Der neue Frar-kenfturz.
Had) Vertiner Bläkte nnekdungen aus Paris
ist der Franken dort weiter gefallen.
Lei Börfsnschluss notierte gestern daS englische
Pfund über Z4 Franken, der Dollar 16,37 Franken.
Wirtschaft.
Börse und Geldmarkt.
Schwee Gewitterwolken liegen über der deutschen Wirtschaft. Täglich kommt die Kunde von neuen Zahlungsschwierigketien, Anträgen auf Ge- fchäftSausficht und tergl An der Börse terrscht eine ausserordentlich besorgte Stimmung. Dir Lage wird n»ch verschärft durch die deutsch-russische Spannung, die Dorgänge an der rumänischen Grenze und den .Konflikt -wischen Türken und Franzosen in Syrien. Je mehr wir unS dem Sommer nähern, um so deutlicher tritt In den politischen Wetterwinkrln des ganzen Erdballs l>ie Desahr neuer kriegerischer Tertektelungen hervor. Derartige Greignisse sind, selbst wmn |te uns nicht direkt berühren, für die weitere Gestaltung der Dinge in Deutschland doch von toeit- gchenter Bedeutung. Hinter den Mächten, die »niteinander in Konflikt liegen, steh.rn die groben Staatengruppen. Jede Explosion wirkt natur-jc- mäb auf die Derhandlungen zurück, die demnächst über dem Sachvcrständigentericht geführt werden sollen. Jede Verzögerung dieser Te.hindluncen bedeutet aber für die deutsche Wirtschaft eine weitere Verschlimmerung der Lage. Der jetzige Zustand der älngewissh.ttt läkmtt jegliche Unter- nehmungslust und hält vor allem die dringend tenötigten Kredite vrusländischer Fi aaaz-zr uppen von Deutschland fern. Die Blutleere der teulschen Dirischaft tritt jetzt in erschreckender Welse zutage. In Zinssätzen von 4—5 Prozent nronatl ch spiegeln sich die auherortentlich ung->f unten Te> bältnisse und die völlige Tevarmung Deutsch- KwdS. Produktionskredite sind in der Praxis einfach nicht zu haben. Wir müssen uns infolge- dessen tximit vertraut machen, dah der in ten festen Mo,laten kräftig fte geote Beschäftigung 5- ffCOÖ in unserer Industrie unter dem Druck ter Geld- und Kreditnot sehr bald wieder a'flaut. Die Zahlungsschwierigkeiten beschränken sich ja schon heute nicht mehr auf das Dankgewerbe und den Melallhantel, sondern sie grri,en bereits über aus andere Gebiete tes Warengrotz- handels, auf den Einzelhandel und sogar auf die Industrie. Rur zu einem kleinen Teile find diese Schwierigkeiten aus verui glück,e Spekulationen ;u- rüclzuführem In ihrer Mehrzahl bilden sie eine Folgeerscheinung der Uebrrtelaftung einer aus- aesogenen Wirtschaft mit St.uern, Adg.ch.-n und tentelspolitischen Grschw'rangen mannigfacher Art. Die Lage ist ausserordentlich ernst.
* Unt c t n Frankenclearing In Frankfurt a. M Die Frage eineS Clearings für balutarifcbc EnaagemeMS an der Frankfurter Dorfe beschäftigt orm Vernehmen nach gegenwärtig den Frankfurter Dörsenvvrstand. Die An- aelegenheit befindet sich noch vollkommen im Anfangsstadium. Eine Prü'ung durch die Devisenkommission deS DörfenvorstandrS unter Hinzuziehung von Grperten steht unmittelbar bevor.
