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Man verlange beim Einkauf von Rah ma-buttergleich gratis die Kinderzeitung „Der kleine Coco .
Frankfurt a. M, den 1. Oktober 1924
Bekanntmachung. DninhnrrH
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Franz Rathenow.
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mb.
'tt. 1924
Die glückliche Geburt eines gesunden Jungen zeigen ergebenst an
Hans Bosch u. Frau Bertha-Maria geb. Stephan
DlllSfßSro ÜÜklÄÜ qeroünWn TintiifliBmrein u.meiswen öle BröhJW UnioÄeel HCOTse. Sieben. SMicJ.
Kirchliche Nachrichten.
Isr. ReligionSgemeinbe. Gottesd.i. d. Synagog» (Süd-Anl.). Samstag, den 4. Oktober. Dorabd. 5.45, morg. 8.30, abds. 6.05 u. 6.45.
□ft. ReNgionSgesellschast. Sabbatseier, 4. Oft Freitag abd. 5.30, Samstag Dorrn. 8.00, Predigt, nachm. 4.00. Sabbatausgang 6.45. — WochengotteS. dienst: Morg. 5.15, abdS. 5.30.
Rilltet in r^tQni "Mi:
Al,. SIS» fünft, und
Wer beteiligt sich an einem
Abendkursus imweitznähen undZliäen Der Kursus soll in den nächsten Tagen eröffnet werden. Schrift!. Angebote unt. 023907 a. d. Gießener Anzeiger.
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Hessen-Nassau.
bl. Dillenburg, 2 Oft. Die vor einiger 3cit gehegte Absicht der Provrirzi.ilschulbehörde, mit dem Austritt der letzten Klasse aus dem hiesigen Seminar die Anstalt zu schlichen rcsp umzu wandeln, scheint cvieder mehr z u r ü ck g e l r e t e n zu sein. Wie verlautet, sollen die sich in einer Spanne von 2 Jahren bildenden Verhältnisse im Lehrerberuf abgewartet werden, ehe man zu den obigen Maßnahmen schreiten, will. - Das Jahr 1924 hat bis jetzt unserer Stadt und dem ganzen Kreise eine rege Bautätigkeit gebracht. Den stärksten Zuwachs hat das Mittelleld Hierselbst als Beamt en viertel erhallen, zu dem sich 7 neue Wohnhäuser gesellt haben,' in den meisten Fällen finanziert durch den Staat resp. Kreis oder den Bauveivin. Das private Bauen dagegen tritt immer mehr zurück, und da, wo man damit angefangen hat, erlauben es die wenigen Mittel nicht, den Bau zur Vollendung zu bongen. Die letzte Stadtverordnetenversammlung beschäftigte sich mit den Bauvorhaben und fahle den Deschluh, etliche St rahen zu verlängern resp. auszrbauen, um neues Wohngelände zu erschlichen.
bl. Aus dem Dilltal, 2. Ott. Nachdem die Erntearbeiten sich allmähllch dem Ende zu neigen, taim man eine Uebersicht über berent Ertrag gewinnen. Das Korn und der Weizen haben im allgemeinen einigermaßen standgehalte i, so dah man noch den größten Teil gerettet hat. Die Kartoffelernte ist in vollem Gange. Der Behang ist durchschnittlich gut, doch sind die Knollen klein geblieben. Die befürchtete Fäulnis ist hier im allgemeinen nicht cingetretcn. Die Obst baume tragen, abgesehen von den Pslaumenbäumen, stark. Die Fcrcht hängt über- aus zahlreich, und zudem hat sie sich noch gut entwickelt. Die Pflaumen lassen aber m diesem Jahre/ bedeutend nach. Aimmt man von allen Grzeugnillen den Durchschnitt, so kann man sagen, dah die Ernte in diesem Jahre bei uns doch noch einigermaßen fruchtbongend gewesen ist.
Der nette Oberbürgermeister von Frankfurt a. M.
