Report.
Geld | Brief
Die auf den Stichtag vom 8. 3 u I i berechnete ohhandels-Sndexziffer des Sta°
Gieß.
des
Und er raunt ihr im Rhythmus das Verslein Der gröbere Teil der ^etzUfchaft stand ro-rr- __ 1m1r»Hrfv>n hxirtpnh unten IM CXnlDBDDT. Der UTtO
zu, aus der „Delle aiu jardin damour'
(Nachdruck verboten.)
12. Fortsetzung.
voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll
Börsenkurse.
(Ohne Gewahr.)
Danknvt en.
(Ohne Gewähr.)
fest. Die hohen Forderungen des Auslandes regen die Stimmung an. Hafer ist in den Forderung«, gehalten. Mehl bleibt hier ruhig, dagegen Westdeutschland sichtlich mehr Bedarf. Es notierten für je 1000 Kilo: Weizen, märk. 139 bis 144, Roggen, märk. 126 bis 134, Braugerste, märk. 140 bis 149, Futtergerste, neue 128 bis 136, Hafer, märk. 125 bis 135, Raps 225 bis 230, Leinsaat 280 bis 290; für je 100 Kilo: Weizenmehl 21 bis 23,75, Roggenmehl 18,50 bis 21,75, Weizenlleie 8 50, Roggenkleie 8,40, Biktoriaerbsen 19 bis 20, kleine Erbsen 13 bis 15, Futtererbsen 12 bis 13, Peluschken 12 bis 13, Ackerbohnen 12 bis 13, Wicken 12 bis 13, Lupinen, blau 9 bis 10, gelb 13 bis 14,50, Rapskuchen 9,40 bis 9,60, Leinkuchen 18 bis 19, Trockenschnitzeln 7,60 bis 7,80, Kar- toffelflocken 20 Mk.
Hochschulnachrichlen.
Don der Landesuniversität Gießen.
Sn Anbetracht seiner Verdienste um unsere Landes-Universität wurde der Landtagsabgeordnete, Landwirt und Mühlenbesitzer Hch. Brauer in Ober-Ofleiden zum Ehrensenator der Landes- Untoerfität ernannt
inzwischen wartend unten im Schlohhof. Der und jene hatten noch dies und jenes vergessen, riefen nach den Domestiken. Es war viel Hin- und Hergerenne. Gras Lehndorff dozierte über die vorsichtige, weitsichtige, einzig wahre Kriegskunst seines Spezialgönners, des Prinzen Heinrich, hatte den Stockkrnops wichtig an den Lippen, jammerte über den schrecklichen Zustand seiner ostpreußischen Güter, die von den Russen verwüstet seien, grab' so schlimm wie daS schöne Tamsel der armen Frau von Wreech Der habe freilich Seine Majestät in angenehmer Erinnerung an holde Zugend- freundschaft — man weih ja, damals in Küstrin — aus der gröbsten Bredouille herausgeholfen. Wer aber hilft uns? Die Armee vernichtet — kann da der btoße Rame des Großen Friedrich uns retten? Der Obersüstholzraspler dämpft seine Stimme. Seine Majestät . . . wenn Seiner Majestät ein Unheil zustiebe?! Der Prinz von Preu- hen, der Thronfolger, ist nach so jung. BUnb übrigens, wissen Sie", — mit noch gedämpfterer Stimme — „Königliche Hoheit sind rettungslos in die Komtesse Keyserlingk verliebt. . .“
Lottchen Lasow kichert. Aber neben ihr steht die greise Gräfin Camas, Mama Eamas, wie Majestät sie nennen, fröstelt trotz des kauen Abends und weint bitterlich.
Endlich gegen neun Uljr erscheint die Königin. Der endlose Zug seht sich in Bewegung, durch die immer noch harrende Menge, die murrt und schimpft. 3a, die hohen Herrschaften, die können sich in Sicherheit bringen! liehet unS kommen die Moskowiter! So geht's in der Welt!
