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Wirtschaft.

Die Lage des Nrbeitsmarktes-

Die jetzt vorliegenden Berichte der Landes- ümter für Arbeitsvermittelung über die ®ni- toicklu n g des Arbeitsmarktes in der ersten Oktoberwoche zeigen, daß die allmäh­liche Besserung der Lage im Reiche an- hält. Richt nur in den vorwiegend landlvkrischaft- lichen Bezirken, wo der Rückgang der Acbeitö- lofenziffer mit der Hacksruchternte znf.immcntzängt, sondern auch in rein industriellen Gebieten find Desserungsfymvtome zu verzeichnens Mir Ars- nahme des Rheinlandes, wo insbesondere die Schwerindustrie noch sehr dnrniederliegt, hat sich fast überall die industrielle Tätigkeit etwas belebt. Im rheinisch-westfälischen Stein­kohlenbergbau hat trotz der Herabsetzung der Kohlenprcise die Abfatzkrisis nicht nachge­lassen, so daß umsangreiche Kündigungen rnd zum Teil auch Entlassungen erfolgt sind. Weitere Be- legschaftsvcrmmderungen find tn Anbetracht der wachsenden Lagerbestände an Kohle und Kols zu erwarten. Die Zahl der eingelegten Feierschichten hat sich dagegen verringert 3m sächsischen Be rgbau sowie in den mitteldeutschen Draunkohlenrevieren hat sich die Lage etwas gebessert. 3m Kalibergbau hielt mit nur wenigen Ausnahmen die leichte Besserang ebenfalls an 3n der Baustoffindustrie ging die Saison ihrem Ende entgegen. 3m Zie­geleigewerbe fetzt hier und da bereits die Schließung der Betriebe ein. Die Ze ment- f a b r i k e n find fast überall noch gut beschäftigt. 3n dec Glasindustrie ist die Lage noch immer nicht befriedigend, doch macht sich in Sachsen und Thüringen eine leichte Besserung bemerkbar. Stark beschäftigt ist die gesamte O f e n i n d u st r i e. Die ArbeitSmarttlage m der Metallindustrie bleibt schwankend, doch scheint eine leichte Besserung im allgemeinen zu überwiegen. Die optische 3 n d u st r i e ist gut beschäftigt. Ebenso wird in der württember- gischen Gold- und Silberindustrie flott gearbeitet. Die gleiche Branche ist jedoch in Hessen schlecht beschäftig. 3m Zeichen steigende o Konjunktur steht die gesamte elektitotech- nifche3ndustrie. Auch diechemischeIn- d u st r i e verzeichnet durchweg ziemlich flotten Geschäftsgang. Die günstige Lage der Textil­industrie hat fast überall angehalten. 3n vielen Bezirken besteht lebhafter Mangel an Facharbeits- kräften. Die Strickerei und Wirkerei mel­det aus allen Teilen des Reiches Hochkonjunktur. 3n der Zellstoff- und Papierherstel- lung ist eine wesentliche Besserung eingetreten. Die Lederindustrie arbeitet verschied e.ttltch bereits mit Ueberstunden, nur das besetzte Gebiet berichtet über schlechten Geschäftsgang. 3n der Gummiin dustrie wird die Arbeiterzahl ständig vermehrt. 3n der Möbelindustrie und den meisten anderen Zweigen des Holzgewer- bes macht die Besserung weitere Fortschritte. Das Tabakgewerbe hat nach langer Krise wieder größeren Bedarf an Arbeitern.

* Hessische Landeshhpvtheken-- banf in Darmstadt. Geh. Rat Dr. Pree- 1 o r i u s hat das Amt als Treuhänder nieder- gelegr. Amtsnachfolger ist Eenevalstaatsanwalt Hofmann in Darmstadt.

