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Unter Hinweis auf die Derdingungs- dlmschttften werden für die Neubauten: W-amtenmiethaus 6, Vermessungsamt u. -^eisgefundheitsamt zu Gießen die 6«b Io ff erarbeiten des inneren Ausbaues (getrennt nach Lieferung und Ar- tait) öffentlich ausgeschrieben. Angebots- Vordrucke werden vom Dienstag, 12. d. Ni., dH in unserem Zweigbüro im Physikal. OTuftitut, Eingang Slephanstraße, 1. Türe Mn Selbstkostenpreis abgegeben.
Die Angebote sind verschlossen mit entsprechender Aufschrift versehen bis ?«ienstag, den 19. August, vormittags 111 Uhr, in vorgenanntem Zweigbureau aUjugeben, woselbst in Anwesenheit etwa erschienener Bieter die Öffnung der An- gabote stattsindet. Zuschlagsfr.ft 8 Tage.
Sieben, den 7. August 1924.
Hess. Hochbauamt Gießen.
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1 {Jätern von einem Wtrbeijiiiim heimgesuche toorben, der die Eisenbahn Verbindungen unterbrochen unb im Telephon» und Telegraphenver- lehr grobe ©tönmgen verursacht hat.
Die Dawes-Komposition angenommen.
___ ^Diesmal ist es nicht der Dawesplan, der zum Füllen der Zeitung herangezogen wird, sondern handelt sich wirklich um eine Komposition, um cm Diolinkonzert, das von dem gleichen General Dawes verfaßt wurde, der den Wittschaftspl.n zur Sanierung Europas bearbeitet hat. Es ist sein erstes Opus und wurde von dem bekannten Geigenvirtuosen Fritz K r e i s l e r in einem bficnl- licheu Konzert vorgetvagen und vom Publikum mit grobem Applaus auf genommen. Dass Kreisler sich des Werkes angenommen hat, spricht für die Güte der Komposition und Optimisten soll es nicht verwehrt sein, gewiße Parallelen zu zie'ea und auch auf ein gutes Gelingen des anderen Geisteskindes des vielseitig begabten Generals, des Wirtschaftsplanes zu schließen.
Shaw über den „Besten Premier".
George Bernard Shaw, der im schottischen Hochland seinen Sommeraufenthalt genommen hat, besuchte bei dieser Gelegenheit den Geburtsort Ramsay Macdonalds, Lossimouth. Natürlich wurde er darüber ausgefragt, und in seiner Antwort spielte er auf eine lokale Tragikomödie an, die dem englischen Premierminister in seiner Daterstadt passiert ist. Während des Krieges wurde nämlich Macdonald wegen seiner „unpatriotischen" Haltung aus dem Golf-Klub des Städtchens ausgeschlossen, und die Landsleute des Premierministers haben sich kürzlich geweigert, ihn wieder aufzunehmen. „Ich wollte Lossimouth besuchen," sagte Shaw, „weil ich den dringenden Wunsch hatte, den Ort zu sehen, der zu gleicher Zeit den besten Premierminister meines Zeitalters und die erstaunlichste Ansammlung von Gols- Snobs, die die Geschichte kennt, hervorgebrachl hat. Man sollte beiden gemeinsam hier ein Denkmal errichten."
Das kostbarste Perlenhalsband der Welt.
Ein wundervolles Perlenhalsband, das 62 Perlen von höchster Schönheit enthält, ist gegenwärtig bei einem Londoner Juwelier ausgestellt. Das Schmuckstück, dessen Wert auf mindestens 250 000 Pfund geschäht wird, soll aus königlichem Besitz stammen. Es wird Tag und Aacht von De» tektiven bewacht. Das Halsband soll das kostbarste und schönste der Welt fein.
Mit 99 Jahren noch nicht zu alt.
Ein englischer Arzt in Deamtenstellung toeorle sich ganz energisch dagegen, abgebaut zu werden, obgleich er bereits 99 Jahre alt ist. „Solange ich geistig und körperlich noch frisch bin, trete ich mein Amt nicht an Jüngere ab, ich habe mehr Erfahrung und'Sicherheit als sie", damit wies er ein Rücktrittsgesuch ab. — Bewahre uns der Himmel vor solchen gesunden Menschen, wie soll die neue Generation sich eine Existenz schaffen können, wenn die alten Herren noch bis zum hundertsten Jahre Konkurrenz machen!
Was andere Leute Rache nennen.
