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tm Wohlgeschmack gehalten, wirb immer gern ge- Kt und den herben, bitteren Orangenmarme- vorgezogen.

Kaff ee nach arabischer Art. Die Art, tote derselbe in Beinen, in der Heimat des Mokka- Laftces, 3übereilet wird, dürfte toohl die beste sein. 3n b* Liter kochendes Wasser gibt man minde­stens 34 Stück Zucker (je nach Geschmack), ba^a drei Kaffeelössel voll feinst gemahlenen Kaffee, läßt den Kaffee bei gelindem Feuer aufwallen, stellt ihn dann sogleich 1/41/2 Qlthuite zur Seite, gibt ihn dann wieder ans Feuer, läßt ihn wieder aufwallen, stellt ihn dann wieder V4V2 Minute zur Seite, bann wird er zum dritten Male an das Feuer gestellt, vom Feuer weggenommen und so­fort ohne Durchseihen Heist in die Tasse gegossen. Das Kaffeepuloer senkt sich in einigen Minuten von selbst. Wenn der Kaffee auf obige Art richtig zubereitet und von annähernd guter Qualität ist Sienado, Guatemala, Costarica, Mokka, Hon- ras, Salvador usw.), so wird man beobachten, Last auf der Oberfläche des Kaffees in der Lasse eine förmliche Oelschicht schwimmt, die am Rande der Lasse haften bleibt. Diese Oelschicht stellt die eigentliche Quintessenz der Grundsubstanz des Kaffees dar und wirdKaffeol" genannt, welch letzteres als hauptsächlich wirksamer Bestandteil Les Kaffees gilt und eine sehr wohltätige Wir­kung auf den Organismus ohne jebe schädliche Re­benwirkung aus übt. Leider macht der Deutsche bei der Kaffeezubereitung den Fehler, datz er das Kaffeol nicht herauskocht, sondern mit dem Satz in den Ausguß schüttet.

Selbsthilfe im Haushalt.

Teppichpflege. Die Teppiche werden am besten gereinigt, wenn man in einen Kübel voll Wasser ein Viertel Liter Salmiak und etwas Terpentingeist schüttet, eine Dürste in die Flüssig­keit taucht und den vorher gut geklopften und ge­bürsteten Teppich damit reinigt; man reibt dann erst mit einem feuchten und darauf mit einem reinen, trockenen Tuch nach und läßt den Teppich solange glatt ausgebreitet liegen, bis er trocken ist; man kann ihn auch glatt auf eine Stange hängen. Plüschüberzüge können sehr vorsichtig mit Ter­pentingeist gereinigt werden; eine Probe an einer wenig sichtbaren Stelle ist jedoch vorher unbedingt nötig. Ein Lappen oder Schwamm wird mit Terpentingeist befeuchtet, gut ausgedrückt und der Plüsch damit abgerieben; es wird mit einem weichen, trockenen Tuch nachgerieben.

EntfernungvonTintewf lecken aus Fußboden. Mit verdünnter Salzsäure kann man jede Art von Tintenflecken, selbst die ältesten, aus den Fuhböden entfernen. Mair betupft die Flecken mit etwas verdünnter Salzsäure und läßt die Salzsäure bann einige Zeit auf den Fußboden einwirken. Alsdann wird unter stetem Zugiehen von Wasser der Fleck einige Male ausgewaschen. Die zunächst hellere Steile bekommt nach einiger Zeit ihre ursprüngliche Farbe wieder.

Der vielseitige Essig. Der Essig im Haushalt ist nicht nur unentbehrlich für ditz Bereitung vieler Speisen, auch ein Reinigungs­mittel ersten Ranges ist er. Er nimmt Rauch­flecke und Schmutz von Wänden und Holzwerk, entfernt Fliegenflecke von Glas und Rahmen, Kalkflecke von den Fensterscheiben. Kochend, weicht er die hart gewordene Farbe in Pinseln auf. Auch als Mittel gegen rauhe und aufgesprungene Hände ist er anzuwenden.

k. Brandflecken, die durch zu heißes Bügeln entstanden, ohne daß die Fasern zerstört sind, bestreicht man mit in Wasser aufgelöstem Borax und bügelt bann die Stelle trocken. Oder man bestreiche den Fleck mit einem Brei aus Sonerbe,, Zucker, ©tärle, Gummi unb Wasser und lasse ihn' trockn cn.