* Konkurse, lieber das Vermögen der Kaufleute 3ohann und Philipp Reichenber­ger 'in Worms Wurde der Konkurs eröffnet. Forderungen sind bis zum 22. Oktober beim Amtsgericht Worms anzumelden. lieber das Qkynögen des Steinbildhauers Adam Fried­rich in Butzbach wurde gleichfalls der Konkurs eröffnet. Forderungen sind bis zum 25. Oktober beim Amtsgericht Butzbach anzumelden.

* Regierungsmaßnahmen gegen die Zechen - Stillegungen. DerDeut­schen Bergwerkszeitung" wird mitgeteilt, daß der Handelsministee. der Reichsinnennunlster und der Reichswirlschastsminister den von den Zechenstill- legungen betroffenen Gemeinden die feste Zusage erteilt hoben, den durch die Krise im Bergbau bewirkten Folgen auf die kommunale Wirtschaft

Seltsame Wttewocheir.

Roman von Arnold Fredericks.

16. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.)

Herr Valentin," sagte er,ich Hobe dieses Zigarettenstümpchen im Bois de D ulogne genau an dorn Platz im Gras gefunden an weichem Stapletons Kind und Wärterin sich befanden, als ersteres geraubt wurde. Der CH usseur war eingeschlafin. Eie formten rasch hi izulom nen, da? Kind wegnehmen und niemand wütee etwas re merlt haben. Di-! Erzählung der Mach Lanaha.i. es sei niemand in ihre Rühe gekommen das heißt, der Knabe m in Luft zerflo se: ist verrückt. Das Vorhandensein der hribgerZüchten Zigarette einer Sorte, die Sir lauchrn. wie ich zu glauben Ariach? hab gib. mir die Heber zeugung, daß:> kort im Vo s bei ier Wär eiin waren, zur Zeit d.r Entfüh.ung wenn Eie wirklich nicht handrlnd daran teilnahmen! Miß LanahM forderte Eie in der Mitteilung, die ich Ihnen eben übergab, auf, die Zigaret tzl zu ver­nichten, da sie auf meine Fragen hin zweifellos fürchtete, sie könnten akS schwer belastende 76e- weisstück legen Sie die. en. Zch g aube, < Sie wissen, wo Herrn Stapletons Kin> ist."

Die Darstellung, di> ih. Mann cafo, über­zeugten Grace, daß sie mit ihrem Verttauen in Valentin einen Fehles- gemacht hatte. Sie hatte die Zigaretten mit Goldrand selbst aus seinem Tisch gesehen - hatte re?eben, wie sie g stochen wurden. Sie hatte damit keinen entscheidendem Beweis entdeckt, jedoch war die Tatsache, trenn man sie mit dem Bries der Wärterin -usammen- hielt, immerhin belastend.

das erTorberlttöe <ynierene zuzuwenven. Es sollen int Rahmen des Möglichen Maßnahmen getroffen werden, um die Betriebsstillegungen nach Mög­lichkeit zu begrenzen.

Der Sttckstoffmarkt im Sep­tember. Die Erzeugung war normal. Die Ge­legenheit, den Stickstoff noch zu den billigen Sonderpreisen für Sommerbezug und za den er­leichterten Zahlungsbedingungen zu kaufen, ist in starkem Matze benutzt worden. Der Eingang an Aufträgen und der Versand haben gegenüber dem Monat August eine ganz bedeutende Steige­rung erfahren. Die Wagengestellung befriedigte voll den Bedarf der Werke. Eine Erhöhung der Preise trat am 1. Oktober d. 3. ein. 3m Ausland hat sich der Markt für stickstoffhaltige Dünge­mittel weiter befestigt. Die Nachfrage ist gut. Die Preise haben in verschiedenen Ländern bereits eine beträchtliche Erhöhung erfahren.