* Da lmler Motor en gesell schäft, Untertür tbelm. In der am S. Mal in Stutt- vart abgchaltenen auberortentlichen Ge.Teralver- ÜTmmlang, in der 393 Millionen Mark Aktienkapital, darunter 24 Millionen Dorzugsakt.en, mit zusammen 753 641 Stimmen vertraten waren, wurde der Jntercssen-Gemeinschafsvertrag mit der Firma Denz-Mannh.ttm ctnfttmmig genehmigt. Vorsitzenter Dr. von V o n t a r d-Derlm erklärt«, man hoffe, mit diesem Vertrag den augenblicklichen 'Schwierigkeiten in ter Industrie etnigermaben entgegenzuir-eten. Bi)e Untern, b irungen werten zu einer w'.rlschrf.l-.chen Einheit Unter Ausschaltung tot Srntermteres er ^us<rm- me,geschlossen Die Umstellung teS jetzigen Kapitals aus Coldmark s.ll, to'.e schon gemeldet, im Nahmen der Fnterefsengrmemschaft im aagen- b^ckllchen Verhältnis der Kapitalien ^ueiaanter, namNch im Ver^ltnis ton 500—316, erfolgen. Skmtliche Erzeugnisse b iter Firmen tor'cn t re etg-jne Bezeichnung aufgeben und unter d r Marke .Mercedes-Deiz" r>ter ^Mcrc d s D.üml.r-Bei z" auf dem Markt erschauen. Die Mi.glieber des Dorstandes- und AuffichtSrates ter einet Ge'e 1= Lchast werden in den Aufsichtscat und Vorstand der anderen DeseMchast ausgenommen. In den Aufsichtsrat ter Daimlcr-Mvtorenge'ellscho.ft treten neu ein: Dircitor Dr. Karl Michaloa> sky Deutsch» Dank, Berlin, und Direktor Dr. Feidinanö Da u s ba ck von ter Württemd krischet D.r inS • bank in Stuttgart, sow'.e die Mi^lierer des Auf. sichtsrates der Firma Benz.
* Benz & Co., Rheinische Automobil-Gesellschaft A. G., Mannheim. On der G.-V. vom 8. Mai waren 310 522 Stammaktien und 2400 Vorzugsaktien vertreten. Eine Dividende kommt nicht jur Verteilung. Der Vorstand bezeichnete die Interessengemeinschaft mit den Daimlerwerken als das wichtigste Ereignis der vor 23 Jahren gegründeten Gesellschaft. Die beiden größten und ältesten Automobilfabriken Deutschlands, die im Ausland gleich geachtet seien, schieden jetzt auS dem Konkurrenzkampf aus. Das Geschäftsjahr wird für beide Gesellschaften auf das Kalenderjahr gelegt. Sobald eS die steuerlichen Verhältnisse gestatten, ist eine Fusion beider Gesellschaften vorgesehen. Die G.-V. genehmigte den Interessen« nneinschaftSvertrag und wählte den gesamten Aufsichtsrat der Daimler A. G
• Staatliche Hilfsaktion für die ManSfelder Kupferschiefer-Gewerkschaft. Aach einer Meldung ter „Leipziger Atendposf soll für die ManSfelter Kupferschio ec bauende Gewerkschaft A.-G zur Terbinterung ih er Stillegung auf 3—6 Monate eine flaatlidje Hilfsaktion eingeleitet werten. In dieser £eit soll die Rentabilität des älnternehnrens nacfjgo Prüft werden. Von dem Aachprufungsergebnis sollen weitere Schritte abhängig gemacht werten.
*etroleumfund in Pommern. Wie ter .Berliner Lokalanz." aus Stettin meldet, ist vor einiger Zeit bei Horst in Pommern eine Detrvleumquelle entdeckt Worten. Eine Stral- furtter Firma plant ein grohzügiges Unternehmen zur Ausbeutung des Petrvleumvvrkommens.
* Grobkraftwerk Erfurt. Es ist beabsichtigt, in Erfurt eine Gesellschaft Großkraftwerk Erfurt A G. mit einem Aktienkapital von 1 407 000 Goldmark zu gründen, wobei 68 Proz. ter Aktien von der Stadt Erfurt und 32 Proz. vom Land Thüringen und der Provinz Sachsen «tsammen übernommen werten. Die Stadt leistet keine Bareinlage, sondern bringt mit 957 000 Goldmark als Sacheinlage das ihr gehörende Elek-
für
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Börsenkurs«.
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Datimr.
