Ausgabe 
3.1.1924
 
Einzelbild herunterladen

warme waren rrat!

in, alle

>15.00, ioj)q ben, mit

°> MO. 6.50 *>,20.00,15%

n

>.850, 640 len

> 20.00, 75.00

Mwßaloinon u-tsw v35Z2C

A

itnita

'»Mtaqs u«Rebfto(h'i lf <ingtlQbtn.

'ort

hr* Aul*

!üer

ÄÄJfc*

2000 - 1000 , 500 f

250 »

100 . 50 r 30 ,

M

M

0 , 0 , 0 0 » 0

l) " 0 n 0 - 0 - 0 I

16 u

idelskurse xnuar. Anpu'.du^n iskünfte: 72080

A Handelsschule S Gießen

> Telephon 2064

» jO ' <«90000®«?

säS&r*

4 20^' Mivd. di- ui l'«icbcnin mnebicr utfllcr Sa sE

«S--E

uß,.SÜddeuteche e staatslotter* ««.Ä'S WA

In »>'"'* ss«W 2000 , 10000 » 5000 r

t unjertn Stallung«

|W«

eueu leljaitNiing Telephon 862.

m. 2

Crfchemt figfM), «ufw Sonn, vnd flriertoc», e UbtrSomstagslxilage. «J wfeeMTjGtntlienb Lätttt tvocheuvezu-sprei» 70 öolbpfenntg ein- |d)liehhd) Trägettohn, auch lei y.id}l<r|a cir.eit ein;tln<r Hummern im feilt HSHaer ermalL- 5 trn pred)-tn|<i lüfic fiir d't Sd)rtft-eueng 112; für Terlag und (ßefd)4f1»flene 61.

Sr.fdjriu für Drahtnach- iidjtn: anjtlgtr Älcfjea.

JeNfäjtatento: jreetfun a. Ül 11686.

Donnerstag, 5. Januar 1924

174. Jahrgang

GietzenerAnzeiger

General-Anzeiger für Oberhessen

^ntd »Ad Verla-: vrühl'sche U»ii>erFltäu«Pn(h' nnö Slelnöruderei R. tanie in Gieren. $d)riftteinni) und Geschäftsstelle. 5chstlltratze 7.

-»n W« )< ftrfrte läge»»»«»« »< la .lag

*'iu|cfre Jtrfr.noU^ielL preis Ulan -p<e

Ur .taj.-ige-i jon 27 mm B: u: r >ch^,nu» warte 10*Bo!bp|<amq. für hlamt-.-injtije ie.70 Q n t reu: 6j u>o.bp|<Mig. Ph ojri4»rul-j , fchlaz. - J«4<t»jriu4 lu. vaiiiika. Jt»dltia«i Dr.Jriebr.

|ui »<a uanaea --«u ilrnfl dlam 4)«m; atber

von au*

Der thüringische Minister skandal.

Deutschland und die Haager Friedenskonferenz.

eiste llnteransschust des parlamen- fatliicn 11 n t c r fu dj u n g « a u 8 f <f>u f f c s bc6 CRciebStagct'. ter mit den (Srbcbunqen über die Vorgeschichte des Weltkrie­ges betraut trorben ist. erstattete Bericht über die Haltung derbeutschenRegierungauf den Haager Friedenskonferenzen von 1 899 bis 1901.

