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-ochschMnachrlchten.

JI Marburg. 7. Febr. ©eiten» Der phlls- kophtschen SafulxäX dec seligen UniDcrfUäl tmiröe Dem Prolefssr Kurt Herrmann In Lharldt- lenburg, Dem Dvrtämpser Der .reinen Äunft Der reinen Malerei" Die Wurde eines Ehcendok» 1 o r s t>eHieDen. Die gleiche AuS-richicunz er- bieü seitens Der theologischen FakuUat Der Veh. Reg.-Rat 2 oHs. Naumann, bisher Rektor und Pfarrer DeS staatlichen Schwesternhauses in Al-nsdors. wegen seiner gcotzen Serbien|te um Die Lchwe s terrkin s lallen.

Gerichtssaal.

Offenbach, 7. Febr. (Wolft.) Der Vieh- Händler Moritz Dacharach von Seligenstadt wurde vom hiesigen Duchergericht wegen vorsätzlichen Preiswuchers zu einem Mo­nat Gefängnis und einer Geldstrafe von 300 Mark rechtsgültig verurteilt.

Vermischtes.

Beendeter Eisgang auf der Slbe.

Hamburg, 7. Febr. (WTD ) Rach etwa st^benwdchlger Dauer kann der Ei-gang auf der ®Ibe nunmehr als beendet betrachtet teerten. 3n Hcunburg war der Strvnrlauf der Elbe fast eisfrei, dagegen haben sich bei der letzten ©tu rmf lu t Die Eismassen in verschiedene Aamburaer Häsen hinein geschoben, so dah bte Schisse dort noch Schwierigkeiten sinden.

Handel,

frankfurter Börse.

Frankfurt a. M. 7. Febr. Zenbeiu; Fester, aber uneinheitlich Im Freftxrrkeyr adffte sich für einzelne Aktien gröberes Interesse, sonst blieb 614er Markt h.-ute ruh ger alS gestern Bei gröberer Nachfrage seien erwähnt Kre chgauer Maschinen, welche mit 550 bis 5Z5 gehandelt wur­den Man nannte ferner Ufa 11,5, Benz 7,5, Guowag 425, Hansa Äohd 3, Kaiser Wagg")n, fest, 1,5 bis 1,4. Frankfurter Handelsbank 120. Krü- gershall 153. Kabel Rheydt 16 5, Ludwigsburger Porzellan 43 bis 5. Mez Sohne 7 Veld. Decker Stahl 12525. Decker Kohle 12.5, Rastatter Dc»g- con 113 5proz. Kriegsanleihe stellte sich aus 1323 Milliarden. Auslandsr'nten und wertbe­ständige 21:1.'lf)en vernachläss gt. Am Dankaktien­markt war die Kursbewegung bd unbedeutendem Geschäft bescheiden. Semet zeigte sich einiges Interesse für Mitteldeutsche Gredi:bank und Deut­sche Dank. Hapag und Norddeutscher Lloyd Ingen gut behauptet. Am 2Hontanaü«mnnrft waren vberschl.-fische Werte ber-vr-ugtcr, Caro und be­sonders Oberbedarf, plus 13 Billionen. Von west­lichen Montcinwerlen lagen Ph inir gut behauptet. Harpener fester, Deutsch-Lu remburg schwankend. Interesse >dqte sich für Kaliwerte, ManSfelLer lebhaft. Unter den Mtfchinenaktien tendierten Karlsruher fest, Ehlingen unverändert, Daimler, QIMcrroerfc zi-mlrch fest. Don chern scheu Werten waren Badische A nl n und Grirshdm leicht ab» geschwächt. ScheideansiaU stellten sr-h etwas höher. 6Ie£trüUät»af t ien zergtcn eine uneinheitliche Ten­denz. A. E. G. bei Beginn gut behauptet. Lah­merer anztehend. Vogt u. Haesfner fester. Für Tektllwerte bestand Nachfrage. Don sonstigen öoc)ialnxTten sind Ludwig GcrnS. Dyckerhoff und Wydmann, Gebr. Jungens etwas gejuchter. Jul. Sichel, Inag und Pokorny lebhafter. Zellstoff Waldhof, sowie Zellstoff Dresden und Aschaffen­burg fester. Zu etwaS regeren Umsätzen kam es in Gummi Stoeckicht, bei erster N)li,z 1,75 um­gefetzt. Darmstädter Motoren sehr gesucht.

