Ausgabe 
9.7.1924
 
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llngderLeichedeS 'S Ludwig Aat- ^ittag im Krematorium yie PrvvmzialdüMvn 1 toten durch teilende ertretcn, ebenso waren ^reiics und der Stadt irrer Dein deck von sprvchen Hit, hielt auch Smpsinden getragene des Kreils und bti :e Kreisamtmann ®ö» dt Friedberg Aeigrvrd- 8dän der Schubpvlizei an Sem Sarge nieder.

warmen Dorten bet ch Äerftvrbenen. Pr> s hatte übrigens zu «zichunoeit', lern Grob- DirÄtvr brr Taub- Zater war in der Oah° iSarzt.

etlung zu den be« ^euerfälligkeiten. Ausgabe im Druck be- bickgm Fmanzamt eine eine AeÄerung tn den sgewcibesteuer brachte eine Änderung m den iroröi), des Kreises uni j) werden an den gestern fdllia- WW und Ljefjeucr 60 Aroz., ^'eisgewerbestÖier tjg, -steuer' i« des staatlichen stiften hat sich mchts bie heutige Mml-

g. Dem Leiter des M für Quellenfor- Dede, Privatdozem rrsität Gießen, ist von 'dieAmtsbezeichnunS Mb,n. M** unh f>at fort am W ,-4915) begonnen^ aide ist getonnem ^

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tet .zuletzt Pridärassistent d«S damaligen Direk­tors. Prof. Dr. Dunbar, war. 2lls im Mai 1922 die Hessische Regierung das Institut für Quellenforschung in Bad--Rauheim errichtete, tvurde Professor Dede, der damals Assistent ton Chemischen Institut der Anidersität Mün- Äet i. W. war, als Leiter berufen.

** Erfolgreich in der Stenvgra-- pyie. Unserem gestrigen Bericht über den ,Verbandstag Gabelsbergerscher Stenographen iin Offenbach ist nachzutragen, daß in der Gruppe 240 Silben August Hirsch von der iStenographen-Desellschaft Gabelsberger in Kietzen den ersten Preis errang.

Französische Briefkontrolle in Mainz. Zur Vermeidung von Anzuträglich- feiten für die Empfänger im befehlen Gebiet wird darauf hingewiesen, daß bei dem Bahnhofspost­amt in Mainz seit kurzem eine äleberwachung der Driefseiidungen durch die französischen Be­hörden stattfindet.

** Von der Ange ste lltenver-- s i ch e r u n g. Die Reichsdersicherungsanstalt für Angestellte hat beschlossen, nunmehr auch das Zahnheilverfahren in dem frühe­ren Umfang aufzunehmen. Den Versicherten werden wieder Zuschüsse zu den Kosten des Zahnersatzes gewährt. Diese Zuschüsse müssen bei den Krankenkassen beantragt werden, denen Der Versicherte angehört. Gehört der Ver­sicherte keiner Krankenkasse an, oder wird der Antrag von der Krankenkasse abgelehnt, dann mutz der Antrag direkt bei der Angestellten­versicherung gestellt werden. Voraussetzung für die Gewährung des Heilverfahrens ist je­doch, datz der Versicherte, wie bei den stän­digen Heilverfahren, mindestens 12 Deitrags- monate entrichtet hat, wobei Beiträge der In­validenversicherung angerechnet werden Wunen.

