t Tage) — die zu vierteljährlichen Anmeldungen Verpflichteten zahlen hiervon nur ein Drittel.
^Vorläufige Kreisgewerbesteuer.
Am 10. Juli: 10 Prozent der Einkommensteuer- bzw. KörperschaftSsteuervorauS-
! Zahlung (Schvnfrist 7 Tage).
Vorläufige Provinzialgewerbesteuer.
Dm 10. Juli: 5 Prozent der Einkommensteuer- bzw. KörperschastSsteuervor- äuSzahlung (Schvnfrist 7 Tage).
Sämtliche Zahlungen Haden bei den zu- ,ständigen.Staatssteuerhebestellen zu erfolgen. , ,,
Bornotizen.
— Tageskalender für Dienstag. ReichSw^rwollwoche 6 Hhr Anlagenk)nzert am Theaterplatz. — Radierkunstcrusstellung im Kunst- wissenschastlichen Institut: 5—7 Hf>r. — Ruder- Gesellschaft Gießen, 8.30 Htyr, Bootshaus: Generalversammlung. — Gewerkschastsdund dec Angestellten. 8.30 Ähr, Hotel Hopfeld: MonatSver- sammlung. — Rundfunkhaus, Löberstraße 12: Musikabend. — Lichtspielhaus: „Der Rummelplatz deS Lebens." — Astoria-Lichtspiele: »Davas Dulba". — Palastltchtspiele: »Sonnabend nacht". | • • j
$
•• Falsche Regiefranken auf dem Frankfurter Haupt bahn hvf. Der Fvan'- furter Polizeipräsident macht darauf aufmerksam, bah seit einiger Zeit bisher noch unbekannte junge Leute im Frankfurter Hauptbahnhof ihr Hnwesen itveiben, indem sie den nach dem besetzten Gebiet Reisenden Regiefranken anbieten, die gefälscht sind. Es wird vor solchen Ankäufen gewarnt und darauf hingewiesen, daß es tunlich erscheint, die Hmwechslung deutschen Geldes in ausländische Währung Mr an dem dafür bestimmten Wechselschalter im Frankfurter Haupt- vahnhvf vvrzunehmen.
•• Das dritte Anlagenkvnzert unserer Reichswehrkapelle unter der Leitung des Obermusikmeisters L ö b e r findet morgen. Mittwoch, nachmittag 6 Hfjr in der Nord- an läge statt. Musikfolge: 1. Armeemarsch II, 207 Bombardonmarsch aus der Oper »Das goldene Kreuz", 3. Brühl. 2. Ouvertüre ftur Oper „Die schöne Galathea", F. v. Suppe. 0. Eriksgang und Krönungsmarsch aus der Oper „Die Folkunger", E. Kretschmar. 4. Ein Immortellenkranz auf das Grab Lorhings — Fantasie, A. Rosenkranz. 5. Armeemarsch II, 199 Lumby- Marsch. C. Walther.
eu. Das HoherodSkopffest des B. H. C. am Sonntag war gut besucht. Das jgute Wetter erlaubte ein Lagern im Freien, und so war überall ein buntbewegtes Treiben von solchen, die mit Abkochen beschäftigt waren, von anderen, die sich nach. dem mehr oder 4,-niger Langen Anmarsch ausrühten, von weiteren, die zur Zupfgeige "herrliche Volks- und Wanderlieder ''angen. Die Geltung des Festes hattL der Zweigverein Lauterbach übernommen und rt durÄ^ührt. V.H.C.-Druder Finger, der Vorsitzende des Zweigvereins Lauterbach, hielt die Festrede, wies mit überzeugenden Worten auf den Wert des Wanderns hin und forderte, jederzeit die Ideale des V. H. C. hoch zu halten und zu verwirklichen. An Stelle des erkrantteni 1. Vorsitzenden des V. H. C. begrüßte V.-H. C- Druder Link die zahlreich Erschienenen, darunter auch den Vorsitzenden der Deutschen Gebirgs- und Wandervereine, Professor Kissinger- Darmstadt. Als nachahmenswertes Beispiel wurde der Zweigverein Schlüchtern hingestellt, der mit 112 Mitgliedern, trotz sehr schlechter Bahnverbindung erschienen war. Besonders beifällig wurden die Degrützungsverse vom „Hannes", dem Verfasser von „Mei Owephesse", ausgenommen. der mit treffenden Worten Einfach- Die Darbietung eines Reigens' durch den Zweigverein Schlüchtern und der Vortrag heit, Schlichtheit, Natürlichkeit und Ernrgkert pries, zweier Lieder des Gemischten Ehors desselben Zweigvereins, sowie Reigen- und Volkstanzaufführungen des Zweigvereins Lauterbach gaben einen Einblick in den Geist, der in den Zweigvereinen ^herrscht. Bedauerlich war, daß der größte Teil der Zweigvereine schon am frühen Rachmittag infolge der sehr ungünstigen Zugverbindungen den Heimweg an- treten mußte. Wenn so oft darauf hingewiesen wird, dah zur Förderung der Jugendbewegung alles getan werben muß, so wäre es aber auch auch unbedingt nötig, daß die Abendzüge an die DvgelSbergzüge bessere Verbindungen erhielten
und nicht unterwegs Aufenthalte von 2—3 Qttn» den voäämen.