DerNncr Börse.

I Derlin. 7. Febr. Auster der neuen 2$er- fitoung der Regierung, die zum Schutze dev jaeinaltioiiärc die Zusammenlegung von Aktien

und die Denntnbertarg ihrer Zahl verbietet. lagert neue Anregung« von Bedeutung nicht vor. Das Geschäft geüauete sich daher etwa- ruhiger als gestern. Seitens des Publttums wird im Groh- und Kassa verkehr mu Käufen In vorsichtiger Weise bei Devorzugung der im Kurse niedrig stehenden Papiere fortgefahren. Di« tapitaltcästi­geren Kreise wenden sich aber mehr Den schweren Papieren zu, weil hier eine Zusammenlegung am wenigsten zu erwarten ist. Seitens Der Spe­kulation wurden Die Kurssteigerungen Der letzten Tage teilweise zu Vewinnrealisationen benutzt, so dah die Kursbildung nicht einheitlich war. Immerhin überwogen die Äur^ftrigerungen und das Interesse für Öberschlesi'chc Montan-, Ma­schinenfabrik- und Waggonaltien und einige Spezialpapicre wie Humboldt-WaschinEn. Scheide- mantel, Oren ft ein u. Koppel erbielt sich, dagegen bleiben Danken- und Schiffahrtsattien vernach­lässigt: auch in Chemischen und Slekrroaktien war es still. In heimischen Anleihen setzten stch Die Kurserholungei, fort. OkuSlandsrenten wenig ver­ändert. Die zu Stnheitskursen gehandelten In- dustriepapiere erzielten zumeist weitere mähige KurSausschlägr. In der leichten Q3erfaffung deS Geldmarttes hat sich nichts geändert. Am De­visenmarkt zeigte sich stärkerer Degehr für Haupt- unD Hcbenplage, so dast die bisherigen Zutei­lungen, verringert und Die Dollzuteilungen auf 30 Prozent herabgesetzt werden muhten.

tDeDijenmarU Der.mFrankfurt a. W. (Telegraphische Auszahlung.) (Cbne Gewähr.)

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Der Gianb der Neichsbank Mitte Januar.

Wie der AuSweiS der Reichsbank vom 15. Januar ergibt, hat der Danknotenum- l a u f in der zweiten Januarwoche eine weitere S.ntung um 12,3 auf 478,7 Trillionen Mark er­fahren. Den fremden Geldern Der Dank flössen während Der gleichen Zeil 95.9 Trillionen Mark neu zu, Darunter 79.6 durch wachsende Zugänge im Re stonmarkgirvverkehr. Die täglich fälligen Verbindlichkeiten im Rentenmarkgirover- kchr fliegen demgemäst auf 251,9 Millionen Ren- tenmart im Papiermarkg roverkehr auf 433,7 Trillionen 22lart Insgesamt stelltm sich drr frem­dem Guthaben am 15. Januar auf 685,7 Trlllio- nen □Bart.

Auf der LktftLett» nahmen die TuÄct5ungert von Aentenmark weiter zu. Das Portescuille an Rentenmartwechseln wuchs um 114J auf 186. das Rentenraarllombardkoato um 17,8 auf 1814 Mil­lionen Rc,ucnmart 3m Par i rmartkreditGeschäft erhöhten sich diesmal die Wechselbestände um 10,6 auf 294,8 Trillionen Mart, während die Lombardforderungen um 8,2 auf 142,3 Trillionen Mart abnahmen. 3m ganzen trat in der ztr^- t.agenDen Kapitalanlage der Dank ei« Vermehrung um 1343 auf 833 Trillionen ein.

I:n Zulainm- hana mit der De ri.b gung der enpähaten verfl arlten Ren tenmarl- o treditansprüche von privater Seite ging Der Bestand der Dank an Rentenbanksch?inen um 33L auf 1423 Millio­nen Renten mark zurück.

Ti ? A^sl iHungen Der Darlehnskasfen deS Reichen Ll.gen in der Berichtswoche um 0,3 auf 9,7 Tr l tonen Mark. Die SeflänDc Der Dank an DarlehnslassenschLraen hoben sich entsprechend.