Franksurt a. M., 2. Oft. (SH.) In heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde Stadtrat Dr. Land mann zum Oberbürgermeister vvn Frankfurt an Stelle des bisherigen Oberbürgermeisters Vvigi gewählt. Dr. Landmann würd' mit 35 gegen 27 Stimmen gewählt, die auf den bisherigea Oberbürgermeister entfielen. Dr. Landmamn ist am 18 Mai 1868 in Mannheim geboren und gehört fdt 1917 dem Magistrat der Stndt Frankfurt an wo er das Wirtschaftsamt leitete Er hat sich besondere Verdienste um die Fpanksurter Internationalen Messen erworben.
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•* Die Svnntagsdien stein teilung der Aerz te und Apotheken unserer S adt wird von morgen ab regelmäßig in der Samstag-Ausgabe unseres Blattes veröffentlicht Dabei ist folgendes zu brachten: Der Sonntagsdienst der Aerzie erstreckt sich auf die Zeit von Sams- tag nachmittag 4 älhr bis Montag früh 7 älhr, der Sonntagsdienst der Apoch.cken gilt von Samstag abend 7 Uhr bis Mvnt^ früh 8 -Ufcr, auher- bem hat die Apotheke des jeweiligen Sonntagsdienstes auch noch den Nachtdienst in der folgenden Woche. Wir empfehlen diese Regelung zu beachten, denn sie gilt auf die Dauer.
♦ ♦ Die Feuersi reuen werden morgen »«lchmittag 4 älhr probeweise in Tätigkeit gesetzt.
* ♦ Die Obsttrockenanlage im städt. Elektrizitätswerk wird wegen zu geringer Benutzung vom nächsten Montag ab geschlossen.
* * Ein Jubiläum des Standesamts. Arn 1. Oktober waren 50 Jahre verflossen, seitdem das Standesamtsregister und die ftaat- Uche Eheschliehungsfoon in Preuhen allgemein eingeführt wurden und das Amt der Standesbeamten im ganzen Lande seinen Anfang nahm.
ADD. Dom 1. Januar 1 92 5 ab neue Frachtbriefe. Am 1. 3uni tx 2s. war in der Güterabfertigung ein neuer Frachtbrief-Dordruck in der Gröhe 420x297 Millimeter eingeführt worden, nachdem bereits vorher aus diese Aeueinführung hingewiesen und empfohlen wor-
besonderer Preis Würdigkeit
fenburg ist bekanntlich die Provinz Starkenburg benannt worden. — 2bn Sonntag «wird die Da r m- fiäbtcr Herbstausstellung, veranstaltet vom Ortsverein Darmstadt der „Allgemeinen Deutschen Knnstgenosfenfchaft". eröffne:. Aus der Ausstellung sind 33 hessische Künstler mit 120 Werken vertreten. — 3n Ober roden wurde bei einem Unfall an der Dreschmaschine dem Dreschmaschinenbesitzer Ehristian Simon dieS ch L d e l- deckezertrümmert. Er wurde in das Ossen- bacher Krankenhaus gebracht. - Der Gemeinde Langen ist von der Kommunale, i Landes bank em Kredit von 500 000 Mk. zur Verfügung gestellt worden zum Zinsatz von 8 Prozent. Das Geld soll zum Dau von Wohnungen verwendet werden.
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r nJw,ctov tierciniflUnfl .S, Aliat' KÄ iefrerW ,(» Gsetzen, Ztoeigst^' ®.m. t>.» ifllc Gieyen.
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Ärtikel»
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Das Eisenbahnunglück bei Mainz.
Mainz, 2. Oft. ($11.) Aach den neuesten, bisher vorliegenden Meldungen rst die Strecke heute früh wieder frei geworden. Dre genaue Zahl der Toten die gerüchtweise 25 bis 30 betragen soll, steht noch nicht fest, da die Aegie keine genaue Auskunft gibt. Aach ihren Angaben beträgt die Zahl der Toten 7, die der Der- letzten 14. Letztere hat sich inzwischen auf 18 bis 20 erhöht.