Del den FFedensverhandlungen in Ver­sailles lag eine 2lote vor vom 16. Oum 1919 die behauptet da st, während die we'ttichen Na­tionen bestrebt waren, die Rüstungen e.ntzu chran- len, die Lenker Deutschlands unauchollich Mist- trauen und Feindschaft zwischen allen ihren Vach- bam gesät, unausgesetzt die Rüstungen Deuttch- landS vergröbert und unmittelbar nach der -lie- Verlage RustlandS durch Japan ihre Bemühungen verdoppelt hätten, die Rüstungen zu vergrößern und ihre Rachbarn unter 'Bedrohung rtut Xneg zu tyvannisieren

Der wintersuchangsausschufl spricht die Llebrr- zeugang aus, tast diese Darstellung

der geschichtlichen Wahrhnt nicht entspricht. Richt nur Deutschland, sondern nicht minder a u d) die anderen Grostmachte hätten an der Rechtssrage, mit der Waffe zu entschulden, rcit- gehalten, das Prinzip des Krieges alp memalS

Paris. 3. Jan. (WTB.) Der diplo­matische Redakteur der Hnvata-er.tnr glaubt, daß bie ihm gewordenen Andeutungen üb.r den Onfralt der gestrra am Quai d'Orsay fest- gelegten Antwort auf das deutsch-: Memoran­dum vom 24. Dezember cs ihm gestatten, sol- pendes über den Inhalt der Antwort mitzulci- len: Die lokalen französischen Behörden im be­setzten Gebiet sind im alkzemeineu ausdruck- .ich gegen die gemeinsam« Durch­führung der von der deutschen Regierung im Ruhrgebiet und in den Rheinlauden ver­langten Mahnahmen. Sie seien geeignet, dem Wert des Pfandes und sogar der Sicherheit der Besatzungsmächte Abbruch zu tun. Man könne also annehmen, daß bk französisch« Re terung sich auf die Rechte beziehen werde, die sich aus dem Der- ttag« chrrteiten, und bast si: nicht verfehlen werde, die deutsch« Regierung daran zu er­innern, vast gewisse Fordrrmigen, die sie ge­stellt hab?, bereits weniostens teilweise, na­mentlich w.iS die Wieder .nnst.'llung der Eisen­bahner betreffe, Befriedigung erlangt hatten. Man hab« auch Gründ zu der An­nahm«, daß den anderen deutschen Dorschlä- pen keine Folge gegeben werde, bi sie die leitenden Grundsätze der srcmzös scheu Repa­rationspolitik, die so oft proklamiert worden seien, in Fra-;« stellen könnten. Die französische Rote sei in einem sehr gemäßigten Tone ab* gefaßt und trage lediglich technischen Eha- ratter, ja sie versperre nicht einmal den Weg zu späteren Verhandlungen, je nachdem die Umstände ble Möglichkeit dazu geben würden.

Fälschungen in den Einste-lrmgSurkunde» auf die Spur geTrmmen, indem die Tin'telstnvrs- tnten ausradiert b-to verändert wur­den. um dadurch ben Smdruck zu erwecken, dah bie Sirftdlungm bereits im Septemder dzw. Ok­tober hat gtfunben bibm. be afteibe Seiten wa­ren aus len Akten herausgerisseu und enl- femt worien Sic Persr-nala: grl -g^nh: tten wur­den vvu dem nich'/achmännlschen As'esfor A u n z e, der Deibatel wurde, zusammen mit den 7Ki7iir,c*r Hermann b aib t e . Ctz Ar.g legcnh<t» wurde de.n Oberstaatvanwaü inBeunac übet*

Eisenbahntarife und Ausfuhr­hemmung.

Die nachstehmde Ausstellung zeigt. In Vold- wark berechnct in welcher Höhe vor dem Är.eje und jetzt iK-r Frachtanteil einzeln- Erzeug- ntsse belastet.

Erfurt, 2. Jan. lWTB.s Die .Dhiringer Mgemc.ne .Jeikuug" meDci aiii zuve-läM^er Cucl> Tic nach Aeirnar entfan:-'x itomm lion der Rcick.Sreg '.ung hat nun auch die 'jk^c-nal* flr»g:'ege/beiten les Ministeriums des 3* nein einer i'rdlung unterzr^an Hierdu hat sich hcr- ausgrsteUt. dah Reueinstellungen ' Beamten bis zum 22 Dezem der send stattgefunden haben. Dabei ist man

nötigen Eigenschaften durch die deutsche Jugend' bewegung in sich heranbildet.

r«funbes Rat'umasgefüh^, staatsbürgerliche Destnuun', Bewußtsein der DerMtwortung vor der Gemeinschaft, soziales Mitemrf nden und nicht zuletzt die Achtung vor der Welt­anschauung und der ehrlichen rieb^rzeuguug andersdenkender Dolksgenostrn.