Seide plätten. Man nehme ein beileibe nicht zu heißes Eisen unb lege zwischen ben SeidenPvff und das Plätteisen ein weißes Blatt Papier. Die Seide wird glänzend, wenn man sie »wische* zwei Bogen Papier legt unb während des Plättens langsam durchzieht.

Turnen. Sport und Spiel.

* Dillardsport. Man berichtet und: An­geregt durch, das Billard-Wettspiel des Dann- flädter Billardmeisters Handle wurde am Frei­tag abend im (Safe Amend derErste Gieße­ner Dillardklub" gegründet. Als Klublvkal wurde das Eafe Amend gewählt, welches durch einen Erweiterungsbau einen separaten Dillard- saal erhalten wird, in dem zwei große Wett­spielbretter und vier Rormalbretter, sowie Queues usw. zur Aufstellung kommen. Rund um ben Saal wird eine erhöhte Sitzgelegenheit gebaut, so daß die Dillardspieler durch die Zuschauer nicht gestört werden. Der Klub, der bereits 40 Mitglieder zählt, wird der Spielstärke nad), in Klassen eingeteilt. Die besten Spieler sollen im Laufe des Jahres gegen die Spieler des Hessi­schen Bistard-Verbandes in Mainz, Darmstadt, Worms und Offenbach im Wettspiel antreten. Die Eröffnung des neuen Bistardsaales ist für Anfang April zu erwarten.

Gerichrssaal.

Prag, 3. Marz. (Wolff.) Sn dem Brünner Prozeß g-gcn ben neunzehnjährigen Dauprakti- kanten Johann Vesely, der im Rovember 1923 den Infanteriekapitän Hanika auf Anstisten von dessen Gattin, der 24jährigen Hilde Hanika und ihrer Mutter, der ehemaligen Hebamme Franziska Charvat, hinterrücks erschossen hat, ist heute das Urteil gefällt worden. Es er­hielten: Johann Vesely wegen des Mordes an Kapitän Hanika drei Jahre Kerker in Berücksichtigung seines jugendlichen Alters, die Franziska Charvat zwanzig Jahre schweren Kerker. Die <5rau des (jrmorbctcn, Hildegard Hanika, ist zum Tobe durch den Strang verurteilt worrden.

Wirtschaft.

Grpßhandelspreisilidcx im Februar.

Da jm allgemeinen die Großhandelspreise bereits im Januar sich den stabilen Wahrungs- Verhältnissen angepaßt hatten, hat die Groß- handelsziffer der ^.Industrie- unö H.m>elszei- tung" im Februar nur eine unwesentliche Aenäe- rung erfahren. Von 133,65 fiel die Indexziffer auf 133,22.

Während für die Gruppe Kohle und Eisen die Veränderung mit 0,3 Prvz. Zunahme fast kaum ins Gewicht fällt, zeigt die Gruppe Häute unb Felle eine starke Erhöhung um 10,7 Prvz., die auf die großen Preiserhöhungen gegen Ende des Moirats auf den verschiedenen ^äuteauttionen zurückzuführen ist. Die übrigen Gruppen weisen mehr oder teeriger starke Schwan­kungen auf. Für die Gruppe Textilien er­gibt sich im Monatsdurchschnitt eine Senkung von 1,2 Proz.; hier liegen Die Preissenkungen im Zusammenhang mit der Weltmarktprersbe- toegung vorwiegend in der zweiten Hälfte des Monats. In der Gruppe Getreide, Mehl und Fleisch, Fisch fanben in der zweiten Hälfte teS Februar weitere Erhöhungen statt, nach.em der Anfang des Monats noch nieder­gehende Ziffern aufgetoiejea hatte.

In der letzten Februar Woche hat die Groß-- handelindexzisfer derIndustrie- und Handels- zeitung" eine Senkung von 0,4 Proz. von 134,49 auf 133,90 erfahren. Da in der gleichen Zeit der Außenwert der Qltarf unverändert blieb, deckten sich die prozentualen Bewegungen der Goldmark- und Papiermarkziffern auch in dieser Woche. Die stärkste'Veränderung weist auch hier die Gruppe Felle und Häute mit minus 6,8 Prvz. auf.

* Reue Anleihe des Kreises Hanau-Gelnhausen. Der Kreistag des Kreises Hanau hat beschlossen, eine Anleihe bis zu 60 000 Goldmark zur Gewährung von kurz­fristigen Darlehen zwecks Belebung der Daulust aufzunehmen.

*

Frankfurter Dorfe.

