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Kleine politische Nachrichten

Die

gurren Stück 5 Pf., Endivien Stück 1530 Pf^ Ober-Kohlrabi Stück 510 Pf., Sinter-Kohlrabi Pfd. 20 Pf., Meerrettich Pfd. 30 Pf., Sellerie Stück 2050 Pf., Radieschen Bd. 10 Pf., Kürbis Pfd. 1015 Pf., Pilze Pfd. 15 Pf.. Kartoffeln Pfd. 5 Pf., Falläpfel Pfd. 5 Pf., Aepfel Pfd. 10 bis 15 Pf., Dirnen Pfd. 15 Pf., Brombeeren Pfd. 50 Pf., Preiselbeeren Pfd. 80 Pf., Zwetschen Pfd. 20 Pf., Mirabellen Pfd. 20 Pf., Reineklauden Pfd. 30 Pf., Honig, Pfd. 30 Pf.

der 2vjähnge ledige Musiker Karl Richard Hauck aus Wiesbaden, Mitglied der Davoser Kurtapelle, zu Lode. Er befand sich mit einem Kollegen beim Abstieg am West grat, als er zu Fall kam Und seinen angeseilten Kameraden über einen Fels­topf hinunter mit sich riß. Sein Begleiter ♦am mit einigen Verletzungen davon und konnte die Kunde von dem Unglück nach dem Flueler Hospiz bringen. Der Wirt, der selber Bergführer ist, begab sich sofort nach der Unglücks stelle, konnte aber nur noch den Tod des Verunglückten feststellen. Die Bergungsarbeiten sind im Gange. Pfd. 5 Pf., Tomaten Pfd. 3035 Pf.. Zwiebeln

Ein polnischer Panzerzug entgleist.

Warschau, 9. Sept. (WTB.) Heute früh ist auf der Strecke Grodn oW ilna bei Olkienniki hart an der litauischen Grenze ein mit Militär besetzter polnischer Panzerzug entgleist. Zwei Soldaten wurden gelötet, dreizehn verletzt.

Wendung des Achtstundentages zu gelangen, wurde das Abkommen einer ein­gehenden Nachprüfung unterzogen. Sie be­zweckten dabei, die unter ihnen etwa be­stehenden Auslegungsschwierigkeiten zu besei­tigen und so ihren Regierungen die Rati­fizierung zu erleichtern. Es konnte festgestellt werden, daß in den meisten Punk­ten ihre Auffassungen überein stimmten oder doch nicht sehr erheblich voneinander abwichen. Die Konferenz schloß demnach unter dem allgemeinen Eindruck, daß es möglich sein wird, zu einer gemeinsamen Ratifizie­rung des Washingtoner Uebereinkommens zu

kommission hat mit der Abschlußkon­trolle in den verschiedensten Teilen des Reiches

interalliierte Militärkontroll-

gelangen.

Reichswehrmanöver

Das Recht der Minderheiten.

Graf Aponyis Rede im Völkerbund.

Genf 9. Sept. (WLB.) Die heutige Vor- mittagssitzüng der Völkerbundsversammlung wurde mit einer einstündigen Rede des Führers der ungarischen Delegation, des Grafen Apo- nyi eröffnet, die in äußerst wirkungsvoller and eindrucksvoller Weise die Gesichtspunkte ind Empstndungen darlegte, die angesichts der Völker­bundsdebatte die besiegten Staaten be­seelen.

Zu Punkt Minderheitsproblem führte er vor allem aus, daß die vier Millionen Magyaren, die durch den Friedensvertrag von Trianon vom ungarischen Staat l o s g e l ö st wur­den. wenigstens kulturelle Sicherheiten erlangen müssen. Er kritisierte in diesem Zu­sammenhang die unzulängliche Handhab mg des Minderheitenschutzes durch den Völkerbund, in­folge der geringen Befugnisse^ die ihm pvcktifch zustehen; außerdem sei der Völkerbund durch seine Zusammensetzung völlig gebunden. Die Frage der Minderheiten müsse daher münd­lich durch die Vertreter der Minderheiten dem Rate vorgetragen und von diesem dem ständigen internationalen Gerichtshof überwiesen werden. Bis jetzt sei auf dem Gebiete des Minderheiten­schutzes fast noch niemals Gerechtigkeit geübt worden,

und tS sei eine dringende Forderung, daß die Minderheitenverträge ebenso streng gehandhabt werden wie -die anderen internationalen Ver­

legte auf Antrag 2orb Parmvors der Völ­kerbund Wert daraus, genau festzustellen, daß die j Davos 9. Sept. (WTB.) Am Montag I menkohl Stück 0.502 Mk., Salat Stück 512

