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Büchertisch
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ITnr.nl, flOin9 tinin Gegen Grippe ».schwere Katarrhe hilft fluKoblB; "blii bestimmt lkarlssprudel SisNrchen 14.
I MAGGI1 WOrze
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Man verlange ausdrücklich MAGGI5 Würze.
Achtung auf unversehrten PlombenverschluB. —
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Nur branchekundige Herren kommen
hatte einen
5 Millionen
Wert von 32 Millionen Dollar, mehr als im Dorlahre
Lebenshaltungskosten (Ernährung. Woh- mmg, Heizung, Beleuchtung und Bekleidung) be» läuft sich nach den Feststellungen des Statistischen Reichsamts für den 31. März, wie in der Dor- wcche, auf das 1,07 Billionenfache der Dcrkriegszeit. Auch für den Durchschnitt Marz berechnet sich die Reichs indrxziffer auf das 1,07 Billionenfache gegenüber dem 1,04 Billia«ren- fachen im Durchschnitt des Monats Februar. Es ergibt sich eine Steigerung von 29 Proz. Die Ernährungskosten allein betrugen durchschnittlich im März das 1,20 Billionenfache der Dor- jtriegszeit.
A-rflit Oh. Mädchen Siir GarreuM Veit aefiutt. Siückratb, 2Ö56D Aüerwea 47.
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Kirchliche Nachrichten.
Israel. ReltgionSgesellschaft. Sabbatfeier den 5. April. Freitag abd. 6.35. Samstag vorrn. 6.30. nachm. 3.30, Sabbatausg. 7.50. — Wochengottesd. Morgens 6.45. abds. 6.30.
kleine Maggi-Fläschchen seihst nach und hat außer Geldersparnis noch die Garantie der Echtheit.
TücdtiaeS 0 *"
Mädchen für vormittags für Hausarbeit ftefurfit. («oetheiir. 42 IL
Beschauer wie ein unheimliches Bild a rs Tantes „Inferno" anmutet. Anläßlich der Ausgrabungen in Aegypten enthalt das Heft eine Auhenansicht des Grabes Tutanchamons im Tale der Königs- gräber bei Theben forme eine höchst interessante Zeichnung aus dem Inneren des Grades. Don Bildern aus fernen Ländern, die die Zritunz regelmäßig bringt, erscheint in diesem Heft eine Reihe von Ausnahmen aus Angora, dem Sitz der republikanischen türkischen Regierung, sowie einige interessante Bilder aus China und Indien, die die Verkehrsmittel des fernen Ostens vor Augen führen. Schliesslich sei noch erwähnt, dah mit dieser Rümmer die Deröffentlichung eines neuen Romans, „Die Montforts" von H v. Beaulieu, ein Familienroman aus der Zett vor dem Kriege, beginnt.
— KunstgabenfürSchuleundHa-ts Herausgegeben von W. Günther-Hamburg. Bisher erschienen 60 Rummern. Präs pro Rümmer 20 G.-Ps. (Verlag von Georg Wigand, Leipzig.) — Die Kunst dem Dollei Ost genug ist diese Forderung erhoben, aber vechältrnsmähig wenig ist bisher geschehen, sie zu erfüllen. Uir so dankbarer ist der hier gemachte Versuch za be- grühen. In überaus glücklicher Austvahl wird hier alt wie jung das Beste vor Augen geführt, was die deutsche Kunst von Dürer and Halbem angefangen, bis zu Hans Thoma geleistet hat. Jedes Ser vorliegenden Hefte zeigt auf 16 bis 24 Seiten Weröe von solchen Meistern, dir der Deutsche besonders hochhallen must. In unzähligen Exemplaren haben diese Hefte — die billigsten aller existierenden Kunstbilderbücher — Eingang in deutschen Schulen and Familien gefunden. Eine mit ihnen und durch sie erzogene Zugend wrrd Herz und Sinn unwillkürlich dem Wahren. Guten und Schönen offnen, und dadurch einen innerlichen Schatz und Halt erwerben toraren, dem in unaufdringlicherer Fra ihr kaum etwas' anderes zu vermitteln im Stande sein durste.
in Frage. Schriftliche Angebote unter 018861 an den Siebener Anzeiger.
