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Der Anaeklag Schulmädchen
Hagle hat in den xxchren 1417 bi-' 1419
in Pflege geh«!»' und sich a i toei
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Dereinstätigkeit. besonders im »origen Winter. Die Bibliothek, die ettoa 2000 Bände zählt, erfreut •
Franz Bette,
Mark
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auf zwei Jahre Gefängnis, 5 3ahre Ehrverlust und s o f o r t t g e Be r ba f i ung.
der den
18. imen
1858 geborenen Bürgermeister und Landwirt Heinrich jte i l V. von Ettingshausen. $Kv:> öffentlich verkündete Urteil lautete WegenSitt-
Die bc* 1COO
• Gissten, 5. Aov. Unter Ausschluß Oeffentlichkeit verhandelte das Gericht '.egen
fang an. Allenthalben gestellte Schlangen, man n.cht wagt, einen Schuß abzuq ben.
fpd. Frankfurt a. M., 6. Aov Stadtverordnetenversammlung willigte für die Erbauung von rund
gesehbuchs bei derartigen Strnstalen nicht
StrafmilderungSgrund angesehen werden
Bauten entstanden, he.voa in Dillenburg — Die Walddiebstähle an Holz neh
Kindcrkleidchcn
per Stück
wieder starken Umfang an. Wohin man in der Acttur feine Schritte wendet, überall gefrevelte Bäume, hier und da in der ®ile einer liegen gelassen usw. Dabei kann jeder zu billigem Preise einen Sch in für Leseholz bekommen. Weiter nimmt die Wilddieberei ganz ungewöhn.ichen Um
gehören Sekten an.
Hrcis Büdingen.
nd. Aidda, 5. Aov. 3n den letzten Tagen der Heuhandel wieder reger geworden.
maidichter Wilhelm Philipps aus Friedberg, der für diesen Abend einen Vortrag übernommen batte, muhte infolge Erkrankung leider oblagen, hat ich aber für einen späteren Termin bereit» willigst zur Berfügung gestellt. Der Bericht über das abgel.mfenc Geschäftsjahr zeigte eine rege
jenen Zern- «trifft eine mj im heutigen derS aaifmcrffam
Dieberlal- eaterbureau m terDitBep ■ Weise an drei tig und Freitag, lbfahrt von Rin, abends deS Dieber- -mea Deluch der Es ist zu toim* f? stark benutz! > 15. Avvember
vn für 2e> :8 und PreuhenS hmen nach, eine intet, der Deut* bank in Berlin n Personalkredil rgschast zu über- fatt des Reiches Mefe AllfSattion ahme hat ledig- ralbanf die De- rlrhnSMcke m »rbeamte zu er-
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l^ng der Er. L^en; dir Eing in M. ln$r in Lauirr- • ’n Lauterbach 1 LudviMas^ , Heranziehung ^reiSstrahen der W der Firma ln aiegenhain Heranziehung »u ’tt’sstrahen' der
bleiben wird. waS sie war und tft: Die Hüterin dörflicher Sitte und Eigenart, die Sängerin glaubensstarker, ge - mütStiefer Der ga n g e n he it, die Er- Halterin starken, im Heimatboden wurzelnden DolkStumS.
- - E i ch e l S d o r f. 5. Aov Während in den 3nslat onSjahren unter der Arbeiterbevölkerung ein wahrer Landhunger sich bemerkbar machte, der begierig nach jeder freien Scholle griff, kann man jetzt allgemein eine starke Landrnüoigkeit m 2ü-bcitcrfrdfen beobachten. SS lohnt sich kaum noch für den Aicht- bauern, einen Acker mit Äartoffeln auS zu steiler, da Pacht, Fuhrlohn, Dung und S euern soft die- selde Hohe erreichen, wie der mühelose Erwerb deS gleichen Ertrages am freien Markte, von Mistern ton ganz abgesehen. Auch daS M ä st e .r von Schweinen hat stark abgenommen. Man überläßt eS w eder dem Landwirt, den Bedarf an Schweinefleisch zu decken.
Starkenburg und Rheinhessen.
* Darmstadt, 6. Aov. (Eigener Bericht.) 3n Dieburg ist dieser Tage ein römischer Gedenkstein von etwa 1,50 Meter Höhe gefunden worden. Am Gockel sind römische Gottheiten dargestellt, und zwar Dulkanus, Herkules, 3une und EereS. 3n einem Fries ist noch Merkur und MarS zu erkennen. Ferner sind barm die Schutzgottheiten der Wochentage abgebildet. Professor Dehn in Darmstadt datiert den Fund aus der Zeit von Ende deS ersten, oder von Anfang deS zweiten 3ahrhunderts nach Christi.
