Einzelbild herunterladen

M Für y die Armen, Xs für die Reichen:

Balte» Tee

Ist ohne (K / Gleichen! Aja

Kaiser'8 «alles

V Für > ) den Alltag wie zum Feste

16,45

16

76,50

0,85

1 6 2,625 2.75 9,13

5 95 11 7.

11,75

15,50

16,25

1,85

0,380

Anzeiger".) der neuen des neuen

24,5

5,2

26,CO

ro 2

24,75

8 2 16,35 19,j0

10 18

56

16,60 1?

74

78,7j

11,5

18,7

/,6

14, 0 5«.

43,50 2,8

26,7.

6,9

12,.5

12

16 16,73

» 10,4

4,9

12 n 25,75

19 IC

2,90

23,75

16

151

6 11.8

12

15,60

1,9 0,37 C.26

70,13 1 .9

13,25 7 ,75

79 5

1 2 76

14 17.40

7,2 5,20

48 62

43

41

4,9 11,70 24,13

18,70 21,40 21,90

16,62

9.40 17,13

55.75 64 75

2,3

3

Monats eröffnete die Börse in fester Haltung, doch ist das Geschäft im Vergleich zur VorwocSr wesentlich geringer geworden. Dies hatte wohl seinen guten Grund in der Zurückhaltung, die sich die Beruf sspEulatwn wenigstens jotjt vor den bevorstehenden Wahlen auserlegt. Auch lommt hinzu, daß heute erstmalig die II m st e l l u n g des Berliner Kurszettels aufReichs- mark erfolgen soll. Das Hauptinteresse wandte sich wieder dem Montanmarkt zu, an dessen Spitze Phönix vorbörslich mit 49V2 brs 50 stand Allerdings brachte dieser Kurs soviel Material

ly/t bis 19,9, bis 25,8. Th. werte 24,6 bis Rutgers werte Bergmann 18, 141/4, Reiniger

25 bis 243/4, Holzverkohlung 8,2, 16,35. Elettrowerte: AEG. 10, Licht und Kraft 7,9, Lahmeyer 2,25, Schuckert 55. Sonstige Sn-

2,1

3 70

3,26

9,70

18

54 93

64,38

2,3

8,1

8,65

0,85

1,5

2,38

2,75

9,75

17 60 8,18

49

<4

40,7 >

2,6

26,50

3,6

24

4,99

24.4

19

92

22,13

7 9

16, 6

19

78'/., Mannesmann 55 bis 65, Mansf.lder 4 13, Ob erb.darf 14.5 Caro 12, Phönix 53, RhttüschL Braunkohlen 38, St.nnes-Riebeck 43'/°, Tellus 2,8. Laurahütte 7,6, Kali Aschersleber 14 5, Westeregeln 18,75. Ehern sche We te: Badische An lin 26 i j bis 26 6, Anilm Derlm 24 5, Che­mische Griesheim 24,25 bis 25, Scherdeanstalt Elberfelder Firben 24.5 bis 25, Goldschmidt 20. Höchster Farb-

Berliner Börse.

(Eigener Drahtbericht desGießener Berlin, 1. Dez. Bei Beginn Woche, gleichzeitig auch bei Degmn

9,40

2,8

1133,39

6

11,80 12

18,90

2 10,25 0,25

71 16.50 12,10 74,93 77.50 10?

14.25 18,13

7,62 14,60 43.5 43,70 43,50

26,4 3,75

Chrramische Werke Htbto . Zementwerk Heidelberg .. Philipp Holzmann......

AngloEom.-Guano Badische Anilin........

Lbennlche Mayer Alavtrr . . Goldschmidt Gries eimer Electron .... Höchster Farbwerke Holjverkoblung . . ..... viütgerSlv.rte ......... Echeideanftalt ........

Alla Elekrr1»ttüt6^Sefrllschast Bergmann ..........

A.alnkraftwerkr .....

Schuckert ... ......... Siemens A Halske ...... Adlerwerke Kieper ...... Daimler Motor«. ..... Hepligenftaedt ........ Meguin.............

frankfurter Armaturen . . . Konservenfabrik Braun . . Metallgesrll>ck>ast ftninffari. ^chubiabrtk Herz ..'s'. Sichet. ........