Aufdeckung von Akti enfäls ch In­gen bei derBrandenbur gischen Giro­zentrale in Berlin. Wie derDeutsche Handelsöienst" erfahrt, wurden bei der Branden­burgischen Girozentrale in Berlin Aktienbündel im Werte von etwa 245 000 Mk. als Fälschungen festgestellt. Es sind in der Hauptsache Aktien der Magdeburger Dergwerls-A.-G. und der Bremer Wollkämmerei, die sich in dem gefälschten Bündel befanden. Rach den bisherigen Feststel­lungen der Kriminalpolizei, die die Aufklär ing der Angelegenheit übernommen hat, scheint der Kreis der Akliensälschungen größer, als nach den ersten Mitteilungen anzunehmen war. Es ist zweifellos damit zu rechnen, daß, über die Vorge­fundenen Papiere hinaus auch andere Aktien davon betroffen sind.

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGiehener Anzeiger".)

Berlin, 9. Okt. Die Tendenz der heu igen Qöörfe kann als lustlos aus allen Ge­bieten bezeichnet werden. Am Anleihe­markt herrsch-e Abgabeneigung vor. Die starke Ablehnung, die der Antrag Glaser in der Oefsent- lichkeit gefunden hat, veranlagte die Spekulation, größte Zurückhaltung auszuüben. Die Beratungen des Auswertungsausschu ses, die nunmehr über­haupt auf einem toten Punkt gelangt sind weil brauchbare Vorschläge zur Zeit nicht vorliegen, bekräftigten die Spekulation in dieser Haltung. Man erwartet, datz in der heutigen Sitzung des Ausschusses auch die Regierung ihren ableh'en- den Slandpunkkt nochmals darlegen toirb; außer­dem befürchtet man, daß die schon lange er­wartete Regierungsumbildung ober so­gar eine Reichstaxssauflösung die Erle­digung der Aufwerlungsfrage um Monate hinaus verzögern könnte. Die Spekulation hält es aus diesen Gründen nicht für geraten, sich in neue größere Engagements einzulas«en. Gegen Mittag notierten Kriegsanleihe 655, Schutzgebietanle he 6,90, 23er K.-Schätze 240, 24er K.-Schütze 525. Am Markt der 3ndustriepapiere waren nennenswerte Ilmsätze überhaupt nicht zu ver­zeichnen. Den Notierungen lagen nur ganz ge­ringfügige Geschäfte zugrunde, und dement­sprechend sind auch die Kursschwanklu-igen nicht besonders b.deutungsvoll. Auch her wartet die Spekulation den Ausgang der innerpolitischen Krise und den Abschluß der Anleihe-Verhandlungen ab. Am Geldmarkt machte sich wiederum relative Flüssigkeit bemerk­bar, tägliches Geld ist mit 3/s pro Mille zu haben. Am Devisenmarkt war das Geschäft sehr still. Bei der ersten amtlichen Kursfeststellung zeigte es sich, daß für die meisten Papiere weder Käufer noch Verkäufer vorhanden waren, f8 daß in vielen Fällen die Kurse überhaupt gestrichen werden mußten. Aber auch dort, wo eine Notierung zu«, stände kam, waren die Umsätze nur sehr gering, so daß keine nennenswerten Veränderungen des Kursniveaus hervvrgerufen wurden. Am Montan­markt waren hoher Deutsch-Luxemburg plus 1,5, Bochumer Guß plus 1,75, Gelsenkirchen plus 1. Kaliwerte lagen widerstandsfähig, bis auf Deut­sche Kali, die minus 0,75 nachgaben. Chemische Werte zum größten Teil unverändert. Elektro­werte etwas nachgebend, z. D. Schuckert minus 0,4, Siemens minus 0.75. Metall- und Maschinenbau­anstalten unverändert. Textilwerte nicht einheitlich.

litt

3n Petroleumwerten herrschte reges iZnteresse TUi! Deutsche Erdöl, die um 1 Prozent gewinnen konn­ten. Danken durchweg unverändert. Schiffahrts­werte widerstandsfähig. Ausländische Renten zeig­ten keine starken Veränderungen.

