Julimann vertreten.
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Bei Stuhlverstopfung nimmt man die oehten Apotheker Rich. Brandt«
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Dermitzcytes.
Die Erforschung einer uralten Riesenstadt.
Das Carnegie-Institut in Washington unternimmt jetzt in Uebereinsttmtnung mit der mexikanischen Regierung eine Expedition, um die Rutnenstadt CH ichen Itza in Pucatan einer erschöpfenden Erforschung zu unterwerfen. Chichen Iha ist eine dec gröstteu drr alten Städte Mittelamerikas, deren in Ruinen noch aufragende Tempel, Paläste und Gräber ein Gebiet bedecken, das etwa 8 Kilometer lang und fast 5 Kilometer breit ist. Im Herzen dieser Ruinenstädte befindet sich das Hauptheiligtum, ein« kreisrunde Einfriedigung, die etwa 100 Meter Im Durchmesser iaht und m der vor vielen Jahrhunderten ber den Festen den Regengöttern von den Azteken, Tolteken und Rlayas Opfer an Menschen und kostbaren Dingen dargebracht wurden. Diejenigen jungen Männer und Mädchen, die sich durch besondere Vollkommenheit des Körpers und Geistes auszeichneten, wurden geschlachtet, und ebenso wurden die herrlichsten Juwelen, die wundervollsten Gegenstände in Gold und Silber hier angehäuft. Der Platz ist vor kurzem teilweise umgegraben worden, und man fand dabei grobe Schätze an goldenen Gefähen und Schmucksachen, kostbare Steine, herrliche Schnitzereien und dazwischen große Mengen Knochen junger Menschen beiderlei Geschlechts.
Das Mandat.
Rechtsanwalt A. wird in einer erstklassigen Berliner Gaststätte für ein erstklassiges Essen eine erstklassige Rechnung vorgelegt. Von heiligem -Zorn gepackt, b^ahlt er nicht, sondern schickt dem Wirt durch den Kellner folgenden Schriftsatz: „6ie haben für eine Mahlzeit, die Sie höchstens 5 Mk. kostet, 25 Ml. gefordert. Ich werde Sie wegen Preiswuchers zur An^ige bringen. A." — Alsbald erhält er vom Wirt folgende Antwort: „Anbei 50 Mk. Ich bitte hierfür um Uebevnahme meines Mandats wegen Preiswuchers. D." — Worauf er den Bescheid erteilt: „Mandat angenommen. Gegner bereits zur Zurücknahme der Anzeige veranlaht. Gratuliere. A."
(Aus dem „Simplicissimus".)
auf dem B. f. B -Platz zwischen Sp. D. flut' Hessen Kassel (Meister von Hessen-Hannover) und Sportfreund« Siegen (Meister ton Südwestfalsn) statt. (Siehe Anzeige in der heutigen Rümmers Die Sportfreunde Siegen führten am 2. März in Koblenz gegen den Rheydter Spielvevein (Rhetngau) ein überlegenes Spiel vor und hätten, den Berichten zufolge, sicher gewonnen, wenn das Treffen nicht beim Stande 1:0 (für Siegen) in der 23. Minute vom Schiedsrichter wegen schlechten Platzes abgebrochen worden wäre. Li« Kurhessen standen in Essen der Turu Düsseldorf (Dergifch-Märkischer Gau) gegenüber: nach anfänglichem Drängen Turus, das ihnen auch das Führungstor brachte, setzte sich die einfachere, aber ungestümere Angriffsmethode Kassels immer mehr durch. — Das Zusammentreffen der beiden ausgesprochenen Kampfmannschaften in Giehen, wo sie schon im vorigen Jahre sich gegenüberstanden und wo beide auch bereits etliche Gastspiele gegeben haben, dürfte ein sehr interessantes werden.
Dom akademischen Rudersport.
Dem Jahresbericht des Kartells Akademischer Ruder-Vereine Deutsthlands (K. A. R. D.), dessen Präsidium für das Geschäfsjahr 1922/23 in Händen der Akademischen Ruder- Abteilung deS Vereins Rudersport Giehen 1913 ®. V. gelegen hat. entnehmen wir folgendes:
DaS Kartell besteht zur Zeit auS 1 Vereinen, die nicht nur die Vertretung gemeinschaftlicher Interessen timerhalb des Deutschen Ruder-Verbandes verbindet, sondern vor allem auch freundschaftliche Bande umschlingt. Dem Kartell gehören an: Abadem. Ruder-Club Würzburg. Aladem. Ruder-Verein Kiel. Akadem. Ruder- Gesellschaft Berlin. Abadem. Rud>r-2lbtg. des Vereins Rudersport Gtehen 1913, Akadem. Riege der Wander-R. G. „Die Wikinger", Hamburg, Akadem. Sek.ion im Dresdener Ruder-Verein, Akadem. Ruder-Abtg. des Ruder-Clubs Halle. Die Gesamtmitgliederzahl der Kartellvereine betrug im Sommersemester 1923 : 285 Studierende. 63c Alt-Akademiker. Die meisten Mitglieder führt A. R.C. Würzburg.
Die Zahl der zurückgelegten Bootsfahrten betrug 2466 Fahrten. Die gröhte Fahrtenzahl erreichte A. R. V. Kiel. Die Zahl der zurück- aeleaten Boots-Kilometer betrug 18 965 Km. Die höchste Km.-Zahl erreichte A. R. C. Würzburg. Rennsportlich kommen noch folgende Zahlen in Betracht: 3m ganzen wurden auf öffentlichen Regatten des D. R. V. 62 Starts belegt. Hiervon tour Den 34 Siege errungen unb 13 2. Platz belegt. Am besten schnitt auf den Regatten die Akadem. Sektion im Dresdener Ruderverein ab.
