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Donnerstag, 3. April 1924

Gießener Anzeiger (General-Anzeiger für Gberhessen)

Nr. 80 Zweites Blatt

Berlin

^ronfnrt i M

ün Billionen Prozent

Datum

! (Set»

H rrb-, 2. April

Die Grosthandelsindexziffer.

des

Dankn oten.

(Ohne (Seipäbr.)

73.5» 2 ,94 P9.P2 111,2?

155,51

6,03

4,11

18,05

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4,79

1 ,71 67,36

2,31

56,66

Elektrizitätsaktien waren 21. E. G., 'Bergmann; Licht und Ävaj e'.wus schwächer. Sonst blieb der Qlloitt still. Qltainua,t gaben mangels AusnahmeM neigung nach. Jul. Sichel sind ebenfalls eiroaS niedriger angeboren, ^uic a> rie lagen ducch- weg behauptet. Zrllsto,, Wuldhof schwankend. Meis) & F.eyiag und Phil. Holzmann schwach. 3ar. Miug wur^e ein Kurs von 1,3 D.llionen: genannt. Zement Heidelberg verloren 1,4 *S;tL

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

($>»181110111)1 Marl ouSneönict!- Buenos Aires. London, NeL York. Japan, 9iio de ?\<v ciro für eine Et»bett, Wien txnb Pudapeit für 100C00 (Einbeiten, aüriS übrige für 100 Etuhettett-I

Lelegrapytlche Auszahlung.

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Die Grohhandelsindexzisfer Statistischen Reichsamts hat sich von 120,8 am 25 Marz auf 122,0 am 1. Aprstl oder um ein Prozent erhöht .Von den Haupt- gruppen stiegen in der gleichen Zeit Lebens­rnittel von 106 2 auf 107,7 oder um 1,4 Prozent, ixrt»n die Gruppe Getreide und Kartoffeln von 85 2 auf 88,9 oder um 4 3, Indu Uiestofse von 1481 auf 148 9 oder um 0,5 (Kohle u ib Visen unverändert 139 0), ferner Inlandswar-en von 108 3 auf 109,6 oder um IL, Einfuhrware 1 von 183 4 auf 184,3 oder um 0,5 Prozent Frc den Durchschnitt März ergibt sich eine Steigerung der Grobchandelsindexzif.er von 116,2 auf 120,7

cder um 3,9 Prozent. Don den Hauptgruppen stiegen In der gleichen Zeit Leb-nsmittel von 100 8 auf 106,4 ooer um 5,6, Jndu.t^estSsle von 145 0 auf 147 0 oder un 1,7 Prozent, Inlands­waren von 104,1 auf 103,2 oder u n 3,9, Einfuhr- waren von 176,3 auf 182,8 oder um 3,7 Prozent.

Deutsche Gold- und Silber­scheideanstalt A.-G. Frankfurt. Die 52. ©. Gv. der Gesellschaft, in der 28 2ttf^nare cm Qlftimfapital von 112,9 Millionen Mark ver- t atci, g n ck/migte den D. icht und die Bilanz, sowie die Gewinn- und Verlustlechllrung des ab- Qvl mfvr.ci Gesck/äftsjahr.s. Ter R iagewinn w.rd oh.e Di-i.eadrnoerte.lu.ig m Höhr von 21 Dst- IO ,xx Mark auf nmz Rechnung vorgetragen. Vorstand an) AufsiHtsvat wurden entlastet. Vach len D-richt dos Vorstand«; litt der Geschäftsgang stark unter der Auhrboschu-vg und bei damit in | Verbindung stehenden Du.lehrshr.idernissen im be- fe'-,ten Rhftrn- und Ruhrlande. Davon wurde besondevs die Metallab'.eilung bct.-uf'.c.i. Der Absatz in Artikeln d-r keramischen Indult ne War­an und für sich besr.edigcn), wenn gleich sich d.e Inflation stark ge.tm) machte. In der chemischen Ab eilu-rg litt d.r 2lbsah unter der Aussperrungs- taktik des Auslandrs. Die Versammlung g-neh- mia-c cirrr A izahl von Satzungsand.wungen. wo­durch die Zahl der Aufsichtsratsmitglierer au, mindeste!-,rs 6. höchstens 13 festgesetzt wurde. Der AussichtLrat soll insgesamt von I i- A.ro >se 1922 ab eine Gesamtvergütung von 30 0)0 Gol.mark erhalten. Die aus,chi0endcn Herren de) Auf- sichstsruts wurden wiedergewähst: newmerwählt wurden Dr. v. d. Porten- Berlin und Dr. F. Äoebler, der sein Amt als Vorstaurdsmiislied nied.-rIclegt hat.