•• Der 44. Stenographentag deS Hess. -Nassauisch DerbandesGabels- bergerscher Stenographen am SamS- tag und Sonntag in Offenbach gestaltete sich zu einer machtvollen Kunk«ebung für die Kurzschrift. Tausende von Anhängern der Gabels- bergerschen Stenographie waren nach, Offenbach geeilt. Die Zähl der Mitglieder des Verbandes ist seit dem letzten Verbandstaa von 15 000 auf 20 000 gestiegen. Im Gmetkahaus fand der eigentliche Festakt statt, denn mit der Tagung feierte auch der Offenbacher Stenographenverein Gabelsberger fein 50. Stiftungsfest. Der Festredner, Regierungsrat Dr. Müller aus Braunschweig, ein geborener Oberhesse, der auch Ehrenmitglied des Offenbacher Vereins ist, sprach über „Stenographie und Kultur" und gab bekannt, daß nun auch die Braunschweiger Regierung am Freitag verfügt habe, daß die Gabelsbergersche Stenographie in den höheren Schulen als wahlfreies Fach einzuführen sei, nachdem sie bereits in den Volksschulen als Pflichtfach vorgeschrieben wäre. An dem mit der Tagung verbundenen Wettschreiben beteiligten sich 1336 Personen in den Abtellungen 100—320 Silben. Es konnten 1233 Wettschreiber ausgezeichnet werden. Don den Preisen fielen folgende nach Gießen und Hmgegend: 220 Silben: Karl Röhm, G. G., 1. Preis: 200 Silben: Georg Wähl, (8111 Dingel, G. G., 1. Preise: 180 Silben: Lina Wahl, G. D., 1. und Ehrenpreis: 160 Silben: Heinrich Ganß, G. G. 1. und Ehrenpreis. Therese Schmall, G. D., 1. Preis: 140 Silben: Ottilie Tresen, Anni Storto. Heinz Schneider. G. G., Heinrich Konrad, G. V., 1. Preise, Wilhelm Dauer, Schotten, 3. Preis, Adolf Diehl, Schotten, lobende Erwähnung: 120 Silben: Anni Sommer, G. G., 1. und Ehrenpreis, Heinrich Gras, Heinrich Ioedt, Johanna Flamme, Karl Pfeil. G. G., Karl List, G. V., Emilie Voß. Else Ebert, G. D., Wilhelm Jung, Großen-Linden, 1. Preise, Erna Eckart, G. D., 2. Preis: 100 Silben: Lucie Melcher, G. D. 1. und Ehrenpreis, Erna Fuchs, Toni Schlehenbecker, Frieda Karnbach, Marie Ritz, Dora Nickel, Adolf Schmitz, Minna Günther, Heinrich Mircke, Otto Wahl, G. G., Willi Gofselmeher, G. V., Hilde Volkmann, G. D., 1. Preise, Klara Müller, Erna Wolf, Bruno Schneider, Marie Breuer, G. ©., Hilde Noll, G. D., 2. Preise. Martha Müller. G. D. 3. Preis. (Es bedeuten: G. G. = Gießen, Gesellschaft. G. D. = Gießen. Damenverein, G. V. ----- Gießen, Verein.)
