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' Kirchlich« vienflnachrichten. 3m 22. Februar wurden dem Pfarrverwolter Ernst Briegleb yx Dobenha u fen II unb dem Pfarrverivoller Karl Rhein furth zu Lehr­bach die evangelische Pfarrstelle daselbst über- ivage».

vermilehtes.

ein Panama in Prag.

Berlin, 4. März. Rach einer Meldung der .Dost. Zig." aus P r a g besagt ein Polizriterrch«, dah wegen Bestechung von Referenten im Heeresnriuister-ium bet Denzinlieferungen ISPecsonen verhaftet worden sind, darun­ter der Direktor der Raphtha-Gesellschaft, Do­no n i, und der Ministerialrat S v a l e k. Die bis­herige Untersuchung hat ergeben, daß im Kriegs- mtirifleiium zwischen der Ableitung, die die Ben- ziulieferungen zu besorgen halte, und der Finanz- imd Kommerzabkrilung. sowie der sogenannten Wirtschaftskommission eniKorruptionSring bestand. Die verhaf.eten Leiter der genannten Ab­teilungen haben bereits gestanden, insgesamt 15 0 OOOKronenalsDestechungSgelder erhalten zu haben .

Gin Vertrieb falscher 100-VMonen-Scheine aus gedeckt.

Berlin, 4. März. 3n Fürstenwalde bei Berlin wurde ein Vertrieb falscher 100- Dillionen-Scheine ausgedectt. Bier Per­sonen, die noch Falschgeld im Besitz hatten, wur­den verhaftet. Die Herkunft der falschen Geld­scheine ist noch nicht festgestellt worden.

Erdbeben in Eoftariea.

London, 5. März. (W.B.) Reuter meldet aus San Juan del Sur, in Ricaragua: Rach einem Telegramm aus St. Jose in Costa- r i c a zerstörte ein Erdbeben zahlreiche Häu­ser. Auch eine Anzahl Menschen ist ums Leben gekommen. Die Verbindung mit den Rachbar­städten ist unterbrochen.

50 000 Kilometer In einer Jacht.

Ein englischer Aristokrat Ernest Guinneh, der zweite Sohu des Lord Jveagh, hat mit seiner« Frau und seinen Kindern eine Reise rund um die Welt in seiner 600-Tonnen-Motor-Jacht .Fan- tdme unternommen, auf der er 10 Wpnatq unterwegs war. DieFantome" verlieh Sou­thampton am 23. März 1923 und trat ihre eigentliche Weltreise von Gibraltar aus an, wohin sie jetzt zurückgekehrt ist. Die Jacht kreuzte den Atlantische Ozean und fuhr durch den Panama- Kanal. Auf den Fidchi-Jnseln wurden die Reisen­den von den Eingeborenen fesllich empfangen und muhten einem großen Kava-Trinkgelage" bei­wohnen. Bon Fidchi wollte Guinneh nach Yoko­hama fahren, aber am 1. September fing die Jacht, als sie vor einem Taifun floh, drahtlose Dachrichten über das japanische Erdbeben auf, so dah sie lieber die japanische Küste mied. Weih­nachten verbrachte man in Ceylon. Dann ging die Fahrt weiter und ist jetzt beendet worden. 3m ganzen hat die .Fantome" mehr als 50 000 Kilo­meter zurückgelegt.

Die größte Grotte Europas.

Die größte Grotte, die es in Europa gibt, ist die St. PieterSberg-Grvtte bei Maastricht in Holland, die hart an der belgi­schen Grenze liegt. Die Grotte .enthält mehr als 300 Gängen man braucht einige Stunden, um sie xu durchlaufen, und sie weist vielerlei Merkwür­digkeiten auf. Die natürlichen Wunder werden raxt) vermehrt durch die auf Stein gemalten Kunst­werke, die der bekannte holländische Maler Ko- ninox an Ort und Stelle geschaffen hat. Reben diesen Wandbildern sind Skulpturen vvrsintflut- Ucher Tiere in der Höhle aufgestellt, die einen phantastischen und großartigen Eindruck Hervor­rufen. Eine weitere Eigentümlichkeit der Grotte ist die, daß hier ein Gemüsegarten angelegt wor­den ist, der allerlei Gemüsesvrten auswrist, die sonst nur im Treibhaus gedeihen. In der sehr tief gelegenen Grotte herrscht nämlich große Wärme. Während des Krieges wurde die Grotte von Schmugglern als Versteck benutzt.

