Ausgabe 
6.6.1924
 
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bewahren.

Der Geschäftsausschuß

Telephon 1145

020760

4697D

Schotten, z. I. Gießen (Plockstraße 6), 4. Juni 1924.

020747

CAFEAMEND

zur Verfügung.

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der Eisenwerke Hirzenhain Hugo Buderus G. m b. H. Hirzenhain (Hessen)

Kirchliche Nachrichten.

3fr. Religionsgemeknde. GotteSd. i. d. Synagoge (Süd-Anl.). Samstag, den 7. Juni. Vorabd. 7.45, morg. 8.30, nachm. 4. - Sonntag, den 8. u. Mon­tag, d. 9. Juni: Wochenfest. l.Tag: Vorabd. 9.30, morg. 8.30 Predigt. 2. Tag: Vorabd. 7.45, morg. 8.30, abds. 9 u. 9.30.

3fr. Religionsgesellschaft. Sabbatfeier, 7.Juni. Freitag abd. 7.50, Samstag vorm. 8.00, nachm. 4.30. Sonntag, d. 8 , u. Montag, d. 9. Juni: Wochenfest. 1 Tag: Vorabd. 9.30, vorm-8 Predigt, nachm. 4.30. 2. Tag: Vorabd. 9.30, vorm. 8, nachm. 4.30, Festes­ausgang 9.30. Wochengottesdienst: Morg. 6.15, abds. 7.15.

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bei Sung stau des ugusl sestgeleht ^yrrbergänzs- l, dastedend aus >ar drei Stabt- Arc in Dum- Lcherbergungs- 'N, jedoch ohne viri>. 5. Es ist ische Getränkr- tcb ab^bauen. furchtbares ute Aachl hier Dann namens er gleichaltrigen u h l ein Liebes- des Mädchens te nacht drang Leiter in das 5tc und deren rausch erwacht, , was er wolle, schoß Lumps rch zwei Schüsse it des Mädchens chüsse ab, die in Überfallene le« n. Hierauf rich« ch und tötete Hals.

nnhcsscn. Eigener Daich',) ipellr des Alten Trauerseier -neister Köhler ren Staalspräsi- >n Brentano ierungsvertrrler, ung und viele hende der Seu** dey, war durch ,.rt, die übrigen end. Zahlreiche müanbt, außer- [e zugeM M rren Aede das V Dr. Osann itlcUeW ba Lnd.sverixmdes meism W rd sein freundliche u> Htaatspraso Ebenen ehrende n Partei. aA der Mrä id.nt Ade» Beretoig-en g.g

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Wolters bwgraphische Skizze über Martin Opitz stellt sich als ein außerordentlich wertvoller Beitrag zur Literaturgeschichte des Darock. Her­mann Oncken schildert die innere Entwicklung Dankes and publiziert eine Reihe von Driesen des graften Historikers an seinen Verleger Per­thes. Friedrich Wolters, der jetzt in Kiel lehrt, schlich! die Reihe mit einem Aufsatz über Her­kunft und Dedcutung des Marxismus.

Reue Frauenkleidung und F r aue n k u l t u r". Zeitschrift für persönliche, künstlerische Kleidung, Körperkultur und Kunst­handwerk. Mit Schnittmuster- und Handarbeits­bogen. Herausgegeben von der Werbestelle für deutsche Frauenlultur Karlsruhe. 20. Jahrgang 1924 Heft 3 (Juni). Verlag G. Braun, G. m. b. H. in Karlsruhe. Preis 1. Halbjahr 1924 (drei Hefte) 3 Mk, Einzelheft 1,20 Mk. Das Heft bringt Abbildungen von Stillleidern. Gesclllchasts- kleidern, Jacken- und Gartenkleidern. Sommer­kleidchen für gröftere Kinder, Bademäntel, Blu­men, Keramik und Webarbeiten aus ersten deut­schen Werkstätten. Aus dem Textteil sei he vor­gehoben: Frau Ajas Geist. Von Else Hoffmann. Die Kultur des Stilkleides. Von Karl Meit­ner-Heckert. Mode und Zufall. Von Zwügen und Blumen (mit Abbildungen). Don der Farbenfreude bei den Kindern Von Frider Kölsch-Kenzingen. Vom Handweben (handge­webte Mützen, Woll- und Perlgürtel, gewebte und gehäkelte Taschen, Dasttaschm).