Eine alte TürLn hat einen Racheakt ausgeführt, der ihr sicherlich höchste Befriedigung gegeben hat. Ihr Sohn hatte keine Lust mehr, die alte Frau zu unterstützen, er gab das Geld lieber jungen Frauen. Daraus nahm die erboste Mutter Knoblauch, Wasser, Schmutz, altes Schuhleder und kochte daraus ein magisches Gebräu das sie der einen ersten besten Schönen, die ihr in den Weg kam, über den Kopf schüttete. — Ob sie dadurch wohl zu ihrem Geld kommt?
Kräfttge Männer gesucht.
Dieser Aufruf stand einmal in einer tschechischen Zeitung. Was ist aber daran so verwunderlich? Werden kräftige Männer nicht überall und immer gesucht? Doch man höre weiter: kräftige Männer werden gesucht für die Kirche zum Hin- auswerfen von Leuten, die beim Gottesdienst füi sich „sammeln", während sie vorgeben, „für religiöse Zwecke zu kassieren". — Ein erhebender Gottesdienst mub das sein.
Eine neue Dlmnantstadt.
Die kürzlich entdeckten Diamantfelder von Zeekoefontein in Transvaal geben weitere bedeutende Funde. So wurde ein Stein ausgegroben der einen Wert von 1150 Pfund hat, und andere Steine haben Gewichte von 32 und 16 Karat. Rach der Erschließung der Diamantfelder hat sich 6ott sofort eine neue Stadt gebildet mit Läden und Restaurants, die auch bereits über ein Kino verfügt.
Buntes Allerlei.
2m Eisenbahnzug geknebelt und an den Füßen aufgehängt.
Aachen, 7. Aug. Dergangene Rächt fand man in dem um 12,30 Uhr aus Rlünchen»Gladbach hier einlausenden Personenzug im Abort eines Wagens 4. Klasse einen Mann, der v ollst ä n d i g nackt und mit einem Knebel in dem Mund an den Füßen aufgehängt war. Der Bewußtlose wurde sofvtt angeschnitten und im Krankenhaus eingeliefert. Sein (Harne ist Rudolf Schwarz. Da man bet ihm eine Handtasche mit ©am und Seidenröllchen fand, handelt es sich vermutlich um einen Handlungsreisenden. Der im Krankenhaus eingelieferte hat zwar die Besinnung wieder erlangt, ist aber noch nicht vernehmungsfähig.
Eine Falschmünzerwettstätte ausgehoben.
Duisburg, 7. Aug. Hier wurde heute eine Falschmünzerwerk st ätte auf gehoben und dabei mehrere Personen verhaftet und die vorgefundenen Apparate beschlagnahmt. Auch in Hamborn wurden zwei Fälscher verhaftet. Die Falschmünzer wurden seit längerem in Westdeutschland gesucht, das sie mit f a l s ch e m H a r t- g e l d überschwemmt hatten. Außerdem kommt Banderolenfälschung in Frage.
Ein Gutsbesitzerssohn in seinem Bett ermordet.
Der fünfzehnjährige Sohn Georg des Rittergutsbesitzers v. Behr in Heya an der Weser wurde in dem Schlafzimmer, das er mit feinen beiden jüngeren Brüdern teilte m 11 durchschnittener Halsschlagader in f e inem Bett ermo rdet aufgefunPen. Der Mörder mub von der Wasserseite aus mittels einer Leiter durch das Fenster gestiegen fein. Die bttden Brüder und die Eltern des Ermordeten vernahmen nicht das geringste Geräusch. Allem Anschein nach liegt ein Racheakt vor. Als der Tat dringend verdächtig wurde der Katsche r des Rittergutsbesitzers verhaftet.
Handgranaten-Explosion. — Sieben Kinder schwer verletzt.
In Buer-Erle explodierte eine von Kindern gefundene Handgranate, als diese damit spielten. Sieben Kinder wurden dabei schwer verletzt.
Ein weiterer Komplize Haarmanns?
Hamburg, 7. Aug. (Wolfs.) Die Hamburger Polizei verhaftete heute den 17jährigen Hausdiener Bernd Möller aus Hannover, der m einer Wirtschaft erzählt hatte, er habe mit Haarmann viel verkehrt und ihm junge ßeute zugeführt, die er auf dem hannoverschen Dahnhvs angesprochen habe. Möller wurde nach Hannover übergeführt.
Schweres Unglück bei einer militärischen Uebung.