Wirtschaft.

Vom Wcltqetreidemarkt.

Die Preise am Berliner Produkten markt bite­ben in der vergangenen Woche im großen und ganzen wenig verändert. Dies trifft namentlich aus die Roggenpreise zu. Die Tendenz in Roggen neigt allerdings etwas nach oben, da einesteils die Landwirtschaft in der Herausgabe von neuem Material zurückhaltend war, während andernteils die bereits erwähnten russischen Aufkäufe sich wieder von neuem bemerkbar machten. Als Grund dieser Rückkäufe der russi­schen Regierung gibt man in Fachkreisen die Tatsache an, daß die russische Regierung ihren vertraglich in Deutschland verkauften Roggen nicht auf bringen konnte und so gezwungen wurde, den Rest in Deutschland wieder einzudecken. Während Roggen, wie gesagt, allgemein still war, war das Geschäft in Hafer ziemlich lebhaft und bte Preise steigend, wenn sich diese Steigerungen auch tn gewissen Grenzen hielten. Die Erhöhung den Haferpreise hängt mit der bereits erwähnten beschränkten Ausfuhrerlaubnis zusammen, von der sehr großer Gebrauch gemacht wird. Auch auS England macht sich neuerdlngS wieder lebhafter Begehr nach deutschem Hafer geltend. Gerste wurde in der abgelaufenen Woche ziemlich leb­haft gesucht und zu beträchllich höheren Pvrifen! bezahlt. Abnehmer waren zumeist Brauereien. Der Weizenmarkt lag bagegen recht ruhig, und hier machte sich die Zurückhaltung der 2anb- wirte besonders geltend. Kredite, die der Land­wirtschaft seit einiger Zeit wieder in etwas größe­rem Umfange zur Verfügung gestellt wurden.

ernGgllchten ihr, die Ware längere öett zurUckxu- halten, zumal die Preise in Larchwirtskretfen immer noch als unbefriedigend bezeichnet werden.

Vom Aus lande ist von Interesse die Steigerung deS Einsuhcbedarses Frankreichs im letzten Jahre. Die Statistik, die nunmehr erschienen ist, weist für 1923 eine Weizeneinfuhr von 1,4 Millionen Tonnen auf gegen nur 0,7 im Jahre 1922. Auch im Jahre 1921 war die Einfuhr mit 1,1 Millionen geringer. Der Rvggenimport betrug im Jahre 1923 37000 Tonnen gegen 400 Tonnen im Vorjahr, im Jahre 1921 allerdings war die Einfuhr von Roggen, eine etwas größere und belief sich auf 42 000 Tonnen.

DaS die Derfchiffung an Weizen und Weizenprodukten in der abgelau­fenen Woche aus Rordamerika nach Europa betrifft, so hat sich die Menge mit 385 000 Quar­ters gegen 506 000 Quarters in dec vorletzten Woche etwas verringert, war aber immerhin noch beträchtlich größer als im Dorjahre in der gleichen Periode, wo sich die Einfuhr Europas aus den Bereinigten Staaten auf nur 362 belief. Bon Argentinien wurden 566 000 Quarters gegen 649 000 importiert. Die Gesamteinfuhr Eu­ropas belief sich in der abgelausenen Derichts- woche auf 1305000 Quarters gegen 1 315 000 Quarters tn der Dorwoche und 1 150 000 Quarters in der gleichen Zeit im Jahre 1922. H W.

Die Reichsbank

in der dritte« F^bruarwoche.