*• Kein Wahlkampf in der Karwoche. Durch Anordnung d s Reichspräsidenten ist der Termin für die Reichstags wählen auf Sonntag, den 4. Mai, festqe etzt worden. Damit 4äIIt das Osterfest in die Zeit der Wahlvorbrcei- 'tungen. Damit die Woche vor dem Osterfest nicht durch laute Veranstaltungen gestört wird, richtet das Evangelische Landeskirchen- 41 m t auf diesem Wege an alle Vertretungen der Reichstagsparteien in Hessen Öi? Ditte, ihrer» -seits in der Zeit vom 12. bis 21. Avril (Kalm- ivmitag bis Ostermontag) um des FriQrns der Karwoche willen das Werben für die Wahlen ruhen zu lassen.
•• Verfallende Geldscheine. Ts sei Idaran erinnert, dast die 5-Billionenfcheine nur inrch bis zum 5. April, die 10= und 100-B.llivnen- scheine bis zum 20. April eingelöst werden.
•’ Ein Radio - älnterhaltungS- abend in Gießen. Rach der Inbetriebnahme des Frankfurter Senders hielt es die Giestener Ortsgruppe des Südwestdeutschen Radioklubs für Migezcigt, eine breitere Oeffentlichkeit mit dem Rundfunk bekannt zu machen. Zu diesem Zwecke bot sie gestern abend im grosten Hörsaal Les Physikalischen Instituts Gelegenheit, an einem
zum Vertrieb meiner technischen llndustrie- bedarfsartikel per sofort und später gesucht. Bin zu sprechen jeden Abend zwischen 5 und 71/, Uhr. 2559 D
Kreis Schotten.
La u ba ch, 1. April. Am Mittwoch wurde srstgeh'lfen Becker die er st eSchnepfe
gu tn A. G. und verschiedener sonstiger öperwer und Gönner ist es gelungen, bei der hessischen Regierung durchzusetzen, dah die hiesige Realschule zur Oberrealschule ausgebaut wird.
Hessen-Nassau.
* Marburg. 2. April. Die Reichswehr- Kleiderwoch e hat heute hier begonnen. Trom- petenfignale kündigten das Rahen der Sammler an.
fpd. Frankfurt a. M., 2. April. Der vor einiger Zeit von den Franzosen festgenommene Pclizeirat Dr. Patzelt vom Polizeipräsidium Frankfurt a. M wurde von den franko» fischen Militärpolizeigericht zu Mainz wegen einfachen Patzvergehens zu zwei Monaten Gefängnis verurte.lü worauf die Untersuchungshaft in Anrechnung kommen soll. Das Militärpolizeigericht zu Wiesbaden verurteilte eine groste Anzahl Frankfurter Einwohner wegen älebertretung der Pa st Verordnung en mit Geldstrafen bis zu 100 Goldmark. — Die Kriminalpoli'ei nahm vor einigen Tagen Len 37jäh.igen Hermann Jung, als Einbrecher längst bekannt, fest. Im Lau e der Vernehnung stellte es sich heraus, dast mit der Festnahme des Jung und seines wenig-e S un= den später verhaftetea Freundes Konrad M ü tz e l zwei der schlimmsten Einbrecher der letzten Zeit in Hast gekommen waren, denn den beiden It unten bis jetzt 11 schwere Wohrrungse.irbrüche nachgewiesen werden.
in dem g ä,lich-folms-laeibachi.chn Wal>drftriit „Hirfchrvt" (der Stätte der früheren Dorfschaft Gersrod, genannt irr einer chrmraischen ilrtun&e von 1340) erl g . Der glückliche Schütze erhält eine Prämie rm Betrag von 5 Mk. In früherer Zeit wurde dieser durch einen sogen. Schnepfenheller belohnt, und zwar durch eneen fiLDemen. Auf der Vorderseite der Mü.r^e stand die Chiffre SL (bezüglich auf den Grafen Christian August, 1733—84), auf der Rucks i e sah man eine Schnepfe, stehend auf einem Rasenstück. Auch gab es kupferne Sch eev senheller? bief-e wurden bei Oagten un er die Treiber geworfen, die sich dann zum Ergötzen d r Jäger darum baEgren, wie dies i t ähnlicher W ife früher bei Hech tet en geschah, wo der Bräutigam auch Geld unter die Zuschauer warf. Auch die Grafen zu Isenburg prägten Schnepfenheller.