Frankfurt a M, 3 März Tenden,;: Gut b *bnietet Auf den meisten Marktaebiet en war tm aUgmrhrcin ttwy "eS freundlichen Grund- tv^es F in stärkere° Geschäft au verzeichnen. Eine Ausnahme davon macht m einige Sveüalwerie. S) waren vorbörslich Elektrisch? Hochbahn Berlin mit 53 gefront. Ferner fanden auch Frankfurter Qn'gmn. Versicherungs-A.°G toieser renere Be­achtung. Der Freiverkehr zeigte eine behauptete Tendenz. Etwas recc wurden Kroichgauer ge­sucht, 600 bis 625. Sonst ist von diesem Markt nichts besonderes zu berich'en. Man nannte Gro- wag 38' bis ^00. Benz 6303, Hansa Lloyd 2200, Uta !0 "0\ Elektro ilnterfranfm 1025 Ludwigs­burger Porzellan 5000, Chemi ch.e Remy 1000, W vnker 1600, Meyer Teriil 950, Krrigershall 13 000, Decker Stahl 11070 Decker Kohle 11 225. Don ben sonstigen Marktgebieten ist zu berichten, daß Mvntanaktien zu Beginn gut behauptete Tendenz aufteferen. Einiges Geschäft entwickelte sich in Daimler, Kleyer leicht befestigt. Von Ma- scknnenaktien waren Krauß Lokomotiven begehrt, ohne eine besondere Kursbewegung zu verzeichnen. Julius Sichel anziehend. Eine Befestigung zeigten Chemische Griesheim und Badische Anilin. Scheide­anstalt, RütgerÄverke schwächten sich etwas ab. A. E. G. zoaen mäßig an. Felten u. Guilleaume lebhafter. Behauptet waren Bankaktien. Metall­bank 1 Billion höher. Norddeutscher Lloyd und Hapag erzielten leichte Kurserhöhungen. Kali­papiere, Zuckerwerte blieben ohne wesentliche Ver­änderungen. In Zellstoff Aschaffenburg still, Walbhof plus 1,4 Prozent. Der Rentemnarkt, soweit die deutschen Anleihen in Frage kommen, lag still, dprozentige Reichsanleihe stellten sich anfänglich auf 113 Milliarden. Hypothekenpfand­briefe durchschnittlich mit 3 Billionen gehandelt. Fester lagen Dauaktien.

Berliner Börse.

Berlin, 3. März. Im Mittelpunkt der Er- örterungen an der heutigen Börse stand der Brief­wechsel zwischen Macdonald und Pvimcars. Die Ausführungen des ersteren werden sehr günstig aufgenemmen^ während Poincares Antwort zwar immerhin trotz allen Parenthesen als ein kleiner Fortschritt bezeichnet wird, im übrigen aber, da er immer noch an vielen längst als unmöglich erkannten Ideen und Behauptungen festhält, auf ziemlich- Zurückhaltung stößt. Ein anderesThema, das die Börse augenblicklich lebhaft beschäftigt, ist die Kreditnot der Industrie, die eine wirksame Konkurrenz mit dem Auslande nahe>u unmöglich macht und die die endgültige Wiedergesundung der deutschen Wirtschaft treUer hinan. schiebt. Viel verspricht sich die Börse von der Goldnotenbank, aber einstweilen ist man sich über diese noch ziemlich im Unflaten. So kann trotz mancher günstiger Momente eine wirksame Belebung des Effektengeschäftes nicht eintieten. Das Publikum, das Ende der Woche bereits einige Reigung zeigte, seine Gelder, wenn auch in gewissen Gren­zen, der Börse zur Verfügung zu stellen, wird durch die enorme Dör e rumfatzsteuer immer wie­der abgeschreckt. Immer mehr drängt man des­halb an Börsen kreisen auf eine Reduktion der für die Inflationszeit bestimmten S euern, deren Hohe das Geschäft lahmlegt, der Börse und damit der Wirtschaft brachliegende und nötig gebrauchte Kapitalien entzieht, die Eristenz vieler Bank­institute gefährdet, das Le eaishaltungsNiveau der großen Schicht der Dankangeste'.lten herabmindert und teilwrise Entlassungen beringt, und schließ­lich dem Fis tu § durch die vollständige Versump­fung des Geschäftes fühlbare ®innabmeau8fälle verursacht. Trotzdem am Samstag sich einige Ansätze zur Geschäftsbelebung zeigten, war heute die Haltung des Effektenmarktes durchaus un­einheitlich und größere Veränderungen kaum zu

