f Tün wurdendie Qlegritom Körper- c^n gefunden, bie für Tollwut behend flnb.
Wirtschaft
5J* Ding und eigentlich schon und Rock nick
und Rock nicht besondere Kunstfertigkeit bewiesen: vast die Dirne gewachsen war wie. . . wie eine Hebe, das sah ein Blinder.
Vermischtes.
Große Goldfunde ht Australien.
Die Untersuchangskommission, die tm Mürz von Leonora in Westaustralien aasgeganaen ist um die Bedeutung der Goldfunde bei Black Knob. 250 Kilometer nordwestlich von Leonora, näher zu erforschen, hat seht einen Bericht erstattet, der ans graste Goldlager schliesten täfel. Sic gefundene Ader ist 2 Fast breit, und in etwa 2 Kilometer Entfernung davon zieht sich ein mit Gold durchsetzter Gang von 3 Fust Breite Mn Eine andere Ader ist stellenweise 7 Fust oreit, und das Gold liegt hier ganz deutlich zu ^.age. Sie Bergwerke lohnen den Abbau.
Em tollwütiger Löwe.
Mit einem warmen Appell zur lebendigen Kirche schlost der Vorsitzende Pfarrer Zentgraf die Sitzung und damit die ganze Tagung: dast von ihr reicher Segen ausfliesten mochte zur Lieberbrückung aller Gegensätze und zur Durchführung aller mannigfaltigen Aufgaben das ist unser Wunsch. H '
m^p aud.9C^ten Jugend zu erhalten -und cinc Ahnung geben von der Gröhe und Starke nationaler Gigenart.
~ Sermann Kurz ..Di e Runde" — Rheinverlag, Basel Die Runde ist ein Kreis von Zechgenossen ihr Haupt, der vorsichtig schlaue ©eifenfteber Ca u be r bringt seine Kumpane mehr und mehr in wirtschaftliche Abhängigkeit. Der- bundet mit einer ebenso geschäftstüchtigen, trocken zielbewustten Frau wird er der Führer zu einer neuen, industriewilligen Zeit in einem ver- schlafen en Rhemstädtchen. Laubers Patenkind
9rit7t Sielsicher erzogen, wird schliestlich Führer einer neuen Runde, die wohl andere Interessen hat, im Menschlichen aber sich herzlich wenig von der alten kleinbürgerlichen unterscheidet. Wechsel der Form, gleicher Inhalt die ewige Spirale, die in gleicher Richtung kreist und deren Treiben nach oben dem Denkenden zweifelhaft und dem Handelnden gleichgültig tft Der Wille zum Erfolg nimmt dem menschlich Warmen und Bunten dieses Buches sein Bestes weg Wenn der Verfasser diese kühle Vernunft darstellen wollte, dann ist es ihm für seinen be- grenzten Schauplatz gelungen, eine leise Ernüchterung must man dann schon in Kauf nehmen.
-...'>Dast.du ,mr die Hosen nicht zerreiht, du S?t^9C » ^U^r2>er uvch, indes der Enkel wieder aus dem Wipfel kräht: „Kikeriki! Kikeriki!" sie denn weiter durch ben schat- G^renge und das Pfarrkind.
zur Ruth, erzählte ihr, was sich im Torf ereignet und wie die Hunde den E^rrn zugesetzt und dast der Egid fi? vor i)em Schlimmsten errettet. Manchmal schritt er auch toD^[ dabei das Mädel h im° lich von der Seite an. Seltsam. Ehrenpüttner eine männliche Schönheit und auch bei der Frau Magister, der Trefflichen, hatte Venus nicht als Patin gestanden. Sie Ruth b e war wirklich bildsauber. Hatte ein feines Gesicht, Grübchen in den Wangmi Sainmet- Auaen r* ^räunliche, gan 9 dunkle groste ^ugen wunderlich lange setdne Wimpern käran. And so gewih die Frau Magister an Mieder
Büchertisch.