Zellstors Waidhof Zuckerfabrik Frankenthal . . Zuctersabrtt Wag häufel . . .

Wirtschaft.

Der deutsche Austenhaudel im Oktober 1924.

Seit dem 22. Oktober d. 3. sind sämtliche Zellstellen des besetzten Gebetes wieder m deutsche Verwaltung übernommen worden Bei Abschluß des Oktoberergobnisses lagen jedoch von ihnen Meldung>.n nur in geringer Anzahl vor, so daß die Zuverlässigkeit der Handelsstatistik nahezu in derselben Weise wie in den Vormonaten beein­trächtigt ist. Die Zahlen können daher nur nut Vorbehalt m'.tgeteilt werden. Znsbesonde.e wrro darauf hingewiesen, daß sie nicht gestalten, er e einwandfreie Drlcrnz des Auhenhande.s zu ziehen.

Das Merkmal des deutschen Außenhandels im Oktober ist eine weitere er hebt t <9 Einfuhr st eigerung (um 232 2 Millionen Am gegenüber dem Vormonat) und eme we» lebung der Ausfuhr (Steigerung gegen­über dem Vormonat um rund 48 OK ft. Sun. Einfuhr ei reicht im Oktober mit 855,6 Mill. Rm. nahezu wieder den diesjährigen Höchst st wid tm Mai (887,7 Mill. Rm.): sie liegt erheblich über dem Monatsdurchschn tt des ersten Halbiahres 1924 (746,9 Mill. Rm.). Die Ausfuhr s^t nach Hcberwindung d s leichten Schientercu^schlog< s ihre langsame stetige Aufwärtsbewegung fort und erreicht im Oktob r mit 611,8 Mill. Rm. ihren diesjchrigen Höchststand. Die Dckanz der durch die Statistik erfaßten Ein» und Ausfuhr weist im Oktober eme Passivität von rund 244 Mill. Rm. auf. Die Einfuhrsteigerung gegen­über dem Vormonat erstreckt sich hauptsächlich auf Lebersmcktel (um 129,1 Mill. Rnr) und Rohstoffe unö halbfertige Waren (um 93 MM. Rm.). Die Ausfuhrsteig.-rung entfällt hauptsäch­lich auf Fertigwaren (rund 40 Mill. Am.).

Rheinisches Metall 91/4, 3aliud öid>el 2.1, $^1:. Elektrizität 111/4, Lechwerke Wi >

Chemische Mainz 10, Bmgwerke 4, Peters Hmon 1 7 Cement Heidelberg 24,5, Badischer Zucker 3'1/4, Frankenthal Zucker 3,7, Heilbronn Zucker 3,3,' Stuttgart Zucker 3,35.

Umstellung des Berliner Kurs­blattes auf Reichsmark.

Q3on heute 1. Dezember, ab wird das Amtliche Kursblatt der Berliner Weripapierbör e auf R e i ch smark umgestellt. Es erfolgen die Rotierungen

1. für Aktien und Anteile, a) die noch nicht auf Goldmark umgestellt sind, inReichsmark für 100 Paoierm-ark". b) die bere.ts aus Gold- mar k umgestellt sind, rnReichsmark für 100 Goldmark";

2. für festverzinsliche Werte, a) soweit sie nach der bisherigen Rotterungsart über 15 Mil­liarden Prozent notierten, inReichsmark für 100 Papiermark", b) soweit sie bis 15 Milliarden Prozent nach der bish.rngen Rot.erungsart notiert sind, in .Reichsmark für eine Million Papier- mo:T, wobei beab.icht gt ist, diese Papiere, auch wenn ihr Kurs nach dem 1. Dezember 1924 15 Milliarden Prozent bisheriger Äotie.ungsart überste.gt, bis auf weiteres inReichsmark für eine Million Papiermark" weiter zu notie.cn, c) 815 Pr z. Reichs chatzanwei ungenK" von 1924 inReichsmark für eine Milliarde Papier­mark" ;

3. für die festverzinslichen wertbestLndi"en Anleihen, die bisher inMark für eine Gold­mark" notiert wurden, inReichsmark für ICO Godmark";

4. für die Anleihen, die auf Dollar lauten, in Prozenten:

5. für die nach Sachwert verzinsl'.chen Pfand­briefe und Schuldverschreibungen, die bisher in Billionen notiert wurden, inReichsma.1'.