verzeichnen. Am Devisenmarkt hielten sich die Anforderuirgen in den üblichen Grenzen. Am Mvntanmartte gewannen: Essener Steinkohle 3l/2 und Harpener ca 2 Proz^ während Katto- wrtzer 3 Proz. einbüßten. Kaliwerte waren bei der ersten Rotierung wegen mangelnden Geschäf­tes ausgesetzt, mit Ausnahme von Deutschen Kali, die ca. 21/, Prwz. einbüßten. Am chemischen Markte waren die Veränderungen geringfügig: eine Ausnahme machten aber Oberkoks mit einer Steigerung von 2/< Proz. Fast gänzlich unver­ändert, mit einigen Schwankungen nach unten, lag der Markt der Elektrowerte. Maschinenfabri­ken wiesen ebenfalls keine nennenswerten Ver­änderungen auf. Otavi und Deutsche Erdöl waren ausgesetzt, während Apis um ca. 1 Proz. an­zogen. Deutsche Renten waren ebenfalls nicht ganz einheitsich doch überwogen hier, wenn auch nur um ein weniges, die Abschwächungen. De- merkeirswert ist ferner noch ein Zurückgehen der Kurse für Schutzgebietsanleihen. Elektrische Hoch­bahn waren auch heute wiederum stark begehrt und zogen von 51 auf 535/8 an. Bankaktien waren wenig verändert. Don den Kolonialwerten tetrien Diamond eine ziemlich beträchtliche Kurssteig, runj von 20 auf 22'/- auf, auf Gerüchte von einer bevoriieixnden günstigen Diridendenvertestung hin. Wie teir hören, sind diese Gerüchte jedoch keiiresfalls zutreffend, da sich die Geselllchast über die Dividendenverteilung noch nicht schlüssig ge­worden ist.

ftranffurta M

Berlin

) 92V2 Prozent des "Rückzahlungswertes.

Börsenkurse.

(Ohne Gewähr.)

Zellstoff Waldhof.....

Zuckerfabrik Frankenthal Zuckerfabrik Waghäusel

PA Deutsche RelchSanleihr <*lo Deiitschr Rctch-anlrlhe 8Va Deutsche Reich anleibr 3*A Deutsche RcichSinleibe Druilchr Svarpräintenanlethe 1*1, Preußische fionfol» . .

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Deutsche WertDollar-Nnl dto. Dollar Schatz-Anweisung */. HoHfürTm ...... 6*/« «old.nexikan« .....

ttTdnet HaiideltiaeseNschaf»

onimerz und Privat-Bank Darinst. und Naionalbank Drukiche Bank........

Deu iche BereinSbank . . . DsSeonto Commandit Mct^llbank Mllteldcnt'che Treditdank Oeste reichifche Creditanstalt Westbank

Bochumer Guß ... ...

Bnder 4 ......

Taro Deutsch Lurembnrg Gelsentirchcner Bergwertk.

6arpc:.ct Berg bau tulnverfe SlscherSlrbru. . . . Kaliwerk Wcsteregelo Laucahntte...........

t? bei bedarf ........ Pbonh Bergbau.......

viheinnabl Ri. deck Montan .......

teauti Bergbau. ......

tzambUrg-vmerkta Pak«. . Norddeutscher Llovd ....

Cbcramische Werke Albin . .

Zementwerk Hetdelb«- . . Philipp Hoi,mana .....

Anglo-Cont.-Guano ....

Badische Anilin........

Chemische Mayer Alaptn. . .

Goldschmidt..........

Griesheimer (Electron ....

Höchster Farbwerke HoUverkohlung Rütgerswcrke Echeideanstalt ....

«Na E'ektrUitStr^esellschast veramann ......... Maiiikraftwerk» ....... bcbuctert . . . ......

Siemens k HalSke ....

«dlerwerke Kley«

Daimler MotvreU. ....

Heuligenstaedt . .......

L.tguin ...........

strankkurter Armaturen . .. .st onlernenkabrik Brann . . Mctnstgestllschaft Frankfurt. Bei. Union S uhfabrik Herz Sichel....... . . .

Dividendenpopiere u. ausl. ?Inleihen in Billionen Proz. die sest oerzinsl. deutsch.Anl. in Milliaden Prozent.

Datum:

Schtuh- fiure

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5,9

Devisenmartt BerlinFrankfurt a. M.