** Drucksache und Teil-Druck­sache. Die neuen Bestimmungen über die postalische Behandlung der Drucksachen wer­den vielfach.noch nicht genügend beachtet, so datz daraus mancherlei Anzuträglichkeiten entstehen. Folgendes mutz bei der Absendung von Drucksachen jetzt beachtet werden: Druck­sachen zu 3 Pfennigen dürfen handschrift­liche oder mit Stempelabdruck hergestellte An­gaben nicht enthalten. CS ist aber gestattet, eine innere, mit der äutzeren übereinstimmende Aufschrift handschriftlich oder mechanisch an­zugeben, sowie in gleicher Weise Firma, Na­men, Stand und Wohnung des Absenders, seine Fernsprechnummer, die Telegrammauf­schrift und den Telegrammschlüssel, sowie sein Postscheck- oder Bankkonto nachzutragen oder zu ändern. Alle anderen schriftlichen oder me­chanischen Vermerke, wie z. B. Buchungsnum­mern innerhalb des gedruckten Teils, Absen­dungstag, Zahlen, Namen von Reisenden, An-- terstreichungen, Anstreichungen,Durchstreichun­gen usw. machen die Vollürucksache zu einer Teildrucksache oder zu einem Brief und unterwerfen sie dadurch der höheren Gebühr für eine Teildrucksache (mindestens 5 Pfen­nige) oder der Briefgebühr.

** Sein 25jährrges Dienstjubiläum als Maschinenmeister bei der elektrischen Licht- und Kraftanlage des Bahnhofs Gießen feiert morgen der Maschinenmeister Friedrich Wir­tz e l a u e r von W i e s e ck.

** Ein astronomisches Ereignis erstenRanges isteht in diesem Sommer be­vor. Im Monat August wird der Nachbar­planet Mars unserer Erde so nahe kommen, wie dies in den nächsten 80 Jahren (bis zum Jahre 2003) nicht wieder der Fall sein wird. Alle bedeutenden,Sternwarten der Welt rüsten sich, um während der Augustwochen die gün­

stige Stellung des Mars zu einer genauen Er­forschung seiner Oberfläche zu benutzen.

Landkreis Gietzen.

* Lollar, 8. Juli. Wegen Vornahme von Wasserleitungsarbeiten in Lollar wird die Kreis st ratze Lollar Daubringen von Mittwoch, 9. Juli, ab bis auf weiteres fürben Durchgangsverkehr gesperrt. Der Verkehr wird über Staufenberg geleitet.

e Trohe, 7. Juli. Am Sonntag drang ein Dieb während der Abwesenheit der Bewohner in die Wohnung des Schul Hauses und raubte am Hellen Tag einen ansehnlichen Geldbetrag und eine Menge Wertgegenstände. Die Staatsanwaltschaft Gietzen hat sich der Sache an­genommen.

ri. Lich, 8. Juli. Mit militärischen Ehren wurde gestern hier Philipp Wilhelm Bel - l o f, einer aus der immer kleiner werdenden Zahl der Kämpfer des Jahres 1870, zu Grabe getragen. Bellof, der zuerst im Dienste der altenober- hessischen" Eisenbahn stand, war nach seiner Ver­setzung in den Ruhestand lange Zeit als Schul­diener an der hiesigen Präparandenanstalt, dem späteren Vorseminar tätig und war dadurch in Veiten Kreisen unseres Landes, besonders in den Kreisen der Lehrer bekannt. Sehr wüst ging es hier auf einer Hochzeitsfeier zu. Durchs Bier war die Gesellschaft solustig" geworden, daß ein junger Bursche das Messer zog und einem Kameraden mehrere Stiche in den Kopf beibvachte, so datz dieser alsbald ärztliche Hilfe aufsuchen muhte. Die Gesellschaft lieft sich durch den Vorfall aber in keiner Weise in ihrer Lustigkeit stören, sondern zechte und sang in lauten Tönen weiter bis in den Morgen hinein. Armes Deutschland, wo es so unter der Jugend zugeht!

Kreis Alsfeld.

