für arrgrotcTTtR galt, also «Xnfach uw- wah rf
Rach dieser Deretterklärung der Aerzteschast traf ixt» Reichsarbeitsmimsterium eine Entscheidung. in der es wörtlich heißt: ^Sobald aber die Aerzte ihre Dienste wieder anbieten, sind die Kaffen verpflichtet, sre auch anzunehmen und nach den bisherigen Bedingungen zu vergüten, bis neue Verträge durch die Instanzen des Declmer Ab- kommens zustande gekommen sind." Daraufhin wurde dann, wie gesagt, bet den allermeisten Kassen Deutschland- der vertraglose Zustand auf- gehoben — bei fielen war er übrigens von vornherein gar nicht eingetreten, z. B. bei allen kaufmännischen Er.aykrankeilla sen —, neuerdings ist sogar auch in Berlin, wo, wie gewöhnlich, besonders erbittert gekämpft worden ist. ein Waffenstillstand geschlossen worden! Aber hier In Gießen, wo die Aerzteschast natürlich auch ihre Dienste wieder .anbot", wollten die Kassen nicht und setzten sich über die ganz bestimmten am 4. März noch einmal ausdrücklich wiederholten Weisungen des RrichSarbettsministeriums ciafach Hinwegs Zwar erklärten sie sich schliehlich bereit. Einzelleistungen auf Grund der neuen Gebührenordnung zu bezahlen, aber mit Begrenzung durch ein Pauschale, das so niedrig war, drah dadurch die Sähe der Gebührenordnung wirkungslos ge- toorben wären, denn es blieb z. B. hinter dem im Flugblatt erwähnten Schiedsspruch, der sich übrigens gar nicht auf die hiesigen Kassen behebt, in einem Grade zurück, dah es für die Aerzte unannehmbar war, ganz abgesehen davon, daß die Aerzte grundsätzlich darauf bestehen muhten, dah die Weisungen des Reichsarbeitsministers befolgt tourben! Da- Flugblatt behauptet, die Kassen wären hierzu nicht in der Lage, auch die Aerzte mühten sich Herabsetzung ihrer Einkünfte gefallen lassen usw. Die geldliche Leistungsfähigkeit der Kassen Im allgemeinen mag hier unerörtert bleiben. eS sei nur die immerhin bezeichnende Tatsache gestreift, dah die Allgemeine Ortskrankenkasse Frankfurt a. M. kürzlich in der Lage war, dem dortigen Konsumverein ein Darlehen von 150 000 Mark auf ein Hahr zur Hälfte der üblichen Zinsen zu gewähren!
3m übrigen können alle derartigen Fragen ober natürlich erst bei den endgültigrn Verträgen erörtert werden, die, nachdem das sogen. .Berliner Abkommen" abgelaufen ist. jetzt ohnehin neu abgeschlossen werden müssen, deren allgemeiner Abschluß sich aber natürlich um so länger verzögern wird, je länger einzelne Kassen- txrrbänbc. wie hier, auf ihrer Abl.chnung einer vorläufigen Einigung verharren. Denn nur über den Waffenstillstand führt der. Weg zum Frieden!
Wenn also daS F ugblatt schreibt: ,AaS alledem kann man entnehmen, daß die Aerzteschast eine Machtprobe un'er allen Umftänben wollte" usw.. so sieht der aufmerksame Leser ohne w;i- leveS. daß gerade das Gegenteil richtig ist: Die Kassen waren und sind eS. die den vertrag- Itfen Zustand bezw. seine Aushebung dazu benutzen wrllen, andere Fiederungen durchzusehen. die hiesigeKafsen allein tragen also b i e Schuld an dem Weiterbe st ehe» deS vertraglosen ZustandeS!
