Hessische landwirtschaftliche Woche
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Levisenmarkt Berlia—Frankfurt a. M.
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(Obnt Gewähr.)
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och sehr geändert. tu ba rd> tu® Fehlen Igen Düngemittel im Kriege und nach
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txdböbcn f bat sich Jet der falfpal
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2. 3an. 3b ta uiairiabai «h starb unter ba Wen. 8i stellte Sntltdflin.
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Mim zu beraub«, tten würbe Otto *. Dann gab all
Aeichsbank-Zinsfätze wertbeständiger Diskontkredit wertbeständige Lombarddarlehen (für da» Jabr) Papiermarsdarlehen ohne (?nt- Wertungsklausel . . . . . .
S llderankauf «preis der Aeichsdank
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’cr.tale Unfriede (*d W den Passiven der Deal- schen Volkswirt schäft. Di- Äachrüwaiion hat der deutschen Vollswirtfchaft eine weitere gröbere Lähmung gebracht. Erst die Zett wird diesen Stvst m ba» Herz Deutschlands zu würdigen wissen. Hierbei ist die Zerstörung nicht zu vergessen, bk
Der Riedner sühne etwa folgender, au»:
Die Preisfrage ist besonders m der letzten “ * " Herr, weil vor einigen
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a t der g. c ätschen 2t g etun i i orge- schlagen. ba» SchIost dc » ehemaligen deutschen Kaiser» auf K r f u n rin
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(Ohne Gewähr.)
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gerade diese Frage In den lebten fahren sehr akut geworden ist unb die tchädstchc Wirkung saurer Böden in der Prari» noch nich: genügend berud- sichtigt wird. Bei Moor- unb Hetdeböden wurde
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»beben verspürt, rte. M tiner nri- och »eiiat St» her einer PrsPrU» mgeriH^t volbrn ll QBannci mn Hauk m dv fjjti man den m 3»h-»"s nmihu^^-' cn hatte. Sm Hw ttib Mlkr de- Me die
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1*6 tw avMni Locheeog«. Mi Mehl toerbw fettet» brr Vrr.vxx-ü Rn «um Teil höher« Preise flvh>rben al» in Benin Fuiterstv'te uxiren «her S'hcr 3» rwumc-i für )e 10-00 Kilo in Geldmark. Weitz««, märk 167 bU IkV Roggen. m4rt 147
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Deutsche Wirtschastszahlen
Dollar am 2. Januar amtlich
(3n einem Teil der 2tuflag» mlcberbotU
Der Verkehr mit dem besetzten
Gebiet.
Wiesbaden, 2. Jan. iWTB ' Dir 9nt«r- allllcttc 2theinlanbkommlssit»n crldht eine 25er- fügung unter 21 r 236, wonach, den gegebenen 2)erhültnlss«t entsprechend, für die im besetzten Gebiet ansässigen Personen der Verkehr zwischen diesem Gebiet und dem unbesetzten Deutschland f eigegeben wird. 2lus dem Wortlaut der Ordonnanz sind folgende Bestimmungen hervoriu^eben:
Ze de im besetzten (M>iet wohnhafte Person, die im 25esttz ein vT 2u-wei»karle b)w Paise» Ist, kaim -wischet den besetzten Gebiet und dem uc» besetzte t Deutschland verkehren
Hede über 16 Zähre alte Person, die ihren Wohnsitz im besetztet Gebiet hat ii einem Um- frei», der von der Drenze de» d'-rtzten Debiels durch'vaen wird, und di? Dera Fassung hat, sich oft in »718 unbesetzte flbebkt brj’efben Umkreise» zu begeben, [ana die Äuswekkarte oder einen Pah erhalten
Die gl iche Bestimmung gilt für Perso-^n im unbeletztcn Deutschland im Umftvi» der Drcnz« de» brsetztrn Gebiet», die in einem dem bcktjten D.biet angoeruenden Umfrci» wiederholt Deschästo oder andere 2lngelegenheiten zu erledigen hat
Die Gesuche um Passierkarten sind sch-istl'ch an den Oberkelmirrtei zu rechten. 31 besonder- dringendem Fällen unb ausnahmsweise können Bewohner de» b setzten D-biet-, di? dei 25eluch von im ur.beieytet D-utichla?-.d wohtenden Personen zu «Hai e? uünsch.-n, im Damen dieser Pertonen ein S 'uch bei dem Delogierten der Bh.nnl^ndkvmmtssio - ihre« Str? fe# emreichen Diese Ordomuitz tritt sofort in Straft
Amerikas ^inanzabschlnft für 1923.