Kreis Friedberg.
• Butzback, 2. April. Dank längerer Bemühungen einiger hiesiger Herren, insbesondere des Gem.rinde.as Zoutz und Beigeordneten Heil mit finanzieller .Unterstützung der Me-
veckt wmven, oaS vrwergevtet von Cobalt und die Rickelbergwerke von Urighton. Dazu kam noch die Erschliestung der großen Kohlengebiete von Alberta. Augenblicklich übt das neue Goldfeld von Rordquebec die grösste Anziehungskraft aus. Das Gebiet, in dem man noch neue gewaltige Goldschätze zu entdecken hofft, erstreckt sich etwa 150 km östlich und die gleiche Strecke s-dlich von der Transcontinental - Eisenbahn bis an die Grenze von Ontario. Die geographischen Bedingungen in diesem neuen Goldland sind dieselben wie in Ontario, und viele Kanadier erwerben hier Ausbeutungsrechte. Man hofft, in Kanada selbst die Kapitalien aufzubringen, die die Ausbeutung des ganzen Gebietes ermöglichen. Don den 710 Millionen Dollar, die in den kanadischen Bergwerken angelegt sind, schätzt man den kanadischen Anteil auf 415 Millionen Dollar, während sich der Anteil des amerikanischen Kapitals auf 31 Proz. und der des britischm auf 13 Proz. beläuft. Rach den letzten kanadischen Statistiken hatte dir Golderzeugung im Jahre 1922 einen Wert von über 26 Millionen Dollar, eine Summe, die bisher nur im Zähre 1900 übertroffen wurde, als die Bukon- Felder erschlossen wurden. Die Erzerzeu- gung in den Porcupeine- und Kirlland-Gebieten, die al£ die »größte Schatzkammer" der Welt bezeichnet toerbert, belief sich 1920 auf fast 21 Millionen Dollar und wird für 1923 auf 25 Millionen Ontario Erze im Werte von 843 Millionen. D'e Antario Erze im Werte von 848 Millionen. Die Ausbeute in den ersten 9 Monaten von 1923
den sehr günstigen Gesamteindruck nicht verwischen, denn bet jeder neuen technischen Errungenschaft muh man eben damit rechnen, dah von vornherein hier und da mal etwas nicht klappt. Mit Hllsa von Siemensschen Lautsprechern, die in Anbetracht der grohen Versammlung notwendig waren — wenn nur wenige Personen beim Radio vereinigt sind, bedient man sich der günstigeren Kopfhörer —, konnte man Gesangs- und Instrumentaldarbietungen Frankfurter Künstler, Rezitationen usw. hören. Ratürlich war die Wahrnehmung der Vorträge nicht so klar und eindrucksvoll, wie im Konzert- oder Vortragsfaal, aber 'immerhin gÄvann man die ckleberzeugung, dast die technischen Möglichkeiten zur üebernritt:- lurrg derartiger Dqrbietungen schon sehr weit vorgeschritten sind und die restlose Beseitigung aller Unebenheiten nur noch eine Frage von kurzer Zeit ist. Das bezieht sich auf die ilceerrnüttrlung durch Lautsprecher, bei den. Kopshäoert sollen, wie der BoZitzeride sagte, bir> ilebermitteüingä» Verhältnisse schon weit vollkommener fein. Jedenfalls geaxmit man gestern abend wohl allgemein den Eindruck, dah dem Radio eine gvohr Zukunft gehört und datz es uns als Voll, wie auch dem Einzrinen ungeahnte Entwicklungsmöglich' Seiten eröffnet. Diese Erkenntnis hier in breiteren
Schöffengericht.