Deutsche Jugend! Wenn Du mit solche*» A)ollen die Schwelle des neuen IahreS übet» schreitest, wirft du selbst am meisten da>u bei­tragen. dah der Weg des deutschen Volkes all­mählich wieder auswärts führt zu freudiger Arbeit in einem geeinten freien Deutschland.

Der Reichspräsident an die deutsche Jugend.

Berlin, 2 Jan fW lff) Der bie deutschen Iugendvereinigungen sämtlicher Parterrichtungen und Konfessionen umfassende Ausschuß der deutschen Iugendverbänbe hatte dem Reichspräsidenten im Rovember eine Kundgebung übermittelt, die das Bekenntnis und die Mahnung zur Einigkeit und Treue zum gemeinsamen Baterlandc enthielt Der Reichspräsident ha: auf diese Kundgebung in einem längeren Schreiben g antwortet. in _twm c4 nach einem Hinweis auf die Ungewistheil über daS zukünstige Geschick Deutschlands betht: Un­sere Hoffnung auf eine bessere Zukunft hat ihre stärksten Wurzeln im Vertrauen auf den Willen und die Straft der deutschen Jugend Das junge Deutfchland hat erst in jüngster Feit mit erfreu- licher Einmütigkeit und Gcfchlotsenheik sich für bei Reiches Einheit und D-schlosfenh-it eingesetzt, es bat in Selbst-acht und Erkenntnis der Rot- wendiglett der Einfachheit

bie Schlichtheit zum Grunds atz des persönlichen Lebens

erhoben. Es hat in den letzten Wochen mit be­scheidener Selbstverständlichkeit die Rot im Volle zu lindern gesucht, und es hat inmitten eigener materieller Sorgen und <tämmcrnifte doch nicht versäumt, seine seelischen Driebkräste zu stärken und Heimattiebe und Heimatkultur zu pflegen. Deutsche Iugend! Erhalte und stärke in dir d.e'en Gemetnsinn und d'efen 3dealismus 3as deutsche Doll kann nur leben und eine geachtete Stellung unter den Völkern ännchmen. wenn es feine Ge­schicke in einer freien, friedlichen Demokratiedbft bestimmt liefe Selbstbestimmung wird aber nur bann lebendige dauernde Straft des ganzen Dolles eedw. wenn bie junge Generation die dafür

Wie HavaS meldet, wird der Entwurf der Antwort auf das von Deutschland am 24. Dez. überreichte M «morandum am Q«rh b'Odcp fcrttggcUcKt. Der Entwurf wird P o t n c a r 6 , der nach dem Maasdepartement gereift ist, am Donnerstag vorgelegt werden, dann wird er der belgischen Regierung unterbreitet. Da Minister (sasper bis zum Sonntag von Brüssel abwesend ist, glaubt man nicht, dah die Antwort dem deutschen DeschästSträger vor Mitte nächster Woche zugestcllt werden kann.

Die Rheinlande und das Reich.

Berlin, 2. 3an (Wolff) 3n einem Artikel über Rhein und Ruht in derSeit" führt der Reich5mi ister d«S Innern Vize'an-ler D. ^a r- red u. a au«: Dos besetzte Gebiet muh heule von dem Reiche und auch von den be eilig en Län- bem daS Letzte ve. l rngen um der furch biren Rot und dorn seelischen Druck abzuhelfen. Man muh verstehen, duh die Bevölkerung b« beseh en DcbieleS fid; fragt, ob lie s i ch sel b st ü b e t la s- f en ist und nicht ihr Geschick .in die eigen ei Hand zu nehmen", berechckgt sei, und doch barf dies nicht geschehen

Riemals haben baS Reich und die Länder daran gedacht, das auszuqeben, waS auf ewig ungeteilt zu ihnen gehört.