fi. f;.u"r£IlnS,< c£^ sEgmont erschienen. (Preis 2 50 Mk) filA*Ä ^hang gibt eine EntstehuV
bisher sehr selten bei rÄ worden. Einen solchen Een-
!^^^^?gestellten Fall teilt Sr. Hoffmann ui der ^Umschau nach einem Bericht der Det>. rmary Medicine" mit. Das Tier war aus"Abes- 'wren in den Pariser Zoo gebracht worden Bald ber Ankunft verweigerte der acht Monat? alte Lowe jebe 2lahrungsaafnahme und verkroch Irch. Er war dann am nächsten Tage sshr auf- geiegt und brüllte unaufhörlich. 24 Stunden später üxircn seine Hmtergliedmafeen vollständig g>°
Tage vw-nd°t- Sn
Afolgreiche wirtschaftliche Kampfe zu führen. D e r d e r i e h i g e n L a g e d e r d e u t s ch e n 1 ber konterrevolutionären Sozialdemokratie und dem Allgemeinen Seut. Sewerkschaftsbund im Rücken, könnt J?r keine wirtschaftlichen Streiks Negrerch fuhren. Sobald sich ab.r die ' berzeugt haben werden, dast unsere Ge werk sch.lfien wirtschaftliche Streiks nicht fuhren tonnen, werden sie e n t t ä u s ch t fein unfern Gewerkschaften den Rücken kehren."
Kerle unsere Kommunisten! Vor tags Wahl grostes Geschrei von der zum ^WbtoorW-nben „Weltrevolution" und jefet befiehlt Moskau, sich von den Gewerkschafts- E>-w-rkschaf.en drängt b^tn- 10 decht es in dem Briese, „das Wurde den A n t e r g a n g der K. P. D. bedeuten" lD[l benn nun aber endlich los- ^v^ schreibt• ^^ltrevolutivn? Sinow-
,2) entweder erfolgt ein mehr oder minder schnelles Heranreifen des neuen revolutionären Aufstieg ges, der binnen einigen Monaten, oder I Tagen wir im Laufe von ein bis den entscheidenden Kampf herbe,fuhrt, oder
b) eine srch et waS länger hin ziehen de Periode, die eine ganze Reihe von Zähren umfassen würde."
ätsche Arbeiterschaft aber möge aus Aesem kommunistischen Durcheinander die für die fiänhl^n9- u7fec^ putschen wir schaftlichen Zu- stande allem in Betracht kommende Lehre ziehen fHrXlW" machen von den Fesseln marxi- Mlchen internatlvnalen Denkens. Hinzur deutschen Volksgemeinschaft!
Oberhessische Tagung für evang.- kirchliche Jugendarbeit.
Gtesten, 3. Juli 1924.
* Zwangs vergleich beim Stahlwerk Becker? Die Der^rndlungen zwischen dem Stahlwerk Decker und einer Finanzgruppe zur Gewährung eines Kredits nehmen ihren Fortgang. Die Schwierigkeiten haben sich insofern austerordentlich verschärft, als die neuen Verbindlichkeiten eine Höhe von 17,5 Millionen Mk. erreichen sollen, während die Verbindlichkeiten zur Zeit der Verhängung der Geschäftsaufficht auf etwa 7 Millionen Mk. beziffert wurden. Die neu genannte Summe wäre natürlich unmöglich aufzubringen. Voraussetzung für die Sanierung wird, damit der völlige Zusammenbruch vermieden wird, ein Zwangsvergleich sein, mit dem ein Teil der Gläubiger einverstanden sein must. Danach würden sofort 10 Prozent der Forderungen in bar ausgezahlt und der Rest in Obligationen auf die Anlagen des Stahlwerks Decker geleistet werden. Die alten Obligationen von 15 Millionen find von der Gesellschaft grösttenteils während der Inflationszeit zurückerworben worden.
?naL % A.?Mfch°n WTafi b-m knappen Miederchen schwillt schon die Drust, und der kurze Barchentrock... ach, Ansinn . . . sind doch noch Kinder, alle beide, reine Kinder.
rr kommst jetzt mit mir, Ruth. Mustt dich schon ohne deinen Posten behelfen, mein Junge" -Lauf nur mit öem Herrn Grostvater," meint er gnädig und ^/ort dazu: „Viel nutz ist mir Ruth doch nicht, Swar Augen wie ein Luchs, kann aber doch ihr Kerl, kann nicht unter- schelden ob Freund oder Feind." Hat schon mit in mIC Zweige gegriffen. „Ich Ln^L^ Observieren, Herr Grostvater? Grunwll^. mithin von da oben, bis nach dem
„Wie alt bist eigentlich, Ruth?"