• Gichen. 2. April. Mit Wirkung vom 1. 4.24 ab sind auf Grund der Verordnung über Eerichtsverfassu.eg und Stiafrechsp.lege vom 4.1.24 die Strafkammern als erkennende Gerichte erster Instanz überhaupt nicht mehr tätig: die früher ga. ihrer Zustänl^gkeit gehörenden Strafsache r werden jetzt von den Am sge- richten und "er Schöffengerichten rnt.chie- den, ebenso tote ionst die Verbrechen, die früher vor den Schwurgerichten vnch n.eit werden muhten. jetzt vor die Schöffengerichte kommen. So kommt es, dast heute eine Strafsache vor dem Schöffengericht verhandellwurde, die früher zur Zuständigkeit des Schwurgerichts gehört hatte.
Dem Bürgermeister Heinrich K. von Sckings-- hnusen wurde zur Last gelegt, in den Jahren 1916 und 1917 mit Gewalt unzüchtige Handlungen an einer Frau H. und deoni Tochter vor- genömmen za haben. K. leugnete entschieden. Rach umfangreicher Beweisaufnahme (es wurden etwa 30 Zeugen vernommen) veru.teilte das Gericht den Angeklagten zu 9 Monaten Gefängnis und Aberkennung der Fähigkeit zur Bekleidung öffentlicher Aomter auf die Dauer von 5 Zähren, weil er Anfangs März 1917 mit der damals noch nicht 14 Hah.e alten Tochter H. unzüchtige Han langen tror genommen habe. Im klebrigen sprach das Gericht K. frei; es war zwar der Auffassung, dast. er auch mit der Frau H. unzüchtige Handlungen vorgenommen habt, hielt aber nicht für nachgewiesen, dah er das Bewutztsein der Gewaltanwendung gehabt habe.
Misli«.
TW. Wslkin X Ä*”S. WlWerMMsa Bnlttthosstraue 6.
Die Reichs-Teuernngsziffer.
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gesetzteren Alkers, vollkommen vertrauenswürdig, für sofort gesucht.
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«ttettong gelangen. Me ärztliche Anterfuchung haben wiederum die Herren Medizinalrat Dr. flD a l g e r und Medizinalrat Dr. Bötticher fcn dankenswerter Weife übernommen. Auch die Mütterberatungsstelle erhält £ebcrt?an in ausreichendem Waste zur Verfügung gestellt.
*
Die Matznahmen gegen die Tollwut.
Eine Verschärfung.
DaS Kreisamt ®leben gibt im neuesten Ämtsverkündigungsblatt bekannt, es habe in Erfahrung gebracht, Last entgegen seiner Anordnung die bezüglich der Festlegung der Hunde getroffenen Mastnahmen rersch-iedentlich mcht oder pur ungenügend befolgt werden.
Mit Rücksicht auf die ganz besondere Gefährlichkeit der Seuche und rm Hinblick auf die nicht abzusehenden Folgen, die bei der Richt- p-achtung der diesbezüglich erlaffenLn Dvrschr.sten eintreten können, ordnet es mm nachstehendes an:
Hunde, die den ergangenen Vorschriften zuwider frei umherlaufend betroffen wer» den, werden sofort getötet
Im übrigen bleiben die Vorschriften der Bekanntmachung Dom 14. März 1924, betreffend Tollwutverdacht in 5koaft.
Das Kreisamt weist ferner darauf "a, Last die Tollwut durch Len Bitz toller Hu?tz^ auch aus Pferde, Rinder, Schafe und Schweins übertragen wird. Für die wegen Tollwut getöteten Tiere wird eine Entschädigung nicht gewährt. Auch weist das Amt noch ganz besonders daraus hin, dah der Besitzer des Hundes haftpflichtig ist für die Schäden, die durch Richt- befolgung der Vorschriften entstehen.
Hermann Becker
Kaiserallee 10. Dietzen, Kaiserallee 10.
in großen Originalflaschen Nr. 6 besonders vorteilhaft. Man füllt daraus das
___der ZubiläumSausstellrng des Münchener Kunstvereins, der in diesem Zahrr fein lOOjähriges Bestehen feiert, bringt die soeben erschienene Rümmer der Leipziger „Illustrierten Zeitung" (Teriag Z I- Weber) eine große Anzahl von GemälLeproduItionen. Ls sind alles Bilder aus der Biedermeierzeit, fcu denen Georg Zacob Wolf einen kurzen erklärenden Artikel geschrieben hat. Unter der grosten Anzahl von künstlerischen Reproduktionen, die das He/t austerdem enthält, steht an erster Stelle eine Wiedergabe der Radierung von Alexander Opplec „Li? Sünder vor dem Leusel" ein Blatt, das den
teilz u.ehme-.r. ter sehr stattlichen
Die Darbietung ei und gan ,en als wenigen Störungen^
gilt geglückt bezeichnen; die „ _ .