* 20 Proz. Erhöhung der Metall- Armaturen-Preife. Die Preise j“ Messing- und Meiallarmaturen warten vr... ...
') Dom AückzahlungSwetck.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. UL, 9. Mai. Sentern: Schwach. Aach wie vor ist es die unsichere politische und wirtschaftliche Lage, die ter Börse das Gepräge gibt. Auch die weitere Verschärfung des Kampfes zwischen tei Arbeiterorgantza ionen und ten Zechentesitzern im Ruhrgebiet ist natürlich nicht geeignet, eine Besserung auf dem Effektenmarkt herbeizuführen. Die 3nt<nef eL>,igle it ist so grob, dab nicht einmal die Beilegung des seit Wochen andauernden Streiks bet ter Badischen Anilin- und Sodafabrik eine Hebung des Kurses des Papieres erwirken konnte. Man könnte eher von ten Gegenteil sprechen. Der Geldmarkt ist weiterhin flüssig: ater auch diee Tatsache kann auf die geschilderte Lage nicht die geringste Anregung bieten. Das Angebot war heute wieder gröber, und es überwögea daher auf allen Gebieten die Kursverluste, wenn schon sich diese in mäbtgen Grenzen hielten. Das gleiche ist auch von dem Markt ter festverzinslichen Werte und von dem ausländischen Rentenmarkt zu berichten. 5prvz. Deutsche Reichsanleihe tourte zu Beginn mit 0,077 angeboten. Auch Oberbedarf, Caro, Riebeck Montan,, die gestern etwas aufhvlen konnten, waren erneut schwach. 3m Freiverkehr herrschte ebenfalls vollkommene GeschäftSsttlle. Die Kurse wiesen wenig Veränderung auf. Api 31/*, Decker Stahl 4s/<. Decker Kohle 53/4, Petroleum IO’/s bis 11, Drown Doveri 1,4. KrügerShall 37Za. Tiag 2. Ufa 47/0,
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trizitätswerk schuldenfrei mit alTen Rechten und Pflichten ein. Damit wird ein leistungsfähiger kommunaler Grobbetrieb wertvoll ins Wirtschaftsleben gestellt.
* 2lu s dem Wlntershall-Konzern. Der Wintershall-Konzecn, ter in feinen Werra- Kaliwerken grobe Bstr iebserwe i keru ngrn vornimmt, läbt biegen in seinen Südwestharz-Kali- werken gröbere Detriebse'.nschränkungen darchsuh- ren. Dri ten zum Wintersball-Konzern gehörigen Kaliwerken der Grafschaft Hohenstein sind so große Arbeiterentlassungen erfolgt, das), die Belegschaft teilweise auf ein Siebentel zusammenge- fchmolzen ist.
* Oberschleslsche Kokswerke und Chemische Fabriken A. G., Berlin. Aus dem erzielten Reingewinn in Höhe von 2 530 000 Billionen Mark soll eine Dividente von 2 Prozent auf die Stammaktien und ten Genubschein verteilt werden. 3m vergangenen Jahre sind die OberkokSwerke in Ober- und Aiederschlesien an eine gründliche Neuerung und Verbesserung ter Anlagen gegangen. Die Handelsorganisationen wurden weiter arisgebaut. Die Arbeitszeit wurde in freier Vereinbarung tei den meisten ter Betriebe auf ten Stand ter Vorkriegszeit gebracht. Beschäftigung und Absatz waren im Berichtsjahr gut; erst mit ter Einführung ter Rentenmark trat Im letzten Vierteljahr ein Aachlassen ter Aufträge ein, eine Erscheinung, die sämtliche Industrien te» bedrückt.
Werken, wie erst jetzt bekannt wird, mit Wirlung vom l.Mai um 20 Proz. heraufgeseht.