„Dem gnädigen Herrn zu dienen, zu Michaeli werd' ich fünfzehn." Hatte auch ein füstes (Stimm- chen.
»Dist ja wohl Ostern konfirmiert?"
„Jawohl, gnädiger Herr."
Hm — hatte vielleicht auch sein Gutes, dast der Kaspar aus dem Hause kam. Waren so miteinander ausgewachsen, fast genau gleich alt, hatten miteinander gespielt und getollt, sich gezankt und vertragen, waren ganz gewist unschuldige Kinder. Ja . . . hm . . . aber es gab Exempla . . .
Run gingen sie über eine Lichtung und dann in die Dachsberge. Das war ein Gewirr von kleinen Dergen und Tälern, dicht bewachsen mit gemischtem Bestände, Birken und Föhren und schier undurchdringlichem Anterholz, in dem e« kaum Weg noch Steg gab. Der Gutsherr freilich wustte Bescheid, hatte hier manchen Fuchs belauert und dann und wann eine Wildkatze oder einen seiften Dachs. Das Dachsfett war gesuchte Ware, tat gut für allerlei Gebrechen.
Jetzt kräuselte sich ein leichter Rauch durch die Bäume, kroch am Boden zwischen den Farnen entlang. Oie kochten sich wohl ein Süppchen.
Da sah er sie auch schon in der Tiefe. Den grosten Planwagen, den sie mitgenommen, daS ?[cine Feuer, ein paar Weiber, und zwischen ihnen Eleonore Beate. }
Unwillkürlich blieb er stehen. Mit einem Male fühlte er wieder den Druck auf der Drust das Schreiben mit dem Königlichen Insiegel. .Ja' ja, Beate . . . es must sein . .
kw?2** &CC Derhandlungstag der Zagend- so stand der zweite unter ^p^ sPArbeit an der „normalen" T^end, der Stellung von Kirche zu Iugend- - fo/S-Unb Jugendbewegung. Mit diesen Lästerst 5nn^f?,s?xef<=tn das ganze Leben d>r Kirche ttngrelfkriden Fragen fand die Tagung ihr Ende emeEs feinsinnigen Morgenandacht er-
^?^larrer Drttmar°Hausen das Wort zu ernem Vortrag: „Die evangelische Ge- und ihre Jugend-
@c Je tonte besonders, dast es gemäß D^rndsah vom allgemeinen Priestertum Sache der Gemeinde sei, die Jugendpflege in die so £u Die Jugend hungert nach
bE Ehristt, die Kirche hat die Ausgabe, dies Brot zu brechen. Besser als alle Abstell- ^stregeln vorhandener Röte ist die vorbeugende Fürsorge Es ist viel gesundes Wollen in der Jugend sie will das Reich Gottes, wenn sie es auch nicht so nennt: die Jugend wachst auf dem ^oden des RrchlgebundMseins, der Freiheit, in
Groststadtm und der Arbeiteriugend meist auch auf dem der Heimatlosigkmt. Hierfür must dre Jugendpflege weitgehendstes Verständnis haben ihre Aufgabe ist es, die .Jugend zu , Charakteren zu erziehen, sie zurückzukehren heisten ! znm Zeichen des Kreuzes. Altohol-, Geschlechtsnot, I .©ep- und Lebensgier, alles ist zu verstehen aus sozialen und psychologischen Röten heraus und nur einer Jugendpflege, die diese Jugend' ver- -teht und die weist, dast die Jugend voll über- fchaumcnder Kräfte ist, und die für solche ®ä- tung verständigen Sinn hat, wird in der Lane sein, der Jugend den einzigen Weg zur Hille Tu weisM: Jesus Christus. - Die Aussprach^ die «ich an diesen Vortrag anschlost. war diesmal besonders ergiebig: sie ging zunächst ein auf die besonderen Rote der Arbeiterjugend, auf den ^rmilienzerstörenden Geist, den das gegenwär- Äk mit sich bringt, die Gefahren