________________Börsenkurse.________________

) Dom RückzahlungswerL

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M., 9. Oft. (TU.) Die Börse bei gutem Besuch, aber sehr stillem Geschäft,

wiederum unter Lustlosigkeit, die Zurückhaltung blieb weiter vorherrschend und auf den Industrie- Märkten setzten sich die Abschwächungen in ge­ringem Umfange fort. Nur in Kriegsanleihen wurden etwas lebhaftere Ilmsätze getätigt, doch stellen sich neue, ganz erhebliche Schwankungen ein. Wie man hörte, bewirkten Berliner Abgaben, die in größerem Umfange eingelaufen sein sollen, eine neue Senkung des Papiers auf 5371/2- Auf unvermutet einfetzende stärkere Nachfrage konnte sich jedoch der Kurs bald wieder auf 560 Geld heben. Zi/zproz. Preußische Konsuls notierten 1010 minus 27 Milliarden, Zproz. Preuß. Konsuls 975 minus 75 Milliarden. Dm Montanmarkt kamen zur Notiz: Tellus.21/2, Westeregeln mit IGVs- Sonst notierten noch: Badische Anilin 183A bis 5/g minus Vs, Chemische Griesheim I6V2, Elber­felder Farben 161/4 plus 0,15, Höchster Farben

ün Billionen Prozent

Frankfurt a. M.

Berlin

Schlusj Kurs

Schlutzk. jlübtnö« | börfc

Schluß. Kurs

Schluhk. Mittag- börse

Datum:

S. 13.

| 9. te

8.10.

9.10.

5% Deutsche RetchSankcide . «p/o Deutsche NeichSanleihe . ll'/?/» Deutsche Neichsanleihe 3®Z> Deutsche Ncichsanleibe . Deutsche Sparprämienanlethr <7° Preußische Konsols. . .

S,6SL

4,76

10,40

12,13

1 >'.60

40,25

19,26

17,25

17

8,13

1,35

3,25

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0,680 0 66 0,96

1,410 C,55

1 04 1,51 1,375

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89 16,90

24.75 4,90

9 10,6

12,40

1,70 0,3 0,4

SO 10,70 11,25 52,20

65 83 75 13,25

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10,21 39,90

33,2 > 36

28 4,90

6 10,40

19

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9,50

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9

0,603 ,94 0,91

1,400 0,46 0,981 1,425

1.31 1,26

87/75 10,75

25 4,75

9 10,30

12,40

1,625 0,3 0,4

61 10,70

J 16,25 5,70 10,13 39, ?0 31,62 35,5

27,75 4,80

5,13 10,13 18,50

12,40 16,40 16,25

16,20

7,9 12

88,23 45,75

2 2,8

9,62

1,25

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8,8

..........

Deutsche Wertb. Dollar-Änl dto. Doll.-Schatz-Anweting."!

*7» Bouiürltn.........

b7, Goldmrrlkaner......

Berliner Handelsgesellschaft Commerz- und Prwat-Bank Darmst. und Naiionalbank . Denkiche Bank.........

Deutsche BereinSbank ....

Disconto Commandit ....

Metallbau!...........

Mitteldeutsche Creditbank. . Oesterreichtsche Ereditanstalt

Bochumer Gaß Buderus...........

Caro ............

Deutsch-Luxemburg......

Gelsenkirchener Bergwerk. .

Harvener Bergbau.....

Kaliwerke Aschersleben. . . . Kaliwerk Westeregeln.....

Laurahütte...........

Obcrbedars.....»».

Phönix Bergbau .......

Sihelnstahl. . . . . . I ....

{Richert Montan ......

Hamburg-Amerika Paket. . . Norddeutscher Lloyd.....

Theramische Werke Albüt . . Zementwerk Heidelberg .. .

Llnglo-Tont-Guano .....

Badische Anilin........

Chemische Mayer Slaptn . . Goldschmidt ..........

Gries> ebner Electron ....

Höchster Farbwerke......

