Ausgabe 
7.4.1924
 
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Danknoten.

(Ohne Gewahr.)

iSrmüßtguttg oer Börserrumsatzsteuer, bemerkens­wert gesteigert, während die Verkaufsorders auf ein Mrnimum zusammengefchmolzen sind. Auch die Spekulation nimmt in Erwartung einer festen Montagsbörse schon heute im Verkehr von Bureau zu Bureau einige Käufe vor. Besonderes Interesse herrscht im Zusammenhang mit den schwächeren Martmeldungen für Auslandswerte. Auch rheinische Werte waren stark gesucht.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mark auSaevrüclt- BuenoS-AireS, London, Neu- t)orf, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100000 Einheiten, alleS übrige für 100 Einheiten.) Leiegraphtsche Auszahlung.

______________(Ohne Gewähr.)________

* Zum Verbot des Derkauss von SchiffahrtSaktien an Ausländer. 3n einer am 18. März 1924 ergangenen Entscheidung hat der erste Strafsenat bei Kammergerichts die grundsätzliche, bedeutsame Feststellung getroffen, baß Zuwiderhandlungen gegen das genannte Verbot nur im Falle vorsätzlicher, nicht auch im Falle ^chrlässiger Begehung strafbar sind. Der Senat äußert in der Begründung von vorn­herein Zweifel an der Richtigkeit der in der Rechtslehre vertretenen Auffassung, daß Vergehen gegen Knegsverordnungen im Zweifel auch bei fahrlässiger Begehung zu bestrafen sind: die vor­liegende Verordnung sei jedenfalls dahin auszu­legen, baß nur der Vorsatz strafbar ist, dies dlsbesondeve deshalb, weil im Absatz 2 des § 2 allgemein der Versuch für strafbar erklärt werde.

Doa der Thüringer Spielwaren- ttt'bu fl rte. Der Verband der Lchüringec Spiel- wareninkeressenben in Sonneberg teilt .mit, daß gegenwärtig selbst größere und leistungsfähige Firmen hinsichtlich des Betriebskapitals Sorge haben, weil das Geschäft seit Monaten dar- mederliegt und sich um die gleiche Zeit die öffentlichen Abgaben zusammendrän gen. Die Lagerverkäufe, die man von der Leipziger Messe erhcfste, sind säst vollständig ausgeblieben, selbst auf die Gefahr der Betriebsschließung hin ist kaum Kredit zu erlangen. Angesichts dieser Ver­hältnisse haben die ®#>i.rteuere einmütig be- sc^l-sseu, i^re Lieferanten zu bitten, ersten viel- leicht 14tägigen Ärebit zu gewähren. Sie weisen darauf hin. daß Exporteure und Verleger von Spiel waren der Kundschaft durchweg noch längere Zahlungsfristen gewähren müssen und betonen vcr allem, daß in anderen Mittelpunkten der deutschen Spielwavenindustrie, z. D. in Rürnberg und im Ei^gebirge, die Fabrikanten schon vor längerer Zeit mit Exporteuren und Verlegern ein Hebereinfonnnen getroffen haben, das zur Enlspamrung der Lage beigetragen hat.

* 4 771 375 Arbeitsstunden der T echnischen Rothrlfe. Rach den letzten sta­tistischen Ergebnissen haben feit Gründung der Technischen Rothilfe bis zum 15. März 1924 76 026 Nothelfer und Rothelferinnen auf 3077 Einsatz stellen im Dienst und zum Wohle der Allgemenrheit eine Arbeit von insgesamt 4771375 Arbeitsstunden geleistet.

Berliner Börse.

Berlin, 5. April. Die Gerüchte von einer Änterminierungstätigkett gegen die Rentenmark haben sich als ziemlich ausgebauscht herausgestellt, und auch in Borsenkreisen steht man diesen Rach­richten etwas skeptisch gegenüber. Ziemlich besorgt dagegen betrachtet man die Bewegung der Papier- mark im Ausland, wo auch am gestrigen Tage ein weiterer Rückgang zu verzeichnen war. Man bringt diesen Rückgang in Zusammenhang mit den geringen Zuteilungen am deutschen Devisen­markt und weist daraus hin, daß bei einer Zu­teilung von nur 1 Proz. die Industrie usw. 99 Prvz. ihres Geldes nutzlos bei der Dank liegen lassen müsse und häufig dazu übergehe, die dadurch entstehenden Zinsverluste usw. in einer Höhe von 7 bis 10 Prozent auf die Waren aufzuschlagen. Diese indirekte Erhöhung der De­visenkurse könne selbstverständlich nicht ohne Aus­wirkungen auf die Kursgestaltung der Mark im AuSlande bleiben. Immerhin hofft man von der nun für die nächste Woche unmittelbar bevor­stehenden' Gründung der Goldkreditbank eine Besse­rung und Entspannung und hall mit den An­sprüchen am Devisenmarkt etwas zurück. 3m übrigen wies der Devisenmarkt heute keine nennenswerten Veränderungen auf. Die Lage am Effektenmarkt am heutigen börsenfreien Tage ge­staltete sich verhältnismäßig günstig. Die Kauf­aufträge des Publikums haben sich, wohl im

Märkte.