Sfer Mechanisierung der Arbeit und die Wege 3jte die Kirche g^hen must, hier Röte abzu- ftellen: es gehört eben ein moderner Zua in Äe Iugei^>pflege hinein, wir müssen überlegen Wie wir die freie Zeit nach der Arbeit aus- füllen, wir brauchen Spezialisten für das enorm Wichtige Gebiet: sie erörterte weiter rem praktische Fragen und die besonderen Röte die die Jugendpflege namentlich auf dem Land und in ver Äteinftaöt hat, aus ihnen heraus kann u Ll Die Jugendbewegung führen: und sie behandelte schliestlich noch die dielen Schäden inner- halb dec Jugend in Stadt und Land insbe-
Quelle und sittliche Gefährdung Persönliches Vertrauen zu gewinnen, das ist Der ganze Haken der Jugendpflege
3" der Rachmittagssitzung sprach Pfarrer Kornmann-Lllrichstein über: „Die evangelische Gemeinde (Kirche) und die 9Ud.lr^^tolflU^9\ NruH einem kurzen Lleberblick über den Werdegang dieser ganz neu- I
Hckhres noch arbeiteten, nur noch: der vierte Teil in Betrieb. Es schweben Verhandlungen mit amerikanischen Geldgebern zwecks Abnahme größerer Mengen Kali und 'Bevorschussung dieses Verkaufs. Doch sollen hierbei die heute bis 40 D. H. unter Fciedensbasis stehenden Preise noch weiter herabgedrückt werden. In der rheinisch - wc st f ä l i s ch e n Eisenindustrie konnten die durch den Streik im Bergbau in Mnleidenschast gezogenen Hüttenwerke Anfang Juni ihren Betrieb wieder aufnehmen. Der Man- gel an Barmitteln zwang zur äustersten Einschränkung im Bezug von Rohstoffen. In Walz- fabrckaten lag seitens des Auslandes eine vor- hättnismästig rege Rachfrage vor. Abschlüsse kamen jedoch nur wenig zustande. i>a die ge» botenen Preise unauskömmlich waren. Auch in der Maschtnenindustrie wirkt die Geld- und Kredit- not lähmend Sie führte zur Annullierung von Autträgcn. Die Preise zeigen weichende Tendenz. Der Absatz im Ausland war durch hohe Selbstkosten und durch Zollschranken fast unmöglich. Die Lage der L o k o m o t i v i n d u st r i e hat sich wei- Die Lage der Werften ist schlecht In der elektrotechnischen Industrie hat der Beschäftigungsgrad ebenfalls nach^ gelassen. Die Gefchä,tslage der chemischen In- dustrie war infolge der Absatzstockungen im In- und Auslande wenig günstig. Auch in der Farben- , ^3^en s^ die Verhältnisse weiter ver- I r.’""' 7ä"2. x“‘* VLHlcn -^uge oer; schlechtsrt. Die Erzeugung von Zwischenprodukten £incm ®eJ>lrn wurden die Regri und Farbstoffen ist zurückgegangen und wird noch "" '** wertere Einschränkungen erfckhren. Die Lage d^r Textilindustrie gestaltet sich von Tag zu Skig schwieriger. Die Aufnahmefähig.eit des deut»
j Der Alte auf Topper.
Roman von HannS von Zvbeltih.
6. Fortsetzung. (Rachdruck verboten.)
/ -Der Herr Informator ist zur Rachtzett unter ®te Wagenplane gekrochen, wollte nicht um seinen Dormus kommen."
' nicht so despektierlich. Sonsten machst
vu mit dem Röhrchen hier Bekanntschaft. Also \ . . und du?"
I „Wir..."
„Wir . . . wir?"
) „Die Ruth. .
< Natürlich . . wo der Junker steckt, muh fdte Pastorstochter auch sein. Ich seh' die Ruth iaber nicht..."