Schließlich seien zu der Mahnung der Kassen an ihre Mitglieder, sich möglichst viel ohne 213t S behelfen, nur einige Fülle angeführt, die sich unserem Bezirk ereignet haben:
1. Sin Kassenmitglied braucht eine Brille und erbittet zwecks sachgemäßer Verordnung lieber» Weisung an den Augenarzt. Die Kasse hält den Arzt für überflüssig und schickt daS Mitg ied gleich zum Optiker. Dieser gibt nach bestem Wissen eine Drille ab die sich jedoch alS völlig ungeeignet erweist. Erfolg: Das Qöitglicb muß doch zum Augenarzt, hat vermehrten Zeitverlust und für die erste .Dcllle ist das Geld der Kasse unnötig vergeudet worden.
2. Gin Asthmakrankec erhält währrnd deS veillaaLsen Zustandes statt des Raucherpalvers, das ihm sein Arzt au verordnen pflegte, auf Veranlassung der Kasse ohne nähere Gebrauchsanweisung ein Mittel aaZgehändigt, das er seinem Aussehen nach für einen Tee hält und demgemäß als Ausgcktz zubereitet und trinkt, während es tatsächlich auch em Räuchermittcl (Strammoniumblätter) war, das die Kasse, wchl au3 „Dtlligkeitsgrünbsr". für -weck- mä tiger gehalten haben mochte. Erfolg: Schwere, l e be n S be d r 0 h e n d e Der- gittungserscheinungen!
3. Eingeschüchtert durch Mahnungen, die er ba einer eigenen Erkrankung von der Kasse bekommen hat, unterläßt es der Vater eines kranken KindeS rechtzeitig für ärztliche Hille zu sorgen. Erfolg: Es vergeht kostbare unwiederbringliche Zeit, das Kind. daS durch eine rechtzeitige Serum- einspritzung zu retten gewesen wäre, stirbt an Diphtherie!
Aehnliche Fälle werden in Berliner Zeitungen regelmäßig veröffentlicht. Sie zeigen, wohin eS führen kann, wenn, statt des FachmanneZ. der Kasfenbearnte über Krankheit-, ragen ent- scheidet!
Die Kafsenmitglieder mö^en auS all dem entnehmen, dah sie am meisten unter dem vertraalosen Zu st and zu leiden haben, aber aucy, auf welcher Seite in diesem Falle die Kriegsverlängerer sihcn!
Wirtschaft.
Der dentsche Anfterthande! imAebrrrar.
Die deutsche Austen Handelsbilanz für Februar 1924 zeigt eine sehr starke Steigerung der Einfuhr und nur eine verhaltniSmästig geringe Zunahme der Ausfuhr. Die folgende 1 mtg.teilten 3lffirn geben insofern leine einwandfreie Uebersicht. al8 bei ter De rech ran g dieseld n Fehlerquellen bestanden wie in den Boimonaten, zumal die Verhältnisse im besetzten Gebiet ih n ch' ^r. ändert haben Dir tinfulyr belief sich «f 71b58Z (XX) <z/t>H>marE (.jcLuar: .62 100 ©u. - mark), Ausfuhr auf 466 339 000 Goldmark (3a- nuar: 431 021 000 Grll-mark). ES ergibt sich also tm ganzen eine Passivität von 252 Millionen. die durch Gewährung ausländischer Kredite und den Rückslutz deutscher AuZIanbS« guthaben ausgeglichen worden sein mast. Bei
emzer«n Posten Ter Bllanz weist bte Position Rohstoffe verhältnismästig die grostto S cigera- g auf. Besonders fällt die Zuirnh.nr der a>in,ub. an Textilstoffen und Rohiabak auf, die wohl mit Kvnjunkturbelebrang in der vecare. teil den 3nbuftiie zusamme.ch^ngt. Die Waiengrup.e Lebensrnittel und ©etränte jeigi einen Rüch;a«ig. insbesondere verminderte sich der Waren- import deS Massenverbrauchs, wie Brotgetreide. 3nbe1fen ist lei Mehl eine wei ere Einfuhrsteigeruirg zu beobachten. Aus be. Au>- fuh.seile zeigt die letztg.ria.utte Gruppe eine ie- trächtliche Zunahme, was hauptsächlich auf die vermehrte Zu.iLoauSfuhr zuruck.ufuh.e'.l ist.