MetallgeseNschaft, Frankfurt. Die G.-V genehmigte den Jahresbericht und die S-'-lus-rechnung. Wie bei der befreundeten Gold- und Silbersch-idranstalt wird auch hier der Rein- gewnm vm 26.2 V.l.i neu Mark auf neue Rech- rmng ohne Dividendenvert-eilung vorgellagrn. Vorstand und Aussichtsrat 'wurdet entlastet. Die Vergütungen des Aussichtsrales werdet für 1922/23 auf zusammet 30 000 Goldmark festgesetzt. 3n der Versammlung waren 112 Millionen Mark Stamm- und 20 Millio^n Mark Do^ugsaktien vertreten

Me tallbank und Metallurgische Gesellschaft, Frankfurt. Dir G-V. ge­nehmigte die Regularien und trug gleichfalls den Reing.winrn von 42,8 Vi.l.onrn Mark auf neue Rechnung ohne SiVibcnue.uxrtvilun i vor. Die Aufsichtsratstmttieme wurde auf 30 000 Gold­man? festg setzt. Vertreten wan n 116 Millionen Mark ©lanmi- und 53 Millionen Mark Do.zug's-

Neuorganisation bet Hanbelskammcrn in Prcnste».

3m preußischen LanL-tag ist eine Votver- erbreung des Handelsministeriums an enommen worden, welche die preußische.1 Hmdelslamme n auf eine neue Grundlage stellen will. Der Vame ist inIndustrie- und Handelskammern" um c- wandclt, um den Einflust. der Industrie in d-r Kammer nach aasten h rvorzuhel-en. Ferner sollen einige fleine Kammem ganz beseitigt treivr'n, andere sollen sich unter mit'.-estimmendem Ernf ur, bes Handelsministe.iums ?um Zweck erb n) za- sämmenschliesten, um gemein ame In ere s-.m ge­mein am zu tertreten. Die Zw.ckv.rbän.e wer en Körperschif.en des oflentlich.-n Vechtes sein. Es wird also in Zukunft c.nstel e der bisher J5 etwa 2030 groste Iniustrie- und Handelskammern tntb daneden etwa 1015 Zweckixroände gelen, innerhalb deren die einzelne Kammer zwar i'./rc ör luben Velange svl-stän g wahrnimmt, die g v- teren W irtschaftsfragen aber im Zweckoerbc.nd löfl. Auch den Frauen ist das aktive und pass.ve Wahlrecht zur Industrie- und Handelskammer gewährt und das Klassenwahlrecht durch das allgemeine Wahlrecht erfetzt.

PomefeMfsTee u aromatisch and^gleblg, Billig Im Verbrauci Niederlagen in allen Stadtteilen

Wirtschaft.

Geschäfisa«ssicht über die Oansabauk A. W. Frankfurt a. M.