Steckt der Kaspar zwei Finger ins Maul und pfeift durchdringend. „Da, Herr Grostvater — ich hab' sie auf Posten gestellt."
Must doch lachen, der Gestrenge. Denn aus einem Loch am Waldrand taucht ein Mädelkopf auf. Erst nur ein Wuschel roter wirrer Locken ;in die Kiefernadeln und trockne Eichblätter- hinc-ili- gefitzt sind, dann ein kleines Gesichtet, puterrot Hat zuerst heillose Angst vor dem Herrn Patron.
„Komm mal her, Ruth, du Richtsnutz!" L Krabbelt sich hoch, das Mädel, langsam, kommt Dann aber wie ein Wiesel gelaufen auf den -nackten kleinen Fühen. Küfet dem gnädigen Herrn die Hand. Wenn's möglich, wird das Gesichtel noch röter dabei.
2lber der Gestrenge meint's nicht böS. Tat- schelt dem Mädel die heisten Wangen. Sieht dabei bald auf dey Enkel, bald c»uf die Ruth
I ^.^Ntzngelst richtete und sich unter der Parole „Rembleiben und reif werden" zufammenfand, «rng der Redner auf die einzelnen Zweige dieser Bewegung ein und stellte zunächst fest, dast auf dem Boden der Kirche eigentlich nur Iugend- pflegeverbändc stünden. Der Bund deutscher Zugendvereine steht der empirischen Kirche noch
I am nächsten, die Wandervogelbünde und ver- ^andte Bestrebungen enthalten pantheistische,
! asiatische, _ auch anthroposophische Strömungen, ^>ch — alle sind sie religiös Suchende: und zwar kommt die Jugendbewegung dadurch, dast sie an stelle des persönlichen Schuldgefühls „ich bin ein Sünder" die Kollektivschuld „ich bin in diese « A,mit aI( i^en Fehlern verstrickt" seht, vom Subiekttven zum Objektiven, vom Individuum
I £ur Gemeinsc^rft. Religiös indifferent ist die moderne Jugendbewegung nicht, sie sind alle Sucher kem positives Verhältnis zur Kirche haben die völkischen Bunde, Bund deutscher Wanderer Zungnationale uff. Und weshalb übt die Jugend^ bewegung solch scharfe Kritik an der Kirche? Sie sucht ^rs Reich Gottes und findet es dort nicht, ix habe keine ftare Weisung, feine
I einheitliche Stellung zur sozialen und völkischen I <^sage etwa, sie kenne keine wahren Gemeinden, keine Bruderliebe. Von der Kirche erwartet die Zugendbewegung überlegene Führung, nur auf uEDoden unbedingter WahrhaftiglÄt ist eine Verständigung möglich. Die Kirche muh mehr Bert rauen haben zur Jugend, sie must arbeiten.
,Dte Aussprache war deshalb besonders wert- I pvll, als in ihr auch Vertreter der Arbeiterjugend sprachen. Die Arbeiterjugend erwartet von
nicht auch das zur Sozialdemokratie in sich schlie- " 6 v^rceiCT‘-
sten könne. Beide Teile suchen das Gleiche: Die 1 *
Seele des Volks, nicht aus irgendeinem Selbstzweck, sondern aus reiner Liebe heraus. Dast sich beide noch nicht gefunden haben, liegt letzten Endes daran, dast sie auf verschiedenem Boden gewachsen sind. Den Gegner darf man aber nie am Ideal messen, wir müssen uns vielmehr selbst messen am Idealbild.