Holzverkohlung .......

NiitgerSwerke .........

Echeideanftatt.........

AUg. Elektri-itätS^Jesellschaft

Bergmann...........

Ma inkrastwerke .......

Schuckert.............

Siemen- & Halske ......

lldlerwerke Kleyer ......

Daimler Motoren. ......

Heyligenstaedt - ....... Megllin. ............ frankfurter Annatitren . . . itovservenfabrik Broun . . . Metallgesell chaft Frankfurt. Pct. Union Ä.-G.......

Schuhiabrik Herz . . ....

llellsto^ Waldbof..... ,

UW^Mrkenltzgl . .

Zuckerfabrik Waghäusel . . .

Valentin jedoch schien durch die Feststellungen des Detektivs nicht sonderlich beunruhigt zu sein. Sie inen sich, Monsieur," sagte er,ich weih nichts von der Geschichte."

Was bedeutet i_ann diese Mitteilung?"

Das kann ich 3hnen nicht sagen. Ilnd wenn Sie sonst noch etwas Don mir wissen wollen, bitte ich Eie. ein anderes Mal vorbeizukommen. Wie Sie sehen, bin ich augenblicklich nicht zu Ihrer Verfügung."

Gr blickte auf Gvace.

Duvall sah sich um und wandte sich bet Tür zu. Sein Zweck war erreicht. Er hatte Valentin gesehen und gestellt wie er hoffte, auch er­schreckt. Es war eine seiner Theorien, daß ein Mann, der sich verfolgt weih, viel leichter eine Dummheit begeht, als wenn er sich sicher fühlt.

Als er das Zimmer verließ, warf er noch einen neugierigen Blick auf Gvace, sah jedoch ihr Gesicht nicht, da es vom Schatten verdeckt war. Ihr Stillschweigen erfüllte ihn mit banger Un­ruhe. Er wartete neben der Tür des Hauses, um, wenn möglich, festzustellen, wer sie war. trenn sie wegging. Er hatte nicht damit gerechnet, daß Valentin mit ihr ginge.

Die zwei verließen das Haus zusammen, und der Mann rief einen Wagen herbei, tn den er Grace hals, mit wütenden Blicken nach Duvall. Letzterer gab seinen Plan, Gvace zu verfolgen, auf und kehrte, ein wenig verstimmt, in sein Hotel zurück.

Kaum war er dort angelangt, als Stapleton ihn zu sich rufen ließ.

Inzwischen war Grace unverzüglich zu dem Bankier gefahren und hatte den Auftrag aas-

MHgtwaMWPtgaaroeamwr fwi'imw un iw iirin n wrrnnwviTsa

gerichtet, den ihr am Morgen der Mann mit der schwarzen Maske gegeben hatte.

Stapletions Gesicht wurde immer ängstlicher, während sie erzählte. Er sprang aus, als er das Ende hörte und klingelte Duvalls Hotel an, um den Detektiv sofort zu sich zu bitten. Dann fragte er Grace:

Sie haben keine Ahnung, wo der Ort liegt?

Richt im geringsten."

Wie Sie sagen, haben Sie meinen Knaben gesehen. War er wohlauf?

Ich sah ein Kind, das, wie mir gesagt wurde, das Ihre sein sollte. Natürlich kannte ich eS nicht. Wie Sie wissen, habe ich Ihren S-ohn nie gesehen. Zudem war er als Mädchen verkleidet."

Staplefon suchte hastig ein Bild hervor.Sah es so auä? fragte er.

Ja. Dieses Kind war es."

Die Aehnlichkeit war trotz der Verkleidung des Knaben so groß, dah Gvace es bestimmt erkannte.

Wie kann ich wissen, ob diese Schurken Wort halten werden?" seufzte Stapleton, den Kopf in die Hände gestützt.

Wollen Sie denn diese Summe bezahlen?