(Fortsetzung folgt.)
ren besser. Die Geldknappheit hält an, die Spekulation wendet sich immer noch dem Anleihemarkt zu. Am Geldmarkt und im Devisenverkehr sind keine nennenswerten Deränderungen ein» getreten.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark auSgedrückt. BuenoS'MreS London, Neu. York. Japan, Rio de Janeiro für eine Tinhett. Wien und Budapest für 100000 Eiubeiten. alle« übrige für 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
4,11 18,70 66,43 18,12 21,38 167,60
17,8 > 55,56
5,99 1,6.
111,02
71,9 3 55,11 12,27
4,99
,Peut-on etre aupr&s du rosier Sans en pouvoir cueillir la rose? Cueillissez-la si vous voulez, Car c’est pour vous qu'elle est eclose.'
Sie schüttelt zwar abwehrend das Köpfchen, aber sie lauscht desto eifriger.
Endlich erhebt sich die Königin. Die Mi^ nister von Herhberg und Graf Finck lassen sich melden. Shre Majestät rauscht hinaus, kommt bald zmück, leichenblah unter der Schminke. Es ist ein Schreiben von dem König eingetroffen. Alles verloren. Man soll sich in Sicherheit bringen. Die Minister raten: nach Magdeburg.
Die Wagen! Die Wagen!
Alles stiebt auseinander. Ihre Maieslät ruft nach ihren Damen, gibt Order, widerruft sie, trifft neue Anordnungen, was mitzunehmen ist. Sn Hast und Eile werden die Koffer und Reise- fäcke gepackt. Man muh noch nach Schönhausen hinausfenden, das Rötigste holen lassen. „Drh man die Eommerce-Karten nicht vergibt. Shre Majestät wollen doch ihr Petit jeu haben." Und dab die Köche Vorsorgen. Die Stunden rinnen, die kostbaren Stunden. Wer weih es: vielleicht rücken am Abend schon die Russen ein!
Allrnählick) fahren unten die Wagen an, grobe Kaleschen mit riesigen Glasfenstern, Galawagen in hohen Federn hängend, Fvurgons, Halbchaisen, Gepäckwagen aller Art, vorn Gouvernement schleunigst in der Stadt requiriert.
Hm acht Uhr sollte abgefahren werden. Aber Shre Majestät und die Prinz/ssin Amalia muhten schnell noch ein weniges kaltes Geflügel zu sich nehmen.
4,21 18,80 66,77 18.22 21,48
158,40 17,95 65,84
6,03 1,67
111, 8
75,31 55,39 12,33
5,01
Der Nlie aus Topper
Roman von Hanns von Zobeltitz.
biHth*1. 16. ^4 Mt bes!< ?er
M
Berlin, 9. 3uli. (Drahtbericht , Anz.".) DaS Geschäft auf dem Effektenmarkt behält im allgemeinen seinen schleppenden Eharakter bei. Zu stärkeren Kursverlusten ist es jedoch nur in vereinzelten Fällen gekommen. Offenbar handelt es sich dabei um Rotverkäufe solcher Firmen, die im Anleihemarkt irgendeine Schlappe erlitten haben. Die Zurückhaltung der Börse ist m der Hauptsache auf die außenpolitische Lage begründet. Smmerhin macht sich in der Beurteilung der Reparationsangelegenheit eine gewisse Belebung nach der optimistischen Seite hin geltend. Man will wissen, dab die deutschen Unterhändler in der Frage der Tarifhoheit und der Berwaltung der Reichsbahnen bedeutende Zugeständnisse erzielt haben, insbesondere dürfte die Möglichkeit eineS Verkaufs ober einer Verpachtung ausgeschlossen sein. Die innere wirtschaftliche Lago ist unverändert ungünstig. Die Stimmung ist lediglich in Türken» und österreichischen Anleihepapie-
Vie
’^rr ? «Wen A AeltungsAo schwülen Atm Mitten selner am Sage few Veihbnch ver ■ geilt* dorrt, und J l^barke't be fierriot, da» um mildem Geist, der die Begierden, du gestern, und ten Kräfte h bah sie die s-Y> lischen Premiei teil veckhrten. Methode, die i den ehrlichst 0 ginnt und die: mit Frankreich vernünftig tote pir haben die ms verderb! i müssen, M dah der zu wörtliche M, McdvnO dir aus der feine Frankreichs W
Imerhin was ber engtif mitnchi und aus -Macht 'n bet atefheif pmöse die erW, ist i Mhrbarkei Mend, da Mnuch de ämr der et Es erschei Hauptung J in uns KTD, Sacbonaßfäen i welchem ihn Pliebe umgefall rnch hat sich b vist md Gerech Unen Macdon Mn vfsiziöfen ™ unterstreichet 2enbon alles be Mb gewünsch selige Repa *n - Teut wm ~ halben und ! t^den entgeger tvttelenen An 7 Politik WMb g[ei d^^ertvilderter ™ w herrlu
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(Siebener Sladttheater.