Vor der französischen Antwort.

Doraussichtliche Ablehnung der deutschen Forderungen. Der Vizekanzler zur Lage am Rhein.

anactaftet. Der amei-ikonische Senat habe im Au­gust 1911 etflärt, bah ein Land in die Lage kam- men könne, eine schiedsgerichtliche Sriedirung za- rückzuweisen, gleichgültig, ob dadurch daS all­gemeine Schiedsabkommen gebrochen werd- oder nicht.

eine praktisch« Lösung des Abrüstungs­problems sei nicht vorgeschlagen worden.

Rustland and F-ankreich hätten unter dem Vor­wand der Ausbildung ton Kvlonialtruopen eine sehr nxitgcbenbc militärische ilcberlegcnbcit er- Sielen ISmen. unö °»Nie 0^,1 ,e^°

Fall seine Seemacht halten Von 1935 drs 1907 §rbe Deutschiand sein Heer lelngllch Mann. Dcfiemi-t-ilngarn da« »eine überhaupt nicht vermehrt.

Der Ilnterckuchangscusschust vernvist ferner auf bic Haltung Deutfchlands zum Problem der mtetnationakn Schiedsge-.ichtsbarkeit. SVn 9nt trud eine« W e l! f ch i ed « ve r t rage s hat.en 1907 auber Deullchland auch andere Stauen, darunter Ocstcrrerch-Ungarn und die Durk^r. Bel­gien und die Sch r*:U._ ad gelehnt, ^-jetaaren. Japan und Italien hatten fit ber ?

innen. Tanfilani» t>ak ftatt M>cn in ben_3kT- trag mit einzelnen Staaten ctn** et-ntixnau e. aufnebmen wollen. Der Unte.fachu^sau-fchuh ist zu der Heber »tag ung gekommen, oatz

bie deutsch« Regierung der SchiedSidee wert­volle Dienste geleistet

habe, also keine grundsätzliche Gegnenn d^ SchiedswesenS sei D-.< anderen Staaten hätten bei allen ihre" Vodchl-"^> 2o r - -ho . t t y- macht durch die eine pr-ktisch- Ausführung autzslt AKiidbalt geworden war«. -^>5»«- (anb die Weltherrschaft habe erringen wollen, sei eine unbegründete Unter- f l c U u n a.

Durch die Bildung eines Rhein - und Ruhr- ausschufses im 3Utd>*labine:t ist die beson­dere Sewäh. b .für gd.lullen, bah die Wünsche bad b.-s.-tzten Ded -le » 1 ie tatkräftige Beach:urig finden 2lr s Ve.hind'.urge.l ml; Verirrtem b-* besetzten Gebietc-e muHcn ciefe die Ueb«ne.:ttung mLgmcmmt-n haben datz das Letzte für das besetzte Gebiet z u s a m m e n g e s cha m wird, tpae noch zur Verfügung steh. namenilld) sind eS die gerxs ungeheuerlichen Kosten der Besatzung txc nicht zu zwingen find Die Reich-orvg erging h fft. bah es bei dem d.mnächlli- gen 3ufammcn:ritt der interulliierten Sach.'elstail- dig-raussd^lffe gelingen wird, den Rachweis zu tibdngen. bah hier