Gewiß. Glauben Eie, ich will diese Mög­lichkeit wegen der Lappalie von hunderttausend Dollar oder zweimal soviel ungenützt la sen? Die Mutter und ich wir essen und schlafen nicht mehr, wir leben nicht mehr seit dieser un­glücklichen Geschichte. Ich will auf jeden Fall tun, was sie verlangen."

Aber sie werden uns entwischen."

Das ist mir einerlei. Lassen wir sie laufens Wenn einmal mein Kind in Sicherheit ist, kann

15T/s minus Vs. Holzverkohlung 6,1 minus 0,1, Reiniger Gebbert und Schall 1,8. Am Bantew- markt wurden umgesetzt Kommerzbank 43/4. Darm­städter Dank 9, Deutsche Bank 10,3 Plus 0,1, Dresdner Bank 67/8, Oester reichliche Kreditaktien 0,305 Billionen Prozent. Ferner wurden notiert: Moenus 2,5, Julius Sichel 3,25, Zucker Franken­thal 31/2- Von ausländischen Renten kamen Zoll­türken mit IO5/« zur Notiz. Die Börse schloß bei kleinstem Geschäft in schwächerer Haltung.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(Sn Billionen Mark auSgedrstckt. Dueno6-Atre», London, «en» York, Japan, Rio de Janeiro für eine Ttnheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alle« übrige für 100 Einheiten.» Telegraphische Auszahlung.

8. Oktbr.

9. Okt'>r.

Repart.

Amtliche Notierung Äeld 1 Bries

9Imt!iche Notlern 7,

Geld

«rief

8.

9.

Dmst.-Rott Brff.-?lntw, Ehristianta. Kopenhagen Stockholm . HelstngforS. ntalien. . . London. . . Neuhork .. Paris.... Schwei» . . Spanien. . Wien in D.« Oest. abgest. Prag . . . . Budapest. . Sven.-ÄtreS Sulgarten ^fo de Jan Belgrad . . Lissabon . .

163,19 20,03 60,05 73,42 111,37

10,49 18,176

18,69 4.11

21,89 80,10 65.61

5,915 12,47 0,42

1,56

3,06

1,625

0,475 6,085 13,72

184,01 20,10 60,35 73,78 711,9-

10,65 18,275

18,. 8 4,21

21,99 80,60 65,89

M35 72,3

5,44 1,67 İ 0/86 6,116 »3,78

Bantn

163,59 20,00 69,95 72,47 111,37

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18,785 4,19

21,81 83,70 66,76

8,915 12,48 5,45 1,56 ,5S 0,465 6,085 13,72

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164,41 20,10 60,25 73,83

112.03 *

SA

4,21 21,91 80,80 664)4

5,940

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1335 0,476 6,116 13,78

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voll voll voll voll voll voll voll voll voll

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Berkin. 9. Oktbr.

Geld 1 Prie,

Repart.

Amerikanisch Belgische Nc Dänische Nc Englische N Französische Holländische italienische Norwegische Deutsch-Oef Rumänische Schwedische Schweizer N Spanische N Tschechoskow Ungarische 9

c Noten . , , ., ten ....... . ten «

)ten ...... Noten ...... Noten...... Noten ......

4,17

50,00 73,42 18,76

51,81

163,49 18,12 59,95

5,91

2,815 111,37

80,3> 55,73 12,41

6,38

4,21 20,10 73,78 18.85 21,91

164,31 18,27 60,25

6,93 2336 111,98 80,75 66,01 12,47

0,40

a voll 3

Noten...... ^r,^l00Kronm Noten......

s

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oten ....... oten ....... arische Noten .. loten . . ....

A voll voll

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger.) Frankfurt a. M., 9. Oft. Es wurden notiert: Weizen 26,25 bis 27, Roggen, inländ. 26 bis 27, Sommergerste für Brauzwecke 26,50 bis 30, Hafer, inländ. 22,50 bis 24, Mais, gelb 20,50 bis 21, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 38 bis 39, Roggenmehl 31 bis 38, Weizenkteiq 12,75 bis 12,90, Roggenkkleie 12,50 bis 12.70. Tendenz: Unverändert.