„Eladigo." '
Das Stadttheater wiederholte gestern abend die Aufführung von Goethes Clavigo". Dieselbe lobende Anerkennung, die dir Ausführung deS Werkes in unserem früheren Bericht gefunden hat, verdient uneingeschränkt auch die gestrige Wiederholung. Die Wiedergabe des Werkes gewann ein besonderes Snteresse dadurch, dab die Rolle der Marie von Frl. B a ch f e l d aus Offenbach, die auf Anstellung für die kommende Winterspielzeit gastierte, gegeben wurde. Sprache und Mienenspiel der jungen Künstlerin waren recht gut, doch ist es selbstverständlich, dah auf Grund dieses einen Gastspiels kein abschließendes Urteil gebildet werden kann.
von 600 000 Goldmark ist bei der Gelegenheit vorgesehen. Die Aktten toetben Im Verhältnis von 10:1 umgelegt werden.
• Reue Bohrungen im hannover- schen Erdölgebiet. Wie den .Täglichen Berichten über die Petroleumindustrie' gemeldet wird, hat ein mit der Tiefbohruntemehnmng Anton Raky (Salzgitter) in Verbindung stehendes Konsortium, dessen Führung in Händen einer Berliner Grobbank liegt, zwei Tiefbohrungen im neuen hannoverschen Erdölgebiet angesetzt und mit der Aufstellung der Apparatur begonnen. Vier weitere Dohrgamituren sollen noch im Lause dieses Jahres dort in Betrieb genommen werden.
• De r ka u f der Friedenshütte an ein französisches Kons ortiu m? Rach- dem sich die Verkaufsverhandlungen mit Krakauer Sntereffenten bezüglich der FriedenShütte in Polnisch-Ober sch lesien zerschlagen haben, beton bett ein französisches Konsortium die Absicht, die Hütte mit Unterstützung der polnischn Regierung käuflich an sich zu bringen.
• Deckungskontrolle bei der Rentenbank. Die auf Grund der Satzungen der Deutschen Rentenbank vorgenommene Kontrolle der Deckung der Rentenbriefe und Rentenbank- bankscheine durch den Reichsrat und den Präsidenten des Rechnungshofes hat das ordnungs- mähige Vorhandensein der vorgefchriebenen Dek- | kung ergeben.
* Einführung der Reichskank»An- lei le in den variablen Verkehr. Der Berliner Börsen Vorstand beschloß, ab 1. August die Reichsbankanteile in Posten von mindestens je 6000 Mk. nominal in den variablen Verkehr einzusühren.
* Der Auslandauftrag für P hi- *lipp Holzmann-Frankfurt a. M. Der Auftrag für die Erweiterungsbauten am Suez- 'tonal, den die Fa. PH. Holzmann 01.=®. in Frank- r furt a. M. zugeteilt erhielt, erstreckt sich aus die Ausführung der Mole. Ueber die Vergebung der Baggerarbeiten, auf welche d e Eefellschaf! gleichzeitig ein Angebot einreichte, steht die Entscheidung noch aus. Die Molenbaiuten dürften sich auf etwa 2 Millionen Goldmark belaufen. Man rechnet mit einer Bauzeit von rund IV2 3ahren. Der Zuschlag erfolgte gegen starke interna tonale Konkurrenz, vor allem italienischer und h>llän- discher Firmen. Zur Ausführung der Bauten haben die Firmen Philipp Holzmann A-G. und , Grün & Bilfinger 21.=®. in Mannheim eine Arbeitsgemeinschaft geschlossen.