Landkreis Gießen.
Dg. Großen-Buseck, 6. Juli Der hiesige Radfahrerverein „Edelweiß" veranstaltete heute ein Rennen, an dem sich — einschließlich der auswärtigen Vereine — 23 Rennfahrer beteiligten. Die ^.-Klasse fuhr über ©rün» berg. Lich, Butzbach, Gießen, die 6-Klasse über Grünberg, die Rabenau, Gießen mit dem Ziel Großen-Buseck. Der hiesige, mehrfach mit dem ersten Preis ausgezeichnete Fahrer Max Jakob errang in der ^.-Klasse den 3. Preis.
Kreis Friedberg.
sf. Friedberg. 6. Juli. Das von dem Wetterauer Retterverein veranstaltet« Reit-und Fahrturnier gestaltete sich auch in diesem Jahre zu einem sportlichen Ereignisse ersten Ranges. Mne tausendköpfige Menge aus Stadt und Land hatte sich auf dem Sportplätze, der städtischen Seewiese, zusammengefunden: die Sitzplätze waren schon im Vorverkäufe ausver- kauft, hunderte von Fuhrwerken, vom eleganten Landauer bis zum einfachen Landwägelchen und natürlich auch eine Anzahl Autos waren auf dem Wagenplatze aufgefahren. Besonderes Interesse erregten vor allem die nicht nur sportlichen, sondern auch praktischen Zwecken dienenden Nummern, wie ja auch das Ziel und die Arbeit des Vereins hauptsächlich der Hebung der Pferdezucht dienen soll. Mit Befriedigung kann man feststellen, welch herrliches Pferdematerial, trotz aller Schwere der Zeit, doch noch in unserer Gegend vorhanden ist. Bei der Eignungsprüfung für Reitpferde erhielten Gebr. Schwan-Gießen den 2. und Wilh. Löber-Giehen den 3. Ehrenpreis, bei Nr. 2, Arbeitsgespanne im Oekonomie- wagen, E. Dieler-Gteßen den 1. und 2. Preis, bei Nr. 3, Leichtes Jagdspringen, Ma- schinen-Gewehr-Komp. 4/15 Gießen (Reiter Lt. Gebb) den 2. Preis: bei Eignungsprüfung für Wagenpferde Gebr. Schwan- Gießen öen 2. Preis: bei Gruppenspringen Maschinen-Gewehr-Kvmp. 4/15 Gießen (Reiter Ob.-Lt. Hofmann und ® eng- nagel) den 3. Preis, bei Nr. 10, Großes Jagdspringen, Maschinen-Ge Wehr-Komp. 4/15 Gießen (R. Gengnagel) den 2. Preis. Wenn auch einige Stürze vorkamen, so verlief das ganze Rennen doch ohne jeden ernsten Unfall.
Starkenburg und Rheinhessen.
fpd. Neu -Isenburg, 7. Juli. Bei der am Sonntag vvrgenommenen Wahl eines Bürgermeisters erhielt der svzialisti- sche Kandidat 2120, der demokratische, von den Bürgerlichen gemeinsam aufgestellte Kandidat Arnould 2820, und der kommunistische Kandidat 1072 Stimmen. Es muß zwischen dem sozialistischen und dem bürgerlichen Kandidaten Stichwahl stattfinden.
Kessen-Nassau.
fpd. Frankfurt a. M., 7. Juli. Wahrend in den oberenNäumen eines Hauses der Hhlandstrahe eine Hochzeit gefeiert wurde, drangen Diebe in die im Erdgeschoß liegenden Räume ein und stah- l e n aus diesen bedeutende Mengen sehr wertvoller Silbersachen und eine goldene Handtasche. Einige Stunden später wurden aber die Einbrecher, als sie die Beute im Ostpark verteilten, von einer Polizeistteife überrascht. Einer der Diebe wurde mit einem Teil der Silbersachen festgengenvmmen, der andere entkam. Doch auch diesen ereilte bald das Schicksal. In H a n a u wurde er von der dortigen Polizei verhaftet. Seinen Antell an der Diebesbeute will er jedoch fortgewvrfen haben.
