geschwommen war, in 100 Meter beliebig gegen den betarmten Gropper, Schwimmveroin Augs- barg an und gewann in glänzendem Endspurt auch diesen Gang mit 1:06. Im zweiten Beliebig über 100 Meter ging als erster Faust- Göppingen in 1: 10 gegen Jansen- Düsseldorf 09 und Lier et ° Nürnberg durchs Ziel. Das Senior» springen gewann Sailer- Stuttgart mit 39 Punkten. Zweiter wurde Lonin-Darmstadt mit 38 Punkten. Das II. Brustschwimmen über 100 Meter gewann Weis; „Bayern"-Nürnberg in 1:24,1. Zweiter wurde Wocheln-Frankfur! und DrttterDorfmüNer-Rhchdt. Dir Damenla gen staffel über 4mal 50 Meter gewann Rheingow-K ö l n in 2:58,6 gegen Iung-Deutschland-Darmstadt.
Die besten Zeiten im Feldbergrennen des A. D. A. C.
Frankfurt a. M„ 6. Oft. (Sil.) Bei dem am gestrigen Sonntag vom Allgemeinen Deutschen Automobilklub veranstalteten Feldbergrennen erzielten die besten Zeiten des Tages: Dirk auf Rabag-Bugatti 5:56,4 (für alle Fahrzeuge), für Motorräder Mettenheimer auf Sun- beam 6:09, für Tvurenwagen Irien auf Adler 6:09,2, für Privatwagenfahrer Hans Ludwig auf Opel 6:30,4.
Deutsche Segelflieger-Glanzleistungen in Italien.
A s i a g o, 6. Oft. (WTB.) Der von der italienischen Liga Aerea Razionale veranstaltete Segelflug-Wettbewerb nahm heute seinen Anfang. Zuerst startete der Deutsche Martens auf „Moritz" auf dem Trichterfeld des Sisemol. Er landete nach 4 Min. 8 Sek. bei Asiago. Hiernach startete der Deutsche Pape nm eh er auf „Konsul". Er beschrieb einige Schleifen über Asiago und landete nach 7 Min. 55 Sek. hinter Asiago. In Anbetracht dessen, daß die Starts im Trichtergelände und ohne jeden Wind erfolgten, können diese als Glanzleistungen onge- sp rochen werden.
Kunst und Wissenschaft.
Eröffnung der Darmstädter Herbstausstellung.
Darmstadt, 6. Ott. (Eigener Bericht.) Gestern wurde in Gegenwart zahlreicher geladener Gäste in der Kunsthalle die D a r m st ä d t e r Herbstausstellung eröffnet, die bis zum 16. Rovember dauert. Sie ist veranstaltet vom hiesigen Ortsverein der „Allgemeinen Deutschen Kunstgenossenschaft" und von zahlreichen hessischen und auswärtigen Künstlern beschickt worden. Der Katalog weist 230 Nummern auf. Gegenüber der eben geschlossenen Südwestdeutschen Kunstausstellung auf der Mathildenhöhe waltete hier das besonnenereKun st urteil bei der Auswahl der Bilder. Die fortschrittliche Jugend ist nicht etwa aus den Räumen verbannt, aber doch nur mit wirklich ernstes Wollen und Können beweisenden Werken vertreten. Auch die vielen Bilder des üblichen Durchschnitts, die in den letzten Jahren die Ausstellungen beherrschten, sind fast völlig fern gehalten. Im ganzen genommen, zählt öiefe Gemäldeschau zu den besten, die hier in der Zeit während und nach dem Welttinege gezeigt wurde.
Die Südwestdeutsche Kunstausstellung.
Darmstadt, 6. Ott. (Eigen. Der.) Die Südweftdeutlche Kunstausstellung (Baden, Hessen, Württemberg) hat jetzt ihre Pforten g e fchl o s sen: sie ist von rund 5000 Personen besucht worden, durchschnittlich waren es 1000 Personen im Monat. Die Zahl der Verkäufe beläuft sich aas 40.
I Ein hessischer Dichter.