♦
* Zinssrhöhung der Frankfurter Dankiervereinigung. Sie Frai kfurter Bankirrvereinigung teilt mit, dah bis auf weiteres die Mitglieder der dortigen Danliervereinigung für täglich fälliges Geld höchstens 9 Proz. pro anno (zuletzt 8 Prvz.) gewähren.
" Die Er d öla u s s chl u ha rbe i t en in R 0 r d - H a n n 0 v e r. lieber die beginnenden Grdölausschlustaibeiten in Rord-HannJver wird dem „Haun. Cour." berichtet: Dir Hana A G. in Harburg, eine Tochtergeel schäft der Stinnes- Ricbeck-Montanuxrle, hat sich in ie.n Bezirk Alvesen, ferner die D ratsche Petroleum A. G., Berlin bei Tötensen und d.e Rordisch: Petroleum Ä. G. In Harburg bei Wu nS>orf-Daensen für ihre Bohrungen umfangreicheZ ©etä.ibe txr- traglich gesichert. Die letztgenannte Gesellschaft hat mit dem Bau eineS Bohrturmes bei Wurns- dcif begonnen. Ferner bemühen sich die StinneS- Riebeck-Mlntan-W^rke und die Datsche G döl A. G. um weitere um,ang.eiche Beträge Schl.es> lich soll sich die Lisellen-Grdol G. m. b. H. d e auf Dahrendorfer Gebvrt em, Bohrung nieder- bdngt, kürzlich den Bezirk Sotttr, durch einen langfristigen Vertrag ge.rcher. haben. Diese Gr- sellschaft begann als erste in der Vahranborter Gegend mit Oelaufschius>arbei en. öle traf mit einer Bohrung von 340 Meter Tiefe auf eine 20 Meter mächtige Schicht mit flüssigem $rjöt und durchtäuste bei weiteren Bohrangen fast ständig ölführende Schichten. Es sind somit sehr grohe Aussichten auf Findigwerden In dieser Tiefe vorhanden, zumal ausgedehnte geophy i- kalische älntersuchungen im le.) e.i Hahr.' ebenfalls günstige Grg.chniise zeitig.en. Die Dohrun- gen sollen eine Tie,e von ru.io 53) Metern erreicht haben. Die iSnfe vorigen Hnhrcs angc.an- gciwn Arbeiten werden fortgesetzt.
♦ Dergröherung des Absatzes in der Ziegelindustrie. Die Ziegelindustrie hat in den letzten Wochen eine bemerlenswerte Zunahme des Absatzes zu verzeichnen. Auch die Produktion hat eine lleinere Steigerung aufzu- toeifen, wenn auch eine Dollproduttion noch nicht vorhanden ist. Immerhin haben verschiedene ■Unternehmen, die bisher still lagen, ihre Arbeit wieder ausgenommen. Den grössten Teil des Absatzes jedoch machen Stapelsabrttate aus, die sich bei einzelnen Fabriken noch auf mehr als eine Million Stück stellen. Die Aussichten für die Zukunft hält man im allgemeinen für ziemlich günstig, wenn auch der Äapiralmangel einstweilen noch ziemlich hemmend einwirkt.
' Die deu t sch-oberschlesische Steinkohlen-Förderung im März belief sich laut ,Industrie-Kurier" auf 1 009 065 (Februar 953 263) Tonnen, d. h arbeit-täglich 39 412 (39 719) Tonnen. Der Versand stellt« sich wie folgt: Deutsch-Oberschle ien 420 657 (.93 394) Tonnen übrige- Deutschland 570 693 (525 223), Pclntsch-Oberschlesien 3973 (4650), D.utsch-Oefl erreich 2106 (648). Schweiz 100 (0), Ungarn 105 (0), Tschechoslowakei 210 (0), Jugoslawien 3» (0).
