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Für die bei unserer Verlobung erwiesenen Aufmerksamkeiten danken wir herzlichst

Großen-Linden, den 10. September 1924.

Beerdigung: Donnerstag nachmittag 4 Uhr in Großen-Linden.

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Großen-Linden, den 10. September 1924.

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sollen Cbcrbürgcrmcifter S^eibcmann unD Sladlrat Rosen st vck zum 1. Rvvembcr in den vorläufigen Ruhestand versetzt werden. 3n 2lbänderung des alten BeschdllseS wird ausdrück­lich festgestellt, daß mit dem neuen LZchluß der Abbau der Stelleninhaber und nicht der Stellen selbst herbeigeführt werden soll. BÄannÜrch hatte die Regierung wegen der Untlarbdt der ersten Fassung in dieser Beziehung die Gültigkeit des Beschlusses vom 14. 3uli nicht anerkannt.

Turnen, Sport und Spiel.

Jahressitzung des Ausschusses der Deutschen Turnerschast in Würzburg.

Am 1. und 2. Oktober hält der Aus schuh der Deutschen Turnerschaft in Würz­burg seine diesjährige Sitzung ab. Sie dient neben der Berichterstattung des Borstandes und des ®c- schästssührers hauptsächlich der Borarbeit für den 1 8. D e u t s ch e n T u r n t a g , der sich am 3. und 4. Oktober an die Ausschuh-Sitzung anschließt. Am l.'Tag spricht Professor Lachenmaier über Die Ziele der Deutschen Turnerschaff. Die Ta­gung am 4. Oktober beginnt mit einem Bortrag von Dr. Reuendorff überDen neuen Geist in der Deutschen Turnerschaft". Bon der Tages­ordnung interessiert besonders der Derwaltungs- bericht, zu dem eine große Anzahl von Anträgen über die'sogenanntereinliche Scheidung", d. h. über den Streit zwischen Turnerschaft und Sportverbänden. vorliegen. Unter anderem beantragt hier der Kreis III b (Brandenburg), dah in den Kreisen, in welchen die Organisation des Fußballspiels nicht durchführbar ist, die Zugehö­rigkeit der Fuhballabteilungen bzw. ihrer Mit- glieder zum D. F. B. gestattet wird. Bei der bei der Leitung der D. T. herrschenden Stimmung ist mit der Annahme dieses Antrags kaum zu rechnen. Der Kreis VIII b (Rheinland) beantragt für das nächste Jahr die Austragung einer deutschen Mei­sterschaft in Fuhball (toill heihen Deutsche Fuß­ballmeisterschaft der Turner). Zahlreiche Anträge befassen sich natürlich mit finanziellen Angelegen­heiten. Den Kreisen Wird u. a. die Einrichtung von Kreisturnheimen empfohlen. Der dem Turn- tag vosgelegte Haushaltsplan 1925 26 balanciert mit etwas über 608 000 Mk. Den Schluß der Ta­gung bilden Wahlen.

Tagung des Deutschen Ski-Derbandes.

Der Deutsche Ski-Derband ist in Tegernso: zu seiner diesjährigen Tagung za- fammengetrekn. Der ganze Ort wimmelt von zünftigen Schneeläufern. Zunächst hielt der Haapt- Vorstand eine Sitzung ab, an die sich die Der- tretemrfammlung anschloß. Rach Verlesung des Jahresberichts wurden die verschiedenen Anträge durchgearbeitet. Einer der wichtigsten davon ist der Anschluß an die Internationale Ski- Kommission. Für die Iugend soll dadurch gewirkt Werden, daß es jedem Iugendmitglled ermöglicht wird, sich eine Schneeschuh-Ausrüstung für 20 Mark zu erstehen. Der Militär lauf um den Schwedenbecher, den zuletzt die GoSlaer Iäger gewannen, soll mit dem großen Staffellaus zusammen zur Entscheidung lammen. Als Austragungsort für die Deutsche Sli­me i st e r s ch a f t wurde Kitzbühel gewählt. Da hier auch die österreichische Stimmst erschall aus- gesahren wird, ist Gelegenheit gegeben, sich um beide Titel zu bewerben. 1926 geht die Meister-

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Danksagung.

