in go^TretTen mtnbefren« für den Beginn des nächsten Jahves mit einer neuen Belegung der Geschäftstätigkeit und damit verstärkt eintretender Haussebewegung zu rechnen. Cs bleibt abzuwarten, inwieweit diele Schätzungen den Tatsachen entsprechen werden.
.*
* Aufgehobene Ausfuhrverbote. Durch eine Verordnung des Reichswirtschafts- mmisteis, die in diesen Tagen tm „Reichsanz<igec" veröffentlicht wird, werden sämtliche für Steine und Erden noch bestehenden 2lusfuhrverbote (mit Ausnahme desj nigen für natürlichen phosphorsauren Kalk) aufgehoben. Ferner fallen die Ausfuhrverbote für eine Anzahl Waren, darunter Sprit und Drennspiritus, gebrannte geistige Flüssigkeiten, Aethei-, Weingeist, deren Mischungen und Lösungen, inländische bearbeitete Tabakblätter rohe Menschenhaore, Haargewirre, Nickebund Kupfermünzen.
* Hessische Eisenbahn A. ° G. Darmstadt. Die Gesellschaft WM das Kapital von 10 Millionen Mark auf 4 Millionen Goldmark, also genau auf Vorkriegshöhe umstellen. Die Generalversammlung findet am 25. Nod. statt.
• Konkurs. Heber das Vermögen der Firma Kaanmsabrik Künzel & Co. A--G. in Michelstadt wurde daS Konkursverfahren eröffnet. Forderungen sind bis zum 29. Zlovember beim Amtsgericht Michelstadt anzumeldon.
* Elektrizitäts-A. -G. vorm. Lahme y e r & So., Frankfurt a. M. Der Aufsichtsrat beschloß, die Hmstellung des 130 Mill, betragenden Aktienkapitals in der Art vorzuschlagen, bah die Nominal-Aktien von 1000 Pm. auf 150 Gm., also im Verhältnis von 62/«: 1 umgestellt iverden. Die Bilanz für das Zwischengeschäftsjahr vom 1. April bis 30. Juni ds. 2s. weist einen Neingewinn von 72 900 Gm, auf, der vorgetragen wird.
* Lokomotivfabrik Krauß 6 Co. A. G., M ü n ch e n. Die Verwaltung beantragt Aufhebung des in der G. V. vom 24. November 1923 gefaßten Beschlusses über Erhöhung des Aktienkapitals von 100 Mill, auf 120 Mill. Mk., sowie Hmstellung des Aktienkapitals von 100 Mill. Dm. auf 5 Mill. Gm., durch Herabsetzung des Nennwertes jeder Aktie von 1000 Pm. auf 50 Gm. Die a. o. G. V. findet am 26. November 1924 statt.
DieHmstellung des Vorzugsaktienkapitals bei der Hamburg-Ame- r i k a - L i n i e. Wie aus der Tagesordnung für die zum 22. November ein berufene G. V. ersichtlich ist, sollen die Vorzugsaktien der ersten Emission, die im Jahre 1919 zu 5 Mill. Mk. mit 30- fachem Stimmrecht ausgegeben wurden, von 1000 Mk. auf 20 Mk. umgestempelt werden. Die im Austausch mit der Hambuvg^Südamerikanischm Dampfschiffohrts-A.-G. und anderen befreundeten Gesellschaften im Fahre 1921 begebenen 100 Mill. Mark Vorzugsaktien der zweiten Emission sollen gleichfalls von 1000 Mk. pro Aktie auf 20 Mk. umgestempelt werden, unter Zusammenlegung im Verhältnis 2:1 bei doppeltem Stimmrecht.
' Roggenrentenbank A. G., Ber lin. Wie wir erfahren, wird der A. R. in den nächsten Tagen zusammentreten, um über den Hergang der Goldmarkumstellung Beschlüsse zu fassen. Die ao. H.-V. der Aktionäre ist bereits auf Dienstag, 25. Nov., nach dem Sitzungssaal des Roggenhauses einberufen. Auf ber Tagesordnung steht die Hmstellung auf Goldmark.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".)