Wie die5rff. Ztg." ersähet, hat die Dank sich genötigt gesehen, di-' Ges-chästsaus। uchi zu dz= antragen. Durch unberechtigte gc -chfftnch- Maß­nahmen des Leiters der Offenbacher Fsttale, Di­rektor L i n n e b e ck e r, der weit über ferne Be­fugnisse hinaus an zahlreiche Offenbacher In­dustrielle viel zu umfangreiche Kredite gewahrst hat, ist bei der Offenbacher F i l t a 1 e und .damit bei dem G e s a m t i n st i t u t eute fv starke Illiguidität eingetreten, dah eine ak.tve Wetter­führung der Geschäfte gogc;ia>irtLg nicht mehr in Betracht kommt. Die herausgegebenen Kredite werden von der Dankleitung Atoar als an ich »um größten Teil gut angesehen, iavessem sind sie für den Augenblick nicht realisierbar. Es be­stehen bei dem Instltut u. a. Verpflichtungen in Höhe von zirka 403 000 Goldmark am frank­furter Geldmarkt durch Hereinnahme von Scheck- lausch, 14tägigem und monatlichem Geld, die naturgemäß unter den gegenwärtigen Verhält­nissen ebenfalls nicht fristgemäst erledtgt werden lörmcn. Das Institut ist als G. m. b H. 1920 erachtet und im Januar 1924 in die Aechtsform einer A °G. gebracht. Sein Ak.ienkapital ist 203 Millionen Mark. Direktor ßinnebeder ist fristlos entlassen worden. Es liegt Anlas) zu der Annahme vor, dast die Kontrolle innerhalb der Dank keineswegs ausreichend organistert war.

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vom Auslandsdeutschtum

Ein Eachverständigen-Allsschust des Völker- tzundes weilte in Danzig zur Antersnchlng Les zwischen Danzig und Polen schwelenden Htreites über die Errichtung eines polnischen /Akunitionslagers. Gr bezeichnete als geeigne.ui '.Platz dafür die Halbinsel V.estetplatte gegen die Stimme des französischen Vertreters, der iden Holmplah in unmittelbarer Vahe von v.adt linb Hafen forderte. , .

D<rs Landrsdirektorium hat een Deam.en res ,Memellandes den Deitrsttt zum 'Autonomie- sverbänd verboten. r,

Die steuerliche Bedrückung der deutschen Ge­meind« Hatzfeld im Banat, die iafokge einer «neuen Grenzberichtigung von Säd-slaw en an Ru­mänien abgetreten wird, artet immer mehr zu einem groben Skandal aas, indem die serbischen Behörden vor der Abtretung des Or.es aus £«.1 Einwoh.ern herauszupref en verfuch-n, was Lberh.rupt möglich ist.

Die parlamentarischen Kämpfe zw schen Deut­schen und Polen im Warschauer Sejm neh­men immer schär,ere Formen an. Die pelnische-i Parteien verlangen die )o, artige Auswstsung aller ^Fremden" und die Liquidierung aLe: deutsch n Aentengrundstücke im ehemals pr.usstfch.n Tcil- gebiet. Die deutsche Fraktion bringt eine Inter­pellation nach der andern ein. so gejen die Der- gewaltigung des deutsck-en Schulwesens, gegen die Liquidation des Vermögens der deutschen Fr-aurn- Dcreinc, gegen die Erschwerung bei b:r Erlangung fron Pässen für polnische Bürger deutscher Nationalität-.

©encual Smuts empfing in Kapstadt eine Kommission der deutschen Devöllerung Süd- westafrikas, die erklärte, dast zwar die Wünsche der Deutschen Südwests weit über das in dem Londoner Abkommen zwischen dec deut­schen Reichsregierung und General Smuts Ge­botene hinausgingen, dast. aber die Eitiführung des automatifdjen stlnions-Burger echtes bei den Deutschen Südwestafrikanern im allgemeinen tei­lten ernstlichen Widerstand finden wurde. Sie sprachen sich fror allem gegen die Angliederung iSüdwests als fünfte Ptovina der älnpn aus und wünschten die baldige Wahl einer eigenen gesetz- gebeüden Körperschaft.

aktien.