Darmstadt, 7. Ott. (Eis. Der.) Der in MiNchen Lebende hessische Dichter Wilhelm Walloth feierte am 6. Oktober seinen 70. Geburistag. Er stammt aus Darmstadt, wo er auch seine ersten literarischen Arbeiten veröffentlichte. Er ist seiner Zeit unter den Führern der naturalistischen Jugend gewesen, die 'am 1885 auf den Plan trat. Wie die meisten Stürmer und Dränger jener Zeit hat auch er es rear selten vermocht, ein wirklich wertvolles literarisches Kunstwerk zu schaffen. Seine einst viel gelesenen Werke sind heute fast ganz der Vergessenheit anheim gefallen. Seine Romane „Oktavia" und „Das Schatzhaus des Königs" sowie seine Gedichte sind jetzt wieder neu herausgegeben worden. QJallotb lebt in München sehr aurikfgezogen; er hat schon längst die Fühlung mit der Literatur der Gegenwart verloren.
Buntes Allerlei.
Die Pest.
Aus einigen Teilen Südruhlands sind jetzt Rachrichten gekommen, wonach die Pest ausgebrochen ist. Diese Meldung hat da und dort in der Bevölkerung bereits Unruhe erregt, aber große Befürchtungen braucht in Europa wegen der Pest niemand zu haben. Die hygienischen und fam- tären Einrichtungen der mittel- und westsuropäi- schen Länder sind heute so, dah die Pest, die aus Asien droht, für uns wohl den Schrecken verloren hat. In vergangenen Jahrhunderten war dies anders. Da hat diese Epidemie auch in den europäischen Gänbern schwere Menschenopfer gefordert. Am fürchterlichsten war die Pestepidemie, die im 14. Jahrhundert unter dem Rumen den „schwarze Tod" durch die europäischen Länder zog. In Deutschland soll damals rund die Hälfte der Bevölkerung an der Pest gestorben sein. In vielen Orten starb die gesamte Bevölkerung aus, so dah nicht einmal die Leichen beerdigt werden tonnten. Auch später kam die Pest noch öfter nach Europa. Sie Konnte aber nicht mehr jene fürchterliche Ausbreitung and Demichtirngsgewatt gewinnen, wie im 14. Jahrhundert. Dom Ende des 17. Jahrhunderts wurde ihr Auftreten in Europa seltener, vor allem drang sie nicht mehr soweit vor. wie tn den vorhergegan genen Jahrhunderten. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts tonnen noch
Pesvepwemren festgeftellr werden tn Italien, m der Schweiz, in Südfrankreich, in Spanien, tn Portugal und England. Während des 18. Jahrhunderts trat die Pest auf in den Gebieten an der Ober und Weichsel, in den skandinavischen Ländern, in Südfiantreich und in Italien. Vereinzelt tarn die Pest auch noch im 19. Jahrhundert nach Europa. So trat sie 1815 im Königreich Reapel auf, 1820 war sie auf die^ Da- leareninsel Mallorca. Dorgcbrungen und im Jahre 1837 hat sie auf der Insel 2ü»fl>s Menschenleben vernichtet. ,
Wirtschaft.
Nachklange zur Frankfurter Herbstmesse.
(Von unferm Frankfurter S-Mitarbeiter.)
Cs ist kein Geheimnis, dah die diesjährige FrankfurterHerbstmess e mit einem sehr ungünfügen Ergebnis für die Aussteller geendet hat, wenn es von der Frankfurter Pr^se in einem gewissen Lokalpatriotismus auch nicht so offen zugegeben wird. Tatsache ist aber, dah nur einige Spezialsirmen und zuletzt noch die Beschicket des Hauses der Technik auf ihre Kosten gekommen sind. Wertvoll waren bei dieser Messe nur die zahlreichen Beziehungen, die zum Ausland angeknüpft werden konnten, und das ist in der heutigen Zeit, um ein Wort Heinrichs des Vierten zu variieren, schon eine Messe wert. Besonders eng waren die Beziehungen zu Italien, das in Herrn Olivett den Generalsekretär der italienischen Industrie gesandt hatte, mit dem in Frankfurt auf Einladung der deutsch- italienischen Handelskammer wichtige Konferenzen über ben deutsch-italienischenHand els» vertrag abgehalten wurden. Auch der türkischen Regierung wurde durch den Oberbürgermeister der Dank der Stadt Frankfurt für ihre rege Beteiligung ausgesprochen. Als besonders wertvoll begrübt es der Oberbürgermeister in seinem Schreiben an den türkischen Handels- minifter, dah die Türkisch-Deutsche Handelskammer ihren Hauptsitz nach Frankfurt a. M. verlegt hat.