Hessen-Nassau.
bL Dillenburg, 6 Aov. Leit dem 3ahre 1918 sind im Dillkreise rund 13 0 neue
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Büchertisch.
* Quentin-MahlauS groner T a f chen- fahrplan für den Winterdienst 1924 1925 ist erschienen und bringt i.r handlich«,n Taschenformat geschickt und praktisch zufammeng fiel t d.e E sen- vahnverb nbungen. Krastposten usw von He en Acissau, Hessen. Pfalz, Baden, Bayern. Rhein- prov nz und Laargebiet zu dem billigen Preis von 80 Pf., erhältlich im Buch» und Straf'enhandrt und bei Qu et in-Äk ahlauS Taschenfahichlanrerlag Frankfurt a. M.-Süd.
• Wesen und Ethik der Astrologie von Fritz Wer le (Wolkenwandereiwerlag, Leipzig.) DaS Ziel dieser Schrift will s in die Philosophie der Astrologie. Bei dnn ungeheuren Zug zu der (Sternbeulung, der unsere Tug2 kennzeichnet, kann daS Werkchen auf eine getoife Teilnahme stvsten, zumal der nicht unb kannte Astrologe in dem besonderen Kapitel: Philolvphie der Astrologie auf die jeden nicht wissenschaftlich festgelegten Pbilofophiel'ebm en brennends Angelegenheit die Feiheit des Willens aV*> der bewegenden Frage der Ethik das Haupi ewicht legt. Trotz der Lk^zenhastig eit gerade wichtiger Teile dieses sowie anderer Kapitel deS Buches legt man eS nicht ohne empfindliche Deu.rruhi- Äunb den lebhaften Wunsch nach we lerer t zur Seite. Vorsichtigere Durcharbeitung der Philosophie unb freundliches Verweilen bei den Voraussetzungen, be hier Bebingnifse. Ausblicke und Begründungen überschrieben lind, würden wir sicher danken. Die Kapit l: ötjmbol Horoskop — eine ungeheure Hieroglyphe ceben zu werng von ihrer Esoterik prei> Doch i 1 dies vielleicht eher ein Vorzug, und der Versuch und der etwaige Umriß zu einer Philosophie der Astrologie ist sicher wichtiger als das Werl von O. H Schmitz von dem Geist der Astrologie.
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Wohnungen, die eine wesentliche Erweiterung des Baupcogramms bor[teilen, g att die verla g> len Millionen, auch für das Stadion gab bas Parlament ohne Debatte 1 300 000 Mark bar. Die von deutschnalionaler Seite beantragte Errichtung eines Landwirts cha fts - unb Tieryeilkunde-3nstituts an der ülni- versitäl wurde nahezu einstimmig abgelehnt. Algelehnt wurde auch der van den Kommun ft en geforderte .Austritt der Stadt aus bem Deutschen Städte tage. Darrn stritt man sich fast zwei Stunden darüber, welche Stadt die teuersten Lebenshaltungsverhältnis ehale. wobei festgestellt wurde, baß Fvanlfurt ein sehr teures Pflaster sei. Einen drei en Baum in den Erörterungen nahm der De cken e in st u r z in der Annaschule ein. Einmütig war tx»8 Kollegium der Auffassung, dach die Stadt ihe Pflicht verabsäumt habe in der Er Hal tu g städtischer Gebäude. Das Gutachten der Baupolizei • über die ülrlachen des Unglücks sprach sich dahin aus, dah ein Waffe ra blau s von einem Wafserstein feit 3a hren durch die Decke gedrungen sei und die Ballen zum Verfaulen gebracht habe, möglicherweise ha>e aber auch das Erdbeben von 1911 die Ballenlage des Haukes etwas verrückt, eine Aeucherung, die grobe Heiterkeit erregte. Temg^^-nüber meinten aber Sachverständige aus der Mitte des Haukes, dah das Schulgebäude nicht auf g wnche.tem Deden ausgeführt sei, sondern auf dem zugeworseiei Rcch- ncigraben. 3etzt sinke der ilntergnmb langsam unb bringe das Haus aus dem Gefüge. Die Stadtverwaltung gab übrigens weiter- zu, dah auher der Annaschule sich noch andere Schulen in gleichem, wenn nicht noch schlimmerem Zustande befinden. Aus Antrag der Linken wurden sofort die Aeubauten sämtlicher Altstadtschulen — vier an der Zahl — beschloßen. 3n der Pfändungs'aHr der Kasse des Fußballklubs .Eintracht" rechl'er- tigte sich Stadt rat Dr. Langer mit großem Geschick und führte aus, dah bwussmäßige Spieler aur den Plätzen gespielt hätter und dah b mno<b auch Steuern zu entrichten seien. Die Steuerschulden des Vereins belaufen sich auf rund 20 000 Mark. — Ctabtrat Dr. Landmann, der am 2. Oktober zum Oberbürgermeister von Frankfurt a. M. gewählt wurde, hat jetzt die Bestätigung des preuhischen Slaats- minifte iums erhalten. Wenn die Amtseinführung erfolgt, ist noch nicht brftimmt.
