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* Zu der geplanten Beschränkung des Aacht-Telephondienstes in Die ft en wird uns aus unserem Leserkreis ge­schrieben:QUit Befremden habe rch von der ge­planten Abschaffung des durchgehenden Telephon- nachtdienstes hier Kenntnis genommen. M. E ist eS verfehlt, wenn man die Fernsprechteil­nehmer durch besonderen Beitrag zur Erhaltung dieser Einrichtung Herartziehen wtll. Drehen ist schon stets in der Ordnung der Städte gewesen, die Fernsprechnachtvepkebr haben. Warum soll dies aus einmal abgeschafft werden. Gerads Gieften! Ich halte die Aufrechterhaltung der be­stehenden Einrichttmg einfach für eine Selbstver­ständlichkeit, denn in Gieften bestehen Klmcken, Feuerwehr Militär, Polizei, deren Unterstützung und deren Erreichbarkett nicht durch Abschaffung des ununterbrochenen Fernsprechnachtverlehrs in Frage gestellt tverden darf. Och halte diese Maft- nahme für falsches Sparen, wie in so manchen anderen Fällen."

* St ratzen sperrungen. Wegen Aus- führung von Hausanschlüssen hat das Polizeiamt die Sperrung der Löber st ratze von Goethe- bis Dleichstratze, und der Gevrg-Philipp- Gail-Strafte von Kaiferalle bis Licher Stratze lauf die Dauer von etwa 8 Tagen für Fahrzeugs aller Art angeordnet.

Jubilar im Dienste der Polizei. Gewerbewachtmeister Wllhelm Seih begeht heute

lern 25jährtges ^ubuoum tra Dienste der hre- sigen Polizei. Aus diesem Anlatz wurden ihm seitens seiner vorgesetzten Behörde und seiner Amtskollegen besondere Ehrungen zuteil. Herr Seih erfreut sich sowohl bei der hiesigen Bürger­schaft, als auch in seinen Kollegen- und Freun- deslreifeil allgemeiner Beliebtheit.

" Eine Sitzung des Provinzial­schusses der Provinz Oberhessen fin­det am kommenden Samstag, 4. Oktober, vor­mittags 8 IIbr beginnend, im Sitzungssaal de» Regierungsaebäudes zu Gieften statt mit folgen­der Tagesordnung: Anttag des Kreisamts Die­tzen aus Urrlc.faguTtg des Gewerbebetriebs des Trödlers Wilhelm Schmidt zu Giehen. Kirchen- platz 15. - Beschwerde des Karl Heinrich Sche­rer in Büdingen gegen das Kreisamt° dingungen wegen Errt-iehurrg der Grobhandels­erlaubnis. Beschwerde des August Krause

tobet foL _ . .. .

im Ohmtal ruhen. Unter dieser Verkehrsein­schränkung werden die Einwohner von Schweins- lerg. Rieder-Ofleiden und Homberg, sowie deren Rachbargemeinden am schwersten leiden, weil Rei­sende von hier aus bis zu den nächsten Haupt- bahnstrecken (Main»Weserl>ahn oder Oberhessische Dahn) mehrstündige Märsche zurückzulegen hätten. Auch dem Hvmberger Touristenverein würde es fernerhin unmöglich gemacht, weitere Wanderun­gen zu unternehmen, und würde er somit dem Heimatdienst entfremdet. Um diese Mißstände nicht eintreten zu lassen, beschlossen die in Hom­berg versammelten Bürgermeister der DahnvrteimOhmtale, eine E i n g a b e an die zuständige Esenbahndireklion zu richten.