* Alsfeld, 8. Juli. In unserer Stadt macht sich das Fehlen eines genügend großen Raumes für größere Versammlungen und sonstige bedeutende Veranstaltun­gen schon seit längerer Zeit sehr unangenehm fühlbar. Am diesem Mangel abzuhelfen, wird jetzt ein großes Saalbauprojekt in Er­wägung gezogen. Der Plan ist in seinen Haupt­zügen folgender: Eine Stadthalle wird tn unmittelbarem Anschluß an die Ostsette der Turnhalle erbaut, so daß sie gleichsam eine Verlängerung der Turnhalle darstellt. Die Stadt­halle wird natürlich erheblich länger und breitrr (so datz sie allein über 1500 Personen zu fassen vermag) und auf beiden Seiten mit den not­wendigen Nebenräumen versahen. Der Raum der Stadthalle wird in den weitaus meisten Fällen den Bedürfnissen genügen. Bei außergewöhnlich großen Veranstaltungen können bsidr Hallen, die Stadt halle und die Turnhalle, zur Aufnahme des Publikums in einen Raum verwandelt werden, indem die sie trennende Scheidewand entfernt wird. Die Turühalle dient also fast ausschließlich Turnzwecken und wird nur in seltenen Fällen zu Deranstaltungszwecken Herangezogen. Der Bo­den der Stadkhalle kommt etwa 80 Zentimeteo tiefer zu liegen als der der Turnhalle, so daß>die in der Turähalle sitzenden Personen über die Köpfe der in der Stadthalle sitzenden nach der am Ostende der Stadthälle liegenden Bühne hin- wegse'hen können. Eine derartige Verbindung bei­der Hallen würde dem weitgehendsten Raumbe- dürsnis genügen. Man betrachtet dieses Projett als die glücklichste Lösung des Mißstandes, die unter den gegebenen Verhältnissen überhaupt er­reicht toeröen kann. t.

Kreis Schotten.

0 Laubach, 7. Juli. Heute nachmittag ertrank der 15jährige Antersekundaner Wil­helm Pitz, einziger Sohn eines hiesigen Brief­trägers, im Tiergärtner Weiher. Der junge Mensch badete mit zwei Kameraden, was hier ausdrücklich von feiner Schule und der gräf­lichen Forstverwaltung verboten war wegen der großen Gefähr durch die Schlinggewächse. Plötzlich schrie Pitz um Hilfe, da er festsaß: er war jauch ein noch nicht genügend geübter Schwimmer. Die beiden Schulkameraden eilten herbei, brach­ten ihn fort und schafften ihn auch eine Strecke, weiter. Er klammerte sich aber fortgesetzt pn sie und ritz sie wiederholt mit in die Tiefe. Die Kräfte der jungen Leute waren bald er­schöpft, sie strebten nach dem Ufer, während Pitz immer falsche Richtung nach der Mitte des Weihers nahm. Plötzlich sank er unter, während seine erschöpften Kameraden mit schwerer Mühe das Äser noch erreichten.

Starkenburg und Rheinhessen.

* Darmstadt, 8. Juli. Oberstaatsanwalt W ü n z e r, Landtagsabgeordneter der Deutschen Dolkspartei, dem vor einigen Monaten der eine Fuß amputiert wurde, mutzte gestern den andern Fuß einem operativen Eingriff hingeben. Wie verlautet, soll aber das Allgemeinbefinden gut sein. Landtagsabgeordneter Kindt ist, wie verlautet, nicht unbedenttich unter Vergi f- tungserscheinungen erkrankt. Vermutlich handelt es sich um Fischkonservenvergif- tung. Herr Kindt steht unter ärztlicher Behand­lung und muh einige Tage das Bett hüten.

Hessen-Nassau.

* Frankfurt a. M., 7. Juli. Dem.Be­schluß der Stadtverordnete n-Bersammlung entsprechend hat der Magistrat die F r e m - den st euer mit Wirkung ab 1. Zuli außer Hebung gesetzt.

Frankfurt a. M.» 8. Juli. (Wolff.) Gestern abend erschoß der Poli zeiwachtmeister W i e l u n in der Wohnung seiner Schwiegereltern seinen Schwiegervater, den Maschinen­schlosser Nikolaus K ö l l s ch und verletzte sich dann durch einen Kopfschutz so schwer, daß er in hoff­nungslosem Zustand ins Krankenhaus verbracht wurde. Die Tat ist aus Familienzwist tg- teiten zurückzuführen.

Sitzung der Stadtverordneten.