Kultur und Religion der pri­mitiven Menschen behänd.lt der Hamdur er Gelehrte Dr. Th. W. D a n z e l in einem auf­schlußreichen, vom Verlag Strecker u. Schröder, Stuttgart mit ausgezeichnetem Bildmaterial aus­gestatteten Bande. Rach einer prägnanten For­mulierung des Unterschiedes von Kultur- und Raturvölkern geht der Verfasser von der Denk­weise des primitiven Menschen, seiner Einstellung zur Welt aus, um von hier ein Di.d von der Ge- Gesamtkultur d-es Primttiven: von Ku. st, Sprache, Gesellschaft, Religion, Erziehung. Wi senschaft. Recht usw. zu gewinnen.

Samstag, den 7. Juni, nachmittags 4 Uhr

Eröftiüig desiiMMeiiBIIMaols Den geehrten Billard-Spielern stehen 6 neue Einbeck-Billards darunter 2 Meister-Matsch-Bretter

Nachruf!

Am 5. d. Mts. verschied das Mitglied unserer Direktion

Herr Heinrich Schmitz

Der Verstorbene stand seit dem 1. Januar 1918 als kaufmännischer Direktor an der Spitze unseres Unternehmens. Begabt mit einem weiten Blick und reichem kaufmännischen Wissen, hat er es verstanden, unser Unternehmen durch schwierigste Zeiten erfolgreich zu führen und unsere geschäftlichen Beziehungen zu erweitern und zu vertiefen.

Seine Pflichttreue und selbstverständliche Hingabe an sein Werk waren vorbildlich.

Wir betrauern tief das allzufrühe Hinscheiden dieses liebens­würdigen Mitarbeiters, unseres Freundes, und werden ihm ein ehrendes Angedenken bewahren.

Hirzenhain (Hessen), den 5. Juni 1924.

Die Geschäftsführung

der Eisenwerke Hirzenhain Hugo Buderus G. m. b. H.

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Nachruf!

Am 5. Juni 1924 starb zu Hirzenhain der kaufmännische Direktor der Eisenwerke Hirzenhain Hugo Buderus G. m. b. H., Hirzenhain

Herr Heinrich Schmitz.

Fast 13 Jahre hat der Verstorbene an leitender Stelle für Buderussche Interessen mit nie versagender Arbeitsfreudigkeit erfolgreich gewirkt. Am 1. Januar 1918 in die Geschäftsführung unserer Gesellschaft be­rufen, hat er deren Wiedervereinigung mit unserem alten Stammwerk, den Buderus'schen Eisenwerken in Wetzlar entscheidend gefördert.

Er hat seine ganze Kraft, seine hervorragenden Kenntnisse und Fähig­keiten dem Gedeihen und der Entwicklung unseres Werkes gewidmet.

Ein allzufrüher Tod hat einem arbeitsreichen Leben ein Ende gemacht. Wir werden dem Verstorbenen ein bleibendes und ehrendes Angedenken

beruhenden Empfinden verletzt gefühlt Hütten. Das Schöffengericht in Büdingen und die Strafkammer hier hatten sie freigesprochen, weil sie berechtigt gewesen seien in einer Ver­sammlung ihre abweichende Ansicht zum Aus­druck zu bringen. Auf die Berufung der Staats­anwaltschaft hatte das Oberlandesgericht das Urteil aufgehoben und die Sache an die Strafkammer zurückverwiesen. Eine an sich zu­lässige politische Aeuherung kann durch die Form, die Zeit und den Ort der Kun d- gebung zu in groben Unfug werden. Es handelte sich hier nicht um eine Wahlver­sammlung, sondern um eine Versammlung zu einem ganz bestimmten Zweck, um eine von einem bestimmten Gedanken getragene Feier mit be­stimmtem Programm, dessen einheitlichen Ablauf die Angeklagten stören wollten und gestört haben. Larin lag eine Belästigung des die Versamm­lung besuchenden Publikums das sich auf den vaterländischen Gedanken einstellen durfte, weiter auch eine Gefährdung der öffentlichen Ordnung, denn es hätte durch das Verhalten der Ange­klagten leicht zu Tumulten kommen können. Diesen Grundsätzen folgend kam das Gericht zu einer Verurteilung, M aber mit Rücksicht auf die Jugend und die Unreife der Angeklagten Milde walten und verhängte Geldstrafen von je 2 0 G 0 l d m a r k ersatzweise je 4 Tage Haft.

Die über den Einzelfall hinausgehende Be­deutung des Urteils liegt in der grundsätzlichen Erkenntnis, taft die weitverbreitete Unsitte, in Versammlungen und Vorträgen zu bestimmtem Zweck unter dem Deckmantel derfreien Mei- nungsäufterung" durch Zwischenrufe. Rieder» brüllen und Rieöersingen des Gegners zu wirken, grober Unfug und strafbar ist.