Prganisatjon, zu deren Pröfiorg J> MiMrröom- I nachmittag stürzte am Flueler Weißdorn > Pfennig, Salatgurken Stück 1050 Pf., Einmach-

Völkerbundes.

Rach der heutigen öffentlichen Sitzung des Völkerbundsrates fand eine geheime Sitzung statt, über die das Völkerbundssekretariat folgende Mitteilung veröffentlicht; Im Verlaufe einer nicht­offiziellen Sitzung beschäftigte sich der Völker­bundsrat mit der Frage seines Unters suchungs rechtes betr. die Rüstungen ge­wisser Länder. Wie man sich erinnert, war dem Völkerbundsrat in seiner Tagung vom vergange­nen 3uni hierüber ein Antrag der englisc^n Regierung zugegangen, der sich auf die Aus­übung des dem State in den Verträgen von Srianon.St. Germain und Reuillh zu­erkannten Untersuchungsrechtes bezog. In Beant­wortung einer Anfrage der Militärkommissi)n

begonnen. Gleichzeitig besuchte sie eine Reihe von früheren Rüstungsfabriken und Formatto- nen der S ch u tz p o liz er. Die Besuche sind rei­bungslos und ohne jeben Zwischenfall verlaufen.

Aus Stadt und Land.

Gießen, den 10. Sept. 1924.

Die Opfer der Zeit.

Don D. Reinhard Mumm, M. d. R.

Es beschleicht den Abgeordneten der sich em fühlendes Herz für die Rot des Nächsten bewahrt hat, mitunter wie Verzweiflung, wenn er arf die Rotlage so vieler Kriegsversehrter, Klein-, In­validen- und Unsallrentner und auf die Rot der Hinterbliebenen wirtzder Arbeitslosen blickt.

Ein hoher Beamter sagte mir unlängst im Ge­spräch, ihm sei das Schwerste im Amte die Ver­waltung des ihm anvertrauten Dispositionsfonds: ein Meer von Rot und keine Möglichkeit, durch­greifend zu helfen!

Gewiß haben wir mit dem 1. August im Reichstage eine kleine Besserung erreicht. Aber wie klein ist sie! Wohl klingt es stattlich, wenn man hört, daß 60 Goldmillionen neu aufgewandt wurden. Aber was ist das unter so vielen!

Den Reichszuschuß für Invaliden­renten haben wir von 36 auf 48 Mk. erhöht, ihn also ungefähr auf den Vorkriegsstand 50 Mk. gebracht. Aber wir dürfen nicht über­sehen. daß alles, was die Versicherungsanstalten mühsam in Jahrzehnten zusammengespart hatten, bis auf kleine Reste dahin ist. Die Invaliden- und Altersversorgung lebt nur von der Hand in den Mund sie verfährt, technisch gesprochen, nach dem Umlageverfahren: wenn die Beschäfti­gung zurückgeht, gehen auch die Einnahmen zurück: die Ausgaben aber mindern sich nicht, sie be­tragen tagtäglich 1 Million Goldmark, wenn auch auf den einzelnen Invalidenrentner nur etwa 14 Mark monatlich entfallen. Und über der Ren­tenlast darf doch wahrlich das wichtigste Heil­verfahren nicht vernachlässigt werden!

