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Zusammenkunft vormittag» 10 Uhr bei Rr. 70 im Forst ort Hoherod in der Nähe der Hennannschneise. Die unterstrichenen Nummern kommen nicht zum Ausgebot. Nähere Auskunft durch Herrn Förster Eichenauer, Reinhardshain.

Grünberg, 1. März 1924.

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Freitag, den 7. März 1924.

Versteigert werden: Stämme Fstm.: Eiche 6. Kl. 4 St. = 1.66, Ahorn 6. Kl. 1 St = 0,07, Esche 6. Kl. 6 St. --- 0,50, Fichte 5b- Kl. 2St. 0,36; Derbstangen Fstm.:^AHorn 1. Kl. 1 St = 0,05, 2. Kl. 10 St = 0,23, Esche 1. Kl. 15 St 1,20, 2. Kl. 27 St. = 2,33, Fichte 2. ÄL 100 St. = 3,39; Nutzscheiter Rm.: Buchen 26 (Rollen); Scheiter Rm.: Buche l.Kl. 214, 2. Kl. 2, Eiche 4; Knüppel Rm.: Buche l.Kl. 134, 2 Kl. 3, Eiche 76, Kirschbaum 8, Aspe 2, Ficht« 5; Knüppelreisig Rm.: Kiefer 20; Reisig Rm.: Buche 441, Eiche 224; Stöcke Rm.: Buche 41, Eiche 38, Aspe 4, Fichte 2.

Beginn der Versteigerung 9 Uhr vorm. im Distrikt Mühlberg. Treffpunkt Appen- dömer Hof.

Londorf, den 1. Marz 1924.

Hessische Oberförsterei Rabenau.

lernten 6te MufMr dB tii rtttWM av Darauf traten sie bx den Streik. Die KaffeehauSbesttzer be­helfen sich vielfach mit Hilfskräften, die sich reich­lich onmeten. Wo keine Konzerte stattfiaden. wur­den die Preise erheblich herabgesetzt Dor einer Woche wurde im hiesigen Slisabechenkrankenhause in der Rächt ein Mann eingeliefert, dessen Hand vollständig zerschmettert war, so daß sie sofort a b- genommen werden muhte. Der unbekannte Mann wurde durch zwei Männer in einem Auto in das Krankenhaus gebracht. Die Fremden fuhren rasch davon und konnten trotz aller Rachforschun- gen nicht ausfindig gemacht werden. Der Schwer­verletzte, dessen Persönlichkeit bis jetzt noch nicht feststeht, verweigert über den Dorfall jede Aus­kunft Arm hat die Darmstädter Kriminalpolizei in Sprendlingen die berden Kommunisten Friedrich Stroh und Friedrrch Ebner ver­haftet und nach Darmstadt verbracht. Man glaubt, diese Festnahme mit der Tat in Zusammen­hang bringen zu können, denn am Abend deS 22. Februar wurde in der Wirtschaft des Friedrrch Stroh zu Sprendlingen ein fremder Mann ver­bunden, der an Kopf und Schullern oerletzt und dessen eine Hand nahezu abgerissen war.

Frankfurt a. M., 2. März. (WTB.) Heute vormittag fand auf dem Dömerberg eine Sympathiekundgebung der Frank- für ter Bürgerschaft für die bedräng­ten Volksgenossen am Rhein und in der Pfalz statt, die durch eine Ansprache deS Reichstagsabgeordneten Pfarrer Ko re ll be­sondere Bedeutung erhielt und einen tiefen Eindruck hinterlieh.

Briefkasten der Redaktion.

Rach RriSkirchen und Büdingen. Don ano­nymen Einsendungen machen wir feinen Gebrauch

worden. Der Sperrbe^rk umfaßt die Gemarkung Grohen-Dufeck. daS De^bachtunasgebiet besteht aus den Gemarkungen Beuern, Oppenrod, Röd­gen, Trohe und Alten-Buseck. 3n Weh lar ist die Seuche unter dem Viehbestände des Land­wirts Anton Meister und des Holzhändlers Christian Clo o s festgestellt worden.