Börsenkurse.

Konkurse im Rovember 192 4. Die allmähliche Besserung der Wirtschaftslage swagt s.ch auch in einer langsamen Abnahme der Kon­kurse aus. Es wurden im Rovember 647 Kon­kurse eröffnet, gegen 732 im Oktober und 809 im September. 3m Rovember 1923 beschränkte sich die Zahl der neu eröffneten Konkurse auf 7.

* Mitteldeu tsche Creditba nk in Frankfurt a. M. und Berlin. Kapital- umstellung im Verhältnis von 50:1. Die Verwaltung schlägt der auf den 30. Dezember d. 3. einzuberufenen a. 0. G.-V. die Umstellung des Etammakt.enkapitals von 1,1 Milliarde auf 28-M.llionen Goldmark und des Vorzugsaktien- kapitals von 20 Mill, auf 20 000 Gm. vor, so daß das gesamte Aktienkapital 22 020 000 Gm betragen w.rd, gegenüber einem Vorkriegs- kapital von 60 Mill. Es ist also auch hier em auheroadentlch r Substaw,schwmtd auf nahezu ein Drittel festzustellen. 3n der Dotierung ihrer gesetz­lichen Rücklage acht die Dank weniger weit, als die anderen Großbanken. Mit 2 220 000 Mk. wird die gefchliche Reserve rund 10 Prvz. das Aktien­kapitals betragen. 3m einzelnen werden in der Goldrnarkb.lanz solgmde Posten ausgewogen: Dar, fremde Geldsorten, Guthaben bei Roten- und Llbrechnungsbanten usw. 4 080 217, Wechsel 364 377, Guthaben bei Danken und Dankfirmen 8 941 816, Reports und Lombards 233 712, Vor­schüsse au* Waren und Warenversch ffungen 30841, eigene Wertpapiere 1 046 300, Konsortialbe eilt- gungen 4 385 825, dauernd.- Beteiligungen 3000CO, laufende Ausstände 10 226 894 (davon ungedeckt 2 160 520), Bantgchaude 8 500 000, sonst ge Grund­stücke 2 400 000. Diesen Posten stehen auf der Passivseite gegenüber: Reben den Aktienkapital und der Rücklage an laufenden Schulden 16299067 Mark. Hiervon sind über 14 Mill, innerhalb 7 Tagen fällig. Trotzdem erscheint die Der- mögensaufstcllung recht flüss-g. da den kurzfristig fälligen Schulden nah-zu in gleicher Hohe kurz­fristig angelegte Mittel gegenüberstehen.

Frankfurter Abendbörse.

Frankfurt a. M, 1. Dez. An der Abend- börfe tarn wieder ein äußntst lebhafies Geschäft in Früh. Die Hmsähe nahnrn wieder einer be­deut.nden Umfang an und es (a n zu nauen, te 1° we se ganz beträchtlichen Karssteigerun en. Am lebh/fttsten gefragt waren w eder Chemiewerte, die das Hauptint.-resse in An P uch n?h.nen. Auch Elettrowerte waren weder stärker in den Vorder­grund gerückt und schärf:r gesucht. Großb rnkaktien lagen rm allgemeinen ruhig, wi,'sen abe. gleich­falls teilweise leichte Steigerungen auf. Der Montanmartt stand ebenfalls unter dem Zeichen reger Rachfrage. Die Kurse waren zum Teil gut erholt. Deutsche Anse hen dagegen vernach­lässigt und zum Rachgeb.n geneigt. Die Stim­mung blieb vis zum Schluß zuversichtlich, lebhaft und fest Deutsche Anle hen: Kriegsanleihe 840 bis 830 Milliarden, Z'/iProz. Preußische Konsols 1350 Milliarden. Ausländisch: Anl nhen: Zoll- .cken 91/41 Türken von 1903 6 /», Ung r. Staats* rente von 23 63/4. Dunkaktien: Adna 2 Brau- ba t 2Vi, Kommerzbank 5 95, Darmstädter 12.10 bis 12,35, Deutsche Dank 12, Diskonto 16, Dres­dener Dank 7,9, Metallbank 16/4, Mitteldeutsche Cred tbani 2, Rh.nnische Creditbank 3 3, Oester- reichische Kreditaktien 10,4. Dergwerksaktten: Buderus 16,6, Deutsch-Lux 74, Gelsenk.rchen

Berliner Handelsgesellschaft Commerz, und Privat-Bank Tarmsl. und Nculoualbaul - Deutiche Bank........

