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Seltsame zlitterwochen.

Vornan t>or. Am)ld Fredericks.

12. Fortsetzung. (Nachdruck verboten.)

Wie lange war Ihr Mick v-on ihm abge- wandl - solange Sie träumten?

Etwa eine Minute."

Nicht länger? x

Qle in."

Wie können Sie die Zeit so genau be­stimmen?"

«Ich bin sicher, bah es nicht länger war."

Um wieviel Uhr kehrten Sie nach Hause zurück?"

Etwa - etwa um ein Uhr, denke ich." Das Mädchen wandte sich, wi» um eine Bestä- tigung ihrer Anttvort zu erhalten, Frau Staple- ton zu

Es war ein Viertel nach ein Uhr," sagte Frau Stapleton bestimmt.Es ji?l mir ke an­ders auf, da cs später als gewöhnlich war. Mary sollte Jack nicht später als um ein Uhr zum Essen zurückbringen."

Duvall schrieb Zahlen aus ein Matt Papier: Sie geben d.e Zeit, als der Knabe verschwand, auf halb zwölf Uhr an. Wie Sie sagen, suchen Sie ihn eine Stunde lang. Somit war es halb ein Uhr." Er sah forschend das Mädchen an. Sie lamm um Viertel nach eins heim. DaZ heißt, Sie brauchten dreidiertel Stunden zur Rück­fahrt." Er wandte sich an Frau Stapleton.Ditte, lassen Sie Francois, den Chauffeur kommen."

Frau Stapleton klingelte und befahl dem Diener, der erschien, den Wagenführer hereinzu­schicken. Mary Lanohan sah Duvall währenddem mit nervösem Argwohn an.

Wir müssen länger nach iy-m gesucht haben, als ich dachte," sagte sie endlich.

Duvall erwiderte nichts, er wartete auf den Chauffeur. Dieser erschien, ein kleiner, stark ge­bauter Mann, mit langen, kräftigen Armen und fruntlem Gesicht offenbar ein Südsvanzose. Sein Aussehen war behäbg und unscheinbar, sein Be­nehmen das des wohlerzogenen Dieners.

Duvall sprach ihn überraschend an.Wie lange würden Sie brauchen, um von dem Pia. im Bois, an dem Jack geraubt wurde, hierher zu fahren?"

Der Mann antwortete, ohne zu überlegen. Zehn Minuten," sagte er ruhig.

Wieviel Uhr war es, als dies Mädchen", der Detektiv deutete auf die 'Wärterin,Sie rief, nachdem sie entdeckt hatte, daß das Kind ver­schwunden war?"

Das kann ich nicht sagen."

Haben Sie keine Ahnung?"

Es muh um zwölf Uhr herum gewesen sein. Wir suchten den Knaben bis gegen eins, dann fuhren wir heim."

Die Wärterin sagt, es war haöb zwölf."

Der Mann zuckte die Achseln.Es mag sein. Ich achtete nicht darauf."

Was taten Sie gerade?"

Ich war eingenkft.

Stapleton fuhr auf.Eingenickt?" fragte er zornig.

Der Mann nickte.Es war ein heißer Tag. Ich hatte nichts zu tun. Zuerst las ich die Zei­tung. Ich muh auf meinem öit) eingenickt sein, bis die Wärterin rief und der Knabe fort war."

Duvall runzelte die Stirn.Also können Sie nicht sagen, ob sonst irgend jemand in der Nähe

Der Wärterin und des Kindes war, als es ge­raubt wurde?"

Nein, Herr Stapleton, das form ich nicht sagen."

Gut denn." Der Detektiv wandte sich an Stapleton.Lassen Sie uns jetzt zu dem Ort fahren, wo sich all dies ereignete!

Der Bankier erteilte dein Mann einen Be­fehl und dieser verlieh das Zimmer. Dann stellte er dem Mädchen weitere Fragen.

Letzte Woche wurden Sie eines schönen Tages plötzlich krank. Erzählen Sie uns, wie es zuging."

Das Mädchen sah auf.Es war sehr sonder­bar,' sagte sie.Ich ging spazieren. In einem Cafe der Rue St. Hoirore tränt ich eine Tasse Schokolade."

Allein?" fragte der Detektiv scharf.

Das Mädchen errötete und stammelte.Nein, ich ich war mit einem Freund."

Mit wem?"

Einem einem Herrn, den ich kenne." Sie sah ängstlich auf Stapleton.Ich ich würde seinen Namen lieber nicht nennen."

War es Alphonse Valentin?" fragte Duvall überraschend.

Das Mädchen errötete noch mehr.Ja," antwortete es kaum hörbar.

Der Bankier sah sie erstaunt an und schrie: Alphonse Valentin! Der Bursche, den ich letztes Jahr wegen seiner Unehrlichkeit fort jagte? Herr Duvall, das ist Ihr Nkainn!"

Nein, nein," rief die Wärterin erregt.Er weih nichts von der Geschichte, rein nichts."

Das müssen wir erst noch sehen," bemerkte Duvall.Wo trafen Sie diesen Valentin?"

In dem (Safe in der Rue St. Honvre."

Hatten Sie ihn frort schon öfter getroffen ?- Ja."

Was taten Sie, als Sie das Cafe verliehen?' Wir spazierten in die Champs Elysees und sahen plaudsrnd auf einer Bank. Plötzlich fühlte ich mich sehr unwohl. Valentin rief einen Wagen und schickte mich heim."

Bitte geben Sie mir die Adresse dieses Cafes!"

Das Mädchen gab sie an. Als Duvall sie in sein Notizbuch eintrug, meldete der Diener, dah das Auto vorgefahren sei.

Die Gesellschaft, bestehend aus Stapleton, Duvall und Mary Lanahan stieg fünfzehn Mi­nuten später an dem Platze im Bois de Boa- lvgne aus, wo der Kindesraub stattgefunden hatte. Francois hatte Befehl, feinen Wage r genau da­hin zu stellen, wo er damals gestanden - so genau er es noch wußte. Mary Lanahan führte die anderen auf den Platz, wo sie gesessen war.

Es war allen sofort klar, dah si: i)i? Ent­fernungen in ihrer Erzählung geringer abgeschatzt hatte, als sie es tatsächlich waren, ^s war ganz unmöglich, dah das Kind von dem 'Punkte, den sie bezeichnete, zu den Bäumen geschleppt wor­den war, ohne dah hierzu beträchtlich large Zeit dur Verfügung stand wenigstens fänf Minuten. Es war einfach ein Wahn, anzun-hmen. daß das Mädchen ihren Kopf nur einen Augenblick weg- gewandt hatte und dann, als si? um sich sah, das Verschwinden des Knaben cntCelte - jedoch beharrte sie bei nochmaliger Erzählung ihrer Ge­schichte mit so starrköpfiger Hartnäckiak it darauf, dah diese nur auf ihrem festen Glauben, sie er­zähle die Wahrheit, beruhen zu können schien.

(Fortsetzung folgt.)

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