Die Siege setzen sich zusammen aus: 6 Einer, 4 Doppelzweier. 5 1. Vierer, 4 Hochschulvierer. 4 Juniorvierer. 2 Jungmannvierer, 8 Achter (darunter 3 Seniorachter).
Büchertisch.
— Hanns Fischer: Weltwenden. Die grohen Fluten in Sage und Wirklichkeit. Mit 48 Mbildungen und einer Tafel. R. Doigtlän- ders Verlag. 3.25, in Halbleinen geb. 4.—. Roch immer bildet die Sintflut ein ungelöstes Rätsel; noch immer liegt Atlantis in sagenhaftem Rebel; noch immer ist die weltferne Osterinselkultur in Geheimnisse gehüllt; noch immer breitet sich über Entstehung der Rassen, über Artentod und Artengeburt tiefes Dunkel; noch immer kennt man nicht die wahren Ursachen der Grdbeben oder der
Turnen, Sport und Spiel.
Am die Westdeutsche Meisterschaft.
Don d:n Endspielen um die W e st d e u t s ch e Meisterschaft sind zwei in den Hessisch-Hannoverschen Gau gelegt. Das erste findet am morgigen Sonntag in G testen, nachmittags 3 Uhr
künftigen Angriffskrieg gegen Deuffchland, und weiter als Festungsglacis für einen Verteidigungskrieg gegen Deutschland dar.
Man beachte nur das eine, daß alle st r a- tegisch wichtigen Plätze in der Pfalz mit einer starken französischen Besatzung belegt sind. Die Besatzungsstärke übersteigt die alten deutschen Garnisonen in den meisten Fällen um das Zwei- bis Dreifache. So hätte Landau vor dem Kriege eine deutsche Besatzung von 3Vs Regimentern, heute dagegen eine französische Besatzung Son etwa sechs deutschen Regimentern. In Germersheim stand vor dem Kriege «in deutsches Regiment, heute befinden sich dort drei Regimenter. Kaiserslautern hatte vor dem Kriege zwei deutsche Bataillone, heute beherbergt es drei französische Bataillone und einen gro- sten Automobilpark. Ludwigshafen und Reustadt, die vor der Besetzung keinerlei deutsche Garnison hatten, haben heute eine solche von 1 vis 2 Bataillonen. Besonders stark sind die technischen Waffen vertreten. Der frühere^kleine deutsche Flugplatz Laa° chen-Speyerdorf enthält heute französische Fliegertruppen in Stärke von zwei Regimentern. DaS friedliche Ludwigswinkel ist heute eine vollkommene Militärftadt mit einer Desatzungsstärke von 5 bis 6000 Mann, ein Militärlager, das mit dem nahegelegenen Bitsch jeden Vergleich aushält. Selbswerständlich bringt eine solche starke Belegung eines Landes eine Füll« von Einquartierungen, Lasten und Unannehmlichkeiten für die betroffene Bevölkerung mit sich. Entsprechend hoch sind natürlich die Kosten für diese riesige Garnison. Die zehren auch noch von den geringen, aber doch außerordentlich harten Steuereingängen, mit denen wir müh- sam das GlHhgewicht Les Reichshaushalts herzustellen vUsuchen. Aber man weih in Paris und Koblenz nur zu genau, warum man gerade die Pfalz zu einem französischen Heerlager gemacht hat. Wer Einblicke in die französisch« Politik hat, der erkennt leicht, daß hier der militärische Zweck im Vordergrund« der Aktion steht.
-uieetea irromungen; noch immer weist mar« kaum etwas über die Urfitlturen und ihre Träger, die Getreide, Gemüse und Obst aus Wildgewächfen züchteten und die Haustiere zähmten; noch immer ahnt man nichts über den wenn auch fernen, so Loch unausbleiblichen .Untergang der Crde. Wunderbar sind die Zusammenhänge der mystischen Jnkabauten mit Aegypten, Europa und Asien. Der Mensch vor Jahrmillionen schien ein kaum gewagter Traum, unglaubhaft, wie die Germanen- züge vor zwei Jahrhundertlausenden. Uralte Überlieferungen wurden als Märchen und Dichtungen gewertet. In dem vorliegenden Buche nun wurden sie von völlig neuen Gesichtspunkten Schi, werden jene tatsächlichen Ursachen auf-
die vor Jahrzehntausenden und Jahr- ttausenden Veranlassung zur Entstehung von Berichten gaben, die im Auf und Ab der Zeit das Gewand der Sage anzogen und in ihrer scheinbaren Verkleidung unverständlich wurden.
— Dr. Viktor Engelhardt, Die geistige Kultur Indiens und Oft asiens. Erster Teil der Geschichte der geistigen Kultur. Geheftet Gz. 0.90 Mark, geb. Gz. 1.5' Mart. Reclams Unidersal-DibliothÄ. In verständlicher, lebendiger Sprache führt das Büch in Las religiöse, phiwsophische, Binstlerische und wirtschaftliche Leben Indiens und OstasienS et/ Es schildert die Entwicklung der östlichen Kulturen und deckt, ohne einseitig zu werden, ihre Zusammenhänge mit den geographischen und historischen Grundlagen auf. Jedem, der wirkliches Verständnis der geheimnisvollen Welt des fernen. Ostens sucht, sei das Buch empfohlen. Eine ausführliche Bibliographie unterstützt den weiterstrebenden Leser.
Erhältlich in Allen Apotheken. Schutzmarke seit dem Jahre 1877 weißes Kreuz im roten Felde. Extr.Sei.p.l,5,Ach.m.Al.Abs.ial,Trif.g.äaO,5,R.genLTrif.iaLfx56
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