London, 2. Jan. (WTB.i Reuter meldet au» Washington: Die Staatseinkünfte im Jahre 1923 betrugen 4 464 2HiI» linnen Dollar. D.e» bedeutet eine Vermehrung von 500 Millionen Dollar gegenüber dem Borjahrc Die Ausgaben betrugen 3888 Millionen Dollar.
Das Achillcion ein zweites Monte (CnrloT
Pari». 2 ?<m ("BTB Rach einer Blätter- mtibung au» Athen hein I ranzbst'che»
die Techvischc :ubt bd 1«. t Den Disirmya sb Mgrlqt Dor ihm dir Aufrecht, tnd krt 'Setritf*
«er» lohne sich nicht mehr Der "Redner führte dtc Ergebnisse von zwei versuchen vcr welche weh- re-.e xtaj>re durchgemhrt worden fmb. einer in Ar- teilgcn unb einer i;i Ernsthofen 3n bt-bci 25er- 'uch-en har btc Drlldung-ng 5te bbchtan Irtraje ergeb«. Da» Fehlen des StUL'tcff» macht sich be* r.ibci» bi bctZcr Berluchon bem^rtbar. daneben aut ban Sandboden uuch ba» Fehlen de» Stil.» febr hart Die Qtoiuibilkäl de» Kun'tbLngrr» ist ungc-sühr Nddbc uxc . c. dem St rügt, wenn die Preise für E»r:roi>? bie'clbm sind wie an Frie- den 6» wird also auch üi Zukunft die 2lnwen- düng de» Kunstdünger» vninbd blechen
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ba» Qkrbängnt» vervollstLndizte. 2lm schlimmsten freilich l't die Defährrnutg unterer politischen GtnhcQ der lchten 3*rc. Zum Wiederaufbau sind im» vor allem nur bte natürlichen Grundlagen, der deutsch? Boden und anherbem die Menschen selbst tn ihrer g-sunden 23er- <x?Laguna geblieben Unsere Lage bleibt immer «sigm-t, rtixen Mittel.unkt der Wektwirtschüt et b-Den. Unsere Arb.itskraft unb unseren Arbeitswillen und den Mut dazu föreem uns bk Feinde nicht nehmen, tlnsere wirtlch^iLichen Tugenden müssen un» wieder hochbrin?,en. Wir müssen cUe irxfext Anlagen au»nütca. An w?i- tercr Faktor ist da» Kapital 3n dieser Richtung sind wir abhängig von der Durchführung de» CBeiknU." Dk Rcparattonen
aCein find für unsere Zukunft.
Die furchtbaren Lasten, bk hierdurch auf un» ruhen, werden Vnfvl»? der Sm gen brt Tore» vielfach überschätzt. Was «utz mm geche' en?Bor allem müssien wir un» auf an» selbst verlassen. Die Selbsthilfe ist auf allen De- bteten der Landwirtschaft erprobt, auch bei der Industrie und dem Handel. Da-a kommt der Faktor der vermehrten produktiben Ärbcit bei Ausweg der sog ötrefuttj der Arbeit ist verseh 2Lir dadurch kann ter Boi7S- wohlsstrnd vermehrt werden Die Kapitalbeschaffung wird alirtb-ngi dirch die rollrischen Hindern ss-e erschwert und sie Tarn n >r erlctcht r: werden, wenn wir von dar .Knecht- »chtf:'b fr i: werden Die schwer: Prüfung kann für unser B C v7n grotzem 2vere fe n wen i wir fat dem harten Stunpfe gestihlt und gekräftigt werdrm Durch ein- streng' Ps tht rsüttan^ trirb fcbc-fTfl» tP-iTTort rr’ g schaff n wi- durch TVr- weich »ch.ng und ^ntfri tjnfl- Die Hotfn mtftrfer tnt^ nicht f.nten [affit auf dem Weg zu lichterer Hähe.