• D i e russische Ausfuhr im ersten Vierteljahr 1 92 4. W e die „Rosta" me b-1, sind aus Sowjetru'-land im ersten Vierteljahr 1924 7 Millionen Pud landwirtschast.icher Erzeugnisse ausgeführt worben, waS im Be gleich zum Verjähre einen Zuwachs von 53 Prozent darstellt. Die Sowjetteg'.e ung hofft, bis Ende dieses Jahres 54 Hl.Ilio neu Pud Raphtaprodulle auSführen zu können.
*
Frankfurter Börse.
Frankf u rt a. M, 8. April. Tendenz: Schwach. — Die Börse eröffnete auf den Ausweis der Rentenbank in gedrückter Stimmung. Zu Beginn des amtlichen Verkehrs stellte sich auf den meisten Gebieten mit Ausnahme von einzelnen Spezialwerten Abgabeneigung ein. 3m Frciver-- kehr beschränkte sich das Geschäft auf wenige Papiere. Api 5, Becker Stahl 8*/t. Becker Kohle 874, Benz b1/*. Growag 0,225, Drown Doveri 23/t, ilnterfranlen 0,575 bis 0,603, Hansa Lloyd 1,8, Ludwigsburger Prozellan 2Vr, Ufa 6'/4 Billionen. Am Montanrnartt nahmen die Umsätze keinen gröberen Umfang an. Die Haltung war anfangs schwach, wobei Ginbuben bis zu 5 Billionen zu verzeichnen sind. Harpener blieben fast umsatzlos, oberschlesische Werte besser gehalten. Für Rorddeutschrr Lloyd und Hapag war die Tendenz nachgebend. Geringes Interesse zeigte sich für Bankaktien. Zu einigen Umsätzen kam eS in Mitteldeutsche Ereditbank. Metallbank schwächer. Bescheiden waren die Umsätze in 61.t- trizitätswerlen bei unbedeutenden Kursbewegun- §cn. A E. G. preishaltend. Lahmeyer matt Iniltnaflicn setzten zu leicht ermäßigen Preisen ein. Holzverkohlung behauptet Scheideanstalt verloren ca. 1 Billion. Maschinenaktien zeigten sich behauptet Daimler abweschwächt, Adlerwerke, Dingwerle, Ehlinger behauptet. Die Rachfrage für Hoch und Ties Hai nachgelassen. Phil. Hofmann zeigten sich behauptet. Weib und Freytag ruhig. Bon den übrigen Werten hatten auch Zuckerwerte starke Kursverluste auszuwstsen. Heilbronner minus 1 Billion, Frankenthaler angeboten. Der Anleihemarkt lag ruhig. 5proz. Reichs- anleihe 91 Milliarden. Zoll türken blieben mit 7'/g Dill, im Angebot
Berliner Börse.
Berlin, 8. April. (Wolff.) Die Beickäufe s-tzten sich fcaite an der Eifektenbörse fort. Tie Ursache soll last ausschltrstlich in dec äutzerst gespannten Lage des (SelömariteS lt.gea aber fälble gestern umlaufenden Insolven>gerüch.e fehlten tatsächlich« Unterlagen. Zu tet be cits a,fan S ziemlich stark eimäfeiten Kursen zeizte sich ausreichende Aufnahmesähigleit, di.: zum Teil aas
^mcervenvonsvrufe der Bankien geratet tourten. Die Verluste erreichten bet der ersten Kurs,est- ficl ung tüt schwere Montanpapia.e wie-ec 2 bs 3 Billionen Prozent. Hugo Stinnes und Rr.brck Mmtan büh..en sogar 4 Billi-onen ein. Unter Deiücklicht.gung Ik< nieJttge-.ea Kurt aad.^ wurden die übrigen 3nbU|tried.erte etwa i i gleichem Mabe in Mitleicenschaft gezogen. Auch Schissahrts- und Dankenw r.-e bliebe i nicht b - haup et: Hamburg-Sü am r kan sche Damssschtzf fahrt stellten sich fvgac 4,5 DllUonen Prozent niedriger. Rach S.ledigung des ersten Deckau,- andraiigs konnte vorüb-rgehmd e.ite leichte Er- bcluitg Platz greifen, die jedoch später einer neu rllchen Abschwächung weiche i ma 1 , als sich weitere Abgeier einstellten. Erst in b.-r zwck e.i Dörsenstungewann dec Verkehr mehr Steur- Mt, ohne das; jedoch irgendwie ckne ins Gewicht fallende Kursbe.serung bamlt verbu.ide.a war. Allenthalben herrich e Die g wohnte Lustlosigkeit T-ie Devisenkurs bl.eaen bei nicht erhöhter Zuteilung unverändert.