* Heddernheimer Kupf erwecke und Süddeutsche Kabelwerke AG., Frankfurt. Das Geschäftsjahr schließt mit einem Reingewinn von 55 512 Billionen Mark, der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. Gleichzeitig wird die Verwaltung die Goldmark- eröff nungsbilanz vorlegen. Dabei wird das Aktienkapital von 60 Millionen Mark auf 6 000 000 Goldmark zufammengelegt werden; eine Reserve
plötzlich neben dem jungen Franzosen, dem 2Har» quis be Fraigne, dem Windbeutett in der tiefen Fensternische.
Es wird in den Brandenburgischen Kammern diniert.
Aber mit einem Male erscheint, wie ein Gespenst, ein Leibjäger des Königs in der Tür, mit beschmutzter Livree und verstörtem Gesicht. Er kommt vom Schlachtfeld. Doch cs scheint, er ist vor der Eittscheidung geflohen. Gr stottert, er schweigt, sieht mit groben, entgeisterten Augen auf die Königin. Richts Bestimmtes ist aus ibm herauszubekommen, so lähmt ihm der Schreck die Zunge. Rur das eine: es steht schlecht
Man wird dennoch zur Tafel gehen. 2Han muh doch speisen.
Freilich, man würgt an den Dissen. Rur das Lottchen Lasow, bas sich richttg den Marquis de Fraigne erobert hat, plaudert ununterbrochen mit ihrer losen Zunge. Dis sie mit einem Male verstummt. Shr ist plötzlich eingefallen, ob wohl ihr Dräutigam die Bataille heil überstanden hat? Eine Weile sitzt sie stumm, horcht nur mit halbem Ohr auf die Galanterien ihres Rachbairs. Dann kommt das Lächeln wieder in ihr hübsches Gesicht. Die Grübchen auf der linken Wange, die eine kleine schwarze Mouche noch besonders hervorhebt, vertiefen sich Scharmant sieht sie aus. Der Franzose flüstert immer leiser, dicht an ihrem rosigen Ohr, hinter dem die einzelne lange, dunkelbraune Locke — „Eonfident" erzählt er, nennt man sie in Versailles — tief auf den weihen Racken herabfällt. Ach. . . Versailles. Rur in Versailles weih man Frauenschönheit recht zu würdigen.
Tonnen 1913 (d. h. auf 59,2 Proz.) zurückgegangen . war. — Dieser Leistungsrückgang machte sich um so I unangenehmer vor allem in der Richtung einer I Verteuerung der Produktion bemerkbar, als gleich- I zeitig der Jahresdurchschnitt der Belegschaft von 66 384 aus 98 532 gestiegen war. Die Einführung der zweigeteilten Schicht hatte nicht nur die Zurückführung der Belegschaftsziffer auf oa$ Fine- densmah möglich gemacht, sondern auch gleichzeitig die Erzeugung auf 8,43 Tonnen monatlich je Kopf (d. h. 88,6 Proz. des Friedens) erhöht. 1 Trotz dieser Erhöhung und 2)erbilligung der Produktion stellten sich die Gewerkschaften auf den Standpunkt, dah die Sntereffen der Arbeitnehmer denjenigen der Wettbewerbsfähigkeit der Snbuftrte vorauszusetzen feien. Dieser Standpunkt war wie auch in den Schiebssprüchen anerkannt — aus wirtschaftlichen Rotwendigkeiten unhaltbar. Zur Erhaltung eines dauernden Arbeitsfriedens ist es unbedingt notwendig, das Gefühl zu beseitigen, als handele es sich bei der Qkrlängerung der Arbeitszeit nur um einen kurzen und vorübergehenden Uebergang.