Des weiteren wurde die Unfallrente nach dem alten Recht wiederhergestellt, und zwar der­gestalt, daß die bis Anfang 1917 gezahlten Löhne der Rentenberechnung zugrunde gelegt werden. Wo für Schwerverletzte Sonderzulagen gewährt werden, sollen sie 15 Goldmark, für den ländlichen Arbeiter 10 Goldmark monatlich betragen.

mrsfion aujgetDrbert war, der Ausübung des Untersuchungsrechtes angepaßt werden svll, so, wie es ebenfalls im Vertrag von Versailles vorgesehen ist. Damit wird die gestrige Genfer Meldung des Wvlffschen Bureaus bestätigt, wo­nach die Arbeiten der Militärkommission sich be­reits auf die Ausübung der Militärkvntrolle auch in Deutschland erstrecken.

Die Berner Arbeitszeil- konserenz.

Bern, 9. Sept. (WTB.) Die Konfe­renz der Arbeitsminister Deutschlands, Frank­reichs, Belgiens und Großbritanniens ging heute vormittag zu Ende. Ueber das Ergeb­nis der Beratungen wird folgendes mitgeteilt: Nachdem die Minister erneut festgestellt hat­ten, daß eS vor allem aus kulturellen und zialen Gründen erwünscht sei, auf der Grund­linie des Washingtoner Abkommens zu einer brauchbaren internationalen An­

Das wertbeständige Eisenbahn' Notgeld aufgerufen. Der Deichsminister der Finanzen hat im Einvernehmen mit dem Reichsverkehrsminister das wertbeständige, auf. Goldmark und Dollar lautende Notgeld der Dcut- chen Reichsbahn mit den Ausgabe-Daten vom 23. Oktober und 7. November 1923 mit Wirkung, vom 15. September aufgerufen. Die Ein- lösungsfrist läuft bis einschließlich 15. Oktober. Die Einlösung kann bei sämtlichen Kassen der. Deutschen Reichsbahn (Fahrkarten-, Gepäck-, Eil-' gut-, Güter-, Stcttions- und Hauptkassen) erfolgen. Hiermit ist nunmehr das gesamte, von der Deutschen Reichsbahn ausgegebene, auf Pa- piermarl, sowie auf Goldmark und Dollar lau­tende Notgeld zum Aufruf gelangt.

** WechselinderLeitungd^ r,Obe r - Postdirektion D a r m st a d t. Wie die Ober­postdirektion in Darmstadt mitteilt, tritt Präsi­dent Stroh nach Erreichung des 60. Lebensjahr res auf Grund her Personalabbauverordnung vom 1. Oktober ab in den einstweiligen Ruhestand. Sein Nachfolger ist der aus Hessen gebürtige Abtei­lungsdirektor Lenhardt von der Oberpost­direktion in Frankfurt (Main).

** Vorsicht bei Gesprächen nach dem besetzten Gebiet! Wie man erfährt, werden Gespräche von und nach den besetzten Gebieten innerhalb der letzteren noch immer von den Franzosen.kontrolliert. Die Verordnung be­züglich der Kontrolle der Gespräche reicht noch bis zum 31. Dezember und erfolgt stichproben­weise. Also weiterhin Vorsicht!

** Der Kreistag des Kreises Gießen ist auf nächsten Samstag, vormittags 10i/.> Uhr, in den Sitzungssaal des Regierungs­gebäudes zu einer öffentlichen Sitzung einberufen worden. Einziger Punkt der Tagesordnung ist die Festsetzung des Ausschlags der Kreisumlagen für das Rj. 1924.

Vornotizen.

Tages kalender für Mittwoch. Lichtspielhaus, Bahnhofstr.:Ich hatt' einen Ka­meraden". Astoria-Lichtspiele:Der 3. Alarm".

Deutschnationale Volkspartei. Freitagabend Mitgliederversammlung mit Vor­trag von Prof. Dr. Werner. (Siehe Anzeige.)

Wettervoraussage.

Vorwiegend heiter, westliche Winde, Tempera­turen wenig geändert, meist trocken.

Das nördliche Fallgebiet ist nach Rordosten hin im Abziehen begriffen, ein Hochdruckgebiet naht von Frankreich her und verspricht eine leichte Besserung unserer Wetterlage.

Landkreis Gießen.