die man mit in Kauf nehmLN mutzte, könn en
Gewandte w- ütoen stuLeu itvts reichlich Peschäfrinmisl.
tHeiniart'eti.» ^djlrafaidf tteL ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦ Jüngeres
Mädchen für ttiiivüber qesnchr vaberftr. 2tK. ♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦♦
Radu: - cklnterhaltungsabrnd denn auch von einem Publikum besucht war.
kann man im grosten
Vermischtes.
25 Personen bei einem Brand getötet.
Mexiko, 2. April. (WTV.) Bei einem Brande in einem Lichtspieltheater in der Dorstadt Lacubuy wurden 25 Person en getötet und 56 verwundet. Die Mehrzahl der Verunglückten würd' durch elektrischen Strom getötet, da mehrere elektrische Drähte sich von der Decke loslösten und auf die im Saale versammelten Menschenmaffen fielen.
Feuer auf einem Dampfer auf See.
London, 2. Aprll (WTB.) Einer Llohd- meldung aus PortSudan zufolge ist auf dem britischen Dampfer. ^Trangestan", der mit 1200 mohammedanischen Pilgern nach Zeddah unterwegs ist. Feuer ausgebrochen. Mehrere Fahrzeuge sind zur Hilfeleistung abgegangen.
Streik an der Berliner Staatsr»per.
Berlin, 3. April. (Priv.-Tel.) Das Chor- und Dallettpersonal der Derlmer Staatsoper ist gestern in den Streik getreten und hat seine Mitwirkung bei iten Vorstellungen des .Troubadour" und der „Verkauften Braut" verweigert. 5hi der Svaarsoper und der Krollschen Oper muhten die meist chor- losen Opern ^Mona Lisa" und „Tiefland" gegeben werden. Das Chorpersonal verlangt Qlner^ Eemrung der Organisation, Gshaltsn euregelun g und die Schaffung einer Alters- und Hinter- bliebenemfürsarge. Die Leitung der Staatsoper hat zunächst bis zum 8. April einen Spirlplan angeseht, der sich zur Rot ohne Chor durchführen labt
Das neue Goldfieber in Kanada.
i । Die neuen Goldfelder im nördlichen Ontario und nördlichen Quebec erregen immer steigende Aufmerksamkeit in Kanada und zeigen ein starles Anwachsen der Gewinne. Man glaubt vielfach, dah Kanada in Zukunft weit gröbere Fortschritte in der Ausbeutung seiner Mineralien machen wird, als in der Entwicklung seiner Landwirtschaft oder feines Handels. In den letzten 25 Zahlen sind hier die Goldfelder in Vukon ent-
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Kveffen geweckt bzw. txrtteft zu Haven, Tji ein Verdienst der Tiehener Radiogruppe um diese neuzeitliche Errungenschaft.
** älnterhaltungs-Abende für Kleinrentner. Am Dienstag abend sand im Singsaale des Realgymnasiums der 7. und letzte ^Interhaltungsabend für die Mitglieder der Ortsgruppe Grehen des Deutschen Rentnerbundes statt. Diese Veranstaltungen entsprangen einer Anregung des Regisseurs des Stadttheaters Karl V o l ck, der sein künstlerisches Wis'ei und Können in hervorragendem Matze in den Dienst der guten Sache stellte, unterstützt von einer größeren An.zahl mufik- und stimmbegabter Damen und Heroen aus der Gietzener Einwohnerschaft. Wir entsprechen einem Wunsche dec Mehrzahl der in so selbstloser Weise Mitwirckenden, wenn wir sie nicht mit Ramen nennen; sie sind dem auf dem Gebiete der Musik und des Gesanges kunstlieben- den Publikums nicht unbekannt. — In der gestrigen Veranstaltung, die dem Ernst und dem Humor in gleicher Wrise Rechnung trug, brachte Herr Volck las Wildenbruchsche Melodram ^Das Herenlied" zu Gehör, und fand damit den wohl- Verdienton Beifall der den Raum bis zum letzten Platz füllenden Zuhörerschaft, der selbstverständlich auch seinem Partner am Flügel in wohlverdientem Matze zu teil wurde, nicht minder aber der Sängerin des Abends, dir mit nicht weniger als nenn Liedern von R. Wegner und Mathilde Wefenbach den gesanglichen Teil des Abends bestritt. — Alle an dm sieben Abenden MitDirken- den haben in uneigennütziger Weise gerade denjenigen Mitbürgern unserer Stadt, die schwer um ihr Dasein kämpfen müssen, viele genutzreiche Stunden bereitet; Dank und Anerken^mng find ihnen dauernd gesichert.