S. Frankfurt a. M., 6. Aov. Die Arbeitsmarktlage hat sich gegen die Vorwoche wieder etwas gebessert. Aur im Baugewerbe und in den kaufmännischen Berufet wurde eine Zunahme der Arbeitslosen fe'lgestcllt, während sich in allen anderen Deusen die Arbeitslage gebessert hat. Die Zahl der Arbei suchenden betrug 12 303, denen 1700 Stellen gegen übe standen, von tenen 1450 be eyt wurden. 3 1 Erwe bs- ü>fcnunterftü.hung befanbei sich 5'83 Hauptunter» stützungsempsänger. Aus 1000 Einwohner entfallen demnach 13 Hauptunterstützungsempfänger. — Das letzte Hochwasser in den Formen des jetzigen ereignete sich 1909. Der höchste S and, den das Was'er jemals erreicht hat, wurde im Jahre 1372, wie alte Chroniken melden, mit sieben Meter über dem Mainlpisgel erreicht.
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von ihnen schwer vergingen. Er war im we entliehen geständig, behauptete aber in c nein der Fälle sei das Kind über 14 3ah.e a'i qcit>efen, im anderen habe er es für älter geb •! en. Die Einwande wurden durch bie 'Veto i auf ahme einwandfrei toibcrlegt; au herbem Ixrt er in einem der Fälle, um zu seinem Ziet zu kommm, Gewalt gebraucht. Strafmildernd wurde b ück ich gl bah der AngeNagte auf Grund erblidjer Belastung seinen Trieben nur geringere Hemnm igm ent- gegenfetznr kann, strahchärfend aber di. Schwee oer Verfehlung und der grobe Vertrauensmih- brauch.
Der wegen Detrugs vielfach trorbeftrafc 3n- genieur Hermann Gin hoff aus Zürich nx>bn- haft in Hagen in Westsol n, hat einem Elektriker in Dad-Aauheim 203 Mk obg fl.to nd l, indem er sick fälschlich alS wohlhabeidr'- Qllann auS- gab, der Betrügern in dir Hände a?fatfe’i und dadurch vorübergehend in Eeldverle« e heil gc raten sei. Mit dem Geld oerfchwanb er unb lieh nichts mehr von sich toten. Strafe: weien Betrugs im wiederholten Aüctfall neun Monate Gefängnis.
Ein Zimmermädchen aus Dad-Aauheim bat einer Arbeitskollegin, von der es sich bei der gemeinsamen Herrschaft denunziert gl 'übte, aus Aerger Salzsäure in den Kassee ge chittet. Die Zeugin, die davon einen Schluck trank, muhte sich erbrechen. Die Ang klagte die zuerst geleugnet, dann vor der Polziri und dem Am sgericht ein Geständnis abg-legt ha le, w Ute heute vor nichts wissen: sie wurde aber durch die Beweisaufnahme überführt. Aach dem La hve ftä.ü ig n« gutachten war die in den Kaffee geschüttete €äu re menge so gering, dah eine emstliche Ge sundheitsbeschädigung nicht cintretea tonnte. Das Gericht faßte den Fall miPe aus und nah-n an, die Angeklagte habe daS Mädchen nicht e ndlich schädigen, lonbern ihm nur ei c 1 harmlosen Scha- bernak spielen wollen. Die Strafe l u et? wegen fahrlässiger Körperverletzung auf f e ch z i g M a r k Geldstrafe, die durch die erlittene älnter- suchungshaft für verbüht erklärt wurde.