Unerfüllbares und Unsinniges vom deutschen Dolk DcrLmjt

wird. Sowett die Verhandlungen zwischen den Vertreter:! der Rheinlande und den Beiatzu-gZ- mäd-.-cn durch die A islchü'f« der politifdren Par- tcie.i und der Wirckcha-t d.s gan-.en be etz en C?e- bictS flvfüb.t wurden, sind diese Schritte unter Fühlungnahme mit der Reichrregierung e.solg:. D^lluber besteh' allerdn gi bei der Reichsregier.ing unb den beteiligten Lände.n fei i Fw-i e! an der staaisrcchilichenFusamm^ngehörig- !c i t deS besetzten unddes unbesetzten DcbieleS darf nicht gerütteltwerden Und Mn b:cfc f . e Ucb-T.« gung im unle ch en Gebiet wie am Rhein und an der Ruhr weirer ver­treten wird so können wir das Vertrauen behalten, dast trotz aller Rot unb Sorg: der heutigen Tage bessere Zeiten unS sicher sind, und bub auch an Rh.in unb Ruhr auf bie Dauer wieder bas Recht vor ber Macht gehen wird

Französische IollschiKanen.

Elberfeld. 2. Jan. (WTB s Der Sisen- bahnverkehr zwischen dem unbesetzten anb be­setzten Gebiet hat sich in ben letzten Tagen sehr verstärkt, da ble beutsch« Sisenbahnverwal- tuna alle Gütersperren aas gehoben halte Srhebllche Schwierigket ten sind In Voh­winkel eingetreten, da hier ber Eisenbahn- verfcbi stunbenweise durch die französische Zollverwaltung unterbrochen tptrb. Zwi­schen 12 und 3 Uhr findet eine tägliche Mit- tagspause der Zollpvsten von 1'/, bts 2 Stun­den durchschnittlich statt. Sine weitere Derkehr-s- pcuise tritt zwischen 1unb 9 Uhr abends durch die Richtanwesenheit des Zollvostens ein. 3n diesen Pausen ist die Zollkontrolle untrr- bivchen und der ausgehende ZugreSehr ruht daher vollständig.

Borstellimaen sowohl von deutsch«! tote von sranzössscster Seite sind fruchtlos cebUeben, da dir französischen Zollbeamten erklären, von dem französischen Militär unb der Eisenbahn­regte unabhängig zu sein.

Diese Zustande sind betdcbtftörenb unb gänzlich unhaltbar.

Aehnktche unerhörte Schikanen der französi­schen Zollbeamten neben aus Aplerbeck-Süd gemeldet. Hier ist infolge der französischm Past­en trolle für den Verkehr Gnfecke ed>nx:;1e Hörde bie in Aplerbeck-Süd grundsätzlich nur bet Tageslicht stattfindet, bet Zugverkehr nur tn b<m neun Tages!ickrtstunben möglich und kann daher nicht im entferntesten ausreichend be­wältigt werden I4 biS 15 Stunden liegt der Der-

kehr in Avleibeck brach 2U1 den Rachbarbakm- Höfen »eigen stch leerens Bet:-iei>s'chu-ie.igtziten u-egen der Al'ste.lung von F acht- and linuer­lügen. namenttich von ÄalUugen für bie Hoch- oienbetit.be bcs Jtub gcbLie

Ti.' französische Eisendahnre ie ptt allerdings versucht, auf die fcan-ösifche Zollkontrolle ein» zuwirken, baß diese den Tag- und Rachtdienst einsührt, wie es die Rottoendirk it.'n des Eisenbahnbetrieds vrr'an .'n. Ti f r Versuch ist aber ergebnislos btrloujea.