6 Goldumstellung des Metall- I äenössische -
konzerns Frankfurt. Bei der Metall- 8 — xAusführungen.
fo[[ "ach dem Beschluß des Auf- der füS&m natil™^tu ® ^nrlUlr9“’ sichtsrates die Zusammenlegung auf 120 Mark Lehmanns CBpi-rm Monatsschrift (Z. S. Pro Aktien erfolgen, was einem Kapital »an W
IS Million. Mk. Stammaktien entspricht. Daneben durchs-inen^ L wird es
sotten 800000 Mark Vorzugsaktien begeben wer- Gelehrten Dr Ä^n» Innsbrucker
den. - Bei der Deutschen Gold- und ZK" über .3m»
Silberscheide-Anstalt erfolgte die Zu- Heftes sei b^ vor^ö^^ Inhalt des
arnmenlegung auf 140 Mk. pro Mtien (22,4 Mil- kr bie ®rinneinacn^ipbi?^ Kreh-
lwnen Mark Stammaktien), daneben 600 000 Mk. würdigt und w ?i
Vorzugsaktien. - Bei der Metall bank 160 langt 9 Ein auftproSn^ ^rt€i[ Q«c
Mark Pro Stammaktien (25,6 Millionen Mark desweiteren der von^^ss^^^^^"^6 ist Grundkapital), daneben 1060 000 Vorzugsaktien. Liebia über hiP r ^ Freiherr von
2HetaUbant will ferner ifrr dulch £« Äte Deutschland«".
Ausgabe neuer Vorzugsaktien um 8 Millionen Klarheit uüd Geistessckä/sp9^i^ms-^^ Fetiwhnter
Mark erhöhen (71/2 .Prozent Verzinsung). Die bloß und aibt foSr an€ ^CL‘
Aktien sind von einem Konsortium, an welchem für- die nattonal/Richtlinien
in starkem Mabe ausländische Danken beteiligt rühmte StotätettS Dee be-
sind unter Führung der Firma Merten u. So , Schäfer ftelöt über Di-trich
gezeichnet worden. Das Konsortium erhält bis iDfiafeit** & -Deutsche politische Llrteils- zum 31. Dezember 1928 eine Option auf 4,8 Mil- — Das dP„ tr*o honen Mark noch nicht begebener Stammattien ! Büdtfpin für »ca ^,0 kksl 1 ed. HUss- Es verpflichtet sich, den StammnktioEen e7n O^tfeL Ttri« M D°n k
Dezugsrecht auf i Millionen Mark der neuen Meb?? in Quelle &
Vorzugsaktien derart anzubieten, daß auf je 13 au* beute deutsche Volkslied lebt
alte stammallien eine neue Dorzugsa^ie d Ä £ iÄ I«
400 Mark entfällt. U ’ f^ne Entstehuna
'Do heif en-Preisermäßigung im pfächtü^^Ä^t?^- der gr>ik »u diesem A n f ch l u b an die Herabsetzung der ne? »S S?ei unserer besten Män.
Äohlenpreise. Dom Doheiseno-rband wurde lein da« geistvolle Düch.
im Anschlub an die Ermäßigung der Kohlenpr'ise I j>Cre Sa4f insbeson-
6CV ^'^^°fuer entsprechenden JreSSÜ | .f^rk der geistigen
gung für Roheisen gefaßt
* Die Crdölproduktion Hannovers im Mai 192 4. 3m Monat Mai wurden nach vorsichtiger Schätzung im Oberberg- amtsbezirk^ Clausthat, umfassend die Gebiet» Wiehe, Hänigsen-Rienhagen und Peine etwa 3600 Tonnen Erdöl gewonnen. Daran ist daS kürzlich entdeckte Rienhagener Bohrlochs „Rig" mit täglich 2—3 Ladungen beteiligt, die durch-- schnittlich 30—40 Tonnen ausmachen. Zur Zeit sind etwa 15—20 Bohrungen in der Durchführung begriffen, über deren Fündigkeit noch nicht Rähe- res zu erfahren war.
Handel und Gewerbe im Juni.