• Wiederaufnahme des Zinsen- dien st es der österreichischen Südbahn. Die Verwaltung der österreichischen Südbahn hat sich entschlossen, das Eintreffen ter jugoslawischen Rate der Aimui'ät nicht abzuwarlen. sondern ans ten bereits liquidierten österreichischen, ungarischen und italienischen Quo en in ter nächsten Zett eine Teilausschüttung auf den ersten Coupon vorzunehmen. Dieser soll vorläufig mit etwa 36 000 österreichischen Kronen eingelost werten. Sobald die jugoflawifche Quote ein,licht, wird eine Aachzahlung erfolgen. Der Gesamt-Coupon beträgt 3,6 Goldfranken Die Verzögerung ter jugoslawischen Zahlung ist auf die langwierige Regierungskrise in Jugoslawien zurückzuführen.
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Frankfurter Handelsbank 0,035. Auf dem Devisenmarkt hat der französische Frarcken heute feine gestern noch nachbörslich vielbemerkte Baisse weiter ausgedehnt. London gegen Paris 73V<, Aeuyork» gegen Paris 17. Die Mark konnte sich gegen gestern wieder leicht befestigen.
•
Berliner Börse.
Berlin, 9. Mai. (M-vlfs.) Die ©röffming ter Börse erfolgte im allgemeinen zu gut behaupteten Kurfen. Die Erwartung, da» daS Eingreifen der Regierung zu einer Verständigung im Verga rbeiternuSstand führen werte, sowie dir Aussicht, dab ter Rückgang teS Franken die Lösung ter Engugemenls In btefer Valuta er- le chieri, dürfte, hatten brruhigerrd gewirkt. Di: üblichen Deckungen zum Mochmschlu' ftü^ten nlch nur daS Kursnivvau, sondern beivirkten auch derschiedcntlich Teilerungen etnzelner Jndastrle- Papiere. Sv setzterr Dch!e,ische Zink um 2y< Dil- livnen, Deutsch-Luremburger, Ober chlestsche KokS- treite, Augsburg-Aur'.rb.nger Maschinen, Gebr. Döhler am 1 Bill , Ver.In-Karlsruher Industrie um ll/g Dill. Proz. höher ein. Bankaktien waren im allgemeinen unter-!..tert. DaS Geschäft hi» t ,i3) In engsten Grerazen, da man allerseits vv.zog, die weitere Entw.ck.ung ter palitlschen und wirtschaftlichen Derhältni^sr adzuwartrn. Dis Aach- richt von tem Selbstm^rtzd:r,uch eines 3nhabers eines kleinen Bankgeschäfts wirkte etwas ter- stimmend, obgleich er materiell für Me Börse kaum ton irgendwelcher Bedeutung irar. Das Geschäft nahm weiterhin einen sehr trägen Verlaus. Die Kurse senkten sich teilweise um kleine Druchteile vvn Prozenten. Am Devisenmarkt wurde London etwas niedriger notiert, während
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
s3u BUNimen Mark auleebrüdt. öuenoMflrtl, gonbon, Nra- horr, Japan. Rio de Janeiro ffir eine Einheit, Wien und Budapeii für 100000 Einheiten, alle« übrige ftzr 100 Einheiten.)