(In Billionen Mark ausgedrückt. Buenos-Aires, London, Reuyork, Japan, Rio de Janeiro für eine Einheit, Wien und Budapest für 100 000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.)

Telegraphische Auszahlung.

»Ohne C.währ.)

1 - Äär;

3 Mär»

Amtliche DioHeruna

Amtliche Wotlcnirt» Geld | Brief

Geld

Briet

Plmfl.-'Hott Brss-Ninw. Gbrifflnnkt. Kovonbagen etorfbotm . HrlsiugforS. Italien - London . . Wcutiort . . VartS .. . echweiz Spanten . . Wien in D-» Ceit-abgeft Praa - . Budapest. Buen^AirrS Butaarieu Japan - . 'Jiw de Jan. Belgrad tinübDn

156,61

15.16

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72,62

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Cfi

3,39

1,o95

0,195

6,58 '4,46

157,39 15,24 66,14 66,63

110,28 10,63 18,25

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17,74 73,18 53,33

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7,,8 1/45 4,41

1,905 0.505

6,62 14,54

156,61 15.36 56,11 66.37

109,72 10,57

18.16

18,055

4,19

17,68 72,82 52,67

6,28 12,21

7,48 1,435

3/9 1,685 0,495

6,68

14 46

157,39 15,44 66,39 66,63

110,23 10,63 18,25

18,145 4,21

17,74 73,18 52.93

6/2 12/9

7,52 1,445

3,41 1,905 0/05 6, 2 '4.54

Devisen-Zuteilungen. Holland 2. Brüssel 3, Dorwegen 3, Dänemark 3, Schweden 3,

Rvt en-Zuteilungen: Amerika 1, reine Stücke 2, (Belgien 2, Dänische 1, England 1, kleine Stücke 1, Finnland 25, Frankreich 1, Holland 1, Italien 40, Vorweg en 5, Oesterreich 2, Kroaen- Stücke 2, Rumänien, kleine Stücke, Schweden 2, Schweiz 1, Spanien 5, Tschechen I, fieineJStücfe 5 Prozent, Angarn voll, Hugoslawion voll, (Sofia voll.

Märkte.

Berliner Produktenbörse.

D e r 11 n, 3. März. Die Tendenz tm Getreide» geschäft war nicht viel verändert. Für Weizen waren die älmsähe gering, die Mühlen bekundeten bei ungünstigem Mehlgeschäft keine Kauflust. Schle­sien bietet weniger als bisher. Für Roggen waren die Forderungen eher etwas fester, sie waren hier ober meist nicht durchzusehen. Hafer war behaup­tet. Es besteht für die Küste und für den Kon­sum etwas Frage. Gerste war sehr ruhig. Die Verbraucher halten zurück, so daß der Absatz schwieriger geworden ist. Von Polen bleibt An­gebot im Markt. Frühmarkt: Hafer 135 bis 140, Sommergerste 190, Roggenkleie 12 bis 75, Weizen­kleie 92. Man notierte für Getreide und Oeh- saaten per 1000 Kg. (sonst per 100 Kg.) ab Sta­tion: Weizen (märkischer) 162 bis 167, Roggen, (märkischer) 130 bis 137, Braugerste 175 bis 185, Futtergerste 150 bis 155, Hafer (märkischer) 112 bis 122, Hafer (pommerscher) 113 bis 122, Weizen­mehl 24.50 bis 26.75, Roggenmehl 21 bis 23.25, Weizenkleje 9 bis 9.20, Roggenkleie 7.20 bls 7.30, Raps 295, Leinsaat 400 bis 410, Erbsen (Viktoria) 27 bis 28, kleine Speiseerbsen 17 bis 18, Futter- erb-seN 12 bis 13, Peluschken 11.75 bis 12.50, Acker­bohnen 13 bis 15, Wicken 14 bis 15, Lupmen (blaue) 13 bis 14.50, Lupinen (gelbe) 16 bis 16.90, Sera del la 14 bis 15, Rapskuchen 10.90 bis 11, Leinkuchen 21 bis 22, Trocken schnitzel 8.30 bis 8.40, vollwertige Zuckerschnihel 16 bis 22, Torfmelasse 8.70 bis 8.80. Kartoffelflocken 17.25 bis 17.50.

Frankfurter Getreidebörse.