Die wirtschaftliche und finanzielle Lage der Werke ist nach wie vor schlecht. — Der Einnayme- aussall während des Bergarbeiterstreiks macht sich bei der allgemeinen Geldknappheit besonders bemerkbar. — Der Mangel an Barmitteln zwingt zur äußersten Einschränkung in dem Bezug von Rohstoffen. — Verbesserungen in den Werkeinrichtungen müssen vorläufig zurückgestellt werden. — Die restlose Snanspruchnahme aller irgendwie auf» zutreiben den Kredite steigerte die Verschuldung der Unternehmungen. — Zahlungen sind von der Kundschaft nur sehr schwierig zu erlangen. — Die weiterverarbeitende Snbuftrte unb der Eisen handel versucht, längere Zahlungsziele zu erreichen. Aufkündigungen älterer Aufträge sind an der Tagesordnung. — Die Besteller erklären, nicht mehr über die nötigen Mittel zur Bezahlung zu verfügen. Reue Aufträge, mit deren Erteilung bis zuletzt gewartet wird, sollen in der 2teget sofort ausgeführt werden. Besonders schwierig ist das Geschäft in Walzwerkfabrikaten. Die dort getätigten Abschlüsse sind in der Regel verlustbringend. Angesichts der niebrtgen Preise ziehen die Werke eine Einschränkung bei Produktion in ernstliche Erwägung. *
Die Großhandelsindexziffer.
Shre Majestät die Königin, die gutherzige Königin, die sonstens so alleine in Schönhausen leben muß, fast wie eine unschuldig Verbannte — Shie Majestät sind sehr gnäbtg. Haben für jeden und jede ein freundliches Wort. Zeigen sich dann unb wann dem Dolle an einem Fenster im Oberstock und lächeln.
„Majestät sollten nicht soviel lächeln, flüstert der alte Pöllnitz, der sich selbstverständlich auch eingestellt hat, um seine Reverenz zu machen, der maliziöse Hanswurst. „Majestät haben leider recht schlechte Zähne."
Rein, Qltajeftät sollten nicht lächeln . . .
Denn Stunde auf Stunde vergeht, und die Postillone blasen noch immer nicht ihre Fanfaren. Einmal kommt zwar die Rachricht — niemand weih woher — der Herr pon Bütow wäre mit der Eiegesnachricht schon in TaSdvrf. Es seien ihm Läufer entgegengeschickt worden. Rur ein wenig Geduld noch. 2lber eS wird elf, es wird zwölf Uhr. Voll unten fängt schon an, unruhig zu werden.
Doch Shre 2Eaj€ftat lächeln —
Um ein Uhr befiehlt die Königin das Diner.
Man muß doch speisen. £ n . tc
Heute ist alles konfuse. Graf Lehndorfs, diensttuender Kammerherr, hat seine Muhe, den Vortritt zu ordnen. Die Gäste quirlen durcheinander wie eine Herde aufgescheuchter Gänse. Lott- cben Lasow, Hoffräuletti Shrer QEajeftät, weigert fjch, dem alten Pöllnitz den Arm zu reichen, steht
Grohhandels-Sndexziffer des Statistischen Reichsamts ist nach dem Stand vom 1. 3uli (112,6) auf 112,0 oder um 0,5 Prozent »urüd gegangen. Von den Hauptgruppen sind Lebensmittel mit 96,5 (Vorwoche 96,4), davon die Gruppe Getreide und Kartoffeln mit 82,2 (82,6) nahezu unverändert, wogegen Sn- dustriestoffe von 143,1 auf 141,0 ober um 1,5 Prozent, davon die Gruppe Kohle unb Eisen infolge nachträglicher Berücksichtigung der mit Wirkung ab 1. 3uli erfolgten Herabsetzung der Roheisenpreise von 136,2 auf 134,0 oder um 1,6 Prozent sanken. Snlandwaren haben von 102,5 auf 102,1 oder 0,4 Prozent nachgegeben, Einfuhrwaren von 163,3 auf 161,3 oder um 1,2 Prozent.
beseitig! schnell, e/» - -9 zV/fV. / sicher, schwer».
ÖSS
Wundlaufen «utirol-Fuhbad.
Drogerie H. Noll, Neustadt 28.
Drogerie WinterliofT, Kreuzplatz 9/10.
Central-Drogerie E. Karn, SchulatraOe
5% Deutsche ReichSanletbe . < 4% Deutsche Retchsanleiye .
8Vi°/n Deutsche Relchsaulethe 3% Deutsche Retchsanletbe .
Deutsche Sparprämienanlethe 4% Preußische Konsuls . . . 4% Hessen...........
3W/o Hessen..........
3% Hessen...........