LJ Annerod, 7. Sept. Begünstigt von Herr» lichem Sommerwetter und unter starker Beteili­gung unserer Gemeinde, sowie vieler Auswärttger nahm das heutige Gustav - Adolf - Fest hier einen wohlgelungenen Verlauf. In der dicht be­setzten Kirche predigte Pfarrassistent Liz. Euler von Bad-Nauheim nach Galater 6 Vers 910 über den Wahlspruch des Gustav-Adolf-Vereins: Lasset uns Gutes tun an jedermann, allermeist aber an des Glaubens Genossen". In kurzer, gedankenreicher Predigt zeigte er, was der Gustav- Adolf-Verein sucht und bringt Vorträge des Posaunenchors Großen -Bus e ck und ein Lied der 1. Schulklasse unter Leitung von Lehrer Müller gaben der Feier eine harmo­nische Abrundung. Nach kurzer Kaffeepause folgte im Saale von Gastwirt Engelhardt die wiederum erfreulich besuchte Nachversammlung. Der unermüdliche Posaunenchor begleitete die gemeinsamen Gesänge und füllte die Zwischen­pausen. In seinem Rechenschaftsbericht für 1923 gab Pfarrer Decker- Gießen anschauliche Bil­der aus der weltumspannendeii Arbeit des Gustav- Adolf-Vereins aus der Heimat und aus der Ferne; aus Rom, Ierusalem, Riga und Ruß­land. Unter 196 evang. Gemeinden in Rußland sind nahezu 50 deutsche. Der evang. Pfarrer in Omsk in Sibirien hat etwa 50 000 Evangelische zu betreuen und 1918 etwa 500 Trauungen vor­genommen. Pfarrer Kalb Henn - Großen-Buseck berichtete von eignen Erlebnissen aus der evang. Diaspora: aus Kloppenheim, Ilbenstadt, Hirsch­horn, Viernheim. Kirchcmvat Strack- Gießen überbrachte die Grüße des Vorstandes und knüpfte daran die Bitte um weitere Treue sowie den Dank an die Festgemeinde. Das Schlußwort sprach der Ortsgeistliche. Die Kolletten bei beiden Feiern ergaben zusammen fast 100 Mk., die an Ober* Mörlen und Hüttenfeld fielen.

t Grün berg, 8. Sept. Der in der vorigen Gemeinderatssitzung auf heute vertagte PunktUmdeckung des Kirchendaches" wird dahin geregelt, daß die eine Seite des Kir­chendaches mit kleineren Schiefern gedeckt werden soll, während die Schiefern der anderen Seite aus den alten hergestellt werden sollen. Stach dem Re­ferat des Bauinspektors Seim sollen die Kosten 3700 Mk. betragen. Der Voranschlag der Gemeinde betrug 1000 Mk. Die Angelegenheit wird bis zum nächsten Frühjahr verschoben, bis dahin sollen die restlichen 2700 Mk. aufgebracht werden. Um wäh­rend des Herbstes und Winters das Durchdtingen der Rässe in die Kirche zu verhindern, _ sollen Schuhmaßregeln getroffen werden. Für die Kirchen Heizung find von der Gemeinde jähr­lich 350 Mk. genehmigt. Rach dem Bericht des Bauinspektors Seim hat es keinen Zweck, neue Kamine in der Kirche zu errichten, da in wenigen 3obren die Oefen erneuert werden müssen. Cs sollen vorläufig die Abzugrohre mit Eisenblech ausgebessert werden. Rach dem Bericht des Bauinspektors Müller vom Kreisbauamt Gießen fördert die mit Wasser getriebene Pumpe nur 54 Prozent ihrer Gesamtleistung. Eine Reparatur der Pumpe svll teurer kommen, wie eine Reu­anschaffung. Bauinspektor Müller wird beauf­tragt, sich wegen des Preises zu erkundigen, und es soll dann zum Kauf geschritten werden. Am Farbgraben wird der Eckplatz an der Gieße­ner Straße als Bauplatz an Schlossermeister Schäfer vergeben. Wird der Platz neben dem­selben nicht bebaut, so muß bis spätestens 1928 eine Schuhmauer aufgeführt werden. Der Preis pro Quadratmeter wird auf 3 Mk. festgesetzt. Es soll > für das abgegebene Land der Stadt Tausch- ! gelände von selten der Besitzer am Färb- > graben gegeben werden. Der Antrcm des Frdr,

zweierlei Recht gäbe.