Rach einer Meldung aus Marienburg ereignete sich gestern aus dem Exerzierplatz Willenberg ein schweres Explosions- u n glück. Eine Kompagnie des MattenburMr Ausbildungsbataillons war nach dem Werfen von scharf en Handgranaten damit beschäfttgt, die Blindgänger in den geballten Ladungen mit I Hilfe einer Zündschnur zur Explosion zu bringen. Als eine solche Ladung trotz längeren Wartens nicht explodierte, glaubte der Feldwebel, die Zündschnur fei infolge des Regens wieder verlöscht und brannte sie nochmals an. In diesem Augenblick explodierte die Ladung. Der Feldwebel war fof ott t d t, ein weiterer Feldwebel ft a r b auf dem Transport zum Krankenhaus. Der Kompagnieführer ist leicht verletzt worden.
Gewaltige Hitze in Reuhork.
Rach einer Dlättermeldung aus Reuhork erlebte die Stadt gestern den heißesten Tag feit sechs Jahren. Das Thermometer flieg im Schatten auf 100 Grad Fahrenheit. Verschiedene Todesfälle und Hitzschläge sind zu verzeichnen.
Schweres Verbrechen aufständischer Mexikaner.
Das „D. T." meldet aus Reuhork ein Verbrechen aufständischer Eingeborener in Mexiko. Eine Bande von 50 Mann überfiel eine Hazienda im Staate Vutatan, tötete 17 Dewvhner und plünderte das Anwesen vollständig aus.
Hochwasser und Wirbelsturm in Japan.
Tokio, 7. Aug. (Wolff.) Große Seher* schwemmungen im Rvrden von Formosa haben alle Verkehrswoge stark beschädigt. 2 00 0 Häuser sind zerstört worden, zahlreiche Personen werden Dermibt — Sudjapan ist
ter-CauT ertoeitert nnnöax. Im darauftoigenoen ^abr waren zum ersten Mal in Dresden die Frauen beteiligt. Zum ersten Mal wutt>e auch ein Mehrkampf, ein Dveikampf für Herren, ausge- tragen, der aber schon 1922 durch den Zehnkampf ersetzt wurde. 3m vorigen Jahr fanden die Meisterschaftskämpfe in Frankfurt a M. statt. Man brauchte drei Tage, um das Programm abzu- wickeln. Die Erfahrung lehtte, daß eine Einschränkung notwendig fei; man wird deshalb in Stettin sämtliche Kämpfe wieder in zwei Sagen erledigen.
Stettin hat eine vorzügliche Beteiligung gefunden. 214 Cinztt- und 23 Staffelmeldungen liegen bei den Wettbewerben für Herren, 5k bzw. 7 bei den Frauen vor. Das Hauptkonttngent stellen naturgemäß Berlin, Süddeuttchland und Westdeutschland, wo der leichtathletische Spott am höchsten entwickelt ist. Mit Ausnahme von Holz, Wenninger und Frl. Müller werden alle Meister ihre Titel verteidigen.
Wie sind die Aussichten? Es bestehen eine Reihe von Anhaltspunkten für die Leistungen der einzelnen Bewerber. In erster Linie mub man in dieser Hinsicht die Meisterfchastert der einzelnen Landesverbände einer kritischen Würdigung un erziehen, und da kommt man zu feinem besonders erfreulichen Ergebnis. Richt nur, daß es dabei an hervorragenden Einzelleislungen fehlt, sondern noch mehr der schlechte Durchschnitt, den man aus' Den Leistungen aller Verbände gewinnt, läßt le» fürchten, daß das letzte Jahr in der deutsches Leichtathletik Temen Fortschritt g.bracht hat Wo- ttn die Ursache für diese leider feststehende Tatsache liegt, steht nicht im Rahmen dieses Artikels. Es ist Sache der D. S. D., dem auf den Grund SU gehen und für Abhilfe zu sorgen, wenn die Entwicklung der Leichüathletit in Deutschland nicht zum Stillstand, d. h zum Rückschtttt verurteilt sein soll. An Watettal fehlt es uns zweifellos nicht. Wir wollen uns auch nicht selbst täuschen dadurch, daß in diesem Jahr auf dem oder je. em ©ebiet neue deutsch« Rekorde, ausgestellt worden sind. Man schaue nur ringsum, man schaue vor allem auf die Ergebnisse der Pariser Olympiade. Ueberall Fortschritt, überall neue Höchstleistungen, von denen wir. wenn wir uns den Spiegel internationaler Zahlen Vorhalten, doch noch recht, recht weit entfernt finb. Stettin bedeutet also mehr als die bloße Vergebung von Meisteriitesn. R cht nur Deutschland, das in Paris fembleib.m mußte, spannt darauf, für welche Leistungen der höchste Titel vergeben wird. Wir wollen hoffen, daß eine Enttäuschung klein, recht klein wird.