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Linser .v-Mitarb'iter schccibt uns: Eine förmliche Zwetschenjagd" seitens der Händler ha! iu dcn letzten Tagen in Obrrhessen eingesetzt. Zahlreiche Händler, zum Teil aus Hamburg,'Berlin, Braun­schweig, durchreisen im Auto oder mit Motor­rad die Provinz und suchen die Zwetschen aufzu- Lausen und zu verladen. Daft bei so starker Rach­frage kein fester Preis gültig ist, sondern neben reellen Preisen auch Phantasiepreise gezahlt wer­den, liegt auf der Hand. Es wurden bis jetzt 56 Mb für den Zentner gezahlt, aber auch 9 und 10 Mk. Trotzdem wird den Häirdlern nicht Ware genug geliefert. Die Zwetschenernte Hilt in die­sem Jahre sehr auf, da die Früchte beim Schüt­teln kaum vom Baum fallen, und das Pflücken ist eilte mühsame Arbeit, wozu d.e Landleute, die noch an der Grummeternte sind und mit dem Kartofselausmachen angefangen haben, eben wenig Zeit haben. Der Marktpreis für Zwetschen be­trug gestern in Friedberg und auch in Frank­furt 12 Pf. für das Pfund. Auffallend ist, daft die Aufkäufer aus Westfalen und dem Rhein­land in diesem Jahre in unserer Gegend kaum zu sehen sind! sie beziehen ihren Bedarf aus Holland. j

** Das Fortbildungsschulwesen wurde in einer Versammlung des Darmstädter Ortsgewerbevereins stark kritisiert, insbesondere die Verhängung und Derbützung von Arreststrafen der Lehrlinge während der Arbeitszeit. Für den Lehrling bedeute es keine Strafe, wenn er, statt in der Werkstatt tätig zu sein, den Arrest absiht, zumal int Winter, wenn es im Schulsaal warm und gemütlid) ist. Wenn die Arreststrafe als Lisziplinarmittel sich als notwendig erweist, so sei sie in die Freizeit des Lehrlings zu legen, und es sollten sich dir staatlich besoldeten Lehrer dazu bereit finden, die Arrsstanten auch während dieser Zeit zu beaufsichtigen 3n diesem Sinne sollen beim Land?sbildungsamt Vorstellungen er­hoben werden.

* Der 5. Bundestag des Hessischen Deamtenbundes fand in Darmstadt unter dem Vorsitz von Rektor Dr. Clatz statt. Die hessische Regierung war vertreten durch Ministe­rialrat Dr. Wehner vom Ministerium des Innern. Verfichiedene Parteien hatten Vertreter entsandt, von denen der sozialdemokratische Land- tagsabg. Storck im Auftrag der sozialdemokra­tischen Fraktion eine Dearühungscmfprache hielt. Direktor Rausch, Mitglied des Vorstandes des Allg. Deutschen Beamtenbundes, sprach über poli­tische und wirtschaftliche Fragen der Gegenwart. Darauf behandelte die Versammlung eine Reihe von internen Angelegenheiten des Deamten- standes.

Der Haupt vvr ft and des Hessi­schen Landeslehrervereins hielt eine Tagung ab, um zu dem Entwurf einer Dienst­anweisung für Schulleiter und Rekwren Stellung zu nehmen. Es handM sich um die Frage, ob kollegiale Schulverfassung oder, wie der Entwur es rollt, Aufsichtsrecht der Schulleiter. Der Dor- ftanb sprach sich gegen den Entwurf aus. Ö8 soll eine außerordentliche Tagung des Landes- Lehrerveveirts darüber entscheiden.

Landkreis Gietzen.

en. Beuern. 1. Oft. Eine Besserung in der P 0 st z u ft e l l u n g ist seit einiger Zeit insofern eingetteten, als nunmehr auch am Sonntag unser Ort Poft erhält. Doch er­folgt Sonntags keine Ortsbestellung, dafür kön­nen aber die Postsachen abgeholt werden. Es ist zu hoffen, daft hiervon reger Gebrauch gemacht wird, besonders seilens der Geschäftswelt. Den ersten Rundfunkanschluft in unse­rem Ort hat sich Lehrer Rau gelegt.