Berlin, 6. November. Die Dorfe zeigte heute wesentlich dasselbe Bild wie zu Zeiten der großen Kriegsanleihe-Hausse. Während alle anderen Märkte völlig v.-rödet logen, herrschte am Anleihe ma r k t auftrrrtientl che Belebung. Allerdings kam durch die Reak.ion auf die gestrige Steigerung, die sich heute vormittag im Verkehr fortsehte, auch einiges Materiell bei* aus. Die Stimmung blieb1 im ganzen fest, und zwar in erster Linie für Kriegsanleihen. Auch sonstige festverzinsliche Werte, wie Hypothe'en- Pfanibriefe und Industrie-Obttgat one.i, bl.e en gefucht. An den Akttenmärlten kamen iaum Hmsätze zustande. Die Handelskammer berichte über den Monat Oktober waren nicht geeignet die Zuversicht zu heben. Nür für den Kalimarkt zeigte sich etwas Interesse. Am Kolonialnurrkt handelte man Südsee 38/39. Am Geld-' wie am Devisenmarkt blieben die Veich'ktnisse unverändert. Tägliches Geld notie te v, bis % Pro Mille. Am Montanmarkt war die'Hal ung uneinh ntlich, fest lagen aber schlesische Werte. Nm Kalimarkt war die Hal ung schwächer. Chemische Ak ien Liebt abgeschwächt, dag-gm Clek ro- Werte üb rwi gend befestigt. Schis ah tsaktie i gebessert. Danken lagen ruhig. Am Maschinen- altienmartt waren wiederum die Kurse für eine Reihe von W rten maigris Hm ätzen ge'trichen. Am DNarlt der heimischen Renten bl e en die Kurse ziemlich stabil. V-nausländischen Renten zrige sich besonders Inter.-sse fir Hagarn. Auch Türkenwerte waren weiter fester.
......... ,| -------_
Börfenru^.
ün ViMonen Prozent
ssrankfurt a. M
Berlin
Schluß Äuts
ISdjIufil«
' Abendbörse
Schlub Rur»
Schlutzk.
Mittag, börse
Trrtirmt
5.11.
6 11.
6.11.
6.11.
5*/o Lratttve Rttd)8anrdte .
<% Drutsche RetchSanlesK« .
0,680
0,680
0 640
0,699
1,10
—
1,03?
1,040
ö'/,'/, Deutsche StetchÄanleth« 3% Deutsche RetchSanletbe . Deutsche Sparprännenanleid«
—
1,06
1,023
1.035
1,476
_
1,450 0,483
1.490 0,578
<*/o Preußische ÄonsolS . . .
—
—
1,19)
1,37
1,2 8 1,426
8V//0 oeRtn..........
8% Hetzen...........
—
—
1,4
1.45
—
—
1,4)
1,9
Deutzche Wertb. Dollar-Anl. dto Doll.-Schatz-Anucetsug.'»
—
4,2
4,2
—
—
88,8
88,6
**/• Sonrarten.........
5% Äoldmettkana......
—
—
9,60
35,26
9,50
65
Berliner Handelsgesellschaft kommerj- und Prlvat-Bank
23.5
4,6 >
24,5 4,70
24
4,76
24,5 4,75
Darmst. und Nätlonalbauk .
8.13
9
8,30
9
Deutsche Bank.........
10,15
—
10,13
10,20
Deutsche vrremSbank ....
—
—
——
DtSconto Lommandit ....
—-
w
11,96
11,75
Mctallbank...........
13,25
—
—
—
Mtiteldeutlche Tredttbank. •
1.00
1,6
1.6
1,65 0,325
Oesierretchssche tfrebttanftaU
0,333
0,340
0,320
Weftdank............
—
0,3
—
Bochumer Guß .......
—
48,65
48,75
Buderu- ............
——
—-
8 9
8,90
Caro ............