Frankfurt a. M., 3. März. Bei beschei­denen Ülmsätzen sind die Preise am heutigen Ge­treidemarkt gegen ihre letzten Dotierungen wenig verändert. Weizen und Roggen lagen ruhig, man bemerkte eher etwas 2Ingebot als Rachfragr. Gerste und Hafer sind zu ermäßigten Prsisew unterzubringen. Futtermittel lagen ziemlich fest. Das Mehlgeschäft liegt ruhiger. Es notierten für je 100 Kilo: Wetterauer Weizen 18,75 bis 19, Roggen 16,75 bis 17, Sommergerste für Drcrw° zwecke 21 bis 22, Hafer, inländ. 15,50 bis 16, Weizenmehl, südd. Spezial 0 28,25 bis 28,75, Roggenmehl 24,50 bis 25,25, Weizen- und Rvg- genkleie 8,75 bis 9,75, Speiseerbsen 25 brs 35, Mais, La Plata 19,25 bis 19,75, Heu, südd., gut 7,50 bis 8,25, Weizen- und Roggenstroh 4,50 bis 5, Treber, getrocknet 15,25 bis 15,75. Tendenz: Stetig.

Frankfurter Schlachtviehmarkt.

fpd. Frankfurt a. M, 3. März. Aus­trieb: 296 Ochsen, 807 Färsen und Kühe, 245 Kälber, 142 Schafe und 1718 Schweine. Es wur­den bezahlt für einen Zentner Lebendgewicht (in Goldmark): Ochsen vollst, ausgewachsene 45 bis 52, junge fleischige unb ältere ausgemästete 38 bis 44, mäßig genährte junge und gut genährte ältere 3035, Dullen vollst, ausgewachsene 1 3540, vollst, jüngere 3035, Färsen und Kühe: vollst. Färsen 4248, Dollfl. Kühe 38 bis 45, wenig gut entwickelte Färsen 3040, ältere aus gemästete und wenig gut entwickelte jüngere Kühe 3237, mäßig genährte Kühe und Färsen 2834, gering genährte Kühe und Färsen 1018, Kälber: feinste Rütstkälber 6065, mitt­lere Ware 5058, geringere 4550, Schaf e: Mastlämmer und ÜNasthammel 4550, geringere 3540, Schweine unter 80 Kilo 5572, von 80-100 Kilo 7578, über 100 Kilo 7678. Der Markt verlief ruhig. Dei Schweinen verblieb Lieberstand.

Frankfurter Pferdemarkt.

fpd. Frankfurt a. M., 3. März. Der vom Landwirtschaftlichen Verein veranstaltete Pferde- marft war heute mit etwa 700 bis 800 Pferden beschickt. Unter diesen befanden sich auch zahl­reiche Ausländer, vor allem Holländer. Allgemein wurde bemerkt, daß sich das Pferdemateriat merklich, verbessert hat. Die Preise zogen gegen den letzten Markt leicht an. Bezahlt wurde für ein Paar bester Arbeitspferde 3800 bis 4400 Goldmark, für ein mittleres Tier (Stück) 900 bis 1400 Goldmark. Der Besuch war gut. Land- trirte waren besonders viel anwesend, doch ge- tr-iimt es den Anschein, als ob sich das Geschäft immer mehr zwischen den Händlern selbst voll­zieht, die in großer Zahl aus Thüringen, Sach­sen, Hannover, den Rheinlanden und vor allem aus Süddeutschland erschienen traten. Größere Transporte Pferde tpurben nach, Sachsen und Thüringen verladen.

HelslngforS 5, Italien 3. London 2, Reuyoik 2, Paris 2, Schtvej^ 2, Spanien 3, Wien 50, Prag 2, Budapest voll, Duemrs- Aires 3. Sofia voll, Iw pan 3, Rio 5, Belg.ad voll, Lissabon 10 Prozent.

Da nf n oten.

(Ohne Gewähr.)

Berlin, 3. März

Geld

Brief

spchwetzrr Moten ........

72,82

73,18

KranjSsilche Moten ........

1' ,65

17,74

Dänilche Äoten ..........

66,33

66,67

kibwedilchc Moten ........

109,72

110,23

bvlländischc Noten........

153,61

157,-9

$>ri!t(d).Ctfterrcid), i 100 Kronen

6,28

6,32

Am^rUantsche Molen.......

4,19

4,21

knglilchr Noten..........

18,05

18,15

fit lientsche Noten .......

Nelgilche Noten - .........

19,65

13,'. 5

15,35

15,44

Unaariiche Noten.........

4,21

4,26

Tlchechosloivakilche Noten. . . ° -

12,21

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Nocivegitchk Noten .....

56, >1

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