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Bekanntmachung.
Der durchberatene Voranschlag der Gemeinde Grotzen-Linden für Rj. 1924 liegt vom 2. bis 8. I. Mts. auf unserem Bureau zur Einsicht der Interessenten offen. Es ist die Erhebung einer Umlage beschloffcn, zu der auch die Ausmärker beizutragen haben.
Großen-Linden, 30. Juni 1924.
Bürgermeisterei Großen-Linden.
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(Alter Verein-
Morgen Donnerstag abend 8 Uhr bet Mitglied Jaber „Deutscher Hvs", bleuen - weg: Außerordentliche Mitgliederversammlung. Erscheinen aller ist nötig! 02n3
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Zagdverpachtung.
Nächstvn Montag, den 7. Juli 1924 wird die Waldjagd der Gemeinde Langsdorf in 2 Abteilungen, zusammen zirka 1300 Morgen groß, öffentlich meistbietend verpachtet. Die Pachtzeit dauert bis 15. Februar 1926 einschließlich. Die Bedingungen werden vor der Verpachtung bekanntgegeben. Zusammenkunft nachm. 3-Uhr im Rathaussaal. 53770
Langsdorf, den 1. Juli 1921.
Bürgermeisterei Langsdorf.
Bender.
Donnerstag, den 3. Juli, abends 8 Uhr
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Märkte.
Berliner Produktenbörse.
Berlin, 1. Juli. Weizen, märt., 139 bis 144, Doggen, märt., 124 bis 134, pomm. 122 bis 130, Gerste, märt., 138 bis 147, Gerste, neue 127 bis 135, Hafer, märt., 125 bis 134, Mehl, 70 Proz. Weizen 21 bis 23,75, Roggenmehl 18,50 bis 21,25, Weizenlleie 8,10 bis 8,20, Roggenkleie 8,10 bis 8,20, R<st)s 220, Diktvriaerbsen 19 bis 20, kleine Speiseerbsen 13 bis 15, Futtererbsen 12 bis 13, Peluschken 10 bis 11, Ackerbvhnen 13 bis 14, Wicken 11 bis 12, Lupinen blau 9 bis 10, gelb 13 bis 14, Rapskuchen 8,60, Leinkuchen 17 bis 18, Tr-vckenschnitzel 6,40, Kartoffelstöcken 16.
Frankfurter Getreidebörse.
Frankfurt a. M, 1. Juli. (Drahtbericht des „®ieft. Anz.") Auf dem heutigen Produkien- markt mürben notiert: Wetterauer Weizen 16,50 bis 17, Roggen, intä.'.b., 15,25 bis 15,75. Drau-
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Franc wurde mit 83 erheblich schwächer gehandelt. Auch die dänische Krone war wieder um einige Puntte schwächer. Man glaubt, daß sie ihre schwächere Tendenz auch in nächster Zeit beide- hallen wird, da ja die ganzen dänischen Wirt- schastsprobleme zu eng mit den europäischen Verhältnissen verknüpft sind.
Devisenmarkt Berlin—Frankfurt cu M.
(Sn Billionen Mark auSgedrüüt. BuenoS-AireS, London. Neu« York. Japan, Rio de Janeiro fitr eine Ein bell, Wien and Budapest für 100000 Einheiten, alles übrige für 100 Einheiten.)
Telegraphische Auszahlung.
(Ohne Gewähr.)
Frankfurter Börse.