—
—
9.40
9,1
Drutsch-Lupembar«......
Gelsenktrchener Bergwerke. .
Harvcncr Bergbau......
Kaliwerke AschcrSleben....
—
—
63 2
63
53,13
5 60
—
—
81,9
12,30
82,13 H,50
Kaltlverk Westeregeln.....
15,76
16
15,74
15,3
Laurahütte...........
•—
—
6,4
b,40
Oberbedarf...........
—
—
8
8,25
Pyoutr Bergbau .......
Ryeinstahl...........
37
—
37,50
36,50
**
32,30
32,10
Riebeek Montan........
—
_
22,53
32,5
TelluS Bergbau........
2,30
2,35
Hamburg-Smerika Pakt. . .
Norddeutscher Lloyd.....
—•
—•
23,9 3.9
24
3,75
Cheramssche Werke »lbtn . .
■*
—
—
w-
Zementwerk Heidelberg . .
—
19,40
*
—
Pbilivv Holzmann......
—
4,8
4.8
Analo-Lont.Guano.....
Badische Anilin........
—
925
9,10
18,4
18,20
18,40
18,26
Cdemische Muyer «laptn . .
—
—
—
*•
Goldschmidt..........
13,13
13,50
13
13,60
GricS, eimer Electron ....
—
e—
16,40
16,40
Höchster Farbwerke......
16,65
—
16,60
16.10
Loljverloylung........
w
—
—
—■
RütgcrSwerke .........
—
14
14,1
Echetdeanstalt.........
I3.ro
—
—
«llg- ElektrizttütS-Gefellschast
7,80
7,7
7,75
7.1
Bergmann...........
Mainkraftwerkr ........
—*
*■
11,40
11,70
—
8
e*
—•
kchuclert............
—
—
37
P6.5
Siemens & HalSke ......
—
43,50
43 65
Adlerwerke Kleyer ......
—
1,75
1.76
1,8
Daimler Motoren. ......
—
•—
2,75
2.5
Heyligenstaedt. ........
—
—
—
—
Meguin.............
—
—
7,8
7,6
Frankfurter Armaturen . . .
W—
—
—
•—
Konservenfabrik Broun . .
—
—
0,8
0.8
Metallgesell^chast Frankfmi.
Pet. Union A.'G.......
*
1,4
—
Schuhiabrik Herz......
*
—
2 2
2,25
Sichel..............
—
—
2,9
2.75
►ftßftoff Wa.dhof.......
—
—
7.65
7,60
Zuckerfabrik Frankenihgl . .
Zuckerfabrik Waghäusel . . .
8,10
3,60
•—
—
e) Dom Rück-iahlungSwert.
s ! '
Bankno tea.
M -
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
(In Billionen Mark au«aedrückt. Cuenof-atrel, flonbott, SRtu> Jovan, Mode Janeiro für eine Einheit, Wien untz Budapest für 100000 Tindeitrn. alle« übrtae für 10Ö Einhrttrn.)
elegrap hische Auszahlung.
5. Novbr.
6 Nov r.
{Report.
Amllichi Dotierung
7lmui.hr Gelb
toii.r 111 Brief
ti'eld
Brief
5.
ß
UmN-Rott
136,28
187,12
U6.9
167,77
voll
voll
Brtz.-Antw
20,13
60,26
20,28
20,09
20,19
voll
Lbristinnia. Kopenhagen
60.5,
60, 5
60,85
voll
voll
72,74,
73,10
13,07
79,4'
voll
voll
Stockholm - Helsingfor». Italien. . .
111,62
112,18
111,97
112,43
voll voll voll
voll
10, ,0
18,.-7
10, 6 18,37
10,50 18,19
10,56
18,29
voll voll
London. . .
19,055 4,1»
19,1 5
19,14
19,24
voll
voll
Neuyork . .
4,21
4,14
4,21
voll
voll
JariS....
$1,98
$2,08
$1,P9
11,99
voll
voll
Schweiz . .