Verträge feeen -vast Rei<hsye,etz (18.3.24) bei- tvagsftci. Die Befreiung stehe nicht im freien Ermessen der Krardentasse obe. irgend.iw anderen Stelle. Schrifllicht.it das 03erirrig.3 s.j nur in besonderen Fällen (§ 2 Landarlxi . Krö­nung) vor geschrieben, doch müsse der Arb.i' evr auf Verlangen irgendwie die erforderlich. .- R e ch weise führen. Sine Meldung, das) von der vertraglich vorgesehmen?.digung mit sechsmo­natiger Frist kein Gebrauch gem-achl lei, sei nicht erforderlich. Melden müsse der Arbeit­geber, wenn er kündige. Fuldermädcheii seien beitragspflichtig, weil Arbeitgeber und Arbeit­nehmer in diesem Fall einig seien, dah to^der ein voller Jahres vertrag, noch sechsmona ige Kün­digungsfrist gelte, svirdern das Arbeitsve. hältniS mit Schlutz der »Saison" ev ipso enbige

Der Kraftpoftverkehr im BogelSbcrg.

Dom 5. Oft ober ab verkehren die Kraft- posten im Vogelsberg wie folgt:

MückeUlrichstein: Ab Mücke (im An­schluß an den Zug 8.16 Ahr früh ab Gieften und 4.58 Hhr früh ab Fulda) 9.16 ilbr, an Lttrichstein 10.30 ll&r; ab Mücke (im Anschluft an den Zug 7.38 Uhr abends ab Gieften und 4.29 Llhr nach­mittags ab Fulda) 8.40 ülhr abends, an Ulrich­stein 9.56 Ubr. Ab üllrichstein 5.40 Uhr früh, an Mücke 6.43 älhr (mit Anschlutz nach Gieften, an 7.58 ülhr, und nach Fulda, an 11.14 Mr): ab Ulrichstein 5.30 Hhr nachmittags, an Mücke 6.30 Uhr nachmittags (mit Anschluft nach Giehen, an 7.34 Hfyr abendö, und nach Fulda, an 10.55 Ähr). Die Wagen verkehren täglich

Lllrich st ein Schotten: Ab ällrichslein 6.35 Ülhr früh, an Schotten 7.23 ilbr (mit An- schlutz nach Ridda, an 8.21 llftr). Ab Schotten (mit Anschluft von Ridda, dort ab 9.35 Ahr vor­mittags) 11.30 Ahr vormittags, an Alrichstem 12.22 Ahr mittags. (Anschlutz an die Kraftpost nach Lauterbach.) Die Wagen verkehren werk­täglich.

Alrich st einLauterbach: Ab Alrich- stein 12.15 Ahr mittags, an Lauterbach 1.45 Ahr (mtt Anschluft nach Fulda. Gedern und Alsfeld). Ab Lauterbach (mit Anschlutz von Fulda. Gedern und Alsfeld) 6.00 Ahr abends, an Alrichstein 7.30 Ahr. Verkehr werktäglich.

Gießener Wochcnmarktpreisc

am 2. Oktober (Händlerpreise).

Kreis Friedberg.

2< Bad-Rauheim, 1. Oki. Die Rau­fe i rn e r Kirmes, das Sai vnschsus^est, findet nächsten Sonntag und Montag statt. Aus dem Marltvlatz in der Allstadt ist zur Freude der Zugcnd schon der Vergnügungspark ci getroffen. Zahlreiche Lokale rüsten sichnr Kurnew leier.