Die Ursache der Katastrophe, die in dem verräucherten, vollkommen dunklen Tunnel M grober Entfernung vom Tageslicht und von bat nächsten Meldestellen — grausig gewesen (ein muh, wird in dem Dersagen der Lus' bremsen des l)-Zuges erblickt Infolge des Versagens der D1 ockaussatz > icherung auS Mainz-Haaptbahnhos war da» Gleis des Tunnels nicht zurückgesite ■ Obwohl von bei Blockstelle Maurz-Snd d s TunnelauSgangS der v - Z u g n o cb nickt ; u rückgemel b c t worden coar. lief} der verantwortliche Fahrdienstleiter Mainz-Hau' - bahnhos den 4 Minuten später fälligen c. ■ fon enzug Mainz-Woims ab. Wegen !es dichten Qualmes und der im Tunnel liegenden Kurven tonnte der Lokomotivführer der Pe sonenzuges den haltenden 11 - Z u g. der I igs- über auch im Tunnel keine erl achteten <5d>'af•
lichter ftihrt, nicht bemerken De Anp.till war furchtbar. Die Lokomotive des Pr fot.e fuhr mit voller Geschwindigkeit aus o n letzten O-Zug-Wagen auf, dessen n-un Insasse i loinrt lot waren Die beiden nächsten Wagen schoben sich ineinander, die Gasbehälter explodierten und hüllten den Tunnel in Ra u ch und Flammen ein. Das Unglück :an . H eines der schwersten betrachtet werden, das seit langem zu verzeichnen ist.
Don den tödlich Verunglückten sind (wie wir in einem Teil unserer gestrigen A i» gäbe schon meldeten. D. QV?b.) bisher fünf namentlich festgestellt:
Arthur Struwe, Fabrikant, Hamburg, Damm» torstvahe 32,
Heinrich Engel, Frankfurt a. M..
Eugen Kortier. Fabrikant, Bad Dürkheim, Erwin K ortier, Student. Bad Dürkheim, und ein französischer Kontrolleur Gravier.
Die Aamen der Verletzten, die bis jetzt int Städtischen Kranken Hause liegen, sind: Müller P o?zhttm, Spahn- Kassel K ö m m c <f c - Hol ,- Hausen, Krieger (ohne Ortsbezeichnung> xn französischen Militärlazarett liegen auherdem noch zehn Verletzte.
Militär, Polizei und vor allem die mit Ranch Helmen ausgerüstete Feuerwehr sind unabläffic; bemüht. die noch in den zerschmetterten Wagen -in- geschlossenen Toten und Schwrrwer letzten sreizu- machen. Die Leichen und die Derlehten bieten cb grauenvolles Bild. Die Wucht des Zusammeit- stohes schlug die Bänke der 3. Klasse so gegeneinander. dah die Beine der Insassen fast durch weg zerschmettert wurden. Die Hillcleistung wurde durch die starke Rauchentwicklung, welche die in Brand geratenen Gasbehälter verursachen, in den ersten Stunden säst unmöglich gemacht. Erst bei mit Rauchhelmen und Sauersiofsapparaten aus gerüsteten Feuerwehr gelang es, die zertrümmerten Wagen zu erreichen, aus denen Schmerzens- schreie und Hilferuse ertönten Mit Achten und Hämmern gelang es den Hilfsmannsch ist:n unter den Strahlen der französischen Militärschstnwe.fer. sich einen Weg zu den Gingeschlvssenen zu bahnen.
Auf den Bahnsteigen des Südbahnhofes spielten sich erschütternde Szenen ab. Sehr viele der Leichtverletzten haben vor Schrecken fast den Verstand verloren, andere, die Angehörige in d.m Zuge hatten, waren nur unter Anwendung Von Gewalt abzuhalten, in den Tunnel einzudringen. Augenzeugen berichten übereinstimmend, das) in dem Augei,blick des Jusammenstostes in den we - niger beschädig ten Wagen eine Panik entstand, die sich zum Teil in wüsten Ans> schreitungen äußerte. Die Türen und Fen« fier wurden mit grober Gewalt zertreten und zer- schlagerr, während die Insassen in das Frei - stürzten imb planlos zwischen den Trümmern umherlief an.
Kkinamben Gasthaus zur deutschen Siche
Sonntag, den 5. Oktober 1924, Anfang 4 Uhr öffentlicher Tanz Gut besetzte Mustd — Parkettboden. -- Prima Hau? macher-Wurst sowie Rivvchen, Haspel, Koteletts und sonstige warme Speisen »u jeder Tageszeit.