3n der sich anfbfic*knbrx Außlprache antwortet der Bertrng-nd: auf ent ai» b-r Ber- «ammtinii gest-llt Anfr g bi: D rm nd-ing • ■ec unprvd iktiv n Arb ii kr ft' erst mit de *3 - «ntiflimi ihr:r Ur<rche. di- in dem austenvv' ti- «chen Druck best bt aafh^ren werb- So'ange mü^te man w n gstm» versuhen di' bor .'.:gmc- den Achntskrist- "urch nutzbriigind.- Aoi 'ands- ardeiten za b^schäft g:n .
Den zwei:en BLrtrag hielt Herr Pros Dr. Rößler. Direktor der Landw. OSerfuchsstativn Darmstadt über
Zeitgemäße Diinsungsfragra.
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1 k. I va)ot. bereit j,.
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Vurcmbutfler. Delsenkirchcnec. Harpen, r ferne: i-te 'eh. k< baft grhanrel'e Laurahütte. Ober- s^tcfi'che Oiknbib’ibeikirf. Phoen, unb Rhetn- ‘iuU t^rprr uhcben Ser »er ersteh n i>berichtefi- ke einen Dewmn um ziemlich 13 2511-
l.ri.en T m «ektttzttütspavk.r-.i wurden iwment- Uch LefeU'chaft für elektrisch? Untertefrnunacn zu höheren Kurien l?bhast umgektz!. 25on Lifchinen ‘ahnten gewannen Lvewe über 10 MUbnen Deutsche An leihen wurden wiederum tn Ahnen- tu: g einer Au'Wertung zu aesteiger:en Preisen au» den. Hart gerwmmen Dat .Geschäft lentte ach 25csrhdigung der an lang» vorliegenden Kau,- auf trage tn ruhigere Bach »en ein. eine freunb- Udbece Stimmung tonnte sich aber voll behaapien Die Kurse »ogen meist weiter an. Devi'cn Hieben im ue<cntiid:rn unveründeN bei meist votier Za- tcilunfl.
Kirchlich-? Nachrichten.
Isr. Religionsgemelnbe. Dotte«b. > Demeindeh Lonostr. 4 Sam-taq. den 5 Zanuo: 25orabb. 4.30 morg. 9.00, Predigt, obd». 4.50 unb 5 30. — Oft. ReligionSaesellscvaft. vabbakfeier b. 5. Januar Freitag abb 4 15. Samstag dann. 8.30, Preb . nachm. 3 30, eabbatau»g.5 30. Wochengoilesh : Morg. 7j06, abb». 4.00
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weiipveutz 122 bc» 124 <fester', 21UU, La Plata Waggon frei Hamburg 170 bis 172 - fest Weizen- nu-bl 100 Kiwi 25,75 bU 29 ifester» Xoggenmehl (100 Jttfol 24X bU 26.75 .fester lM»eaficix-
bi» 285 (fester. 2'itiprtaerblw 40 bi» 42. steine Ortk.i 25 bi# 28. Peluschke.» 14 bU 15 Acker- b?bnen 12 bi» 14. Wicken 15 bU 16. VuiÄnen, blau 14 bi» 16. gelb 15 bi» 17. Sein della, alt 17 b<» 18, -X^kuche.i 12 bU 12.5 »ür k Kile IBmvn- unb Boggenst roh. draht g b 0,50 l*U 0,60 Hafers!roh, dradl<tzkvr 0,50 bt» 0.60, Stroh, sterb- kilfleb 0.10. Langstroh, geb 1.10 bi * 1.20 Wiesen- Heu. Bvemahd 1J0 bi» 1.30. Olachmahb 130 bl» 1,50