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Badische -tutltn 6'oibf.t-miöt..........

Vriesdrimer Electron .... f>6d)fkr Farbwert« . . ... poliuf loblnno ........ Mutaerlwert« . .

Lcheideanslalr .....

flfia EletkrUt'LlA^kaschott

Brraina'in . . ......

"liniurruftrotrtt........

Cthuiftrl . .

SiemenO 1 OdlSft . . . . .

Hbkrteerfe ffirtNt ......

Daimler -J'/oiorea. ......

Berliner Produktenborfe.

Derlin. Z. Febr. DaS Geschäft am

^ranffurttr Armaturen - . Metallaelelllchafi #«enffwn C ntjlübrit Hcrz......

eichet ...........

AfUfioff Vatddot...... >fu(trrrnbrif Fronkenthol . rtudrrfnbr'f h*nobaufel Per. Unton Nonserveufadrit Braun . . Inag............

»h Deni'S,, Re,ch4onieUn «/. Deutsch, Slclchlanleib« 8'^*'- Deutsche Rich au leih« Ti- Deuk^chc Reich-rnletde Dell'lche öoarpramienanUttz« Ti, Prruhllchc Seide 16 . . T e wVll...........

*/»*/. Hetzen TI. Hetze,...........

Ti» Honiurfra ....... Tt» Solbnitrifaatr......

Berliner Haudel-qeletzschaN Som merz und Privat Bonk Darmtz und 9ia t«u«Ibaaf Deut'chc Baut DlU'lche Berrinsdank . . . Ttsccuto Conuuandtt . . . MetaUbank...... . .

Mtiieldkiit'chk Lreditbank Letze reichtlche Lrcvuaustall Westdank

Bochumer <3a| ... ... B der t

Saro . .

L euisch Snrembarg .....

Aellenkircheii. e frrgtocrfl . Harpener Bcrgdmi......

Aaltwerke AschrrSlebon. . . . Äolhwrf Öefkr«e<lM.....

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43

beute fe-r WttL Fvr loggen reöae es rctayt an Angebot, bei Dem sehr vorsichtigen Der hallen Dor Käu er waren aber Dte gestrigen Preise nicht voll *u erzielen. Das Mchlgeichäst ist besonders für Roggenmehl flott gew-irden unD häll Die Mühle« vorerst vim Roggenlauf zurück. Die R^chsge- treidestclle war nicht im Martt. Weiten war zum Test etwas billiger al» gestern zu laufen, doch stimmten Die Zordcrungen und die tikbite nicht immer zusammen, so dast es nur zu [L-tnen Um* sätzen [am. Hafer war bei iKxbgebonDen Preis« stärker an geboten. 3« Dop übrigen Artikeln hat sich nicht» txw Bedeutung ereignet. Ss .rotiert« für je 1000 Kilo (ui G)ldmart) Weizen, märt. 151 bis 154. Roggen, märt 131 bU 133 (rubigk pomm 128 bis 131 (ruhig), Braugerste 141 bis 158 l stillSuttcrgerftc 13D En» 133 (1101). Hafer, märt. 101 bis 10? (schwächer), pomm. 95 bis 102 sschwächer), Mais, axiggonirvt Hamburg 166 bt» 168 ibehauptet), Raps^30 bi» 285 (fktigk Lein­saat 420 bis 440 (stetig): für je 100 K.to Blltoriaerbsen 24 bi» 25,50, Öetrw ®rbkn 16 bis 11, Suttererbfen 13 di» 15. PAuschke-, 13 bis 14, Ackerdvhnen 13 bi» 15, Wtcken 13 bis 15. Lu­pinen, Hau 13 Hs 14. gelb 14.50 bis 15.50, Sera- Ddla. all 14 bis 15. Rapskuchen 9. Leinkuchen 22 bis 23. Trvckenschrrltzri 1,10 bis Z.80.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M. 1. Febr äs noftertr für |c 103 Kcko (In ®)IDmarfv Hktterauer Wei­zen H^O bis 17.75. Roggen 15.75 bis 16,25, 6xn- mcrgu.fle für Br a uz wecke 17,50 bi» 18. Hafer, inländ. 13L5 bl» 13.75, Wel^mnehl, südd Sp«- rial 0 27^0 bi» 28,50, Roqgenmehl 23,50 bi» 24^0, Weizen- und Roggenkleie 7,50 bis 8^0. Tendenz Ruhig.