Turnen. Sport und Spiel.

Süddeutsche Extraklasse Gießen.

Die drei Fuftballvereine Gießens haben sich vor einigen Wochen zu einer Art Arbeitsge­meinschaft zusammengeschlossen, um in der Zu­sammenarbeit dem höchsten Ziele des Sportes näherzukommen. Ein sehr ersprießliches Produkt dieser Gemeinschaft ist das Uebereinkommen der drei Vereine, ihre hiesigen Spiele gewissermaßen zu rationieren. Auf diese Weise sind dem einen jeweils hier spielenden Verein die Zuschauer und damit die Einnahmen gesichert, während die bei­den anderen Vereine an diesem Tage ruhen oder auswärts spielen müssen. 3n dem Bestreben, das Interesse für den Sport in unserer Stadt durch Vorführung von guten, stilreinen Sport zu heben, hat der Verein für Bewegungsspiele sich für den morgigen Samstag, abends 7 Uhr, den V. f. R. (früher M. T. V.) Fürth als Gegner verpflichtet. V. f. R. Fürth darf mit Recht als einer der ersten Vertreter klassischen süddeutschen Fußballs bezeichnet w r- den. Das Torverhältnis bei seiner Saarbanos- reise 25:2 und bei seiner Hessenreise 19:2, sowie verschiedene andereResultate gegen ersteVereine sind sprechende Beweise seines hohen Könnens. Wenn die stark verjüngte Elf des V. f. B. in ihren letzten Spielen nicht alles gehalten hat, um überschraubte Hoffnungen zu erfüllen, so ist sie doch unter ihrer erprobten Führung dazu be­rufen, in Zukunft Gutes und Bestes zu leisten. Am 2. Feiertag 4x/2 Uhr nachm. spielt eine Liga-

Elf Des D. f. D. gegen die gleiche der Viktoria 1912 Frankfurt-Main-Eckenheim. (Siehe Anzeige.) Aug. Deibel vom Gießener Radfahrerverein 1885 5. bei der Meisterschaft von Deutsch­

land im Dergfahren.

3m Rahmen der Großen Rheinischen Sport­woche vom 31. Mai bis 10. Juni in Köln wurde am Dienstag die Meisterschaft von Deutschland im Dergfahren auf der 3,7 Km. langen Strecke von Königswinter nach dem Drachenfels ausaetragen. Von 192 gemelde­ten Amateuren verließen 128 den Start, doch war die beste Klasse aus allen Teilen des Deutschen Reiches vertreten. Der Gießener A u g. Deibel konnte bei diesem Rennen seinen großen Erfolgen der letzten Zeit einen weiteren größeren Erfolg anreihen, indem er den 5. Platz belegte. Ergeb­nis: 1. Mandelartz-Köln, 2. Müller-Barmen, 3. Elah-Schweinfurt, 4. Rebe-Leipzig, 5. Deibel- Gießen, 6. Kohmeter-Langendreer. Bei den De- rufsfahrern starteten 33 Mann: es siegte Passen- Heim-Derlin vor Demold-Gerolzhofen.

Kunst UNd Wissenschaft- Preisausschreiben der Volkshochschule Wies­baden.

Rach einem überaus erfolgreich verlaufenen Märchenwettbewerb schreibt die Volkshochschule Wiesbaden jetzt einen neuen Wettbewerb aus mit dem Thema: »Eine dramatische bühnenwirksame Dichtung aus dem Ideen kreis der Jugendbewegun g. Die Tendenz des Stückes ist gleichgültig: j:de Richtung der Jugendbewegung kann dem Stücke Charakter und Farbe geben und ebenso kann es Drama, Tragödie, Schau piel, Märchenspiel oder Lustspiel sein. Entscheidend bleibt, daß es büh­nenwirksam und ein echtes Kunstwerk ist. Schluß­termin für die Einsendungen ist der 1. Januar 1 9 2 5. Die näheren Bedingungen sind von der Geschäftsstelle der Tol shoch chule, Abt. C., W es- baden. Lyzeum 2, Am Doleplatz, gegen Einsendung von 1 Gmk. zu erlangen.

Büchertisch.