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a m. 2 .Vn f» wurden für je 100 Kilo notiert Weizen 18,75 bl» 19.25, Aoz-
AtDcitei Mont: Carlo amzuwind In wobri Dr.echenl .std tKr g- ht: T i! b r D winu zu- fallen soll 2k ", st Driechenl n) v efproj^n worden. den Millionen von Nützting? • aal Klein- oiien Miu<l *,u i<er a>atfen eü*e isnt'ch.i-
bung getroffen wirb, beabsichtigt man in JlUen, DeniscloS um 2ai zu fragea
dom 17. Dezember ab . 400 000000090faH Doldumrechnungssatz für Aeichslleuern
bullig für g)olvzr»llausgeld. ihnre-hniiMtleb s d Lanbabg.» bl» auf weitere» 1 000 TllllUrb.
Colvumrechnungssatz für hessische Demei»besteuern ogl. Amtsblatt dea Akiiüsieriums be» 3nncrn vom 14 JloDembcr 1923) für Vie Zell vom 1 bis einfchl. 4 Ian 80 Millionen £eben»balhing»lnber a. 29. De». 1147 000 000 003 Ervtzhanbelsinber am 27.Dezbr 1 200 000 000 0)0 Wochenbe-ugsgedührsürden Siebener Anzeiger iOöolbDfcnnig# 700 Milliarden Papiermark lUmrechnung-prei» für 2. Januar).
Auowariige Aoigeldscheine tonnen nicht mein angenommen werden, dagegen bi» auf weitere» da» Notgeld der Neich»bahn. der Stadl Giehen und die wert beständigen De.dmliiel her Siebener Industrie.
Pia rite.
Berliner Produktenbörse.
Berlin. 2. Ian. D-r Prohukteimaekt zeigte haute nstdaurrnd feste Stimmung infolge bßyret Prrisforderuiaen der Prvvlnz Di-: hie- flgm Käufer ater veryirlten sich jbier.tb und fo konnten bk Forderur^-n nicht überall durchgesetzt werden Für Wei.-,:", unb Doggen yrig'.c sich 2l>chfrc:ge festen» schl.sifch-r 2llühlen Das 2Lt gebot '.-on Derreidc war gering, «um Dell weil bie tchwkrtgen Berühr»hält.iiste de Labung "j-tbem Derste mutzt: bd überwkgendem Begehr teurer bezahlt werden. Auch für Hafer zeigte
d.i eine»oldmark ln.Brie't > 1 002 500 000 00?
•clbanletbe: Berlin 4 200 000 000 000
SranNun 4200 000 000003
Dollarschatzanwelsungen: Berlin 4 200 000 000OX 3ronnuri4 200 000 000 000
Dr Paul Mayer. Lyckertr ' Sehr gducht Puiicl- laärtt Aumberg De: ÄüHamarft de. Industrie- Papiere kstr Hostur^g oudcralrien feste-
Berliner Börse.