Berliner Produktenbörse<

Berlin, 9. Okt. Der Getreidemarkt war heute, nachdem schon an den Vortagen imm-rc größere Zurückhaltung hervocgetreten war, auf allen Gebieten schwach. Hauptgrund der Tendenz- Wendung mären natürlich die absintenden ameri­kanischen Preise. Behauptet hat sich nur MaiS. Die Notierungen für Roggen lagen 6 Mk. tiefer, so daß diese mit denjenigen für Weizen bet 244 ab Station amtlich übereinstimmten. Die Herabsetzung der deutschen Ware hängt im wesent­lichen mit dem unveränderten Angebot von Aus- landware zusammen. Es notierten prv 1000 Kilo Weizen 235 bis 244, Roggen, märk. 238 bis 244, Gerste, märk. 230 bis 260, neue 210 bis 225, Hafer, märk. 187 bis 195, Raps 400 bis 410, Leinsaat 440 bis 450, pro 100 Kilo: Weizenmehl 34,25 bis 37,25, Roggenmehl 34,25 bis 37, Weizenkleie 14,75. Roggenkleie 13.25, Viktoriaerbsen 34 bis 38, kleine Erbsen 25 bis 27, Futtererbsen 19 bis >20, Peluschken 17 bis 19, Ackerbohnen 20 bis 22, Wicken 18 bis 19, Lupinen, blau 14 bis 15, gelb 16 bis 19, Serradelle, alt 15 bis 17, (neu 20 bis 24, Rapskuchen 15 50 bis 15,80, Leinkuchen 26 bis 26,50 Trockenschnitzel 11,20 bis 11,50, Torf- melasse 9,50 bis 9,60, Kartoffelflocken 20 bis 20,50 Mk.

ich weitere hunderttausend Dollar ausgeben, um ste einzufangen aber jetzt nicht, da ein falscher Schritt seinen Tod bedeuten kann.

Sie tun ihm nichts zu leid, Herr Stapleton. Sie sind um das Geld zu besorgt, um ihm etwas Anstößen zu lassen."

Ich will keine Gelegenheit versäumen."

Grace erhob sich.Dann kann ich gehen, sagte sie.Ich sehe nicht, was ich mehr tun konnte. Ich muh sofort dem Polizeipräfetten Be­richt erstatten."

Sehr gut! Urtb seien Sie so freundlich, ihm zu sagen, dah ich besonders wünsche, daß nichts unternommen wird, um die Ausführung des Pla­nes zu durchkreuzen. Ich werde zahlen und mein Kind zurückethalten. Nachher kann die Polizei tun, was sie will. Guten Abend!"

Guten Abend!" Grace verlieh das Haus, äußerst unbefriedigt ungeachtet der Tatsache, daß Stapletons Entschluß vielleicht ihre Arbeit und auch die Richards in Puris plötzlich beendigte.

Als sie aus dem Hause trat, sah sie Richard in einem Wagen anfahren. Sein Anblick erfüllte sie mit Freude, obwohl sie dieselbe unterdrücken und gleichgültigen Blicks an ihm vorbei mußte. Sie wußte, daß sie in der Dunkelheit unerkannt bleiben würde. Er erkannte sie natürlich als die Frau, die er in Valentins Zimmer gesehen und ihr Hiersein in der Nähe von Stapletons Haus überraschte ihn offenbar.

Einen Augenblick glaubte sie, er wolle sie ansprechen, als er aus dem Wagen flieg, aber sie wandte sich weg und ging eilig die Straße hinab. Als sie zurückfah, war er ins Haus ver­schwunden.

(Fortsetzung folgt)

ELEGANTE WELT

6

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ZIGARETTE VON UNERREICHTEM WOHLGESCHMACK

FABIAN

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