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Statt Karten.
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Allen Bekannten für die herzliche Teilnahme sowie für die zahlreichen Kranzspenden bei dem Heimgang unserer lieben, unvergeßlichen Entschlafenen sagen wir auf diesem Wege unseren herzlichen Dank.
Den kath. Schwestern sowie allen denen, die sie während der langen Krankheit mit treuer Hingabe gepflegt und ihrer gedacht haben, sei besonders herzlich gedankt.
Familie Maurer
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Der heutige Festsonntag selber wurde eingeleitet durch Choralblasen, ihn IO1/* ilhr folgte in unserer ehrwürdigen Stadtkirche, die erst jüngft durch eine von Kirchenmaler Delle geschaffene wundervolle Gedenktafel einen neuen Schmuck erhalten hatte, der F e ft g ottes- dienst, ber überaus zahlreich besuM war
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Schulirr.10.rel. 1612.
den Gustav-Ädolf-Derem. Pfr. '®v°«ncr t£r den Landes verein für Chmerc Bllsfwn, vfr. S t rack für den Verba nv der weiblrchen ■JugenD, Pfr. Roos für den Hessenbund, Pfr 3 <11 b - OHannfKiiv für das Präsidium und den Zentral- Vorstand des Evang Bundes. Pfr. Hern d für den Hauptverein Wiesbaden und Hessen-Dassau, ein Vertreter für das besetzte Geblet, Pfr. Spanuth aus Levben für Deutsch-Oester- reich und Steiermark, besonderen jubelnden Wi- derhall erweckten in der Versammlung die Ansprachen des letzteren Redners, und die des V c r- tretcrs der besetz ten Gebiete. Ma^ch crnerkcnnendes und aufmunterndes Wort wurde dem Evang. Bund gewidmet, des'en Dank der Br sitzende Pfr. D. Wa i h noch einmal beredten Am- brud verlieh. Prachtvolle Sarbietungen des Kir- chengesangVereins und des Gesangvereins San- gerlusi wechselten mit den inhaltvollen Ansprachen, stürmischen Veifall durfte ein Heiner Mädchenchor aus dem besetzten Gebiet für ein inniges Lob- und Danklied mit nach Hause nehmen. Um 11 Uhr schloß die Versammlung. P a r a l l e l v e r sammln n g e n sanden mit ähnlichen Darbietungen der verschiedenen Chöre und Ansprachen eines Teils obengenannter Redner im Stern und in der Äinijc statt-, sie wurden von Pfr. Adam und Göbel-Wolf geleitet und boten mit ihrem Massenbesuch em stärkendes Bild evangelisch- deutschen Glaubens und Lebens. k-
Buntes Allerlei.
Crin Radikalmittel gegen geisteskranke Verbrecher. Der FaN S^iarmann hat von neuem gezeigt, welche furchtbare Gefahr für die menschliche Ge scllschaft dadurch heraufbeschworen wird, das) man geisteskranke Verbrecher frei h.'rumlausen LiBt. Auch dieser grausigste Mörder hat sich eine Zell- lang im Irrenhaus befunden, und nach semer Freilassung hat er seine furchtbaren Mordtaten begangen. Eine Radikalkur gegen solche gefährliche und unheilbare Geisteskranke schlägt der Berner Abgeordnete Dr Hauswlrth vor. Er brachte bet dem Berner Grohen Bat ein Gesetz ein, das unheilbare Geisteskranke auf schmerzlo em Wege aus dem Leben befördert werden sollen. Die Irrenhäuser sind im Kanton Bern, wie auch anderwärts überfüllt und deshalb können selbst gefährliche Geisteskranke nicht ausgenommen werden. Hauswirth führte zahlreiche Falle an in denen Irrsinnige die aus den Anstalten entlassen oder gar nicht in eine Anstalt aufgenommen. worden sind, schwere Verbrechen begangen haben.