Berliner Produktenbörse.

Berlin, 5. April. Die Stille des Detreide- maiktes hic.lt auch heute unvermindert an. Von Weizen wie Roggen lenlle die Konkurrenz der R. G. die Dedarfsfoage der Mühlen vielfach ab. Die Forderungen für Bahnroggen werden vom Inlande hoch gehalten, ohne hier Bewilligung zu finden. Für Gerste besteht mancher Begehr nach Futterware. Im übrigen ist der Handel still. Die Tendenz für Hafer blieb fest. Es zeigte sich aber manche Exportfrage bei knappem Angebot und hohen Forderungen. Mais bleibt für hintere Lieferung gesucht, doch macht der Mangel an De- visenabgebern feßr vorsichtig, zumal manches zu­rückzuhandeln versucht wird. Mehl sehr still and lusiics. Auch Futterstoffe waren ruhig. Man nt tierte für Getreide und Oelsaaten per 1000 Kilo (sonst per 100 Kilo) ab Station: Weizen (Märk.) 169 bis 175, (Pomm.) 165 bis 167; Roggen (Mark.) 134 bis 140, (Pomm.) 131 bis 135, (Westpr.- 131 bis 132; Gerste, Sommer (Mark.) 170 bis 190, Futtergerste 155 bis 165; Hafer (Märk.) 124 bis 131, (Pomm.) 120 bis 128. Weizenmehl 25 bis 27, Roggenmehl 21 bis 23,25, Weizenileie 10,60 bis 10,70, Roggenkleie 8,50 Raps 3,10 bis 3,15, Leinsaat 4,10 bis 4.15. Erbsen (Viktoria) 27 bis 29, Kl. Speisoerbsen 16 bis 17, Futtererbsen 13,50 bis 14, Peluschken 12,50 bis 14, Ackerbohnen 16 bis 18, Wicken 13 bis 14, Lupinen (blaue) 13 bis 14, Lupinen

4. April

5 April

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110,92

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1

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Italien. . .

18,45

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London..

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1

1

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4,19

4,21

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24,19

24,31

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Lchwetz

73,32

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85,05

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12,79

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Bulgarien . Japan . > . ui io ds Jan.

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1

Berlin. 6. April

Geld

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SAwelvr Noten ° .

reniSfifSe Noten ....... jviini'che Noten .......... Schwedische Noten ........

chollündische Noten........

Deutsch-Oesterivich, i 100 Äroneu Umertkonilche Noten .......

Gnolische Noten.........

Rtolfroifcb.? Noten.........

73,22 2',94 69,43

110,92 1S6, H

6,09 4,19

18,10 20, 5

20,25 5,14

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111,49 153,89

6,12 4,21

<8,20 20,55 20,35

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2 voll

Nn-arilche Noten.........

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Rtuttüniich« Rot«. ....... Opaotzch« Äeuo.......

2,27

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2,29 $.6,14

voll 2

SWlstSMMMMWWkAA

Sie wissen kein sicheres Mittel gegen diese Plagegeister, denn alle Einreibungen, Packungen, Bäder, Salben usw. lindern nur für einige Zeit die Schmerzen, aber sie packen nicht das Liebel an der □BuracL

Ich empfehle Ihnen ein wirklich erprobtes Mittel, und Sie sollen es selbst cer uchcn ohne daß es Sie etwas tostet, aber ehe ich Ihnen mehr sage, lesen Sie den folgenden Dries:

»Ich teile Ihnen mit, daß Ihre Gichtosint- Tabletten schon nach 2 Monaten bei mir über­raschenden Erfolg erzielt haben. Mit jedemTage fühle ich mich Wohler und kann jetzt trotz meiner 65 Jahre große Fußtouren in den Bergen machen und auch die schwersten Arbeiten mit Leichtigkeit verrichten. Die Kur setze ich getreulich fort, ich hoffe, den Rheumatismus für immer los zu sein.