Aach einer U iterbrcchung von 11 Monaten ist ber Verkehr über Offenburg setzt wieder ausgenommen u or.ei Di: bt.xdLe Verbindung fru ische i Frankfurt <i TL unb Bafel Ist ban.lt uieierberjcftellt 8i ie ®o*b- mlgir-ig für bic Durchivi e durch buS h etzte De- b.tf t i nicht no'.w ndlg. 21 ur ber 2Lif<-:ttlMli ui bca b-fetzt.n sMnticn wird von de 3. weile* genebmiflung abhängig ge.nacht. Rachdeni ber durch-g He ide P r . ic.nv. febr über § ehl Straf) bürg wieder aufgeummm tr orten Ist ist <mch brr ^Vrrion.nverkehr über Rastatt Wintersdorf freigegeben, so tah jetzt der Personenverkehr über sämlliche bidisch» «lsäss sehen Drenzüber jänge tokber im Dang« ist. Rur Me Einreise nach bem Slsast IN jedoch die für Fra.ikr ich aUge.n-.bi verlangte Zuvci e- grix-hmigung 1rot.1e.1M). Am Do iruTAt »j, tem 3 Ha.iuar hat ber Personenverkehr zwi- scchcn )H o n n b c i m unb Ludwigshafen, Rhein-Heim unb GermersHelm fx.4r Matau unb MaffimilianSau ii b fchränk- tem Umfonge wied.r vt igc|vtU. Zugleich mit bem PeZoneiuerlehr tvtrb auch der Wigenia mngs-, nicht abir Fracht- unb Sllstückgut.«^ehr auf ben Dorfteb.-nb.Ti Ucberoänqen wie. er ausgenom­men. Der Verkehr twm Lu')Hof nach Oieoe. kann erst nach ber Znstandsetzung ber Schissob.ücke auf- genommen werden.

Dr. Mrützners Protest.

Berlin. 2. Zan. Der Rern^^mg'präfldWtt Vrühner. ber in bem Düsfeldorler Schupovr» »eh zu 20 Jahren Zuch: Haus uerur- teilt worden war, hät an bat sranzösifchr Ä i g.gericht tn Di.sielb rs f?st ende» lA l gmmm g richtet Leg? gegen meine am 2k Ikvir er er- s, Igtc Verurteilung Berufung tn t-itfächtlcher unb techllicher Be .iebung ein, nwMonjew trx.-gcn Verletzung be s Haager Landkrieas- ab kommens, da ich als Znhaber brr Landes- polizei bcJ Regieiungs^oirst» 5>jf elLorf am 30. September gegen bie Sepa ra11sten ale deutsche Hoch- und Landesver­räter lediglich nach deutschen De- f eben einges chr itlen bin.

Dic Ntnsatzstcuer im brsetzteti Wrbirf.

Berlin. 3. Han (Priv -Tel > Da bie Be­ratungen über bie britte ötcuemotpcrorbnung innerhalb des Reichskabinetts noch nicht abge­schloffen sind, wird sich laut .Voss Ztg" bet 15er Ausschuß be« Reichstag- in seiner heutigen Sitzung vorerst mit ber Erhöhung ber Um- labfleuer t m besetzten Gebiet beschäf­tigen Dem Blatte zufolge ist geplant, bic Umsatz, steuer, ble nach der zweiten Steuernotverorbnung für das ganze Reich von 2 aus 2V7 Prozent herausgefetzt worben ist. für das besetzte Gebiet auf 3 Prozent zu erhöhen

Bei Versand tn einem 10 Tonnen-Wagen (10 Prv^ Zufch ag für gedeckte Wagen i t ein­gerechnet) von Hamm nach Hamburg nui1) jetzt an Frach' tn Goidmark gegmüder d r Voickri.g - zeit aufgebracht werden bei Draht das S.ösache, bei Draytstisten un) F^hdrähte i das S.lf ache ici Schraub n das 9 4fach', bei Seilen das 11 2fach' usw Während der Frachtanteil am V rkauss- prets früher 2'/, biS 4*/z Proz betrtg ma ht er heute 9'/, bi» 20 Proz au3; früher bi beten ble Frachten einen Bruchteil der Acbllterlöh « seit dem l.Rovcmbrr übertreffen li? bi- gesamten Lohn- und Vehalls-ahlungen um di sehr Erheb iches. Falls das P r i va t g e werbe derartige Sätze in Go dmark verlangen würde, wäre es Linen 2Ugcnblid vor bem Wucher» gericht sicher.