Frankfurter Schlachtdiehmartt.

fpd. Frankfurt a. TL, 7. Febr Qluftriei: 897 Kälber, 323 Schafe und 503 Schweine. 34 wurden bczahli für einen Zentner Lebendgewicht: Kälber, feinster Qualität 50 bis 60. mittlerer 40 bi« 43. geringerer 33 bi« 36; Schafe. Mast- läärmer und Mastbämmef 35 bi« 40, geringere Masthämmel und Schaf« 25 bi« 30: Schweine unter 80 Kilo 45 bis 55. v)n 83 bi« 100 Älb 55 bi« 60. über 103 Kilo 55 bi« 60 G-ldmart Der Markt wurde bei regem Geschäft geräumt

Kirchliche Nachrichten.

Oft. Religionsgemeinde. Gottetd. L Gemeindeh Lvnystr. 4 Samstag. Den 9 Februar. Borabd. 5.15» motg. 9.00, abD«. 5.40 und 6.20.

(In einem Teil der Auflage wiederholt.)

TfchftfchErta über die englische Anerkennung.

Moskau, 7. Fcbr. (DD) Tschitscherin erklärte Dertrctem der Auslandspresse, die eng­lische Anerkennung Rubland« sei rin grobes politische« Ereignis v)n weittragenden Folgen, da England d^S wichtigsteJHitglkD der Entente und die grähte wirtschaftliche Macht sei. Die Aneikennung sri ein Vorteil für be de Telle. England habe bk Verzögerung der Ernennung feine« "Botschafters mit der üblichen Notwendigkeit beiderseitiger Zu­stimmung in der Personen frage erklärt. Di« Er­nennung eines Geschäftsträger« soll« die Lücke in Der Vertretung vermeiden. Beiderseits bestehe Dereitwillickkeit, dir alten Verträge auf ihr« Anwendbarkeit auf Die Gegenwart zu prüfen und die unbrauchbaren .zu verweriea. Die Stelle der englischen Note über di« Nichtei^> Mischung habe nur die übl che Nichteinmischung in fremde "Angel: gen Hellen im Auge. Die Engländer erfTärten die Ancrt.-nnung für rückhaltlos Auf beiden Seiten sei Der beste Wille vorhanden. Rustland stimme Der Behandlung der Schul­denfrage nur unter Der Bedingung der ®e- Senfeitigtelt und der Gen-ährung von Ä re­it e n *u Hinsichtlich eine» Kompromisse» äuherte sich Tschitscherin optimistisch

Behördliche Anzeigen

Bekannimachung.

Nach dem Gesetz vom 17. Januar 1924 über eine auherordentliche Steuer vom Gebäudebesitz ist von dem Grundvermögen, bas bisher dem niedrigen Grund.Steuersatz unterlag (in der Hauptsache Gebäude, auch Grab- und (Brasgäiten und Bauplätze), eine einmalige auherordenlliche Staats- (teuer zu entrichten. Der Stcuerweri dieses Vermögens ist auf der Rückseite des An­forderungszettels über vorläufige staatliche! Grund- und Gewerbesteuer für dos Rech-1 uungsjahr 1923 unter Buchstabe a Ziffer 1 | eingetragen. Die auherordentliche Steuer beträgt von je 100 Mk. IDert dieses Vermögens 15 Goldp ennige. Für die Umrechnung dieser Goldschuld in Papier-1 mark gilt der für den lag der Zahlung jeweils bekanntgcmachte Goldumrechnungs» sah für Reichssteuern. Beispiel: Der Steuer- wert sei 37 600 Mk.,- die Steuer beträgt 56,40 Goldmork oder z. Zt. 56 Billionen 400 Milliarden Papiermark.