Als Aponyi die Tribüne verließ, wurde er, wie bereits zu Beginn der Sitzung von zahl­reichen Banken des Hauses, vor allem den nor­dischen Staaten sowie den anderen ehemals neu­tralen Staaten, und bei den englisch sprechenden Delegativnen mit lebhaftem Beifall bedacht. Auch Leon Dourgvis, der als einziger ftanzösischer De­legierter der Rede beiwohnte, klatschte Beifall.

Nach Aponyi bemerkte der britische Staats­sekretär des 3nnern Henderson, daß das Interesse der Arbeiterklasse am Völ­kerbünde im Wachsen begriffen sei. Nichtsdesto­weniger ständen noch weite Kreise der Arbeiter- schast dem Völkerbunde zögernd und skeptisch gegenüber. Wenn man sie gewinnen wolle, müsse der Völkerbund sein Friedenswerk zielbewuht aus- ,

gestalten und die großen Länder aufnehmen,. die Großadmiral v. Tirpih hat sich, wie die dungssumme

noch nicht in ihm vertreten seien. Blätter berichten, zur Veröffentlichung Des weiteren wurden bei der Erwerbs-

9Ihriiffllttn<sfrnne int BÖIfterz seines Archivs ohne Einschränkung ent- ^senf umsorge die Hauptunterstuhung um r)re WDrUjUingSTtage im -UOltier- Publikation wird noch im Spät- 20 bis 25 v.H., der Familienzuschlag um 50 V.H.

bUNd. herbst im Cottascheii Verlage erfolgen. erhöht und die weiblichen den mamilichen Er-

m ..f, , x.> * werbslosen gleichgestellt find doch die Ver-

' Genf, 9. Sept. (WTB) Die Völkerbunds- suchungen die an die weiblichen Erwerbslosen!

Versammlung, die die Resolution Hemot-Macdo- Die interalliierte Militarkon t r o ll- - besonders zahlreich und schwer,

naß) dem Dritten Ausschuß der Völkeröundsver- kommission hat mit der Abschlußkon- $ ©nbrich Ken cg,. die Kleinrentner» sammlung l Ab röstunasaus schuß) überwiesen hat, trolle in den verschiedensten Teilen des Reiches c ü r f o r a e neue verbesserte Ausführungsbestim-

"Wz L r ste&MÄÄ

betracht kommmden Artikel des B o lke r bu n d- * die Wochenhilfe eingeschlossen, 750 Millionen, der

Paktes hinsichtlich etwaiger Abänderungen zu Der Aufstand der Menschewcki in Geor- I Invaliden Versicherung. 350, An g e st e l l t e n- brüfen, 9ien ist von den Sowjetleuten niedergekämpft. Versicherung 110, Unfall Versicherung 120 Mil-

b) die Frage der Abänderung der Schieds- 24 antirevolutionäre Organisatoren wurden stand- (innen Ewldmark jährlich dazu tritt noch die

Kaufeln des Ständigen Internationa- rechtlich erschossen. knappschaftliche Versicherung. Für dieEr werbs-

len Gerichtshofs zum Zweckes Herbei- --------------------- losen bringt das Reich 340, für die Kriegs-

suhrung ^^I^E^^ttgatorischen Schieds- beschädigten und Kriegerhinterbliebenen

verf^rens durch die Machte zm erörtern AUS GUCt -IÜCLL über 700 MMonen Goldmark jährlich auf.