. ..^e Wirtschaftslage im Monat Juni stand unter ^m Druck einer austerordentlichen Safl.ta_f" und Kreditnot. Sie führte einerseits zu Betnebsernschrankungen. Stillegungcn, zur Anordnung der Geschäftsaufsicht in zahlreichen Fil- len und zu Konkursen, andererseits veranlastte sie weitgehende Deräusterung von Warenbeständen und vielfach eine Senkung der Preise wcmtt fine Erleichterung auf dem Geldmartte y?no m Hand ging. Die Lage im Ruhrge- b 1 e 6?fonderS schlimm. Hier wirkten Mi-
^um-Bcrtrage, Zollgrenzen, Steuerdruck und Ab- fatzschwierigkeiten zusammen, um die Wirtschaft immer mchr an den Rand des Abgrundes zu ! 'Uhren Auch m Oberschlefien ist d.ie Lage ungünstig. Wenn sich auch, gegen Ende Zuni die Steintohlenforderung wieder den Durchfchnitts- ziffern des ersten Quartals 1924 angenähert hat 'm, .2aPr der deutschf-oberschlesischen,
Gioßeisenindustrie jefa bedrückt. Die Nachfrage nach Steinkohlen und Koks blieb auf die Deckung des notwendigen Bedarfs beschräntt, da die in- oustrletten Verbraucher infolge der würgenden Kredltnot vielfach bereits zur Einschränkung ihrer Betriebe aezwungen worden sind und noch we- V^ger an die normalerweise in dieser Jahreszeit ubli^ Vorbereitung für Herbst und Winter gedacht werden konnte. 3m mitteldeutschen I ~^uvkohlenbergbau hat die Forderung gegenüber dem Vormonat einen Rückgang erlitten. 3n dem Elsen- und Erzbei-gbau des Dillgebietes Defserung nicht angehalten Die groste Mehrzahl der Cisensteingruben liegt nach wie vor still, und der Erzversand ruht säst völlig. 3n der K a l i i n d u st r i e ist der 3nlandabiah ganz gering gewesen. Der Auslandabsah hat nur vereinzelt den Erwartungen entsprochen Die Auslandpreise sind so niedrig, dast die Selbst- kosten kaum gedeckt werden. Der Mangel an Kapital und das Fehlen ausreichender Kredite hat zur Stillegung verschiedener Betriebe geführt Erweiterung der Kurzarbeit und Feier- !E"a?Erursacht. Dis Ende Juni sind rund ^000 Angestellte und Arbeiter entlassen wor- Aeitlichen Richtung, die'unter" der'^idealistisck^n I Eutlassung waren rund 40 Siillegun-
evtstav^ m M gegen I 85 «&"te L I
_ hSteekfixvpfarö-
die beste Kinderseife
Krini-Drog. Augaet Noll. P. J. fflöb*. Drog, Oeorg
Wollealol», Drog. 0. WlntorhoIL 4146c
^. -Lauf Ruth," sagt er. „Meld' ihnen, dast zcy komme.
r: noch eine Weile allein fein mit
feinen Gedanken.
. Schwieger! Wie sie wieder öastand unter Mägden! So einfach der Caraco aus 6rau« nem Selbstversponnenem, ader sie trug ihn wie eure Fürstin! War doch gutes Blut, das plnruh- sche. Rur immer, immer so schwermutsvoll daS liebe schmale Gesicht. 3mmer, auch wenn es lächelte, ernst und verhalten. Das gute Männlein, der 3nformator, der grab' da unten neben &er Beate stand, der hatte neulich seinen Guri- tides zitiert: dast die Zeit jegliche Wunde vernarbe. Hätt' das wohl auch geglaubt, wenn ich so zuruckdenke. Vater und Mutter und die Eheliebste und den Sohn verloren und denn>ch weitergelebt. Aber die Beate kann und mag ihren Hans Friedrich nimmer vergessen! Trüg' am liebsten immer noch den schweren Witwenfthleier und die schwarze Haube. And sind doch fast anderthalb Dezennien, seit er tot blieb.
„War schon einmal besser, will mich dünken. Als ob sie zu überwinden beginne. Aber nun. feit einem Jahr oder zwei, geht sie wieder, al» vb Lasten sie niederzögen. Must wohl mit dem jungen zusammenhängen. Vielleicht weil er dem Hans Friedrich so ähnlich wird.
ar™- liebe Beate - ich kann dir nicht helfen. —
Da schaute sie grabe auf, und wie sie den Alten sah zwischen dem Llnterhvlz, hob sie arü- stend die rechte Hand. Llnd senkte doch awich wieder den Kopf. Sprach auch gleich wieder auf die Ruth ein und die Mägde.
l Fortsetzung folgt.^