Schöffengericht.
* Giehen, 3. Aov. DaS Dienstmädchen Helene E. aus Sontheim war im Sommer 1923 in Alsfeld bei einem Rentnerehepaar in Stellung. Dort stahl sie so ziemlich alles, dessen sie habhaft werden konnte. Die Anllage hielt ihr eine grohe Liste gestohlener Sachen vor, Darunter eine Menge silberner Löffel, Gabeln und Messer, ferner Wäsche. Tassen. Vorhänge u.,bergt Strafe: 2 Monate Gefängnis, die jedoch in eine Geldstrafe von 2 4 0 Mark umgewandelt wurden. 6traf- milbemb kam In Betracht die seitherige iln-
Der Zentner Heu wird mit 4,50 bis 5 Mark frei hiesiger Station bezahlt.
A Aieder-Mock stabt, 5. Aov. Die Feldbereinigung in unserer Gemarkung ist so weit beendigt, dah die Zuweisung der Grundstücke kürzlich erfolgen konnte. Die Gemarkung umfaht ungefähr 950 Hektar, wovan etwa 440 Hektar Waldgelände sind. 3m allgemeinen sind bie Beteiligten mit der Zuteilung zufrieden. Gestern war Reklamationstermin, wobei 90 Reklamationen abgegeben wurden, die sich aber fmuptsächlich auf Kulturarbeiten und Obst bäume beziehen, weil letztere infolge des vorigen strengen WinterS zahlreich erfroren find und sich dadurch die Werte derselben wesentlich geändert haben. Bei DerpachtunAen von neuen Grundstücken wurden verhältn.smahig hohe Preise erzielt. Ein Morgen Ackerland kam durchschnittlich auf 60 b:S 70 OHarf. Für Wiesen betrug der Höchst- pachtpreis für den Morgen 120 Mark.
Kreis Schotten.
^-AuS dem oberen Aiddatal, 6. Aov. Die erste A 0 v e m b e r w 0 ch e hat für die dörfliche 3ugend unserer bergigen Heimat eine besondere Bedeutung. Sie eröffnet die Spinnst u b e. Wenn auch die Zeit, in der das Spinnrad an den langen Herbst- und Winterabrnden feine einförmige Weise fang unb ein abgerissener Faden mit überschwingender Freude begrühi wurde, weil er einen Kuh von der unachtsamen Spinnerin ein- trug, weit weit zurückliegt, so ist und bleib: auch die heutige modernlsierte Spinnstube, fo sie auf Zucht und Sitte hält, ein Stück köstlichen Dolkötums. von dem heimatsroher, nie toel- kender Za iber auSgeht. Untere fehl chlen. uralten €p.rnftubmlie>er mit ihren fligmben Melodei, dir von einfachen, in gebirglicher Ernsamkeit und Enge vergrabenen Seelen ged.chtet und gefangen wurden und tief im Volksgemüt wurzeln, fic wären längst versunken and vergessen, würden sie nicht in den Spinnstuben fortleben und sich dort von Generation zu Generation weiter ver- erben. Bis jetzt ist es dem „Gassenhauer" nicht gelungen, das Feld der Spinnstube für sich zu erobern, selbst nicht m der Zeit der vermeint- sichen Schrankenlosigkeit nach Kriegsende. Wir Dürfen hoffen, dah die ländliche Spinnstube
HWft etngertchret. tne von einem praktisch erfahrnen Fachmann gehaltcm wird. Sie behandelt neben den wichtigsten Autzpflanzen bet Landwirtschaft die auS Rücksicht auf bie Allgemeinbildung nicht übergangen werden dürfen, alles Wissenswerte, das für einen Gartenfreund in Betracht kommt, namentlich Gemüse- unb Obstbau. Deerenvbstzücht, Blumenzucht unb -pflege, Krank- heitSerfcheinungen. Schädlingsbekämpfung usw., so hah diese Vorträge jedem Gartenfreunde empfohlen werden können, zumal die Kosten so auher- orderrtlich gering sind, dah sie niemand fern.zu- hallen brauchen. Ort und Zeit der Vorträge siehe gestrige Anzeige.