Vereinigte König- und Laura- Hütte In iec Aufsich'.sv tssi.uag l« ich ete l>rr Vorstand über die Geschäftslage. Di: Kohl-n- förderung Hieb normal; dug-gen mu ^e die Cr- zeuoung iec Hütten durch Fe.erfchicht.n cia^.e- sch.änkt werl^.i, weil die C-eellichast nicht ub?r- <11 zu weit unter den Selbstkosten liegenden Pee'sen liefern wollte. Die Eisen.-estän oe ft id insolgedestei gewach.en. Die stkauftrag: hat sich in der letzten Zeit etwas gebessert, sie genügt aber lern Arbeitsbedürstns noch nicht. 3:i8bt» sende re vergeben die Eistn.'ahnen ih.en Velars imr spärlich und zögernd Leider beiden die Lcistunge t ter Arbeiten tro3 der auf einem ho^eii Stande Derblicber.cn Löhne immer noch erh b ich hinter ten cat/Lm der Vorkistegszeit zurück, wo­durch die Destehur.gskoste i s-.'hr nachteil g beein­flußt werb n. Eil genügender Ausg.eich hierfür konnte sowehl bei Kohle als auch namcntlid) bei Eisen in bcfieix-n Erlösen noch nicht erjv Ü tfrcrnen. Weiterhin Hit die Gesellschaft mit fielt 3 trzid/fenten Forderungen für die staatlichen Ab- gibcn aller *2lrt zu rech ten. Als Folge di ser D laslung un> te; rnb.-ständ gen Währungs.er- h lmisse in Deutschb.nd w.e in Polen erg ib sich elne bedeutende Verschuldung der De.estschaft, die, um auch rar die laufenden Betriebe ost.n und besonders die Löhne bestreidei zu in n, zur Ausnahme weitgehen.cr Kredite führte. R u° inDeflierungen haben nicht f.atlgc unoen. Auf Antrag des Vorstandes erklärte sich te.- Auf- sichts at damit einv r landen, meh.-ere bechiie s Verlustbist'.gende D triebsabteilunge 1 des Hütten­warts Lauruhütte zunächst ei zu^ellen un > de cn Erzeugung, soweit angängig, auf die b Higer arbeitende 1 Anlagen des Hütienwers Königs- Hütte über3utrage.L

Deutsche Konkurse im 1. Viertel­jahr 1 92 4. D.e Anzahl ter Ko kureeref^ rangen bew.gt sich seit de.- Stabilisierung der Mark in auffcliig stcig-.mder Lin e. Im März fin> 62 K > kurseröffnungen zu verzeihaen lg gm 42 im Februar. 28 im Za mar, 18 im ®e;emccr und 7 im November). Im ganzen 1. Di- istelji h sj-nid rai> einer Zusammen!el u ig ter Fin n,;<.i - fdirift "Die£ant 132 K.mtuuse eröffnet w rd. l (gegen 37 im 4. Quartal und 70 im 1. Quartal 1923 Die produktive Arbeit im de utsä.oberschlesi sch en Kohlend rg bau wird in nächt er Zeit durch wichtige maschi­nelle Ausrüstungen wnt-er g-fördert werden. Es wird mit einer er löblichen Erhchung der Forde- ruiug infolge der neuen Mai>nahrnen gerechnet.

Berliner Börse.

Berlin, 2. April. Bei den bekannten Ver­hältnissen bietet die Vör^e -täglich das gleiche Bild der aus der allgemeinen Zuiü.-khal ung uich ülnlUjt sich crgebenten hi-chgoadigen G schächsftftle. Dabei setzm sich die K'ur-abbröckelun.^en, wenn auch m mäßigem Umsang>. täglih fest, so daß die Diri- deiid.n7asi.re langsam auf einen Stand herab- gegangen sind, der nach unten, anscheinend keinen Smelraum mehr bietet und nach oben wegen der allgemein vorhandenen Geld- und Kreditnot nicht ausgenutzt werden kann. Was den Geldmarkt anlangt, ist die Anspannung noch nicht ver­schwunden. Kurzfristiges Geld blieb zu l/4 pro

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ednwbifitf Notm ....... Hollondüche Noion ....... tirii'ldi.Ccfttncid), » 100 flroneo HmcrifanHrtx Noiea ....... Englischk Noten