1!
*DieStückelungder Aktien beider Goldumftellung. Wie von der „Industrie- und Handelskammer" zu Berlin mitgeteilt wird, steht nach ihren Feststellungen beim Reichsjustizministerium die Aenderung der Bestimmungen des § 10 Abs. 2 der Goldbilanzvervrdnung vom 28. Dezember 1923 bzw. des § 35 der zweiten Durchführungsverordnung vom 28. März 1924 bezüglich der gesetzlich zulässtzen Renndeträge der Aktien bei der Goloumstellung im Laufe dieses Monats bevor. Es ist auf jeden Fall mit der Zulassung weiterer, durch 20 oder 50 teilbaren Rennbeträge neben der zur Zeit zulässigen Stückelung der Attien über 20 Goldmark, 100 Goldmark oder ein Vielfaches hiervon zu rechnen. Soweit die Ämstellungsvor- schläge der Gesellschaften vor Erlaß dieser zu erwartenden fünften Durchführungsverordnung bekannt gegeben werden müssen, wird es sich empfehlen, bei Bedarf Gventualvorschläge für den Fall der Aenderung der diesbezüglichen Bestimmungen der Goldbilanzverordnung aufzustellen.
* Reue Braun ko hlenfunde in der Rhön. Die Gewerkschaft- Höhenwald tn Hannover erbohrte in der Rhön ein Braunkohlenlager von 12 bis 18 Meter Mächti^eit. Auch Glanzkohle von guter Beschaffenheit wurde gefunden.
Frankfurter Abendbörse.
Frankfurt a. TL, 6. Oft (T. äl.) Tendenz.' fcAvach. Die Montagabendbörfe erfreute sich wiederum eines guten Besuchs, zu nennenswerten Umsätzen kam es nicht. Die Stimmung war weiter zurückhaltend und im allgemeinen setzten sich die Abschwächungen fort, da die Abgaben sowohl am Anleihe- wie Industrieaktienmartt anhielten. Am Montanmarkt hielt der Druck weiter an. Kurse kamen auf diesem Gebiet aber fast kaum zustande. Ilse Bergbau 15.9 minus 0.2, Oberbedarf 10.5 minus 0.1, Tellus 2.6. Von Kaliwerten erlitten Aschersleben eine neue Einbuße um 0.4 auf 13.5. Am chemischen Markte notierten chemische Griesheim 151/4 Plus i/s, Höchster Farben 143/< unverändert. Holzverkohlung 6 unverändert. Am Elettromarkt tourben Lahmeyer zu I2V2 umgeseht. Am Dankeitelarkt notierten Deutsche Bank 10.55, Kommerzb^M 43/4, Diskonto Kommandit 12V? plus 0.1, Dresdner Dank 7. Oesterreichische Kreditaktien 0.3, Reichsbcrnk 49.5 minus 0.25, Westbank 0.275. Am Schiffahrtsmarkte verloren Hapag 0.6 (28.15), Rordd Lloyd 4.95. Sonst kamen noch zur Rotiz Kleyer 2, Reckarsulmer 5.8, Holzmann 5, Ludwig Ganz 0.22 bis 0.213, Spinnerei Hammersen 16V». Julius Sichel 31/2. Frankenthal Zucker 3.3. Am Anleihemarkt wurden 5prvz. Kriegsanleihe amtlich 665, waren aber bann zu diesem Kurse angeboten. Ferner notierten 3prvz. Reichs cm lei he 1450 minus 121A Milliarden, Z'/^Prvz. Preußische Konsuls 1175 minus 35 Milliarden, Zproz. Preußische Konsols 1150 minus 25 Milliarden, 1923er Preußische Schätze 250, 24er Schätze 400. Die Börse schloß unlustig mit weiterer Reigung zum Rachgeben. — Morgen, Dienstag, den 7. Oktober, bleibt die Abendbörse geschlossen.