Die Erste Kommission trat heute in die De- Das ist nicht wenig für unser verarmtes Volk,

batte dieser Ausguß em und beschloß nach lang- schweres Unwetter ttt Sudbaden. Unb ^as alles legt uns der Feind für Lasten toierigen Auseinandersetzungen, beide ihr über- Freiburg, 9. Sept. (WBT.) Ein ver- ^1 Allein für die 295 Offiziere der feindlichen wiesenen Fragen in einem gemeinsamen Un- heerendes Unwetter hat heute nachmittag die Militärkontrosie müfien wir doppelt soviel wie terausschuß zu berat«i. Dieser Unterausschuß Umgebung von Lahr heimgesucht. Von Süd- an sämtliche Offiziere der deutschen Reichswehr seht sich zusammen aus L 0 u ch e u r - Frankreich, westen nach Rordosten zog in mäßiger Breite zahlen.

Hurst-England, Ada ec i-3aPan,Scialoja- eine Orkan über das Land und richtete u. a. Das Sachverständigen-Gutachten begründete Itcüien, Fernande s - Brasilien, T 0 r r i e n t e- auch in den Wasungen großen Schaden an. 3n nun freilich alle uns aufzuerlegenden Lasten da-

Kuba, P 0 l i t i s - Griechenland, E r \- Finn- Grasenhausen wurden z a h l r e i ch e D ä ch e r a b- mit, daß das Reich durch die Inflatton entschul-

land, L>itu lescu - Rumänien, O Byrne- gedeckt, in Kippenheim eine große massive Halle fot sei Es übersieht aber, daß diese Entschul-

Irland und Ap 0 n h i - Ungarn. Er wird ständige mit Mehlvorräten ver n i chte t. Zahlreiche Tele- t>Ung mit tiefer Verarmung des Arbeiter- und

Fühlung mit Dem Dritten Ausschuß der Ver- phonstcmgen wurden umgelegt und etwa 600 Mittelstandes erkauft worden ist. Mit dem Ver-

-iammlimg (Abröstungsfragen),. der b^her den Bäume entwurzelt. Auch in Reichenbach sust ihres Sparkapitals haben Arbeiter undHand-

ersten Teil der Resolutwn Hemot-MacÄonald be- hauste das Unwetter furchtbar, das mit seinen werker, Ladenbesitzer und Beamte die Entschuldung

arbeitet, halten. vielen schwerbeschädigten oder völlig zerstörten des Reiches bezahlt. Allein bet den Sparkassen

Die Muuärkonlroüe des Häusern einem beschossenen Orte gingen 20 Milliarden Sparkapital derkleinen

1 gleicht. Durch den Einsturz einer Scheune fand Leute" zugrunde: die Erhaltung der Arbeitskraft

ein Lanywirt seinen Tod. Ferner wurden zwei und Arbeitsfähigkeit imseres Volkes ist in, Frage

Eisenbahnarbeiter mehr oder weniger schwer gestellt.

verleht. Der entstandene Schaden ist sehr groß. Cs bedarf daher der ernstesten Anstrengung, Es sind Maßnahmen getroffen, um die Dächer ans unsere sozialpolitischen Errungenschaften aus der beschädigten Ortschaften zunächst notdürftig vergangenen Iahrzehnten zu erhalten.

Instand zu sehen. Aus Grund der jetzt geschaffenen Zwischen-

Doubüberfall auf einen Straßenbahnwagen. losung muh im Herbste tocitergearbeitet werden.

In Recklinghausen wurde in der vergangenen *

Rächt ein von Marl kommender Straßen- Giehener Wochenmarktpreise bahnwagen von zwei maskierten Räubern am 9. September (Händlerpreise).

haVenrnPisiöie ,,Lrng^di?Ta°^ahme°?nd ®8 ÄWÄ>a,g'.e(lLb- ihre SnW aSjuIiefem. Ser Schaffner ff df^KLs-Pfd e?P^e- StÜcklS M Wrr. wurde durch Schläge mit der Pistole am Kopf LA. 2° Pf.', ZLlW-n Pfd S-i° Pfl 5 r Rote Rüben Pfd. 10 Pf., Spinat Pfd. 25 Pf.,-