Deussche Wertb. Dollar-Anl. dto. Doll.-Schatz-Anwetsng.') 4% uolltürken.........
5% Goldmextkaner .....
Berliner Handelsgesellschaft.
Commerj- und Prtvat-Bank.
Darmst. und Nationalbank .
Deutsche Baut.........
Deutsche Bereinsbank ....
Disconto Lommandtt ....
Mctallbank...........
Mitteldeutsche Creditbank. .
Ocsterreichtsche Ereditanstalt.
Westbank............
Bochumer Gaß ....
BuderuS
Taro..............
Deutsch.Luxembnrg......
Gelsenkirchener Bergwerke. .
Harpeucr Bergbau......
Kaliwerke AscherSleben....
Kaliwerk Westeregeln.....
tiaurahütte...........
Oberbedarf
Pbönir Bergbau.......
Rheinstahl...........
Nie bett Montan
Tellus Bergbau
Hamburg.Amerika Paket. . .
Norddeutscher Lloyd.....
I Cheramische Werke Albin . .
Zementwerk Heidelberg . . .
1 Philipp Holzmann......
Anglo-Cont -Guano.....
Badische Anilin........
Chemische Mayer Alapül . .
Goldschmidt . . .......
GrieSi eimer Electron ....
.Höchster Farbwerke
Holzverkohlung.....
RütgcrSwerke.........
Scheideanstalt.........
Allg. ElektrizitätS-Lefellschafl
Bergmann...........
Mamkrastwerke........
Schütter«............
I Siemens A HalSke......
I Adlerwerke Kleyer .....
I Daimler Motoren. .....
Heyligenstaedt.........
I Meguln
Frankfurter Armaturen . . .
Konservenfabrik Braun . . .
I Metallgesell chaft Frankfurt.
Bet Union A .G.....
chuh'abrik Herz
I Sichel .........
I Zellstoff Waldhof.......
Zuckerfabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Waghäusel . .
Frankfurter Dorfe.
Frankfurt a. OH., 9. Juli. (Drahtbericht des „Gieß. Anz.".) Tendenz: Anleihen fest, Mtten sehr still. — Während der Handel in ausländischen Renten erneut das ganze Snteresse auf sich lenkt, wurde der übrige Dörfenverkehr ge- kennzeichnet durch große Luftlofigkeit. Besonbers der Aktienmarkt bietet ein Bild starker Vernachlässigung, um so mehr, als das Ausbleiben von Käufern und der Mangel an Rachfrage recht scharf zutage tritt. Snfolge der mih.ichen Wirtschaftslage und ber Unsicherheit über die Kapitalumstellung eröffnete der Markt mit Reigung zur neuen Schwäche. Smmerhin erwies sich der Aktienmarkt verhältnismäßig widerstandsfähig, und nur vereinzelt kam es zu Abschwächungen, benen aber auch geringe Gewinne gegenüberftanben. Am Anleihemarkt hat sich bas Geschäft in geringem Umfange gehoben. Die heimischen Anleihen begegneten wieder einer regeren Rach frage, besonders Kriegsanleihe, bie von 280 bis auf 315 bei Eröffnung fliegen. Sm Brennpunkt des lebhaftesten Verkehrs standen wieder ausländische Renten besonders Zolltürken, Bagdad 1 und II, Ungarische Goldrenten und 1902er Russen. Reue Steigerungen, die sich wieder über eine Dlllion Prozent bewegten, traten ein. Die Geld- maicktsähe sind umxränbert. Tagesgelb 1/4 pro Mille, Monatsgelber l’/8 bis 2 Pvoz. Auf dem Devisenmarkt ist der französische Fc.xank wieder eine Kleinigkeit schwächer, bei einer Psundparitat von 85 und einer Dollarparität von 19,63. Der Freiverk^hr lag äußerst sttll. Es wurde genannt: Ben- 2'/> Api 2 BeckerStähl 3Va. Becker-Kohle 33/ Drown Doveri 0,85. Sm weiteren Verlauf konzentrierte sich das ganze Snterefe nur auf den Markt der fremden Renten. Die übrigen Märkte zeigten keine Veränderung.