Ihnen sage ich meinen besten Dank und emp­fehle Ihr vorzügliches Präparat in Bekannten­kreisen. Hochachtungsvoll H. B. In A."

(gelbe) 16 bis 17, Seradella 12,50 bis 15, Raps­kuchen 11,40 bis 11,50, Leinkuchen 22 bis 23. Trvckenschnitzel 9,60, Dollw. Zuckerschnitzel 17 bis 22, Torfmelasse (30/70) 8,30 bis 8,50, Karttoffel- slocken 19,70 bis 20.

Büchertisch.

Paul Detterli. Wenn der Kra­nich zieht. Erzählungen aus Moor und Heide. Grethlein & C., Leipzig. In Moor und Herde sind die Erzählungen entstanden. Detterli ist Hä­ger, aber er erzählt nicht allein für Häger, son­dern für alle Freunde der Ratur. Er hegt und pflegt das Wild und betreibt die Hagd wre eine Kunst. Er sucht auf seinen Gängen das Erlebnis, nicht den Alltag. Gr geht in den Wald wie zu einem Fest; alle Sinne sind bereit zu erleben, und sie erleben das Wild, den Wald, Regen und Son­nenschein, Sommer und Winter. Allen streifenden Raturfreunden weiß er mitzuteilen, was Ratur zu sagen hat, und alle werden in dem fraßen* der­ben, hell lachenden Gesellen sofort den guten Ka­meraden entdecken, mit dem sich gut wandert und plaudert, schwärmt und poltert.

Dessauer, Auslandsrätsel (Ko­fel & Pustel, K. ©., Kempten). Rordamerika irische und spanische Reisebriefe hat der Frankfurter Ge­lehrte hier in einem Band vereinigt, die mit feinem Verständnis für Land und Leute geschrie­ben, einen fesselnden Einblick in die psychologische Einstellung der Welt nach dem Verrauschen des Weltkrieges geben. Dessauer ist ein scharfer Deob- achter, er sucht in der Fremde das heraus, was ihm für sein deutsches Volk nützlich zu wiffen und nützlich zu lernen scheint. Ülnd man muß trotz mancher Dinge, über die man eben anderer Ansicht fein kann, es ihm lassen, daß es für uns Deutsche nützlich wäre, wenn recht viele so sehenden Auges die Fremde durchwanderten.

Ein Ülniversal-Orientierungsmittel für je­den technisch Interessierten ist das bekannte Hahrbuch der Technik (bei Dieck & Cv. in Stuttgart, Mk. 4,80), von dem soeben der zehnte Band erschienen ist. Alle technischen Gebiete wer­den darin berücksichtigt, entweder durch Sonder­berichte oder durch Rundgänge, unterstützt drcch glänzendes Bildmaterial. Erfahrungen und Er­findungen aus den verschiedensten Zweigen tech­nischer Praxis werden bekannt gemacht, kurzum: eine einzigartige ülebersicht über die nimmer» rastende Entwicklung der Technik, von der greif­barer Ruhen gezogen werden kann. Bei der heuti­gen Bedeutung der Technik im Rahmen der Ge­samtkultur ist es von Wert, daß alle Beiträge so klar und interessant abgefaßt sind, daß <ruch der gebildete Laie gerne zu dem Buch greifen wird, um sich über ein ihm fremdes Geoiet schnell und erichöpfend zu unterrichten. Für den Fach­mann ist es das unentbehrliche Brevier, ohne das er außerstande ist, sein Wissen auf der Höhe der Zeit zu halten.

Deutscher Geist und Wille. Eine Monatsschrift. Herausgegeben von Dr. Richard Elsner. Verlag: Emil Hartmann, Duchdruckerei und Verlag G. in. b. H., Berlin SW 11. Hahres- preis 12 Mk., vierteljährlich 3 Mk. Die Zeit­schrift, für die namhafte Gelehrte und Dichter ihre Mitarbeit zugesagt haben, will unabhängig von jeder Parteirichtung das Deutschtum durch geifttge und seelische Vertiefung fördern. Einigkeit im Handeln wird sich nur durch Schaffung einer alle Volksschichten umfassenden geistigen Grund­lage erreichen lassen. Ziel der Zeitschrift ist daher, alle Gegensätze im Innern Deutschlands dem einen großen Gedanken der Wiederherstellung und W i e d e re h r ba r ma chu n g Deutsch­lands unterzuordnen. Aus dem reichen Inhalt des Hestes wollen wir vor allem die Aufsätze von Alfred WienDeutsches Schicksal in deutscher Dichtung" undDie Kunst als Ausdruck der Zeil" dervorh.'ben ferner von Richard ElsnerDer w©eift der Lüge" und die deutsche Schule". Der

Solche Briefe besitze ich Tausende, und nun hören Sie weiter:

Gicht und Rheumatismus können nur von innen heraus wirklich kuriert werden durch Ent­giftung des Blutes. Dieses ist verunreinigt durch zurückgebliebene Harnsäure Salze, und diese muffen heraus, sonst nützt alles Einreiben und Warin- Halten nichts.