X Bilder und Studien aus drei Jahrtausenden haben eine Reihe Heidel­berger Gelehrter zu einer Textausgabe für Eber­hard Gothein, dem kürzlich verstorbenen Rattonal­ökonomen der Heidelberger Universität zu dessen 70. Geburtstag vereinigt. (Duncker & Humblot, München.) Das Buch zeigt die außerordentliche Vielseitigkeit, die auch dem Schaffen des Verstor­benen eigen war, eine Vielseitigkeit, die gleicher­weise die Jahrtausende umspannt wie die verschie­densten Teilgebiete der Kulturgeschichte einbe­zieht. Georg Karo spricht-über die Gestaltung des delphischen Heiligtums, -Edgar S a l i n steuert einen Beitrag über den Sozialismus in Hellas hinzu Tomaszewski gibt eine Abhandlung aus feinem engsten ForschungsgBict, dem Prin- eipat des Augustus. Hans von Schubert de.- ausgezeichnete Kirchenhistoriker gibt interessante Aufschluss', über die Bildung und Erziehung in frühchristlicher Zeit. Eine Biographie des großen Condottiere der Republik Venedig, Bartolomeo Colleoni, gibt Paul Clemers, fesselnd und farbig, ein echtes Renaissaneeporträt. Friedrich

Doris

Die Geburt einer gesunden Tochter zeigen in dankbarer Freude an

Dr. A. Fischer und Frau Helmy geb. Engelhardt.

äls Vertreter Der Stadt Darmstadt und des Hess. Städtetages, Beigeordneter Daub-Darm- stadt sprach für den Odenwaldklub, Rektor Lin­demann- Aelzey für die dortige Ortsgruppe Iber Dolkspartei, Landgerichtsdirektor Alten- d 0 r t für den Reichsverband der Ausgewiesenen. Ferner erfolgten noch Kranzniederlegu <ge 1 unter gleichzeitigen Aeden durch einen Vertreter der Provinzialdirektion Rhänhessen, des Handwerker­und Gewerbetages, des Hess. Heimstättenvereins und des Rhenania-Konzerns. Morgen nachmit­tag 31 . ilftr findet im Cornelianum m Worms die Einsegnung der Leiche statt und ^ Anschluß daran die .Beisetzung auf dem Friedhof. Das Präsidium des Landtags wird dabei durch seinen Schriftführer, den Abg. Hahn-Heßlvch, ver­treten sein.

Hcsscn-Nastau.

Marburg, 4. Juni. Eine Versammlung von 14 Marburger Vereinen hat im Einverneh­men mit der Universität Richtlinien ausgeste.lt für eine großzügige Propaganda zur Errich­tung eines Hallen-Schwimmbads in Marburg um der Bevölkerung und namentlich dec studentischen Jugend eine weitere Möglichkeit zur Ertüchtigung ihres Körpers zu schaffen. Ein Aus­schuß von 6 Vertretern wird die Dorbereitungs- arbeiten leiten und da man eine allseitige Mit­arbeit der Marburger Bürgerschaft mit Gewiß­heit erwarten kann, dürfte die Ausführung des schon so lange gehegten Wunsches nach Errichtung eines modernen Hallen-Schwimmbades in Mar­burg jetzt auch zur Tat werden.

1 fpd. Fra nkfurta. M, 4. Juni. Seit meh­reren Wochen wurden fast allnächtlich die Brief- kast en in den stillen Sttahen der westlichen Stadtteile erbrochen und beraubt. In dec letzten Rächt gelang es nun den auf der Lauer liegenden Postbeamten, den Marder auf frischer Tat zu erwischen und nach Verabfolgung einer !Tracht Prügel der Polizei zuzufuheen. Cs handelt fidy um einen Arbeiter aus dem Stadtteil Sach­senhausen.

fpd. Bad Homburg v. d. H., 5. Juni. Die an der Kaiser-Friedrich-Promenade belegens dreistöckige Kurvilla Imperial wurde in der vergangenen Rächt durch ein gewalti­ges Schadenfeuer bis auf die Umfassungs­mauern vernichtet. Das Feuer entstand in einem im ersten Stock angesammelten Warenlager eines Mieters und verbreitete sich m wenigen Augenblicken über das ganze Gebäude. Die Haus­bewohner konnten sich im letzten Augenblicke retten.

Gietzcner Strafkammer.

Gieften, 3. Juni. Eine wichtige Enttchei- bung. die zur Bekämpfung des in Versamm­lungen und bei Vorträgen immer mehr ein reißen­den Knüppelkomments gute Dienste leisten wird, fällte heute die Strafkammer als Derusungs- gericht. , __ _,

Angeklagt waren drei junge Burschen aus Büdingen wegen groben Unfugs. Bei einer Versassungsfeier in Büdingen, in der von der Versammlung das Deutschlandlied angestimmt wurde haben sie (und einige andere Burschen) unmittelbar danach den ersten Vers der Inter­nationale gesungen. Sie haben damit, wie sie zu- geben eine Gegendemonstration beabsichtigt, weil sie sich in ihrem auf marxistischen Grundsätzen

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