Deuische BeremSbank .... DtSconlo Lommandtt . . .

Metallbank Mitteldeutsche Lredftbank. Oesterretchische Lredtlluistall Westdonk........ - .

Bochumer <Sa6

Buderus . . . . .

Deutsch Luxemburg Gelfenfirchencr Bergwerk. . harpener Bergbau ......

Kaliwerke AscherSlebeu. . . . Kaliwerk WesteregeU» Laurahülke....... .. ,.

C berbebarf . . »U"'.::::::: Stiebtet Montan ......

Tellns Bergbau.......

^rnnffntli M

yrrTfn

Schlutz. nur»

Schluss. Arend» le

Schtlch.

Ku »

SMufeti. fT'iHag, 68 e

i. 11.

1.2.

. 11.

1.12.

6®/0 Teoklche Reichronletd«

ü,8d

L.8

0 35J

u 85

4*/0 Deutsche Retch-anleih«

1, 3 ,19d

1 0

8'/»% Deutsche NcichHanleth« 3*/n Deutsche NeichSanlethe

0,99

1,475

'.475

1J5

Deutsche Svarpramicnanletd«

w

0. 41

0 iS

<e/o Preuhifchc flonfoW . . .

>

1,175

1,145

<e o feeffcn . . .......

1 2)

1,33

3 VA, fee Ren ... .......

1.25

1 31

3*/0 feesseu...........

1,'6

1,20

Dentsche Wertb, Dollar-Ant.

4 2

9'76

dto Doll -Schay-Auwetillg

63.4

88 23

«/, yontürfen.........

9,25

9,26

9 23

b*/. Toldmrrikan«.....

*

Alle« in bester Qualität iu den billigsten Tagespreisen!

95t0£)

Gratis

pjd. Tee em Heft des Romans: ,,Da.s hohe Lied der Minne**,

KalSSfS Kaffee: Mk. 4.80, 4.40, 4.-, 3.60, 3.20, 2.89

Kaiser*s Kakao. Schokolade, Pralinen, Bonbons, ff. Backwaren usw., Konfitüren Konserven, Hülsenfrüchte, Teigwaren, Dörrobst usw.

Kaisers Tee: mk. e.~, s.20,4.40

Kaisers Kaffee-Geschäft

Filiale in Gießen: Kirchenplatz 12

liches Ende des stolzen FlusseS. Reicher Beifall lohnte den Redner für seinen interessanten Vor­trag. Man kann den Gelehrten der Gießener Hoch­schule nur dafür dankbar sein, daß sie es nicht ver­schmähen, auch den Bewohnern kleinerer Städte so genußreiche und belehrende Hn ter Hallungen zu verschossen.

< Friedberg, 1. Dez. 3n der letzten Rächt gegen 1 Hhr wurde auf dem hiesigen Bahnhof ein Mann im Alter von etwa 50 Jahren vom Zuge überfahren und sofort getötet. Offenbar handelt es sich um einen Selb st mord, denn man fand eine Hand­tasche des Toden am Zaun der Bahnhofs-Ab­grenzung vor und ferner Spuren, die beweisen, dah der Mann den Zaun überklettert Halle. Rach den Papieren des Toten handelt es sich um einen früheren Offizier, der in der hiesigen Gegend Ders^cherungsgeschäste betrieb und dessen Frau vor einiger Zeit verstorben war. Es ist anzunehmen, dah der Mann, der sehr zurückgekommen war, durch das Ableben seiner Gattin allen Halt verloren hat.

Hessen-Nassau.