Wenn man nicht dafür sorgt, datz alle gefährlichen Geisteskranken in Anstalten untergebracht werden dann ist das einzige vernünftige Mittel, ! diejenigen Geisteskranken, die nie wieder gehellt werden können zu beseitigen. Das ist auch gar nichts Reu es. Die alten Griechen haben auf der Höhe ihrer Kultur nicht gezögert, unheilbare I Geisteskranke zu toten, und sie haben darM rech gehandelt." Don einer besonderen Grausamkeit könne keine Rede sein, denn es sei nur menschenfreundlich, die Leiden eines Irrsinnigen zu beenden, der niemals für seine Handlungen verantwortlich sein kann und imstande ist neue Irre in die Welt zu setzen oder schreckliche Untätern zu begehen. Mit Chloroform und Morphium kann von einem Arzt ein schmerzloser und schneller Tod herbeigeführt werden.
werden.
Starkenburg und Rheinhessen.
Darmstadt, 7. Sept. (Eigener Bericht.) Dor einigen Tagen ist einem jungen Manne eine wertvolle alte Geige, angeblich eine Vtradt- varius-Geige, gestohlen worden. Sie soll I 80 000 Goldmark wert sein.
Hcsscn-Rassau.
Hanau, 8. Sept. (WTB.) Ein schweres Unglück ereignete sich gestern zwischen 8 und 9 Uhr auf dem Bahnhof Kilianstädten. Cs war versäumt worden, das Zeichen zum Cinsteigen zu geben. Als der Zug sich nun in Bewegung setzte, versuchte der 56iährige Reisende Heinrich B a st i a n aus Heldenbergen aufzuspringen, sprang aber fehl und geriet unter den Zug. Auch feinet gleichaltrige S ch w e st e r, die ihm zu Hilfe eilen wollte, wurde überfahren. Bastian hatte so schwere Verletzungen am Arm erlitten, daß ihm dieser amputiert werden mutzte. Seine Schwester ist auf dem Wege nach dem Krankenhause ihren Verletzungen erlegen.
Die Landesversammlung des Evangelischen Bundes in Hessen.
)( Büdingen, 7. Sept.
Lachender Sonnenschein nach trüben Hegen- Wochen, flatternde Fahnen, meist in den alten Reichs- und den Büdinger Farben, freundliche .Gastfreiheit der Bevölkerung des alten schönen | Städtchens grüßen die zahlreichen, zum Landesfest ankommenden Gäste, die der gestrige Abend im althistorischen, schön wiederheraestellten Rathaus» saal mit der Büdinger evangelischen Bevölkerung zu einem wohlgelungenen Begrühungs- abend unter Leitung des um dos Zustandekommen des Festes hochverdienten Pfr. Göbel -Büdingen vereint. Im Mittelpunkt des Abends stand ein auf reichem, historischem Forschen aufgebauter Heimatvortrag des Lehrers Heu- s v h n aus Lvrbach. Er gab etn an-ieh.mdes Bild von der Geschichte der Reformation in der Grafschaft Büdingen und den Männern, die diese neue Geistesbewegung in unserer Gegend einführten. Der sehr beifällig aufgenommene Dortrag wurde umrahmt von gemeinsam gesungenen Liedern, vorzüglichen Borträgen des Ober-Mockstädter Posaunenchors, von Chören des Kirchengesangvereins und des Mädchenchors der evgl. Gemeinde Büdingen und von schönen Gedichtvorträgen der Jugend. Ein freundliches Schlußwort von Dekan
□ Laubach. 7. Sept. Am gestrigen Abend hatte Bürgermeister Böhm die Vorstände der Phiesigen Vereine, sowie di« Herren Kammerdirek- tor Birnbaum, Professor Dr. Ro eschen und Prorealgymnasialdirektor Dr. Hainer zwecks weiterer Beratung über die Anordnung der Festlichkeiten beim Einzug des Grafen Georg Friedrich zu SvlrnS-Laubach und der Prinzessin Johanna zu SolmS- Lich eingeladen. Es wurde die Errichtung einer Ehrenpforte an der „Unterst orte“ und einer solchen am Hauptportal (zwischen Marktplatz und Schloß) festgesetzt. An ersterer wird eine junge Dame am Hauptportal der Bürgermeister und im Schlotzhof ein junges Mädchen begrüben Am Abend soll ein Fackelzug mit Vorträgen des Musikvereins und der Gesangvereine stattfinden. ,
Kreis Alsfeld.