Diez, (Lahn), 7. Juli. (Priv.-Tel.) In dem Kaliwerk von Schneider u. Schiffer bei Diez a. d. Lahn stürzte eine aus Marmorsteinen lose aufgebaute Mauer zusammen und begrub vier Arbeiter unter sich. Ein Arbeiter wurde getötet, die anderen wurden in hoffnungslosem Zustande ins Krankenhaus übergeführt.
Hessischer Landesfeuerwehrtag.
Vilbel, 7. Juli 1924.
'Unter starker Beteiligung aus ganz Hessen fand am Samstag und gestern der Hessische Landesfeuerwehrtag für 1924 hier statt. Die Tagung war ursprünglich für Mainz vorgesehen, konnte aber wegen der Einreiseschwierigkeiten dort nicht zustande kommen und wurde nun hierher verlegt, um damit zugleich das 50jährige Bestehen der Vilbeler Freiwilligen Feuerwehr zu feiern.
Am Samstag nachmittag fand die Sitzung des Landesausschusses mit den Vertretern der Freiwill. Feuerwehren Hessens statt. Der geschäftsführende Vorsitzende, Branddirektor Müller- Offenbach, hieß in seiner Begrüßungsansprache besonders die Ver- treter der Provinzialdirektion, des Kreisamtes, den Vorsitzenden der Hest. Drandversicherungsanstalt, Geh. Regierungsrat v. Hahn, und den Vertteter von Vilbel, Bürgermeister Rechthien, willkommen, ferner übermittelte er der Vilbeler Wehr zu ihrem 50jährigen Bestehen die Glückwünsche des Landesausschusses. Dem viel zu früh verstorbenen Provinzialdirektor Matthias widmete derRed- ner einen herzlichen Nachruf, die Versammlung ehrte den Entschlafenen in der üblichen Weise durch Erheben von den Sitzen. Begrüßungsansprachen hielten sodann Bürgermeister Rechthien und Geh. Regierungsrat v. Hahn. Aus den Verhandlungen ist folgendes hervorzuheben: An Stelle des schon lange erkrankten ersten Vorsitzenden des Hess. Landesverbandes, Keller-Mainz, wurde Müller- Offenbach zum ersten Vorsitzenden gewählt und Keller- Mainz im Hinblick auf feine jahrzehntelange hervorragende Tätigkeit für die Feuerwehrsache zum Ehrenvorsitzenden ernannt. Im Kreise Erbach hat sich ein Kreisverband fnetto. Feuerwehren gebildet, Freiw. Feuerwehren sind in Neckarhausen, Grvhzimmern, Alsheim, Niederflörsheim, Deisenheim gegründet worden. In Rheinhessen bestehen 40, in Oberhessen 37, in Starkenburg 53 freiwillige Feuerwehren. Damm- Friedberg erstattete Bericht über die Aachen- Münchener Hnterstühungskasse und über denDeut- schen Feuerwehrtag in München, worauf eine eingehende Besprechung über technische Fragen erfolgte. Zur Sicherstellung des Weiterbeflehens der »Hessischen Feuerwehrzeitung" werden die Kreise und ©emelnben verpflichtet, die Zeitung obltga- torisch zu halten. Heber die Aenderung der Satzungen des Verbandes entspann sich eine längere Aussprache: u. a. sollen nunmehr die Vorsitzenden der Kreisverbände und der Provinzial
verbände für die Folge für ihre Provsty 4 Mitglieder in den Landesausschuß wählen. Für den nächsten Landesseuerwehrtag haben sich Dingen und Worms gemeldet. Da erst 1927 der Feuerwehrtag wieder stattfindet, soll die Entscheidung gelegentlich eines Abgeordnetentages getroffen werden. Nach Erledigung einiger Personal- und technischen Angelegenheiten fand die Sitzung ihr Ende.