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Märkte.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 9. Mai. (Wolff.) Am Produkten- marft zeigte sich infolge weiterer Aachfrage auS temAcrtzweften gesteigertes 3nte.<s> für Roggen, während im übrigen die Geschäftslage unverändert still blieb. Weizen wurde vonSschsen tobtet etwas billiger angeboten, ter Verkauf war aber schwierig. Gerste veränderte ihren Preisstand nicht. Hafer war vom Auslände etwas gefragt, hier ater schwer unterzubringen. Mehl tourte etwas nackter Provinz verkauft. Kleie war fest. Kartoffei- floden und Trockenschniheln stellten sich billiger. Es notierten je 1000 Kilo: Weizen, mark., 167 bis 170 (matt), Roggen, märt, 128 bis 134 (ruhig), Sommergerste, Braugerste, 170 bis 186 (ruhig), Dintevger-ste, Futtergerste, 154 bis 162 (ruhig), Ha:er, märt, 125 bis 132 (ruhig), Raps 300 (matt), Leinsaat 400 (matt); für je 103 Kilo: Weizenmehl 23 bis 25.50 (matt), Roggenmehl 19 bis 21.50 (matt), Weizenkleie 10 bis 10.30 (fest), Roggen kleie 9.15 bis 9.40 (fest): für je 50 Kilo: Viktoria- ecbsen 25 bis 27, Kleine Erbsen 14 bis 15, Futter- erbsen 12 bis 13, Peluschken 11 bis 12, Ackerbohnen 14 bis 16, Wicken 11 bis 12, Lupinen (blau) 11 bis 11.50, Seratella (alt) 15 bis 15.50, Seratella (neu) 12 bis 13 50, Rapskuchen 10.50, Leinkuchen 19.50 bis 20.50, Trvckenschniyel 9.40, Kartoffeln (treibe) 4.00, Kartoffeln (rote) 4.00; Weizen- und Aoggenstroh, drahtgeb., 125 bis 1.45, Haferstroh, drahtgeprebt, 1.10 bis 125, Ger- stenstrvh 1.10 bis 1.25, Häcksel 1.55 bis 1.75. Wiesenheu, gut, gesund und trocken, 2.50 bis 2.75, handelsübliches Heu 1.80 bis 2.00
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M., 9. Mar. Es notierten je ICO Kg.: Weizen (Wetterau) 17.50 bis 17,75, Roggen 15.25 bis 15.50, Sommergerste für Drau- zwecke 18.75 bis 19. Hafer (inländisch) 14 25 bis 14.75, Weizenmehl (lützd Spezial 0) 26 50 bis 28.25, Reggenmehl 22 50 bis 23.25, Weizen- und Roggen- kleie 9 bis 9.75.
Büchcrtisch.
— Der „S Pessar t", dir Monatsschr'ft für alle Interessent eise deS Spessarts und ter Grenzgebiete von Odenwald und Rhön, -ist wieder er» schienen. (Wailandtschr Druckerei A-G., Aschaffenburg a. M ) Hervorragende Heimatschriftfteller, die ihren Spessartwald kennen and lieben, find zur Mitarbeit gewonnen w)rten und haken bereits das erste Heft in Wort und Bild zu einer Fundgrube httmalkunblichen Wissens und zu einer Quelle innerer Freute gemacht. Wir zrveifeln nicht daran, datz ter »Spessart" In dieser Ausstattung auch in Zukunft das bleibt, was er ehemals war, ein unentbehrlicher Berater und Freund jedes Spestartliebhabers und fränkischen Wan- terers.
— Reben dem Derich'e der Sachverständigen an die Reparationskommi fton steht die Srchec- heUsfrage im Mittelpunkt ter Diskussion in allen europäischen Cantern. Der auch ter deutschen Rerchsregierung zugegangene Völkerbu.rdSentaTurf eines internationalen gegerrsettigen Sichernngs- abkommens ist im soeben erschienenen 2 Heft ter ,EuropäifcheuGefpr2ch,e" (Deutsche Der-
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Ai'echirche Nachrichten.
Edangellsche Gemeinden.
Giesten. Sonntag, 11. Mai. Jubilate. Stadt kirche. 8: Zugleich Christenl. f. d. Aeukonstrm. a. d. Motthäusgem. Pfarrasi. Hertel. 91/,: Pfr. Becker. 11: Kinderkirche f. d. Markusgem. Pfr. Becker. — Johanneskirche. 8: Zugl. Christenl. f. d. Deukonf. a. d. Lukasgem. Pfr. Bechtolsheimer. 9V,: Zugl. Militärgottesd. Pfr. Ausfeld. 11: Kinderkirche f. d. Johannesgem. 8: Bibelbesprech. im Johannesfaak Pforrast. Hertel. — Wieseck. 9: Deichte. 9'/,: 3m Anschluß Feier des heil.Abendmahls. — Kirchberg. 10: Kirchberg; 11: hl. Abendm. f. d. jungen Leute v. Lollar; nm. ll,: Daubringen.