Für die vielen Beweise herzlicher Teil­nahme, sowie für die trostreichen Worte des Herrn Pfarrers, für die liebevolle Pflege der Krankenschwester, die Grabgesänge der bei­den Gesangvereine und für die zahlreichen Kranzspenden unseren tiefgefühltesten Dank.

Die tieftrauemden Hinterbliebenen:

Marie Klotz und Kinder.

Todesanzeige.

(Statt besonderer Mitteilung.)

Heute nacht nahm uns Gottes Wille auch unsren letzten Sohn, Bruder und Bräutigam

Dr. Reinhold Schulte

Arzt zu Watzenborn-Steinberg.

Die trauernden Hinterbliebenen:

Pfarrer O. Schulte und Frau Auguste

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Wtlh. Müller, ihm den Bauplatz zwischen demjenigen des Schlossermeisters Schäfer and der Firma Schmidt zu geben, wird abgelehnt, da dieser Platz schon anderweitig vergeben ist. Das Gesuch des Herrn König, ihm einen Bau­platz an der Lehnheimer Straße abzugebeii, wird abgelehnt, da nicht genügend Hintergelände vvr- hcmden ist, ebenso der Antrag, ihm einen Bau­platz am oberen Ende der Käswiese an der Gießener Straße abzugeben. Die Herten König unb Müller sollen Bauplätze, 1.20 Mk. pro Quadratmeter, an der Garten straße erhalten. Sollte aber die DeMndungsstraße zwischen der Londorfer Straße und der Gießener Straße, aus­gehend van der Dezirkssparkasse, gebaut werden, so sollen diese Reflektanten bevorzugt werden. r- Der Verwalter vom W a r t h o s stellt den An­trag, ihm die Hunde st euer zu erlassen. Wird angenommen. Die Räume des Herrn W i ß n e r werden vom 9. September ab zu Wohnzwecken beschlagmchmt. Dem Herrn K. Schott wird gestattet, an seinem Haus ein Firmenschild senk­recht zur (Straße anzubrrngen. Herr K. Sei- fart erhält die Erlaubnis, am Diebsturm eine Antenne anzubringen. Herrn Aug. h m wird genehmigt, ein Lagerhaus in die Bismarck- ftraße zu bauen, jedoch soll das Gebäude der mo­dernen Umgebung angepaßt werden.

ri. Riedcrbessingen, 8. Sept. Gestern wurde hier unter zahlreicher Beteili­gung der Gemeinde und der Rachbarorte das Gustav-Adolf-Fest des Solmser Landes gefeiert. 3m Festgottesdienst, dessen Liturgie mit Psalmengebet unter Mitwirkung der Schulkinder ausgestattet war, predigte Pfarrer L o r tz, ein geborener. Elsässer, der noch bis zum 3ahre 1920 in dem damals schon französisch gewordenen Lothringen tätig war und dann in Oberhessen, in Burggräfen- rode, eine neu£ Heimat gefunden hat. 3n der Rachversammlung erstattete, nachdem der Ortsgeistliche eine Begrüßungsansprache ge­halten hatte, Pfarrer Gödel von Hungen den Bericht über die Tätigkeit des Gustav- Adolf-Bereins im Solmser Land. Darauf er­zählte Pfarrer L o r tz von seinen Erlebnissen in Lothringen während der Franzosenherr­schaft. Der Ortsgeistliche Pfarrer Schor- lemmer von Lich sprach ein Schlußwort. Die Sammlungen für Zwecke des Gustav- Adolf-Bereins im Festgottesdienst und in der Rachversammlung ergaben rund 100 Mark. Auch wurden für 10 Mark Postkarten zu­gunsten des Gustav-Adolf-Kirchleins ver­kauft, das zur Zeit die Gemeinde Hüttenfeld bei Lampertheim baut.

Kreis Lauterbach.