80,76
56,46
82,16
8u,77
61, 7
voll
voll
Spanien . . Wien in D «
86,74
86.46
06.74
voll
voll
Crß. abgest Prag . . . , Budapest. . Buen.-AireS Bulaarten Japan . . . 'N Io de Jan Belgrad . - Lissabon . -
6,91
5,04
8,91
6,94
voll
voll
12,49 5,63
1,53 3,06
1,5, 5 1,46
6,07
16, 6
1k, 15 6,6= 1,64 8/7 1,615
(.47 6,10t- *6.64
12,48 8,56
1,855 8,(65 1,605 1,45.
6,075 16,66
12,54 6,58 1,665 8,(83 1,61 C,465 6.1 i 16.64
voll voll voll voll voll voll voll voll
voll voll voll voll wll voll voll voll
ITrr"». «. Novbr.
Brle'
Nepari.
rimcrikanlsche Roten ..... Belgische Noten ....... Dänische Noten ........ Englische Noten........ Fraiijösische Note» ...... Holländische Noten......
^chilenische Noten ...... Norwegische Noten......
DentschOesterr, 2100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten......
Schweizer Noten......
Spanische Noten.......
Tschechoslowakische Noten . .
Ungarische Noten
4,11
20 05 13.J1 19,14
1.1 165.83
18,19 00,55
5, 0
2, 7 111,8 80, 0 56,31 12,46
6, 0
4,?l ro.15 73,4i 19.2' 12.01
1'8,0
10,29 60,8 £.925
2,39 112,38 81,10 66, 9 12,51
6,55
roll roll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll voll
Frankfurter Abendbörfe.
F r a n k f u r t a. M-, 6. Nov. (Täil.) Nach der neuen Abschwächung, die an bei Nachbörse für Kriegsanleihen eint rat, kam es an der Abend-
Sdtfoe ßlitterwochen.
Roman vvn Ariwld Fredericks.
40. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)
Immerhin lag hier eine Möglich! nt, und sie ergriff si.-. Eben al« die Tritte A ckömm- lmgs auf dem Treppenab-atz draußen erdröhnten, huschte Graee durch das Zimmer in bei Wo >d- schianl und zog die Tür fach e hinter sich zu. In der Eil? klemm te sich der Qlennel eines Kittels, bet an einem Hake, hing, in die Türe, so daß sie nicht völlig schloß. Cs war zu spät um las Hindernis je ,t zu beseitigen, und so drückte sie sich, vor Auf egung z t ernd, an die Rückwand.
Tas Cinil mimen hatte bewirkt, daß die Tür- leicht, offen bli.'b — es blieb zwischei ihr und dem Rahmen ein fingerbreiter Spalt. Du ch d e- fen konnte Grace einen Teil des Zimmers übersehen Sie !ah aufm.rksam nach der Tür zum Vorplatz, als sie geöffnet wurde.
Der Mann, den sie im Bäckerladen gefehm hatte, trat ein. Er trug einige Päckchen, die er auf ben Ti'ch legte und richtete fjfjr. ein Früh- stück her. Aus einer kleiien SpirituSlampe bereitete er ijiffee; Butler, Brötchen und Obst entnahm er den vor ihm liegenden Papierdüten. Auch eine Flasch: Milch f h.te nicht. Grace fragte sich ob sie für das Kind sei.
Der Mann war schweigend mit seinen Vorbereitungen beschäftigt. Gelegentlich iab Grace sein Gesicht genau. Cr war etwa dreißig Iahre alt, von dunkler GesiH'ssarbe und hatte schwa e j Haare. Er hatte in sei em Beieum n) ü ■■ |
Haupt in seinem Aussch.n cl r.ig ?) i. t.. e3 !
sie war sich aber nicht klar darüber, woher. Iedenfalls war sie sicher, den Ma.rü früher schon gesehen zu haben.