Gießen, 8. Juli 1924.

Das Stadtparlament hatte sich heute nur mit kleineren Vorlagen zu beschäftigen, die bis auf eine Ausnahme glatt verabschiedet wurden. An­laß zu besonderen Bemerkungen liegt nicht vor. Zu Beginn der Sitzung widmete der stellv. Vor­sitzende, Beigeordneter Dr. S e i fr, dem Heimgegan­genen Provinzialdirektor Matthias euren herz­lichen Nachruf, der sicherlich in allen Dürgerttelsen volle Zustimmung finden wird.

Sitzungsbericht.

Anwesend die Beigeordneten Dr. Seid, Dr. Frey, Iustizrat Dr. Rosenberg und 29 Stadt­verordnete. Als stellv. Vorsitzender fungiert Bei­geordneter Dr. © e i fr.

Vor Eintritt in die Tagesordnung widmet der Vorsitzende dem

verewigten Provinzialdirektor Matthias

folgenden Nachruf, während die Mitglieder des Hauses sich von den Sitzen erheben:

Am 4. Juli ist unerwartet nach kurzem Kran­kenlager Herr Provinzialdirektor Matthias verschieden: nur wenig über zwei Jahre war es ihm vergönnt, an der Spitze der Provinz Ober­hessen zu stehen. Das Ableben dieses außer­gewöhnlich begabten, Weitblickenden und tatkräf­tigen Verwaltungsbeamten bedeutet einen schmerz­lichen Verlust für unsere Stadt. Stets brachte er den städtischen Angelegenheiten das größte Inter­esse entgegen. Wünsche der Stadt fanden bei ihm immer bereitwilliges Gehör. Wohlwollendes Ver­ständnis gestaltete jede Zusammenarbeit zu einer erfreulichen und nutzbringenden. Besonders ver­dienen hervorgehoben zu werden die Rücksicht und die Achtung, die der Entschlafene in vorbildlicher Weise der städtischen Selbstverwaltung entgegen­brachte, deren geschichtlich begründete Bedeutung und Wichtigkeit für das Wohl des Volkes und des Staates seinem weitschauenden Blick nicht ver­borgen bleiben konnten. Wir haben in Herrn Prv- vinzialdirektor Matthias einen Mitbürger ver­loren, dessen lickenswürdiges und gewinnendes Wesen, dessen warmes Verständnis für die Freu­den und Leiden aller Schichten der Bevölkerung ihm hohe Wertschätzung und zahlreiche Freunde in allen Kreisen der Einwohnerschaft erworben haben. Ehre seinem Andenken!

Auf der Tagesordnung stehen rtur kleinere Vorlagen.

Der Steuerausschlag von den lanö- und forstwirtschaftlich genutzten Grundstücken nckst Zubehör und vom Dergwerlseigentum wird auf 20 Pf. für je 100 Mk. Steuerwert festgesetzt.

Zur Beschaffung eines Telephonanschlusses für daS Stadtschulamt werden 350 Mk. bewilligt.

Die an die evang. Gemeinde zu zahlende Ent- chadigung von 150 Mk. für die Abnutzung des ür Schulzwecke in Anspruch genommenen Kon- irmandensaales im Gemeindehaus Kirch» kraße wird genehmigt.

Der freihändigen Vergebung der Lieferung von Hausanschlußkabeln wird nachträg­lich zugestimmt und ein Kredit von 9300 Mark bewilligt.

Die Rechnungsabs chlüsse für 1921 des Elektrizitätswerkes und der Straßenbahn, so­wie die Rechnungsabschlüsse für 1922 des städt. Lebensmittelamtes und des städtischen Brennstoffamtes werden nicht beanstandet. Einige Wünsche hinsichtlich der Quäkerspeisung werden vorgebracht und deren Prüfung seitens des De­zernenten zugesagt.

Zum Anschluß der städt. Neubauten am Riegelpfad an das elektrische Kabelneh wird ein Kredit von 2500 Mk. bewilligt.