Fußballwettspiel in Gießen.
Der (Siebener ©b orte Lu b von 1900 wird am Sonntag nachmittag 4 Uhr gegen den Rasensportverein „Spiel-undSport, Rordheim" antreten. Die Gäste — so schreibt man uns — erscheinen zum ersten Male in Gießen und werden mit kompletter Mannschaft einen starken Gegner abgeben. Das Spiel in Vordem konnte der Spottclub nur knapp mit 2:1 gewinnen. Da die Mannschaft als fair bekannt ist, ist mit einem interessanten und spannenden Kampf zu rechnen.
(BeridrtsFaaL
• Darmstadt, 7. Aug Das Schwurgericht der Provinz Starkenburg tagte gestern gum ersten Male in der neuen Zu Jammen setzung mit sechs Laienrichtern (Geschworenen) und drei Verufsrichtern. Zwei Meineidsfälle -lagen für Diese Tagungsperiode öor; in beiden hancelte es sich um betrügerische Handelsgeschäfte. Das Ge- ttcht verutteilte den Kaufmann 'Albett Funke aus Ebersladt zu einem Jahr Zuchthaus, ferner den Josef Schmuck wegen Meineids zu einem Jahr Zuchthaus und den Jakob Bern wegen Bereitung zum Meineid zuein 6 in Jahr und einem Monat Zuchthaus. Beide stammen aus Keltersbach.
Hochschulnachrichten.
Aus dem Hochschulring deutscher Art ausgetreten.
Rach einer Meldung der „Germania" aus München ist das Kartell der katholischen Studentenverbindungen aus dem Hochschulring deutscher Art ausgetreten, nachdem die Verhandlungen über eine Beschwerde des Kartells wegen der cuttikatholischen Demonstratto-nen an der Münchener Universität unmittelbar nach dem Hitlerputsch zu keinem Ergebnis geführt hatten. Das Kattell begründet seinen Austtttt damit, daß der Hochschulring den in seinen Eichungen feflgelegten Grundsatz der Unparteilichkeit verlassen habe.
«WltaHiiigi dasRadikalmittelLüuunUni Hornhaut a. d. Fußsohle ver- schwindet durch 3149 A
Lebyvotil - Ballen - ScheWen.
Kein Verrutschen, kein Festkleben am Strumpf.
----In Drogerien und Apotheken.---- Man verlange ausdrücklich „Lebewohl»
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3n einer der Wen . । des UckmmM 11 Die Diebe stahlen ans der Laden- rter Weife öffneten, toiffc Anhaltspunkt Einbrecher mit den r gut vertraut sind. Gedächtnistag i vergangenen vvm' ise, tote andedvam de eingeleitet d-Ä ter N « W
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befaßten Amts. SQI- d -maß. Elchen Anzeigers" - denn ihre Stil, v wenig wert, Erzählungen, die in über den Vorfall or denen wir gleich lungsfeier am rter wird im An- Blattes vorn Ära» : die Anzeige, iat gestern morgen iuf dem Truppen, hrwvchigen Uebun- verbände teilzuneh lifon ist erst gegen -undparteipv- Deranstaltun- verMern, daß das für politische und iudjt wird, ist ihnen len in Uniform von Organisationen, rsagt, deren M- igen auf Grund bei s unterlagt ist.