4- Alsfeld, 7. Sept. Der Erweiterungsbau der Turnhalle ist nun in Angriff genommen, so daß mit seiner Fer- ttgstellung noch vor dem Wintek gerechnet werden kann. Damit dürfte die „S a a l n v t" einigermaßen b e h 0 be n sein, da durch die Schaffung eines besonderen Bühnenraumes
«r Gemeinde, "Ote glückliche, gedeihttche Eniwicke- iung unserer Stadt, am Herzen liege. Wenn im Ortsgewerbeverein der Wunsch laut wurde, man möge das ansässige Gewerbe nicht vergessen, so dürfte derselbe bei Ausstellung der Listen, was zur Zeit eifrig geschieht, Berücksichtigung finden. — Mit dem 1. Januar 1925 erhalt Butzbach Stadtrechte. Bekanntlich werden nach der Städteordnung von der Stadtverordnetenversammlung sowohl der Bürgermeister, dessen Stelle zur Meldung ausgeschrieben wird, als auch die Beigeordneten gewählt.
• Gambach, 8. Sept. Das Jugend -und Posaunenfest der oberhessischen Gemeinschaften fand gestern bei außerordentlich zahlreicher Beteiligung hier statt. Den F e ft - gottesdienst hielt Pfarrer Eckard von der Missionsschule St. Chnschona in der überfüllten Kirche Gambachs. Einen ersten inneren Gewinn nahmen alle Zuhörer mit. Inzwischen zogen melkte Trupps heran, so daß sich bei Aufstellung des Festzuges bereits ca. 3000 Teilnehmer eingefunden hatten. Punkt IV, Mr setzte sich der Zug am Eingang des Dorfes in Bewegung. Die verschiedenen Posaunenchöre (ca. 26 waren erschienen) wurden in 3 Gruppen auf den Festzug verteilt. Auf dem Festplatz angelangt, fanden sich noch weitere Freunde unserer Jugendarbeit ein, und etwa 4000 Teilnehmer wohnten der F e st versa m m 1 u n g bei. Mindestens 200 Bläser brachten hier, in einem gewaltigen Massenchor vereinigt, verschiedene Musikstücke zum Vortrag, daneben begleiteten sie den vieltausendstimmigen Gemeindegesang. Gesang- und Gitarrenchore wechselten mit Posaunenvorträgen ab. Etwa 400 Sänger hatten sich eingefunden, die in einzelnen Gruppen oder im Massenchor bereinigt, das Lob unseres Schöpfers wirkungsvoll vortrugen. Zwischen Singen und Spiel der Posaunen und Gitarren ergriffen einige Redner zu kurzen packenden Ansprachen das Wort und zeigten der Jugend den Weg zur wahren Freiheit und Lebens- und Kraft- qucfle Jesus Christus. Zu schnell flohen die 6tun- ’ben dahin und es muhte zu dem bereitstehenden Extrazug geeilt werden. Ein Lob- und Dankgebet schloß dies herrliche Fest.
.ftreid Schotten.