Berliner Börse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".)
Berlin, 6. Oft. Bei Beginn der neuen Woche stand die Börse völlig unter dem Eindruck der Erörterungen über die Möglichkeit der ilm< bildung der Regierung und der Gefahr der Auflösung des Reichstages. Da man mit der Wahrscheinlichkeit rechnet, daß die Regierungskrise sich längere Zeit hinziehen könnte, zeigt sich an der Börse keine nennenswerte Unter» nehmungslust. Die Tendenz ist nicht gerade schwach, aber die Umsahtätigkeit so gering, daß auf verschiedenen Märkten Kursrückgänge schon bei kleinen Angeboten hervorgeru
Telegraphische Auszahlung.
so.
voll voll
voll voll voll voll voll voll voll voll voll
20,135 73,47 18,65 21,99
162,34 18,3.
69,05
5,88
2,20 111,22
80,30 55,41 12,45
5,39
18.75 22.11
163,16
18,45
19,93
8,90
2,22
111,-8
80,70
55,69 12,51
5,41
Frankfurter Getreidebörse.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger".) Frankfurt a. M., 6. Oft. Es tourben notiert: Weizen 26,25 bis 27, Roggen, inländ. 26 bis 27, Sommergerste für Bvauzwecke 26,50 bis 30, Hafer, inländ. 22,50 bis 24, Mais, gelb 20.50 bis 21, Weizenmehl, inländ, Spezial 0. 30 bis 39, Roggenmehl 37 bis 38, Weizenkleie 12,75 bis 12,90, Rvggenkleie 12,50 bis 12,70, Erbsen 35 bis 45, Linsen 56 bis 60, Heu, süddeutsches, gut, trocken 11, Weizen- und Roggenstroh 17.50, Treber, getrocknet 19 bis 20. Tendenz: Fest.
fen werden konnten. Berhältrasmäßig gut gehalten ist der Anleihemarkt. Für den Marti der Industriepapiere zeigt die berufsmäßige Spekulation wenig Interesse, doch liegen immerhin beachtenswerte Kaufvrders außerhalb der Börse vor. Die Geldmarktlage ist verhältnismäßig leicht. Im Devisenverkehr finden relativ geringe älmsätze statt. Das Angebot überwiegt aber.
Börsenkurse.
___________ (Ohne Gewähr.)_______________
■) Dom Rückzahlungswert.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt a. M.
1 Billionen Mark auSgedrückt. vuenoS-ttire-, London, t Japan, Rio de dändro für eine Ein heil. Men davest für 100000 «nfctittn, alles übrige für 100 tinteti
Amerikanische Note» .... Belgische Noten..... . ,
Dänische Noten ....... Englische Roten........ französische Noten Holländische Noten ..... iktnlienische Noten Norwegische Noten Deutsch Oesterr .ä 100 Kronen Rumänische Noten......
Schwedische Noten Schweizer Noten .
Spanische Noten Tschechoslowakische Noten .. Ungarische Noten
Frankfurt a. M.
Berlin
5n Billionen Prozent
Schlich, stur»
Schluhk. Abend- börje
Schluß, sturs
Schlutzk. Mittag- börse
Datum:
3. 10.
6. 10.
3.10.
6.10.
Q’Jn Deutsche MeichSanlctbe .
47o Deutsche ReichSanleiye .
0,6'5
0,865
0,695 ,91
0,680
0 96
3‘/e% Deutsche Reichsanlethr
1,212
—
0.34
0,93
3% Deutsche NeichSanletbe . Deutsche Svarpranneuaaleihe
—
1,460
1,475
0,58
1,425 0,49
4% Preußische KonsolS . . .
♦•/o Hessen ..........
—
—
1,0 2 1,4
1.05
1,65
3'/."/° Hessen .......