Katholische Gemeinden»
Gietzen. Samstag, 10. Mat. 47, u. 7 Deichte. Sonntag, d. 11. Mai. 67, Beichte, 7 Messe, Korn, tk Jünglinge, 8 Korn., 9 Hochamt m. Pred., 11 Messe m. Pred., 27, Christenlehre u. Andacht, Dienstag u. Freitag abds. 8 Maiandacht Grünberg. Sonntag, 11. Mar. 97, kl. Messe m. Pred.
Tagtonftart Stungart-BerNn) aKgevruSt und wi Hans Wehberg kritisch beleuch'et. Zivei wichtige Momente aus der Dorgeschich:e deS Krieges behandeln ein anonymer Beitrag zum russisch-englischen Konflikt in Persien im Iah e 1911 mit bisher unbekannten russischen Ak.enstucken und ter Aufsatz ,Conrad und Derchtolb" von Professor Fcitz Kerrn in Bonn, ter die aktive und treibende Rolle Conrads gegenüber tem unsicheren Bechtold herausstellt. Als Dokumente zur Auswärtigen Politik sind u. a. das Tanger-Statut und ter B.i.swechsel Mardonal)-P:i/cac6 toktergegeten; aus ten in diesem Heft besonders reichhaltigen Besprechungen feien die Komplexe von Aeuerschi- nungen über Ostpolitik und über das neue Rußland he rDvr gehoben.
— Parzrval und Kondwiramur nennt sich eine dramatische Dichtung Hans RhhnS, die ter Leipziger Verlag fessel in seiner Sammlung: «Die Schweiz im deu.sch-n Geistesleben" erscheinen läbt 3n wacht gn epnd# und geschicktem dramatischen Ausbau Hai Rhyn die herrlichen Szenen aus Eschen dach S Par- zival zu einem Drama umgestaltet, die ^rziv'.'s Abenteuer tei ter schönen jungfräulichen Königin Krnowrramur, des alten Gurnemanz Toch.or, schildern.
{3n einem Teil der Auflage wiederholt.)
Frankreich und die Deutschnationaken.
Paris, 9. Mai. (WTB.) Zu ten Erklärungen des Abgeordneten Hergt im „DerL'mer Lokal- anzeiger" schreibt ter ^Figaro": Zu einem derartigen Kuhhandel könnten die Alliierten niemals die Hand bieten. Der Bericht ter Sachverständigen müsse vvn Deutschland enbloc angenommen oder abgelehnt werten. Das einzige Mittel, die Deutschen tei ihrem Manöver einzuschüchtern, sei die engl Is ch-f ra nzös ifche Verständigung.
Wahkbetrvg in Pari-.
Paris, 9. Mai. (WTB) Die 13 Kandidaten auf ter Liste ter republikanischen Anion (Rationaler Block) im 3. Sektor von Paris, an deren Spitze ter Abgeordnete Rolain steht, haben eine Klage wegen Dahlbetruges angestrengt. Die Wähler des Bezirkes haben statt ter offiziellen Liste ter Union eine gefälschte Liste erhalten. auf ter 6 Ramen gestrichen und diese durch Ramen weiter linksstehender Kandidaten ersetzt waren.
Die amerikanisch-r Einwanderung.
Washington, 9. Mai. (WB.) Be'. der SenatSdebntte üter die EinwanterungSfrage ist es sehr lebhaft zugcgangen. Redner von beiten Seiten haben den Bericht ter vereinigten Ausschüsse tes Senats und Rcpräsentantenhau'es, ter den Ausschluss der Japaner vvn der Ein- toanterung ausschieben will, stark bekämpft. Mehrere Senatoren, darunter auch Loodge und Dorah vertraten den Standpunkt, dass die Ein- Wanderungsfrage eine rein innerpolitts che Frage fei und daher keineswegs Anlass zum Abschluss eines Vertrages bieten könne. Ein kalifornischer Senator erklärte, die Ausschüll« hätten ihre Kompetenz überschritten, um die Gesetze über die Ausschliessung ter Japaner h nauszufchieben. Inzwischen hat in Cleveland ter Bund ter vereinigten Handelskammern eine Resolutton angenommen, in ter gegen ten Aussch'uss ter Japaner durch ein Dekret protestiert wirdr
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