Der Ausweis der Reichsbank vom 23. Februar zeigt einen Rückgang des Dank- nvtenumlaufs um 17,3 auf 536,7 Trillionen Mark. Die fremden Gelder erhöhten sich wieder beträchtlich, und zwar die Papiermark- guthaben um 48,3 auf 400,6 Trillionen Mark, die Rentenmarkguthaben um 38 auf 382,9 Millio­nen Rentenmark. 3m ganzen stiegen also die Einlagen um 86,3 auf 783,5 Trillionen Black.

Zur Berstärkung ihrer Mittel für Renten­markausleihungen nahm die ReichIbank ein wei­teres Darlehen bei der Rentenbank von 50 Mil­lionen Rentenmark tn Anspruch: diese Darlehen erreichten damit den Betrag von 400 Millionen Rentenmark.

3m Wechseldiskoutgeschäft lieh die Reichs» banf 80,5 Millionen Ren en mark an die private Wirtschaft neu aus und vermehrte ihren Porte- feuillobestand an Renten markwech sein und -schecks auf 598 Millionen Rentenmark, während andererseits die auf Reuten mark lau­tenden Lombardforderungen um 13 auf 182,8 Millionen Rentenmark abnahmen. Die Pa- piermarkkredite fliegen gleichzeitig im Wechselverkehr um 25,4 auf 469,6, im Lombard­verkehr um 1,5 auf 133 Trillionen Mark. Ins­gesamt ergab sich für die zinstragende Anlage eine Zunahme um 94,4 (gegen 122,7 in der Dorwoche) auf 1383,5 Trillionen Mark.

Die erwähnten Rentenmarkgeschäfte führten, zusammen mit einer Uerbernah-ne von Renten­mark aus dem Verkehr, zu einer Vermehrung des Bestandes de rReichsbankanRenten- bankscheineri um 12,2 auf 172,5 Millionen Rentenmark.

Der Goldbestand verminderte sich infolge Verkaufs von Gold um 2L auf 464,9 Millionen Gvldmark. Die Abnahme betraf den in den Kassen der Dank ruberiten Teil des Goldvor- iats, das Golddepot im Auslande veränderte sich nicht.

Der Weltschiffbau im Jahre 1923.

Rach einer Ueberslcht über bau Schi sfbau der Welt im Jahre 1923 von Lloyds Re­gister steht Großbritannien mit 645651 Tonnen w.itcrhrn an der Spitze des Weltbaues. An zweiter Stelle kommt Deutschland mit 358 273 Tonnen. Es folgen die Vereinigten Staaten mit 172 817, Frankreich mit 96 644, Iapan mit 72 475, 3 t a 11 e n mtl 66 523 und Holland mit 65 632 Tonnen. Gegen 1922 ft ib 824 003 Tonnen aus der ganzen Well weniger gebaut worden. England hat 385000 Tonnen, Deutschland 217 000 Tonnen toenLer gebaut. Im Jahre 1919 wurde ein Rekord von 7,145000 Tonnen in der ganzen Welt zu Wasser gelassen. Im Hinblick auf Deutschland ist zu beachten, daß die starke Bautätigkeit lediglich die Lücke aus- zufüllen beginnt, die durch die Ablieferungen für den Versailler Vertrag pitftanten ist.

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* Keine Inflation dnrch neuen Roten druck. Es mehren sich die Gerüchte, vor allem aus der Provinz, daß die Aotenpreste weiterliefe unb sich so im Stillen eine neue In­flation anbahne. Wie dazu von zuständiger Seite mitgeteilt wird, werden neue Roten nur zum Umtausch gegen alte, abgegriffene ge­druckt. Dah vom Reich eine Jnslatiouspolitik ge­trieben wird, die von dies« Seite die Währung irgendwie gefährden könne, wird als gänzlich ausgeschlossen bezeichnet.

Arbeitsgemeinschaft deutscher Privat - Feuerversicher ungsgeseli­sch a f t e n. Eine Anzahl Feuerversicherungsgesell- fchaften haben am 19. Februar d. IS. eine Ar- beitsgoimi rschaft füi deutschrPrivat-Feuerversiche- rungs-Gesellschafien gegründet, die den Zweck Hal, gemeinsam mit dem Verband deutscher Privat- Feuerverstcherungs-Gesellschas en die allgemeinen Interessen des privaten Feuerversicherungs-Ge­werbes zu vertreten. Wettbewerbsfragen stnd hierbei ausgeschlossen. Die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft und ihre Vertretung nach außen lieg' beim Verband deutscher Privatverstche- rungSgesellschaf ten.