Lauterbach, 8. Sept. Der Stadt- Vorstand hat, demLauterbacher Anz." zu­folge, in seiner jüngsten Sitzung der Erwer­bung einer neuen Quelle zur verstärkten Speisung des Wasserwerks zugestimmt. Das Quellgebiet, die sog. Hahnenteichquelle, wird von den Frhr. von Riedesel abgetreten. Mit der Fassung der Quelle und dem 'Ausbau der Lei­tung soll schon in den nächsten Tagen begonnen werden. Die Arbeiten wurden der hiesigen Firma Hardt übertragen. Dem K|c>uf der Pfarr­

byaft nach Partenkirchen, 1921 nach dem berg im Schwarzwald. Der große Staffellauf sott zur Mei st erfchafts staffel ausgebaut ttxr* den. Als Srgänzungssport für den Wintersport wurde hauptsächlich daS Flußwandern das Paddeln, empfohlen. Eine große Anzahl Schnee- lauf er und Jodler gehören schon jetzt dem Deut­schen Kanuverband an, der mit dem Deutschen Rodlerbund eine Interessengemeinschaft ge­schlossen hat.

Fußball und Jugend.

Die Iugendcmsschuß-Sitzung desDeu t fchen Fußballbundes, die kürzlich in Berlin statt­fand, konnte feststellen, daß der durch die In­flation bedingte Rückgang der Zggendzifsern wie­der voll ausgeglichen ist. Die Organisation der Zugendarbeit hat weitere Fortschritte gemacht. Die Schaffung eines Zugendabzcichens soll dem Reichsausschuß nur empfohlen werden, wenn Ge­fahr besteht, daß sonst eine -Unmenge privater Abzeichen erscheinen. Die Forderung nach der täglichen Turnstunde fand älnterstühung, eine pflichtgemäße Ausübung von Leibesübungen als ständige Einrichtung in den Schulen und Fort­bildungsschulen lehnte der Zugendausschuß aber ab. Ein endgültiger Beschluß über Zugendtage oder Jugendtreffen wurde der Detmolder Sitzung Vorbehalten. Eine Anregung auf ärztliche Beauf­sichtigung der Zugendlichen sand allgemeine Zu­stimmung.

Deutsche Segelstieger in Italien.

Auf der Hochebene von Afiago findet tn der Zeit vom 1. bis 15 Oktober der erste italie­nische Segelflug-Wet ^bewerb statt. Man bemüht sich, zu dieser Veranstaltung auch ausländische (Segelflieger zu gewinnen. Don deut­scher Seite dürfte mit der Beteiligung von M a r- tens und dem Zngenieur Hildebrandt zu rechnen sein.

Buntes Allerlei.

Die Lcoparden-Mode.

Der Leopard ist das neueste Rlodrtier von Paris, freilich nicht als lebender Schoßhund, wo­zu er sich wenig eignen dürfte, sondern als Spen­der seines schönen bunten Felles. Ueb^rall an den neuesten Modellen findet man Besah von Leopardenfellen, und wo dieser fehlt, da wird die Farbenwirkung dieses Pelzes nachgeahmt. Der Leopardenpelz eignet sich wegen ferner außeror­dentlichen Leichtigkeit und Schmiegsamkeit beson­ders gut zur Verarbeitung. Ein Mantel aus Lcopardenpelz ist kaum schwerer als ein solcher aus Samt, und auch in der Garnierung läßt sich dieser Pelz vortrefflich verwenden. Die Sarben» Harmonie der ganzen Toilette wird auf den Pelz ahnestimmt. So trägt man zu den reichen schwar­zen und goldenen Tönen am besten Beige. Die Begeisterung für den Leoparden ist so groß, daß man kostbare Crepe de Chine-Stoffe auf den Markt gebracht hat, die in ihren Farbtonen wie in ihrem Glanz das Leopardenfell auf das na­türlichste nachahmen. DieseLeoparden-Stoffe" werden zu Zumpers und Tiniken verarbeitet and -mit dreieckigen Stücken aus Leopardenfell gar­niert. Auch ein Ersatzpelz für den Leoparden ist bereits in demLeoparden-Kanin" geschaffen. Die langhaarigen Pelze sind fast völlig aus der Mode: man sieht höchstens hie und da weißen Fuchs als Garnierung an Abendschals.