Am Abend bewegte sich ein großer Fackelzug durch die prächtig geschmückten Straßen der Stadt zum Feslplah, wo der Vorsitzende Müller- Ofsenbach der Vilbeler Wehr nochmals die Glückwünsche des Landesverbandes zum 50jährige« Jubiläum aussprach und ihr als Iubiläumsge- schenk ein Bild überreichte. Bürgermeister Rechthien überbrachte der Wehr mit den Glückwünschen der Stadt einen goldenen Lorbeerkran-, die Feuerwehr Fechenheim stiftete einen Fahnennagel. Gesang, turnerische und sportliche Aufführungen verschonten den Abend.
Sonntag vormittag fand vor dem Rathaus eine Aufstellung der Vilbeler Feuerwehr statt, rovran sich eine Geräte- und Fuß-Hebung anschloh. Nach dem Vorbeimarsch fand ein "Sranbangriff statt, wobei auch die Samariter-Kolonne Vilbel mit- wirkte. Alle Vorführungen verliefen nach der Kritik der Landesausschuhmitglieder fast durchweg befriedigend. Der Vertreter des Kreisamts verlieh sodann das Hessische Ehrenzeichen für 40- und 25jährige Dienstzeit an eine Anzahl Mitglieder der Vilbeler Wehr. Es tourben dann noch von verschiedenen Firmen Loschversuche mit verschiedenen Feuecloschapparaten gezeigt und mehrere Leitern, Spritzen und Motorspritzen in,Arbeit vorgeführt. \
Nachmittags bewegte sich ein Festzug, an dem 72 Vereine mit 22 Musikkapellen teilnahmen, durch die Straßen der Stadt. Außer allen Gesang-, Krieger-, Sport- und Turnvereinen der Stadt beteiligten sich der Vogelsberger Hohen- club, Arbeiter-Samariter-Kolonne, Rauch-Klub „Cuba", Bauernverein und der Polizei- und Schuhhundeverein, der seine Hunde mitführte, an dem Zuge. Die Fenster und Straßen waren mit Zuschauern dicht gedrängt gefüllt. Auf dem Fest- Platz begrüßte Bürgermeister R echt hien die Festteilnehmer und sprach den Feuerwehrleuten den Willkommengrrß der Stadt aus. Sodann überbrachten die Wehren Darmstadt, Friedberg, Gießen, Offenbach, Worms und zahll^iche andere durch ihre Vertreter der Dilbelet Wehr 'herzliche Glückwünsche. Auf dem Festplah entwickelte sich bald nun reger geselliger Betrieb, der noch gar lange anhielt.
Vermischtes.
Ein Auto vorn Zuge erfaßt und mitten durchschnitten.
Kapellen (Kreis Grevenbroich), 7. Juli. (WTD.) Das Automobil des Fürsten Salm- Reifferscheidt-Dyck zu Schloß Dyck, in dem sich der Fürst, drei Damen und der Chauffeur befanden, wurde, als es das Dahngleis der Strecke Neuß-Düren bei der Ortschaft Harff kreuzte, vom Zuge erfaßt und mitten durchschnitten. Die Schranken waren nicht geschlossen. Der Fürst und der Chauffeur warm auf der Stelle tot, die drei Damen wurden schwerverletzt ins Krankenhaus zu Düren ein* geliefert. Das Automobil wurde vollständig Zertrümmert. Der Hnfall wurde dadurch herbeigeführt, daß an der Schranke, welche nicht an Ort und Stelle, sondern von einer anderen Stelle auS bedient wird, derDrahtzerrissen war, so daß die Schranke nicht rechtzeitig geschlossen werden tonnte.
Schwere Anfälle bei einer Zuverlässigkeit--
I
Hamburg, 7. Juli. (WB.) Bei der ZU* verlässigkeitsfahrt, die der Lübecker Motorradklub am Sonntag von Lübeck über Dege- borg—Neumünster—Kiel veranstaltete, ereigneten sich mehrere schwereHnfälle. Der Motorradhändler Steinbach aus Lübeck fuhr bei einer scharfen Kurve bet Fegetasche gegen einen Pfahl und war sofort t v t. Zwischen Travemünde und Lübeck erlitt ein Motorrad einen Gabelbruch Während der Führer leicht verletzt wurde, erlitt der Mitfahrer, der Sohn eines Dankdirettors au8 Schwartau, sehr schwere Verletzungen. In Neumünster fuhr eine Maschine, deren Führer die Gewalt über sein Rad verlor, i n e i n e M e n- schenmenge und verletzte sechs Personen, davon vier so schwer, dah sie ins Krankenhaus gebracht werden mußten. ।
Zwei Familien auf offener Straße ermordet.