Sirenen Samstag, den .. -- -— ■ -
mittags 4 4161. »robetoeife getötet rocü®te6cn. den 2. Ottob« 1924
Stadtbauamt. Braubach.__
F»ng tanntt, wv t vereinbar t e Konto- bbenziehungen stattftnden mit dem Zlel, solche UÄberziehungen zu verhindern.
Ferner dahin, dast am hiesigen Platze für Ab- ftempelung von Werttxrpieren ober Einreichung »ur Abstempelung von Wertpapieren Prvvisions^ sätze überhaupt irvch nicht festgesetzt und von letnem Institut berechnet worden finb, so dah der in der Zuschrift enthaltene Dorwurs die Mitglieder der Bankenvereinigung nicht treffen kann.
Wiederaufnahme des Brieftelegrammverkehrs.
Aus dem Reichspostministerium erfahren wir, dah die Wiederaufnahme deS Bries- telegrammverkehrs zum 2 0. Oktober bevorsteht. Ein alter Bekannter kehrt wieder, aber in neuem Gewände. Das neue Brieftelegramm, vorerst nur im innerdeutschen Verkehr zugelassen, soll hinsichtlich der Auslieferung keiner örtlichen oder zeillichen Beschränkung mehr unterliegen. Die Gebühr wird zwei Drittel des Satzes für gewöhnliche Femtele- grarnme betragen, mindestens wäre für ein Brief- iv'Iegramm soviel zu bezahlen, wie für acht Wörter eines gewöhnlichen Fern telegram ms.
Die telegraphische Beförderung soll grunvfäy- lich nach den vollbezahlten Telegrammen, vor- nchmlich allo in den verkehrsschwachen Stunden fiattfinben. Am Bestimmungsort werden ine Brieftelegramme in den Post betrieb übergehen und dem Empsänger wie gewöhnliche Briefe und mit den regelmäßigen Brieszustellgelegenheiten .-.ugesührt werden In der Regel wird dies auf dem ersten Briefzustellgang morgens geschehen können. Das Brieftelegvwnm will nicht etwa das vvllbezahlte entbehrlich machen, sondern ist als ein Mittelding zwischen diesem und dem Eilbrief gedacht. Für die Brieftelegramme werden also namenttich solche Mitteilungen in Betracht kommen, für die die Telegrammform mehr aus äuherlichen Gründen gewählt zu werden Pflegt als wegen ihrer Eilbedürftigkeit, wie z. B. Glückwünsche, Degrühungen usw., oder die in der sonst üblichen Briefform ihre Besttmmung unter besonderen Verhältnissen nicht mehr rechtzeitig erreichen würden.
In zahlreichen Fällen wird das Brieftelegramm also nicht nur dem Privatmann, sondern als wohlseiles und schnelles Aachrichtenmittel auch im Geschäftsleben gute Dienste leisten können. Wo jedoch plötzlich das Bedürfnis zur Absendung einer schriftlichen Mitteilung eintritt, die den Empfänger möglichst schnell erreichen soll, wird auch weiterhin dos vvllbezahlte ober drin- genbe ‘Xdegramm ober gar das Blitztelegramm nicht zu entbehren sein.
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den war. gröbere Bestände an alten Frachtbries- muflcru zu vermeiden. .Troy dieses Hinweises ist die Frist für die Verwendung alter Frachtbrief-Vordrucke in der Grvste von 380x300 Millimeter noch bis zum 31. Dezember ds Is. verlängert worden: von diesem Tage an werden jedoch alte Muster nicht mehr angenommen. Da aber die Verwendung der noch vorhandenen doppelseitig bedruckten (Oerfleinerten) Frachtbriese von 190x300 Millimeter als Frachtbrief- Duplikate bis auf weiteres zuaelassen ist. will der Reichsverkehrsminister nichts Dagegen einwenden, wenn die am 31. Dezember rrvch verbleibenden Bestände der Frachtbriefe von 380x300 Millimeter durch Bedrucken der Rückseiten zu Duplikat- Frachtbriesen umgewandelt, das heißt aus einem Frachtbrief-Dordruck zwei Duplikat-Dordrucke hergestellt würden. Diese geänderten Dordrucke würden vorläufig noch bis zum 31. Dezember 1925 zugelassen werden.