Für die ab 1. Juni eingetretene Lohner­höhung der städtischen Arbeite^ wird bis zum Ende des Rechnungsjahres 1924 ein Kredit von 15 900 Mk. bewilligt.

Ein Baugesuch von Sonn & Hertz, Wall­torstr. 44, über Errichtung einer Lagerhalle, welches die Baudeputation nur unter der Be­dingung befürwortet, daß in der Halle nur leere Fässer, Kisten und bergt gelagert werden, wird an die Deputation zurückgegeben mit dem Er­suchen, zunächst erst noch eine gutachtliche Äuße­rung der Feuersicherhlltspolizei einzuholen. Man befürchtet nämlich, daß die Halle für die Um­gebung feuergefährlich werden könnte.

Der Vergebung der inneren Bauarbeiten für die Fachwerksbauten an der Kaiser­allee wird zugestimmt. Der Wortführer der Deutschen Dolkspartei erklärt hierbei, früher habe er schon immer gefordert, daß die Arbeiten nicht stets an den Mindestfordernden vergeben werden sollten, und freute fordere er das erneut In dieser schweren Zeit solle die Stadt überhaupt möglichst viele Arbeiten vergeben, damit das Handwerk und Gewerbe rege Beschäftigungsmög­lichkeit bekomme.

Für die Installation der Gasleitung zu Koch­zwecken in den alten Fachwerksbauten an der Kaiserallee werden 750 Mark be­willigt

Der Voranschlag der Plockschen Stif­tung für das Rj. 1924 wird mit 1772 Mark genehmigt.

Für die Wiedereröffnung der Beratungs­stelle für Geschlechtskranke in Gießen wird ein Jahresbeitrag von 400 Mk. gutgeheihen.

Der Mitgliedsbeitrag für den Verband Deutscher Gewerbe- undKaufmanns- g e r i ch t e wird auf 25 Mk. für den Rest des Jahres 1923 und auf 50 Mk. für das Jahr 1924 festgesetzt

Der Aebernahme der Kosten der Mütter­beratungsstunden in der Aniversitäts- Kinderllinik in Höhe von H00 Mk. jährlich ab 1. Januar 1924 auf die Stadt wird zugestimmt

Schluß der öffentlichen Sitzung. Es folgt eine nichtöffentliche Beratung.

Gerichtssaas.

M c»i n z, 8. Juli. Vor dem hiesigen Schöffen­gericht fand freute ein Prozeß wegen Unter* schlagungen beim hiesigen Reichsver­mögensamt statt. Angellagt waren der Ver- troltungsobersekretär Büttner, Kaufmann Pe- trfr, Maler Günther, Witwe Hämmerlein, Schreiner Hir schfr i egel und Dolmetscher Bu­ch erer. Das Urteil lautete für Büttner auf 1 Jahr 1 Monat Zuchthaus und 150 G.-M. Geld­strafe, Petry und ®ün.tfr er je li/2 Jahre Gefängnis und 150 G.-M. Geldstrafe, Kämmer­lein 800 G.-M. Geldstrafe und Hirschspie­gel 200 G.-M. Geldstrafe. Ducherer wurde freigesprochen. Sämtlichen Angellagten wurde we­gen ihrer bisherigen Anbestrastheit mildernde Am- stände zugckilligt Aus die Freiheitsstrafen wer­den je 18 Wochen Antersuchungsfraft angerechnet.

Aus dem Amlsverknudigungsblalt?

Das Amtsverkündigungsblatt Nr. 46 vom 8. Juli enthält: Provinzialdirettor Matthias f. Reinhaltung der Ortsdurchfahr­ten. Sttaßensperre in Lollar. Teilnahme der Lehrer und Schulleiter an den Feuerwehr- Übungen. Aushändigung der Reichs Verfas­sung an die zur Entlassung kommenden Schüler.

Verantwortlich für Politik und Feuilleton: I. D.: Heinz Gvrrenz.

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Wieseck, den 8. Juli 1924.

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