» Fettausfu-rverbot tn Belgien. Die Ausfuhr von Speisefetten, auch von Butter und Kunstbutter, aus Belgien ist bis auf weiteres untersagt.

Frankfurter Börse.

Frankfurt a. M., 4. März. Tendenz: Schwächer Tie Börse eröffnete bet anhaltend ruhigem Geschäft in wenig verändert« Stim­mung Ta Der Geldmarkt etwas angespannt ist, was vielfach auf die starken Steueranforderungen zurückgeführt wird, so war die Spekulation wied« sehr zurückhaltend. Am OHon ianaftienmatft blie­ben heute wiederum die Umsätze gering, und die Kursbewegungen nahmen kein besonderes Aus­maß an. Mannesmann, Laurcchutte, auch Har» S gedrückter. In ter chemllch-en Gruppe waren nwerte abgeschwächt. Dcheideanstalt, Holz­verkohlung nachgebend, Rhenania besser. Elektri­zitätswerte zeigten sich ziemlich mit behauptet. Autowerte ruhiger. Cßlinper, Krauß Lokomotiven schrvächer. Etwas Interesse bestand für Karls­ruher. Ebenso bemerfte man Käufer für Ludwig Gans, welche vorbörsllch rege begehrt waren. Rorddeutsch r Lloyd und Hapag gut preishaltend. Am Dankakii-nmarkt herrschte im allgemeinen rubigeS Geschäft Am Rentenmarkt fanden 5proz. ReirK.rrl nhe zu 108 Milliarden Aufnahme. Aus­ländische Renten bl'ebon vernachlässigt. Im freien Verkehr hielt die Geschaftsstille an. Es wurden genannt Decker Stahl 11 000, Becker Kohle 11 225, Api 7775, Growag 412,5. Union-Sprit Kehl 1050 bis 1075, Krügershall 12 225. Hansa Lloyd 2200, Benz 6000. Drown Bvveri 2775, Ufa 10 500, Che- mi che Remy 1000, Ludwigsburger Porzellan 4500. Zu etwas regeren Umsätzen kam es in 3'/»Proz. Prcuß. Konsvls, vorbörslich mit 0 370 bis 0,380 gehandelt. Gummi Stoeckicht 1 Billion.

Berliner Börse.

Berlin, 4 März. Auch an Ser heutigen Börse waren irgendwelche größeren Derände- rungen kaum zu verzeichnen. Die Leipziger Messe, über die man sich jetzt an der Börse ein Urteil zu machen beginnt, bietet rin äußerst günstiges Bild, und man erwartet, dah die Messe zahlreiche Auf­träge auch aus dem Auslande für die deutsche Industrie mit sich bringen wird. Allerdings macht die notige Kreditbeschaffung große Schwierig­keiten, und im Zusammenhang hiermit wurde die Reise Schachts nach Paris lebhaft besprochen. Man gibt sich der Hoffnung hm, dah nun all­mählich eine Klärung in der Frage der Gold» notcnbank und auch in den übrigen Fragen, bte von den Sachverständigen bearbeitet wurden, rin- tritt. Die Frage der Rrichstagswahl wird an der Börse auch besprochen, doch legt man augen­blicklich einer eventuellen Auflösung deS Reichs­tages in wirtschaftlicher Beziehung nicht allzu viel Gewicht bei. Das Riveau des Effektenmarktes war recht wenig verändert und die Kurse zumeist abbrvckclstd. Arn Devisenmarkt hofft man, teß die Gründung ter Goldnotenbank und die damit wahrscheinlich erfolgende Aufhebung'ter Devisen­zwangswirtschaft eine günstige Wandlung schaffen wird.