Friedberg, 1 Ott. Unser ichönes Au»ustinerschulgebäude. , daS man wrhl mit Recht zu den hervorragenderen Schuibaaten Deutschlands redmet, soll demnächst auch iu seinem x3nnem eine Ausschmückung erhalten, die feinem prächtigen Aeutzeren würdig sein soll. Schon vor einigen Zähren hat sich, hauptsächlich aus Anregung des seitherigen Zeichenlehrers ber Anstalt, Sttidienrat Roth, ein Ausschutz ge* bild»et, der durch Aufrufe hauptsächlich an frühere Schüler der Anstalt, die Mittel zur Verschönerung der Schule zusammenbringen sollte. Die Anregung fiel aus scuchtbaren Boden and von allen Seiten, besonders auch aus dem Aasland.', strömten reich­liche Mittel zusammen, so ta*- die Ausfüh ang als gesichert gelten konnte, leide iber sind durch die inzwischen eingetretene Geldentwertung die vor­handenen Mittel auf ein Minimum ^rammen- geschmolzen. Doch will man sich durch diese Tat* ach nicht entmutigen lassen, und man hofst, durch neues Werben bei Freanden und frühere 1 Schülern der Anstalt doch wieder einen guten Erfolg zu erzielen. Geplant ist in erster Lime, dem oberen Gang der Schule durch eine Anzahl von Wandgemälden, welche in dem Sagenkreise der Edda ihre Motive suchn, einen würdigen Schmuck zu verleihen. Der in weiten Kreise» rühmlichst bekannte Maler Professor Hölscher von Darmstadt, dessen Meisterhand auch das Realgvmuasium in Darmstadt feine Aus­schmückung durch Darstell angen aus der Ribe- lungenjage verdankt, hat es übernommen, den Plan zur Ausführung zu bringen. Gestern weilte Prof. Hölscher in unserer Stadt, um die zwei ersten sertiggestellten Bilder probeweiie an der Wund zu beteiligen. Die Bilder sind mit Pastell- farben auf Linoleum gemalt und werden nach einem besonderen Verfahren mit Kasein fixiert, so daft sie von unverwüstlicher Dauer sein sollen. Schon die beiden ersten Bilder (Die Rorne am Schicksalsbrunnen, Drage und Zduna im Früh­lingswald) geben einen Degrlsf davon, welchen Kunstschah und welche hervorragende Sehens­würdigkeit die Anstalt dann besitzen würde, wenn der Plan in seiner ganzen Gröfte zur Ausführung kommt. Es sollen dann nicht weniger als zwei- undzwanzig derartige Bilder angebracht werden, und die Schule würde, dann einen Schmack er­halten, wie er wohl selten seinesgleichen haben dürfte. Geplant ist autzerdem noch in der Treppsn- nische die Aufstellung eines Bildhauer- Werkes, eines Fackelträgers in Lebensgrötze, dessen Modellierung Studienrat Roth übernom­men hat. Das Werk soll vorerst in bronziertem Gips und später, wenn es die Mittel erlauben, in Bronze ausgeführt werden. Wir woflen nun hoffen, datz die nötigen Mittel bald reichlich slieften werden und daft es gelingen wird, den Plan in seiner ganzen Ausdehnung aaszuführen und damit unsere Schule und unsere Stadt um eine Sehenswürdigkeit von besonderer Bedeutung sicher zu machen.

Mreid Schotten.

-b Aus dem Ri ddat al, 1. Oft. Die seit­herigen sonnigen Tage haben rxisch die Wiesen leer gern acht und den Landwirt ernster Sorge enthoben. Run ist man eifrig mit dem Ausmachen der Kartoffeln beschäftigt. Die edlen Kartoftelsorten, wie Iüdusttie u. a., haben stark durch Fäulnis gelitten, während z. B. die Hassia die Rässe Ziemlich gut übev- standen hat. Für Schüttel- und Tafel- ä p f e l ist bei steigenden Preisen rege Rachfrage.

Kreis -llsfeld.