——
—
1.3
1,35
3% Hetzen...........
—
—
1,3
1 325
Deußche Wertb. Dollar>Anl.
—
—
4,2
4,2
dto. Doll.-Schav-Anwetsng.')
—
—
86
86
<% HoHtfirkn.........
—
11,25
11,625
11,125
5% Goldmextkaner .....
—
—
—
—
Berliner Handelsgesellschaft.
Commerz, und Privat-Bank.
—
4,75
26 5
24,375
4,75
9,25
Darmst. und Natioualbank .
9,25
9,40
Deutsche Bank.........
—
10,56
10,75
10,625
Demsche BereinSbank ....
—
—
—
—
DiSconto Commandtt ....
12,65
12,50
12,70
12,60
MetaUbank...........
13,50
—
—
—
Mitteldeutsche Lreditbank.
—
—
1,8
1,70
Leslerreichtsche Credttanstall
0,33
0,3
—
0,3
Weltbank............
—
0,275
0,4
—
Bochumer «Satz .......
—
—
—
49,5
BudernS............
—
—
11,10
10,10
Caro .............
—
11,9
Deutsch-Luxemburg......
—
—
54
50,10
Gelsenkirchener Bergwerk. .
87,13
—
r7,50
89,25
57,13
Harpener Bergbau......
Kaliwerke Aschersleben....
84,5
84
—
13,50
14
13,5
Kaliwerk Westeregeln.....
—•
—
17,20
16,90
Laurabütte...........
—
—
5.6
5.40
Oberbedarf...... • • • •
—
10,50
11,90
10. >
Phönix Bergbau .......
Ryeinitahl......... .
41,5
—
41,75
34,76
39,13
33
Rlebeck Montan........
—
—
38,5
36,75
Tellus Bergbau........
2,6
2,6
—
—
Hamborg-Amerika Paket. . .
Norddeutscher Lloyd.....
6,4
28.15
4,95
29,5
5,25
28,75
5,10
Cheramische Werke Albt« . .
—
—
—
—
Zementwerk Heidelberg . .
—
—
—
—
Philipp Holzmann......
5,25
5
6,25
5,13
Anglo-Cont -Guano .....
Badische Anilin........
—
—
10,20
18,25
10,50
17,40
Chemische Mayer Alapin . .
—
—
—
-E
vwldsclnnidt..........
—
—
12,75
12,2
GrieS:<imer Electron ....
—
15,25
15,61
6
Höchster starbwerke......
15,40
14,7s
15,25
14,65
Holzverkohlung . . ......
Nütgerswerke.........
—
6
17
16,50
Scheideanstalt ........
14,9
—
—
—
Alla- Elektrizitäts-Gesellschaft Bergmann...........
Mainsraftwerke ........
8,30
13.40
8,10
12,76
—
—
Schlickert............
—
39,60
38,70
Siemens <t HalLke ......
—
46,49
44,75
Adlerwerke Kleyer ......
2,10
2
2,30
2.1 2,75
Daimler Motoren.......
■*
—
3
Heyligenstaedt.........
Meguin.............
—
—
9,5
9,25
Frankfurter Armaturen . . .
Konservenfabrik Braun . . .
—
—
1,3
1,5
Mffē:
—
—
1,3
Schuhlabrik Herz......
3,50
3
3,5
3
3,5
Zellstoff Waldhof.......
19,50
—
9,5
9
Zuckerfabrik Frankenthal . .
Zuckerfabrik Waghäusel . . .
3,50
—
3. Oktbr.
6. Oftdr.,
Reyart.
Amtlich, Notierung
Amtlich, Notierun,
Geld |
Brief
Geld
Brief
3. 16.
Slmst.-Rott
162,09
163,01
162,59
163,41
voll
voll
Brff.-?lntw
20,15
59,35
20,25
20,175
X
voll
voll
Christiania.
59,65
69,05
voll
voll
Kopenhagen
72,92
73,28
73,52
73,88
voll
voll
Stockbolm . HelsingforS- Italien. . . London. . .