DaS biet für die Drahtlndustrie Grsagtr g lt im groben und ganzen für bie g'Tarnte Eisen­industrie und bie gesamte deutsche Wirtschift. Besonders stark wird die A u » s u h r durch b.c hohen Frachtsätze getroffen. Der Zn'andsma t ist für «inen groben Teil aller G.w rdezwelg nur zu einem Teil aufnabmefäb 9; zur Zeck i t b r ZnlandSab atz noch bcfortb rS tl tn w II b.c Ä-uf kraft ber 'Verbraucher auf ein ger.nge» Mob berabgefunten ist und weil auch der leg time Handel nicht mehr über die erford r ichen G D- mittcl verfügt, um feine Geschäfte in dem frühere 1 Umfange betreiben zu können Während früher bas deutsche Gewerbe zur Srleicht rang seiner Absatzsähiakeit von der R gi^run, durch bl lig? 6ect>of?n-5lurnabmetar fe unterstützt wu de w r- be.. ihm I>. ute Scalibdaftungcn auferlegt bl? jede» Geschäft unmöglich mach n. 4um.1l ba.< 2!ue (ano iroch mit Frachten rechn n kann, d e von de e ber Vvrkrl gsz it kaum wesentlich . bw ich n Da u kommt noch vln anderes Mom.-nt. Als b.c bircf en Seehasen-AuSn lhmeiar f« die sich aab auf b l- glfch: und holländifcche Häsen auödchnien dut fd-erfeits ausg -hoben wurden? haben Belgien und Holland ihrerseits sofort billig' Ä u S- nahmetarife ab beutsch.n Greinstatioren nach ihren Häfen in Knf: gcf.-tzt. Alerbur 9 wir > es' einer grobm Aizahl westdeutsch r W rk er mög'llcht, billiger über ausländische Häsen alS über deutsche Häfen (<-B. über Bremen) zu v rfrachten obgleich si' näher an Bremen als an jenm ausländllchei Käse' g legen sind Ss liegt nah: bi) bic so von be. t d> n nach ausländische Ausfuhrhafen abgebr n iten Effportin ngen m.t fremden ut) ni ht mit de itfben Dampsercknien verschifft w rxn Durh dies- t> r- kehrten Rcgierungsmastnahmm a if fracht i - em Gebiet: erleidet das R ich leib t einen echeb ichen Frachten?.u-fall, und bi deutsche Seesch ff 1 r uib bic Seehäfen werden zugunsten der aus ändischen erheblich geschädigt. Sehr w sent'.ich it bei allen diesen Dinien. datz in früheren Z it?n d-r Eisen­bahnbetrieb trotz der billigen Fruchten gut. G - Winne abtoarf, während er jetzt trotz ma lofci Fvachterhöhung n Zuschustd.tii.'b ist Di llrf id1« für diesen eigenartigen Um tanb va ergründen. *)te dringende Sorge der Lellung des Verkehrs­wesens sein

Die jetzigen Frachten bedrücken das Gcvrrl« schliehlich auch desh ' b noch besonders, wei es noch durch die Lohnsteuer unb bi? inb.rcft auf bem Gewerbe ruh nd? iLrw.rbslvfenhil e stark bc lastet wird Der Staat hat es jebenfal.s glän enb verstanden, bem b utschen G.w rb? in b r Rack>- kriegSzeit bas Leben so sauer wie mög.ich zu madyn

Fracht Hamm- Hamburg 1914

Frachten- antdl

in

Fracht Hamm- Hamburg 1923

Heutiger Fracht­anteil

Blanker Draht 4 90

4.26

32 50

11-82*.

verz. Draht

490

3d0

32 50

10.32 .

Drahtstifte

4.90

3.77

39 80

15.31 .

Federn

4.90

2.45

46 40

19.33.