Berlin. 2 I»n Die Börse beomn ba» neue V\1D fischemend in hr"nungsveUoer Stirn- mu:ig d.nstcht.ich bei fcuun.flj .g de po irischen und wirr'chaltlichen Berh^lmiste 3* regte 'ich einige llntc:n.-b rungllj;: btt aus allen Umsatz- getteten ai -.estwerie ansehnlichen Kurodesterungen tübne CRnc we e Ulchr i2r»eichterung bei fretb- inüktie». so btt Zinssätze sich unre: , Pr.'^en'. 1 cnxgtcn bet ziemlich andern 2Ingebet, unterstützte die Jbirfbdlerungcn 31 r :<^mXt» gestiegen sind wn Monianwerten Bxtzumer Dun. Deatich-
Phosphorsäurryaltig- Dü.-gemi:tei sind *e‘r knapp und im Preise am meisten g-stiegen Deshalb wäre t# jn sich lehr angenehm, wenn Berechne recht hätte, dast Phoepdoi'ä re duich Anwendung von säurehalt.g.n Düngemitteln. T*e Qünm»ma!. t» Boden slüi'ig gemach treiben kann ur.b dast sich die PhrSphvrsäuredüng^^ng in dem Falle e übrige. Diese Theoiie vo • 21er.be c ha: v>ei Aufsehen erreg;. Aber in^irstfchen ist i>ie*c F aae geklärt. dr wir durch biete Methode lau re Böden erhalten, bk im flhlruge a^hervrtzentUch zurück- gehen
Zu ßcg-mu’cfcn hat sich nach t«-.\ Derluchen der Versuchsstation eine starke Ctüfftofroingung nick '- al» rentabel erwiesen, wohl aber eine 'chwachc Uebci Me Stlckstoffdüngung ter Diesen sind die 2lnsickuen seh-. verlchiLen. Aach den Berluchs- ergebniffen bet Tkrlu^ftatien bat die Stickstoffdüngung auf Wiesen feine grchen Mehterträge gebrach: Da» Bild tn einem Stickstoslbmiaui gs- versuch auf Wiesen täuscht oft sehr well bei den Gräsern sich zum Dell die Halme lehr hoch entwickeln. so datz der Betrag ein lehr grober zu werden verspricht. Spätere Untersuchungen auf den Gesamtertrag an Ao beiweist ergeben in der Tiegel fedoch nur einen geringen Meyrertrag unb gerate auf den Ertrag an iitoeib kommt ea heute noch mehr an al» je zuvor.
Ander» lieal die Frage bei der StickstoisDüngung auf Weiden Auf Weiden ist ei tu Düngung mit Stickstoff sehr zu emplehlen. da e» bi:r besonder» darauf ankvmmt. den jungen DraSwuchS zu fördern
Der Ttcbncr geh: dann in ausführlicher Weise auf bk Säure-Reaktion de Böden ein. da
schon verhältniSmähig fiüh eine äln eriuchuaa auf Säure vvrgenommen. dagegen waren f-.turt Mine» noch verhälmiSmästig feiten. Die»
Die Reihe der Borträge eröffnete Oer be- t an nie Aationalökonom Prof Dr Arndt- Frankfurt übet
die Möglichkeit eines Wieder aufbaue» der deutsche« Volkswirtschaft
Er ging tn feinen Ausführangen von dem früheren Aufbau der Be>ll»wirtschast aus. bei dem sich bis zum Kriege Me Industrie in glanzender Weise entwickelt fxrbc. hinzu (am der hervorragende Aufstieg des StrebU- und Bankwesen», wenn auch damals schrei mancherlei Kritik geübt mürbe. Deutschland harte sich sogar zu einen der Gläubigerlander der Grde entwickelt. Alles m der kurzen Zell von 1870 Ms 1914. Dan natly lurldüniomiichem Staudpunkt aus betrachtet, gehörte Deulfchtand zu den von der Aatur oe- günfttgftcn Stellen der 3rbc. der Boden kann ausgezeichnet ausgorützt werden, wozu bie großartigen Bubensck^rtzc kommen K>hle, Ä^e, Salze. Kalk und andere Aohstosse. Klima und Wasserversorgung passen sich vvtzügllch an. Die Sage Deutschlands ist in wirtschaftlicher Hinsicht üatzerst günstig, wenn dieser llmflanb auch In politischer veziehung ein Nachteil ist Der Bau der deut- schon Dollswirtschast war solide. — Dur dadurch war es uns möglich, den Stampf gegen Me ganze Dell so lange du rchzus uhren. wie jedenfalls kein Doll ter Welt vor un«. In der Delchtchte werden wohl die Zeiten von 1914 bis 1918 Cie Duhmes- blätler ter deutschen Defchichte bleiben. (Beifall.) Demgegenüber müssen wir jetzt vor allem die arrfjen Deriuste an geistigen und körperlichen Kräften, an Land und Stapitallen aller Art beringen. Die Sach-. Land- und Stapllalverluste sind für uns am verhängnisvollsten, am härtesten wohl Me im Auoland. Kolonien usw.. Hinzu famen die Verluste tn der Dachkriegszell an Geld. Stöhlen. Wafchknen. Wetzlief«ungen an unsere Feinde. Auch der Konsum an entbehrlichen Lurusgegensiändan, der leider nicht aufgehört hat, brachte uns grob« Schaden. Der Vparsinn hat
Nmii-Non.