Die Besteigung des Mount Eve- re ft 3n außerordentlich fesselnder Weise schil­derte Dr. Detter von Darmstadt am Samstag und Sonntag in der Reuen Aula der Universität die gewaltigen bergsportlich-wissenschaftlichen Un­ternehmungen, die englische Dergsteiger-Erpedi- ttonen unter der Leitung des Generals Druce 1921 und 1922 zur Eroberung des höchsten DergeS der Erde, des Mount Everest, unternommen haben, ohne aber dabei ihr Ziel erreichen zu können. 1922 kamen die kühnen Hochtouristen bis auf 8321 Meter hinauf, von da bis zum Gipfel deS Dergriesen im Himalaja find es aber noch immer 561 Meter. Was damals nicht gelang, will General Bruce mit seinen Gefährten jetzt noch einmal versuchen, und deshalb hat er sich anfangs Februar in England aur dritten Expe­dition eingeschifft, von der er den vollen Er­folg, die Eroberung des 8882 Meter hohen Mount Everest, erhofft. An Hand von prächtigen ge­lungenen Filmbildern, die der Redner seinen ein­führenden Worten mit entsprechenden Erläute­rungen folgen lieh, konnte man den Verlauf der 1922er Expedition Druces in allen Teilen ver­folgen. Man sah die kühne Touristcnschar mit ihrem großen Trotz von eingeborenen Hilfskräften auf der Bahnfahrt, dann auf dem Wafsser durch 3nbten8 wunderbare Landschaften, man begleitete sie im Geiste über die gewaltigen Hochebenen Indiens und Tibets mit ihren hohen landschaft­lichen Reizen, weilte mit ihnen unter den Tibe­tern, wo der Höhepunkt des Erlebens em Be­such beim Talai-Lama von Ronabuk war, und beobachtete sie schließlich bei ihrem unsagbar mühe- und gefahrvollen Angrissauf den Dcrg- riesen, wo Menschenwille und Menschenkraft in aufopferungsvoller Hingabe an ein großes Ziel schier Äedermenschliches vollbrachten und dann doch noch kurz vor dem Ziel scheiterten. Aber ungebrochen ist der Wagemut, der nun zum dritten Mal auf fein gewaltiges Objekt losgehen will. Es waren selten erlebnisreiche Stunden, die der Dortragende seinen Gästen bereitete und die ihm mit lebhaftem Beifall gedankt wurden.

trägt 30 Tage, von der Ausstellung an gerechnet. Den Bürgermeistereien ist die sorgfältigr Aus­stellung der Gesundheitszeugnisse xur besonderen Pflicht gemacht. Reuerdings ist die Seuche auch in Grohen-Dufeck amtlich festgestellt

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Kali darf im Boden nicht fehlen, wenn die übrxgcn Nährstoffe voll zur Wirkung kommen sollen. Dies kann durch eine Düngung mit den bekannten Kalisalzen leicht erreicht wer- den und man hat die Gewißheit, dah auch dre letzten Restchen der so teueren Phosphorsaure- und so wertvollen Stickstoffdüngemrttel vollständig ausgenuht werden. Zudem ist heute Kaimt billiger als vor dem Kriege, so daß seine Rentabilftät sicher gewährleistet ist. Kali gebrauchen alle Pflanzen ohne Ausnahme, besonders kali- bedürftig sind aber die Kartoftel und die Rübe, dann die Gerste und der Roggen, auch die Wiesen lohnen eine Kalidüngung fast regelmavft sehr hoch.

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1. Dienstag, den 4. März dS. IS. von vormittags 10t Uhr ab, werden im Schlörbschen Saale, aus den Waldungen der Gemeinde Ruppertsburg folgende Holzsortimente unvorgezeigt versteigett: Distrift Röthe: 1 Lärchenstamm 4. Klaffe

- 0,86 Fstm.

Distritt Buchwald (Weide): Scheiter- Buche 38 Rm.; Knüppel: Buche 200, Eiche 13, Kirschbaum2,7, Fichte8,7Rm.; Astreifig: Buche 110, Eiche 4 Rm.; Stöcke: Buche 7, Fichte 6 Rm.

Distritt Langenberg am Langder Weg rechts und links und Rödern: Scheiter:

Buche 148 Rm. ; Knüppel: Buche 290, Hainbuche 6, Eiche 52, Birke 1. Aspe 2, Elsbeer 5 Rm.; Astreifig: Buche 160, Eiche 11 Rm.; Stöcke. 24 Rm.