Der französische Franc, der wieder nach kurzer Unterbrechung ziemlich stark nach unten tendierte, lag auch im heutigen Usancenhandri an der Ber­liner Börse erheblich abgeschwächt. Am deutlich­sten war die rückgängige Tendenz am Montan­markt, die meisten Werte mußten sich hier einen Abschlag gefallen lasfen. Größere Derluste er­litten u. a. Bochumer Guß minus 4. Essener Stein­kohle minus l'/z. Harpener IV*. Hösch minus 5. Köln-Reucssen minus 2, Stolberger Zink minuS 2 Pvoz. Eine Ausnahme machten Deutsch Lux mit einem Kursgewinn von etwa 4 Proz. Der Kalimarkt lag ruhig und die Kurse nur leicht nach unten verändert. Kali Aschersleben minus 1 Prozent.

Auch ter Markt der chemischen Werte lag durchaus ruhig und die meisten Kurse waren rückgängig. So verloren beispielsweise Oberkoks l'/2, Rhenania V2, Anglo Guanon 11/2 Proz., Elektrizitätswerke waren wenig verändert, das­selbe trifft auf den Markt ter flDaggonaktienj zu. Von Maschinenwerten, verloren Augsburg- Rürnberg 1, Berlin-Karlsruher l*/4, Ludwig Loewe 1 und Orenstein & Koppel 8/t Proz. Schifsahrtsaktien lagen ebenfalls schwächer. Stet­tiner Vulkan minuS 2'/i Proz. Deutsche Renten ebenso wie ausländische Renten wenig beachtet, die Kurse eher schwächer. Aach elektrische Hoch­bahn am Bahnaktienmarkt konnten ihre Höhe vom Vortage nicht bewahren, minus 1 Proz. Bankaktien wenig verändert. Berliner Hantels­anteile minus 2.5 Proz. Kolonialwerte durchweg rückgängig, nur Schntzgebietsanlrihen begehrt.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt <t M.

(3n Billion rn Mark ausgedrückt. Buenos-Aires, London, Reuyork. Japan, Ria de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100 000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

(Ohne E.währ.)

3. Marz

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Börsenkurse.

lOhne Gewähr.)

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57» ®furlrtit Relch-anleihr r/a Driniche Reichtzmileih« /./« Drutlche R.ich^anletd» 3*/.. Deutsche Reich»'n leide Druiichr Lvorpraniienauleihe «*/. Preußische floufoti . . <*. Hrllni...........

SfUS:::::::::: Deutsche Werf'. DoNkN'?lnl dko.Dollar Schatz-Auwetlung.

*U Hontürfm ...... 6*1» Voldaitkika«« ......

WerNner Handel»«eteNschaN Tommcrz und Prival-Bank Tarmfl. und Narioualbant Deulichr Bank.........

Deuische vrreinsbank .... TiSconio ttommeiibU . . . MclaUbank...........

Miltrldeutiche Treditbank. . Qeste> reichlich« LrrdlraaKaU Westbauk...........

vochumer 9q| ... ... thibmil............

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trchcner Bergwerk». . fcarpentr Bergbau......

tzaltwerke Nsch,r»leb«il. ». . flalhwrt Wefirregelu .... Laurahüne. .......

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Phönis Bergbau ...... vibeinimht...........

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Lellu« Bergbau

Hamburg «merita Pake«. . . »iorddeutschrr Llovd .... ffbrrflmif<f)e Werte Albin .. Zementwerk Held«ld«rg . . Philipp Hottmanu ..... ?inglo Cont-Kuano Badische Anilin........

Clrcmische Momr Älaptn. . . Goldschmidt..........

GricShcinicr Electron .... Höchster Farbwerte......

Hol;vcrioblung........

RütgcrSwerke .....

Scheideunstalt . eng. riekkrttttSts-Eesellschaft verflmann ..........

IVamtraflwerft ........ Schu<kert............

Siemen« * Halit» kidlerwerke Kley« ..... Daimler Motor»». ...... Hrvltaenftaedt ........ W.egutn-............

granlinrter »Irmntnrtn . .. ztonierveiiiabrik Braun . . . Mckallgesellschait Frankfurt. Per. Union .......

©d nbfabrit Her» . .