*ttro.
»Dp-nbAiffl etoefhötm . tvlfinefor». Jtr.lten. . . tonben. . .
Tflrt».... Schwei, . . S r-anien . . Btrn te X.-
nbapdl. . 9tun-T.nl Bb(01 ftapca •. . 5,io m stau, tkljraö . . rtnaboa - -
Amk Darmstadt, 2 3an Die Heffi. f ch e Landwlrilchafiliche Woche wurde heute bei out cm Besuche durch den stellverireten- den Pra!ioeriten der Landwirtschaf lskamrncr Bähr- Rohrbach mit einer Begrünung»- anfprache eröffnet. 8r hletz besonder» miUlommen den Vertreter bet Ttegicrung, Minister o c n Brentano, den Präfidenten llebei und die Vertreter der verschiedenen Ministerien, den Landtagspräfidenten Adelung, die Landtagsabgeordneten, die Vertreter der Provnn. de» Streife», der Stadt Darmstadt, der Handelstam met, der Lanbw Genossenschaften unb der freien Organisationen ®r drückt feine Freude au» über den jetzt erfolgten Zufammenschluh der landwirt- ickx^tllchen Organisationen, da wir ,eyt noch schweren Zetten entgegengeben, gegen die wir gewappnet sein mühten Hierzu fei vor allem tröbte Einigkeit nötig Aur dann kann die Land- oi.tfchaft sich durchsetzen. Er fchlvb mit dem Aus
Seid einig, «ntg. eitrig r (Beifall )
Minister v Brentano danlle im Hamen r-er Regierung und aller Gäste für Me freundlichen Worte. Er erwähnte feine guten Be- s Hungen zur Landwirtschaft, druckte seine Freude ju» über das inhaltreiche geistige Programm rer Landwirifchaftlichen Woche und schlleyt 'ich dem Wunsch des Vorredners nach Einigkeit aller Landwirte aus vollem Herzen an Er erhofft von der Tagung besten Erfolg (Beifall )
dem Kriege bie Säuerung der Böden ungeheuer zugenommen hat. Die von der VEisuchsstatii-n vor» genommenen zahlreichen iln ersuch^ngen auf Säure bei Böden von ganz verschiedene: Herkunft ergaben erschreckende Resul:ate Sine sehr grrbc Zahl von sämtlichen einge and'.en Dohechrrbvi war tauer. Dieser Frag: her Säuerung d:r DöMm muh in Zukunft noch mehr Aufme.ksamkeit al» bisher gewidmet werden. Die Zeslst:llung, cb der Dolen sauer ist, erfolg', am einfachsten durch Aufgicsten von Salzsäure. Braust der Boden auf. fo ist er nicht fauer; braust er dagegen nicht auf. so must der Boden näher auf Säure untersucht werden.