®ln Todessturz bei Davos. | mischkohl Pfd. 10 Pf., Bohnen Pfd. 15 Pf., Blu-

____,_________________ö______ v, z Was die Kriegsbeschädigten und ren Stand haben. Das Interesse unserer Kriegerhinterblicbenen anlangt, so besteht über nationalen Verteidigung erfordert es daher, die Kümmerlichkeit der gezahlten Beträge kein daß gerade auf dem Gebiet des Flugwe- Zweifel: Amerika zahlt weit mehr an seine Krie- sens die -lkrgröhtenI Anstrengungen gemacht f^^e^n^geblm^n ^f nd^ ^<64^ werden, um im Ernstfall unserer kleinen ftur -Weniges geschehen: die bedürftigen Kriegs- ReichSwehr wenigstens eme nicht zu verach- Veteranen von 1864, 1866 und 1870/71 wurden tende Waffe in die Hand drücken zu können. | von 8 auf 10 Mk. monatlich gebracht 33 Pf.

den Tag für Männer, von denen der jüngste 74 Iahre ist! Für die Kriegsrentner des Welt­krieges wurde die Erhöhung von 40 auf 50 v. H. Rach einer Meldung derZeit" stattete Ge- I gebracht: die einfache Ausgleichszulage soll auf neral Allen, der ehemalige Oberbefehlshaber 35 v. H. und die erhöhte Ausgleichszulage auf der amerikanischen Desahungstruppen, dem 70 V H. festgesetzt werden: dazu kommen mehrere Staatssekretär Maltz ahn als Vertreter des Verbesserungen zugunsten der Kriegsblinden. Wit- Ministers des Aeußern einen längeren Besuch ab. wen, die sich wieder verheiraten, erhalten für entwertete Auszahlung im Vorjahre eine Absin-

träge.

Hieraus ging Aponyi auf das Abrüstungs- Problem ein, das er mit außerordentlicher Offenheit und Klarheit behandelte. Er ging dabei von dem Gedanken aus, daß die Abrüstung der besiegten Staaten in den Friedensverträ­gen ausdrücklich als Voroiussetzung für d:e I Ali Gegend von Strausberg und Äi^nnch^Ei^Luu7^k"^ Z der

ÄXÄKÄ » LLr°der^-ichsw^ sLg-fund-n. Es lich gegebenen Versprechens zu fordern, haben zwar nur wenige Regimenter Die gegenwärtige Sage sei unerträglich; es sei an diesen Hebungen teilgenommen, doch hat unannehmbar und unmöglich, daß Ungarn völlig sich schon bei diesen kleinen Verbänden gezeigt, waffenlos sei, während die anderen Staaten bis wie schwerwiegend der Verlust vor allem an an die Zähne bewaffnet^blieben. Olber g-iuqÄCugen, dann aber auch an mo- nicht nur der Friedensvertrag, sondern der Volker- ^ernstem Äeeresaerät für unsere Reichst? Raumes,

wäre, verlange, daß endlich eine gleichmäßige aus dem sich die Uebungen z. B. bei Bautzen Behandlung aller Staaten in der Ab- abspielten, hat die Gefechtsleitung doch erst röstungsfrage Platz greife. Maa habe in allen vier Stnden nach dem Beuginn des Manövers Reden auf den unmöglichen Zusammenhang zwi- die ersten Nachrichten der Äufklärungspatouil- schen Abrüstung und Sicherheit hingewie,en. len erhalten. Im Ernstfall ist eine solche Ungarn fei entwaffnet ohne die geringste Garan- Truppe natürlich einer andern gegenüber, die tie der Sicherheit. mit Hilfe von Flugzeugen schmi in wenigen

Demgegenüber sei immer wieder auf Artikel 8 zu Minuten den Aufmarsch des Gegners festge- verweisen, der das allgemeine Grundgesetz aller stellt hat, vollkommen ohnmächtig. Die Dölkerbundsmitglieder bilde und der keine Unter- Truppen selbst haben zwar nach den sehr fcheidung zwischen verschiedenen Kategorien von anstrengenden Uebungen einen durchaus unter den Wikern sei nicht s - i sch e n E i n d ruck 8-m°cht, demwch M- möglich, solange gewiße Staaten einem gewissen J?n sie, toenn bte Not des Va^rlandes ihren Ausnahmeregime unterworfen seien, solange es Einsatz fordert, emen unglauvlich schwe-