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Mille stark gesucht, und Monatsgeld auf wert­beständiger Grundlage ist zu 3 Proz. kaum zu haben. Fehlt schon hierdurch jeglich: üstnterneh- mungslult, so wurde die vorhandene Verkaufs­neigung noch erhöht durch die entgegen den Erwartungen der Spekulation sich fortsehe.nde Be­festigung des Frankenkurses, so das) zur Deckung der aus den noch immer offenen Terminengage- mentö sich ergebenden Verluste neue Effektenrer- kaufe vorgenommen wurden. Die hieraus ent­standene Senkung des K-ursstandes betrug in der Äegel 1 bis 2 und vereinzelt auch 3 bis 4 Villio- gen Prozent. Aus ermäßigtem Stand: bekundeten die Kurse voiübergehe.rd eine gewisse Wider- standskvuft, bröckelten aber bald fron neuem ab, da der Halbjahres bericht der Laurahütle ver­stimmte, der die bestehenden ungünstigen Ver­hältnisse in der Industrie eindringlich schildert. Di: gleichen Verhältnisse herrschten am Renten- markt sowie bei den zu Einheitskursen gehandelten Jndustiiepapieren. Am Devisenmarkt waren die Zuteilungen und Votierungen zumeist unter- ändert mit Ausnahme einiger Vebenplähe. Bezüg­lich der Herabsetzung der Börsenurnsatzsteuer u.a> Effektenprovisionen verlaute.e, dast diese mit De- ginn der nächsten Woche in Kruft treten wird. Die Danken Huben ihr Einverständnis zur Co- mähiguug l.hterer erklärt, sose.m eine Verordnung des Reich f.nanzn st i .e irms &:oüg ich derVörle.i- Umsatzsteuer bis dahin ergangen i,t.

Dörfenturfe.

(Ohne Gewähr.)

Märkte.

Berliner Produktenbörse.

Der! in, 2. April. Wie an der Effekten­börse, bleibt auch im P.wduktenfrerkehr die Ge­schäftsstille umxTmjabert bestehen. In dogger rracheu sich die Destrebungan der Rei-chsgetreide- stelle zur Deiminderung ihrer Vorräte tu frer« mehrt-in Angebot baue ntz fühlbar. Für Weizen bestand nur vereinzelte Vachfrage. Dve Poeisi für Drotgetreide Haven sich kaum geändert. In Gerste ist das Geschäft austerordentlich ruhig. Don Hafer ist nicht viel Material in Dahnware am Markt. Allmählich kommen aber Kahnladun- gen heran. In den übrigen Artikeln waren die stlmsätze bei wenig veränderten Preisen ganz be­langlos. Es notierten für je 1033 Kilo: Weizen, märt 172 bis 177, Roggen, mark. 134 bis 140. pamm. 130 bis 134, Draugerste 170 bis 193 (still). Futtergerste 155 bis 165 (still), Hafer, märt 124 bis 131 (matt), Raps 310 bis 315 (ruhig). Lein­saat 410 bis 415 (ruhig): für je 103 Kilo: Weizen- mehl 25,25 bis 27 (still), Roggenmehl 21.50 bis 23 50 (ruhig). Wei^enklcie 10,53 bis 11 (matt), Roggenkleie 8,40 bis 8,63 (matt), Viktoriaerbsen 27 bis 28, klein: Erbsen 16 bis 17, 5uttcreübfcn 13 50 bis 14. Peluschl-en 12 bis 13, Ackerbohmrn 16 bis 17. Wicken 14 bis 14,50, Lupinen, blau 13 bis 14, SeradAla. alt 16 bis 17, neu 13,50 bis 15. Rapskuchen 11.50 bis 11.63, Leinkuchen 22,50 bis 23,50, Trockenschnitzel 9,20 bis 9,33.

Frankfurter ©eireibebörfe.

Frankfurt a. M.» 2. April. Es notterfeft für jc 100 Kilo: W:tterauer Weizen 17,75 bis 18,25. Roggen 15,75 bis 16 25, Braugerste 19.75 bis 21. Hafer, inländ. 15 bi3 15,50, Weizenmehl, südd Spezial 0 27 bis 27,75, Roggenmehl 23 bis 23,75. Weizen- uab Roggenkleie 9.75 bis 10,50, Mais, gelb 19 25 bis 23, Treber, getrocknet 15 bis 15,50. Tend.nz Ruhig.

Landwirifchost.