Ein- oder zweimal machte er eine Bewegung, als ob er auf den Wandschrank zuk menen wollte, aber jedesmal war es etwas anderes, das seine Aufmerksamkeit erregte. Dann toiei.er holte er ein Päckchen Zigaret en, das auf einem de ■ Gestelle lag Grace fr.vjte sich, waS sie g:tin haken würde, wenn er h?'gekommen wäre und die Wandschranktüre geöffnet hätte.
Sie dachte in vereinzelten Augenblicken nach Hause und an Richard. Wie sonderbar für s e beide, hier in Paris zu sein, solange getrennt und einander doch so nahe! S.e war neugierig, ob Richard ihr wo bl geschrieb n habe, und was cr dachte, daß er keine Nahrichten von ih erhielt. Dann erinnerte sie sich, daß sie schließ! ch erst einige Tage in Paris war — ein Brief hätte ihn kaum schon erreiche i können. Sie gedachte Onkel Abes, der seine Blumenbeete pflanzte: der Tante Lucy, die gutgelaunt über ihren Waschzubern summtet Rosas, die ihre schnurrigen, ländlichen Lieder in bT FrühlingZ- bämmerung Jana Dons und ber anderer Hunde, bei Hühner und ib.ee geliebten Blumen und wunderte sich, wie bieS alles ohne Richard und sie wohl aussah.
Ein plötzliches Geräußh unterbrach ih e Träu- mereicn und veranlaßte sie, sich ber Türe zu nähern und erregt zu lauschen Der Mann im 2ZLLer war für eine Welle aus ihrem Ge ich s° kreis in dte linke Ecke bes Zimmers verschwunden. Was er dort tat, konnte sie nicht sehen, wahrend sie auf lein Wiedererfcheii«n wartete, war sie
Dorje wieder zu einer starken Nachfrage nach Anleihen aller Gattungen. Die Kursbewegung war schwankend, Kriegsanleihe notierten 660 bis 685 bis 680, waren also gegenüber ber Notiz an ber Nachbörse um 25 Milliarden gebessert. Z^proz. Reichsanlethe gingen zu 1060 um minus 5 Milliarden. Im freien Verkehr wurden Zi/sprozentige Preußische Konsuls zu 1400 gehandelt minus 50 Milliarden, Parischähe notierten 680 minus 20 Milliarden, 4i/»proz. 24er Schahanweisungen 420 Geld minus 15, 4prcy. 1914er Schatzanweisungen 900 minus 100 Milliarden, Preuhenkali 3,7 plus 0,1. Don ausländischen Renten wurden Mn- garische Goldrente mit 93/s notiert. Der Aktienmarkt lag wieder ruhig bet nur wenig veränderten Kursen. Am Montanmarkt wurden Mans selber 3>/4 Geld, Otavi 233A plus 0,25, Rheinische Braunkohlen 263A minus 0,25. Tellus 2,35 plus 0,15. Don Kaliwerten zogen Westevegeln 0,25 auf 15 Dill. Prozent an. Don chemischen Werten notiertem Badische Anilin I8V4, Th. Goldschmidt 131/2 minus 0,1, AEG. 7,7 Geld, Licht und Kraft 6,4, Scheideanstalt 131/2. Mainkrast 8. Am Dankenmarkt gingen Berliner Handelsgesellschaft um 0,4 auf 241/2 hoher, Kommerzbank 4,7, Darmstädter Bank 9, Dresdner Dank 6^/4, Mitteldeutsche Creditbank 1,6, Reichsbairk 521 '4 minus 0,5, Rheinische Kreditbank 2,2, Oesterveichische Kreditaktien 340 minus 0,35. Don Ttansportwerten wurden 5prvz. Lombarden und alte Lombarden zu je 71/2 Geld gehandelt. Sonst kamen noch zur Notierung Kleyer 1,75, Neckarsulmer 53/<» Frankenthalzucker 3.6 plus 0,5, Dyckerhoft und Widmann 3,85, Zement Heidelberg 193/g. Lebhaftes Geschäft entwickelte sich am Markte der Industrieobligationen. Man hörte Edison 91/2 bis 93/4, Felten 9l/2 kns 93/4, Hapag- und Lloyd-Obligationen 95/R. 'Auch die Stadtanleihen waren weiter gesucht. Frankfurter 5,4. Mannheimer 5.6, Stuttgart 8. Die Abendbörse schloß für Anleihen bei ruhigem Geschäft in gebesserter Haltung. Aktien tagen lustlos.