Börsenkurse.
(Ohne Gewähr.)
') Dom Rückzahlung-Wert.
ty, Trutlrtw 3lff(6«oni<ri6« <"/. Deursch« Strichsanlkth« 9'»*/o Tinftot Ich'snletd» 9*/. TentfÄe Reichs unrihe Deuischc Svarprnnitrnauletd« <•/♦ Preuhttchc tionfsll . . «*.» Hefli-n ... ...... HfMffiT:::::::::: Tcntfcbc Wert'-. DoNar-Unk dio-Doll .Schay-Aliweisung e) <*/e MoGKtrfen........
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Berliner Produktenbörse.
Berlin, 8. Aprlb Das Geschäft am Prv- buktenrnarlt blieb ruhig. Rur für Hafer zeigte sich andauernd Nachfrage, aber bet Berliner Konsum Witt höhere Preise nicht anlegen. Immerhin bleibt die Haltung für den Artikel fest. Mai-
War T»r Töfttere Lieferung gesucht, zum Teil an» scheinend seitens der Importeure, die wegen de- Deoisenmangels zurückzuhandeln wünschen. Für Brotgetreide zeigte sich wenig Angebot, aber auch nur spärliche Nachfrage. Don Mehl war nur Roggcnrnehl vereinzelt begehrt. Das Gerstengeschäft ruhte. Kleie hatte nach gestriger zeit- wckser Desestigung sehr geringes Geschäft. GS notierten: Weizen, märt. 169 bis 175 (still), fromm. (165 bis 167 (still), Roggen, märt 135 bis 141 (still), fromm. 131 bis 135 (still), westpr. 131 bl- 132 (still), Sommergerste, Braugerste 170 bis 190 (still), Futtergerste 155 bis 165 (still), Hafer, märf. 124 bis 131 (still), fromm. 120 bis 128 (still), Weizenmehl (103 Kg.) 25 bis 27 (still). Roggenmehl (103 Kg.) 21 bis 23,25 (still). Weizenkleie 10,70 bis 10,83 (stetig), Roggenkleie 8,70 (stetig), RapS 310 (still), Leinsaat 410 bis 415 (still), Diltoitaerbsen 27 bis 29, kleine Erbsen 16 bis 17, Futtererbsen 13,50 bis 14, Peluschken 12.50 bis 14. Ackerbohnen 16 bis 18, Wicken 12 bis 14. Lupinen, blau 12,50 bis 13,50, Serradella, alt 16 bis 17. neu 12 bis 14. Rapskuchen 11,60, Leinkuchen 22 bis 23, Trockenschnihek 9,70 bis 9,80, Rauhfutter (pro 50 Kg.): Weizen- und Aoggen- strvh. drahtgeb.0,90 bis 1.10, Haferstroh, draht» geprcht 0,75 bis 0,90, Stroh, strohsellgebündelt 0,70 bis 0,90, Häcksel 1,80 bis 2,00, Wiesenheu. gut, gefunb und trocken 1.03 bis 1.20, handelsübliche- Heu 1,20 bis 1.40 Meeheu 2,50 bis 2,90 Mt
Frankfurter Ee!reideborse.