" Die Maul- und Klauenseuch« ist in Garbentftch, Grostrn-Duseck und Leihgestern (ausgenommen Veuhof) erloschen. Diese Gemar- fungea sind freies Gebiet. Der Demarkungsteil Ve-uhof und die Gemarkungen Grvsten-Linden und Steinberg wurden aus dem Deobachtungsgebiet ausgeschieden.

(In er.-cm Lett frei -äjilaae wiederstolt.)

Großer Fabrikbrontz bei Mainz.

Mainz, 2. April. (WTD.) In der P ort- land-Zementfabrik in Weisenau bef Mainz war gesterm abend gegen 7 stlhr im Pack­raum Feuer ausgebroche.l, vas sich, durch den starken Vordostwind unterstützt, sehr rasch -uus- breiten konnte und bald auf die umliegenden Gebäude Übergriff. Die F.-uerwchren von Mainz und Hmgegenb konnten des Feuers erst gegen 11 stlhr Herr werden. Schaden ist sehr bedeutend. Die LI r s a ch e dos Brande- ist noch u n b e t' a n n t

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Chemische Manrr Alapin. . . Goldichinidr (Griesheimer Electron .... Höchster Farbwerke .... Holmcr'ohliulg........

MüraerSwerte Cchcideaunalt «Na ElettrwiSts.SeselllLatt Beroiiiaun ..........

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Echuller« ...... Siemens & Halök» .... «dlrrwerte lllev« .*.. Tntinlrr Motor»«. ..... Heultaenftaed« .....

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7 rnnffiirtrt Armaturen . .. fioitfmciifnlrif Braun . . B etollaescllichaft Frankfurt.

Union S ubfflbrit Her; Sichel...... .......

SfHfloff Waldhof Sniti-rinbrif ^ranlenthal . . 3udtrfflbrif l'inrtlläitid

) Dom Rückzahlungswert.

Frankfurl-r Börse,

Frankfurt a. M., 2. April. Tendenz: Schwach, Bei gröberer Zurückhaltung war di: Börse unter dem Ein,tust des Geldmarktes wied.c fcha-ächer veranlagt. Zu den po.istscheu Mon.eaten, die ferner zur Zurückh-ultuag mahnen, und der stlnsicherHelt in der Wie eatwtstlunq d-c Re- pa rationss.age t aten ver chie ent'stch Abguben hervor Am Rent-enmartt flaute das Ge chul" in 5 p oz. Reichsanl ihe wie e- starl ab; ri- F-.e- veck.h-.sumlätze Lcaxgtc i s ch zwischen 13, b:s 103 Mil iarden, die c ft: amt.il c Vollz la z 93 M 1 i.-.r er Der Markst der u.motie le i Le t: lag bei stillem Geschäft schwach. Api 57/< bis 5 75 Decker Stahl 873 bis 8.5. Decker Kohle 8v/ bis 9 Krügers hall 8. Rastatter Waggon 7, Growag 0 225, Ehern. Remy 0.633, stlnterfranken 0 650 Hansa Lloyd 15 bis 16. Drow.r Bowe.i 3, ilja 6,75 Bilftonen. An Montanmarlst war die Haltung, wie an den Vortagen, so auch heute, schwach. Harpener setzten etwa 6 Prozent niedri­ger ein. Ferner gaben Curcmtur ec. Gelsen­kirchener Oberbedars, Earo nach, Vorddeutscher Llryd erösfueten schwach, ebenso Hapag. Dank- aktien lagen ruhig. Mitteldeutsche Erefttbant fest bei grotz-en stlmiäyen. Mit Kurse.mätzigung setzten Metallgesellschaft Frankfurt ein. Maschtnen- sabriken lagen uneinheitlich. Kletzer leicht ab- geschwächt. Einiges 2« eveste b.-stand für Krantz ßciDinctifrcn Von den Werten der cyempchen Branche siel ten sich Schridernstalt 1.5 Billionen niedriger, Anilinwerte zeigten ebenfalls Ad- schwächungen, Rh.nania leicht na<f>;eje f), Holz­verkohlung minus 0,5 Billionen. An Markt der

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