.'DeutscheVolkSpartei. Man schreibt vnS: Am Mittwoch fand im Hotel Viktoria in Sieben eine Tagung deS Provinzalverban- deS Oberhessen der DeutschenDolkS- Partei statt. Zu chr waren die Vertreter auS allen Teilen der Provinz in außerordentlich großer Zahl erschienen. Die Versammlung wurde von dem Vorsitzenden deS Provinzialverbandes Prof. Dr. Krausmüller geleitet. Als Vertreter der LandeSparteileiiung nahm Generalsekretär K oll - buch auS Darmstadt an den Beratungen teil LandgcrichtSdirektor S ch u d t - Gießen unb Generalsekretär K 0 llbach hatten die Referate übernommen, die sich in der Hauptsache mit Organisation«- unb Finanzfragen, inSbesonbere aber mit der kommenden Wahlarbeit beschäftigten. Eine äußerst rege Aussprache schloß sich an bie Referate an. 3n ihr wurde einmütig der Wunsch zum Ausdruck gebracht, daß recht bald wieder eine Geschäftsstelle mit einem hauptamtlichen Geschäftsführer in Gießen errichtet werden möge. Die Aussprache ergab weiter, daß in allen Teilen der Provinz die Vorbereitungen zum Wahllampf getroffen sind, fo daß mit der DerfammlungStättg- keit alsbald begonnen werden kann.
” Zwei Filmfchlager bereiten in diesen Tagen den Besuchern deS Lichtspielhauses, Bahnhofstraße, angenehme Unterhaltungsstunden. Zunächst find hervorzuhcben die prächtigen Aufnahmen von der Amerikafahrt des Zeppelin, von feinen Manövem an bet amerikanischen Küste, über Aeuhork, unb von bet Landung in Lakehurst. Sv dann steht im Vordergrund ein reizender Henny-Porten- Film, in bem die Diva unb andere hervorragende Filmschauspieler glärrzenbe darstellertsche LÄstungen bringen unb dadurch den Film in Gemeinschaft mit seiner prunkvollen Ausstattung zu einer besonderen SehenSwürdigkeit machen Der Dielbeüebte „Er" gibt zu alledem einen außerordentlich amüsanten Auftakt, der da- Publikum zu einem wahren Lachortan hinreiht. Anspruch auf Anerkennung kann auch die HauSkapelle geltend machen. Der Besuch dieser Vorführungen kann bestens empfohlen werden.
Landkreis Gictzen.
L W ies eck, Z. Aov. 3n der gestrigen Ge - tneinderatSsihung wurde ein 'Beschluß von weittragender Bedeutung gefaßt, indem grundsätzlich beschlossen wurde, einen Antrag an die Stadtverwaltung GiehenS w.-gen Erbauung Der elektrischen ©traben- bahn nach Wieseck zu richten. Sin ausführlicher SthungSbericht folgt.
* Großen-Dufeck, 6. Aov. Der Gesangverein Sängerkranz gibt am nächsten Sonntagnachmtttag im Saale von Wilh. Wagner ein Konzert unter der Leitung von Konrad A i c v l a i. AähereS war Im Anzeigenteil deS gestrigen Gießener Anzeigers zu lesen.
t Grünberg, 6. Aov 3n der gestrigen Gemeinde ratSs itzung be chäsligte mai sich wieder mit der Dü rgermei st erwähl Qlod>- dem die anfleforberten OrlSsa.ungen über die Dürgermeistcr-Ailstellung von Sich. Alsfeld Lauterbach und Schlitz eingetroffen, ha: der Finanz- auSlchuh den Entwurf einer diesbezüglichen Ortssahuna für unsere Stadt ausge- arbeitSt. 3n der heutigen GemÄndera'Slinung wurde dieser Entwurf durch gesprochen Am Samstagabend soll in einer Dürgerversamm- fung über die Anstellungsixrhältnisfe eines DerufS-Dürgermeisters beichtet weben. Der OrtsfahungSentwu.-f enthilt folgende besonders wicht gm Destinmm-^en: F >r d eS adt Grünberg w.rd auf die Dauer von 9 Jahren ein besoldeter Bürgermeister gewählt. Die Stelle ist auszuschreiben. Die Wahl erfo'gl durch die zur Gemeinde.at-wahl st i m m de r e ch- ttg ten Angehörigen der Gemeinde nach den Vorschriften der Landgemeinbevrdnu-g. Der Bürgermeister erhill Gehalt. Ort.rzu chl»; und Kinderzuschläge nach den für ©tvntsbeam c in D.s l u gsgruppe VIII der D s^lbungsv.