K. Frankfurt a. M.» 1. Dez. Um den Härten des Winters besser zu begegnen, wollen sich die geistigen Arbeiter der freien Berufe, besonders die Privatgel ehrten, zu einer sozialen Vereinigung zusammenschlichen. 3n dem Aufruf wird von der bittersten Rot vieler hochgebildeter Menschen gesprochen, die sich scheuen, ihre Sorge der Oeffentlichkeit zu verkünden. Rach einem Vortrag des Dr. B o e h l s e n vom städt schen Wirtschaitsamt soll der A u s b a u des älntermains für die Rheinschisf- fahrt in Verbindung mit der Kanalisation des Obermains und der Main-Weser­verbindung b.wo stehen. Rach Du ch ührung des RheinMainDonau-Kanals wird Frank­furt ein ganz bedeutender Hrnschlagplatz. 3m Lause des Monats Rovember wurden der Frankfurter Polizei 5 37 Anzeigen vor- golegtt lieber 2000 davon entfallen auf Heber» tretungen, 831 auf Verbrechen, 1134 auf end­gültige Festnahmen und 259 auf Unfälle. Drand- anzeige erfolgte in 40 Fällen, 42 Personen werden vermisst. Das Zentrum hat in der Stadt­verordnetenversammlung den Antrag gestellt, die Einführung der Einheitskurzschrift in der städtischen Verwaltung rv^ubercitenund für die Einführung as älnrerrichtssach an den städtischen Schulen eine entsprechende Vorlage zu machen. <juc Verkürzung der Stadtverordnetensihungen und zur Eindämmung der uferlosen Reden wird für gionffurt ein Mittel empfohlen, das sich in Köln gut bewährt haben soll. Dort wird jede Stadtverordnet.ms hnng nach einer Si.^ungS- dauer von dreieinhalb Stunden ge­schlossen, auch wenn deshalb eine Absllmmung auf die nächste Sitzung verschoben werden muh. 3n Frankfurt werden die Geschäfte ttoh des lebha,ten Protestes der gesamten Geschäfts­welt auf Anordnung des Ministeriums a m Wahls vn n tag geschlossen bleiben, um die Angestellten nicht an der Erfüllung ihrer Wahlpll cht zu hindern.

fpd. Frankfurt a. M., 1. Dez. Die Stadt plant die Errichtung einer von ihr zu kontrollie­renden Verkehrsgesellschaft, die durch allmählichen Ausbau ein Retz von Ring- und Quxrlinien zurEntlastungderSlra- h e n b a h n und der Einbeziehung der von Stra- hqnbahnen wenig berührten Stadtteile schassen soll. Der Magistrat fordert zunächst von der SLldtverordne enversammlung die Bewilligung von 750 000 Mk. für die Beschaffung von 24 Omnibussen. Zunächst soll eine Rord - Süd-Lin ie geschaffen werden, die von der Alten Drücke nach dem Rorden gehen soll. Als zweite Linie ist eine Ringlinie vorgesehen, die vom Hauptbahnhof durch das Westend nach dem Rordosten der Stadt führen soll. Die Fahrpreise sollen außerordentlich niedrig bemessen werden. Ein -geriebener Bursche, der sich Karl L ö b e r aus Hameln nennt, treibt zur Zeit in der Umgebung sein Unwesen. Er kommt unter der Angabe, ein unfehlbares Mittel zur Vertil­gung von Ratten und Mäusen zu be­sitzen, zu Geschäftsleuten und überreicht dielen seine mit bombastischen Anpreisungen ausgesüllte Geschäftskarte. Man kauft diesem modernen Rat­tenfänger von Hameln gern das unfehlbare Mit­tel ab, bezahlt auch gern den reichlich hoch be­messenen Preis und wartet dann die Erfolge ab. Aber die sind durchaus negativ.. Denn das Mittel ist ein harmloses Pülverchen. Rachfor­schungen ergaben, daß in Hameln weder ein Löber noch das von diesem angeblich vertretene 3nstitut bekannt sind. Der etwa 30jährige Schwindler hat bereits eine große Menge Personen mit feinem Rattengift hineingelegt. Und wieviel werden wohl noch sein Opfer werden?