111,37
111,93
111,37
111,9>
voll
voll
10,49 18,3/5
10,49
10,55
18,45
18,475
voll voll
voll Pall
'6,69
ui.hnn
voll
voll
Neuyork ..
Paris. . . .
4,13
21,99
4,21 22,'1
voll voll
voll voll
Schweiz . .
•8,20
78,69
80,40
60,81-
voll
voll
Svautcn . .
dS.56
t-6.34
63,61
15,89
voll
voll
Wien in D.« Oest- abgest
M
5,935
6.645
6,655
voll
voll
Prag . . .
12,66
12,50
12,56
voll
voll
Budapest. .
5,44
6,46 1^1
6,44
£ 1.685
voll
voll
Buen.-AireS
1,50
1,625
voll
voll
Bulgarien
S.08
3.08
3,06
voll
voll
yapan . . . Wo de Jan
1,675
1,605
1,575
voll
voll
0,445 5,79
i',47 5,34
1,48
voll
voll
Belgrad . .
6,96
voll
voll
Lissabon .
13,72
13,78
13,72
13.78
voll
voll
I
Banknote«.
FfrTfrt, 6. Oktbr.
Keld
1 vrle,
Nel
art.
Frankfurter Schlachtviehmartt.
(Eigener Drahtbericht des „Gießener Anzeiger''.)
Frankfurt a. M., 6. Oft. Auftrieb: 1543 Rinder: darunter 418 Ochsen, 85 Bullen, 1033 Färsen und Kühe, 7 Fresser, 443 Kälber, 379 Schafe, 2639 Schweine. Es wurden befahlt pup Zentner Lebendgewicht: Rinder: Ochsen: doll- fleischige ausgewachsene höchsten SchlächtwerteS 58 bis 64, junge, fleischige, nicht ausgemästete und ältere ausgemästete 50 bis 56, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 44 bis 48; Dullen: vollst, ausgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes 50 bis 55, vollfleischige jüngere 42 bis 45; Färsen und Kühe: vollfleischige crusgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes 53 bis 60, vollsteischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes biä zu 7 Jahren 47 bis 55, wenig gut entwickelte Färsen 44 bis 52, ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 37 bis 46, mäßig genährte Kühe und Färsen 28 bis 36, gering genährte Kühe und Färsen 15 bis 25. Kälber: fernste Mastkälber 70 bis 76, mittlere Mast- und beste Saugkälber 60 bis 69, geringere Mast- und gute Saugkälber 45 bis 50. Schafe: ^lafHäuuner und Mast Hümmel 40 bis 48. Schweine: vollst vvn 80—100 Kilo 86 bis 90, unter 80 Kil) 75 bis 85, vvn 100—120 Kilo 88 bis 92, Don 120 bis 150 Kilo 88 bis 92, unreine Sauen und geschnittene Eber 75 bis 85.
Berliner Produktenbörse.
Berlin. 6. Ott. Am Produktenmcrrkt bewirkte der MühlenarbÄterstreik in Berlin Zurückhaltung der Mühlen beim Getrridedaus und demgemäß em gewisses Stagnieren der Preise trotz angeblicher neuer ungünstiger Meldungen aus Canada. Mehl ist im Preise abermals höher gesetzt worden west prompte Ware weiter knapp rft, aber auch Mais ist teurer. Das Geschäft blieb klein. Es wurden votiert für je 1000 Kilo: Weizen, märt. 241 bis 249, Roggen, ntärf. 247 bis 253, Gerste, mark. 229 bis 256, neue 208 bis 222, Hafer, märk. 189 bis 197, Raps 375 bis 380, ßctnfaat 440 bis 450; für je 100 Kilo: Weisenmehl 35 bis 37,75, Roggenmehl 35 bis 37.75, Wefzentleie 14,75, Rogaenkleie 13,25, Vitioria- erbfen 34 bis 38, kleine Erbsen 24 bis 27, Futtererbsen 19 bis 20, Peluschken 17 bis 19, Acker- bvhnen 20 bis 22, Wicken 17 bis 18. Lupinen, blau 14 bis 15, gelb 16 bis 19, Serradelle, alt 15 bis 17, Rapskuchen 15,50 bis 18,50, Leinkuchen 26, Trockenschnitzel 11,20 bis 11,50, Tvrf- melasse 9,20 'bis 9,40, Kartvffelstvcken 19,40 bis 19,50.