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fpd. Frankfurt a. M, 1 Okt. Hier sind seit einigen Tagen zahlreiche gefälschte E i n ° M a r k st ü ck c im Umlauf. Dic Faisckstü lc tr-cifen eine wenig scharfe Prägung auf, l .stttt.n auö leichterem Metall und sind laicht umzubiegc Ferner wurden wieder neue Serien gefälschte Zwei-Billivnenscheine in Umlauf g:fct\t die einen verschwommenen Druck haben und leine Fasern besitzen. Seit einiger Zeit nehmen die V i e h d i e b sl ä h l e in aut fallen dem Mafte zu. So wurden erst in der vergangenen Rach' aus einem Stalle an der Hausenei Landstraftr 3C Hühner gestohlen, die die Diebe an Ort und Stell' al schlachteten. Einige Rächte vorher ftablcn Diro. aus einem Stall an der Rödelheimer Landstt uft: 15 Kaninchen und aus eircnt a.tg\enaenten5>ünitc. hos den ganzen Geslügelbestand. Eia h,cllge 32jähi iger Werkmeister wurde verhaftet weil er sich mit gefälschten Rezepten <i: e. Hoinlurgec Sanatoriums in verschiedenen Apo­theken Kokain i>erschasst hatte. Der Feiigeuom- tnene, der durch Kolain völlig zerrüttet ist, wurde der Irrenanstalt zugesührt

schweres Eisenbahnunglück bei Mainz.

Mainz, 1. Oft. (Tel -lln.) Heut mittag ereignete sich im Tunnel dicht vor dem hiesigen Hauptbahnhof ein schweres Eisenbahn­unglück. Auf den um 12.15 Hbr von Mainz abfahrenden Baseler Schnellzug fuhr bei um 12.18 älhr vom Mainzer Hauptbahnhof ab1 fehende W o r m s e r P e r s o n e n z u g a u f. Der )-3ug erlitt im Tunnel zwischen Haupt- und Südbahnhvf, wie es heiht, einen A ch s e n b r u ch Rach einer anderen Version soll die Bremse nicht richtig funktioniert haben. Der Zug blieb deshalb am Ende des südlichen Tunnel ausgangs halten, woraus der Heizer den Schaden nachsehen wollte. Mittlerweile suhr der Wormser Personenzug, der 12.18 vom Hauptbahnh f ab­gelassen wird, in den Tunnel ein. Da dem Führer des Personenzuges von einer Sperrung des Glei­ses durch Zeichen nichts bekannt wurde, ranute derZugmitDreiviertel-Geschwindrg- feit a u f den O-Zug aus. D!.' letzten drei Wagen wurden vollständig z e r t r ü m - m e r t. Bis jetzt sind vier Schwer verletzte und drei Tote geborgen. Die Ausrüumungs- arbeiten werden mit aller Energie öuvdjgriübrl, und zwar von französischem Militär und der Mainzer Feuerwehr. Sanitätsmannschaften sind am RettungSwerk mitbeteiligt. Die svanzöstsch: Militärbehörde hat von beiden Seiten grolle Scheinwerfer in den Tunnel bringen lassen, bk die Unglücksstätte beleuchten. Wieviel Menscy. u sich unter den Trümmern besinden, kann not; nicht festgestellt werden, da wegen der Enge des Tunnels an die Trümmerstätte nur schwer heran- zukommen ist. Sämtliche Geborgenen erhallen die elfte Hilse in dem sranzösischen Milttärlazarett und werden von dort mit Sanitätsautos nach dem städtischen Krankenhaus verbracht. Das in Mainz erscheinendeEcho du Rhin" meldete gegen Abend, das bisher sechs Tote, sechs Schwerverletzte und eine gröbere Anzahl Leichtverletzter geborgen worden seien. Wie Augenzeugen aber berichten, sollen, bis jetzt 18 Tote geborgen sein. Die Absperrungs- mahnahmen werden äuherst streng gehandhabt, so daft genauere Einzelheiten nicht zu erhalten waren. In das Städtische Krankenhaus wurden bis jetzt folgende Personen mit Arm-, Bein- und Schulterverlehungen eingeliefert: Robert Krü­ger, Reichsbankbeamter, 40 Jahre alt, Berlin- Lichterfelde, Friedrich Müller aus Pforzheim, Josef Spahn aus Kassel. Martin Kön necke aus Holzhausen i. d. Heide.

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