Saure Böden, geben feinen haben Ertrag, da der Pflanzenbestand zu sehr geschädirn wird Es verhallen sutz nun die einzelnen Pslaizzen gegen die Säure febr verschieden. So find z B Wicken und Mais sehr empfindlich gegen Säure. Etwas weniger empfindlich der Aotklee unb am besten scheint Hafer die Säure za vertragen. Luzerne dagegen, eine der wichtigsten Futterpflanzen, verträgt Säure durchaus nicht, sondern liebt viel Kalk im Boden. An Hand von verschiedenen sehr interessanten Abbildungen werden diese Schädigungen bei Pflanzen durch faure Böden deutlich dargestellt Auster diesen Pflanzen schädigungcn wirb ein saurer Boden auch sonst noch minderwertig, da er bie, Nährstoffe nicht mehr festhalirn kann und d e nützlichen TakteriLi eingehen usw. usw. Die Derbcsscru.ig der sauren Böden kann nur durch eine entsprechende kräftige Kalkdüngung erfolgen. Dagegen find bei derartigen Böden fauie Düngemittel zu terme.ben, wie z. B schweselsaule» Ammoniak und kalihaltige Düngemittel. 3» find hier hie kalkhaltiaen Düngemittel, wie Kalkslickstosf und Thomasmehl, zu bevorzugen
Zum Schlisse führte der 2tebner au», in welcher Weise fetzt die Unterfudjungen der Böden aus ihren Vöhrstosfgehalt. insbesondere an Kali und Phosphorsäure. vereinfacht und sicher vor- genommcn werden. Prof Heubauer in Bonn hat eine Methode herausgefunden, nach we!ch7r der lllährsioffgehalt te» Bvdrn» ie:haltnismästig rasch und sicher feflgeftdh wird De Methode besteht darin, dast man 100 AoggenLrner 14 bis 18 Tage lang keimen und wachstm lästt und Mcfc jungen 2L>ggcnoflanÄcn bann untersucht auf ihren Dehalt an Kali unb Phosphorsäure 2lus biefem De- hall ber jungen Pflanzen an Stolt unb Phosphor» feire kann man bann mit Sicherheit auf den Aährstof'gehalt des Boden« an Stall und Phospho rsäure fchlicsten
Der sehr lehnelche Vortrag fand lebhaftesten QSäfall, da er alle vaiaelllichen F.agen de» Dün- guogswefenS emgeheno bc.eachtete
Hande!.
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. M. 2. 3an. Tendenz: Fest. — De Börse »eigte zum (VobreStoütn -ine vor- wie^rnd trstere Holzung. A 7 ibu derSt«er- Laftcs, die sich in Me'.-m Monat besonder» fühlbar machen, war allerdings Mc Spekulation wenig unterrr-hmungslustig. Am freien ULrrft fcmtcn u. o. Beckre Kohle bri lebhafteren Um- sötzon ein Der Kurs st.l'tr sich auf 12 503 bU 13000 Decker S:oh! 12 030 bis 12225 Man normte ferner Benz 4250 ®romag 525. junge 400 Hansa Lloyd 2100 2lpi 9500. M» Sohne 5500. Ufo 5000. Frankfurter Handelsbank 65. Krügers holl 12 775 dis 13 000 Durnmt Neckar getr^x Russen wert: begehrt, 1902er JUf’fci 5 Billivnen Xm Qtoicnmarft erörineten die Werte de» Anilinkoa^rn» we'enUich erbost, böher auch Schrideanstalt und Holwerkoblung Slektri- AitätSoäic i <rnt> gesuchter, b.fonters Lahmeyer. 32-L'r‘jx-rfe, Daimler fanden au beferen Sturiat Aufnahme. Von Montan allren vberschl?llche Werte. Delkenkirchen, Deut'ch-Lurerrchurger g?» suchter und teiLrcVe erheblich höher Schir'ahr'.^- eftien ruhiger, aber mästlt an i.hFtd. U'Ucr ba -ganten yaribcu sämtÜche Jrvtzbanken grö,<re Be- o^tung Heimische Anleihen ziemlich fest 5proz.
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