Zur Beseitigung der Harnsäure aber dient das Gichtosint. Sie können das glauben oder nicht, aber Sie sollen keinen Pfennig

Unterhaltung dient unter anberm der Jtomaw Das brennende 2Ral" vom Herausgeber, der in diesem Heft beginnt.

Rede-, Deba tten- und Ver- sammlungstechnik. Eine prattische Anlei­tung für öffentliche Redner von Max Fürst. 1924. Preis 1,50 Mk. Zu beziehen durch die Geschäftsstelle des Hessischen Bauernvereins, Marburg a. L. Ein Buch aus der Praxis für die Praxis. Der Verfasser hat darin die Er­fahrungen seiner jahrelanZen Tätigkeit als Or- ganistitor und Redner niedergelegt und ein Dach geschaffen, das als praktisches Lehrwerk einen beftnberen Platz etnmmmt.

Häusliche Krankenpflege. Aus Grund eigener Erfahrungen im Pflegen and Kranksein herausgegeben von Dr. Hermann Bor- tisch, prall. Arzt. (Verlag des Rauhen Hauses, Hamburg 26, kartoniert 1,50, gebd. 2 G. Mk.) Was man wissen muß, um allen Anforderangen moderner Krankenpflege im Hause gerecht zu wer­den, ist hier allgemeinverständlich zusammenge­stellt. Eine Fundgrube für alle, die lieben Pa­tienten das Kranksein, sich selbst die Pflege leicht und erfreulich machen wollens

(On c. .i Sell Der Anllaae wiederholt.)

Regierungskrise in Württemberg.

S t u 11 g a r t, 5. April. (WTD.) Im Qanb- tag wurde ein Zentrumsantrag, wonach der Voll­zug der Verordnung über die Aufteilung von sieben Oberämtern und des Landgerichtsamtes Hall bis zum 15. Huni verschoben werden scll, mit den Stimmen der Rechten, des Zentrums und der Deutschen Dollspartei angenommen. Daraus edierte Staatspräsident Hiebe» für sich und den Finanzminister den Austritt aus der Regierung. Dieser Erklärung schloffen sich später auch der Minister des Innern und bei Hustizminister an. Die nächste Sitzung des Land­tages findet am Dienstag statt. Aus der Tages­ordnung steht die Wahl des Minislerpräsideitten.

Völkische und Kommunisten.

Frankfurt a. M, 5. April. (WTD.) Zu den Ausschreitungen in der gestern abend ab- gehaltenen deutschvölkischen Wählerversammlling erfahren wir noch, baß diese erst nach dem Schluß­wort des Abg. W u l l e, als bereits ein Teil des Publikuins den Saal verlassen hatte, einsehten. Die im Saale anwesenden Kom­munisten stimmten die 3n ter nationale an, waS die Völkischen ihrerseits mit dem Absingen des Hakenkreuzliedes beantworteten. Es tarn zu leb­haften Auseinandersetzungen. Als von kommu­nistischer Seite ein Stuhl, offenbar als An­griff szeichen, nach den Drutschvöllischen geawrfen wurde, kam es zu einer wüsten Schlägerei, bei der die Stühle als Hauptwaffe dienten. Äwa 200 Personen beteiligten sich an der Schlägerei. Plötzlich wurde von kommunistischer Seite nach den Völkischen eine Bombe geworfen, die in den Rxihen der letzteren explodierte und acht Personen verletzte. Die Rettungswache mußte eingreisen und die Verletzten größtenteils dem Krankenhaus zuführen. Erst dnem Aufgebot ton Schutzpolizei gelang es, die Strettenden zu trennen und die Ruhe wiederherzustellen. Ein Sprrngstück der Bombe wurde im Saale aufgefttnben. Gegen­über einer Zeitungsmeldung muß richtiggestellt werden, daß weder von der Schutzpolizei noch von anderer Sette geschossen wurde und daß es der Schutzpolizei gelang, ohne Anwendung besonderen Zwanges das Hippodvom zu räumen.

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