Märkte.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 9. Juli. (Drahtbericht des „®iefjenei Anzeigers".) Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer, 17—17,25, Roggen, inländ., 15 75—16 25, Sommergerste für Brauzwecke 16,50 dis 17 Hafer, inländ. 16—16,75, Weizenmehl, infänb. Spezial 0 28,50—29,25, Roggenntohl 23 bis 23,75, Weizen unb Roggenkleie 8,65—9. Tendenz: fest.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 9. Juli. Die Marktlage zeigt ein allmählich vermehrtes Hervortreten bet Kaufneigung in allen Artikeln. Roggen ist nicht viel offeriert, aber die Gebote bieten auch wenig Gewinnmöglichkeit. Rach Mitteldeutschland besteht Kauflust. Aehnlick liegen die Dinge auch für Weizen. Rach beiden. Brotgetreidearten zeigt sich und zwar heute besonders von Hamburg her vermehrte Frage für Herbstlieferung. Gerste bleibt
Büchertisch.
— .Rvvellenbücherei für8 Deutsche Haus". Jeder Band 2 Mk. Aus dem Leben eines Taugenichts. Von H. Freiherr von Eichendorfs. Die Hudenbuche. Von A. von Droste-Hüls- hoff. Huniperus. Von V. von Scheffel. (Verlag von Quelle & Metzer in Leipzig.) Sn ihrer künstlerisch so reizenden Ausstattung entwickelt sich die Sammlung immer mehr zum Sammelbecken klassischer Lesekost. Davon zeugt auch die vorliegende neue Auswahl. Sn der Hugendbuche zeigt sich Annette von Droste-Hülshoff als Meisterin der ausgesponnenen Erzählung und scharfe Beobachterin des westfälischen Charakters. Eichendvrsfs Taugenichts, diese sonnige Dichtung ist unsterblich geworden. Die echt romantische Rvvelle erzählt die Geschichte eines sröhlichen Glückskindes, das sich sorglos durchs Leben tragen läßt. Dagegen ist Scheffels Iuniperus, die Geschichte eines Kreuzfahrers, von schlichter, eindrucksvoller Gröhe. Ursprünglich für feinen großen Wartburgroman bestimmt, entwirft er hier ein glänzendes Kulturbild aus dem 12. Jahrhundert.
— Dongs Hugendbücherei, Dd. 9: Das Sternenzelt unb feine Wunber, die unsere Sageno fermen sollte. Von Untoerfi- tätsprosessor Dr. Joseph Plahmann. Mit zwei Tafeln unb 108 Abb Übungen nach Originalzeichnungen, Skizzen unb Photographien. (Verlag von Rich. Dong, 'Berlin W. 57.) — Der durch zahlreiche Werke auf diesem Gebiet rühmlichst bekannte Verfasser hat das gewaltige Stoffgebiet sehr geschickt gegliedert unb führt in 36 Vor- tragsabenben in die Anfänge der Himmelskunde ein. Gleichsam spielend lernt der aufmerksame Leser in großen Zügen alle Himmelserfcheinun- gen die Bewegungen der Erde, die Beschaffenheit ihres Trabanten, des Mondes, die Fixstern'; Kometen unb Meteore sowie bie Ursachen der Jahreszeiten, des Klimas, des Wetters usw. kennen. Wer dieses Buch mit Ernst und Eifer liest der weiß wirllich etwas von den am schweigenden Rachthimmel bahinziehenden Sternen. Die zahlreichen Abbildungen unb wohl gelangen en Skizzen unterstützen den fesselnden Text dieses ausgezeichneten Hugendbaches.
^rrHtr. 9. Jul«
Amerikanische Noten ....
Belgische Noten ..
Dänische Noten . .
Englische Noten ...... Französische Noten .... Holländische Noten.....
Italienische Noten Norwegische Noten Deuksch-Oesterr, ä 100 Kronen Rumänische Noten.....
Schwedische Noten Schweizer Noten Spanische Noten Tschechoslowakische Noten .
Ungarische Noten
•) Dom a^-^ahlunc?" ’rt Berliner Börse.
•"N.
LK
8. Juli
9 Juli
Repart.
0,.
Amtliche Notierung
?lmtU1)i Notiern n
8.
9.