Frankfurt a. Olt. Juli. (Dock'.Bericht öeS „Gieh. Anz.") Tendenz allgemein fest. — Die Aufwertungsfrage der inländischen Staatsanleihen hat zwar noch das Interesse der Börse, doch ist das Geschäft wesentlich ruhiger geworden. Dcrbörslich streifte die 5proz. deutsche Kriegsanleihe die Höhe von 400. Bei Dörsenbeginn aber erfolgte eine Abbröckelung fast aller Reichsanleihen und das Interesse wandte sich im verstärkten Maße dem Aktienmartte zu. Suren günstigen Gindruck hinterlieh, die zustimmende Rote der deutschen Regierung, von der man erwartet, daß sie zur weiteren Erleichterung der Entspannung beizutragen geeignet sein wird. Daraufhin setzte für die bisher stark in Vernachlässigung geratenen Aktienwerte eine regere Ka tf- betätigung ein, die zu ansehnlichen Kursbefestr- gungen führte. Begünstigt waren besonders chemische Werte sowie Sfeftrotoertc. Auch der Mon- tanmarkt verkehrte zu bedeutend gebesserten Kursen. Der Bantaktienmarkt lag fest. Schisfahrts- aktien wenig verändert. Der Einheitsmarkt der Industriepapiere zeigte überwiegend nur behauptete Kurse. Hier war das Geschäft still. Am An- leihemattt war der offizielle Kurs für 5 Proz. 360 plus 10 Milliarden, 3proz. Reichsaickcihe 1,200, plus 40 Milliarden, Z'/uProz. preußische Konsols plus 30 Mi.liarden. Von Bayern waren die. Si/opro* 20 Milliarden höher, aber 4proz. minus 40 Milliarden. 31/3 Baden waren ges acht. Der Freiverkehr hatte gleichfalls etwas regere Umsätze. Im späteren Verlauf warde das Geschäft s^hr ruhig. Teilweise erfolgten Gewinnrealisationen die die Kurse wieder etwas herab- drückten. Apl 25/8, Decker-Stahl I1/2, Becker°K)hle 31/2. Petr)leum 121/2. Benz 2l/s, üfa 4'.,, Kim- gershall 33/i, Growag 0,165.
Berliner Börse.
Berlin, 1. Juli. (Drahtbericht des „G'eh. Anz.") Die Verlängerung der Micumverträge. deren 5?asten die Industrie schon jetzt zum Erliegen bringen müssen, wirkte nicht so deprimierend auf die Börse, wie man zuerst angenommen hatte. Man verwies darauf, hast schließlich doch gerade für die westliche Industrie, an deren Bestehen das Ausland ein Interesse habe sich ein mvdus vivendi finden lassen würde. Sie Montanpapiere waren daraufhin gefragter, doch blieben die Märkte mit Ausnahme von Petroleumaktien, die auf die günstigen Absch ü f ? hin eb n- falls lebhafter gehandelt wurden, verhältnismäßig still, da immer noch die Kriegsanleihen in großer Zahl die Interessenten anziehen. 5proz. Reichsanleihe eröffnete heute mit dem Re.v.dkurs 400. wurde dann im weiteren Verlauf mit 350 und 330 genannt. Die starken Schwankungen zeig en die ^Unsicherheit auch der Sp.kulation. Sie Rachfrage war jedoch heute überhaupt nicht so lebhaft. wie an den Tagen zuvor. Man geht Wohl nicht fehl in der Annahme, daß die Bähung vorerst auf dem Höhepunkt angelangt sei. Im übrigen waren wieder neu aUftauchende Insolvenz-, gerüchte zu hören von allerdings nur neuen and kleinen Firmen. Es besteht aber immer wieder die Wahrscheinlichkeit, daß plötzliche Exekutions- Verkäufe auf die Kurse drücken. Die Ge chiiftsiust blieb Infolgedessen 'entsprechend den vergangnen Wochen gering. Auf dem Devisenmarkt war zum ersten Male seit vier Tagen wieder eine Bewegung des fi-anzösischen Franc zu konstatie.en. Der
Bekanntmachung.
Die überdeckten Marktlauben werden für die Zeit vom 1. Juli 1924 bis 30. Juni 1925 am Samstag, 5. Juli 1924, vor- mittag 11 */a Ahr an Ort und Stelle meistbietend versteigert.
Gießen, den 1. Juli 1924.
Der Oberbürgermeister.
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Gießen, den 27. Juni 1924. 53068
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Wie wir hören, hat der Luftschiffbau Zeppelin dem Holex Schokoladenwetten in Bad Hom- Iburg v. d. Höhe den Auftrag erteilt, als Proviant für die Besatzung während der Ueberfahtt ein größeres Quantum Schokolade zu liefern, ferner hat er bestimmt, daß der von der Firma aus echter Schweizer Alpenvollmilch hergestellte und zum Patent angemeldete, trinkfertige Kakao als geeignetes Frühstücksgetränk an Bord des 52ustschiffes mitgenommen werden soll.
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