich alle möglichen Gegenstände in ihren Rachen hineinfpülen lasten. Beim Schließen des Rachen« schließt sich zugleich eine gitterartige Vorrichbina. Me nur das Datier aus dem Maule heraussiiehen läftt. die selten Gegen­stände zurüdbehält. Avderersisits ist der Schlund des Dalfisches sehr Gebt und läftt nur per- dältniSrnäftig winzige Gegenstände in den Magen Tieres eingefcrlcrt. Der Dalsisch konnte ihn nid» verschluden, und es war zugleich durch da» gelangen. 3oni» war allo in dem Maul deS Güter unmöglich, daft er wieder hinausgelang.c. solange der Rachen geschlossen war. Der Dalsisch ist ein lusiatmendeS. warmblütiges Tier ttnb lamt nur infolge d-s Reservoir- von Luft m fernem g gan.sichen Maul tauchen. Du diele für da« Ohmen ungeeignet wirb, bann muft baS Tier wieder an die Oberfläche steigen unb frstche Lusi einatmen Solange bernlcriawfrmbe Dal­sisch also in feinem Mund genügend Lust hatte, um zu atmen, tonnte auch IonaS dort atmen unb leben. Dährcnb Meter Zeit befand er sich Unart in vollkommen er Dunkelheit, aber ber Aufent­halt war warm trab finden.*

Untz bem -lmtsvcekündtK«na^k»fntt.

Das Amtsverkündiaunasblatt Ar. 10 vorn 8 Fcbruar enthält; Auv^heung der LandeMeueilsid rdnung; Gebühren der Schäm­st eintcaer. Gebührenordnung ber Hebammen: Ikustüheung ber Ve'vrdnung über den Derckehr □rt; Gdekmrtallen ufw.: Schairäude: Banvvlizei- I Ordnung rät bie Stobt Lich Ortsfatzung über den

Berazg »en Dastee aus tn» DcMerwerf bet Gv- metnbe Oben bauten. S*Alüxx4KVhie*. JWbtw rcir.lgung He<zhc.m

Handel.

Die Reichsbsrak ie der dritte» IcranaNvvche.

Die Abnahenc deS Rotenumlaufs ter Reichsbank, Ne in der erten Januarvvche e.nge'<:>! bat, hielt auch in der dritten Ja - nuarwvcht an. Die der B-nlauswets vom 23. v. 0JL ergibt, vermtnbeNe sich Me Lo.enaus- g Ak um 21L aus 4573 Trsitev en Lkk. Demgegen- utwr zeigen Me fremden Gelder bc: B^nk eine beträchtliche Zunahme, n »milch um 161 auf 846.r XiilL Mk. und zwar ftiege.1 Mc Papier- mar kgaihaben um 36.L auf 40^ Tr.U OHL, Me Rente markgathadcn um 124,3 auf 3»(L2 OHill Rentenmark

Zur Befriedigung der fortgesetzten starken Antorderungm der Dirstschaft an Rcntenmark- k eilten nufrn bic Reichsb n? vcm bem the i'ei der R e n t e n b a n k zur Tertugung gefiel tc i Darlehn zunächst 100 MM. Renten mark in Anspruch

An Renteama rkkrediten wurden hon der llöank neu ausgeglichen im Dechielverkebe 102.6. Im Lvmdardverkehe 9,3 MilL Rentenmark Die Tteflänt« an R.ntenmarckwechseln erbayicn sich bcf .gcnwft auf 288.5. an tombarMorberungen aui 190.4 Mill Renie.imaik Auch las Papier- marckkreMtgeschalt erfuhr im gapzen e n: Zurnihme Zwar ging cae Papiermark-Lomdaichtont) um 6J auf U4.5 XrilL Jlit zurud. c gegen wuchs das Papiemmrk-Dech'eikvnto um M.4 auf 3WJ XrtU. Mark. Für Mc zinstragende Kapitalanlage ergab sich in Rentenmari- und Paptermarkirebiten ru nmeu eine Oknncbrung um 159.7 aus 962,8 Trillionen Ult