Steuerbescheide werden nicht ausgefertigt, jedoch sollen den Pflichtigen Kurte Benach- richtungen zugehen. Zahlung ist ohne wei­tere Hufforbcrung spätestens am 18. Fe­bruar 1924 an die zuständige Finanz, kaffe oder Untererhcbeftelle zu leisten, auch dann, wenn die erwähnte Denach- rlcht'gung einem Steuerpflichtigen nicht zu­gegangen sein sollte. 3m Falle des Iahlungs» netiugs must die Beitreibung eingeleitet werden, aufoerbem sind Zuschläge in Höhe von 5 v. H des Rückstandes für jeden auf den Zeitpunkt der Fälligkeit folgenden ange­fangenen Halden Monat zu entrichten.

Da Steuerwerk und Steuerpflicht fest- stehen, so sind Rechtsmittel dagegen nicht gegeben. Einwendungen gegen die Berech. nung der Steuer sind an das zuständige Finanzamt zu richten.

Die Steuerpflichtigen (Hauseigentümer ufw.) sind berechtigt, von den Rutzungs« berechtigten des dieser Steuer unterworfenen Grundvermögens ('Dieter ufw.) Ersatz dieser Steuer nach d m Verhältnis der Mictweite zu verlangen. Aus Antrag, der an das zuständige Finanzamt zu richten ist, wird der SteucrantcU erlassen, wenn der Rutzungs- derechigte bereits vor dem 15. Januar 1924 eine Unterstützung der nachstehenden Arien bezogen hat und noch bezieht:

1. Unterstützung für Sozialrentner, die nach dem Gesetz über Notstandsmoh­nahmen zur Unterstützung von Renten­empfängern der Invaliden- und Ange, stellten Versicherung in der Faffung vorn 29. Juli 1922 Unterstützung beziehen.

2. Unterstützung ans der Kleinrentner» fürlorge.

3. TrwerbslosenunterstÜtzung.

4. Wohlfahrtsunterstützung.

Sofern hiernach ein Steuerpflichtiger An- fpruch auf gänzlichen ober teilweisen Erlöst der Steuer hat, bleibt ihm anheimgestellt, nur den übrigen Teil der Steuer zu ent- richten, und entweder schon vorher oder spätestens am Fällidkeitstage den Erlast- < ontraa nebst Derteilungsberechnung und! Beweisstücken ($e|d)einiqungen der zustän­digen Behörden über den Empfang von Unterstützungen vorstehender Art) bei dem Finanzamt einzureichen. 3n Höhe des be­antragten Erlaffes soll di>' Steuer einstweilen als zinslos gestundet gelten. Das Finanz­amt kann dem Erlastantrag stillschweigend stattgeben. Lehnt es Öen beantragten Erlaß jedoch ganz oder teilweise ab, so wird der hienach rückständig gebliebene Betrag nebst Kosten und Verzugszuschlägen vom 19. Fe-1 bruar 1924 ab bdgetrieben.

Darmstadt, den 25. Januar 1924.

Hessisches Ministerium der Finanzen. ____________Henrich.________6318

Bckanntmarstung bett Festsetzung desWeries derSachbezüge

Mll Rücksicht auf Den wetteren Rück- aang Der Preise ist der Wert der Sach­bezüge ab 1. 2. 1924 neu festgesetzt worden. Wir verweisen auf Die Bekanntmachung an Den Anschlagtafeln. 812b

Giehen. Den 6. Februar 1924.

Versicherung »amt Der Stadt Dietzen. _____________Dr. Frey._____________

Jagdverpachtung.

Mittwoch, Den 13. Februar D. Is., nachmittags 2 , UOr, soll die hiesige Gemeindejagd, ca 170Hettar grvst, davon : ca. 48 Hektar Wald, auf 6 Jahre ver- ' pachtet werden. Der Jagdbezirk ist von Der Bahnstation Allendors an Der Lumda 2 Kilometer entfernt

Elimbach, Den 5. Februar 1924.

Hefsifche Bürgermeisterei Elimbach Stein. 780D

Bekannimachung.