Büchertisch.
* Dem Gedächtnis vvn Hermann Löns ist Heft 21 der illustrierten Iagl^eitschrist „Der Heger" (Heger-Derlag Wilh. Gottl. Kom. Breslau I, Einzelpreis 0,50 Mk.) gewidmet. — Ein würdiges Denkmal für den unverglerchlichen Heidedichter, das ganz besonders unserer Jugend vieles zu sagen weih. Da ist zunächst ein neues, prägnantes Bild des Dichters nach einer Original* radierung von Emst Barkemeyer, wunderfein umrahmt vom „Leisen Lied". „Hermann Löns, der Deutsche" mit feiner tiefen Sehnsucht zrm Grdgebürtigen, Urwüchsigen, ilnverbildsten ersteht neu vor uns durch Dr. Friedrich Castelle, 'anferen bekanntesten Löns-Schriftsteller, seinen 3ugenb- freund. „Der Herr der sieben Dörfer", aus dem Rachlaß des Dichters, wird von jedermann freudig als wertvolle Reuerscheinung begrüßt werden. Was Hermann Löns der Jugend war, zeigt Hans-Joachim Schröter in „Auf der Lüneburger Heide", einem jungfrvhen Bekenntnis zu dem Manne, der es wie kein zweiter verstemd, die Heimat in all ihren Schönheiten zu preisen.
— Bei Walter de Gruyter & Go., Berlin, ist soeben die erste Rümmer der von Dr. G. LüdtL herausgegebenen „M inerva-Zeitschrift" erschienen, die als Ergänzung zu der bekannten „Minerva" Jahrbuch der gelehrten Welt, dienen soll. Die Zeitschrift stellt sich die Aufgabe, aus' führlichere Berichte über wissenschaftliche Lehranstalten und Institute zu geben, wertvolle Bestände und ReUerwerbungen vvn Bibliotheken, Museen, Archiven eingehend zu beschreiben und die wissenschaftlichen Forschungen der gelehrten Gesellschaften au würdigen. Das erste Heft berichtet u. a. über die Entwickelung der slawisti- schen Studien nach dem Kriege, über das wissenschaftliche Geben in Leningrad, über die internationale ilniDcrfität Rabindranath Tagores in Eantiniketan, über das große Institut für geschichtliche Untersuchungen in Buenos Aires usw
(In einem Teil der Auflage wiederholt.) Ganz Oberhessen zum Notgebiet erklärt.
§ r a n k f u r t a. M.. 6. Okt. (T. A.) Wie wir hören, ist die gesamte Provinz Ober- Hessen Vvn dem Reichsfinanzminister zum Hot* gebiet erklärt worden. Die Erhebung der am 1. Oktober fälligen Rentenbankzinsen ist für die Landwirtschaft in Oberhessen nicht nur auf die Hälfte der Aprilzahlung herabgesetzt, sondern gestundet worden.
Mittwoch keine Ausreise des Z. R. HL
Frankfurt a. M., 6. Okt. (TU.) Zu den Meldungen über den Antritt der Amerikafahrt des Z. R. III am Mittwoch erfährt der Vertreter der Tel.-^lnion von dem Luftschiffbau Zeppelin, daß es durchaus verfrüht ist, einen positiven Termin für die Ausreise anzusehen. Das Schiff wird voraussichtlich von Mittwoch an klar zur Fahrt sein. Am Mittwochabend wird es sich entscheiden, ob noch eine weitere Fahri gemacht wird, üJfcs aber nach dem augenblicklichen Stand der Dinge nicht wahrscheinlich ist. Die Prüfung der Wetterlage wird dann für den Antritt der Fahrt entscheidend sein. Die Äeberfahrt wird also nicht vor Ende der Woche stattfinden.
-
FABIAN
— L KLASSE———
DIE ERSTRANGIGE ZIGARETTE VON MARKANTEM AROMA