Vorno tizerr.
— Lageskalender für Freitag. Potsdamer Madrigalchvr Konzert, abends 8älhr im Katholischen Dereinshaus. — GabelSberger Stenograp henverein 1861 und Damen verein: Der- ernSabend im Kaufm. Dereinshaus. — Lichtspielhaus. Dahichofstraste: ^Scheine deS Todes". — Hess. Bilderbühne: „MädchenlvS". — Astvria- Lichtspiele: „Derrat".
Landkreis (^tci;cn.
t Grünberg. 3. Oft. Aächsten Sonntagabend finbet in der Turnhalle ein Konzert der Darmstädter Madrigalvereinigung unter Leitung von Privatdvzent Dr. Ava k°Darm° stadt statt. Die Aladrigalvereinigung rst schon mehre re Male in Grünberg gewesen, ihre gesanglichen ßeiftungen haben überall Beifall gefunden. — Gestern fuhr ein Radfahrer nameirs Albach aus Harbach im raschen Tempo den Berg hinter dem ©iebener Wald aus der Strahe Grünberg— Harbach herab und rannte dabei gegen einen Erdhaufen. Der Mann stürzte vom Rad und wurde später von einem Motorradfahrer aus Grüirberg, der ihm auch die erste Hilfe leistete, b^vusttlos aufgefunden. Der hinzugerufene Arzt konnte Beine größeren äußeren Verletzungen feststellen, es scheinen schwerereinnereVepletzungen vvr- zuliegen.
groangsoerftelfleruna.
Freitag, den 10. Oktober 1924. vormittags 10 Mr, soll das dem Georg Bill in Butzbach im Grundbuchs von Giehen zugeschriebene Anwesem Ilur 38 Olr. 2451 ... — 716 qm Hosrette, Lahnstt. 15 (früher 9'/»°)- im Amtsgerrchtsneubau Zimmer Ar. 101 zu G'esten im Wege der Zwangsvollstreckung verstergert werden.
Giehen, den 14. Augu,t 1924.
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Kreis Friedberg.
ss. Friedberg, 2. Oktober. „Groh- Friedberg", unter diesem vielversprechenden Aamen besitzt unsere Stadt seit gestern ein in großzügiger Weise ausgestattetes Etablissement, welches das Lichtspieltheater und die Kleinkunstbühne vereinigen soll. Der gröhte Saal Friedbergs, der als Dersammlungs-, Theater- und Konzertraum allgemein benutzte Saalbau, ist in künstlerischer Weise hergericht-et | worden, ebenso die anstohenden Gasträume au I einem eleganten Eaf6 und einer Weinstube. Gestern abend fand vor einem geladenen Publi- lum, das den geräumigen Saal bis zum letzten Platz füllte, eine Sondervorstellung statt. Die wundervolle Ausschmückung der Räume fand allgemeine Anerkennung, die Vorstellung brachte in ihrem ersten Teil die Vorführung des Films „Die Königin von Saba", im zweiten Teil eine Anzahl recht guter Kabarettaufführungen. Friedberg ist durch die Eröffnung dieses Lokals um eine Sehenswürdigkeit reicher geworden.
Starkenburg und Rheinhessen.
* Darm stabt, 2. Oft. (Eigener Bericht.) Wie die Blätter melbsn, kann der Bergfried derBurgStarkenburg nicht mehr wieder- hergestellt werden, well die Fundanrente nicht mehr tragfähig sind. Der Turm muh gesprengt werden. Die Starkenburg bei Heppenheim ist im Jahre 1066 von dem Fürstabt Lldalerich voir Lersch gegen Adalbert von Bremen gebaut worden, da wegen der Erziehung des jungen Kaisers Heinrich IV. zwischen Adalbert und dem Bischoft Hanne von Köln ein Rechtsstreit ausgebrochen war. bldalerich hatte sich auf die Seite des Bischofs von Kolir gestellt. Der Landtag hatte kürzlich 30 000 Mark zur Erhaltung de- 'Starkenburg bewilligt, beq 28 Meter hohe Turm soll, nachdem er gesprengt ist, mishor nnfflcS/rut werden. Aach der Star»