Gerichtssaal.

fpd. Frankfurt a. M., 30. Äov. Das Ge­richt verurteilte den Kaufmann Friedrich G e i - helbrecht zu sieben Monaten Gefäng- n i s und 1000 Mk. Geldstrafe, zwei 3ahren Ehr­verlust und Veröffentlichung des Urteils. Er hatte einem Geschäftsmann ein Darlehn gegeben und dafür 118 Prozent Zinsen pro Monat abverlangt oder für den Tag 3,8 Prozent. Der Wohltäter der Menschheit wurde sofort in Haft genommen. Ein Helfershelfer, ein gewisser August Dick, erhielt wegen Beihilfe drei Monate Gefängnis. 3n dem Prozeß kam auch zur Sprache, daß der 3nhaber des Bankhauses Bern­storfs & Co., der Gras Bernstorfs, dem Geihel- brecht 25 000 Mk. Darlehn zu einem Tageszins- sah von 1,9 Prozent an geboten hatte. Graf Bern­storfs befindet sich schon seit mehreren Monaten aus , gesundheitlichen" Gründen in der Schweiz.

per aus, vaß die erste amtliche Roller ung auy 47,9 zurückging. Danken waren unter Führung von Diskonto-Kommanbjt z. T. etwas ttbhaster. Am Geldmartt zeigte sich keine wesentliche Ver­änderung. Tägliches Geld 3/s pro Mille, MonatS- geld 11,4 Prozent. Die Devisen lagen unver­ändert.

Devisenmarkt BerlinFrankfurt a. M.

(9*n Billionen Mark au61iebrii(ft. Bn«uo»-Nirr». Bonbon, Wt» hort. Japan, Stio bt Ja.irtro für eine CHntxIt. Wien nutz Budapest für 100000 Tin beiten, aßt* übrige für 100 Tinhetiea4

Telegraphische Auszahlung.

169,-6

ifc,2y

,'OU uoff

Danrn v t en

(,13

18,5-

$2,77 61,19 bMl

voll voll UOU voll voll UOU

voll voll voll voll

voll voll voll voll voll voll

LOU uoll

von voll voll voll

voll voll voll Oll voll JULI

20, 2 <3,21 19,.7 12, 4

169,0

13,2u 61,9;

5,8)5

2,16 112,52 80,75 57,16 12, 5,63c

169,44 I 20,50 62,07 73,51 112,78

1u,i4 18,25

19,4 iS

?2,71 60,93 k7,,3

5,9 6 11,19

8,63 5 1, 9 .

8,055 1,61 6,494

6,1 Di 10,48

roll roll voll roll 4 voll X voll voll voll voll voll voll

M

Ä 1,626 1.496 6.12

164,2i

20 49

61,94

13,52

-412,62

10, 3

18.20

19,425

4,11

12,40

8U.89 67, 6

8.905

12,57

1,64

1,59

8,05

1,-1

643

6,10

18.4,

170.07

20,.9

62,26

13,96

*.1 ,18

10, 9 1t ,30

19,52c

4,21

12,52

61,20

47.51

>-

20,62 3,63

19.47 22.76

119,92 18,30

12,2

5,915

2,18 113,08

61,1

67,44 12,60 5,6j6

Bucn. AlreS Buluarteo Japan . . - Wo de Jan Belirad . - Lissabon .

62.23 voll voll

78,59 voll voll

113,14 Voll voll

UmN-Ron Brll-?lntw Christinnia. Kopenhagen ©torfbolm . HelsingforS Italien. . . London. . . Neuhork . . Tart«.. . . Schweiz . . Svauicn . Wien in D-- Oeft. abgess

Frankfurter Schlachtbiehmarkt.

(Eigener Drahtbericht desGießener Anzeiger".)!

Frankfurt a. M., 1. Dez. Au ttleb: 1205 Rirrder. 326 Och en, 39 Dullen, 841 Färsen und Kühe. 323 5v0i jer, 401 Schafe, 3120 Schweine. Es wurden bezahlt pro Zent.er Lebendgewicht: Rinder: Och en: vollfl-eiichige crusge r-achsene höchsten Schlachtwertes 5258, junge flersc^ge, nicht cmsg.mästete und ältere ausgemastete 4351, mäßig genährte jung' und gut gmähr.e älei« 3542; Bullen: v lls ei'chig: cms emastet>! Färsen höchsten Schlachtwertes 4248. vvllfleif^.ige jüngere 3540; Fär en und K' he: vollfleischige ausgemästete Färsen höchsten Sch'achtwcr es 48 bis 56, vollflchchige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Lahrrn 4048, wenig . gut eniwicke.te gären 3746, ältere ausg^m stete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere!'e 3139, mäh g genährte Küh? und 5är ei 22c0, gering g mährte Kühe und Fär en 1020. Käl­ber: feinste Mastkälber 6370, mittlere Mast- und beste Saugkälber 5462. geringere Mast­rind gute Saugkälber 4552, geringe Saugkälber 3040. S cha s e: Mastlänrmer un> Masthärnmel 3540 geringere Masth' m'nel und Schafe 28 bis 34. Schweine: vollfl-'ischigr v)n 80 bis 100 Kilo 72-75, unter 80 Kilo 65-72 von 100 bis 120 Kilo 7478, von 120 bis 150 Kilo 7477 Fettschweine^ über 150 K 7477, un­