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für Freitag, sanmlung, 81/2 Uhr nkhaus, Löberstrahc- eiterveretn ver- fcmilienausflug nach
auch etxe statte 'Ätcatgung fand, leider konnte aber die Sache damals durch die Ungunst der Seiten nicht zur Ausführung kommen. Friedberg ist zur Zeit auf die Benutzung von zwei Sälen angewiesen, welche zudem noch viel zu klein sind: wenn nun noch, dem Vernehmen nach, der größere Saal (Saalbau) zu einem Variete benutzt werden soll und somit der allgemeinen Benutzung entzogen wird, so bleibt nur noch der viel zu lleine Saal im Hotel Trapp. Die Errichtung eines größeren, etwa 1800—2000 Personen fassenden Raumes zur Abhaltung von Versammlungen, Konzerten, sportlichen Darbietungen mit den nötigen kleineren Rebenräumen ist sonach in einer geistig so regsamen Stadt wie Friedberg ein dringendes nicht langer zu verschiebendes Bedürfnis. Die schwiettgste Frage ist selbstverständlich die Geldbeschaffung. Der Referent schlug die Gründung einer G. m b. H. vor, die mtereffterten Vereine sowie Privatleute sollen Anteilscheine erwerben. Auf triefe Weise hofft man, die Hälfte der benötigten Summe auszubttngen, die andere Hälfte soll durch eine Hypothek,für die die Stadt die Bürgschaft übernimmt, aufgebracht werden. An das Resevat schloß sich eine lebhafte Diskussion an in welcher Vertreter der verschiedenen Beiufs- arten, Vereine und Parteien zu Wort kamen; alle Redner waren von der Rotwendigkeit der Sache überzeugt, niemand erhob dagegen Widerspruch Zum Schluffe wurde eine größere Kommission gewählt, in welcher Vertreter der Spottvereine Finanzleute, Handwetter und aller beteiligten Gruppen vertreten sind, um das Projekt sowohl nach der technischen, wie finanziellen Seite zu prü- sen und einer demnächst zu berufenden weiteren Versammlung Bettcht über ihre Tätigkeit zu erstatten.
Hessen-Nassau.
][ Marburg, 7. Aug. Oberbürgermeister Tro je. der seit 17 Jahren an der Spitze der Stadtverwaltung steht, ist mit dem 1. Aagust auS gesundheitlichen Gründen aas seinem Amte geschieden. Die heute abend abgehaltene Stadtverordnetensitzung genehmigte fein Rücktrittsgesuch.
fpd. Frankfurt a. M., 8. Aug. Am Eisernen Steg wurde heute nacht gegen 1 Uhr der Drezelvettäufer Heinrich Schaf von drei Burschen überfallen und durch mehrere Revolver- schüsfe getötet. Die Täter wurden verhaftet. Siner der Täter versuchte dann auf dem Polizeirevier die Beamten zu erschießen, wurde aber daran verhindert. — Heute früh gegen 3 Uhr brannte in der Hagenstraße eine größere Matratzenfabrik vollständig nieder. Die Feuerwehr konnte sich lediglich auf die Rettung der bedrohten Rachbargebäude beschränken. — In der verflossenen Rächt drangen Ein- kbrecher in eine Villa an der Bockenheimer Bandstraße und raubten aus ihr mehrere kostbare Vemälde, die sie aus den Rahmen schnitten, Ferner eine große Anzahl wertvoller antiker Degen stände und sonstige Kostbatteiten. — Turnen, Sport und Spiel. Deutsche Leichtathletik-Meisterschaften
Ein Rückblick unb Ausblick.
Am 9. und 10. August schaut Deutschlands Sportwelt nach Stettin, wo bei der Austragung ber diesjährigen Meisterschaften gezeigt werden foll, ob der leichtathletische Sport bei uns fort» Lzeschtttten ist oder nicht.
Es ist eigentlich gar nicht so lange her, daß tott durch die Veranstaltung von Meisterschafts- kÄnpfen einen Prüfstein für dieses Gebiet der Leibesübungen haben. Erst als die Deutsche Sport- b»ehörde gegründet war, wurden im darauffolgen- am 4- September 1896, zum ersten Mal Meisterschaften ausgetragen. Das Programm twir aber noch recht mager; die Kämpfe umfaß.en nur den Lauf über 100 Meter, 200 Meter und 1 500 Meter. Das Interesse für die'e 'Veranstaltung, die damals in Hamburg stattfand, war deshalb auch reichlich gering. Das ist auch lange Io geblieben, obwohl die Leistungen ersichtlich besser wurden. 1903 wurden Hochsprung, 110-Me- tsr-Hürdenlauf und Diskuswerfen hinzugenom- mm. Allmählich erkannte man auch, daß eine g-wßere Einheitlichkeit in die Austragung der Meisterschaftskampfe gebracht werden müsse, und hiug sie deshalb seit 1906 an einem Tag und am gUeichen Ort aus. Aber erst 1909 konnte man un Frankfurt a. M. eine gröbere Teilnehmerzahl bnchen. Während des Ktteges unterblieb die ASustragung oder erfolgte nur beschränkt. 1919 fidiixen wieder Meisterlchaftslampte statt, die jetzt um die 4X100-Meter-Staffel und den 10 000-Me-
3U dem am
S inntag, dem 31. August, und Montag, demI.Septemberd.I.
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