Fichtenreisig in Abteilungen.

2. Freitag, den 7. März d. IS., vorm. 11 älhr anfangend kommen ans den Distrikten Langenberg (Herzau, Glashau und Elgersbach) folgende Holzsortimente zum Ausgebot:

Stämme: Esche 6. Klaffe 10 Stück = 1,56 Fstm.; Derbstangen: Esche5Stück 0,25, Fichte 2 Stück 0,06 Fstm.; Reis- stangen: Fichte 75 Stück 0,52 Fstm.; Dutzknüppel: Lärche2,3Am.; Scheiter: Buche 154 Rm.; Knüppel: Buche 395, Hainbuche 2, Eiche 84, Elsbeer 5, Dirke 1,8, Kiefer 3, Lärche 1, Fichte 17 Rm.; Stammreisig: Buche 137, Siche 7 Rm.; Astreifig: Buche 155 Rm.; Stöcke: Buche 100, Eiche 1,2, Fichte 38 Rm.

Fichtenreisig in Abteilungen.

Bei dem in der Herzau zur Der- Weigerung kommenden Holz sind die Hummern unterstrichen und wird das­selbe teils vor- teils unvorgezeigt ver- steigert. 1398V

Zusammenkunft und Anfang in der Herzau beim Teich. Auf Verlangen erteilt Förster Steinbach nähere Auskünfte.

Ruppertsburg, den 27. Februar 1924.

Hessische Bürgermeisterei Ruppertsburg. 3. D.: Fritz, Beigeordneter.

al- gern gesehener Frühlingsbote in einer Woh­nung der Steinstraße daS herannahende Ende der winterlichen Herrschaft an. Der frühe Gast wurde uns heute früh auf der Redaktion prä­sentiert.

KreiS Lauterbach.

'Lauterbach, 1. März. Der Stadtvorstand hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, den Prämienmarkt Wiederaufleben zu lassen. Der diesjährige Martt soll mit dem am 11. 3uni siatt- findenden Vieh- und Krämermarkt zusammen ab­gehalten werden. Gleichzeitig soll an diesem Tage, wie in früheren Hahren, eine Verlosung statt- finden.

Starkenburg unv Rheinhessen.

WvrmS, 1. Mürz. Freiherr Eorn. Wilh. vonHeylzuHermsheim, Ehren- bürger der Stadt Worms, hat letztwillig verfugt, daß an seinem Geburtstage der Hilfsbedürftigen gedacht werden solle. 3n Ausführung dieser hoch­herzigen Verfügung haben die Testamentsvoll­strecker dem städtischen Wohlfahrtsamt in den letzten Tagen 1000 Zentner (5 Eisenbahn­wagen) Kohlen zur Verteilung an bedürftige Angehörige miltelständlicher Kreise und an An­gehörige solcher Kreise, die unter den Wirkungen deS Krieges bedürftig geworden sind, überwiesen.

Hessen-Nassau.

ss Marburg. 2. März. Trotzdem gewaltige Schneemassen den Verkehr hinderten, fand der ge­stern hier in den Stadtsälen abgehaltene Bau­ern tag eine so große Beteiligung seitens der Landbevölkerung, wie sie hier noch nicht gesehen wurde. An die Begrüßungsansprache sellens deS Vorsitzenden deS Marburger Krcisbauernvereins, Landwirt Mink- Wolfshausen, reihlen sich Vor­träge des Landtagsabgeordneten Sonnen­schein-Marburg überDeutschlands Rot und seine Landwirtschaft", des Herrn Meyer- Mar­burg überDie neue Steuerbelastung der Land­wirtschaft", und des Vorsitzenden des Kurbessi- scheu Landjugendbundes, Heran K a i s e r-R-Holz­haus en über ^Deutschlands Zustinft und seine Landjugend". Später schloß sich ein Winterfest an, bei dem Marburger Studenten das Schauspiel Alt-Heidelberg" ausführtem

fpd. Frankfurt a M., 2. Marz. 3n den Kaffeehäusern und den Kinos streiken die Mu­si k e r, weil die vom Verband der Musiker gefor­derten Löhne von den Kaffeehausbefttzern und Kinvinhabern abgelehnt worden sind. Die Arbert» geben wollten einen Wochenlohn von 55 Goldmark bei täglich fiebenstündiger Arbertszert geben. Das

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Knüppel Rm.: 1 Esche, 1 (Erk, 3 Aspe,! 3 Lärche; Reisig Rm.: (Stammreisig) 268 Buche, 1916 Eiche; Stöcke Rm.: 60 Fichte.