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 6. Nov. Cs wurden notiert: Weizen 21,50 bis 22,50, Roggen, inländ. 21 bis 22,25. Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 26 Hafer, inländ. 18 bis 21, Mais, gelb 20,25 bis 20.75, Weizenmehl, inländ., Spezial 0, 33 bis 36,25, Roggen mehl 30,50 bis 33, Weizenkleie 11,50, Roggenkleie 11. Tendenz: Fester.
Frankfurter Schlachtviehmarkt.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. OIL, 6. Nov. Austrieb: 19 Rinder, 748 Kälber, 1517 Schafe, 605 Schweine. Es wurden bezahlt pro Zentner Lebendgewicht: Kälber: feinste Mastkälb-er 74—80, mittlere Mast- und beste Saugkälber 65—73, geringere Mast- und gute Saugkälber 56—64, geringe Saugkälber 45—52. Schafe: Mastlämmer und Ma.t- hämmel 35—40, geringere Masthämmel und Schafe 30—34, mäßig genährte Hämmel und Schafe (Merzschafe) 18—26. Schweine: vollfleischige von 80 bis 100 Kilo 74—80, unter 80 Kilo 65—74, von 100 bis 120 Kilo 78—81, von 120 bis 150 Kilo 78—80, Fettschweine über 150 K lo 78—80. Marktverlauf: Kälber und Schweine lebhaft. Schafe gedrückt gehandell. Der Markt wurde geräumt
Berliner Produktenbörse.
(Eigener Drahtbericht des »Gießener Anzeiger".)
B e r t i n, 6. Nov. Am Produktenmcrrkt fand zunächst ein starker Auftrieb der Preise statt, aber es dürste wenig Hm, ah erzielt worden sein. Dte erholten Preise scheinen also, vvn der Spekulation sofort zu Gewinnsicherstellungen benutzt worden zu fein, fo bafj. auch die ausländischen Märtte heute zurückhaltender erscheinen. Es notierten je 1000 Klg.: Weizen (märk.) 200 bis 210, Roggen (märt) 202 bis 208, Gerste (märt.) 220 bis 250, Gerste (neue) 195 bis 207, Hafer (märt) 169 bis 176, Hafer, pornmerscher 159 bis 167, Raps 390 bis 400, Leinsaat 390 bis 400; für je 100 Klg: Weizenmehl 29 bis 31.50, Roggenmehl 29 bis 31 50, Weizenklete 11.60 bts 11.90, Roggenkleie 11.70 bis 11.90, Dtktonaerbsen 32 bis 35, kleine Erbsen 22 bis 25, Futtererbsen 19 bis 21 Peluschken 16 bis 16 50, Ackerbohnen 21 bis 22 Wicken 17 bis 20, Lupinen (blau) 14 bts 14 50* Lupinen (gelb) 15 bis 18. Serradelle (alt) 14 bis 15 Servadelte (neu) 20—23, Rapskucher 15,50 b'.s 15.90, Leinkuchen 24 bis 25, Trockenschnitzel 9 bts 9.40, Torstnelafle 8.50 bis 8.70, Karioflelflocken 18.30 bis 19 All.
Hochschulnachrichten.
Don der Technischen Hochschule Darmstadt.
* Darmstadt, 6. Nov. (Eigener Bericht.) Die Technische Hochschule hat auf Antrag der Abteilung für Maschinenbau dem Ingenieur Lebrecht Stein mü ller, Mitinhaber der Firma L. und C. Steinmüller in Guntersbach am Rhein, in Anerkennung feiner hervorragenden Verdienste um die technische Entwicklung des Wasserröhrentessels, der Stauvorrichtung für
wieder in ihr Träumen mit offenen Augen versunken.