reine Saum u u) geschnittene Eber 6070. Ma ft- verlauf: Ruhiger Handel, bei Schweinen Heben» stand.

Frankfurter Getreidebörse.

(Eigener Drahtbericht desGicßener Anzeiger*.)

Frankfurt a. M 1. Dez. Es wurden notiert: Weizen, Wetterauer 20,75 bis 22,75, Roggen, inländ. 20,75 bis 21,75, Sommergerste für Brauzwecke 24 bis 26,50. Hafer, inländ. 17,50 bis 21,50, Mais (gelb) 21 bis 21,25, Weizen­mehl, inländ., Spezial 0 35 bis 38.25, Roggen­mehl 31,25 bis 34, Weizenkleie 12,75 bis 13, Roggenkleie 11,75 bis 12, Erbsen 30 bis 38. Linsen 45 bis 50, Heu, südd gut, trocken 10, Weizen- und Roggenstroh 6 bis 6,50, Treber, getrocknet 21 bis 21,50 Mk. Tendenz ruhig.

Berliner Produftenbörse.

Berlin, 1. Dez. Am Prvduktenmarkt bracht« der heuttge erste Tag des handelsrechtlichen Lie­ferungsgeschäfts einen zieml ch großen Andrang zum Senninmarft, dem indessen die tatsächllchen Hmsähe nicht ganz entsprochen hätten. Wegen der langfristigen Disposttionsmöglichkeit und des Hebergangs zur neuen Ernte handelte man am meisten Maitermine. Mairoggen 218 bis 249, Maiweizen 255. Es not.erten je 1000 Kg.: Weizen (märf.) 218 bis 223, Roggen (märt.) 207 bis 211, Gerste (märf.) 220 bis 246, Gerste (neue) 190 bis 200. Hafer (märf.) 167 bis 175, §afer (pomrn,) 157 bis 166, Mais (1000 Din ) 205 bis 208, Raps 400, Leinsaat 410 bis 420; für je 100 Kg.. Weizen­mehl 29 50 bis 32.50, Roggen mehl 28 50 bis 31.50, Weizenkleie 14.00, Roggenkleie 12.20 bis 12.40, Viktvriaerbsen 30.00 bis 32.00, kleine Erbsen 22.00 bis 23.50, Futtererbsen 19.00 bis 20 00, Peluschken 16 bis 17, Ackerbohnen 20.50 bis 21, Wicken 17.00 bis 18.00, Lupinen (blau) 12.00 bis 13.50. Lupinen (gelb) 15 50 bis 17.00, Serradelle (alt) 11.00 bis 12.50, Serradelle (neu) 16.00 bis 17.50, Rapskuchen 16.00 bis 16.80, Trockenschnihel 8.80 bis 9.00, Tvrfmelasse 8.20 bis 8.50, Kartoffelstöcken 18.30 bis 18.80.

Frrn-, t. Dezbr.

flrnrrftanlfdit tRotew . , , , . Btlgilctie Noten ...... Dänische Noten ....... Englische Noten........ Französische Note» ..... Holländische Noten...... sttolienische Noten ..... Norwegische Noten Deuisch'Oefterr, ä >00 Kronen Rumänische Noten Schwedische Noten ..... Schweizer Noten......

Spanische Noten Tschechoslowakische Noten . Ungarische Rocea . . .

B. Novbr-

l. Dez r.

Repart.

R. 1.

Aniiiich, Notierung

O'flb | yrter

iiutu o: stou -r i l i

<»do |

Eine Entfettungskur sollien alle Koroulenien vornehmen. Wir raten Zbnen. Tn Ihrer Apo heke 30r? Toluba-Kerne »» taufen, die völlig unschädliche, fettzehrende Stoffe enthalten.