Nähere Auskunft durch Herrn Förster Reeg in Ulfa und die Oberförsterei.

Eichelsdorf, den 29. Februar 1924.

Hessische Oberförster« Eichelsdorf.

Bechtel. 1474V

schein«. Voraussetzung ist freilich ein reger Desuck aus den Kreisen, die immer wieder den Ruf nach Orchesterkonzertea erschallen liehen. Die Preise sind so niedrig wie möglich gehalten. Das erste solche Konzett soll Sonntaa. 9. März, in Form einer musikalischen Matineeinder neuen Aula 6er Universität stattftnden.

Die Wahlen zur Hessischen vandwirtschaftskammer so'.lln, wie wir hören, am Sonntag, 6. Apttl, stattftnden.

Der Mindestbeitrag zu den Handelskammern ist vom Ministerium für Arbeit und Wirtschaft mit rückwirkender >Kraft bis 1. Januar 1924 auf 5 Goldmark jährlich festgesetzt worden.

Zur Forderung der Kinderspei- fung in Deutschland. Vom Gießener Orts­ausschuß für die amerikanische Knrderhilfe wird uns geschrieben: Das .Allen-Comittee" hat be­schlossen, zur Förderung der Sammlungen für die Kinderspoisumg sich auch der Uebrrschüsse zu be­dienen, die aus einem gut durchgeführten Lebens­mittelpaketversand erwachsen können. Zu diesem Zweck ist in Amerika die Einrichtung getroffen worden, dah Freunde, Bekannte und Verwandte von Deutschen in amerikanischen Banken für zehn Dollar eine Anweisung auf ein über IZent- 7t c r schweres Lebensmittelpaket (Dahnkiste) Mehl, Zucker, Kaffee, Reis, Fett usw. kaufen können. Der Zn halt dieser Kisten ist infolge günstigen ®in- , faufg für weniger als 10 Dollar erworben, so daß , jeder Käufer nicht nur seinem Freunde in Deutsch­land, sondern zugleich der Kinderspeisung hilft, in deren Kasse der Ueberschuß flieht. Alles Rä­dere ist durch das Städtische Wohlfahrtsamt, Gießen, Gartenstrahe 2, zu erfahren. Hier erfolgt auch die unentgeltliche Abgabe der Dekannt- machungsfcrnullare und Bestellzettel für die Sendungen.

ZurDekämpfunaderMaul-und Klau enfeuche hat das Kreisamt ©leben für sämtliches im Drfitze von Viehhändlern befind­liche und für das auf Märtte oder öffsntliche Tierschcuren gebrachte Klauenvieh die Beibrin­gung von Ursprungszeugnissen ange- > ordnet. Aus den älrsprungs»eugnissen muß bei Rindern Geschlecht, Farbe, Abzeichen und das ungefähre Alter, bei Schweinen, Schafen und Ziegen die Art und Stückzahl, sowie bei sämt­lichen Tiergattungen etwaige besondere Kenn­zeichen (Ohrmarke, Hautbrand, Hornbrand, Farb- Deichen, Haarschnitt usw.), ferner der Llrsprungs- vrt, der Rame desjenigen, cms dessen Bestände das Vieh stammt, und der Tag der. Entfernnung des Viehs aus dem Llrsprungsort ersichtlich sein.

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Gasthaus zur deutschen Eiche.

Morgen Dienstag 4. März.

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Anfang 8 Uhr. 15050 Anfang 8 Uhr.

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Großer BersicherunaSkvniern, alle Bran« wen. hat die Aaentur mit späterem Inkasso für den hiesigen Platz zu vergeben. Es wollen sich nur Herren melden, denen an dem Siuibau eines umfangreichen Ge­schäftes gelegen ht. Hobe Provisionen Nichtsnchleute werden etngenrdeilet.

Off. unter 1494D an den Gien. Anzeiger.

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