Frankfurt a. M., 8. April. Es notierten Pro 100 Kg.. Weizen (Wetterau) 17.75 bis 18.25, Roggen 16 bis 16.50, Sommergerste für Drau» Specke 20 bis 21, Hafer (inl) 15 bis 15.50, Weizen- mehl (füdd. Spezial 0) 27.25 bis 27.75, Roggen- mehl 23 bis 23.75, Wcizen- und Roggenlleie 9.75 biS 10.50, Mais (gelb) 19.25 biS 20 Tendrnz ruhig.
Büchcrtisch.
X Dungerz. Alexander. Grove- Lexikon der Philatelie. Halbleinen 20 Grldmark. Verlag Albert Kurzl in München. — «Was ist Philatelie?" wird dec ßaie fragen. Hierüber sagt das Lexikon: „Man versteht unter Philatelie das Studium dec von den StaTts- freitoaltungen ober den von ihnen hierzu ermächtigten Unternehmungen ausge^ebencn Postwertzeichen und das systematische Sammeln derselben." .Heber 14 500 Stichwörter aus dem Gebiet der Philatelie sind m diesem Band mit bienenhastem Fleiste, peinlichster Sorgfalt und gröstter fachmännischer Sach'enntnis zusammen getragen. Es sind darin enthalten alle gebräuchlichen Fachausdrücke in deutscher, englischer und französischer Sprache, die Inschriften und Abkürzungen mit ihren Erklärungen aus allen Po st marken. Ramen aller Länder und Staaten nebst ihren fremden Postanstalten und deren Entwectungsstemvel, Privatfrost en Schwindel- und Phantasiemarken und vieles mehr. Eine ungezählte Anzahl Abbildungen in mustergültiger Ausführung schmücken den stattlichen Band .Das Lexikon hat für jeden ernsthaften Sammler dieselbr Dedeutung und den unvergleichlichen Wert ane für jede gebildete Familie em Konversationslexikon. für jeden Ge ehrten sein? Handbibliothek, — Georg Wasner, nther Ambach und die Daronin. Roman. Verlag Dr. Eysler & Co. A.-G. in Berlin SW 68. Geh. 3 Mk., geb. 4,20 Mk. Eine geschickt auf gebaut- fesselnde Handlung führt den Leser vom vornehmen deutschen Gutshos über die russischen Ostseeprovinzen in einen der feudalen Vororte deS 'Berliner Westens, sie lässt ihn an Ereignissen in einem Gescllschastsmilieu teilnehmen, die sich als ein ebenso eigenartiges wie ergreifendes Zeitbild tief ins Gedächtnis graben werden.
— Ernst Klein, DasGoldim Meer. Roman. Verlag Dr. Eysler & Co. QL-©, in Berlin SW 68. Geheftet 3 Mk.. gebunden 4,20 ML Oben auf einer einsamen Schäreninsel sitzt Professor Christian Vollmer mit seiner Tochter und seinem Assistenten und schöpft vermittels seiner Erfindung Millionen und Millionen ©old au8 dem Meere. Das ©old ist der Tyrann, der die ganze Menschheit knechtet, und Vollmer plant nichts anderes, als diesen Tyrann durch fid> selbst zu vernichten. Gr will das Gold, das er in solch unerhörten Mengen mit seinen Maschinen aus dem nassen Clement bereitet, über die ganze Erde werfen und es auf diese Weife zum wertlosen Kieselstein machen. Seine Idee ist ungeheuerlich, aber mit eiserner Energie opfert er fein Glück und das der Seinen, um sie burdjjuführen. Doch er scheitert an dem Einverständnis Derjenigen, denen er helfen will. Sein Werk der Befreiung wird ins Gegenteil verkehrt, und anstatt Erlösung bringt es nur unermehlichrs Unbeil übet die Welt.
— „D i e grohte Geheim-Macht der Welt". Drosch 30 Pf. Stern-Verlag, Leipzig. Ellenburgirstr. 53.
6 Zylinder
erfolgreichster Wagen 1923 Dupont A.-G. Frankfurt am Main Messe-Ausstellung Kaiserstr« 64 Telephon Hansa 6836 u. 4684.
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