-bnu! g geltenden Sätzen. Der Or'.S u ch at ist nur rn her gewährten Höhe r-uhegedaltssähig Tie Festsetzung deS Besold u gsdie istalters bleibt der Ee- mcinbe Vorbehalten. Wird der Dürgermei er dienstunsähig, so bat er nach Ablauf von fünf Dienstjah.^n Anspruch aus Ruhegehalt An Ruhegehalt sind dann 25 Proz., nach Ablauf von 12 Jahren 50 Prozent, nach 24 3ah.en 66- 3 Prozent, nach 35 3ahven 75 Prozent des Gehaltes zu genxibren. Wird der CBürgeimci er nai) Ablauf seiner 9jährigen AmlSpe wbe nich- wiedevg.wählt, dann b ragt sei t Ruh gehalt 4) Prozent, nach 18 3a>ren 60 Prozent, nach 21 Jahren 75 Prozent seines Gechol öS Die Dienstzeit wird vom Tage des Dienste» r r f.eZ ge ebnet — Der Eemeinderat beschul igte sich dann n ch mit der Frage der Vergütung für den Beigeordneten. Von einem Sch ei et deS KrciSamts in dieser Angel'tenheit tour e K nnt- iris genommen und befchlo sen, daß dee Semei.berat auf feinem Beschluß beharrt, wonach die Vergütung pro Monat 200 Mk. betragen soll.
) L i ch, 6. Aov. Ser VereinfürDolks- bildung in L i ch hielt d efer Tage unter der Leitung seines 2. Vorsitzenden. Schoeinermeister Heinrich Jakob Menges, seine diesjährige Hauptversammlung ab. Der hessische Het-
beftraftbett brr Angeklagten sowie bte Rot bet damaligen Zeit, strafe cf chwerend der grobe Ver- trauendbrud> und bie Menge deS Gestohlenen. Ein wegen Hehlerei Mitangeklagter Montage- inspektor G. G auS Marburg itnirbc freigesprochen. G batte zur svaglichen Zeit bei der Dienst Herrschaft der E. möbliert gewohnt unb der S ein Messer nebst Gabel und Löffel abgekauft. DaS Gericht dielt nicht für zwingend erwiesen, daß G den Umständen nach toi an- nehmen müssen, daß die Sachen gestohlen waren, da in der damallgen Zeit mehrfach Sachwerte als Lvdn gegeben und verkauft wurden
Der Schütze Franz August A. vom hiesigen Regiment wurde wegen Unternehmend tiiteo tat lichen Angriffs gegen einen Vorge'etzten in Tateinheit mit eltchnv-nem Llngehorsam zu neun Monaten Gefängnis verurteil! Es nxn auf dem Truppenübungsplatz Vkün i ; gvn i de Kantine. Der Angeklagte war bet Hinten unb be nahm fich ungehörig. Ein llnteroffiAier forderte ihn in ruhigem Ton auf, nach Haute zu gehe'' D>er AngeNagte kam diesem Beseh, nicht nach, hob vielmehr den Arm gegen den Untero fi)lei zum Schlag unb rief, er schlage jeden eine.'ei ob Korporal ober Genevil Der Schlaz sei.' iriiche durch Kameraden verhindert 3mm vi)in la; bereits das Unternehmen eines Angriffs vor, für das daS Gesetz als Mindeststrafe 6 Monate Gefängnis vorsiebt Da der Angeklagte sich bei der Ti-uppe auch seither schlecht geführt hatte, insbesondere wegen einer ganzen Reibe von Diszi- plinartoidrigkeiten öfters disziplinarisch l>estr.>fl worden war. ging das Gericht über die gesetzliche Mindeststrafe himius. Die Trunkenl^it konn e 11 id> einer ausdrücklichen Vorschrift des Mili äcst^af