Bornotizcn.
— T a g es kalen der für Donners- tag. G. S. C. von 1900: 8V_> Uhr Hotel Kobel Moncttsversammlung. — Lichtspielhaus, Bahn- hofskratze: „ Friderlcus Rex". — Palast--Lichffpiele: „Ranutz der Eskimo".
— Aus dem Stadttheaterbureau wird uns geschrieben: In dem neuen Schwank „Öu ng g e f e l (e n bäm mer u ng“, der am Freitag hier zum ersten Male gegeben wird, treten Herr Oskar Feigel und Frau Luise Rammel zum letzten Male in größeren Aufgaben vor das bie,ige Publikum. Herr Feigel hat sich in den Zähren seiner hiesigen Tätigkeit als überaus vielseitiger Künstler errief en; seine Stärke lag auf dem Gebiete des Lustspieles und Schwankes; es sei nur an feine famosen Figuren in ^Dörsenfieber" und .Der keusche Lebemann" erinnert. F au Luise Ram mel, beliebt in ihren Lust spick typen, wird Gelegenheit haben, sich von ihrer ^Besten Seite" zu zeigen und mit einer Bombenrolle auswarte«. W.i er find in Hauptrollen beschäftigt die Damen Koop, A a r n e g g und die Herren Zuhnke, Leutheiser, Golt. Die Spielleitung des Schwank-Lustspiels, das durch das AbOnnement geht, hat Herr Karl D o l ck übernommen.
Landkreis Gic^rn.
Dg. Grohen.Duseck. 2. April. Derjetzige Besitzer 6er umweit unseres Dorfes gelegenen feg. Leppermühle beabsich igt, nachdem^ der Mühlenbetrieb unter zahlreichen früheren Eigentümern jahrzehntelang geruht hacke, denselben wieder aufzunehmen und die Mühle zu einer Handelsmuhle zu erteei em. — Infolge der noch immer bestehenden Wohnungsnot wird die Bautätigkeit auch i i diesem Jahre rege fein. Bis jetzt ist die Errichtung von siebenWohnhä ufern vorgesehen. Während des Krieges wurde die grctz'ügig angelegte Backst e i n f a b r i k abgerissen, und das Ma e ial verkauft. Run wird von dem hiesigen Baumaterialien» Händler R. eine Feldbrepnerei in Angriff genommen werden.
- Reis ki rchen, 2. April. DerzumDur- germeister unserer Gemeinde gewähle Landwirt Philipp Scho mber wurde tn den Dienft eingeführt.
s Vei-mistungen s Suf mÖOI. W M!» 56)Kfllüimer
äh vermtcien 01
^abgboiitr. 8 2J£ j Mietgesuche | Besserer solid. Herr suchl aiibl. Zimnisr.
(Schrift L Anaebote unter 0188H5 an bett Gietzener Anzeiger.
^teilen angeböt?| killize tWize hrMer für hier nnb auswärts nefilcht. 01(831 I
„Vesta“
GllÄllützfttls-Darev.
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Schrift! Armebote mit Gehallsansor. und Zeugnis - Abschriften unter 23271) an b. Gietz Anz. erb.
AkdevMtttM GarlswÄr der auch souftige Arbeitet, verrichtet, fefert für dauernd gesucht. Näheres zu Erfragen iu der Geschäftsstelle d. Gieß. Anzeigers. 2530D