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Zellstoff Daldkiof Snrfcrfnbrit Frankcntbat . . Sudcrfabrif Waabausel . . .

Efirr Noten .........

^'sche Noten ........ che Noten ..........

Schroedische Noten........

Holländische Noten Lell'sch-Orsterteich, i 100 Ärotten amerikanische Noten ......

Englische «ölen..........

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Ungarische Noten..... . .

Tschechoslowakisch« NoM» Norwegische Noten ....... Nuinanisch« Noten-........

Svantlch« Rvteu ......

Brief

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Divldenbenpapiere u. ausU Dnleiben In Dllllonen proz. die fest oerzinsl. beutsch-Anl. in Mlllia'drn Prozent.

Datum:

u>anrnvten.

Berlin 4 Mär, \ Qttb

Frankfurt n M |

Berlin

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Berliner Produktenbörse.

Berlin, 4. QHän. DaS Gesck>5ft eittirldelte sich heule schwer. Die Stimmung war ruhig. Unternehmungslust fehlte. Die Meldung, daß man in Rußland Exportbeschränkungen besonders für Roggen beabsichtigt, hat zunächst keinen Ein­druck gentacht, da man die Tragweite nicht kennt. Jnlcmdsbrotgetrride war meist still. Für Roggen ist mir kleine Kaufneigung vorhanden. Gcrsde war ruhig. Die Käufer sind sichtlich zurück- hattenter geworden. Hafer hat schwache Senken* Die Ausfuhr scheint sich nicht Immer glatt zu vollziehen, was die Unternehmungslust zurück- haitcnter macht. Auch ter Konsum kauft mäßig. E- TTOtierten: Hafer 136 bis 140. Gerste 182 bis 188. Platamais 225 bis 230, Roggenlleie 74 bis 76. Rauhsulter: Roggen- und Weize.nstroh (drahtgo- preßt) 0.65 bis 0 80, Haferstroh (drahlgepr.) 0.50 bis 0.60. Gerstenstroh 0,45 bis 0,50. Langstvvh und Roggen- und Wc-izenstroh (bi-ndfatengepr.) je nach Fiachtlage. Häcksel 1 bis 1,15, Heu (handelsüblich) 0,90 bis 1,15, Heu, gutes 1,20 bis 1,30, Mielitzee Heu, lose, Klee-Heu, lose 2 bis 2,30. An ter Mittagsbölse notierte man für ©etmte und Del- saaten per 1000 Kilo (sonst per 100 Kilo) ab Station: Weiz>n, märt 162 bis 167, Roggen, märt 130 bis 137, Braugerste 175 bis 185, Futtergerst« -150 bis 155, Hafer, märt 112 bis 122, poinrn. 113 bis 122, Weizenmehl 24,50 bis 26,75. Roggenmehl 21 bis 23,25, Weizenkleie 9 bis 9,20, Roggenllrie 7 bis 7,10. Raps 295, Leinsaat 400 bis 410. Diktoriaerbsen 27 bis 28, lleiue Sveiseerbsen 17 bis 18,50, Futtererbsen 12 bis 13, Peluschken 11 75 bis 12,50, Ackerbohnen 13,15, Wicken 14,50 bis 15,50, Lupinen, blau 13 bis 14,50, gelbe 16 biZ 16,50. Seradella 14 bis 15, Rapskuchen 10.80 bi- 11, Leinkuchen 22 bis 23, Trvckenschnitzri 8,10 bis 8.20, vvllw. Zuckerschnitzel 16 bis 22, Kartoffel­flocken 17,25 bis 17,50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 4. März. Es notierten für je 100 Kilo: Weizen, Wetterauer 18,75 bis 19, Roggen 16,75 bis 17, Sommergerste für Drau- zwccke 21 bis 22, Hafer, inlänö. 15,50 bis 16, Weizenmehl, südd. Spezial 0 28 25 bis 28,75, Roggenmehl 24,50 bis 25,25, Wei/en- und Rog­genlleie 8,75 bis 9,75, Mais, La Plata 19,25 bis 19,75. Tendenz: Ruhig.

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