Kattvwih, 7. Juli. (WTD.) Wie die „Kattowiher Zeitung" meldet, wurden auf der Chaussee Sadow—Zielinien- wer jüdische Familien ermordet urib beraubt
MINMI
BEWÄHRT SEIT 30 3AHREN
iAHOS
656
ARmomums
& Flügel
Bekanntmachung.
3m Stadtbauamt liegen Verdingungsunterlagen für Asphaltarbeiten offen. Angebote auf Vordruck sind bis zum 14. Juli 1924, norm. 10 Uhr, abzugeben. 55058
Iuschlagsfrist 3 Wochen.
Gießen, den 5. Juli 1924.
Stadtbauamt. 3. V.: Grobe.______
Schafweideverpachtmig.
Freitag, den 11. Juli, form. 9 Ahr, sollen in der Wirtschaft des Gg. Sommer VI. zu Watzenborn die in der Gemarkung Schiffenberg gelegenen Wüstungen zur Schafweide öffentlich meistbietend verpachtet werden. Nähere Auskunft durch Herrn Forster Menges, Forsthaus Baumgarten und die unterzeichnete Stelle.
Gießen, 7. Juli 1924. 5514V
Oberförsterei Schiffenberg. Schneider. Achtung! Achtung!
kroße Sendung EiniuMWcn, ZohnnniSbeeren, Heidelbeeren, Soner- kirslhen und StaEelbeeren eingeiroffen Berkaus Mittwoch von 8 Ubr an an, Ielieukeller. 021611
Fra« Frosch, Tel» 1051
Wettkämpfe der Universität Gießen Mittwoch, 9. Juli, 4.30 nachm., auf dem Univerfitätr-Turn- und Spielplatz am Schützenhaus. M05d Eintritt 50 Pf., Schüler die Hälfte. Der alaö. Ausschuß s. Leibesübungen.
r Vogt'sche
HandeIssßtiole,Gie0en,Goethestr.32
15. Juli Beginn neuer Kurse.
Anmeldungen werden täglich entgegengenommen.
Prospekte frei ▲
A 53T)a
' 1 U. Lieh (Oberhessen)
Gegründet 1 Q 7 6
Donnerstag, 10. Juli 1924, Dorrn, von 9 Hhr ab sollen auf Oswaldsgarten verkauft evtl, versteigert werden: zirka 700 qm Bretterzaun
„ 300 „ Tanzboden
2 Kaffehäuschen vieles Holz und Brettermaterial.
Kaufangebote sind umgehend zu richten an Wilhelm Ziegler, Gießen, Schloffermstr. Steinsttahe 31 [021616] Telephon 1422
Wand.-Kittel,Wand.-Hofen (hniefr.), Wander-Hemden, Wand. Sandalen, Reform-Schuhe, Rucksacke (Spez.), Wachsfackeln, Tornister (neu), Brotbeutel (amerikanisch), Alumittium- Wandergerüt, Hordentöpfe mit Deckelpfanne, Wanderschmuck ufw. empfiehlt
Otto Jakobi Kirchenplatz 10 im Friseurladen Täglicher Versand nach auswärts.
Zahlungserleichterung. Ufl01
WWWIWWW
Dr. med. Marie Gürtler prakt. Aerztin Wilhelmstraße 36
hält ab 9. Juli wieder Sprechstunden von 9—11 Uhr.
01188t
In meinem Kommisfions-Verlage erschien:
Becker, Ad.
Beitrage zvr Wdjte des LeMtisMsia Rheinhessen
1. Heft: Dingen. 6506D
Mit Vorwort von Profeffor H. Oncken. Preis Ml. 1.50, Porto 10 Pf.
Das 2. Hest (Mainz) ist in Vorbereitung.
$ Römerberg T- J. LkWNllN.