3m Zusammen Hang mit den erwähnten Be­wegungen in RcntenmarkgeschäUen b->b sich der Bestand der Bank an Rentenbank- scheinen um 85 au| 227,3 Mill. Jt-n eimarf

Die DoriehnSbestände ter Darledn 'kas'en er- mäftiflten sich um 0.6 auf 9.1 TrilL 'DIB. Der Be­stand der Reichsbank an DarlehnSkassenscheinen verminderte sich auf den gleichen Set rag

Berliner Börse.

Berlin. 9 Febr. (Dolfs ) Bei der Fest- fetzung der heutigen Devifenpreife lagen erneut ziemliche Kaus,uftrage vor. obwohl von den Ban­ken Ne Kundschaft darauf auhnerLam gemach! worden ist, daft nach bestehenden Dorfchrif en De- visenkäufc nur geaen Dor(xtnbcne Gu;halten eifol- gen dürfen Die ReichSbink muhte daher die ge­strigen Zuteilungen aufrecht e> bitten, brauchte sic aber au4# nicht u>.siter zu beschneiden Die De­visenpreise selbst weilen belonbcrc Acn de innigen nicht aus. Die Marimrld'.'ngen vom Auslante lau­teten anfmgS etwas schwächer, später aber wur­den von London höhere Kurie gemcltet. 3m fielen Gsfektenperkehr war die Stimmi.ng für obetlchle- sische Montnnwerte etwas fchwächer, für i:«fi- deutsche bagegen und für Milutapapiere fester Die Umfäfte waren aber unbedeutend.

Devisenmarkt BerimFrankfurt e. TL (Telegraphische Auszahlung) (Ohne Gewähr.»

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Bei der groben Dtchtigkesi der D r t Iten ©teuernotoerorbnung74 für die weitesten Kreise wirb es allgemein Literefjieren, daft sofort nach Feststellung des endgültigen Tertes ber erste eingehenbe Kommentar über Me Verordnung au» der Frder von Geheimrat H e i l f r o n unb Lanbrichter Hollaenber im Verlag von I. Bensheimer In Mannheim erfcheinen wird Die Tarnen ber Verfasser bürgen ebenso für wissenschaftlich crschövfendr Älarftolluni bes rechtlichen Inhalt-, wie auch für Me Durbigung ber wirtschaftlichen Einwirkungen.

.Deutschlands Erneuerung". (I F. Lehmann München: Sinzelhesi 1.10 ®m.. vierteljährlich 3 ®m.i 3m Februarheft schreibt ber nationale Dirtkchaft-polLlker Fincbcich Gar! vom Bruck über .Rotwenbigkeil unb Au>gaben der deutschen Diktatur". Seine Aurführunqen geben ein umfassendes Programm für die deutsche Wiedergeburt. Lieber den .Aeitheti'ben Unwer- der Demokratie" schreibt Dr. F Köhler und be* '.rächtet die Schäden, welche unsere Scheindemo­kratie unserem Volke auch aus kulturellem Boden bereitet, von einer ganz neuen, sehr beachtens- werten Seite. 3m übrigen ist ein grober Teil bei Heftes ber sozialen Frage unb dem Marxis­mus gewidmet. L Hobel-bterger deckt die un­geheuren volkswite schalt sichen unb leel sichen Ver­wüstungen auf. bie gerade ber Marpi mu» tn unterem Voll angerichtet haL unb zwar tn einem speziellen Fall im beu sichen Gilenbahnwefen. Dr. Schmibt-Eichswa de behandelt .Die Arbeits- lofenfrog?" von völkischen Gesichtspunkten aus 3m .Bild der Lage" fetzt sich Dr. S. Kühn auch mit den Erkrank an 4 serf cheinuag en ber völkischen Bewegung auseinander.