3n unser Handelsregister Abt. B wurde heute eingetragen: Die Firma Zvh F'scher, siohlenhandelsgeiellschaft mit beschränkter Haftung in Gi'hen. Gegenstand des Unter» nehmens ist a) die Fortsetzung des unter der Firma Zoh. Fischer, Gietzen, betriebenen Kohlenhandelsgeichäftes; b) der Handel mit Brennstoffen und anderen Waren- c) Erwerb und Beteiligung an anderen Unterneh­mungen. Das Stammkapital beträgt 30000 Goldmark. Aus das Stammhap tal werden von der Gesellschaft folgende Vermögens- gegenstände in Anrechnung auf die Stamm- einlagen übernommen: Adolf Fischer bringt in die Gesellschaft das unter der Firma Zoh. Fifcher in Giefien betrieben? Kohlen- Handelsgeschäft einschliehlich des Inventars zum Werl von 6000 Goidmark ein. Der Rest Der Stammeinlage wird in bar beglichen. Die Firma Giehener Kohlenhandel G. m. b. H. bringt in die Gesellschaft das unter ihrem Namen inGietzen betriebene Kohlenhandels- geschäst einschließlich des Inventars zum Wert von 5000 Goldmark ein. Der Rest der Stammeinlage wird in bar beglichen. Beide eingebrachten Handelsgeschäfte gehen mit dem I. Januar 1924 für Rechnung der Geselllchaft. Alle Kreditoren und "Debitoren werde» für Rechnung der früheren Geschäfte abaered)net Die Vorräte werden per 2. Januar 1924 zu den Preisen dieses Tags in bar übernommen. Geschäftsführer sind Adolf Fischer in Bietzen und Wilhelm Sengenberger in Cassel Der Gesellschafts- vertrag ist am 2. und 17. Januar 1924 fest- gestellt. Die Gesellschaft wird durch 2 oder mehrere Geschastsführer verwaltet und Der- treten Die Geschäftsführung zeichnet für die Gesellschaft in der Weise, datz der ge­triebenen, gestempelten oder gedruckten Firma der Geselllchaft die Unterschrift der Geschäftsführung hinzugesetzt wird. Ieich. nungen für die Firma txbürfen zu ihrer Gültigkeit der Unterschrift zwe er Geschäfts- führet oder eines Geschäftsführers und eines Prokuristen. 774B

Dietzen, den 2. Februar 1924. ___________Heififches Amtsgericht.

Bekanntmachung.

Beim ©taDtbauauit liegen Die Unter­lagen für Grd- und Maurerarbeiten offen. Näheres siehe Anschlagkästen.

Verdi ngungstermin Mittwoch, den 13 d». Mts. vormittags 11 Uhr. 8148

Gietzen, den 7. 5ri*ntar 1924. CtaDtbauamt Dietzen, Braubach.

WMWeille!gerW.

Montag, den 11. Februar, nach­mittag« 2 Uhr, werden zirka 56 Haufen Abfallholz (Reisig und Knüppel) an der Rodheimer Str atze am Fürst enbrunnen, in der Garienstratze, In der Devrg-Philipp- Gailstratze, und am Obstbaumstuck meistbie­tend versteigert. Die Zusammenkunft findet um 2 Uhr am Schlackthos statt. 813B

Giefien, den 5. Februar 1924

DerOberbürgerm rister I V.:Or Rosenberg.

Holzfnbniifsion.

Die Gemeinde Londorf verkauft im Wege schriftlichen Angebots das auf der Äbtriebsfläche im Distrikt Rückenstall 0og. Drotbach,' . Stunde vom Bahnhof entfernt) angefallene Fichten Stammholz und zwar: 1 Stamm 2. Klaffe = 3,14 Fest Meter

22 Stämme 3. , 45,10

29 4 , 35,61

19 , 5a , ss 14,53

1 Stamm bi , 0,54 ,

Angebote in Goldmark sind mit der Aufschrift Holzsubmission- bis spätestens Donnerstag, den 14. ös Mts.«nachmittags 3', Uhr bei unteizeichneter Bürgermeisterei einzureichen, woselbst auch die Derkaufsdedingungen ein» gesehen werden können Iuschlagsfrist b Tage.

Londorf, den 7. Februar 1924 819D Bürgermeisterei Londorf, A u m a n n.

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nur einige Tage, zahle ich. da dringend Beda^i, infohie eine» Abickluffes» febr Hobe Prelle sllr ^ZeikweiN' tHotniciii' nab Hoaunfflrtirbcn. alle cindeien Sor en Flalchen fnuft tch. auch 4'eftfUinmen nehme entgegen. Rnr Siiskind Neuenweg 29 Sein Laden: 8J4D Zelcpbon 1517.

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Schrift!. Angebole unter 012849 an den Siebener Anzeiger erbeten.