Geld I
Brie-
Geld ।
wier
Amll.- Rott.
158,20
159,00
158,70
159,00
voll
voll
Brss. Antw.
18,95
19,35
18,85
18, 5
voll
voll
Christiania.
55,86
68,14
55,71
55,99
voll
voll
Kopenbagen
66,53
66,87
66,71
67 £7
voll
voll
Stockholm .
111,12
111,86
111,22
111,78
voll
voll
HclsiugforS.
Italien. . .
10,47
17,91
10,53
17,97
10,45
17.96
10,51
17,94
voll voll
voll voll
London. . .
18,1'55
18,215
18,165
18,255
voll
voll
Neuyork . .
4,13
4,21
4,13
4,21
voll
voll
Paris. . . .
Schweiz . .
21,55
21,65
21,375
21,475
voll
voll
74,76
75,14
74,96
75,94
voll
voll
Spanien . .
55,46
65,74
65,46
65,74
voll
voll
Wien in D-- De ft. abgest
5,91
5,93
5,915
5,935
voll
voll
Prag . . . .
12,27
12,33
12,275
12,325
voll
voll
Budapest. .
6,09
6.11
5,015
6,035
voll
voll
Buen.-AireS
1,335
1,345
3,03
1,335
1,345
voll
voll
Bulgarien
3,01
3,02
3,04
voll
voll
Japan . . .
1,75
1,76
1,75
1,76
vol
voll
Rio de Jan.
0,42
0.43
0,42
0,4
vol
voll
Belgrad . -
4,93
4,95
4,91
11,47
4,93
11,53
vol
voll
Lissabon .
11,47
11,63
voll
voll
Un Billionen Prozent
Frankfurt a. M.
Berlin
Schlub-i Schluß» Kurs | Kurs
Schluß.
K» s
Schluß. Kur»
Datum:
8.7. | 9.7.
8. 7.
0,2876
0,323
0,278
C.315
0,575
0,635
0,550
0,550
0,470
0,430
0,400
0,415
1
1
0,975
1,05
0,200
0,190
0,200
0,180
0,440
0,400
0,425
0,420
0,650
—
0,660
0,650
- -
—
—
0,530
0,500
—
0,460
0,560
4,2
4,2
4.2
4,2
79,6
79,1
79,6
79,1
6,62
7,25
7
7,4
—
—
33
33,25
—
20,5
19
20,13
3,50
3,40
3,50
3,5
6,37
6,25
6,60
6,6
7,3
7,37
7,6
7,70
0,4
0,35
—
7,87
7,80
8
8,1
10,65
11
—
—»
1,9
2,25
1,80
2,20
0/45
0,350
0, 00
Ö,3
0,290
0,290
0,400
O.S
-
86,75
41,5
7,12
7,12
6.87
6,80
7,5
-
7,-6
8.5
42
43
42
43,25
44,5
—
42,50
44
49
48,5
50
6,25
6,25
6.2
5.8
10,23
9,75
9,5
9,30
3,62
—
3,76
3,68
8
8,37
8
8,25
21,75
23
22,>3
23.625
18,25
19,125
18
18,75
31
—
31,60
30,6
1,3
1,40
—
—
18,40
18,25
18
18,30
3,80
3,85
3,8
3,8
1,55
1.5
—
—
8
8,125
—
2,65
2,40
2,60
2,50
—
8
7/0
11,25
11
11,13
11
_
—
——
8,65
9
8,65
8,50
9,60
10
9,9
9,65
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8,76
8,76
8,80
5,65
6,6
—
—
10,75
9,75
9,5
9,625
9,6
11,25
—
—
6
6
6
6
11
11
10,6
10,60
6,2
6,2
—
28
27,2
28
27 6
89.25
35,6
87
1 i,'o
1,10
1,13
1,10
1,90
1,75
1,80
1,80
1,90
2
—
8
7.25
7,13
7,75
0,8
0.5
—
O.<
0,65
0,66
9,625
9.65
—
1,1
1.
1,1
1
2,1
2/
2,2
2,1
2,80
2,95
3,13
3
7,78
7,75
7,50
7,60
S
2,9(
—
—
2,8
2,25
2,8
2,3