und durch Torträge der Chorfchute oes ^0- s I Don Aebl für
! faunenchors ^r-&o^t xmb D®a?n?r fSr
soll durch langt*rein» aus Vilbel feierlich erntet wurde. > ’5*r „’S Den Altardienst verlach Dekan Schäfer. Die ' geistvolle FestPvLigt hielt Pfarrer Eckel- Lampertcheim aus Grund des Sycrrntoortcs » auf die Hoche und des Prophetenwortes „2Iuf einem hohen Berge werfe ich PMiicr auf'. Rach weiteren Cchorvvrträgen des Büdinger Kirchm- gcfangtXTeing überbrachte Prälat D. Dr Diehl aus Darm fielst die Grütze der Kirchenregiei-ung, der Hess, evang. Landeskirche und rief die Gemeinde zu mannhaftem evang Glauben auf Er- I habende Orgel- und Posaunenvorträge schlossen die Feierstunde. Eine Fest ko l leite brachte, wie wir hören, reichen Ertrag. , Eine Mittagspause in den gastlichen Düdirgrr Häusern leitete zu dem Höhepunkt des Tages über, zu der großen evangelischen Volksversammlung auf dem für solche Veranstaltungen wie geschaffene.' Schlvtzplah. D.ci Cxtrazüge von Gedern. Altenstadt und Ridda her. die in Stockheim vereinigt wurden und die zuströmenden Festteilnehmer kaum fasten Lun e ’, Kolonnen zu Fuh und zu Wagen brachten viele Tausende aus allen Gemeinden h.-ran (etwa 5—6000). Ein endloser Festzug mit vielen Po- । saunenchören und Kapellen bJDegte sich durch die dichtbcsetzäen Straßen nach dem Festplatz hin, wo die Dollsversammlung durch den Vortrag der vereinigten Posaunenchöre (.Die Himmel rühmen des Ewigen Ehre") und einen Masse>ichor von etwa 12 Kirchengcsangverevie.i unter b.r benäh - ten Leitung von Lehrer Ohl-Vilbel eröffnet und durch den Vorsitzenden des Hess. Hauptver- eiris Pfr. D. Waih kraftvoll geleitet wurde Der Evang. Bund — so betonte sein Vorsitzender I — will für unser deutsches evangelisches Volk der Fleisch gewordene Luther lein, nicht den Gift becher konfessionellen Haders, nicht den Taumellelch falsch verstandener irdischer Freiheit und Gleichheit will dieser Bund unfern evangelischen | deutschen Volke reichen, sondern den Gral des Evangeliums, aus dem unser Volk neues Leden trinkn soll. Rach einem Chor des Liederkranzes bechandelten drei Redner das zeitgemäße Thero- E va ng e l i sche K i r che un d deu t s che Zu tu nf t“. Pros. Lampas- Friedberg behandel e die religiöse Seite. Senutspräsil-ent Dr. Held mann behandelte das Thema nach ferner nationalen Seite. In kurzer und klare - Bewe.s führung aus der Geschichte wurde bei Zuhörern Har wie jedem nationalen Aufstieg in deutschen Bolle eine religiös-kirch'iche Erweckung t>oran» ging. Das Deutschlandlied brauste dann, von Tausenden gelungen, machtvoll über den Platz. Auf die soziale Sette des Themas ging Ar- beiterfekr. Lauser- Daimstadi ein. Das Sch uß- wort sprach der Schriftführer des Bundes Pfr. Beck- Roßdorf und gab der Hoffnung Au-druck, daß der soziale Reformator Luther rote ter alle zusammenführe. Der Redirer gab eine machtvolle Kundgebung des Hess. Hauptvereins kund, zu der sich die RtesenVersammlung durch ermnülites Erheben und Singen des Luthrrliedes bekannte der gewaltigen Massenkundgebung auf ; dem Schlohplatz folgten am Abend mehrere De- grühungsversammlungen. Die Hauptversammlung im Rathaus stand wieder unter der bewährten Leitung von Pfr. Göbel-Büdingen. Rach einem Vortrag der 'Stadtkapelle und einem Chor des Kirchengesangvereins überbrachten folgende Körperschaften und Verbände herzliche Willkommgrüße- Dekan Schäfer für das Dekanat, Bürgermeister Fendt für die
d-n cremen bk Wösttchl-., gebo^ m. ihr- | Veranstaltungen in der Turnhalle abzuhalten. — Auch die Gewerbeschu le s " einen Anbau vergrößert werden, der noch vor Beginn des Wintersemesters ausgeführt werden soll. Neben den erforderlichen Klalsen- sälen sollen zwei Werkstätten, eine für Schreiner und eine für Metallarbeiter, eingerichtet
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