Es wat eine Kinderstimme, die sie jetzt aufschreckte. Ietzt weinte das Kind nicht mehr f n- bern sprach klar und deutlich. „Ich will'nach Hause, sagte es mit sehr erregter Stimme. „Ich will meine Mama sehen I"
Ter Mann anttorr.ete grob, un e^ullig Du ^ust jetzt nicht gehen. Sei ruhig und komm frühstücken.
Er erschien plötzlich in der durch die Türspalte bestimmten Eesichtslinie und Grace sah wre cr an der Hand einen kleinen Jungen hielt und -um Tisch führte Hier setzte er ihn auf einen Stuhl und reichte ihm ein Glas Milch und em Brötchen. „Eile dich jetzt, brummte der Ttann. „Iß dein Frühstück! Ich muh ausgehen." ~ $icf€ Worte erfüllen Graces He z mit neuer Hoffnung Ging der Mann weg. so konnte sie sich des Knaben bemächtigen und mit ihn Reißaus nehmen.
_ ^^öweifelte nicht, daß es Stapletons Kind war. Dte Madchenlleider. die es bei der ersten x fragen hatte, waren durch einen
dunkelblauen Anzug ereä, der etwas schmutzig und abgetragen war S in Ge icht erschien noch sehr betrübt, das Haar, das lang und l ckig gewesen war, war kurz gtzch ren. Daü Kind scheu gesund, aber sehr aufgeregt zu sein. Grace beobachtete es scharf, während es Milch und Brötchen verzehrte.
, , Als es zu Ende war. nahm ber Mann es bei der Hand und führte es tote ter in de G aces
r1. Ecte des Zimmers. Sir preßte
”6 glicht «n die Türspalte und mühte sich ab du sehen, was er tat, aber es war umsonst.
Gerichtssaal
Hrteil ist seinerzeit stark kritisiert worden: vvn
Staatsanwalt Berufung gegen das Urteil ein.
8732D
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Gerade
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Eitert
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Sie horte den Knaben Einspruch erheben; er bat den Mann mit klagender Stimme, ihn hinaus und spielen zu la'sen. Sein Hüter jebr4 hieß ihn mit scharfen Worten, die von einem Fluch begleitet waren, stil'schwriien. Geh' her hinein und halte dich ruhigl hörte ihn Grace sagen und dann war es wieder sttll.
Einen Augenblick erschien der Ma^n wieder, setzte den Hur auf und ging hinaus. Dann schloß er hinter sich sorgsam die Tür ab. Grace fmg e sich, ob ihn das Mädchen von ihr gesprochen und so feilten Verdacht erregt hatte.
Sie wartete, bis sie hörte, wie die Haustür zuging, und ging dann rasch au5 dem Wandschrank nach der Seite des Zimmers, wohin der Mann mit dem Kind gegangen war.
2luf Den ersten Blick sah sie nicht, wo das letztere verborgen sein konnte. Die Mauern wa- rci^ vergipst, g.du g-strichen, vom Al er brüchig und fleckig. Es stand dort ein gebrechiiher S'uhl u>td die verstoßene GipSsigur eines Kentauren, an der eine Staff -lei und eine Menge m t Spinn- toeben und Staub bedeckter Skizzen lehnten.
Sie untersuchte Wände und Boden mit äußer» ster Sorgfcht. Cs schien ihr gut möglich, daß da eine Falltüre war, die in einen gehe men Rounr suhrte, wo der Knabe unter gebracht war Längeres Suchen ergab jedoch keine Spur eine? derartigen Verstecks. Der Dreferboden war verstaub' u die Spalten am Rande mit Schmutz angefüllt, tocrs nicht auf kürzliche ©ntfer ru.ig deutete. Die Wände klopfte sie mit dem Han >griss eines Modelliergerätes ab, das sie vom Tiche nvh.ii, aber fie gaben keinerlei hohlen Ton.