sich eines stets wachsenden Zuspruchs Für vas jetzt begirmenbe Winterhalbjahr wurde folgender Arbeitsplan aufgestellt: Der Duhnenvolksbund Gießen spielt am 30. Aovember das Schauspiel .Maria Magdalena" von Hebbel. Für den Monat Dezember lind vorgesehen: ein Schubert-Abend und ein Melodramitcher Abend, veranstaltet durch Professor Dernbeck in Gießen. Zu Degrnn deS nächsten IahreS sieht man einen Radio-Abend und einen Vortrag des AmtSarzteS Dr. Schüp- pert in Gießen vor. Mit Dank wirb von einem Anerbieten der Gießener Hochschul-Ge- s e l l s ch a s t zur 11 eher nähme von Vorträgen Kenntnis genommen. Der Vorstand soll mit der Gesellschaft wegen Auswahl der VortragSstoffe in Verhandlungen eentreten. Der bisherige erste Vorsitzende deS Vereins, Stiftspfaroer S chorte m m e r, hat wegen Amts Überhäufung sein Amt niebergelegt. An seine Stelle tritt "Sürgermeifter Völker, der sich um bie Aeugründung deS Vereins verdient gemacht hat. Es wurde im Laufe der Versammlung mehrfach mit Bedauern betont, daß die Veranstaltungen des VeoeirtS teilweise nicht das Interesse in der Bevölkerung ftnben, wie man es eigentlich hätte erwarten sollem Vielleicht hat es nur an der richtigen Reklame gefehlt. Es soll nicht versäumt werden, die Bevölkerung auch von dieser Stelle aus auf die Veranstaltungen deS Veveirts, die in jeder Beziehung alS erslllassig und auSgewählt bezeichnet werden müssen, hinzuweisen. — Am Sonntag hielt der Gesangverein .Rothscher Männerchor" in SteinS Saalbau sein diesjähriges Wintervergnügen ab. Flott gespielte Theaterstücke, einige Couplets und mehrere Gelangsvorträge des Vereins bereiteten den sehr zahlreichen Besuchern gerruhreiche Stunden und legten Zeugnis ab von den gesanglichen Fortschritte des VeoernS unter der Leitung seines bewährten Dirigenten, deS Rektors i.P. Christian Roth.
rt Lich, 6 Aov. Zum Erntedankfest, das hier am kommenden Sonntag gefeiert wird, wurde eine große Sammlung von Liebesgaben veranstaltet. Die Konfirmanden ftetPen sich willig in den Dienst des LiubeSwerteS. Landwirte gaben von ihren Erzeugnisien, Geschäftsleute spendeten Waren aller Art, andere Ge- meinbeglieber gaben Geldspenden Die Siebe8- gaben, die für die hiesige A 01 h i l s e, für die Anstalt in Kl 0 ster Arnsburg und für bad Diakonissen Haus Elisabethen stift in
Darmstabt bestimmt sind, wurden in bie Kirche gebracht unb um ben Altar gelegt, um dort am nächsten Sonntag ein sichtbares Dank- unb Liebesopfer barzustellen.
l. Hungen, 5. Aov. AuS der jüngsten G e - meinoeratSsitzung ist zu berichten: Der Ankauf eines Bullens toirb genehmigt, ebenso wird die Anlage einer provisorischen Wasserleitung nach einem außerhalb der Stadt gelegenen Aeutou genehmigt unter der Bedingung, daß die Anlage genügend gegen Frost gesichert wird. Das Hessische Hochbauamt schlägt Die Einrichtung einer kleinen Beamtenwohnung in dem Dachgeschoß des Amtsgerichtsgebäudes vor, für welche bie Kosten mit 4000 bis 5000 Qltart veranschlagt werben. Da sich ein kleiner Aeudau vermutlich nicht wesentlich höher stellen wird, ist der Demeindeoal der Ansicht, daß ein solcher inS Auge zu fassen fein dürfte. Für die Kreditgewährung an einzelne Landwirte, welche an der Aot- standsaktion des Staates teilncfrmen, übernimmt die Gemeinde selbstschuldnerische Bürgschaft.
KreiS Alsfeld.
AlSfeld, 6. Aov. Aach der Personen- standSaufnähme vom 10. Oktober beziffert sich die Einwohnerzahl unserer Stadt auf 5215. Davon find 2486 männlich. 2729 weiblich. Aach der Konfession wurden gezählt 4619 evangelische, 322 katholische, 224 jüdische Bürger,
Äbanf-®olb- n, auf Reichsmark 1 erfolgt bereits j
richt unb 2r1 Emz-Miei. ki ' Slemmer dir *Ba* ulunterrichu tSzeit gefordr inister für NlVl ichtfuz^M' habe Mist, hier re;elmab> :e-, t in der 2ag«_M< [olqcn. ES lei W vWdusme imm« Ibung ihrer 3^ tt ju toibmen unb " Vorzüglich cm- t;»n Das gleich*
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