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scheuer am Kiocyenplatz zum Preise von 400 Goldina rt erteilte das Haus die Genehmigung. Der Kauf hat den Zweck, zu gegebener Zeit die schon lange projektierte Berbindung zwischen Ober- gaffe und Hinter gaff- zur Durchführung zu bringen. Weiter wurde die Pflasterung des Marktplatzes beschwlleu und die Aus­führung der Arbeiten der Frankfurter Firma Georg Huppert & Co. übertragen. Mit dec Pflasterung wird im Laufe nächster Woche began­nen. Einem Gesuch der Hotel- und Gasthaus­besitzer um Erlaß der Fremden- bzto. Wohn st euer tourt« mit der Maßgabe $uge- stimmt, daß diese als Verkehrs feindlich erkannte Abgabe ab 1. April 1925 nicht mehr erhoben werden soll. Am Schluß der Sitzung beschloß die Bersammlung, dasMilchfrühstuckinder D v l k s s ch u l e nach ben Herbstferien im früheren .Umfang wieder einzuführen.

§ Schlitz, 8. Sept. Am gestrigen Sonntag sollte hier ein großes Zugendfest der gesam­ten evangelischen Zugend im Schliherland sein. Es wurde aber nur ein Festgottesdienst vor­mittags gehalten, in dem Pfarrer Kornmann- Ulrichstein die Festpredigt hielt. Der Rachmlltag blieb frei, um bei dem prächtigen Wetter dte De r° gung bergefä erbeten Ernte zu fördern. Abends war eine Abendfeier in der Kirche, in bet Pfarrer Ko rnmann überDie deutsche evangelische Zugendarbeit und Zugendbewegung" sprach. Besonders vormittags war die Beteili­gung ausgezeichnet.

Starkenburg und Rheinhessen.

Darmstadt, 8. Sept. Der Landesvor­stand der Deutschnationalen (Hessi­schen) Dolkspartei hat auf einer Tagung in Frankfurt nachstehende Entschließung cinftim- mig angenommen:Der am 6. September in Frankfurt a. M. versammelte engere Landes­vorstand der Deutschnationalen Partei Hessens vermag die zwiespältige Meinung der Fraktion bei der Abstimmung über die Dawesgesehe nicht zu billigen, betont aber seine Ueberzeugung, daß auch dieSafager der Fraktion nach bestem Wissen und Gewissen gestimmt haben und der An­sicht waren, insbesondere dem besetzten Gebiet zu dienen. Er weiß, daß alle Freunde im Lande nach wie vor der Lteutschnationalen Partei die Treue bewahren in der zuversichtlichen Erwartung, so bei der entsetzenden innerpolitischen Wendung, wie auch bei der Durchführung der jetzt angenommenen Dawes-Gesetze mit allen Kräften für die deutsche Sache, für Heimat und Vaterland wirken zu können."

Hessen-Nassau.

Aus dem Salzbödetal 8. Sept. Znfolgc der nassen Witterung ist dte R o g g e n - ernte hier so gut wie vernichte t. Auch Hafer und Weizen fällt, wenn nicht in den ersten Tagen gutes Wetter eintritt, demselben Schicksal zum Opfer. Die Herbst- und Früjahrs- bestellung ist auf das Schlimmste ge­fährdet, denn an Saatgut formen die Landwirte nichts gewinnen, weil alles ausgewachsen und ge­keimt ist. Mittel zur Saatgutbeschaftang sind wohl bet den meisten nicht vorhanden.

Kassel, 9. Sept. (WTD.) Zn einer ver­traulichen Sitzung hat die Stadtverordnetenver­sammlung beschlossen, ihren Abbaubeschluß vom 14. Zuli 1924 auf zu heben und ihn durch eine neue Formulierung zu ersetzen. Rach dieser

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