(Fortsetzung folgt.)
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Wanderroste unv Der nrechmrffchon SVufenrvfifevW rungen die Würde eines Doktor-I«. genieurs ehrenhalber verliehen.
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(In einem Teil der Auflage wiederhoÜ.)
Die Mecklenburger Demokraten.
Neustrelitz, 6. Nov. (TH.) Die Pariel« leitung der Demokratischen Partei in Meckleu, burg-Strelitz hat unter dem Vorsitz des demokratischen StaatSministers Dr. Hustaedt dem für die nächste Woche einberufenen Parteitag folgende Entschließung unterbreitet:
„Vorstand und Parteiausschuh des Landes- Verbandes der Deutschdemokratischen Partei von Mecklenburg-Strelitz können sich die Haltung der Reichstagsfraktivn nicht zu eigen machen, öle empfehlen den Anschluß an die Liberale Vereinigung und überlassen dem in Kürze einzuberufenden Parteitag weitere Stellung nähme."
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Geschäftliches.
— Kaust beutel steht auf den befomtten Plakaten für die Feinkost -Margarine „Schwan im Dlauband", auf dem das frische Blauband- mädchen ein Paketchen in der bekannten appetitlichen Verpackung anbietet. Das bedeutet, bafi man schon beute anfangen soll, dte Ersparnisse zit machen, welche sich durch den Vervrauch von „Schwan im Dlauband" erzielen lassen, uni> welch zirka die Hälfte desjenigen Teils des Haushal- tungsgeldes ausmachen, welches man früher für Butter aufgewendet hat.
— Dom Sparen! Bitter nvtwendtg isl dte Sparsamkert in den meisten Haushaltungen. Ohne entbehren zu müssen, kann die Hausfta.! viel sparen, wenn sie statt reinen Bohnenkaffees die schon vor dem Kriege beliebten feinen „Quieta" »Mischungen verwendet. Man kann Quieta kaum vvn gutem reinen Dohnenkaff« unterscheiden und dabei ist ec viel bekömmlicher und durch seine große Ausgiebigkeit viel billiger.
In der gestrigen Der handlang wurde der Ange» flagte für schuldig befunden und zu 200 Mk. Geldstrafe verurteilt.
moderne. »
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deutschnationaler Seite wurde bei d e er Gelegen. beit darauf hingewiesen, daß der Dorsitzende des Grö6e Gerichts, Landgerichtsdivektor Nearoth, der Wflö dlM sozialdernokratischen Partei angehöre. 3m Auf.! Lederrinpbe» trage des hessischen IustizministeriumS legte der Gr.8,4
BlercaJes Weinhronnereien Feairbaoh-Stmtgert. Vertreter: Löael &, Tränkner, tiiessen.
Neustadt 57, Telephon 851.__________
KP/in!/Q0in9Noinl ®e9 Leber.u Magenleid .selbstlangst ul uUloGlll I llblu! hilft best. Karlsfprnbel Virkirchen lf
* Da r mfta d t, 4. Nov. (Eig. Bericht.) Strafkammer verhandelte gestern meliert Stunden lang in einer Berufungssache. Air« geklagt war der Redakteur des »Hess, D 0 l t s f r e u n d e s" August Geißlinger (r Darmstadt wegen Religionsvergehens. Er hatte am 17. November v. Is. unter dem Titel .Em modernes Glaubensbekenntnis" eine Einsendung veröfsentlicht, die mit den Worten begann: .Ich glaube an den allmächtigen Dollar, Schöpfer dos Wuchers und Goldmariberechnung' und in dt» fem Stile sich dann weiter aufs engste an den Wortlaut des christlichen GlaubensbekenntnifleS anlehnte. Wegen Derächtlichmachung religiöser Einrichttmgen wurde auf Veranlassung des h ff. IustizministeriumS Anklage erhoben. Im Früh^ jahr fand die Derhandlu^rg statt, Redakteur Geib- Ilnger wurde aber freigespr0chen. DaS
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